Tafsīr Al-Qur'ān Al-Karīm (Almanca) — Quraisch 106:1 – an-Nas 114:6
Contents
- Quraisch 106:1
- Quraisch 106:2
- Quraisch 106:3
- Quraisch 106:4
- al-Ma'un 107:1
- al-Ma'un 107:2
- al-Ma'un 107:3
- al-Ma'un 107:4
- al-Ma'un 107:5
- al-Ma'un 107:6
- al-Ma'un 107:7
- al-Kauthar 108:1
- al-Kauthar 108:2
- al-Kauthar 108:3
- al-Kafirun 109:1
- al-Kafirun 109:2
- al-Kafirun 109:3
- al-Kafirun 109:4
- al-Kafirun 109:5
- al-Kafirun 109:6
- an-Nasr 110:1
- an-Nasr 110:2
- an-Nasr 110:3
- al-Masad 111:1
- al-Masad 111:2
- al-Masad 111:3
- al-Masad 111:4
- al-Masad 111:5
- al-Ichlas 112:1
- al-Ichlas 112:2
- al-Ichlas 112:3
- al-Ichlas 112:4
- al-Falaq 113:1
- al-Falaq 113:2
- al-Falaq 113:3
- al-Falaq 113:4
- al-Falaq 113:5
- an-Nas 114:1
- an-Nas 114:2
- an-Nas 114:3
- an-Nas 114:4
- an-Nas 114:5
- an-Nas 114:6
Quraisch 106:1
Sura Quraiš (Die Quraiš)
(offenbart zu Makka)
4 Āyāt
Wenn die Banū Quraiš die Al-Ka‘ba liebten, weil sie ihre Wächter waren und vom Einkommen, das sie einnahmen, profitierten, so sollen sie mindestens dafür Allāh dankbar sein und Seine Botschaft annehmen. Denn die Al-Ka‘ba wurde ursprünglich von Abraham und seinem Sohn Ismael gebaut, um Allāh zu ehren. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Für die Vereinigung der Quraiš (106:1), (für) ihre Vereinigung zur Reise in der Karawane des Winters und des Sommers. (106:2) So sollen sie denn dem Herrn dieses Hauses dienen (106:3), Der sie speist, nachdem sie gehungert haben, und ihnen Sicherheit gewährt, nachdem sie in Angst lebten! (106:4)
Diese Sura steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sura 105; denn Allāh macht in dieser 106. Sura Seine Güte und Barmherzigkeit gegenüber dem arabischen Stamm der Banū Quraiš deutlich: Er bewirkte ihre Vereinigung und Stärke, indem Er das Heer des Jemeniten Abraha, wie Sura 105 berichtet, vernichtend strafte. Das verwerfliche Vorhaben Abrahas, die Al- Ka‘ba zu zerstören, wurde also nicht nur von Allāh vereitelt, sondern führte sogar noch zu Vorteilen für die Banū Quraiš: Ihre Rolle als Wächter der Al-Ka‘ba und ihre Stellung auf der arabischen Halbinsel gewannen in den Augen der übrigen Araber an Ansehen, und niemand wagte mehr, sie anzugreifen. Dies hatte auch positive Auswirkungen auf die Handelskarawanen der Banū Quraiš. Auf diese Einheit und Macht der Banū Quraiš nehmen die beiden ersten Verse dieser Sura Bezug. Aus diesen Versen ergibt sich also, dass Allāh mit der Vereitelung des Vorhabens von Abraha auch die Stärkung und Sicherheit Makkas und seiner Einwohner, der Banū Quraiš, sowie die ihrer Karawanen zur Winter und zur Sommerzeit bezweckt hatte. Im Winter pflegte eine Karawane der Banū Quraiš südwärts in den Jemen zu ziehen, weil es dort angenehm warm ist, während eine Karawane im Sommer in den Norden nach Syrien zog, wo es im Sommer angenehm kühl ist. Die Einnahmen aus diesen beiden großen Handelskarawanen bildeten die Lebensgrundlage der Banū Quraiš. Macht und Ansehen und die daraus resultierende Sicherheit ihrer Karawanen waren also von enormer Bedeutung für sie. Dass Allāh den Banū Quraiš zu dieser Vormachtstellung verhalf, war ein deutlicher Gnadenbeweis ihnen gegenüber. Für die Banū Quraiš hätte sich nun ein selbstverständliches Dankbarkeitsgefühl gegenüber Allāh als dem Spender dieser Wohltat ergeben sollen. Als die Banū Quraiš das Prophetentum Muḥammads leugneten und seine Botschaft nicht annehmen wollten, brach eine große Hungersnot infolge einer Dürrezeit aus. Da kamen ihre Anführer zu Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und baten ihn, für sie bei Allāh Fürsprache einzulegen. Als Muḥammad dieser Bitte nachgekommen war, ging durch Allāhs Nachsicht die Trockenperiode zu Ende, und die Hungersnot war vorbei. Hier handelt es sich allgemein um ungestörtes Leben in Makka, frei von Furcht und Angst. Dieser Zustand war im vorislamischen Arabien keineswegs der Normalfall; so war es z.B. üblich, Sklaven zu machen von einzelnen Personen oder sogar Gruppen, die ohne Schutz reisten oder sich außerhalb ihres Wohngebietes aufhielten, indem sie dann von einer stärkeren Schar eines anderen Stammes überfallen, entführt und in die Sklaverei verkauft wurden. Dass die Einwohner von Makka auch davor sicher waren, darauf nimmt 29:67 ausdrücklich Bezug. Da die Al-Ka‘ba in Makka für alle heidnischen Araber ein gemeinsames heiligtum und ein Wallfahrtsort war, waren sie sich auch über die Unverletzlichkeit des Gebietes von Makka einig, und Makka war eine Stätte des Friedens und der Sicherheit, so wie es Abraham, Allāhs Friede auf ihm, einst von Allāh erbeten hatte. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
Quraisch 106:2
Sura Quraiš (Die Quraiš)
(offenbart zu Makka)
4 Āyāt
Wenn die Banū Quraiš die Al-Ka‘ba liebten, weil sie ihre Wächter waren und vom Einkommen, das sie einnahmen, profitierten, so sollen sie mindestens dafür Allāh dankbar sein und Seine Botschaft annehmen. Denn die Al-Ka‘ba wurde ursprünglich von Abraham und seinem Sohn Ismael gebaut, um Allāh zu ehren. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Für die Vereinigung der Quraiš (106:1), (für) ihre Vereinigung zur Reise in der Karawane des Winters und des Sommers. (106:2) So sollen sie denn dem Herrn dieses Hauses dienen (106:3), Der sie speist, nachdem sie gehungert haben, und ihnen Sicherheit gewährt, nachdem sie in Angst lebten! (106:4)
Diese Sura steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sura 105; denn Allāh macht in dieser 106. Sura Seine Güte und Barmherzigkeit gegenüber dem arabischen Stamm der Banū Quraiš deutlich: Er bewirkte ihre Vereinigung und Stärke, indem Er das Heer des Jemeniten Abraha, wie Sura 105 berichtet, vernichtend strafte. Das verwerfliche Vorhaben Abrahas, die Al- Ka‘ba zu zerstören, wurde also nicht nur von Allāh vereitelt, sondern führte sogar noch zu Vorteilen für die Banū Quraiš: Ihre Rolle als Wächter der Al-Ka‘ba und ihre Stellung auf der arabischen Halbinsel gewannen in den Augen der übrigen Araber an Ansehen, und niemand wagte mehr, sie anzugreifen. Dies hatte auch positive Auswirkungen auf die Handelskarawanen der Banū Quraiš. Auf diese Einheit und Macht der Banū Quraiš nehmen die beiden ersten Verse dieser Sura Bezug. Aus diesen Versen ergibt sich also, dass Allāh mit der Vereitelung des Vorhabens von Abraha auch die Stärkung und Sicherheit Makkas und seiner Einwohner, der Banū Quraiš, sowie die ihrer Karawanen zur Winter und zur Sommerzeit bezweckt hatte. Im Winter pflegte eine Karawane der Banū Quraiš südwärts in den Jemen zu ziehen, weil es dort angenehm warm ist, während eine Karawane im Sommer in den Norden nach Syrien zog, wo es im Sommer angenehm kühl ist. Die Einnahmen aus diesen beiden großen Handelskarawanen bildeten die Lebensgrundlage der Banū Quraiš. Macht und Ansehen und die daraus resultierende Sicherheit ihrer Karawanen waren also von enormer Bedeutung für sie. Dass Allāh den Banū Quraiš zu dieser Vormachtstellung verhalf, war ein deutlicher Gnadenbeweis ihnen gegenüber. Für die Banū Quraiš hätte sich nun ein selbstverständliches Dankbarkeitsgefühl gegenüber Allāh als dem Spender dieser Wohltat ergeben sollen. Als die Banū Quraiš das Prophetentum Muḥammads leugneten und seine Botschaft nicht annehmen wollten, brach eine große Hungersnot infolge einer Dürrezeit aus. Da kamen ihre Anführer zu Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und baten ihn, für sie bei Allāh Fürsprache einzulegen. Als Muḥammad dieser Bitte nachgekommen war, ging durch Allāhs Nachsicht die Trockenperiode zu Ende, und die Hungersnot war vorbei. Hier handelt es sich allgemein um ungestörtes Leben in Makka, frei von Furcht und Angst. Dieser Zustand war im vorislamischen Arabien keineswegs der Normalfall; so war es z.B. üblich, Sklaven zu machen von einzelnen Personen oder sogar Gruppen, die ohne Schutz reisten oder sich außerhalb ihres Wohngebietes aufhielten, indem sie dann von einer stärkeren Schar eines anderen Stammes überfallen, entführt und in die Sklaverei verkauft wurden. Dass die Einwohner von Makka auch davor sicher waren, darauf nimmt 29:67 ausdrücklich Bezug. Da die Al-Ka‘ba in Makka für alle heidnischen Araber ein gemeinsames heiligtum und ein Wallfahrtsort war, waren sie sich auch über die Unverletzlichkeit des Gebietes von Makka einig, und Makka war eine Stätte des Friedens und der Sicherheit, so wie es Abraham, Allāhs Friede auf ihm, einst von Allāh erbeten hatte. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
Quraisch 106:3
Sura Quraiš (Die Quraiš)
(offenbart zu Makka)
4 Āyāt
Wenn die Banū Quraiš die Al-Ka‘ba liebten, weil sie ihre Wächter waren und vom Einkommen, das sie einnahmen, profitierten, so sollen sie mindestens dafür Allāh dankbar sein und Seine Botschaft annehmen. Denn die Al-Ka‘ba wurde ursprünglich von Abraham und seinem Sohn Ismael gebaut, um Allāh zu ehren. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Für die Vereinigung der Quraiš (106:1), (für) ihre Vereinigung zur Reise in der Karawane des Winters und des Sommers. (106:2) So sollen sie denn dem Herrn dieses Hauses dienen (106:3), Der sie speist, nachdem sie gehungert haben, und ihnen Sicherheit gewährt, nachdem sie in Angst lebten! (106:4)
Diese Sura steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sura 105; denn Allāh macht in dieser 106. Sura Seine Güte und Barmherzigkeit gegenüber dem arabischen Stamm der Banū Quraiš deutlich: Er bewirkte ihre Vereinigung und Stärke, indem Er das Heer des Jemeniten Abraha, wie Sura 105 berichtet, vernichtend strafte. Das verwerfliche Vorhaben Abrahas, die Al- Ka‘ba zu zerstören, wurde also nicht nur von Allāh vereitelt, sondern führte sogar noch zu Vorteilen für die Banū Quraiš: Ihre Rolle als Wächter der Al-Ka‘ba und ihre Stellung auf der arabischen Halbinsel gewannen in den Augen der übrigen Araber an Ansehen, und niemand wagte mehr, sie anzugreifen. Dies hatte auch positive Auswirkungen auf die Handelskarawanen der Banū Quraiš. Auf diese Einheit und Macht der Banū Quraiš nehmen die beiden ersten Verse dieser Sura Bezug. Aus diesen Versen ergibt sich also, dass Allāh mit der Vereitelung des Vorhabens von Abraha auch die Stärkung und Sicherheit Makkas und seiner Einwohner, der Banū Quraiš, sowie die ihrer Karawanen zur Winter und zur Sommerzeit bezweckt hatte. Im Winter pflegte eine Karawane der Banū Quraiš südwärts in den Jemen zu ziehen, weil es dort angenehm warm ist, während eine Karawane im Sommer in den Norden nach Syrien zog, wo es im Sommer angenehm kühl ist. Die Einnahmen aus diesen beiden großen Handelskarawanen bildeten die Lebensgrundlage der Banū Quraiš. Macht und Ansehen und die daraus resultierende Sicherheit ihrer Karawanen waren also von enormer Bedeutung für sie. Dass Allāh den Banū Quraiš zu dieser Vormachtstellung verhalf, war ein deutlicher Gnadenbeweis ihnen gegenüber. Für die Banū Quraiš hätte sich nun ein selbstverständliches Dankbarkeitsgefühl gegenüber Allāh als dem Spender dieser Wohltat ergeben sollen. Als die Banū Quraiš das Prophetentum Muḥammads leugneten und seine Botschaft nicht annehmen wollten, brach eine große Hungersnot infolge einer Dürrezeit aus. Da kamen ihre Anführer zu Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und baten ihn, für sie bei Allāh Fürsprache einzulegen. Als Muḥammad dieser Bitte nachgekommen war, ging durch Allāhs Nachsicht die Trockenperiode zu Ende, und die Hungersnot war vorbei. Hier handelt es sich allgemein um ungestörtes Leben in Makka, frei von Furcht und Angst. Dieser Zustand war im vorislamischen Arabien keineswegs der Normalfall; so war es z.B. üblich, Sklaven zu machen von einzelnen Personen oder sogar Gruppen, die ohne Schutz reisten oder sich außerhalb ihres Wohngebietes aufhielten, indem sie dann von einer stärkeren Schar eines anderen Stammes überfallen, entführt und in die Sklaverei verkauft wurden. Dass die Einwohner von Makka auch davor sicher waren, darauf nimmt 29:67 ausdrücklich Bezug. Da die Al-Ka‘ba in Makka für alle heidnischen Araber ein gemeinsames heiligtum und ein Wallfahrtsort war, waren sie sich auch über die Unverletzlichkeit des Gebietes von Makka einig, und Makka war eine Stätte des Friedens und der Sicherheit, so wie es Abraham, Allāhs Friede auf ihm, einst von Allāh erbeten hatte. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
Quraisch 106:4
Sura Quraiš (Die Quraiš)
(offenbart zu Makka)
4 Āyāt
Wenn die Banū Quraiš die Al-Ka‘ba liebten, weil sie ihre Wächter waren und vom Einkommen, das sie einnahmen, profitierten, so sollen sie mindestens dafür Allāh dankbar sein und Seine Botschaft annehmen. Denn die Al-Ka‘ba wurde ursprünglich von Abraham und seinem Sohn Ismael gebaut, um Allāh zu ehren. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Für die Vereinigung der Quraiš (106:1), (für) ihre Vereinigung zur Reise in der Karawane des Winters und des Sommers. (106:2) So sollen sie denn dem Herrn dieses Hauses dienen (106:3), Der sie speist, nachdem sie gehungert haben, und ihnen Sicherheit gewährt, nachdem sie in Angst lebten! (106:4)
Diese Sura steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sura 105; denn Allāh macht in dieser 106. Sura Seine Güte und Barmherzigkeit gegenüber dem arabischen Stamm der Banū Quraiš deutlich: Er bewirkte ihre Vereinigung und Stärke, indem Er das Heer des Jemeniten Abraha, wie Sura 105 berichtet, vernichtend strafte. Das verwerfliche Vorhaben Abrahas, die Al- Ka‘ba zu zerstören, wurde also nicht nur von Allāh vereitelt, sondern führte sogar noch zu Vorteilen für die Banū Quraiš: Ihre Rolle als Wächter der Al-Ka‘ba und ihre Stellung auf der arabischen Halbinsel gewannen in den Augen der übrigen Araber an Ansehen, und niemand wagte mehr, sie anzugreifen. Dies hatte auch positive Auswirkungen auf die Handelskarawanen der Banū Quraiš. Auf diese Einheit und Macht der Banū Quraiš nehmen die beiden ersten Verse dieser Sura Bezug. Aus diesen Versen ergibt sich also, dass Allāh mit der Vereitelung des Vorhabens von Abraha auch die Stärkung und Sicherheit Makkas und seiner Einwohner, der Banū Quraiš, sowie die ihrer Karawanen zur Winter und zur Sommerzeit bezweckt hatte. Im Winter pflegte eine Karawane der Banū Quraiš südwärts in den Jemen zu ziehen, weil es dort angenehm warm ist, während eine Karawane im Sommer in den Norden nach Syrien zog, wo es im Sommer angenehm kühl ist. Die Einnahmen aus diesen beiden großen Handelskarawanen bildeten die Lebensgrundlage der Banū Quraiš. Macht und Ansehen und die daraus resultierende Sicherheit ihrer Karawanen waren also von enormer Bedeutung für sie. Dass Allāh den Banū Quraiš zu dieser Vormachtstellung verhalf, war ein deutlicher Gnadenbeweis ihnen gegenüber. Für die Banū Quraiš hätte sich nun ein selbstverständliches Dankbarkeitsgefühl gegenüber Allāh als dem Spender dieser Wohltat ergeben sollen. Als die Banū Quraiš das Prophetentum Muḥammads leugneten und seine Botschaft nicht annehmen wollten, brach eine große Hungersnot infolge einer Dürrezeit aus. Da kamen ihre Anführer zu Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und baten ihn, für sie bei Allāh Fürsprache einzulegen. Als Muḥammad dieser Bitte nachgekommen war, ging durch Allāhs Nachsicht die Trockenperiode zu Ende, und die Hungersnot war vorbei. Hier handelt es sich allgemein um ungestörtes Leben in Makka, frei von Furcht und Angst. Dieser Zustand war im vorislamischen Arabien keineswegs der Normalfall; so war es z.B. üblich, Sklaven zu machen von einzelnen Personen oder sogar Gruppen, die ohne Schutz reisten oder sich außerhalb ihres Wohngebietes aufhielten, indem sie dann von einer stärkeren Schar eines anderen Stammes überfallen, entführt und in die Sklaverei verkauft wurden. Dass die Einwohner von Makka auch davor sicher waren, darauf nimmt 29:67 ausdrücklich Bezug. Da die Al-Ka‘ba in Makka für alle heidnischen Araber ein gemeinsames heiligtum und ein Wallfahrtsort war, waren sie sich auch über die Unverletzlichkeit des Gebietes von Makka einig, und Makka war eine Stätte des Friedens und der Sicherheit, so wie es Abraham, Allāhs Friede auf ihm, einst von Allāh erbeten hatte. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ma'un 107:1
Sura Al-Mā‘ūn (Die Hilfeleistung)
(offenbart zu Makka)
7 Āyāt
Leute, die im Diesnt Allāhs und Seiner Schöpfung nicht stehen, indem sie die Armen nicht speisen, und die Waisen rauh abstoßen, und Allāh auch nicht in der Ihm gebührenden Weise anbeten, sind Heuchler. Sie tun nur Dinge, um von anderen Menschen gesehen zu werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du den gesehen, der das Gericht leugnet? (107:1) Das ist der, der die Waise wegstößt (107:2) und nicht zur Speisung des Armen anspornt. (107:3) Wehe denjenigen Betenden (107:4), die (mit der Verrichtung) ihres Gebets nachlässig sind (107:5), die (nur dabei) gesehen werden wollen (107:6), und die Hilfeleistung verweigern. (107:7)
Die Anrede im ersten Vers richtet sich einerseits an den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, andererseits an alle Gläubigen. Das bedeutet: Weißt du, wer derjenige ist, der das Jüngste Gericht leugnet und die unumschränkte Herrscherstellung Allāhs abstreitet? Das arabische Wort "Dīn" hat zwar die Grundbedeutung "Religion", wird aber im Qur’ān häufig auch im Sinne von "Jüngstes Gericht", "Lohn und Strafe" und "Auferstehung" verwendet. Allāh stellt zu Beginn der Sura diese Frage, weil Er in den folgenden Versen die Eigenschaften des wahren Glaubens herausstellen will. Die nächsten Verse beschäftigen sich deshalb mit dem Tun, das einen aufrichtigen Gläubigen kennzeichnet, und zwar auf die Weise, dass das Unterlassen dieses Tuns als "Leugnen der Religion" bezeichnet wird. In dieser Sura werden Aufrichtigkeit und Gehorsam gegenüber Allāh und Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander als Glaubensgrundlagen des Islam besonders hervorgehoben. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ma'un 107:2
Sura Al-Mā‘ūn (Die Hilfeleistung)
(offenbart zu Makka)
7 Āyāt
Leute, die im Diesnt Allāhs und Seiner Schöpfung nicht stehen, indem sie die Armen nicht speisen, und die Waisen rauh abstoßen, und Allāh auch nicht in der Ihm gebührenden Weise anbeten, sind Heuchler. Sie tun nur Dinge, um von anderen Menschen gesehen zu werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du den gesehen, der das Gericht leugnet? (107:1) Das ist der, der die Waise wegstößt (107:2) und nicht zur Speisung des Armen anspornt. (107:3) Wehe denjenigen Betenden (107:4), die (mit der Verrichtung) ihres Gebets nachlässig sind (107:5), die (nur dabei) gesehen werden wollen (107:6), und die Hilfeleistung verweigern. (107:7)
Die Anrede im ersten Vers richtet sich einerseits an den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, andererseits an alle Gläubigen. Das bedeutet: Weißt du, wer derjenige ist, der das Jüngste Gericht leugnet und die unumschränkte Herrscherstellung Allāhs abstreitet? Das arabische Wort "Dīn" hat zwar die Grundbedeutung "Religion", wird aber im Qur’ān häufig auch im Sinne von "Jüngstes Gericht", "Lohn und Strafe" und "Auferstehung" verwendet. Allāh stellt zu Beginn der Sura diese Frage, weil Er in den folgenden Versen die Eigenschaften des wahren Glaubens herausstellen will. Die nächsten Verse beschäftigen sich deshalb mit dem Tun, das einen aufrichtigen Gläubigen kennzeichnet, und zwar auf die Weise, dass das Unterlassen dieses Tuns als "Leugnen der Religion" bezeichnet wird. In dieser Sura werden Aufrichtigkeit und Gehorsam gegenüber Allāh und Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander als Glaubensgrundlagen des Islam besonders hervorgehoben. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ma'un 107:3
Sura Al-Mā‘ūn (Die Hilfeleistung)
(offenbart zu Makka)
7 Āyāt
Leute, die im Diesnt Allāhs und Seiner Schöpfung nicht stehen, indem sie die Armen nicht speisen, und die Waisen rauh abstoßen, und Allāh auch nicht in der Ihm gebührenden Weise anbeten, sind Heuchler. Sie tun nur Dinge, um von anderen Menschen gesehen zu werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du den gesehen, der das Gericht leugnet? (107:1) Das ist der, der die Waise wegstößt (107:2) und nicht zur Speisung des Armen anspornt. (107:3) Wehe denjenigen Betenden (107:4), die (mit der Verrichtung) ihres Gebets nachlässig sind (107:5), die (nur dabei) gesehen werden wollen (107:6), und die Hilfeleistung verweigern. (107:7)
Die Anrede im ersten Vers richtet sich einerseits an den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, andererseits an alle Gläubigen. Das bedeutet: Weißt du, wer derjenige ist, der das Jüngste Gericht leugnet und die unumschränkte Herrscherstellung Allāhs abstreitet? Das arabische Wort "Dīn" hat zwar die Grundbedeutung "Religion", wird aber im Qur’ān häufig auch im Sinne von "Jüngstes Gericht", "Lohn und Strafe" und "Auferstehung" verwendet. Allāh stellt zu Beginn der Sura diese Frage, weil Er in den folgenden Versen die Eigenschaften des wahren Glaubens herausstellen will. Die nächsten Verse beschäftigen sich deshalb mit dem Tun, das einen aufrichtigen Gläubigen kennzeichnet, und zwar auf die Weise, dass das Unterlassen dieses Tuns als "Leugnen der Religion" bezeichnet wird. In dieser Sura werden Aufrichtigkeit und Gehorsam gegenüber Allāh und Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander als Glaubensgrundlagen des Islam besonders hervorgehoben. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ma'un 107:4
Sura Al-Mā‘ūn (Die Hilfeleistung)
(offenbart zu Makka)
7 Āyāt
Leute, die im Diesnt Allāhs und Seiner Schöpfung nicht stehen, indem sie die Armen nicht speisen, und die Waisen rauh abstoßen, und Allāh auch nicht in der Ihm gebührenden Weise anbeten, sind Heuchler. Sie tun nur Dinge, um von anderen Menschen gesehen zu werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du den gesehen, der das Gericht leugnet? (107:1) Das ist der, der die Waise wegstößt (107:2) und nicht zur Speisung des Armen anspornt. (107:3) Wehe denjenigen Betenden (107:4), die (mit der Verrichtung) ihres Gebets nachlässig sind (107:5), die (nur dabei) gesehen werden wollen (107:6), und die Hilfeleistung verweigern. (107:7)
Die Anrede im ersten Vers richtet sich einerseits an den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, andererseits an alle Gläubigen. Das bedeutet: Weißt du, wer derjenige ist, der das Jüngste Gericht leugnet und die unumschränkte Herrscherstellung Allāhs abstreitet? Das arabische Wort "Dīn" hat zwar die Grundbedeutung "Religion", wird aber im Qur’ān häufig auch im Sinne von "Jüngstes Gericht", "Lohn und Strafe" und "Auferstehung" verwendet. Allāh stellt zu Beginn der Sura diese Frage, weil Er in den folgenden Versen die Eigenschaften des wahren Glaubens herausstellen will. Die nächsten Verse beschäftigen sich deshalb mit dem Tun, das einen aufrichtigen Gläubigen kennzeichnet, und zwar auf die Weise, dass das Unterlassen dieses Tuns als "Leugnen der Religion" bezeichnet wird. In dieser Sura werden Aufrichtigkeit und Gehorsam gegenüber Allāh und Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander als Glaubensgrundlagen des Islam besonders hervorgehoben. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ma'un 107:5
Sura Al-Mā‘ūn (Die Hilfeleistung)
(offenbart zu Makka)
7 Āyāt
Leute, die im Diesnt Allāhs und Seiner Schöpfung nicht stehen, indem sie die Armen nicht speisen, und die Waisen rauh abstoßen, und Allāh auch nicht in der Ihm gebührenden Weise anbeten, sind Heuchler. Sie tun nur Dinge, um von anderen Menschen gesehen zu werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du den gesehen, der das Gericht leugnet? (107:1) Das ist der, der die Waise wegstößt (107:2) und nicht zur Speisung des Armen anspornt. (107:3) Wehe denjenigen Betenden (107:4), die (mit der Verrichtung) ihres Gebets nachlässig sind (107:5), die (nur dabei) gesehen werden wollen (107:6), und die Hilfeleistung verweigern. (107:7)
Die Anrede im ersten Vers richtet sich einerseits an den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, andererseits an alle Gläubigen. Das bedeutet: Weißt du, wer derjenige ist, der das Jüngste Gericht leugnet und die unumschränkte Herrscherstellung Allāhs abstreitet? Das arabische Wort "Dīn" hat zwar die Grundbedeutung "Religion", wird aber im Qur’ān häufig auch im Sinne von "Jüngstes Gericht", "Lohn und Strafe" und "Auferstehung" verwendet. Allāh stellt zu Beginn der Sura diese Frage, weil Er in den folgenden Versen die Eigenschaften des wahren Glaubens herausstellen will. Die nächsten Verse beschäftigen sich deshalb mit dem Tun, das einen aufrichtigen Gläubigen kennzeichnet, und zwar auf die Weise, dass das Unterlassen dieses Tuns als "Leugnen der Religion" bezeichnet wird. In dieser Sura werden Aufrichtigkeit und Gehorsam gegenüber Allāh und Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander als Glaubensgrundlagen des Islam besonders hervorgehoben. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ma'un 107:6
Sura Al-Mā‘ūn (Die Hilfeleistung)
(offenbart zu Makka)
7 Āyāt
Leute, die im Diesnt Allāhs und Seiner Schöpfung nicht stehen, indem sie die Armen nicht speisen, und die Waisen rauh abstoßen, und Allāh auch nicht in der Ihm gebührenden Weise anbeten, sind Heuchler. Sie tun nur Dinge, um von anderen Menschen gesehen zu werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du den gesehen, der das Gericht leugnet? (107:1) Das ist der, der die Waise wegstößt (107:2) und nicht zur Speisung des Armen anspornt. (107:3) Wehe denjenigen Betenden (107:4), die (mit der Verrichtung) ihres Gebets nachlässig sind (107:5), die (nur dabei) gesehen werden wollen (107:6), und die Hilfeleistung verweigern. (107:7)
Die Anrede im ersten Vers richtet sich einerseits an den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, andererseits an alle Gläubigen. Das bedeutet: Weißt du, wer derjenige ist, der das Jüngste Gericht leugnet und die unumschränkte Herrscherstellung Allāhs abstreitet? Das arabische Wort "Dīn" hat zwar die Grundbedeutung "Religion", wird aber im Qur’ān häufig auch im Sinne von "Jüngstes Gericht", "Lohn und Strafe" und "Auferstehung" verwendet. Allāh stellt zu Beginn der Sura diese Frage, weil Er in den folgenden Versen die Eigenschaften des wahren Glaubens herausstellen will. Die nächsten Verse beschäftigen sich deshalb mit dem Tun, das einen aufrichtigen Gläubigen kennzeichnet, und zwar auf die Weise, dass das Unterlassen dieses Tuns als "Leugnen der Religion" bezeichnet wird. In dieser Sura werden Aufrichtigkeit und Gehorsam gegenüber Allāh und Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander als Glaubensgrundlagen des Islam besonders hervorgehoben. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ma'un 107:7
Sura Al-Mā‘ūn (Die Hilfeleistung)
(offenbart zu Makka)
7 Āyāt
Leute, die im Diesnt Allāhs und Seiner Schöpfung nicht stehen, indem sie die Armen nicht speisen, und die Waisen rauh abstoßen, und Allāh auch nicht in der Ihm gebührenden Weise anbeten, sind Heuchler. Sie tun nur Dinge, um von anderen Menschen gesehen zu werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du den gesehen, der das Gericht leugnet? (107:1) Das ist der, der die Waise wegstößt (107:2) und nicht zur Speisung des Armen anspornt. (107:3) Wehe denjenigen Betenden (107:4), die (mit der Verrichtung) ihres Gebets nachlässig sind (107:5), die (nur dabei) gesehen werden wollen (107:6), und die Hilfeleistung verweigern. (107:7)
Die Anrede im ersten Vers richtet sich einerseits an den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, andererseits an alle Gläubigen. Das bedeutet: Weißt du, wer derjenige ist, der das Jüngste Gericht leugnet und die unumschränkte Herrscherstellung Allāhs abstreitet? Das arabische Wort "Dīn" hat zwar die Grundbedeutung "Religion", wird aber im Qur’ān häufig auch im Sinne von "Jüngstes Gericht", "Lohn und Strafe" und "Auferstehung" verwendet. Allāh stellt zu Beginn der Sura diese Frage, weil Er in den folgenden Versen die Eigenschaften des wahren Glaubens herausstellen will. Die nächsten Verse beschäftigen sich deshalb mit dem Tun, das einen aufrichtigen Gläubigen kennzeichnet, und zwar auf die Weise, dass das Unterlassen dieses Tuns als "Leugnen der Religion" bezeichnet wird. In dieser Sura werden Aufrichtigkeit und Gehorsam gegenüber Allāh und Unterstützung und Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander als Glaubensgrundlagen des Islam besonders hervorgehoben. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Kauthar 108:1
Sura Al-Kauṯar (Die Überfülle)
(offenbart zu Makka)
3 Āyāt
Den Dienern Allāhs wird eine Quelle gegeben werden, die den Durst der rechtschaffenen Menschen für immer löschen wird. Deshalb bete zu Allāh für diese bevorstehende Gnade und bringe Opfer dar. Diejenigen, die Allāhs Diener hassen, werden selbst von Allāh gehasst. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wahrlich, Wir haben dir die Überfülle gegeben. (108:1) Darum bete zu deinem Herrn und schlachte (Opfertiere). (108:2) Wahrlich, der dich hasst, ist es, der (vom Segen der Nachkommenschaft) abgeschnitten ist. (108:3)
Dies ist die kürzeste Sura des Qur’ān und besteht ganz prägnant aus drei Versen wie Sura 103 und 110, hat aber die wenigsten Worte. Sie wurde offenbart, als die Feinde des Islam und die Widersacher des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, versuchten, die Verbreitung des Islam in Makka zu verhindern. Zu ihnen gehörten vor allem Al-‘Āṣ Ibn Wā’il, Abū Lahab und Abū Ǧahl. Als die männlichen Kinder des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gestorben waren, nahmen seine Gegner dies zum Anlaß, den Propheten und den Islam zu verspotten, indem sie verkündeten, Muḥammad sei ohne Nachkommen, also sozusagen von männlichen Erben abgeschnitten. Einer von ihnen behauptete sogar, so würde auch die Botschaft des Propheten sterben und die ganze Angelegenheit in Vergessenheit geraten. Um den Propheten in dieser schweren Situation zu stärken, offenbarte Allāh diese Sura. Im ersten Vers weist Allāh auf Seine Großzügigkeit und Gnade hin, der Prophet soll nicht traurig sein über den Tod seiner Söhne; denn Allāh hat ihm etwas gegeben, was alle Zeiten überdauert, was im arabischen Text mit "Al-Kauṯar" bezeichnet wird. Dieses Wort, hier mit "Überfülle" übersetzt, bezeichnet zunächst "das Reichliche" und umschreibt in diesem Zusammenhang die umfangreiche Gnadenfülle Allāhs gegenüber Seinem Gesandten. In vielen Ḥadīṯen wird überliefert, dass "Al- Kauṯar" der Name eines Flusses im Paradies sei. Nachdem Allāh die Unermesslichkeit Seiner Gnadenfülle dargelegt hat, weist Er im folgenden Vers darauf hin, dass als Zeichen der Dankbarkeit und des demütigen Gehorsams, die Gebete und die Opfergaben allein nur für Ihn verrichtet werden dürfen. Im weiteren Sinne bedeutet "abtar" "ohne Nachkommen" und schließlich ganz allgemein abgeschnitten von allem Segen und Wohl im Diesseits und im Jenseits. Dieser Versblock besagt demnach, dass derjenige, der den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, hasst und verspottet, am Ende selbst keinen Erfolg und keinen Lohn haben und ohne Nachkommen und ohne Anhänger seiner Irrlehre sein wird. (vgl. dazu den Titel: "Allāh vollendet Sein Licht", Islamische Bibliothek).
al-Kauthar 108:2
Sura Al-Kauṯar (Die Überfülle)
(offenbart zu Makka)
3 Āyāt
Den Dienern Allāhs wird eine Quelle gegeben werden, die den Durst der rechtschaffenen Menschen für immer löschen wird. Deshalb bete zu Allāh für diese bevorstehende Gnade und bringe Opfer dar. Diejenigen, die Allāhs Diener hassen, werden selbst von Allāh gehasst. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wahrlich, Wir haben dir die Überfülle gegeben. (108:1) Darum bete zu deinem Herrn und schlachte (Opfertiere). (108:2) Wahrlich, der dich hasst, ist es, der (vom Segen der Nachkommenschaft) abgeschnitten ist. (108:3)
Dies ist die kürzeste Sura des Qur’ān und besteht ganz prägnant aus drei Versen wie Sura 103 und 110, hat aber die wenigsten Worte. Sie wurde offenbart, als die Feinde des Islam und die Widersacher des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, versuchten, die Verbreitung des Islam in Makka zu verhindern. Zu ihnen gehörten vor allem Al-‘Āṣ Ibn Wā’il, Abū Lahab und Abū Ǧahl. Als die männlichen Kinder des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gestorben waren, nahmen seine Gegner dies zum Anlaß, den Propheten und den Islam zu verspotten, indem sie verkündeten, Muḥammad sei ohne Nachkommen, also sozusagen von männlichen Erben abgeschnitten. Einer von ihnen behauptete sogar, so würde auch die Botschaft des Propheten sterben und die ganze Angelegenheit in Vergessenheit geraten. Um den Propheten in dieser schweren Situation zu stärken, offenbarte Allāh diese Sura. Im ersten Vers weist Allāh auf Seine Großzügigkeit und Gnade hin, der Prophet soll nicht traurig sein über den Tod seiner Söhne; denn Allāh hat ihm etwas gegeben, was alle Zeiten überdauert, was im arabischen Text mit "Al-Kauṯar" bezeichnet wird. Dieses Wort, hier mit "Überfülle" übersetzt, bezeichnet zunächst "das Reichliche" und umschreibt in diesem Zusammenhang die umfangreiche Gnadenfülle Allāhs gegenüber Seinem Gesandten. In vielen Ḥadīṯen wird überliefert, dass "Al- Kauṯar" der Name eines Flusses im Paradies sei. Nachdem Allāh die Unermesslichkeit Seiner Gnadenfülle dargelegt hat, weist Er im folgenden Vers darauf hin, dass als Zeichen der Dankbarkeit und des demütigen Gehorsams, die Gebete und die Opfergaben allein nur für Ihn verrichtet werden dürfen. Im weiteren Sinne bedeutet "abtar" "ohne Nachkommen" und schließlich ganz allgemein abgeschnitten von allem Segen und Wohl im Diesseits und im Jenseits. Dieser Versblock besagt demnach, dass derjenige, der den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, hasst und verspottet, am Ende selbst keinen Erfolg und keinen Lohn haben und ohne Nachkommen und ohne Anhänger seiner Irrlehre sein wird. (vgl. dazu den Titel: "Allāh vollendet Sein Licht", Islamische Bibliothek).
al-Kauthar 108:3
Sura Al-Kauṯar (Die Überfülle)
(offenbart zu Makka)
3 Āyāt
Den Dienern Allāhs wird eine Quelle gegeben werden, die den Durst der rechtschaffenen Menschen für immer löschen wird. Deshalb bete zu Allāh für diese bevorstehende Gnade und bringe Opfer dar. Diejenigen, die Allāhs Diener hassen, werden selbst von Allāh gehasst. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wahrlich, Wir haben dir die Überfülle gegeben. (108:1) Darum bete zu deinem Herrn und schlachte (Opfertiere). (108:2) Wahrlich, der dich hasst, ist es, der (vom Segen der Nachkommenschaft) abgeschnitten ist. (108:3)
Dies ist die kürzeste Sura des Qur’ān und besteht ganz prägnant aus drei Versen wie Sura 103 und 110, hat aber die wenigsten Worte. Sie wurde offenbart, als die Feinde des Islam und die Widersacher des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, versuchten, die Verbreitung des Islam in Makka zu verhindern. Zu ihnen gehörten vor allem Al-‘Āṣ Ibn Wā’il, Abū Lahab und Abū Ǧahl. Als die männlichen Kinder des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gestorben waren, nahmen seine Gegner dies zum Anlaß, den Propheten und den Islam zu verspotten, indem sie verkündeten, Muḥammad sei ohne Nachkommen, also sozusagen von männlichen Erben abgeschnitten. Einer von ihnen behauptete sogar, so würde auch die Botschaft des Propheten sterben und die ganze Angelegenheit in Vergessenheit geraten. Um den Propheten in dieser schweren Situation zu stärken, offenbarte Allāh diese Sura. Im ersten Vers weist Allāh auf Seine Großzügigkeit und Gnade hin, der Prophet soll nicht traurig sein über den Tod seiner Söhne; denn Allāh hat ihm etwas gegeben, was alle Zeiten überdauert, was im arabischen Text mit "Al-Kauṯar" bezeichnet wird. Dieses Wort, hier mit "Überfülle" übersetzt, bezeichnet zunächst "das Reichliche" und umschreibt in diesem Zusammenhang die umfangreiche Gnadenfülle Allāhs gegenüber Seinem Gesandten. In vielen Ḥadīṯen wird überliefert, dass "Al- Kauṯar" der Name eines Flusses im Paradies sei. Nachdem Allāh die Unermesslichkeit Seiner Gnadenfülle dargelegt hat, weist Er im folgenden Vers darauf hin, dass als Zeichen der Dankbarkeit und des demütigen Gehorsams, die Gebete und die Opfergaben allein nur für Ihn verrichtet werden dürfen. Im weiteren Sinne bedeutet "abtar" "ohne Nachkommen" und schließlich ganz allgemein abgeschnitten von allem Segen und Wohl im Diesseits und im Jenseits. Dieser Versblock besagt demnach, dass derjenige, der den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, hasst und verspottet, am Ende selbst keinen Erfolg und keinen Lohn haben und ohne Nachkommen und ohne Anhänger seiner Irrlehre sein wird. (vgl. dazu den Titel: "Allāh vollendet Sein Licht", Islamische Bibliothek).
al-Kafirun 109:1
Sura Al-Kāfirūn (Die Ungläubigen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Gläubige Menschen wollen an ihrem Glauben festhalten. Auch die Ablehner wollen an ihrem falschen Glauben festhalten. Sag ihnen, sie sollen ihren Weg gehen, und uns in Ruhe lassen. Wir folgen ganz treu unserem Weg. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”O ihr Ungläubigen! (109:1) Ich diene nicht dem, dem ihr dient (109:2), und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. (109:3) Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient (109:4), und ihr werdet nicht Diener Dessen sein, Dem ich diene. (109:5) Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion.“ (109:6)
Diese Sura ist von besonderer Bedeutung; dies kommt in mehreren Aussprüchen des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zum Ausdruck, in denen er empfiehlt, diese Sura vor dem Einschlafen zu rezitieren. Offenbart wurde sie, als die Ungläubigen in Makka dem Propheten Muḥammad einen Kompromiss vorschlugen: Wenn der Prophet bereit sei, ihre Götzen ein Jahr lang anzubeten, dann wollten sie ihrerseits Allāh ein Jahr lang anbeten. Die ungläubigen Makkaner stellten nämlich keineswegs die Existenz Allāhs in Frage - sie machten sich jedoch völlig falsche Vorstellungen von Ihm, indem sie Seine Einheit und Einzigkeit bestritten, Ihm andere Götter zur Seite stellten und annahmen, dass die Engel Töchter Allāhs seien. Andererseits glaubten sie aber daran, dass Allāh die Himmel und die Erde erschaffen hat, schwuren bei Allāh und riefen Ihn in ihren Gebeten mit Seinem Namen an. (vgl. dazu 29:61). In ihrer Handlungsweise waren die Makkaner dann jedoch inkonsequent und opferten nicht nur für Allāh , sondern brachten auch ihren Götzen Opfer dar - Sachwerte und sogar Menschenopfer, um sie gnädig zuzustimmen. (vgl. 6:136). Diese Handlungsweise hielten sie für richtig und noch dazu für die Lehre Abrahams, Allāhs Friede auf ihm; sie glaubten, dass sie rechtgeleitet seien und dass ihre Gottesverehrung besser sei als die der Juden und Christen, die die Propheten Esra bzw. Jesus als Söhne Allāhs betrachteten. Dabei verstanden sie nicht, dass jede Zuschreibung von Partnern in Anbetracht der Herrscherstellung Allāhs ebenso falsch und verwerflich ist. Sie verbargen somit die einzige Wahrheit, nämlich dass Allāh Alleinig, Einzig und unvergleichlich ist, und lehnten sich damit als Ungläubige gegen die wahre Religion Allāhs auf. Dies wird im Islam "Kufr", "Verdeckung der Wahrheit, Unglaube" genannt, und wer Kufr begeht, heißt "Kāfir", "Verdecker der Wahrheit", "Ungläubiger". Wie das Beispiel der "ungläubigen" Makkaner zeigt, bezeichnet der Begriff "Kāfir" also keineswegs nur denjenigen, der völlig ohne Glauben ist, also - wie man heute sagen würde - einen Atheisten, sondern gemeint ist damit auch derjenige, der zwar einen Glauben besitzt, sich damit aber im Irrtum befindet; man könnte einen Ungläubigen in diesem Sinne also auch als einen "Irrgläubigen" bezeichnen. Als nun der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in Makka die Rückkehr zur Religion Allāhs, dem Islam, forderte, versuchten die Ungläubigen Makkas, seine wahre Lehre und ihre Irrlehre in Einklang zu bringen und machten den bereits erwähnten Vorschlag: Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, solle sich vor ihren Götzen niederwerfen, dann würden sie sich vor Allāh niederwerfen. Dieser absurden und lächerlichen Idee wird in dieser Sura eine eindeutige Absage erteilt; denn der Islam lässt keine faulen Kompromisse zu: Er ist ein gerader Weg ohne Kniffe und Tricks. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Kafirun 109:2
Sura Al-Kāfirūn (Die Ungläubigen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Gläubige Menschen wollen an ihrem Glauben festhalten. Auch die Ablehner wollen an ihrem falschen Glauben festhalten. Sag ihnen, sie sollen ihren Weg gehen, und uns in Ruhe lassen. Wir folgen ganz treu unserem Weg. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”O ihr Ungläubigen! (109:1) Ich diene nicht dem, dem ihr dient (109:2), und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. (109:3) Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient (109:4), und ihr werdet nicht Diener Dessen sein, Dem ich diene. (109:5) Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion.“ (109:6)
Diese Sura ist von besonderer Bedeutung; dies kommt in mehreren Aussprüchen des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zum Ausdruck, in denen er empfiehlt, diese Sura vor dem Einschlafen zu rezitieren. Offenbart wurde sie, als die Ungläubigen in Makka dem Propheten Muḥammad einen Kompromiss vorschlugen: Wenn der Prophet bereit sei, ihre Götzen ein Jahr lang anzubeten, dann wollten sie ihrerseits Allāh ein Jahr lang anbeten. Die ungläubigen Makkaner stellten nämlich keineswegs die Existenz Allāhs in Frage - sie machten sich jedoch völlig falsche Vorstellungen von Ihm, indem sie Seine Einheit und Einzigkeit bestritten, Ihm andere Götter zur Seite stellten und annahmen, dass die Engel Töchter Allāhs seien. Andererseits glaubten sie aber daran, dass Allāh die Himmel und die Erde erschaffen hat, schwuren bei Allāh und riefen Ihn in ihren Gebeten mit Seinem Namen an. (vgl. dazu 29:61). In ihrer Handlungsweise waren die Makkaner dann jedoch inkonsequent und opferten nicht nur für Allāh , sondern brachten auch ihren Götzen Opfer dar - Sachwerte und sogar Menschenopfer, um sie gnädig zuzustimmen. (vgl. 6:136). Diese Handlungsweise hielten sie für richtig und noch dazu für die Lehre Abrahams, Allāhs Friede auf ihm; sie glaubten, dass sie rechtgeleitet seien und dass ihre Gottesverehrung besser sei als die der Juden und Christen, die die Propheten Esra bzw. Jesus als Söhne Allāhs betrachteten. Dabei verstanden sie nicht, dass jede Zuschreibung von Partnern in Anbetracht der Herrscherstellung Allāhs ebenso falsch und verwerflich ist. Sie verbargen somit die einzige Wahrheit, nämlich dass Allāh Alleinig, Einzig und unvergleichlich ist, und lehnten sich damit als Ungläubige gegen die wahre Religion Allāhs auf. Dies wird im Islam "Kufr", "Verdeckung der Wahrheit, Unglaube" genannt, und wer Kufr begeht, heißt "Kāfir", "Verdecker der Wahrheit", "Ungläubiger". Wie das Beispiel der "ungläubigen" Makkaner zeigt, bezeichnet der Begriff "Kāfir" also keineswegs nur denjenigen, der völlig ohne Glauben ist, also - wie man heute sagen würde - einen Atheisten, sondern gemeint ist damit auch derjenige, der zwar einen Glauben besitzt, sich damit aber im Irrtum befindet; man könnte einen Ungläubigen in diesem Sinne also auch als einen "Irrgläubigen" bezeichnen. Als nun der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in Makka die Rückkehr zur Religion Allāhs, dem Islam, forderte, versuchten die Ungläubigen Makkas, seine wahre Lehre und ihre Irrlehre in Einklang zu bringen und machten den bereits erwähnten Vorschlag: Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, solle sich vor ihren Götzen niederwerfen, dann würden sie sich vor Allāh niederwerfen. Dieser absurden und lächerlichen Idee wird in dieser Sura eine eindeutige Absage erteilt; denn der Islam lässt keine faulen Kompromisse zu: Er ist ein gerader Weg ohne Kniffe und Tricks. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Kafirun 109:3
Sura Al-Kāfirūn (Die Ungläubigen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Gläubige Menschen wollen an ihrem Glauben festhalten. Auch die Ablehner wollen an ihrem falschen Glauben festhalten. Sag ihnen, sie sollen ihren Weg gehen, und uns in Ruhe lassen. Wir folgen ganz treu unserem Weg. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”O ihr Ungläubigen! (109:1) Ich diene nicht dem, dem ihr dient (109:2), und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. (109:3) Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient (109:4), und ihr werdet nicht Diener Dessen sein, Dem ich diene. (109:5) Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion.“ (109:6)
Diese Sura ist von besonderer Bedeutung; dies kommt in mehreren Aussprüchen des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zum Ausdruck, in denen er empfiehlt, diese Sura vor dem Einschlafen zu rezitieren. Offenbart wurde sie, als die Ungläubigen in Makka dem Propheten Muḥammad einen Kompromiss vorschlugen: Wenn der Prophet bereit sei, ihre Götzen ein Jahr lang anzubeten, dann wollten sie ihrerseits Allāh ein Jahr lang anbeten. Die ungläubigen Makkaner stellten nämlich keineswegs die Existenz Allāhs in Frage - sie machten sich jedoch völlig falsche Vorstellungen von Ihm, indem sie Seine Einheit und Einzigkeit bestritten, Ihm andere Götter zur Seite stellten und annahmen, dass die Engel Töchter Allāhs seien. Andererseits glaubten sie aber daran, dass Allāh die Himmel und die Erde erschaffen hat, schwuren bei Allāh und riefen Ihn in ihren Gebeten mit Seinem Namen an. (vgl. dazu 29:61). In ihrer Handlungsweise waren die Makkaner dann jedoch inkonsequent und opferten nicht nur für Allāh , sondern brachten auch ihren Götzen Opfer dar - Sachwerte und sogar Menschenopfer, um sie gnädig zuzustimmen. (vgl. 6:136). Diese Handlungsweise hielten sie für richtig und noch dazu für die Lehre Abrahams, Allāhs Friede auf ihm; sie glaubten, dass sie rechtgeleitet seien und dass ihre Gottesverehrung besser sei als die der Juden und Christen, die die Propheten Esra bzw. Jesus als Söhne Allāhs betrachteten. Dabei verstanden sie nicht, dass jede Zuschreibung von Partnern in Anbetracht der Herrscherstellung Allāhs ebenso falsch und verwerflich ist. Sie verbargen somit die einzige Wahrheit, nämlich dass Allāh Alleinig, Einzig und unvergleichlich ist, und lehnten sich damit als Ungläubige gegen die wahre Religion Allāhs auf. Dies wird im Islam "Kufr", "Verdeckung der Wahrheit, Unglaube" genannt, und wer Kufr begeht, heißt "Kāfir", "Verdecker der Wahrheit", "Ungläubiger". Wie das Beispiel der "ungläubigen" Makkaner zeigt, bezeichnet der Begriff "Kāfir" also keineswegs nur denjenigen, der völlig ohne Glauben ist, also - wie man heute sagen würde - einen Atheisten, sondern gemeint ist damit auch derjenige, der zwar einen Glauben besitzt, sich damit aber im Irrtum befindet; man könnte einen Ungläubigen in diesem Sinne also auch als einen "Irrgläubigen" bezeichnen. Als nun der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in Makka die Rückkehr zur Religion Allāhs, dem Islam, forderte, versuchten die Ungläubigen Makkas, seine wahre Lehre und ihre Irrlehre in Einklang zu bringen und machten den bereits erwähnten Vorschlag: Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, solle sich vor ihren Götzen niederwerfen, dann würden sie sich vor Allāh niederwerfen. Dieser absurden und lächerlichen Idee wird in dieser Sura eine eindeutige Absage erteilt; denn der Islam lässt keine faulen Kompromisse zu: Er ist ein gerader Weg ohne Kniffe und Tricks. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Kafirun 109:4
Sura Al-Kāfirūn (Die Ungläubigen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Gläubige Menschen wollen an ihrem Glauben festhalten. Auch die Ablehner wollen an ihrem falschen Glauben festhalten. Sag ihnen, sie sollen ihren Weg gehen, und uns in Ruhe lassen. Wir folgen ganz treu unserem Weg. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”O ihr Ungläubigen! (109:1) Ich diene nicht dem, dem ihr dient (109:2), und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. (109:3) Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient (109:4), und ihr werdet nicht Diener Dessen sein, Dem ich diene. (109:5) Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion.“ (109:6)
Diese Sura ist von besonderer Bedeutung; dies kommt in mehreren Aussprüchen des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zum Ausdruck, in denen er empfiehlt, diese Sura vor dem Einschlafen zu rezitieren. Offenbart wurde sie, als die Ungläubigen in Makka dem Propheten Muḥammad einen Kompromiss vorschlugen: Wenn der Prophet bereit sei, ihre Götzen ein Jahr lang anzubeten, dann wollten sie ihrerseits Allāh ein Jahr lang anbeten. Die ungläubigen Makkaner stellten nämlich keineswegs die Existenz Allāhs in Frage - sie machten sich jedoch völlig falsche Vorstellungen von Ihm, indem sie Seine Einheit und Einzigkeit bestritten, Ihm andere Götter zur Seite stellten und annahmen, dass die Engel Töchter Allāhs seien. Andererseits glaubten sie aber daran, dass Allāh die Himmel und die Erde erschaffen hat, schwuren bei Allāh und riefen Ihn in ihren Gebeten mit Seinem Namen an. (vgl. dazu 29:61). In ihrer Handlungsweise waren die Makkaner dann jedoch inkonsequent und opferten nicht nur für Allāh , sondern brachten auch ihren Götzen Opfer dar - Sachwerte und sogar Menschenopfer, um sie gnädig zuzustimmen. (vgl. 6:136). Diese Handlungsweise hielten sie für richtig und noch dazu für die Lehre Abrahams, Allāhs Friede auf ihm; sie glaubten, dass sie rechtgeleitet seien und dass ihre Gottesverehrung besser sei als die der Juden und Christen, die die Propheten Esra bzw. Jesus als Söhne Allāhs betrachteten. Dabei verstanden sie nicht, dass jede Zuschreibung von Partnern in Anbetracht der Herrscherstellung Allāhs ebenso falsch und verwerflich ist. Sie verbargen somit die einzige Wahrheit, nämlich dass Allāh Alleinig, Einzig und unvergleichlich ist, und lehnten sich damit als Ungläubige gegen die wahre Religion Allāhs auf. Dies wird im Islam "Kufr", "Verdeckung der Wahrheit, Unglaube" genannt, und wer Kufr begeht, heißt "Kāfir", "Verdecker der Wahrheit", "Ungläubiger". Wie das Beispiel der "ungläubigen" Makkaner zeigt, bezeichnet der Begriff "Kāfir" also keineswegs nur denjenigen, der völlig ohne Glauben ist, also - wie man heute sagen würde - einen Atheisten, sondern gemeint ist damit auch derjenige, der zwar einen Glauben besitzt, sich damit aber im Irrtum befindet; man könnte einen Ungläubigen in diesem Sinne also auch als einen "Irrgläubigen" bezeichnen. Als nun der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in Makka die Rückkehr zur Religion Allāhs, dem Islam, forderte, versuchten die Ungläubigen Makkas, seine wahre Lehre und ihre Irrlehre in Einklang zu bringen und machten den bereits erwähnten Vorschlag: Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, solle sich vor ihren Götzen niederwerfen, dann würden sie sich vor Allāh niederwerfen. Dieser absurden und lächerlichen Idee wird in dieser Sura eine eindeutige Absage erteilt; denn der Islam lässt keine faulen Kompromisse zu: Er ist ein gerader Weg ohne Kniffe und Tricks. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Kafirun 109:5
Sura Al-Kāfirūn (Die Ungläubigen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Gläubige Menschen wollen an ihrem Glauben festhalten. Auch die Ablehner wollen an ihrem falschen Glauben festhalten. Sag ihnen, sie sollen ihren Weg gehen, und uns in Ruhe lassen. Wir folgen ganz treu unserem Weg. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”O ihr Ungläubigen! (109:1) Ich diene nicht dem, dem ihr dient (109:2), und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. (109:3) Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient (109:4), und ihr werdet nicht Diener Dessen sein, Dem ich diene. (109:5) Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion.“ (109:6)
Diese Sura ist von besonderer Bedeutung; dies kommt in mehreren Aussprüchen des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zum Ausdruck, in denen er empfiehlt, diese Sura vor dem Einschlafen zu rezitieren. Offenbart wurde sie, als die Ungläubigen in Makka dem Propheten Muḥammad einen Kompromiss vorschlugen: Wenn der Prophet bereit sei, ihre Götzen ein Jahr lang anzubeten, dann wollten sie ihrerseits Allāh ein Jahr lang anbeten. Die ungläubigen Makkaner stellten nämlich keineswegs die Existenz Allāhs in Frage - sie machten sich jedoch völlig falsche Vorstellungen von Ihm, indem sie Seine Einheit und Einzigkeit bestritten, Ihm andere Götter zur Seite stellten und annahmen, dass die Engel Töchter Allāhs seien. Andererseits glaubten sie aber daran, dass Allāh die Himmel und die Erde erschaffen hat, schwuren bei Allāh und riefen Ihn in ihren Gebeten mit Seinem Namen an. (vgl. dazu 29:61). In ihrer Handlungsweise waren die Makkaner dann jedoch inkonsequent und opferten nicht nur für Allāh , sondern brachten auch ihren Götzen Opfer dar - Sachwerte und sogar Menschenopfer, um sie gnädig zuzustimmen. (vgl. 6:136). Diese Handlungsweise hielten sie für richtig und noch dazu für die Lehre Abrahams, Allāhs Friede auf ihm; sie glaubten, dass sie rechtgeleitet seien und dass ihre Gottesverehrung besser sei als die der Juden und Christen, die die Propheten Esra bzw. Jesus als Söhne Allāhs betrachteten. Dabei verstanden sie nicht, dass jede Zuschreibung von Partnern in Anbetracht der Herrscherstellung Allāhs ebenso falsch und verwerflich ist. Sie verbargen somit die einzige Wahrheit, nämlich dass Allāh Alleinig, Einzig und unvergleichlich ist, und lehnten sich damit als Ungläubige gegen die wahre Religion Allāhs auf. Dies wird im Islam "Kufr", "Verdeckung der Wahrheit, Unglaube" genannt, und wer Kufr begeht, heißt "Kāfir", "Verdecker der Wahrheit", "Ungläubiger". Wie das Beispiel der "ungläubigen" Makkaner zeigt, bezeichnet der Begriff "Kāfir" also keineswegs nur denjenigen, der völlig ohne Glauben ist, also - wie man heute sagen würde - einen Atheisten, sondern gemeint ist damit auch derjenige, der zwar einen Glauben besitzt, sich damit aber im Irrtum befindet; man könnte einen Ungläubigen in diesem Sinne also auch als einen "Irrgläubigen" bezeichnen. Als nun der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in Makka die Rückkehr zur Religion Allāhs, dem Islam, forderte, versuchten die Ungläubigen Makkas, seine wahre Lehre und ihre Irrlehre in Einklang zu bringen und machten den bereits erwähnten Vorschlag: Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, solle sich vor ihren Götzen niederwerfen, dann würden sie sich vor Allāh niederwerfen. Dieser absurden und lächerlichen Idee wird in dieser Sura eine eindeutige Absage erteilt; denn der Islam lässt keine faulen Kompromisse zu: Er ist ein gerader Weg ohne Kniffe und Tricks. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Kafirun 109:6
Sura Al-Kāfirūn (Die Ungläubigen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Gläubige Menschen wollen an ihrem Glauben festhalten. Auch die Ablehner wollen an ihrem falschen Glauben festhalten. Sag ihnen, sie sollen ihren Weg gehen, und uns in Ruhe lassen. Wir folgen ganz treu unserem Weg. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”O ihr Ungläubigen! (109:1) Ich diene nicht dem, dem ihr dient (109:2), und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. (109:3) Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient (109:4), und ihr werdet nicht Diener Dessen sein, Dem ich diene. (109:5) Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion.“ (109:6)
Diese Sura ist von besonderer Bedeutung; dies kommt in mehreren Aussprüchen des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zum Ausdruck, in denen er empfiehlt, diese Sura vor dem Einschlafen zu rezitieren. Offenbart wurde sie, als die Ungläubigen in Makka dem Propheten Muḥammad einen Kompromiss vorschlugen: Wenn der Prophet bereit sei, ihre Götzen ein Jahr lang anzubeten, dann wollten sie ihrerseits Allāh ein Jahr lang anbeten. Die ungläubigen Makkaner stellten nämlich keineswegs die Existenz Allāhs in Frage - sie machten sich jedoch völlig falsche Vorstellungen von Ihm, indem sie Seine Einheit und Einzigkeit bestritten, Ihm andere Götter zur Seite stellten und annahmen, dass die Engel Töchter Allāhs seien. Andererseits glaubten sie aber daran, dass Allāh die Himmel und die Erde erschaffen hat, schwuren bei Allāh und riefen Ihn in ihren Gebeten mit Seinem Namen an. (vgl. dazu 29:61). In ihrer Handlungsweise waren die Makkaner dann jedoch inkonsequent und opferten nicht nur für Allāh , sondern brachten auch ihren Götzen Opfer dar - Sachwerte und sogar Menschenopfer, um sie gnädig zuzustimmen. (vgl. 6:136). Diese Handlungsweise hielten sie für richtig und noch dazu für die Lehre Abrahams, Allāhs Friede auf ihm; sie glaubten, dass sie rechtgeleitet seien und dass ihre Gottesverehrung besser sei als die der Juden und Christen, die die Propheten Esra bzw. Jesus als Söhne Allāhs betrachteten. Dabei verstanden sie nicht, dass jede Zuschreibung von Partnern in Anbetracht der Herrscherstellung Allāhs ebenso falsch und verwerflich ist. Sie verbargen somit die einzige Wahrheit, nämlich dass Allāh Alleinig, Einzig und unvergleichlich ist, und lehnten sich damit als Ungläubige gegen die wahre Religion Allāhs auf. Dies wird im Islam "Kufr", "Verdeckung der Wahrheit, Unglaube" genannt, und wer Kufr begeht, heißt "Kāfir", "Verdecker der Wahrheit", "Ungläubiger". Wie das Beispiel der "ungläubigen" Makkaner zeigt, bezeichnet der Begriff "Kāfir" also keineswegs nur denjenigen, der völlig ohne Glauben ist, also - wie man heute sagen würde - einen Atheisten, sondern gemeint ist damit auch derjenige, der zwar einen Glauben besitzt, sich damit aber im Irrtum befindet; man könnte einen Ungläubigen in diesem Sinne also auch als einen "Irrgläubigen" bezeichnen. Als nun der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in Makka die Rückkehr zur Religion Allāhs, dem Islam, forderte, versuchten die Ungläubigen Makkas, seine wahre Lehre und ihre Irrlehre in Einklang zu bringen und machten den bereits erwähnten Vorschlag: Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, solle sich vor ihren Götzen niederwerfen, dann würden sie sich vor Allāh niederwerfen. Dieser absurden und lächerlichen Idee wird in dieser Sura eine eindeutige Absage erteilt; denn der Islam lässt keine faulen Kompromisse zu: Er ist ein gerader Weg ohne Kniffe und Tricks. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
an-Nasr 110:1
Sura An-Naṣr (Die Hilfe)
(offenbart zu Al-Madīna)
3 Āyāt
Das Jahr 9 der Hiǧra wird "das Jahr der Gesandtschaften" (arab.: ‘Ām Al-Wufūd) genannt. Nach der Eroberung Makkas, dem Tabūk-Feldzug und der Bekehrung und Huldigung der Ṯaqīf, kamen von überall her die Gesandtschaften der arabischen Stämme zum Propheten (a.s.s.). Die Araber hatten mit ihrer Entscheidung für oder gegen den Islam gewartet, bis sie sahen, was mit den Banū Quraiš und dem Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, geschehen würde. Die Banū Quraiš waren die Hüter der Al-Ka‘ba und die reinen Nachkommen von Ibrāhīms Sohn Ismā‘īl; und die Stammesführer der Araber bestritten dies nicht. Es waren nun die Banū Quraiš gewesen, die dem Propheten den Krieg erklärt und sich ihm widersetzt hatten. Nachdem aber Makka erobert worden war, die Banū Quraiš sich dem Propheten und dem Islam unterworfen hatten und die anderen Araber erkannten, dass sie nicht die Macht besaßen, den Propheten zu bekriegen, kamen sie von überall her zu ihm und nahmen in Scharen den Islam an. (Rtt) Zu Seinem Propheten offenbarte Allāh diese Sura. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wenn die Hilfe Allāhs kommt und der Sieg (110:1) und du die Menschen zur Religion Allāhs in Scharen übertreten siehst (110:2), dann lobpreise deinen Herrn und bitte Ihn um Vergebung! Er ist wahrlich Der, Der die Reue annimmt. (110:3)
Einer Überlieferung zufolge berichtete Ibn ‘Umar (r), der Sohn des zweiten Kalifen, dass diese Sura dem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, während seiner Pilgerreise im Jahre 9 n.H. in Minā, einem Ort in der Nähe von Makka, offenbart worden sei und dass der Prophet dadurch erfahren habe, dass es sich um seine letzte Pilgerreise handele, da er nun bald sterben werde. In einem Ḥadīṯ, der bei Al-Buḫāryy überliefert wird, fragte ‘Umar (r) Ibn ‘Abbās (r) nach der Interpretation dieser Sura, worauf dieser antwortete: ”Es handelt sich um den Zeitpunkt des Todes des Gesandten Allāhs.“ Nach einer Überlieferung bei Aḥmad sagte der Prophet Muḥammad selbst nach der Offenbarung dieser Sura, dass Allāh ihm dadurch seinen nahen Tod angekündigt habe. Diese Sura wird deshalb auch "Sura des Abschieds" genannt. Knapp drei Monate nach Offenbarung dieser Sura, im dritten Monat des Jahres 10 n.H., starb der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in Al-Madīna.
an-Nasr 110:2
Sura An-Naṣr (Die Hilfe)
(offenbart zu Al-Madīna)
3 Āyāt
Das Jahr 9 der Hiǧra wird "das Jahr der Gesandtschaften" (arab.: ‘Ām Al-Wufūd) genannt. Nach der Eroberung Makkas, dem Tabūk-Feldzug und der Bekehrung und Huldigung der Ṯaqīf, kamen von überall her die Gesandtschaften der arabischen Stämme zum Propheten (a.s.s.). Die Araber hatten mit ihrer Entscheidung für oder gegen den Islam gewartet, bis sie sahen, was mit den Banū Quraiš und dem Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, geschehen würde. Die Banū Quraiš waren die Hüter der Al-Ka‘ba und die reinen Nachkommen von Ibrāhīms Sohn Ismā‘īl; und die Stammesführer der Araber bestritten dies nicht. Es waren nun die Banū Quraiš gewesen, die dem Propheten den Krieg erklärt und sich ihm widersetzt hatten. Nachdem aber Makka erobert worden war, die Banū Quraiš sich dem Propheten und dem Islam unterworfen hatten und die anderen Araber erkannten, dass sie nicht die Macht besaßen, den Propheten zu bekriegen, kamen sie von überall her zu ihm und nahmen in Scharen den Islam an. (Rtt) Zu Seinem Propheten offenbarte Allāh diese Sura. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wenn die Hilfe Allāhs kommt und der Sieg (110:1) und du die Menschen zur Religion Allāhs in Scharen übertreten siehst (110:2), dann lobpreise deinen Herrn und bitte Ihn um Vergebung! Er ist wahrlich Der, Der die Reue annimmt. (110:3)
Einer Überlieferung zufolge berichtete Ibn ‘Umar (r), der Sohn des zweiten Kalifen, dass diese Sura dem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, während seiner Pilgerreise im Jahre 9 n.H. in Minā, einem Ort in der Nähe von Makka, offenbart worden sei und dass der Prophet dadurch erfahren habe, dass es sich um seine letzte Pilgerreise handele, da er nun bald sterben werde. In einem Ḥadīṯ, der bei Al-Buḫāryy überliefert wird, fragte ‘Umar (r) Ibn ‘Abbās (r) nach der Interpretation dieser Sura, worauf dieser antwortete: ”Es handelt sich um den Zeitpunkt des Todes des Gesandten Allāhs.“ Nach einer Überlieferung bei Aḥmad sagte der Prophet Muḥammad selbst nach der Offenbarung dieser Sura, dass Allāh ihm dadurch seinen nahen Tod angekündigt habe. Diese Sura wird deshalb auch "Sura des Abschieds" genannt. Knapp drei Monate nach Offenbarung dieser Sura, im dritten Monat des Jahres 10 n.H., starb der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in Al-Madīna.
an-Nasr 110:3
Sura An-Naṣr (Die Hilfe)
(offenbart zu Al-Madīna)
3 Āyāt
Das Jahr 9 der Hiǧra wird "das Jahr der Gesandtschaften" (arab.: ‘Ām Al-Wufūd) genannt. Nach der Eroberung Makkas, dem Tabūk-Feldzug und der Bekehrung und Huldigung der Ṯaqīf, kamen von überall her die Gesandtschaften der arabischen Stämme zum Propheten (a.s.s.). Die Araber hatten mit ihrer Entscheidung für oder gegen den Islam gewartet, bis sie sahen, was mit den Banū Quraiš und dem Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, geschehen würde. Die Banū Quraiš waren die Hüter der Al-Ka‘ba und die reinen Nachkommen von Ibrāhīms Sohn Ismā‘īl; und die Stammesführer der Araber bestritten dies nicht. Es waren nun die Banū Quraiš gewesen, die dem Propheten den Krieg erklärt und sich ihm widersetzt hatten. Nachdem aber Makka erobert worden war, die Banū Quraiš sich dem Propheten und dem Islam unterworfen hatten und die anderen Araber erkannten, dass sie nicht die Macht besaßen, den Propheten zu bekriegen, kamen sie von überall her zu ihm und nahmen in Scharen den Islam an. (Rtt) Zu Seinem Propheten offenbarte Allāh diese Sura. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wenn die Hilfe Allāhs kommt und der Sieg (110:1) und du die Menschen zur Religion Allāhs in Scharen übertreten siehst (110:2), dann lobpreise deinen Herrn und bitte Ihn um Vergebung! Er ist wahrlich Der, Der die Reue annimmt. (110:3)
Einer Überlieferung zufolge berichtete Ibn ‘Umar (r), der Sohn des zweiten Kalifen, dass diese Sura dem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, während seiner Pilgerreise im Jahre 9 n.H. in Minā, einem Ort in der Nähe von Makka, offenbart worden sei und dass der Prophet dadurch erfahren habe, dass es sich um seine letzte Pilgerreise handele, da er nun bald sterben werde. In einem Ḥadīṯ, der bei Al-Buḫāryy überliefert wird, fragte ‘Umar (r) Ibn ‘Abbās (r) nach der Interpretation dieser Sura, worauf dieser antwortete: ”Es handelt sich um den Zeitpunkt des Todes des Gesandten Allāhs.“ Nach einer Überlieferung bei Aḥmad sagte der Prophet Muḥammad selbst nach der Offenbarung dieser Sura, dass Allāh ihm dadurch seinen nahen Tod angekündigt habe. Diese Sura wird deshalb auch "Sura des Abschieds" genannt. Knapp drei Monate nach Offenbarung dieser Sura, im dritten Monat des Jahres 10 n.H., starb der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in Al-Madīna.
al-Masad 111:1
Sura Al-Masad (Die Palmfasern)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diejenigen, die den Gläubigen Leid zufügen wollen, werden an ihrem eigenen Versuch scheitern. Sie werden die Qualen von Allāhs Strafe erleiden. Das trifft besonders auf die Feinde des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zu allen Orten und Zeiten zu. Selbst der Onkel des Propheten - Abu Lahab - und seine Frau, werden von diesem Schicksal nicht verschont bleiben. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Zugrunde gehen sollen die Hände Abū Lahabs! Und (auch er selbst) soll zugrunde gehen! (111:1) Nichts soll ihm sein Vermögen nützen, noch das, was er erworben hat (111:2); er wird in einem flammenden Feuer brennen (111:3), und seine Frau wird das Brennholz tragen. (111:4) Um ihren Hals ist ein Strick aus Palmfasern. (111:5)
Diese makkanische Sura wird außer "Al-Masad", auch "Al-Lahab" (Die lodernde Flamme), "Abū Lahab" oder "Tabbat", (Zugrunde gehen) genannt. Abū Lahab war ein Onkel des Propheten väterlicherseits, und sein eigentlicher Name war ‘Abdu-l-‘Uzzā Ibn ‘Abdi-l-Muāṭṭalib. Er war in Makka sehr bekannt, nicht nur wegen seines großen Reichtums, sondern auch wegen seines leicht entflammbaren Zorns, und deshalb wurde er allgemein Abū Lahab (Vater der lodernden Flamme) genannt. Seit der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, damit begonnen hatte, die Menschen zum Islam aufzurufen, war Abū Lahab einer seiner erbittertsten Gegner, und er nutzte jede Gelegenheit, dem Propheten, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft er in Makka wohnte, und dem Islam Schaden zuzufügen: Er beschimpfte den Propheten, bezichtigte ihn der Lüge und warf ihm vor, die Menschen in die Irre führen zu wollen. So mag auch sein flammender Eifer bei der Bekämpfung der Muslime zu seinem Spitznamen "Vater der lodernden Flamme" beigetragen haben. Nach einem Ḥadīṯ, der bei Al-Buḫāryy überliefert wird, rief der Prophet eines Tages die Banū Quraiš, denen er selbst angehörte, zu sich und teilte ihnen von einem Hügel aus mit, dass er für sie ein Warner vor gewaltiger Strafe sei. Daraufhin schrie Abū Lahab ihn an: ”Hast du uns aus diesem Grund hier versammelt? Verderben komme über dich!“ Da offenbarte Allāh diese Sura als Antwort auf das Verhalten Abū Lahabs. Diese Worte stellen aber nicht nur das unumstößliche Urteil Allāhs fest, dass Abū Lahab wegen seines Unglaubens und seines Kampfes gegen den Islam der Strafe des Höllenfeuers unwiderruflich verfallen ist, sondern beinhalten auch - zusammen mit dem ersten Vers - einen klaren Beweis für das Prophetentum Muḥammads, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Denn Abū Lahab lebte nach der Offenbarung dieser Sura noch einige Jahre, und Muḥammad konnte von sich aus nicht wissen, ob Abū Lahab noch zum Islam übertreten würde oder nicht - viele Bewohner Makkas, die den Propheten, zunächst aufs heftigste bekämpft hatten, wurden später schließlich doch noch Muslime und traten für den Islam mit ihrem Besitz und ihrem Leben ein und stritten für ihn. So mag es sich der Prophet auch und gerade für seinen Onkel, trotz dessen erbitterten Kampfes gegen ihn, aus ganzem Herzen erhofft haben. Dadurch, dass Abū Lahab in diesem Vers jedoch die endgültige Strafe des Höllenfeuers bekanntgegeben wurde, wurde es auch als Tatsache hingestellt, dass Abū Lahab bis zu seinem Tode ungläubig bleiben würde, sowohl in seinem Herzen als auch durch öffentliches Bekenntnis. Dieses Wissen konnte Muḥammad jedoch nur durch die Offenbarung Allāhs erlangen, und deshalb ist diesen Versen ein eindeutiger Beweis für Muḥammads Prophetentum. In den letzten beiden Versen wird eine weitere Person angesprochen, nämlich die Ehefrau Abū Lahabs. Es handelt sich um Umm Ǧamīl ‘Urwa Bint Ḥarb Ibn Umayya, die Schwester des prominenten makkanischen Führers Abū Sufyān, der seinerseits ebenfalls an der Spitze der Feinde des Islam in Makka stand, bis er im Jahre 8 n.H. selbst zum Islam übertrat. Auch diese Ehefrau Abū Lahabs gehörte zu denen, die den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, aufs heftigste bekämpften und ihm Schwierigkeiten bereiteten, wo sie nur konnten. So trug Umm Ǧamīl eines Nachts Dornengestrüpp zusammen, wie man es als Brennholz verwendete, und legte es auf den Weg zu Muḥammads Haus, damit er sich im Dunkeln daran verletzte. Die Kommentatoren erklären dahingehend, dass die Frau Abū Lahabs in der Hölle selbst Brennholz herbeizutragen habe, so wie sie im diesseitigen Leben Verleumdungen unter die Leute trug. Die Frau Abū Lahabs bekämpfte aber nicht nur selbst den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Muslime, sondern hetzte auch ihren Mann immer wieder gegen sie auf und bestärkte ihn in seinem Unglauben und seinem Widerstand gegenüber dem Islam. Und da sie ihm in dieser Welt geholfen hat, soll sie nach Allāhs Willen als Strafe im Höllenfeuer ebenfalls an seiner Seite stehen und das Höllenfeuer für ihn schüren. Der Strick aus Palmfasern ist eine zusätzliche Erschwernis für die Frau Abū Lahabs; denn jener feine Bast ist besonders leicht entzündbar. Unter anderem wird auch überliefert, dass Allāh es fügte, dass Umm Ǧamīl mit einem Strick erdrosselt wurde und so ihre irdische Strafe fand, während im Jenseits um ihren Hals ein Seil aus Feuer gelegt wird. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Masad 111:2
Sura Al-Masad (Die Palmfasern)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diejenigen, die den Gläubigen Leid zufügen wollen, werden an ihrem eigenen Versuch scheitern. Sie werden die Qualen von Allāhs Strafe erleiden. Das trifft besonders auf die Feinde des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zu allen Orten und Zeiten zu. Selbst der Onkel des Propheten - Abu Lahab - und seine Frau, werden von diesem Schicksal nicht verschont bleiben. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Zugrunde gehen sollen die Hände Abū Lahabs! Und (auch er selbst) soll zugrunde gehen! (111:1) Nichts soll ihm sein Vermögen nützen, noch das, was er erworben hat (111:2); er wird in einem flammenden Feuer brennen (111:3), und seine Frau wird das Brennholz tragen. (111:4) Um ihren Hals ist ein Strick aus Palmfasern. (111:5)
Diese makkanische Sura wird außer "Al-Masad", auch "Al-Lahab" (Die lodernde Flamme), "Abū Lahab" oder "Tabbat", (Zugrunde gehen) genannt. Abū Lahab war ein Onkel des Propheten väterlicherseits, und sein eigentlicher Name war ‘Abdu-l-‘Uzzā Ibn ‘Abdi-l-Muāṭṭalib. Er war in Makka sehr bekannt, nicht nur wegen seines großen Reichtums, sondern auch wegen seines leicht entflammbaren Zorns, und deshalb wurde er allgemein Abū Lahab (Vater der lodernden Flamme) genannt. Seit der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, damit begonnen hatte, die Menschen zum Islam aufzurufen, war Abū Lahab einer seiner erbittertsten Gegner, und er nutzte jede Gelegenheit, dem Propheten, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft er in Makka wohnte, und dem Islam Schaden zuzufügen: Er beschimpfte den Propheten, bezichtigte ihn der Lüge und warf ihm vor, die Menschen in die Irre führen zu wollen. So mag auch sein flammender Eifer bei der Bekämpfung der Muslime zu seinem Spitznamen "Vater der lodernden Flamme" beigetragen haben. Nach einem Ḥadīṯ, der bei Al-Buḫāryy überliefert wird, rief der Prophet eines Tages die Banū Quraiš, denen er selbst angehörte, zu sich und teilte ihnen von einem Hügel aus mit, dass er für sie ein Warner vor gewaltiger Strafe sei. Daraufhin schrie Abū Lahab ihn an: ”Hast du uns aus diesem Grund hier versammelt? Verderben komme über dich!“ Da offenbarte Allāh diese Sura als Antwort auf das Verhalten Abū Lahabs. Diese Worte stellen aber nicht nur das unumstößliche Urteil Allāhs fest, dass Abū Lahab wegen seines Unglaubens und seines Kampfes gegen den Islam der Strafe des Höllenfeuers unwiderruflich verfallen ist, sondern beinhalten auch - zusammen mit dem ersten Vers - einen klaren Beweis für das Prophetentum Muḥammads, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Denn Abū Lahab lebte nach der Offenbarung dieser Sura noch einige Jahre, und Muḥammad konnte von sich aus nicht wissen, ob Abū Lahab noch zum Islam übertreten würde oder nicht - viele Bewohner Makkas, die den Propheten, zunächst aufs heftigste bekämpft hatten, wurden später schließlich doch noch Muslime und traten für den Islam mit ihrem Besitz und ihrem Leben ein und stritten für ihn. So mag es sich der Prophet auch und gerade für seinen Onkel, trotz dessen erbitterten Kampfes gegen ihn, aus ganzem Herzen erhofft haben. Dadurch, dass Abū Lahab in diesem Vers jedoch die endgültige Strafe des Höllenfeuers bekanntgegeben wurde, wurde es auch als Tatsache hingestellt, dass Abū Lahab bis zu seinem Tode ungläubig bleiben würde, sowohl in seinem Herzen als auch durch öffentliches Bekenntnis. Dieses Wissen konnte Muḥammad jedoch nur durch die Offenbarung Allāhs erlangen, und deshalb ist diesen Versen ein eindeutiger Beweis für Muḥammads Prophetentum. In den letzten beiden Versen wird eine weitere Person angesprochen, nämlich die Ehefrau Abū Lahabs. Es handelt sich um Umm Ǧamīl ‘Urwa Bint Ḥarb Ibn Umayya, die Schwester des prominenten makkanischen Führers Abū Sufyān, der seinerseits ebenfalls an der Spitze der Feinde des Islam in Makka stand, bis er im Jahre 8 n.H. selbst zum Islam übertrat. Auch diese Ehefrau Abū Lahabs gehörte zu denen, die den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, aufs heftigste bekämpften und ihm Schwierigkeiten bereiteten, wo sie nur konnten. So trug Umm Ǧamīl eines Nachts Dornengestrüpp zusammen, wie man es als Brennholz verwendete, und legte es auf den Weg zu Muḥammads Haus, damit er sich im Dunkeln daran verletzte. Die Kommentatoren erklären dahingehend, dass die Frau Abū Lahabs in der Hölle selbst Brennholz herbeizutragen habe, so wie sie im diesseitigen Leben Verleumdungen unter die Leute trug. Die Frau Abū Lahabs bekämpfte aber nicht nur selbst den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Muslime, sondern hetzte auch ihren Mann immer wieder gegen sie auf und bestärkte ihn in seinem Unglauben und seinem Widerstand gegenüber dem Islam. Und da sie ihm in dieser Welt geholfen hat, soll sie nach Allāhs Willen als Strafe im Höllenfeuer ebenfalls an seiner Seite stehen und das Höllenfeuer für ihn schüren. Der Strick aus Palmfasern ist eine zusätzliche Erschwernis für die Frau Abū Lahabs; denn jener feine Bast ist besonders leicht entzündbar. Unter anderem wird auch überliefert, dass Allāh es fügte, dass Umm Ǧamīl mit einem Strick erdrosselt wurde und so ihre irdische Strafe fand, während im Jenseits um ihren Hals ein Seil aus Feuer gelegt wird. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Masad 111:3
Sura Al-Masad (Die Palmfasern)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diejenigen, die den Gläubigen Leid zufügen wollen, werden an ihrem eigenen Versuch scheitern. Sie werden die Qualen von Allāhs Strafe erleiden. Das trifft besonders auf die Feinde des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zu allen Orten und Zeiten zu. Selbst der Onkel des Propheten - Abu Lahab - und seine Frau, werden von diesem Schicksal nicht verschont bleiben. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Zugrunde gehen sollen die Hände Abū Lahabs! Und (auch er selbst) soll zugrunde gehen! (111:1) Nichts soll ihm sein Vermögen nützen, noch das, was er erworben hat (111:2); er wird in einem flammenden Feuer brennen (111:3), und seine Frau wird das Brennholz tragen. (111:4) Um ihren Hals ist ein Strick aus Palmfasern. (111:5)
Diese makkanische Sura wird außer "Al-Masad", auch "Al-Lahab" (Die lodernde Flamme), "Abū Lahab" oder "Tabbat", (Zugrunde gehen) genannt. Abū Lahab war ein Onkel des Propheten väterlicherseits, und sein eigentlicher Name war ‘Abdu-l-‘Uzzā Ibn ‘Abdi-l-Muāṭṭalib. Er war in Makka sehr bekannt, nicht nur wegen seines großen Reichtums, sondern auch wegen seines leicht entflammbaren Zorns, und deshalb wurde er allgemein Abū Lahab (Vater der lodernden Flamme) genannt. Seit der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, damit begonnen hatte, die Menschen zum Islam aufzurufen, war Abū Lahab einer seiner erbittertsten Gegner, und er nutzte jede Gelegenheit, dem Propheten, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft er in Makka wohnte, und dem Islam Schaden zuzufügen: Er beschimpfte den Propheten, bezichtigte ihn der Lüge und warf ihm vor, die Menschen in die Irre führen zu wollen. So mag auch sein flammender Eifer bei der Bekämpfung der Muslime zu seinem Spitznamen "Vater der lodernden Flamme" beigetragen haben. Nach einem Ḥadīṯ, der bei Al-Buḫāryy überliefert wird, rief der Prophet eines Tages die Banū Quraiš, denen er selbst angehörte, zu sich und teilte ihnen von einem Hügel aus mit, dass er für sie ein Warner vor gewaltiger Strafe sei. Daraufhin schrie Abū Lahab ihn an: ”Hast du uns aus diesem Grund hier versammelt? Verderben komme über dich!“ Da offenbarte Allāh diese Sura als Antwort auf das Verhalten Abū Lahabs. Diese Worte stellen aber nicht nur das unumstößliche Urteil Allāhs fest, dass Abū Lahab wegen seines Unglaubens und seines Kampfes gegen den Islam der Strafe des Höllenfeuers unwiderruflich verfallen ist, sondern beinhalten auch - zusammen mit dem ersten Vers - einen klaren Beweis für das Prophetentum Muḥammads, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Denn Abū Lahab lebte nach der Offenbarung dieser Sura noch einige Jahre, und Muḥammad konnte von sich aus nicht wissen, ob Abū Lahab noch zum Islam übertreten würde oder nicht - viele Bewohner Makkas, die den Propheten, zunächst aufs heftigste bekämpft hatten, wurden später schließlich doch noch Muslime und traten für den Islam mit ihrem Besitz und ihrem Leben ein und stritten für ihn. So mag es sich der Prophet auch und gerade für seinen Onkel, trotz dessen erbitterten Kampfes gegen ihn, aus ganzem Herzen erhofft haben. Dadurch, dass Abū Lahab in diesem Vers jedoch die endgültige Strafe des Höllenfeuers bekanntgegeben wurde, wurde es auch als Tatsache hingestellt, dass Abū Lahab bis zu seinem Tode ungläubig bleiben würde, sowohl in seinem Herzen als auch durch öffentliches Bekenntnis. Dieses Wissen konnte Muḥammad jedoch nur durch die Offenbarung Allāhs erlangen, und deshalb ist diesen Versen ein eindeutiger Beweis für Muḥammads Prophetentum. In den letzten beiden Versen wird eine weitere Person angesprochen, nämlich die Ehefrau Abū Lahabs. Es handelt sich um Umm Ǧamīl ‘Urwa Bint Ḥarb Ibn Umayya, die Schwester des prominenten makkanischen Führers Abū Sufyān, der seinerseits ebenfalls an der Spitze der Feinde des Islam in Makka stand, bis er im Jahre 8 n.H. selbst zum Islam übertrat. Auch diese Ehefrau Abū Lahabs gehörte zu denen, die den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, aufs heftigste bekämpften und ihm Schwierigkeiten bereiteten, wo sie nur konnten. So trug Umm Ǧamīl eines Nachts Dornengestrüpp zusammen, wie man es als Brennholz verwendete, und legte es auf den Weg zu Muḥammads Haus, damit er sich im Dunkeln daran verletzte. Die Kommentatoren erklären dahingehend, dass die Frau Abū Lahabs in der Hölle selbst Brennholz herbeizutragen habe, so wie sie im diesseitigen Leben Verleumdungen unter die Leute trug. Die Frau Abū Lahabs bekämpfte aber nicht nur selbst den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Muslime, sondern hetzte auch ihren Mann immer wieder gegen sie auf und bestärkte ihn in seinem Unglauben und seinem Widerstand gegenüber dem Islam. Und da sie ihm in dieser Welt geholfen hat, soll sie nach Allāhs Willen als Strafe im Höllenfeuer ebenfalls an seiner Seite stehen und das Höllenfeuer für ihn schüren. Der Strick aus Palmfasern ist eine zusätzliche Erschwernis für die Frau Abū Lahabs; denn jener feine Bast ist besonders leicht entzündbar. Unter anderem wird auch überliefert, dass Allāh es fügte, dass Umm Ǧamīl mit einem Strick erdrosselt wurde und so ihre irdische Strafe fand, während im Jenseits um ihren Hals ein Seil aus Feuer gelegt wird. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Masad 111:4
Sura Al-Masad (Die Palmfasern)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diejenigen, die den Gläubigen Leid zufügen wollen, werden an ihrem eigenen Versuch scheitern. Sie werden die Qualen von Allāhs Strafe erleiden. Das trifft besonders auf die Feinde des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zu allen Orten und Zeiten zu. Selbst der Onkel des Propheten - Abu Lahab - und seine Frau, werden von diesem Schicksal nicht verschont bleiben. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Zugrunde gehen sollen die Hände Abū Lahabs! Und (auch er selbst) soll zugrunde gehen! (111:1) Nichts soll ihm sein Vermögen nützen, noch das, was er erworben hat (111:2); er wird in einem flammenden Feuer brennen (111:3), und seine Frau wird das Brennholz tragen. (111:4) Um ihren Hals ist ein Strick aus Palmfasern. (111:5)
Diese makkanische Sura wird außer "Al-Masad", auch "Al-Lahab" (Die lodernde Flamme), "Abū Lahab" oder "Tabbat", (Zugrunde gehen) genannt. Abū Lahab war ein Onkel des Propheten väterlicherseits, und sein eigentlicher Name war ‘Abdu-l-‘Uzzā Ibn ‘Abdi-l-Muāṭṭalib. Er war in Makka sehr bekannt, nicht nur wegen seines großen Reichtums, sondern auch wegen seines leicht entflammbaren Zorns, und deshalb wurde er allgemein Abū Lahab (Vater der lodernden Flamme) genannt. Seit der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, damit begonnen hatte, die Menschen zum Islam aufzurufen, war Abū Lahab einer seiner erbittertsten Gegner, und er nutzte jede Gelegenheit, dem Propheten, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft er in Makka wohnte, und dem Islam Schaden zuzufügen: Er beschimpfte den Propheten, bezichtigte ihn der Lüge und warf ihm vor, die Menschen in die Irre führen zu wollen. So mag auch sein flammender Eifer bei der Bekämpfung der Muslime zu seinem Spitznamen "Vater der lodernden Flamme" beigetragen haben. Nach einem Ḥadīṯ, der bei Al-Buḫāryy überliefert wird, rief der Prophet eines Tages die Banū Quraiš, denen er selbst angehörte, zu sich und teilte ihnen von einem Hügel aus mit, dass er für sie ein Warner vor gewaltiger Strafe sei. Daraufhin schrie Abū Lahab ihn an: ”Hast du uns aus diesem Grund hier versammelt? Verderben komme über dich!“ Da offenbarte Allāh diese Sura als Antwort auf das Verhalten Abū Lahabs. Diese Worte stellen aber nicht nur das unumstößliche Urteil Allāhs fest, dass Abū Lahab wegen seines Unglaubens und seines Kampfes gegen den Islam der Strafe des Höllenfeuers unwiderruflich verfallen ist, sondern beinhalten auch - zusammen mit dem ersten Vers - einen klaren Beweis für das Prophetentum Muḥammads, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Denn Abū Lahab lebte nach der Offenbarung dieser Sura noch einige Jahre, und Muḥammad konnte von sich aus nicht wissen, ob Abū Lahab noch zum Islam übertreten würde oder nicht - viele Bewohner Makkas, die den Propheten, zunächst aufs heftigste bekämpft hatten, wurden später schließlich doch noch Muslime und traten für den Islam mit ihrem Besitz und ihrem Leben ein und stritten für ihn. So mag es sich der Prophet auch und gerade für seinen Onkel, trotz dessen erbitterten Kampfes gegen ihn, aus ganzem Herzen erhofft haben. Dadurch, dass Abū Lahab in diesem Vers jedoch die endgültige Strafe des Höllenfeuers bekanntgegeben wurde, wurde es auch als Tatsache hingestellt, dass Abū Lahab bis zu seinem Tode ungläubig bleiben würde, sowohl in seinem Herzen als auch durch öffentliches Bekenntnis. Dieses Wissen konnte Muḥammad jedoch nur durch die Offenbarung Allāhs erlangen, und deshalb ist diesen Versen ein eindeutiger Beweis für Muḥammads Prophetentum. In den letzten beiden Versen wird eine weitere Person angesprochen, nämlich die Ehefrau Abū Lahabs. Es handelt sich um Umm Ǧamīl ‘Urwa Bint Ḥarb Ibn Umayya, die Schwester des prominenten makkanischen Führers Abū Sufyān, der seinerseits ebenfalls an der Spitze der Feinde des Islam in Makka stand, bis er im Jahre 8 n.H. selbst zum Islam übertrat. Auch diese Ehefrau Abū Lahabs gehörte zu denen, die den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, aufs heftigste bekämpften und ihm Schwierigkeiten bereiteten, wo sie nur konnten. So trug Umm Ǧamīl eines Nachts Dornengestrüpp zusammen, wie man es als Brennholz verwendete, und legte es auf den Weg zu Muḥammads Haus, damit er sich im Dunkeln daran verletzte. Die Kommentatoren erklären dahingehend, dass die Frau Abū Lahabs in der Hölle selbst Brennholz herbeizutragen habe, so wie sie im diesseitigen Leben Verleumdungen unter die Leute trug. Die Frau Abū Lahabs bekämpfte aber nicht nur selbst den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Muslime, sondern hetzte auch ihren Mann immer wieder gegen sie auf und bestärkte ihn in seinem Unglauben und seinem Widerstand gegenüber dem Islam. Und da sie ihm in dieser Welt geholfen hat, soll sie nach Allāhs Willen als Strafe im Höllenfeuer ebenfalls an seiner Seite stehen und das Höllenfeuer für ihn schüren. Der Strick aus Palmfasern ist eine zusätzliche Erschwernis für die Frau Abū Lahabs; denn jener feine Bast ist besonders leicht entzündbar. Unter anderem wird auch überliefert, dass Allāh es fügte, dass Umm Ǧamīl mit einem Strick erdrosselt wurde und so ihre irdische Strafe fand, während im Jenseits um ihren Hals ein Seil aus Feuer gelegt wird. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Masad 111:5
Sura Al-Masad (Die Palmfasern)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diejenigen, die den Gläubigen Leid zufügen wollen, werden an ihrem eigenen Versuch scheitern. Sie werden die Qualen von Allāhs Strafe erleiden. Das trifft besonders auf die Feinde des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zu allen Orten und Zeiten zu. Selbst der Onkel des Propheten - Abu Lahab - und seine Frau, werden von diesem Schicksal nicht verschont bleiben. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Zugrunde gehen sollen die Hände Abū Lahabs! Und (auch er selbst) soll zugrunde gehen! (111:1) Nichts soll ihm sein Vermögen nützen, noch das, was er erworben hat (111:2); er wird in einem flammenden Feuer brennen (111:3), und seine Frau wird das Brennholz tragen. (111:4) Um ihren Hals ist ein Strick aus Palmfasern. (111:5)
Diese makkanische Sura wird außer "Al-Masad", auch "Al-Lahab" (Die lodernde Flamme), "Abū Lahab" oder "Tabbat", (Zugrunde gehen) genannt. Abū Lahab war ein Onkel des Propheten väterlicherseits, und sein eigentlicher Name war ‘Abdu-l-‘Uzzā Ibn ‘Abdi-l-Muāṭṭalib. Er war in Makka sehr bekannt, nicht nur wegen seines großen Reichtums, sondern auch wegen seines leicht entflammbaren Zorns, und deshalb wurde er allgemein Abū Lahab (Vater der lodernden Flamme) genannt. Seit der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, damit begonnen hatte, die Menschen zum Islam aufzurufen, war Abū Lahab einer seiner erbittertsten Gegner, und er nutzte jede Gelegenheit, dem Propheten, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft er in Makka wohnte, und dem Islam Schaden zuzufügen: Er beschimpfte den Propheten, bezichtigte ihn der Lüge und warf ihm vor, die Menschen in die Irre führen zu wollen. So mag auch sein flammender Eifer bei der Bekämpfung der Muslime zu seinem Spitznamen "Vater der lodernden Flamme" beigetragen haben. Nach einem Ḥadīṯ, der bei Al-Buḫāryy überliefert wird, rief der Prophet eines Tages die Banū Quraiš, denen er selbst angehörte, zu sich und teilte ihnen von einem Hügel aus mit, dass er für sie ein Warner vor gewaltiger Strafe sei. Daraufhin schrie Abū Lahab ihn an: ”Hast du uns aus diesem Grund hier versammelt? Verderben komme über dich!“ Da offenbarte Allāh diese Sura als Antwort auf das Verhalten Abū Lahabs. Diese Worte stellen aber nicht nur das unumstößliche Urteil Allāhs fest, dass Abū Lahab wegen seines Unglaubens und seines Kampfes gegen den Islam der Strafe des Höllenfeuers unwiderruflich verfallen ist, sondern beinhalten auch - zusammen mit dem ersten Vers - einen klaren Beweis für das Prophetentum Muḥammads, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Denn Abū Lahab lebte nach der Offenbarung dieser Sura noch einige Jahre, und Muḥammad konnte von sich aus nicht wissen, ob Abū Lahab noch zum Islam übertreten würde oder nicht - viele Bewohner Makkas, die den Propheten, zunächst aufs heftigste bekämpft hatten, wurden später schließlich doch noch Muslime und traten für den Islam mit ihrem Besitz und ihrem Leben ein und stritten für ihn. So mag es sich der Prophet auch und gerade für seinen Onkel, trotz dessen erbitterten Kampfes gegen ihn, aus ganzem Herzen erhofft haben. Dadurch, dass Abū Lahab in diesem Vers jedoch die endgültige Strafe des Höllenfeuers bekanntgegeben wurde, wurde es auch als Tatsache hingestellt, dass Abū Lahab bis zu seinem Tode ungläubig bleiben würde, sowohl in seinem Herzen als auch durch öffentliches Bekenntnis. Dieses Wissen konnte Muḥammad jedoch nur durch die Offenbarung Allāhs erlangen, und deshalb ist diesen Versen ein eindeutiger Beweis für Muḥammads Prophetentum. In den letzten beiden Versen wird eine weitere Person angesprochen, nämlich die Ehefrau Abū Lahabs. Es handelt sich um Umm Ǧamīl ‘Urwa Bint Ḥarb Ibn Umayya, die Schwester des prominenten makkanischen Führers Abū Sufyān, der seinerseits ebenfalls an der Spitze der Feinde des Islam in Makka stand, bis er im Jahre 8 n.H. selbst zum Islam übertrat. Auch diese Ehefrau Abū Lahabs gehörte zu denen, die den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, aufs heftigste bekämpften und ihm Schwierigkeiten bereiteten, wo sie nur konnten. So trug Umm Ǧamīl eines Nachts Dornengestrüpp zusammen, wie man es als Brennholz verwendete, und legte es auf den Weg zu Muḥammads Haus, damit er sich im Dunkeln daran verletzte. Die Kommentatoren erklären dahingehend, dass die Frau Abū Lahabs in der Hölle selbst Brennholz herbeizutragen habe, so wie sie im diesseitigen Leben Verleumdungen unter die Leute trug. Die Frau Abū Lahabs bekämpfte aber nicht nur selbst den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Muslime, sondern hetzte auch ihren Mann immer wieder gegen sie auf und bestärkte ihn in seinem Unglauben und seinem Widerstand gegenüber dem Islam. Und da sie ihm in dieser Welt geholfen hat, soll sie nach Allāhs Willen als Strafe im Höllenfeuer ebenfalls an seiner Seite stehen und das Höllenfeuer für ihn schüren. Der Strick aus Palmfasern ist eine zusätzliche Erschwernis für die Frau Abū Lahabs; denn jener feine Bast ist besonders leicht entzündbar. Unter anderem wird auch überliefert, dass Allāh es fügte, dass Umm Ǧamīl mit einem Strick erdrosselt wurde und so ihre irdische Strafe fand, während im Jenseits um ihren Hals ein Seil aus Feuer gelegt wird. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ichlas 112:1
Sura Al-Iḫlāṣ (Die aufrichtige Ergebenheit)
(offenbart zu Makka)
4 Āyāt
Allāh ist der Eine und Einzige. Er ist Ewig und frei von allen Bedürfnissen. Er hat keinen Vater, keine Mutter und keine Kinder; denn Er ist ihr Schöpfer. Nichts ist Ihm gleich. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Er ist Allāh, ein Einziger (112:1), Allāh, der Absolute, (Ewige, Unabhängige, von Dem alles abhängt). (112:2) Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden (112:3), und Ihm ebenbürtig ist keiner.“ (112:4)
Über den Vorzug dieser Sura gibt es viele Ḥadīṯe. Al-Buḫāryy überliefert z.B. folgenden Ḥadīṯ Qudsyy: ”Allāh sagt: »Der Mensch leugnet Mich, und er hat kein Recht dazu; und er beschimpft Mich, und er hat kein Recht dazu; sein Mich-Leugnen besteht darin, dass er behauptet, dass Ich ihn nicht wiedererwecke, so wie Ich ihn anfangs erschaffen habe; und sein Mich-Beschimpfen besteht darin, dass er behauptet, Allāh hätte einen Sohn gezeugt. Aber Ich bin der Ewige, Alleinige Herr, Der nicht zeugt und Der nicht gezeugt worden ist, und niemand ist Mir gleich.«“ In einem anderen Ḥadīṯ - ebenfalls bei Al-Buḫāryy - wird geschildert, wie ein Vorbeter in jeder Rak‘a seiner Gebete immer diese Sura und dann noch eine weitere Sura zusätzlich rezitierte. Als ihn der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, nach dem Grund dafür fragte, sagte jener, dass er diese Sura so liebe. Darauf erwiderte der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm: ”Deine Liebe zu ihr bringt dich ins Paradies!“ Ferner bei Al-Buḫāryy wird überliefert, dass der Prophet jede Nacht dreimal diese Sura und die beiden Schutz-Suren, Nr. 113 und 114, rezitierte, dabei die Hände zusammenlegte, sie anblies und mit ihnen, beim Kopf beginnend, den ganzen Körper überstrich. Und nach einem anderen Ḥadīṯ, der von Muslim überliefert wird, hat der Prophet gesagt: ”Allāh hat den Qur’ān in drei Teile geteilt, und "Qull huwa-llāhu aḥad" ist ein Drittel des Qur’ān.“ Der Vorzug dieser Sura ist nicht erstaunlich; denn sie beinhaltet grundlegende Glaubenssätze des Islam und weist jedes Leugnen der Einheit und Unvergleichlichkeit Allāhs von seiten der Juden, Christen und Götzenanbeter entschieden zurück. Denn die Juden sagen, Esra sei Gottes Sohn, was die Christen ebenfalls über Jesus behaupten, und die heidnischen Makkaner, die die Existenz Allāhs keineswegs abstritten, sich jedoch über Ihn völlig falsche Vorstellungen machten und neben Ihm zahlreiche Götzen anbeteten, verehrten insbesondere Al-Lāt und Al-‘Uzzā als angebliche Töchter Allāhs und dachten, auch die Engel seien Allāhs Töchter. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ichlas 112:2
Sura Al-Iḫlāṣ (Die aufrichtige Ergebenheit)
(offenbart zu Makka)
4 Āyāt
Allāh ist der Eine und Einzige. Er ist Ewig und frei von allen Bedürfnissen. Er hat keinen Vater, keine Mutter und keine Kinder; denn Er ist ihr Schöpfer. Nichts ist Ihm gleich. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Er ist Allāh, ein Einziger (112:1), Allāh, der Absolute, (Ewige, Unabhängige, von Dem alles abhängt). (112:2) Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden (112:3), und Ihm ebenbürtig ist keiner.“ (112:4)
Über den Vorzug dieser Sura gibt es viele Ḥadīṯe. Al-Buḫāryy überliefert z.B. folgenden Ḥadīṯ Qudsyy: ”Allāh sagt: »Der Mensch leugnet Mich, und er hat kein Recht dazu; und er beschimpft Mich, und er hat kein Recht dazu; sein Mich-Leugnen besteht darin, dass er behauptet, dass Ich ihn nicht wiedererwecke, so wie Ich ihn anfangs erschaffen habe; und sein Mich-Beschimpfen besteht darin, dass er behauptet, Allāh hätte einen Sohn gezeugt. Aber Ich bin der Ewige, Alleinige Herr, Der nicht zeugt und Der nicht gezeugt worden ist, und niemand ist Mir gleich.«“ In einem anderen Ḥadīṯ - ebenfalls bei Al-Buḫāryy - wird geschildert, wie ein Vorbeter in jeder Rak‘a seiner Gebete immer diese Sura und dann noch eine weitere Sura zusätzlich rezitierte. Als ihn der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, nach dem Grund dafür fragte, sagte jener, dass er diese Sura so liebe. Darauf erwiderte der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm: ”Deine Liebe zu ihr bringt dich ins Paradies!“ Ferner bei Al-Buḫāryy wird überliefert, dass der Prophet jede Nacht dreimal diese Sura und die beiden Schutz-Suren, Nr. 113 und 114, rezitierte, dabei die Hände zusammenlegte, sie anblies und mit ihnen, beim Kopf beginnend, den ganzen Körper überstrich. Und nach einem anderen Ḥadīṯ, der von Muslim überliefert wird, hat der Prophet gesagt: ”Allāh hat den Qur’ān in drei Teile geteilt, und "Qull huwa-llāhu aḥad" ist ein Drittel des Qur’ān.“ Der Vorzug dieser Sura ist nicht erstaunlich; denn sie beinhaltet grundlegende Glaubenssätze des Islam und weist jedes Leugnen der Einheit und Unvergleichlichkeit Allāhs von seiten der Juden, Christen und Götzenanbeter entschieden zurück. Denn die Juden sagen, Esra sei Gottes Sohn, was die Christen ebenfalls über Jesus behaupten, und die heidnischen Makkaner, die die Existenz Allāhs keineswegs abstritten, sich jedoch über Ihn völlig falsche Vorstellungen machten und neben Ihm zahlreiche Götzen anbeteten, verehrten insbesondere Al-Lāt und Al-‘Uzzā als angebliche Töchter Allāhs und dachten, auch die Engel seien Allāhs Töchter. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ichlas 112:3
Sura Al-Iḫlāṣ (Die aufrichtige Ergebenheit)
(offenbart zu Makka)
4 Āyāt
Allāh ist der Eine und Einzige. Er ist Ewig und frei von allen Bedürfnissen. Er hat keinen Vater, keine Mutter und keine Kinder; denn Er ist ihr Schöpfer. Nichts ist Ihm gleich. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Er ist Allāh, ein Einziger (112:1), Allāh, der Absolute, (Ewige, Unabhängige, von Dem alles abhängt). (112:2) Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden (112:3), und Ihm ebenbürtig ist keiner.“ (112:4)
Über den Vorzug dieser Sura gibt es viele Ḥadīṯe. Al-Buḫāryy überliefert z.B. folgenden Ḥadīṯ Qudsyy: ”Allāh sagt: »Der Mensch leugnet Mich, und er hat kein Recht dazu; und er beschimpft Mich, und er hat kein Recht dazu; sein Mich-Leugnen besteht darin, dass er behauptet, dass Ich ihn nicht wiedererwecke, so wie Ich ihn anfangs erschaffen habe; und sein Mich-Beschimpfen besteht darin, dass er behauptet, Allāh hätte einen Sohn gezeugt. Aber Ich bin der Ewige, Alleinige Herr, Der nicht zeugt und Der nicht gezeugt worden ist, und niemand ist Mir gleich.«“ In einem anderen Ḥadīṯ - ebenfalls bei Al-Buḫāryy - wird geschildert, wie ein Vorbeter in jeder Rak‘a seiner Gebete immer diese Sura und dann noch eine weitere Sura zusätzlich rezitierte. Als ihn der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, nach dem Grund dafür fragte, sagte jener, dass er diese Sura so liebe. Darauf erwiderte der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm: ”Deine Liebe zu ihr bringt dich ins Paradies!“ Ferner bei Al-Buḫāryy wird überliefert, dass der Prophet jede Nacht dreimal diese Sura und die beiden Schutz-Suren, Nr. 113 und 114, rezitierte, dabei die Hände zusammenlegte, sie anblies und mit ihnen, beim Kopf beginnend, den ganzen Körper überstrich. Und nach einem anderen Ḥadīṯ, der von Muslim überliefert wird, hat der Prophet gesagt: ”Allāh hat den Qur’ān in drei Teile geteilt, und "Qull huwa-llāhu aḥad" ist ein Drittel des Qur’ān.“ Der Vorzug dieser Sura ist nicht erstaunlich; denn sie beinhaltet grundlegende Glaubenssätze des Islam und weist jedes Leugnen der Einheit und Unvergleichlichkeit Allāhs von seiten der Juden, Christen und Götzenanbeter entschieden zurück. Denn die Juden sagen, Esra sei Gottes Sohn, was die Christen ebenfalls über Jesus behaupten, und die heidnischen Makkaner, die die Existenz Allāhs keineswegs abstritten, sich jedoch über Ihn völlig falsche Vorstellungen machten und neben Ihm zahlreiche Götzen anbeteten, verehrten insbesondere Al-Lāt und Al-‘Uzzā als angebliche Töchter Allāhs und dachten, auch die Engel seien Allāhs Töchter. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Ichlas 112:4
Sura Al-Iḫlāṣ (Die aufrichtige Ergebenheit)
(offenbart zu Makka)
4 Āyāt
Allāh ist der Eine und Einzige. Er ist Ewig und frei von allen Bedürfnissen. Er hat keinen Vater, keine Mutter und keine Kinder; denn Er ist ihr Schöpfer. Nichts ist Ihm gleich. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Er ist Allāh, ein Einziger (112:1), Allāh, der Absolute, (Ewige, Unabhängige, von Dem alles abhängt). (112:2) Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden (112:3), und Ihm ebenbürtig ist keiner.“ (112:4)
Über den Vorzug dieser Sura gibt es viele Ḥadīṯe. Al-Buḫāryy überliefert z.B. folgenden Ḥadīṯ Qudsyy: ”Allāh sagt: »Der Mensch leugnet Mich, und er hat kein Recht dazu; und er beschimpft Mich, und er hat kein Recht dazu; sein Mich-Leugnen besteht darin, dass er behauptet, dass Ich ihn nicht wiedererwecke, so wie Ich ihn anfangs erschaffen habe; und sein Mich-Beschimpfen besteht darin, dass er behauptet, Allāh hätte einen Sohn gezeugt. Aber Ich bin der Ewige, Alleinige Herr, Der nicht zeugt und Der nicht gezeugt worden ist, und niemand ist Mir gleich.«“ In einem anderen Ḥadīṯ - ebenfalls bei Al-Buḫāryy - wird geschildert, wie ein Vorbeter in jeder Rak‘a seiner Gebete immer diese Sura und dann noch eine weitere Sura zusätzlich rezitierte. Als ihn der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, nach dem Grund dafür fragte, sagte jener, dass er diese Sura so liebe. Darauf erwiderte der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm: ”Deine Liebe zu ihr bringt dich ins Paradies!“ Ferner bei Al-Buḫāryy wird überliefert, dass der Prophet jede Nacht dreimal diese Sura und die beiden Schutz-Suren, Nr. 113 und 114, rezitierte, dabei die Hände zusammenlegte, sie anblies und mit ihnen, beim Kopf beginnend, den ganzen Körper überstrich. Und nach einem anderen Ḥadīṯ, der von Muslim überliefert wird, hat der Prophet gesagt: ”Allāh hat den Qur’ān in drei Teile geteilt, und "Qull huwa-llāhu aḥad" ist ein Drittel des Qur’ān.“ Der Vorzug dieser Sura ist nicht erstaunlich; denn sie beinhaltet grundlegende Glaubenssätze des Islam und weist jedes Leugnen der Einheit und Unvergleichlichkeit Allāhs von seiten der Juden, Christen und Götzenanbeter entschieden zurück. Denn die Juden sagen, Esra sei Gottes Sohn, was die Christen ebenfalls über Jesus behaupten, und die heidnischen Makkaner, die die Existenz Allāhs keineswegs abstritten, sich jedoch über Ihn völlig falsche Vorstellungen machten und neben Ihm zahlreiche Götzen anbeteten, verehrten insbesondere Al-Lāt und Al-‘Uzzā als angebliche Töchter Allāhs und dachten, auch die Engel seien Allāhs Töchter. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Falaq 113:1
Sura Al-Falaq (Das Frühlicht)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diese Sura gibt uns den Ausweg gegen jeden Aberglauben und Ängste, indem sie uns lehrt, zu Allāh Zuflucht zu nehmen - aber auch bei Ihm zu finden, und zwar vor jeder Art des Bösen, das aus der äußeren Natur und der Finsternis und dem bösen Verschwörertum anderer erwächst. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts (113:1) vor dem Übel dessen, was Er erschaffen hat (113:2), und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie hereinbricht (113:3), und vor dem Übel der Knotenanbläserinnen (113:4) und vor dem Übel eines (jeden) Neiders, wenn er neidet.“ (113:5)
”Sind dir nicht die Verse bekannt, die diese Nacht offenbart wurden? Dergleichen hat man noch nicht gehört: »Sprich: >Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts.Ich nehme meine Zuflucht beim Herrn der Menschen.ān-Textes deutlich und lässt erahnen, welch ungeheuer tröstliche und befreiende Wirkung diese Suren auf die Gläubigen gehabt haben mögen, als diese Verse in Makka offenbart und der noch kleinen islamischen Gemeinde von ihrem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, verkündet wurden. Mit dem ersten Vers dieser Sura, mit dem Allāh Seinen Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Gläubigen auffordert, bestimmte Worte zu sprechen, die Angst, Aberglauben und alles Übel vertreiben. Dies bezieht sich insbesondere auf jene Kräfte in der Schöpfung, auf die wir als Menschen aus eigener Kraft keinen Einfluss haben, wie z.B. die Ǧinn, den "Bösen Blick" usw. Allāh lässt in Seiner Güte die Gläubigen jedoch nicht allein in Angst und Hilflosigkeit, sondern eröffnet ihnen eine Möglichkeit, ihre Ängste abzulegen, Zuflucht in der Rechtleitung Allāhs, im Bewusstsein und im Schutz Seiner Allmacht zu suchen und somit in Sicherheit und Sorglosigkeit zu leben. Als "Herr des Frühlichts" ist Er der Herr über den Wechsel von Tag und Nacht, einen Zeitenwechsel, der von der Drehung der Erde innerhalb des Sonnensystems abhängig ist. "Herr des Frühlichts" bedeutet also auch "Herr eines wohldurchdachten und vollkommenen Systems", und in Qur’ān-Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass "Falaq" (Spaltung), nicht nur "Frühlicht", sondern demnach auch "Gesamtheit der Schöpfung" bedeutet. Falaq kann außerdem "Spaltung der Dinge in zwei Komponenten" oder "Spaltung des Samenkorns durch Entsprießen der Pflanze" bedeuten. Vier Arten von Übel werden hier erwähnt - in diesem Vers das allgemeine Übel in bestimmten Teilen der Schöpfung und in den folgenden drei Versen drei weitere Arten, nämlich das Übel der Dunkelheit, das Übel der "Knotenanbläserinnen" und das Übel desjenigen, der neidet. Allgemein können wir zunächst einmal zwei Arten des Übels unterscheiden: das Übel, das von jemandem selbst ausgeht - nämlich die Sünden, die er begeht, und das Übel, das einem zustoßen kann - sei es durch andere Menschen, durch Ǧinn, durch Tiere oder durch Naturereignisse. Beide Arten des Übels sind Gegenstand der "Zufluchtnahme" (Isti‘āḏa). Nach überwiegender Meinung der Qur’ān- Kommentatoren ist unter "Dunkelheit" die Nacht zu verstehen - demnach spricht dieser Vers also das Übel an, das beim Hereinbrechen der Nacht auftaucht. Während der Tag Licht, Wärme und Sicherheit verbreitet, ist die Nacht die Zeit des Dunkels, der Kälte, der Unsicherheit und der Angst. Die Nacht ist z.B. die Zeit der Diebe und Verbrecher, die die Dunkelheit für ihre üblen, "dunklen" Zwecke nutzen, und die Nacht ist, was für Menschen in vielen Gebieten der Welt auch heute noch von größter Bedeutung ist, die Zeit der Raubtiere - die Nacht ist also die Zeit vermehrter physischer Gefahren, anders ausgedrückt, Gefahren "körperlicher Übel", aufgrund derer sich der Mensch unsicher fühlt und ängstigt. Aber die Nacht ist auch die Zeit vermehrter irrationaler Ängste, also "seelischer Übel". Bei diesen Knotenanbläserinnen handelt es sich um eine Art Priesterinnen von Al-Lāt, die von den heidnischen Arabern als Göttin verehrt wurde. Die Knotenanbläserinnen galten als Zauberinnen; sie übten einen bestimmten "Knotenzauber" aus, indem sie Stricke verknüpften und jeden einzelnen Knoten anhauchten; damit sollten andere Menschen verhext werden. Diese Zauberei war eine Art von Magie, und sie steht hier in dieser Sura stellvertretend für Magie im Allgemeinen. Die Erwähnung der Zauberei in diesem Vers beweist, dass es Magie tatsächlich gibt und dass sie Schaden anrichtet; es ist eine bekannte Tatsache, dass Magie mit Täuschung, Betrug und Suggestion zusammenhängt, dass dabei mit den Gefühlen und Sinneswahrnehmungen der Menschen, ihrem Aberglauben und ihren Ängsten gespielt wird. Dagegen kann kein Mensch tatsächlich zaubern in dem Sinne, dass er etwas von Allāh Erschaffenes durch noch so geschickte Vorgehensweise verändert oder etwas von Ihm Gewolltes durch "magische Kräfte" oder Hexerei beeinflusst. Den Neid kann man in drei Kategorien einteilen: erstens in den Wunsch nach Aufhören einer Wohltat oder Gunst, die einem anderen zukommt; dann in den Wunsch, dass einem anderen gar nicht erst etwas Gutes widerfährt; und schließlich in den Wunsch, dass einen selbst dasselbe Wohlergehen trifft, ohne dabei dem anderen zu wünschen, dass die Wohltat, die ihm zuteil wurde, wieder verschwindet. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Falaq 113:2
Sura Al-Falaq (Das Frühlicht)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diese Sura gibt uns den Ausweg gegen jeden Aberglauben und Ängste, indem sie uns lehrt, zu Allāh Zuflucht zu nehmen - aber auch bei Ihm zu finden, und zwar vor jeder Art des Bösen, das aus der äußeren Natur und der Finsternis und dem bösen Verschwörertum anderer erwächst. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts (113:1) vor dem Übel dessen, was Er erschaffen hat (113:2), und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie hereinbricht (113:3), und vor dem Übel der Knotenanbläserinnen (113:4) und vor dem Übel eines (jeden) Neiders, wenn er neidet.“ (113:5)
”Sind dir nicht die Verse bekannt, die diese Nacht offenbart wurden? Dergleichen hat man noch nicht gehört: »Sprich: >Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts.Ich nehme meine Zuflucht beim Herrn der Menschen.ān-Textes deutlich und lässt erahnen, welch ungeheuer tröstliche und befreiende Wirkung diese Suren auf die Gläubigen gehabt haben mögen, als diese Verse in Makka offenbart und der noch kleinen islamischen Gemeinde von ihrem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, verkündet wurden. Mit dem ersten Vers dieser Sura, mit dem Allāh Seinen Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Gläubigen auffordert, bestimmte Worte zu sprechen, die Angst, Aberglauben und alles Übel vertreiben. Dies bezieht sich insbesondere auf jene Kräfte in der Schöpfung, auf die wir als Menschen aus eigener Kraft keinen Einfluss haben, wie z.B. die Ǧinn, den "Bösen Blick" usw. Allāh lässt in Seiner Güte die Gläubigen jedoch nicht allein in Angst und Hilflosigkeit, sondern eröffnet ihnen eine Möglichkeit, ihre Ängste abzulegen, Zuflucht in der Rechtleitung Allāhs, im Bewusstsein und im Schutz Seiner Allmacht zu suchen und somit in Sicherheit und Sorglosigkeit zu leben. Als "Herr des Frühlichts" ist Er der Herr über den Wechsel von Tag und Nacht, einen Zeitenwechsel, der von der Drehung der Erde innerhalb des Sonnensystems abhängig ist. "Herr des Frühlichts" bedeutet also auch "Herr eines wohldurchdachten und vollkommenen Systems", und in Qur’ān-Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass "Falaq" (Spaltung), nicht nur "Frühlicht", sondern demnach auch "Gesamtheit der Schöpfung" bedeutet. Falaq kann außerdem "Spaltung der Dinge in zwei Komponenten" oder "Spaltung des Samenkorns durch Entsprießen der Pflanze" bedeuten. Vier Arten von Übel werden hier erwähnt - in diesem Vers das allgemeine Übel in bestimmten Teilen der Schöpfung und in den folgenden drei Versen drei weitere Arten, nämlich das Übel der Dunkelheit, das Übel der "Knotenanbläserinnen" und das Übel desjenigen, der neidet. Allgemein können wir zunächst einmal zwei Arten des Übels unterscheiden: das Übel, das von jemandem selbst ausgeht - nämlich die Sünden, die er begeht, und das Übel, das einem zustoßen kann - sei es durch andere Menschen, durch Ǧinn, durch Tiere oder durch Naturereignisse. Beide Arten des Übels sind Gegenstand der "Zufluchtnahme" (Isti‘āḏa). Nach überwiegender Meinung der Qur’ān- Kommentatoren ist unter "Dunkelheit" die Nacht zu verstehen - demnach spricht dieser Vers also das Übel an, das beim Hereinbrechen der Nacht auftaucht. Während der Tag Licht, Wärme und Sicherheit verbreitet, ist die Nacht die Zeit des Dunkels, der Kälte, der Unsicherheit und der Angst. Die Nacht ist z.B. die Zeit der Diebe und Verbrecher, die die Dunkelheit für ihre üblen, "dunklen" Zwecke nutzen, und die Nacht ist, was für Menschen in vielen Gebieten der Welt auch heute noch von größter Bedeutung ist, die Zeit der Raubtiere - die Nacht ist also die Zeit vermehrter physischer Gefahren, anders ausgedrückt, Gefahren "körperlicher Übel", aufgrund derer sich der Mensch unsicher fühlt und ängstigt. Aber die Nacht ist auch die Zeit vermehrter irrationaler Ängste, also "seelischer Übel". Bei diesen Knotenanbläserinnen handelt es sich um eine Art Priesterinnen von Al-Lāt, die von den heidnischen Arabern als Göttin verehrt wurde. Die Knotenanbläserinnen galten als Zauberinnen; sie übten einen bestimmten "Knotenzauber" aus, indem sie Stricke verknüpften und jeden einzelnen Knoten anhauchten; damit sollten andere Menschen verhext werden. Diese Zauberei war eine Art von Magie, und sie steht hier in dieser Sura stellvertretend für Magie im Allgemeinen. Die Erwähnung der Zauberei in diesem Vers beweist, dass es Magie tatsächlich gibt und dass sie Schaden anrichtet; es ist eine bekannte Tatsache, dass Magie mit Täuschung, Betrug und Suggestion zusammenhängt, dass dabei mit den Gefühlen und Sinneswahrnehmungen der Menschen, ihrem Aberglauben und ihren Ängsten gespielt wird. Dagegen kann kein Mensch tatsächlich zaubern in dem Sinne, dass er etwas von Allāh Erschaffenes durch noch so geschickte Vorgehensweise verändert oder etwas von Ihm Gewolltes durch "magische Kräfte" oder Hexerei beeinflusst. Den Neid kann man in drei Kategorien einteilen: erstens in den Wunsch nach Aufhören einer Wohltat oder Gunst, die einem anderen zukommt; dann in den Wunsch, dass einem anderen gar nicht erst etwas Gutes widerfährt; und schließlich in den Wunsch, dass einen selbst dasselbe Wohlergehen trifft, ohne dabei dem anderen zu wünschen, dass die Wohltat, die ihm zuteil wurde, wieder verschwindet. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Falaq 113:3
Sura Al-Falaq (Das Frühlicht)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diese Sura gibt uns den Ausweg gegen jeden Aberglauben und Ängste, indem sie uns lehrt, zu Allāh Zuflucht zu nehmen - aber auch bei Ihm zu finden, und zwar vor jeder Art des Bösen, das aus der äußeren Natur und der Finsternis und dem bösen Verschwörertum anderer erwächst. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts (113:1) vor dem Übel dessen, was Er erschaffen hat (113:2), und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie hereinbricht (113:3), und vor dem Übel der Knotenanbläserinnen (113:4) und vor dem Übel eines (jeden) Neiders, wenn er neidet.“ (113:5)
”Sind dir nicht die Verse bekannt, die diese Nacht offenbart wurden? Dergleichen hat man noch nicht gehört: »Sprich: >Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts.Ich nehme meine Zuflucht beim Herrn der Menschen.ān-Textes deutlich und lässt erahnen, welch ungeheuer tröstliche und befreiende Wirkung diese Suren auf die Gläubigen gehabt haben mögen, als diese Verse in Makka offenbart und der noch kleinen islamischen Gemeinde von ihrem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, verkündet wurden. Mit dem ersten Vers dieser Sura, mit dem Allāh Seinen Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Gläubigen auffordert, bestimmte Worte zu sprechen, die Angst, Aberglauben und alles Übel vertreiben. Dies bezieht sich insbesondere auf jene Kräfte in der Schöpfung, auf die wir als Menschen aus eigener Kraft keinen Einfluss haben, wie z.B. die Ǧinn, den "Bösen Blick" usw. Allāh lässt in Seiner Güte die Gläubigen jedoch nicht allein in Angst und Hilflosigkeit, sondern eröffnet ihnen eine Möglichkeit, ihre Ängste abzulegen, Zuflucht in der Rechtleitung Allāhs, im Bewusstsein und im Schutz Seiner Allmacht zu suchen und somit in Sicherheit und Sorglosigkeit zu leben. Als "Herr des Frühlichts" ist Er der Herr über den Wechsel von Tag und Nacht, einen Zeitenwechsel, der von der Drehung der Erde innerhalb des Sonnensystems abhängig ist. "Herr des Frühlichts" bedeutet also auch "Herr eines wohldurchdachten und vollkommenen Systems", und in Qur’ān-Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass "Falaq" (Spaltung), nicht nur "Frühlicht", sondern demnach auch "Gesamtheit der Schöpfung" bedeutet. Falaq kann außerdem "Spaltung der Dinge in zwei Komponenten" oder "Spaltung des Samenkorns durch Entsprießen der Pflanze" bedeuten. Vier Arten von Übel werden hier erwähnt - in diesem Vers das allgemeine Übel in bestimmten Teilen der Schöpfung und in den folgenden drei Versen drei weitere Arten, nämlich das Übel der Dunkelheit, das Übel der "Knotenanbläserinnen" und das Übel desjenigen, der neidet. Allgemein können wir zunächst einmal zwei Arten des Übels unterscheiden: das Übel, das von jemandem selbst ausgeht - nämlich die Sünden, die er begeht, und das Übel, das einem zustoßen kann - sei es durch andere Menschen, durch Ǧinn, durch Tiere oder durch Naturereignisse. Beide Arten des Übels sind Gegenstand der "Zufluchtnahme" (Isti‘āḏa). Nach überwiegender Meinung der Qur’ān- Kommentatoren ist unter "Dunkelheit" die Nacht zu verstehen - demnach spricht dieser Vers also das Übel an, das beim Hereinbrechen der Nacht auftaucht. Während der Tag Licht, Wärme und Sicherheit verbreitet, ist die Nacht die Zeit des Dunkels, der Kälte, der Unsicherheit und der Angst. Die Nacht ist z.B. die Zeit der Diebe und Verbrecher, die die Dunkelheit für ihre üblen, "dunklen" Zwecke nutzen, und die Nacht ist, was für Menschen in vielen Gebieten der Welt auch heute noch von größter Bedeutung ist, die Zeit der Raubtiere - die Nacht ist also die Zeit vermehrter physischer Gefahren, anders ausgedrückt, Gefahren "körperlicher Übel", aufgrund derer sich der Mensch unsicher fühlt und ängstigt. Aber die Nacht ist auch die Zeit vermehrter irrationaler Ängste, also "seelischer Übel". Bei diesen Knotenanbläserinnen handelt es sich um eine Art Priesterinnen von Al-Lāt, die von den heidnischen Arabern als Göttin verehrt wurde. Die Knotenanbläserinnen galten als Zauberinnen; sie übten einen bestimmten "Knotenzauber" aus, indem sie Stricke verknüpften und jeden einzelnen Knoten anhauchten; damit sollten andere Menschen verhext werden. Diese Zauberei war eine Art von Magie, und sie steht hier in dieser Sura stellvertretend für Magie im Allgemeinen. Die Erwähnung der Zauberei in diesem Vers beweist, dass es Magie tatsächlich gibt und dass sie Schaden anrichtet; es ist eine bekannte Tatsache, dass Magie mit Täuschung, Betrug und Suggestion zusammenhängt, dass dabei mit den Gefühlen und Sinneswahrnehmungen der Menschen, ihrem Aberglauben und ihren Ängsten gespielt wird. Dagegen kann kein Mensch tatsächlich zaubern in dem Sinne, dass er etwas von Allāh Erschaffenes durch noch so geschickte Vorgehensweise verändert oder etwas von Ihm Gewolltes durch "magische Kräfte" oder Hexerei beeinflusst. Den Neid kann man in drei Kategorien einteilen: erstens in den Wunsch nach Aufhören einer Wohltat oder Gunst, die einem anderen zukommt; dann in den Wunsch, dass einem anderen gar nicht erst etwas Gutes widerfährt; und schließlich in den Wunsch, dass einen selbst dasselbe Wohlergehen trifft, ohne dabei dem anderen zu wünschen, dass die Wohltat, die ihm zuteil wurde, wieder verschwindet. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Falaq 113:4
Sura Al-Falaq (Das Frühlicht)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diese Sura gibt uns den Ausweg gegen jeden Aberglauben und Ängste, indem sie uns lehrt, zu Allāh Zuflucht zu nehmen - aber auch bei Ihm zu finden, und zwar vor jeder Art des Bösen, das aus der äußeren Natur und der Finsternis und dem bösen Verschwörertum anderer erwächst. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts (113:1) vor dem Übel dessen, was Er erschaffen hat (113:2), und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie hereinbricht (113:3), und vor dem Übel der Knotenanbläserinnen (113:4) und vor dem Übel eines (jeden) Neiders, wenn er neidet.“ (113:5)
”Sind dir nicht die Verse bekannt, die diese Nacht offenbart wurden? Dergleichen hat man noch nicht gehört: »Sprich: >Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts.Ich nehme meine Zuflucht beim Herrn der Menschen.ān-Textes deutlich und lässt erahnen, welch ungeheuer tröstliche und befreiende Wirkung diese Suren auf die Gläubigen gehabt haben mögen, als diese Verse in Makka offenbart und der noch kleinen islamischen Gemeinde von ihrem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, verkündet wurden. Mit dem ersten Vers dieser Sura, mit dem Allāh Seinen Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Gläubigen auffordert, bestimmte Worte zu sprechen, die Angst, Aberglauben und alles Übel vertreiben. Dies bezieht sich insbesondere auf jene Kräfte in der Schöpfung, auf die wir als Menschen aus eigener Kraft keinen Einfluss haben, wie z.B. die Ǧinn, den "Bösen Blick" usw. Allāh lässt in Seiner Güte die Gläubigen jedoch nicht allein in Angst und Hilflosigkeit, sondern eröffnet ihnen eine Möglichkeit, ihre Ängste abzulegen, Zuflucht in der Rechtleitung Allāhs, im Bewusstsein und im Schutz Seiner Allmacht zu suchen und somit in Sicherheit und Sorglosigkeit zu leben. Als "Herr des Frühlichts" ist Er der Herr über den Wechsel von Tag und Nacht, einen Zeitenwechsel, der von der Drehung der Erde innerhalb des Sonnensystems abhängig ist. "Herr des Frühlichts" bedeutet also auch "Herr eines wohldurchdachten und vollkommenen Systems", und in Qur’ān-Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass "Falaq" (Spaltung), nicht nur "Frühlicht", sondern demnach auch "Gesamtheit der Schöpfung" bedeutet. Falaq kann außerdem "Spaltung der Dinge in zwei Komponenten" oder "Spaltung des Samenkorns durch Entsprießen der Pflanze" bedeuten. Vier Arten von Übel werden hier erwähnt - in diesem Vers das allgemeine Übel in bestimmten Teilen der Schöpfung und in den folgenden drei Versen drei weitere Arten, nämlich das Übel der Dunkelheit, das Übel der "Knotenanbläserinnen" und das Übel desjenigen, der neidet. Allgemein können wir zunächst einmal zwei Arten des Übels unterscheiden: das Übel, das von jemandem selbst ausgeht - nämlich die Sünden, die er begeht, und das Übel, das einem zustoßen kann - sei es durch andere Menschen, durch Ǧinn, durch Tiere oder durch Naturereignisse. Beide Arten des Übels sind Gegenstand der "Zufluchtnahme" (Isti‘āḏa). Nach überwiegender Meinung der Qur’ān- Kommentatoren ist unter "Dunkelheit" die Nacht zu verstehen - demnach spricht dieser Vers also das Übel an, das beim Hereinbrechen der Nacht auftaucht. Während der Tag Licht, Wärme und Sicherheit verbreitet, ist die Nacht die Zeit des Dunkels, der Kälte, der Unsicherheit und der Angst. Die Nacht ist z.B. die Zeit der Diebe und Verbrecher, die die Dunkelheit für ihre üblen, "dunklen" Zwecke nutzen, und die Nacht ist, was für Menschen in vielen Gebieten der Welt auch heute noch von größter Bedeutung ist, die Zeit der Raubtiere - die Nacht ist also die Zeit vermehrter physischer Gefahren, anders ausgedrückt, Gefahren "körperlicher Übel", aufgrund derer sich der Mensch unsicher fühlt und ängstigt. Aber die Nacht ist auch die Zeit vermehrter irrationaler Ängste, also "seelischer Übel". Bei diesen Knotenanbläserinnen handelt es sich um eine Art Priesterinnen von Al-Lāt, die von den heidnischen Arabern als Göttin verehrt wurde. Die Knotenanbläserinnen galten als Zauberinnen; sie übten einen bestimmten "Knotenzauber" aus, indem sie Stricke verknüpften und jeden einzelnen Knoten anhauchten; damit sollten andere Menschen verhext werden. Diese Zauberei war eine Art von Magie, und sie steht hier in dieser Sura stellvertretend für Magie im Allgemeinen. Die Erwähnung der Zauberei in diesem Vers beweist, dass es Magie tatsächlich gibt und dass sie Schaden anrichtet; es ist eine bekannte Tatsache, dass Magie mit Täuschung, Betrug und Suggestion zusammenhängt, dass dabei mit den Gefühlen und Sinneswahrnehmungen der Menschen, ihrem Aberglauben und ihren Ängsten gespielt wird. Dagegen kann kein Mensch tatsächlich zaubern in dem Sinne, dass er etwas von Allāh Erschaffenes durch noch so geschickte Vorgehensweise verändert oder etwas von Ihm Gewolltes durch "magische Kräfte" oder Hexerei beeinflusst. Den Neid kann man in drei Kategorien einteilen: erstens in den Wunsch nach Aufhören einer Wohltat oder Gunst, die einem anderen zukommt; dann in den Wunsch, dass einem anderen gar nicht erst etwas Gutes widerfährt; und schließlich in den Wunsch, dass einen selbst dasselbe Wohlergehen trifft, ohne dabei dem anderen zu wünschen, dass die Wohltat, die ihm zuteil wurde, wieder verschwindet. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
al-Falaq 113:5
Sura Al-Falaq (Das Frühlicht)
(offenbart zu Makka)
5 Āyāt
Diese Sura gibt uns den Ausweg gegen jeden Aberglauben und Ängste, indem sie uns lehrt, zu Allāh Zuflucht zu nehmen - aber auch bei Ihm zu finden, und zwar vor jeder Art des Bösen, das aus der äußeren Natur und der Finsternis und dem bösen Verschwörertum anderer erwächst. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts (113:1) vor dem Übel dessen, was Er erschaffen hat (113:2), und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie hereinbricht (113:3), und vor dem Übel der Knotenanbläserinnen (113:4) und vor dem Übel eines (jeden) Neiders, wenn er neidet.“ (113:5)
”Sind dir nicht die Verse bekannt, die diese Nacht offenbart wurden? Dergleichen hat man noch nicht gehört: »Sprich: >Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn des Frühlichts.Ich nehme meine Zuflucht beim Herrn der Menschen.ān-Textes deutlich und lässt erahnen, welch ungeheuer tröstliche und befreiende Wirkung diese Suren auf die Gläubigen gehabt haben mögen, als diese Verse in Makka offenbart und der noch kleinen islamischen Gemeinde von ihrem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, verkündet wurden. Mit dem ersten Vers dieser Sura, mit dem Allāh Seinen Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Gläubigen auffordert, bestimmte Worte zu sprechen, die Angst, Aberglauben und alles Übel vertreiben. Dies bezieht sich insbesondere auf jene Kräfte in der Schöpfung, auf die wir als Menschen aus eigener Kraft keinen Einfluss haben, wie z.B. die Ǧinn, den "Bösen Blick" usw. Allāh lässt in Seiner Güte die Gläubigen jedoch nicht allein in Angst und Hilflosigkeit, sondern eröffnet ihnen eine Möglichkeit, ihre Ängste abzulegen, Zuflucht in der Rechtleitung Allāhs, im Bewusstsein und im Schutz Seiner Allmacht zu suchen und somit in Sicherheit und Sorglosigkeit zu leben. Als "Herr des Frühlichts" ist Er der Herr über den Wechsel von Tag und Nacht, einen Zeitenwechsel, der von der Drehung der Erde innerhalb des Sonnensystems abhängig ist. "Herr des Frühlichts" bedeutet also auch "Herr eines wohldurchdachten und vollkommenen Systems", und in Qur’ān-Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass "Falaq" (Spaltung), nicht nur "Frühlicht", sondern demnach auch "Gesamtheit der Schöpfung" bedeutet. Falaq kann außerdem "Spaltung der Dinge in zwei Komponenten" oder "Spaltung des Samenkorns durch Entsprießen der Pflanze" bedeuten. Vier Arten von Übel werden hier erwähnt - in diesem Vers das allgemeine Übel in bestimmten Teilen der Schöpfung und in den folgenden drei Versen drei weitere Arten, nämlich das Übel der Dunkelheit, das Übel der "Knotenanbläserinnen" und das Übel desjenigen, der neidet. Allgemein können wir zunächst einmal zwei Arten des Übels unterscheiden: das Übel, das von jemandem selbst ausgeht - nämlich die Sünden, die er begeht, und das Übel, das einem zustoßen kann - sei es durch andere Menschen, durch Ǧinn, durch Tiere oder durch Naturereignisse. Beide Arten des Übels sind Gegenstand der "Zufluchtnahme" (Isti‘āḏa). Nach überwiegender Meinung der Qur’ān- Kommentatoren ist unter "Dunkelheit" die Nacht zu verstehen - demnach spricht dieser Vers also das Übel an, das beim Hereinbrechen der Nacht auftaucht. Während der Tag Licht, Wärme und Sicherheit verbreitet, ist die Nacht die Zeit des Dunkels, der Kälte, der Unsicherheit und der Angst. Die Nacht ist z.B. die Zeit der Diebe und Verbrecher, die die Dunkelheit für ihre üblen, "dunklen" Zwecke nutzen, und die Nacht ist, was für Menschen in vielen Gebieten der Welt auch heute noch von größter Bedeutung ist, die Zeit der Raubtiere - die Nacht ist also die Zeit vermehrter physischer Gefahren, anders ausgedrückt, Gefahren "körperlicher Übel", aufgrund derer sich der Mensch unsicher fühlt und ängstigt. Aber die Nacht ist auch die Zeit vermehrter irrationaler Ängste, also "seelischer Übel". Bei diesen Knotenanbläserinnen handelt es sich um eine Art Priesterinnen von Al-Lāt, die von den heidnischen Arabern als Göttin verehrt wurde. Die Knotenanbläserinnen galten als Zauberinnen; sie übten einen bestimmten "Knotenzauber" aus, indem sie Stricke verknüpften und jeden einzelnen Knoten anhauchten; damit sollten andere Menschen verhext werden. Diese Zauberei war eine Art von Magie, und sie steht hier in dieser Sura stellvertretend für Magie im Allgemeinen. Die Erwähnung der Zauberei in diesem Vers beweist, dass es Magie tatsächlich gibt und dass sie Schaden anrichtet; es ist eine bekannte Tatsache, dass Magie mit Täuschung, Betrug und Suggestion zusammenhängt, dass dabei mit den Gefühlen und Sinneswahrnehmungen der Menschen, ihrem Aberglauben und ihren Ängsten gespielt wird. Dagegen kann kein Mensch tatsächlich zaubern in dem Sinne, dass er etwas von Allāh Erschaffenes durch noch so geschickte Vorgehensweise verändert oder etwas von Ihm Gewolltes durch "magische Kräfte" oder Hexerei beeinflusst. Den Neid kann man in drei Kategorien einteilen: erstens in den Wunsch nach Aufhören einer Wohltat oder Gunst, die einem anderen zukommt; dann in den Wunsch, dass einem anderen gar nicht erst etwas Gutes widerfährt; und schließlich in den Wunsch, dass einen selbst dasselbe Wohlergehen trifft, ohne dabei dem anderen zu wünschen, dass die Wohltat, die ihm zuteil wurde, wieder verschwindet. (vgl. dazu den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
an-Nas 114:1
Sura An-Nās (Die Menschen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Diese Sura lehrt uns, auf Allāh , anstatt auf Menschen, als unseren Sicheren Beschützer zu vertrauen. Sie warnt uns speziell vor den geheimen Einflüsterungen des Bösen in unsere eigenen Herzen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn der Menschen (114:1), dem König der Menschen (114:2), dem Gott der Menschen (114:3) vor dem Übel des Einflüsterers, der entweicht und wiederkehrt (114:4), der den Menschen in die Brust einflüstert (114:5), (sei dieser) von den Ǧinn oder den Menschen.“ (114:6)
Diese letzte Sura des Qur’ān, eine der beiden sogenannten Schutz-Suren, wurde nach überwiegender Meinung der Geschichtsschreiber in Makka offenbart - zusammen mit der anderen Schutz-Sura, Nr. 113. Inhalt dieser letzten Sura ist ebenfalls die Zuflucht (Isti‘āḏa) zu Allāh vor Übel, das den Menschen bedroht. Die drei ersten Verse dieser Sura weisen zunächst noch einmal darauf hin, dass Allāh die einzige Zufluchtsmacht vor allem Übel ist; dies sagte ja auch schon die vorhergehende Sura aus. Allāh wird in diesen drei Versen durch drei Eigenschaften beschrieben: Er ist der Herr der Menschen, ihr König und ihr Gott. Er ist also der "Besitzer" der Menschen, ihr "Gebieter", "Eigentümer", "Leiter" und "Erhalter", Derjenige, der Macht über sie ausübt und über sie verfügt; dies alles bedeutet das arabische Wort "Rabb". Und Er ist Derjenige, Der sie als "König" und "Herrscher" (Mālik) am Tag des Jüngsten Gerichts für ihre Taten auf Erden zur Verantwortung ziehen wird. Die dritte hier genannte Eigenschaft, "Ilāh" (Gott), bedeutet, dass einzig und allein Allāh es ist, Der angebetet werden darf, und dass niemand und nichts Ihm zur Seite gestellt werden darf. Die Lehre des Tauḥīd wird also in den ersten Versen dieser Sura noch einmal nachdrücklich betont. In jedem dieser drei Verse wird das Wort "Menschen" genannt. Dadurch werden zum einen die Eigenschaften Allāhs besonders hervorgehoben, zum anderen zeichnet Allāh dadurch auch die Menschen aus; denn Allāh ist ja Herr der gesamten Schöpfung, von der die Menschen nur einen kleinen Teil ausmachen. Einem Ḥadīṯ zufolge, der von Al-Buḫāryy überliefert wurde, drückte der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, dies so aus: ”Satan hockt auf dem Herzen des Menschen; wenn dieser nun Allāhs gedenkt, zieht er sich zurück, und wenn er unachtsam ist, flüstert er Böses ein.“ Die Nennung dieser Eigenschaft des "Entweichens" weist also auch unmittelbar auf die Wirkung der Isti‘āḏa hin. Auf welche Weise dieses "Einflüstern" vor sich geht, ist im folgenden Ḥadīṯ bei Al- Buḫāryy und Muslim geschildert: ”Fürwahr, Satan geht dem Menschen in Fleisch und Blut über.“ Und in einem anderen Ḥadīṯ bei Al-Buḫāryy heißt es: ”Wenn zum Gebet gerufen wird, entflieht Satan und lässt einen Wind streichen, damit er den Āḏān nicht hört. Wenn aber der Āḏān beendet ist, kommt er zurück, bis die Iqāma ertönt; dann entflieht er. Und wenn die Iqāma beendet ist, kehrt er zurück, um dem Menschen in sein Herz einzuflüstern: »Denk an dies, denk an jenes!« - Dinge, an die er vorher nicht gedacht hat - bis der Mensch schließlich nicht mehr weiß, wieviel er gebetet hat.“ Der Betende wird also durch Gedanken an andere Dinge so vom Gebet abgelenkt, dass er sich schließlich nicht sicher ist, ob er z.B. drei oder vier Rak‘a (Gebetsabschnitte) gebetet hat. Aus diesem Grund empfiehlt Allāh dem Gläubigen die Isti‘āḏa als besonderen Schutz und befiehlt sie sogar vor dem Rezitieren von Qur’ān-Versen. (vgl. 6:43; 16:98; 18:63; ferner den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
an-Nas 114:2
Sura An-Nās (Die Menschen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Diese Sura lehrt uns, auf Allāh , anstatt auf Menschen, als unseren Sicheren Beschützer zu vertrauen. Sie warnt uns speziell vor den geheimen Einflüsterungen des Bösen in unsere eigenen Herzen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn der Menschen (114:1), dem König der Menschen (114:2), dem Gott der Menschen (114:3) vor dem Übel des Einflüsterers, der entweicht und wiederkehrt (114:4), der den Menschen in die Brust einflüstert (114:5), (sei dieser) von den Ǧinn oder den Menschen.“ (114:6)
Diese letzte Sura des Qur’ān, eine der beiden sogenannten Schutz-Suren, wurde nach überwiegender Meinung der Geschichtsschreiber in Makka offenbart - zusammen mit der anderen Schutz-Sura, Nr. 113. Inhalt dieser letzten Sura ist ebenfalls die Zuflucht (Isti‘āḏa) zu Allāh vor Übel, das den Menschen bedroht. Die drei ersten Verse dieser Sura weisen zunächst noch einmal darauf hin, dass Allāh die einzige Zufluchtsmacht vor allem Übel ist; dies sagte ja auch schon die vorhergehende Sura aus. Allāh wird in diesen drei Versen durch drei Eigenschaften beschrieben: Er ist der Herr der Menschen, ihr König und ihr Gott. Er ist also der "Besitzer" der Menschen, ihr "Gebieter", "Eigentümer", "Leiter" und "Erhalter", Derjenige, der Macht über sie ausübt und über sie verfügt; dies alles bedeutet das arabische Wort "Rabb". Und Er ist Derjenige, Der sie als "König" und "Herrscher" (Mālik) am Tag des Jüngsten Gerichts für ihre Taten auf Erden zur Verantwortung ziehen wird. Die dritte hier genannte Eigenschaft, "Ilāh" (Gott), bedeutet, dass einzig und allein Allāh es ist, Der angebetet werden darf, und dass niemand und nichts Ihm zur Seite gestellt werden darf. Die Lehre des Tauḥīd wird also in den ersten Versen dieser Sura noch einmal nachdrücklich betont. In jedem dieser drei Verse wird das Wort "Menschen" genannt. Dadurch werden zum einen die Eigenschaften Allāhs besonders hervorgehoben, zum anderen zeichnet Allāh dadurch auch die Menschen aus; denn Allāh ist ja Herr der gesamten Schöpfung, von der die Menschen nur einen kleinen Teil ausmachen. Einem Ḥadīṯ zufolge, der von Al-Buḫāryy überliefert wurde, drückte der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, dies so aus: ”Satan hockt auf dem Herzen des Menschen; wenn dieser nun Allāhs gedenkt, zieht er sich zurück, und wenn er unachtsam ist, flüstert er Böses ein.“ Die Nennung dieser Eigenschaft des "Entweichens" weist also auch unmittelbar auf die Wirkung der Isti‘āḏa hin. Auf welche Weise dieses "Einflüstern" vor sich geht, ist im folgenden Ḥadīṯ bei Al- Buḫāryy und Muslim geschildert: ”Fürwahr, Satan geht dem Menschen in Fleisch und Blut über.“ Und in einem anderen Ḥadīṯ bei Al-Buḫāryy heißt es: ”Wenn zum Gebet gerufen wird, entflieht Satan und lässt einen Wind streichen, damit er den Āḏān nicht hört. Wenn aber der Āḏān beendet ist, kommt er zurück, bis die Iqāma ertönt; dann entflieht er. Und wenn die Iqāma beendet ist, kehrt er zurück, um dem Menschen in sein Herz einzuflüstern: »Denk an dies, denk an jenes!« - Dinge, an die er vorher nicht gedacht hat - bis der Mensch schließlich nicht mehr weiß, wieviel er gebetet hat.“ Der Betende wird also durch Gedanken an andere Dinge so vom Gebet abgelenkt, dass er sich schließlich nicht sicher ist, ob er z.B. drei oder vier Rak‘a (Gebetsabschnitte) gebetet hat. Aus diesem Grund empfiehlt Allāh dem Gläubigen die Isti‘āḏa als besonderen Schutz und befiehlt sie sogar vor dem Rezitieren von Qur’ān-Versen. (vgl. 6:43; 16:98; 18:63; ferner den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
an-Nas 114:3
Sura An-Nās (Die Menschen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Diese Sura lehrt uns, auf Allāh , anstatt auf Menschen, als unseren Sicheren Beschützer zu vertrauen. Sie warnt uns speziell vor den geheimen Einflüsterungen des Bösen in unsere eigenen Herzen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn der Menschen (114:1), dem König der Menschen (114:2), dem Gott der Menschen (114:3) vor dem Übel des Einflüsterers, der entweicht und wiederkehrt (114:4), der den Menschen in die Brust einflüstert (114:5), (sei dieser) von den Ǧinn oder den Menschen.“ (114:6)
Diese letzte Sura des Qur’ān, eine der beiden sogenannten Schutz-Suren, wurde nach überwiegender Meinung der Geschichtsschreiber in Makka offenbart - zusammen mit der anderen Schutz-Sura, Nr. 113. Inhalt dieser letzten Sura ist ebenfalls die Zuflucht (Isti‘āḏa) zu Allāh vor Übel, das den Menschen bedroht. Die drei ersten Verse dieser Sura weisen zunächst noch einmal darauf hin, dass Allāh die einzige Zufluchtsmacht vor allem Übel ist; dies sagte ja auch schon die vorhergehende Sura aus. Allāh wird in diesen drei Versen durch drei Eigenschaften beschrieben: Er ist der Herr der Menschen, ihr König und ihr Gott. Er ist also der "Besitzer" der Menschen, ihr "Gebieter", "Eigentümer", "Leiter" und "Erhalter", Derjenige, der Macht über sie ausübt und über sie verfügt; dies alles bedeutet das arabische Wort "Rabb". Und Er ist Derjenige, Der sie als "König" und "Herrscher" (Mālik) am Tag des Jüngsten Gerichts für ihre Taten auf Erden zur Verantwortung ziehen wird. Die dritte hier genannte Eigenschaft, "Ilāh" (Gott), bedeutet, dass einzig und allein Allāh es ist, Der angebetet werden darf, und dass niemand und nichts Ihm zur Seite gestellt werden darf. Die Lehre des Tauḥīd wird also in den ersten Versen dieser Sura noch einmal nachdrücklich betont. In jedem dieser drei Verse wird das Wort "Menschen" genannt. Dadurch werden zum einen die Eigenschaften Allāhs besonders hervorgehoben, zum anderen zeichnet Allāh dadurch auch die Menschen aus; denn Allāh ist ja Herr der gesamten Schöpfung, von der die Menschen nur einen kleinen Teil ausmachen. Einem Ḥadīṯ zufolge, der von Al-Buḫāryy überliefert wurde, drückte der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, dies so aus: ”Satan hockt auf dem Herzen des Menschen; wenn dieser nun Allāhs gedenkt, zieht er sich zurück, und wenn er unachtsam ist, flüstert er Böses ein.“ Die Nennung dieser Eigenschaft des "Entweichens" weist also auch unmittelbar auf die Wirkung der Isti‘āḏa hin. Auf welche Weise dieses "Einflüstern" vor sich geht, ist im folgenden Ḥadīṯ bei Al- Buḫāryy und Muslim geschildert: ”Fürwahr, Satan geht dem Menschen in Fleisch und Blut über.“ Und in einem anderen Ḥadīṯ bei Al-Buḫāryy heißt es: ”Wenn zum Gebet gerufen wird, entflieht Satan und lässt einen Wind streichen, damit er den Āḏān nicht hört. Wenn aber der Āḏān beendet ist, kommt er zurück, bis die Iqāma ertönt; dann entflieht er. Und wenn die Iqāma beendet ist, kehrt er zurück, um dem Menschen in sein Herz einzuflüstern: »Denk an dies, denk an jenes!« - Dinge, an die er vorher nicht gedacht hat - bis der Mensch schließlich nicht mehr weiß, wieviel er gebetet hat.“ Der Betende wird also durch Gedanken an andere Dinge so vom Gebet abgelenkt, dass er sich schließlich nicht sicher ist, ob er z.B. drei oder vier Rak‘a (Gebetsabschnitte) gebetet hat. Aus diesem Grund empfiehlt Allāh dem Gläubigen die Isti‘āḏa als besonderen Schutz und befiehlt sie sogar vor dem Rezitieren von Qur’ān-Versen. (vgl. 6:43; 16:98; 18:63; ferner den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
an-Nas 114:4
Sura An-Nās (Die Menschen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Diese Sura lehrt uns, auf Allāh , anstatt auf Menschen, als unseren Sicheren Beschützer zu vertrauen. Sie warnt uns speziell vor den geheimen Einflüsterungen des Bösen in unsere eigenen Herzen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn der Menschen (114:1), dem König der Menschen (114:2), dem Gott der Menschen (114:3) vor dem Übel des Einflüsterers, der entweicht und wiederkehrt (114:4), der den Menschen in die Brust einflüstert (114:5), (sei dieser) von den Ǧinn oder den Menschen.“ (114:6)
Diese letzte Sura des Qur’ān, eine der beiden sogenannten Schutz-Suren, wurde nach überwiegender Meinung der Geschichtsschreiber in Makka offenbart - zusammen mit der anderen Schutz-Sura, Nr. 113. Inhalt dieser letzten Sura ist ebenfalls die Zuflucht (Isti‘āḏa) zu Allāh vor Übel, das den Menschen bedroht. Die drei ersten Verse dieser Sura weisen zunächst noch einmal darauf hin, dass Allāh die einzige Zufluchtsmacht vor allem Übel ist; dies sagte ja auch schon die vorhergehende Sura aus. Allāh wird in diesen drei Versen durch drei Eigenschaften beschrieben: Er ist der Herr der Menschen, ihr König und ihr Gott. Er ist also der "Besitzer" der Menschen, ihr "Gebieter", "Eigentümer", "Leiter" und "Erhalter", Derjenige, der Macht über sie ausübt und über sie verfügt; dies alles bedeutet das arabische Wort "Rabb". Und Er ist Derjenige, Der sie als "König" und "Herrscher" (Mālik) am Tag des Jüngsten Gerichts für ihre Taten auf Erden zur Verantwortung ziehen wird. Die dritte hier genannte Eigenschaft, "Ilāh" (Gott), bedeutet, dass einzig und allein Allāh es ist, Der angebetet werden darf, und dass niemand und nichts Ihm zur Seite gestellt werden darf. Die Lehre des Tauḥīd wird also in den ersten Versen dieser Sura noch einmal nachdrücklich betont. In jedem dieser drei Verse wird das Wort "Menschen" genannt. Dadurch werden zum einen die Eigenschaften Allāhs besonders hervorgehoben, zum anderen zeichnet Allāh dadurch auch die Menschen aus; denn Allāh ist ja Herr der gesamten Schöpfung, von der die Menschen nur einen kleinen Teil ausmachen. Einem Ḥadīṯ zufolge, der von Al-Buḫāryy überliefert wurde, drückte der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, dies so aus: ”Satan hockt auf dem Herzen des Menschen; wenn dieser nun Allāhs gedenkt, zieht er sich zurück, und wenn er unachtsam ist, flüstert er Böses ein.“ Die Nennung dieser Eigenschaft des "Entweichens" weist also auch unmittelbar auf die Wirkung der Isti‘āḏa hin. Auf welche Weise dieses "Einflüstern" vor sich geht, ist im folgenden Ḥadīṯ bei Al- Buḫāryy und Muslim geschildert: ”Fürwahr, Satan geht dem Menschen in Fleisch und Blut über.“ Und in einem anderen Ḥadīṯ bei Al-Buḫāryy heißt es: ”Wenn zum Gebet gerufen wird, entflieht Satan und lässt einen Wind streichen, damit er den Āḏān nicht hört. Wenn aber der Āḏān beendet ist, kommt er zurück, bis die Iqāma ertönt; dann entflieht er. Und wenn die Iqāma beendet ist, kehrt er zurück, um dem Menschen in sein Herz einzuflüstern: »Denk an dies, denk an jenes!« - Dinge, an die er vorher nicht gedacht hat - bis der Mensch schließlich nicht mehr weiß, wieviel er gebetet hat.“ Der Betende wird also durch Gedanken an andere Dinge so vom Gebet abgelenkt, dass er sich schließlich nicht sicher ist, ob er z.B. drei oder vier Rak‘a (Gebetsabschnitte) gebetet hat. Aus diesem Grund empfiehlt Allāh dem Gläubigen die Isti‘āḏa als besonderen Schutz und befiehlt sie sogar vor dem Rezitieren von Qur’ān-Versen. (vgl. 6:43; 16:98; 18:63; ferner den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
an-Nas 114:5
Sura An-Nās (Die Menschen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Diese Sura lehrt uns, auf Allāh , anstatt auf Menschen, als unseren Sicheren Beschützer zu vertrauen. Sie warnt uns speziell vor den geheimen Einflüsterungen des Bösen in unsere eigenen Herzen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn der Menschen (114:1), dem König der Menschen (114:2), dem Gott der Menschen (114:3) vor dem Übel des Einflüsterers, der entweicht und wiederkehrt (114:4), der den Menschen in die Brust einflüstert (114:5), (sei dieser) von den Ǧinn oder den Menschen.“ (114:6)
Diese letzte Sura des Qur’ān, eine der beiden sogenannten Schutz-Suren, wurde nach überwiegender Meinung der Geschichtsschreiber in Makka offenbart - zusammen mit der anderen Schutz-Sura, Nr. 113. Inhalt dieser letzten Sura ist ebenfalls die Zuflucht (Isti‘āḏa) zu Allāh vor Übel, das den Menschen bedroht. Die drei ersten Verse dieser Sura weisen zunächst noch einmal darauf hin, dass Allāh die einzige Zufluchtsmacht vor allem Übel ist; dies sagte ja auch schon die vorhergehende Sura aus. Allāh wird in diesen drei Versen durch drei Eigenschaften beschrieben: Er ist der Herr der Menschen, ihr König und ihr Gott. Er ist also der "Besitzer" der Menschen, ihr "Gebieter", "Eigentümer", "Leiter" und "Erhalter", Derjenige, der Macht über sie ausübt und über sie verfügt; dies alles bedeutet das arabische Wort "Rabb". Und Er ist Derjenige, Der sie als "König" und "Herrscher" (Mālik) am Tag des Jüngsten Gerichts für ihre Taten auf Erden zur Verantwortung ziehen wird. Die dritte hier genannte Eigenschaft, "Ilāh" (Gott), bedeutet, dass einzig und allein Allāh es ist, Der angebetet werden darf, und dass niemand und nichts Ihm zur Seite gestellt werden darf. Die Lehre des Tauḥīd wird also in den ersten Versen dieser Sura noch einmal nachdrücklich betont. In jedem dieser drei Verse wird das Wort "Menschen" genannt. Dadurch werden zum einen die Eigenschaften Allāhs besonders hervorgehoben, zum anderen zeichnet Allāh dadurch auch die Menschen aus; denn Allāh ist ja Herr der gesamten Schöpfung, von der die Menschen nur einen kleinen Teil ausmachen. Einem Ḥadīṯ zufolge, der von Al-Buḫāryy überliefert wurde, drückte der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, dies so aus: ”Satan hockt auf dem Herzen des Menschen; wenn dieser nun Allāhs gedenkt, zieht er sich zurück, und wenn er unachtsam ist, flüstert er Böses ein.“ Die Nennung dieser Eigenschaft des "Entweichens" weist also auch unmittelbar auf die Wirkung der Isti‘āḏa hin. Auf welche Weise dieses "Einflüstern" vor sich geht, ist im folgenden Ḥadīṯ bei Al- Buḫāryy und Muslim geschildert: ”Fürwahr, Satan geht dem Menschen in Fleisch und Blut über.“ Und in einem anderen Ḥadīṯ bei Al-Buḫāryy heißt es: ”Wenn zum Gebet gerufen wird, entflieht Satan und lässt einen Wind streichen, damit er den Āḏān nicht hört. Wenn aber der Āḏān beendet ist, kommt er zurück, bis die Iqāma ertönt; dann entflieht er. Und wenn die Iqāma beendet ist, kehrt er zurück, um dem Menschen in sein Herz einzuflüstern: »Denk an dies, denk an jenes!« - Dinge, an die er vorher nicht gedacht hat - bis der Mensch schließlich nicht mehr weiß, wieviel er gebetet hat.“ Der Betende wird also durch Gedanken an andere Dinge so vom Gebet abgelenkt, dass er sich schließlich nicht sicher ist, ob er z.B. drei oder vier Rak‘a (Gebetsabschnitte) gebetet hat. Aus diesem Grund empfiehlt Allāh dem Gläubigen die Isti‘āḏa als besonderen Schutz und befiehlt sie sogar vor dem Rezitieren von Qur’ān-Versen. (vgl. 6:43; 16:98; 18:63; ferner den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).
an-Nas 114:6
Sura An-Nās (Die Menschen)
(offenbart zu Makka)
6 Āyāt
Diese Sura lehrt uns, auf Allāh , anstatt auf Menschen, als unseren Sicheren Beschützer zu vertrauen. Sie warnt uns speziell vor den geheimen Einflüsterungen des Bösen in unsere eigenen Herzen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich: ”Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn der Menschen (114:1), dem König der Menschen (114:2), dem Gott der Menschen (114:3) vor dem Übel des Einflüsterers, der entweicht und wiederkehrt (114:4), der den Menschen in die Brust einflüstert (114:5), (sei dieser) von den Ǧinn oder den Menschen.“ (114:6)
Diese letzte Sura des Qur’ān, eine der beiden sogenannten Schutz-Suren, wurde nach überwiegender Meinung der Geschichtsschreiber in Makka offenbart - zusammen mit der anderen Schutz-Sura, Nr. 113. Inhalt dieser letzten Sura ist ebenfalls die Zuflucht (Isti‘āḏa) zu Allāh vor Übel, das den Menschen bedroht. Die drei ersten Verse dieser Sura weisen zunächst noch einmal darauf hin, dass Allāh die einzige Zufluchtsmacht vor allem Übel ist; dies sagte ja auch schon die vorhergehende Sura aus. Allāh wird in diesen drei Versen durch drei Eigenschaften beschrieben: Er ist der Herr der Menschen, ihr König und ihr Gott. Er ist also der "Besitzer" der Menschen, ihr "Gebieter", "Eigentümer", "Leiter" und "Erhalter", Derjenige, der Macht über sie ausübt und über sie verfügt; dies alles bedeutet das arabische Wort "Rabb". Und Er ist Derjenige, Der sie als "König" und "Herrscher" (Mālik) am Tag des Jüngsten Gerichts für ihre Taten auf Erden zur Verantwortung ziehen wird. Die dritte hier genannte Eigenschaft, "Ilāh" (Gott), bedeutet, dass einzig und allein Allāh es ist, Der angebetet werden darf, und dass niemand und nichts Ihm zur Seite gestellt werden darf. Die Lehre des Tauḥīd wird also in den ersten Versen dieser Sura noch einmal nachdrücklich betont. In jedem dieser drei Verse wird das Wort "Menschen" genannt. Dadurch werden zum einen die Eigenschaften Allāhs besonders hervorgehoben, zum anderen zeichnet Allāh dadurch auch die Menschen aus; denn Allāh ist ja Herr der gesamten Schöpfung, von der die Menschen nur einen kleinen Teil ausmachen. Einem Ḥadīṯ zufolge, der von Al-Buḫāryy überliefert wurde, drückte der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, dies so aus: ”Satan hockt auf dem Herzen des Menschen; wenn dieser nun Allāhs gedenkt, zieht er sich zurück, und wenn er unachtsam ist, flüstert er Böses ein.“ Die Nennung dieser Eigenschaft des "Entweichens" weist also auch unmittelbar auf die Wirkung der Isti‘āḏa hin. Auf welche Weise dieses "Einflüstern" vor sich geht, ist im folgenden Ḥadīṯ bei Al- Buḫāryy und Muslim geschildert: ”Fürwahr, Satan geht dem Menschen in Fleisch und Blut über.“ Und in einem anderen Ḥadīṯ bei Al-Buḫāryy heißt es: ”Wenn zum Gebet gerufen wird, entflieht Satan und lässt einen Wind streichen, damit er den Āḏān nicht hört. Wenn aber der Āḏān beendet ist, kommt er zurück, bis die Iqāma ertönt; dann entflieht er. Und wenn die Iqāma beendet ist, kehrt er zurück, um dem Menschen in sein Herz einzuflüstern: »Denk an dies, denk an jenes!« - Dinge, an die er vorher nicht gedacht hat - bis der Mensch schließlich nicht mehr weiß, wieviel er gebetet hat.“ Der Betende wird also durch Gedanken an andere Dinge so vom Gebet abgelenkt, dass er sich schließlich nicht sicher ist, ob er z.B. drei oder vier Rak‘a (Gebetsabschnitte) gebetet hat. Aus diesem Grund empfiehlt Allāh dem Gläubigen die Isti‘āḏa als besonderen Schutz und befiehlt sie sogar vor dem Rezitieren von Qur’ān-Versen. (vgl. 6:43; 16:98; 18:63; ferner den Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).