Lafzullah

Tafsīr Al-Qur'ān Al-Karīm (Almanca) — al-A'la 87:1 – al-Fil 105:5

Author / source: Muhammed İbn Ahmed İbn Rassoul (ö. 2015) — IB Verlag Islamische Bibliothek; kaynak atfı şartıyla serbest · dijital kaynak: github.com/Mylinde/Tafsir (de_tafsir_complete.json v1.0) · çok-âyetli bloklar aralıktaki her âyete kopyalandı

Contents
  1. al-A'la 87:1
  2. al-A'la 87:2
  3. al-A'la 87:3
  4. al-A'la 87:4
  5. al-A'la 87:5
  6. al-A'la 87:6
  7. al-A'la 87:7
  8. al-A'la 87:8
  9. al-A'la 87:9
  10. al-A'la 87:10
  11. al-A'la 87:11
  12. al-A'la 87:12
  13. al-A'la 87:13
  14. al-A'la 87:14
  15. al-A'la 87:15
  16. al-A'la 87:16
  17. al-A'la 87:17
  18. al-A'la 87:18
  19. al-A'la 87:19
  20. al-Ghaschiya 88:1
  21. al-Ghaschiya 88:2
  22. al-Ghaschiya 88:3
  23. al-Ghaschiya 88:4
  24. al-Ghaschiya 88:5
  25. al-Ghaschiya 88:6
  26. al-Ghaschiya 88:7
  27. al-Ghaschiya 88:8
  28. al-Ghaschiya 88:9
  29. al-Ghaschiya 88:10
  30. al-Ghaschiya 88:11
  31. al-Ghaschiya 88:12
  32. al-Ghaschiya 88:13
  33. al-Ghaschiya 88:14
  34. al-Ghaschiya 88:15
  35. al-Ghaschiya 88:16
  36. al-Ghaschiya 88:17
  37. al-Ghaschiya 88:18
  38. al-Ghaschiya 88:19
  39. al-Ghaschiya 88:20
  40. al-Ghaschiya 88:21
  41. al-Ghaschiya 88:22
  42. al-Ghaschiya 88:23
  43. al-Ghaschiya 88:24
  44. al-Ghaschiya 88:25
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  47. al-Fadschr 89:2
  48. al-Fadschr 89:3
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  57. al-Fadschr 89:12
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  66. al-Fadschr 89:21
  67. al-Fadschr 89:22
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  190. az-Zalzala 99:8
  191. al-Adiyat 100:1
  192. al-Adiyat 100:2
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  200. al-Adiyat 100:10
  201. al-Adiyat 100:11
  202. al-Qari'a 101:1
  203. al-Qari'a 101:2
  204. al-Qari'a 101:3
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  213. at-Takathur 102:1
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  221. al-Asr 103:1
  222. al-Asr 103:2
  223. al-Asr 103:3
  224. al-Humaza 104:1
  225. al-Humaza 104:2
  226. al-Humaza 104:3
  227. al-Humaza 104:4
  228. al-Humaza 104:5
  229. al-Humaza 104:6
  230. al-Humaza 104:7
  231. al-Humaza 104:8
  232. al-Humaza 104:9
  233. al-Fil 105:1
  234. al-Fil 105:2
  235. al-Fil 105:3
  236. al-Fil 105:4
  237. al-Fil 105:5

al-A'la 87:1

Sura Al-A‘lā (Der Allerhöchste) (offenbart zu Makka) 19 Āyāt Allāh hat den Menschen in der Lage gemacht, durch Gesetzmäßigkeiten Fortschritte zu erzielen, und durch die Offenbarung wird er noch mehr in der Lage sein, zu Reinheit und Perfektion zu gelangen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Preise den Namen deines Allerhöchsten Herrn (87:1), Der erschaffen und geformt hat (87:2), Der vorher bestimmt und leitet (87:3), Der die Weide hervorbringt (87:4) und sie zu versengter Spreu macht. (87:5) Wir werden dir (den Qur’ān) verlesen lassen, und du sollst (ihn) nicht vergessen (87:6), es sei denn, was Allāh will; denn Er kennt das Offenkundige und das Verborgene. (87:7) Und Wir werden es dir zum Heil leicht machen. (87:8) So ermahne, wo die Ermahnung nützt! (87:9) Mahnen lassen wird sich derjenige, der gottesfürchtig ist (87:10); Ermahnung meiden wird der Unselige (87:11), der im größten Feuer brennt (87:12), und in ihm wird er weder sterben noch leben. (87:13) Dieser Imperativ ist an jeden Menschen gerichtet, sowohl an den Propheten (a.s.s.) und mit ihm die Gläubigen zur Zeit der Offenbarung, als auch an jeden Menschen zu allen Orten und Zeiten. Das Wort "Herr" weist auf die Eigenschaft Allāhs hin als Der, Der Sich um Versorgung, Schutz, Erhalt usw., kümmert. Wenn diese Wirkungsgebiete auch von manchen irdischen "Herren", wie z.B. Hausherr, Landherr, Gutsherr, Staatsoberhaupt usw., übernommen werden, dann ist Allāh unter allen Ernährern, Versorgern und Erhaltern Der Allerhöchste, nach dem diese Sura genannt ist. (vgl. dazu 1:2ff.).

al-A'la 87:2

Derartige Sorge um Seine Geschöpfe (vgl. oben 87:1 und die Anmerkung dazu) hat der Herr der Menschen Sich Selbst zur Aufgabe gemacht; denn Er will - nachdem Er alle Lebewesen erschaffen und geformt hat - Seine Geschöpfe nicht im Stich lassen, weil ihre Vernachläßigung sich nicht mit Seiner Eigenschaft als Gnädig und Barmherzig vereinbart. Und weil Er der Erschaffer ist, so kennt Er auch die Bedürfnisse Seiner Geschöpfe. Dazu gehört die Rechtleitung als Mittel zum Glück im Diesseits und im Jenseits. Für Seine Geschöpfe - u.a. Mensch und Tier - bringt Er die Weide als Nahrung hervor. Ist der Mensch undankbar, so ist Allāh imstande, diese grüne schöne Weide zu versengter Spreu zu machen. (vgl. dazu 79:31).

al-A'la 87:3

Derartige Sorge um Seine Geschöpfe (vgl. oben 87:1 und die Anmerkung dazu) hat der Herr der Menschen Sich Selbst zur Aufgabe gemacht; denn Er will - nachdem Er alle Lebewesen erschaffen und geformt hat - Seine Geschöpfe nicht im Stich lassen, weil ihre Vernachläßigung sich nicht mit Seiner Eigenschaft als Gnädig und Barmherzig vereinbart. Und weil Er der Erschaffer ist, so kennt Er auch die Bedürfnisse Seiner Geschöpfe. Dazu gehört die Rechtleitung als Mittel zum Glück im Diesseits und im Jenseits. Für Seine Geschöpfe - u.a. Mensch und Tier - bringt Er die Weide als Nahrung hervor. Ist der Mensch undankbar, so ist Allāh imstande, diese grüne schöne Weide zu versengter Spreu zu machen. (vgl. dazu 79:31).

al-A'la 87:4

Derartige Sorge um Seine Geschöpfe (vgl. oben 87:1 und die Anmerkung dazu) hat der Herr der Menschen Sich Selbst zur Aufgabe gemacht; denn Er will - nachdem Er alle Lebewesen erschaffen und geformt hat - Seine Geschöpfe nicht im Stich lassen, weil ihre Vernachläßigung sich nicht mit Seiner Eigenschaft als Gnädig und Barmherzig vereinbart. Und weil Er der Erschaffer ist, so kennt Er auch die Bedürfnisse Seiner Geschöpfe. Dazu gehört die Rechtleitung als Mittel zum Glück im Diesseits und im Jenseits. Für Seine Geschöpfe - u.a. Mensch und Tier - bringt Er die Weide als Nahrung hervor. Ist der Mensch undankbar, so ist Allāh imstande, diese grüne schöne Weide zu versengter Spreu zu machen. (vgl. dazu 79:31).

al-A'la 87:5

Derartige Sorge um Seine Geschöpfe (vgl. oben 87:1 und die Anmerkung dazu) hat der Herr der Menschen Sich Selbst zur Aufgabe gemacht; denn Er will - nachdem Er alle Lebewesen erschaffen und geformt hat - Seine Geschöpfe nicht im Stich lassen, weil ihre Vernachläßigung sich nicht mit Seiner Eigenschaft als Gnädig und Barmherzig vereinbart. Und weil Er der Erschaffer ist, so kennt Er auch die Bedürfnisse Seiner Geschöpfe. Dazu gehört die Rechtleitung als Mittel zum Glück im Diesseits und im Jenseits. Für Seine Geschöpfe - u.a. Mensch und Tier - bringt Er die Weide als Nahrung hervor. Ist der Mensch undankbar, so ist Allāh imstande, diese grüne schöne Weide zu versengter Spreu zu machen. (vgl. dazu 79:31).

al-A'la 87:6

Dies bezieht sich sowohl auf die unmittelbare Eingebung, die dem Propheten zuteil wurde, als auch auf die allgemeingültige Botschaft an die Menschheit für alle Zeiten. Jeder der diese Botschaft versteht, muss sie in Worten verkünden. Dem Propheten (a.s.s.) wird hier gesagt, dass - obwohl er weder lesen noch schreiben konnte - die ihm offenbarte Botschaft in seinem Herzen und in den Herzen der Menschen bewahrt werden würde. (vgl. 20:113-114 und die Anmerkung dazu).

al-A'la 87:7

Auf Grund dessen, dass der Prophet (a.s.s.) weder lesen noch schreiben konnte (vgl. oben 87:6 und die Anmerkung dazu) erfolgt hier das Versprechen, dass nichts von dem Inhalt der Botschaft in Vergessenheit geraten wird, es sei denn, was Allāh noch will als die Herabsendung der Botschaft im Gange war und einige Bestimmungen ergänzt, aufgehoben oder im Qur’ān selbst erläutert wurden; denn Er kennt das Offenkundige, das Verborgene und die Bedürfnisse Seine Diener. Maßgebend für die Unversehrtheit des Qur’ān ist seine Endfassung, die der Engel Gabriel dem Propheten (a.s.s.) endgültig belehrte und bestätigte. (vgl. dazu 2:106).

al-A'la 87:8

Der Weg des Islam ist einfach und leicht. Er beruht weder auf unerklärlichen Mysterien noch auf Selbstverleugnung, sondern auf gradlinigen, menschenwürdigen Verhaltensweisen in Übereinstimmung mit der menschlichen Natur, wie Allāh sie uns mitgegeben hat. ‘Ā’iša (r) berichtete: ”Wenn der Prophet (a.s.s.) vor der Wahl zwischen zwei erlaubten Dingen stand, dann entschied er sich stets für die leichtere davon.“ (Bu, Mu). Und wenn er mit seiner Familie zusammen war, war er der umgänglichste Mensch, stets lieb, lächelnd und angenehm scherzend. Untersucht man den Islam sorgfältig, so wird man finden, dass er für alle leicht zu befolgen ist und niemanden überfordert. (vgl. dazu 92:5-10 und die Anmerkung dazu).

al-A'la 87:9

Das Gebot der Ermahnung gilt sowohl dem Propheten (a.s.s.) als auch jedem Muslim zu allen Orten und Zeiten nur dann, wo die Ermahnung nützt. D.h. ohne Vergeudung von Kraft und Zeit und ohne Vernachläßigung der wesentlichen Aufgaben des Lebens, wie z.B. die Sorge um die Familie und die Erziehung des islamischen Nachwuchses. Die Muslime haben in dieser Hinsicht hierzulande Verluste erlitten, als die christlichen Kirchen und die Medien sie zum Dialog aufriefen. Da gingen die Muslime voller Begeisterung hin, um ihre Religion zu verteidigen. Das Thema, das jahrelang behandelt wurde, war "die Stellung der Frau im Islam" und dazu gehörte die lustige Diskussion über das "Kopftuch". Als aber die Anstrengung erfolglos ausging, haben die Muslime entdeckt, dass ihre Familien und Kinder während der Zeit des Dialogs unbelehrt blieben. Dies ist hier eine Ermahnung an jeden, der sich ermahnen lässt und gottesfürchtig ist. Diejenigen, die die Ermahnung meiden sind jene Unseligen, denen die Strafe des größten Höllenfeuers zuteil wird, in dem sie in aller Ewigkeit weder sterben noch leben. Erfolgreich ist wahrlich derjenige, der sich rein hält (87:14) und des Namens seines Herrn gedenkt (und) alsdann betet. (87:15) Doch ihr zieht das irdische Leben vor (87:16), wo doch das Jenseits besser und dauerhafter ist. (87:17) Dies stand wahrlich in den ersten Schriften (87:18), den Schriften Abrahams und Moses'. (87:19)

al-A'la 87:10

Das Gebot der Ermahnung gilt sowohl dem Propheten (a.s.s.) als auch jedem Muslim zu allen Orten und Zeiten nur dann, wo die Ermahnung nützt. D.h. ohne Vergeudung von Kraft und Zeit und ohne Vernachläßigung der wesentlichen Aufgaben des Lebens, wie z.B. die Sorge um die Familie und die Erziehung des islamischen Nachwuchses. Die Muslime haben in dieser Hinsicht hierzulande Verluste erlitten, als die christlichen Kirchen und die Medien sie zum Dialog aufriefen. Da gingen die Muslime voller Begeisterung hin, um ihre Religion zu verteidigen. Das Thema, das jahrelang behandelt wurde, war "die Stellung der Frau im Islam" und dazu gehörte die lustige Diskussion über das "Kopftuch". Als aber die Anstrengung erfolglos ausging, haben die Muslime entdeckt, dass ihre Familien und Kinder während der Zeit des Dialogs unbelehrt blieben. Dies ist hier eine Ermahnung an jeden, der sich ermahnen lässt und gottesfürchtig ist. Diejenigen, die die Ermahnung meiden sind jene Unseligen, denen die Strafe des größten Höllenfeuers zuteil wird, in dem sie in aller Ewigkeit weder sterben noch leben. Erfolgreich ist wahrlich derjenige, der sich rein hält (87:14) und des Namens seines Herrn gedenkt (und) alsdann betet. (87:15) Doch ihr zieht das irdische Leben vor (87:16), wo doch das Jenseits besser und dauerhafter ist. (87:17) Dies stand wahrlich in den ersten Schriften (87:18), den Schriften Abrahams und Moses'. (87:19)

al-A'la 87:11

Das Gebot der Ermahnung gilt sowohl dem Propheten (a.s.s.) als auch jedem Muslim zu allen Orten und Zeiten nur dann, wo die Ermahnung nützt. D.h. ohne Vergeudung von Kraft und Zeit und ohne Vernachläßigung der wesentlichen Aufgaben des Lebens, wie z.B. die Sorge um die Familie und die Erziehung des islamischen Nachwuchses. Die Muslime haben in dieser Hinsicht hierzulande Verluste erlitten, als die christlichen Kirchen und die Medien sie zum Dialog aufriefen. Da gingen die Muslime voller Begeisterung hin, um ihre Religion zu verteidigen. Das Thema, das jahrelang behandelt wurde, war "die Stellung der Frau im Islam" und dazu gehörte die lustige Diskussion über das "Kopftuch". Als aber die Anstrengung erfolglos ausging, haben die Muslime entdeckt, dass ihre Familien und Kinder während der Zeit des Dialogs unbelehrt blieben. Dies ist hier eine Ermahnung an jeden, der sich ermahnen lässt und gottesfürchtig ist. Diejenigen, die die Ermahnung meiden sind jene Unseligen, denen die Strafe des größten Höllenfeuers zuteil wird, in dem sie in aller Ewigkeit weder sterben noch leben. Erfolgreich ist wahrlich derjenige, der sich rein hält (87:14) und des Namens seines Herrn gedenkt (und) alsdann betet. (87:15) Doch ihr zieht das irdische Leben vor (87:16), wo doch das Jenseits besser und dauerhafter ist. (87:17) Dies stand wahrlich in den ersten Schriften (87:18), den Schriften Abrahams und Moses'. (87:19)

al-A'la 87:12

Das Gebot der Ermahnung gilt sowohl dem Propheten (a.s.s.) als auch jedem Muslim zu allen Orten und Zeiten nur dann, wo die Ermahnung nützt. D.h. ohne Vergeudung von Kraft und Zeit und ohne Vernachläßigung der wesentlichen Aufgaben des Lebens, wie z.B. die Sorge um die Familie und die Erziehung des islamischen Nachwuchses. Die Muslime haben in dieser Hinsicht hierzulande Verluste erlitten, als die christlichen Kirchen und die Medien sie zum Dialog aufriefen. Da gingen die Muslime voller Begeisterung hin, um ihre Religion zu verteidigen. Das Thema, das jahrelang behandelt wurde, war "die Stellung der Frau im Islam" und dazu gehörte die lustige Diskussion über das "Kopftuch". Als aber die Anstrengung erfolglos ausging, haben die Muslime entdeckt, dass ihre Familien und Kinder während der Zeit des Dialogs unbelehrt blieben. Dies ist hier eine Ermahnung an jeden, der sich ermahnen lässt und gottesfürchtig ist. Diejenigen, die die Ermahnung meiden sind jene Unseligen, denen die Strafe des größten Höllenfeuers zuteil wird, in dem sie in aller Ewigkeit weder sterben noch leben. Erfolgreich ist wahrlich derjenige, der sich rein hält (87:14) und des Namens seines Herrn gedenkt (und) alsdann betet. (87:15) Doch ihr zieht das irdische Leben vor (87:16), wo doch das Jenseits besser und dauerhafter ist. (87:17) Dies stand wahrlich in den ersten Schriften (87:18), den Schriften Abrahams und Moses'. (87:19)

al-A'la 87:13

Das Gebot der Ermahnung gilt sowohl dem Propheten (a.s.s.) als auch jedem Muslim zu allen Orten und Zeiten nur dann, wo die Ermahnung nützt. D.h. ohne Vergeudung von Kraft und Zeit und ohne Vernachläßigung der wesentlichen Aufgaben des Lebens, wie z.B. die Sorge um die Familie und die Erziehung des islamischen Nachwuchses. Die Muslime haben in dieser Hinsicht hierzulande Verluste erlitten, als die christlichen Kirchen und die Medien sie zum Dialog aufriefen. Da gingen die Muslime voller Begeisterung hin, um ihre Religion zu verteidigen. Das Thema, das jahrelang behandelt wurde, war "die Stellung der Frau im Islam" und dazu gehörte die lustige Diskussion über das "Kopftuch". Als aber die Anstrengung erfolglos ausging, haben die Muslime entdeckt, dass ihre Familien und Kinder während der Zeit des Dialogs unbelehrt blieben. Dies ist hier eine Ermahnung an jeden, der sich ermahnen lässt und gottesfürchtig ist. Diejenigen, die die Ermahnung meiden sind jene Unseligen, denen die Strafe des größten Höllenfeuers zuteil wird, in dem sie in aller Ewigkeit weder sterben noch leben. Erfolgreich ist wahrlich derjenige, der sich rein hält (87:14) und des Namens seines Herrn gedenkt (und) alsdann betet. (87:15) Doch ihr zieht das irdische Leben vor (87:16), wo doch das Jenseits besser und dauerhafter ist. (87:17) Dies stand wahrlich in den ersten Schriften (87:18), den Schriften Abrahams und Moses'. (87:19)

al-A'la 87:14

Die Reinheit, die - sowohl im Diesseits als auch im Jenseits - zum Erfolg bringt, ist vielseitig. Sie umfasst die Reinheit des Herzens, der Kleidung und des Körpers von innen und außen. Die Reinheit des Herzens bedeutet, es frei von der Befleckung des Unglaubens zu halten. Die Reinheit der Kleidung ist im rituellen Sinne eine Voraussetzung für die Gültigkeit des Gebets. Und unser Körper muss ebenfalls von außen durch Waschung rein sein. Von innen ist unser Körper rein, wenn wir die Gebote der Speise und des Tranks einhalten und uns nicht von Diebesgut ernähren. Erfolgreich sind jene, die ihr Leben auf dieser Grundlage gestalten als dann beten und den Namen ihres Herrn zu allen Angelegenheit gedenken. D.h. Allāh wird ihnen zu allen Handlungen gegenwärtig sein: Sie denken an Ihn, danken Ihm, vertrauen auf Ihn usw. Manche Menschen sind doch nicht an Normen dieser Offenbarung interessiert und es vorziehen, aus dem irdischen Leben hemmungslos soviel auszuschöpfen, wie man ausschöpfen kann. Sie merken jedoch nicht, dass alles Irdische vergänglich ist und das Leben im Jenseits besser und dauerhafter ist als das, was sie anhäufen. (vgl. 23:1-11; 91:9-10 und die Anmerkung dazu). Von Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Dazu, dass der Mensch ein guter Muslim ist, gehört, von dem abzulassen, was ihn nichts angeht.“ (Ti) Das heißt, es gehört dazu, dass der Mensch das unterlässt, was ihn von den religiösen und weltlichen Dingen an Handlungen oder Worten nicht betrifft. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte auch zu Abū Ḏarr, als er ihn nach den Offenbarungsschriften Abrahams fragte: ”Sie waren alle Lehrsprüche, darunter: »O du verblendeter Herrscher! Ich habe dich nicht berufen, ein Vermögen zusammenzutragen, sondern dazu, die Ansprüche der ungerecht Behandelten an Meiner Stelle zu erfüllen (indem du ihnen zu ihrem Recht verhilfst); denn Ich weise ihre Ansuchen nicht zurück, selbst wenn sie von einem Ungläubigen kommen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige hat, sofern er bei Verstand ist, vier Stunden (am Tag für folgende Dinge zur Verfügung): eine Stunde, um vertraulich mit seinem Herrn zu sprechen, eine Stunde, um über die Wohltaten Allāhs nachzudenken, eine Stunde, um Selbstgespräche zu führen, und eine Stunde, um mit dem Herrn der Majestät und der Ehre allein zu sein. Diese letzte Stunde hilft ihm, die anderen drei Stunden zu verbringen.« Unter ihnen war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, sich nur um dreierlei Dinge bemühen: die Vorsorge für das Jenseits, die Sorge für den Lebensunterhalt und den Genuss an nicht verbotenen Dingen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, in seine Zeit tiefe Einsicht gewinnen, sich seinen Angelegenheiten widmen, seine Zunge hüten. Wer aber meint, dass das Reden zu seiner Arbeit gehöre, der soll so weit wie möglich nur über das sprechen, was ihn angeht.«“ Abū Ḏarr fragte weiter: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, was war denn in den Offenbarungsschriften des Moses?“ Der Gesandte Allāhs erwiderte: ”Es waren alles Ermahnungen; darunter: »Erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er ins Höllenfeuer kommen würde, und trotzdem lachte; erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er sterben würde, und trotzdem fröhlich war; erstaune über jemanden, der von der Vorherbestimmung überzeugt ist, und trotzdem zornig wird; erstaune über jemanden, der sicher weiß, dass er morgen zur Rechenschaft gezogen wird, und trotzdem nichts tut.«“ Abū Ḏarr sagte: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, ist etwas von dem, was in den Offenbarungen Abrahams und Moses war, irgendetwas übrig geblieben?“ ”Ja, o Abū Ḏarr, die folgenden Worte im Qur’ān berichten davon: »Wohl ergeht es dem, der sich rein hält, des Namens seines Herrn gedenkt und betet. Doch ihr zieht das diesseitige Leben vor, wo doch das Jenseits besser und beständiger ist. Das steht ja schon in den ersten Schriften, den Schriften von Abraham und Moses.« Abū Ḏarr fuhr fort: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, gib mir einen Rat!“ ”Ich rate dir, Allāh zu fürchten; denn das ist der Anfang aller Dinge.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an die Rezitation des Qur’ān und gedenke Allāhs oft; Er gedenkt ja deiner im Himmel!“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an den Ǧihād; er ist das Mönchtum der (islamischen) Gläubigen.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an das Schweigen; es ist ein Mittel, den Satan von dir fortzutreiben, und es ist dir eine Hilfe bei der Ausübung deiner Religion.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Sprich die Wahrheit, selbst wenn sie bitter sein sollte.“ ”Gib mir noch einen weiteren Rat!“ ”Tue nichts, um dessentwillen man dich der Sache Allāhs wegen tadeln könnte.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Pflege die Verwandtschaftsbande, selbst wenn sie deine Verwandten von sich aus brechen sollten.“ ”Gib mir einen weiteren Rat!“ ”Es ist für den Menschen schon schlimm genug, dass er von sich selbst nicht alles weiß und (trotzdem noch) Dinge auf sich nimmt, die ihn nichts angehen. O Abū Ḏarr! Nichts ist so vernünftig wie das Vergewissern, nichts so fromm wie das Abstandnehmen von verbotenen oder zweifelhaften (Dingen) und nichts so gut wie ein guter Charakter.“ (vgl. u.a. Qurt., Bd. 10, S. 714f.).

al-A'la 87:15

Die Reinheit, die - sowohl im Diesseits als auch im Jenseits - zum Erfolg bringt, ist vielseitig. Sie umfasst die Reinheit des Herzens, der Kleidung und des Körpers von innen und außen. Die Reinheit des Herzens bedeutet, es frei von der Befleckung des Unglaubens zu halten. Die Reinheit der Kleidung ist im rituellen Sinne eine Voraussetzung für die Gültigkeit des Gebets. Und unser Körper muss ebenfalls von außen durch Waschung rein sein. Von innen ist unser Körper rein, wenn wir die Gebote der Speise und des Tranks einhalten und uns nicht von Diebesgut ernähren. Erfolgreich sind jene, die ihr Leben auf dieser Grundlage gestalten als dann beten und den Namen ihres Herrn zu allen Angelegenheit gedenken. D.h. Allāh wird ihnen zu allen Handlungen gegenwärtig sein: Sie denken an Ihn, danken Ihm, vertrauen auf Ihn usw. Manche Menschen sind doch nicht an Normen dieser Offenbarung interessiert und es vorziehen, aus dem irdischen Leben hemmungslos soviel auszuschöpfen, wie man ausschöpfen kann. Sie merken jedoch nicht, dass alles Irdische vergänglich ist und das Leben im Jenseits besser und dauerhafter ist als das, was sie anhäufen. (vgl. 23:1-11; 91:9-10 und die Anmerkung dazu). Von Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Dazu, dass der Mensch ein guter Muslim ist, gehört, von dem abzulassen, was ihn nichts angeht.“ (Ti) Das heißt, es gehört dazu, dass der Mensch das unterlässt, was ihn von den religiösen und weltlichen Dingen an Handlungen oder Worten nicht betrifft. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte auch zu Abū Ḏarr, als er ihn nach den Offenbarungsschriften Abrahams fragte: ”Sie waren alle Lehrsprüche, darunter: »O du verblendeter Herrscher! Ich habe dich nicht berufen, ein Vermögen zusammenzutragen, sondern dazu, die Ansprüche der ungerecht Behandelten an Meiner Stelle zu erfüllen (indem du ihnen zu ihrem Recht verhilfst); denn Ich weise ihre Ansuchen nicht zurück, selbst wenn sie von einem Ungläubigen kommen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige hat, sofern er bei Verstand ist, vier Stunden (am Tag für folgende Dinge zur Verfügung): eine Stunde, um vertraulich mit seinem Herrn zu sprechen, eine Stunde, um über die Wohltaten Allāhs nachzudenken, eine Stunde, um Selbstgespräche zu führen, und eine Stunde, um mit dem Herrn der Majestät und der Ehre allein zu sein. Diese letzte Stunde hilft ihm, die anderen drei Stunden zu verbringen.« Unter ihnen war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, sich nur um dreierlei Dinge bemühen: die Vorsorge für das Jenseits, die Sorge für den Lebensunterhalt und den Genuss an nicht verbotenen Dingen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, in seine Zeit tiefe Einsicht gewinnen, sich seinen Angelegenheiten widmen, seine Zunge hüten. Wer aber meint, dass das Reden zu seiner Arbeit gehöre, der soll so weit wie möglich nur über das sprechen, was ihn angeht.«“ Abū Ḏarr fragte weiter: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, was war denn in den Offenbarungsschriften des Moses?“ Der Gesandte Allāhs erwiderte: ”Es waren alles Ermahnungen; darunter: »Erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er ins Höllenfeuer kommen würde, und trotzdem lachte; erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er sterben würde, und trotzdem fröhlich war; erstaune über jemanden, der von der Vorherbestimmung überzeugt ist, und trotzdem zornig wird; erstaune über jemanden, der sicher weiß, dass er morgen zur Rechenschaft gezogen wird, und trotzdem nichts tut.«“ Abū Ḏarr sagte: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, ist etwas von dem, was in den Offenbarungen Abrahams und Moses war, irgendetwas übrig geblieben?“ ”Ja, o Abū Ḏarr, die folgenden Worte im Qur’ān berichten davon: »Wohl ergeht es dem, der sich rein hält, des Namens seines Herrn gedenkt und betet. Doch ihr zieht das diesseitige Leben vor, wo doch das Jenseits besser und beständiger ist. Das steht ja schon in den ersten Schriften, den Schriften von Abraham und Moses.« Abū Ḏarr fuhr fort: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, gib mir einen Rat!“ ”Ich rate dir, Allāh zu fürchten; denn das ist der Anfang aller Dinge.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an die Rezitation des Qur’ān und gedenke Allāhs oft; Er gedenkt ja deiner im Himmel!“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an den Ǧihād; er ist das Mönchtum der (islamischen) Gläubigen.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an das Schweigen; es ist ein Mittel, den Satan von dir fortzutreiben, und es ist dir eine Hilfe bei der Ausübung deiner Religion.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Sprich die Wahrheit, selbst wenn sie bitter sein sollte.“ ”Gib mir noch einen weiteren Rat!“ ”Tue nichts, um dessentwillen man dich der Sache Allāhs wegen tadeln könnte.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Pflege die Verwandtschaftsbande, selbst wenn sie deine Verwandten von sich aus brechen sollten.“ ”Gib mir einen weiteren Rat!“ ”Es ist für den Menschen schon schlimm genug, dass er von sich selbst nicht alles weiß und (trotzdem noch) Dinge auf sich nimmt, die ihn nichts angehen. O Abū Ḏarr! Nichts ist so vernünftig wie das Vergewissern, nichts so fromm wie das Abstandnehmen von verbotenen oder zweifelhaften (Dingen) und nichts so gut wie ein guter Charakter.“ (vgl. u.a. Qurt., Bd. 10, S. 714f.).

al-A'la 87:16

Die Reinheit, die - sowohl im Diesseits als auch im Jenseits - zum Erfolg bringt, ist vielseitig. Sie umfasst die Reinheit des Herzens, der Kleidung und des Körpers von innen und außen. Die Reinheit des Herzens bedeutet, es frei von der Befleckung des Unglaubens zu halten. Die Reinheit der Kleidung ist im rituellen Sinne eine Voraussetzung für die Gültigkeit des Gebets. Und unser Körper muss ebenfalls von außen durch Waschung rein sein. Von innen ist unser Körper rein, wenn wir die Gebote der Speise und des Tranks einhalten und uns nicht von Diebesgut ernähren. Erfolgreich sind jene, die ihr Leben auf dieser Grundlage gestalten als dann beten und den Namen ihres Herrn zu allen Angelegenheit gedenken. D.h. Allāh wird ihnen zu allen Handlungen gegenwärtig sein: Sie denken an Ihn, danken Ihm, vertrauen auf Ihn usw. Manche Menschen sind doch nicht an Normen dieser Offenbarung interessiert und es vorziehen, aus dem irdischen Leben hemmungslos soviel auszuschöpfen, wie man ausschöpfen kann. Sie merken jedoch nicht, dass alles Irdische vergänglich ist und das Leben im Jenseits besser und dauerhafter ist als das, was sie anhäufen. (vgl. 23:1-11; 91:9-10 und die Anmerkung dazu). Von Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Dazu, dass der Mensch ein guter Muslim ist, gehört, von dem abzulassen, was ihn nichts angeht.“ (Ti) Das heißt, es gehört dazu, dass der Mensch das unterlässt, was ihn von den religiösen und weltlichen Dingen an Handlungen oder Worten nicht betrifft. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte auch zu Abū Ḏarr, als er ihn nach den Offenbarungsschriften Abrahams fragte: ”Sie waren alle Lehrsprüche, darunter: »O du verblendeter Herrscher! Ich habe dich nicht berufen, ein Vermögen zusammenzutragen, sondern dazu, die Ansprüche der ungerecht Behandelten an Meiner Stelle zu erfüllen (indem du ihnen zu ihrem Recht verhilfst); denn Ich weise ihre Ansuchen nicht zurück, selbst wenn sie von einem Ungläubigen kommen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige hat, sofern er bei Verstand ist, vier Stunden (am Tag für folgende Dinge zur Verfügung): eine Stunde, um vertraulich mit seinem Herrn zu sprechen, eine Stunde, um über die Wohltaten Allāhs nachzudenken, eine Stunde, um Selbstgespräche zu führen, und eine Stunde, um mit dem Herrn der Majestät und der Ehre allein zu sein. Diese letzte Stunde hilft ihm, die anderen drei Stunden zu verbringen.« Unter ihnen war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, sich nur um dreierlei Dinge bemühen: die Vorsorge für das Jenseits, die Sorge für den Lebensunterhalt und den Genuss an nicht verbotenen Dingen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, in seine Zeit tiefe Einsicht gewinnen, sich seinen Angelegenheiten widmen, seine Zunge hüten. Wer aber meint, dass das Reden zu seiner Arbeit gehöre, der soll so weit wie möglich nur über das sprechen, was ihn angeht.«“ Abū Ḏarr fragte weiter: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, was war denn in den Offenbarungsschriften des Moses?“ Der Gesandte Allāhs erwiderte: ”Es waren alles Ermahnungen; darunter: »Erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er ins Höllenfeuer kommen würde, und trotzdem lachte; erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er sterben würde, und trotzdem fröhlich war; erstaune über jemanden, der von der Vorherbestimmung überzeugt ist, und trotzdem zornig wird; erstaune über jemanden, der sicher weiß, dass er morgen zur Rechenschaft gezogen wird, und trotzdem nichts tut.«“ Abū Ḏarr sagte: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, ist etwas von dem, was in den Offenbarungen Abrahams und Moses war, irgendetwas übrig geblieben?“ ”Ja, o Abū Ḏarr, die folgenden Worte im Qur’ān berichten davon: »Wohl ergeht es dem, der sich rein hält, des Namens seines Herrn gedenkt und betet. Doch ihr zieht das diesseitige Leben vor, wo doch das Jenseits besser und beständiger ist. Das steht ja schon in den ersten Schriften, den Schriften von Abraham und Moses.« Abū Ḏarr fuhr fort: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, gib mir einen Rat!“ ”Ich rate dir, Allāh zu fürchten; denn das ist der Anfang aller Dinge.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an die Rezitation des Qur’ān und gedenke Allāhs oft; Er gedenkt ja deiner im Himmel!“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an den Ǧihād; er ist das Mönchtum der (islamischen) Gläubigen.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an das Schweigen; es ist ein Mittel, den Satan von dir fortzutreiben, und es ist dir eine Hilfe bei der Ausübung deiner Religion.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Sprich die Wahrheit, selbst wenn sie bitter sein sollte.“ ”Gib mir noch einen weiteren Rat!“ ”Tue nichts, um dessentwillen man dich der Sache Allāhs wegen tadeln könnte.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Pflege die Verwandtschaftsbande, selbst wenn sie deine Verwandten von sich aus brechen sollten.“ ”Gib mir einen weiteren Rat!“ ”Es ist für den Menschen schon schlimm genug, dass er von sich selbst nicht alles weiß und (trotzdem noch) Dinge auf sich nimmt, die ihn nichts angehen. O Abū Ḏarr! Nichts ist so vernünftig wie das Vergewissern, nichts so fromm wie das Abstandnehmen von verbotenen oder zweifelhaften (Dingen) und nichts so gut wie ein guter Charakter.“ (vgl. u.a. Qurt., Bd. 10, S. 714f.).

al-A'la 87:17

Die Reinheit, die - sowohl im Diesseits als auch im Jenseits - zum Erfolg bringt, ist vielseitig. Sie umfasst die Reinheit des Herzens, der Kleidung und des Körpers von innen und außen. Die Reinheit des Herzens bedeutet, es frei von der Befleckung des Unglaubens zu halten. Die Reinheit der Kleidung ist im rituellen Sinne eine Voraussetzung für die Gültigkeit des Gebets. Und unser Körper muss ebenfalls von außen durch Waschung rein sein. Von innen ist unser Körper rein, wenn wir die Gebote der Speise und des Tranks einhalten und uns nicht von Diebesgut ernähren. Erfolgreich sind jene, die ihr Leben auf dieser Grundlage gestalten als dann beten und den Namen ihres Herrn zu allen Angelegenheit gedenken. D.h. Allāh wird ihnen zu allen Handlungen gegenwärtig sein: Sie denken an Ihn, danken Ihm, vertrauen auf Ihn usw. Manche Menschen sind doch nicht an Normen dieser Offenbarung interessiert und es vorziehen, aus dem irdischen Leben hemmungslos soviel auszuschöpfen, wie man ausschöpfen kann. Sie merken jedoch nicht, dass alles Irdische vergänglich ist und das Leben im Jenseits besser und dauerhafter ist als das, was sie anhäufen. (vgl. 23:1-11; 91:9-10 und die Anmerkung dazu). Von Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Dazu, dass der Mensch ein guter Muslim ist, gehört, von dem abzulassen, was ihn nichts angeht.“ (Ti) Das heißt, es gehört dazu, dass der Mensch das unterlässt, was ihn von den religiösen und weltlichen Dingen an Handlungen oder Worten nicht betrifft. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte auch zu Abū Ḏarr, als er ihn nach den Offenbarungsschriften Abrahams fragte: ”Sie waren alle Lehrsprüche, darunter: »O du verblendeter Herrscher! Ich habe dich nicht berufen, ein Vermögen zusammenzutragen, sondern dazu, die Ansprüche der ungerecht Behandelten an Meiner Stelle zu erfüllen (indem du ihnen zu ihrem Recht verhilfst); denn Ich weise ihre Ansuchen nicht zurück, selbst wenn sie von einem Ungläubigen kommen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige hat, sofern er bei Verstand ist, vier Stunden (am Tag für folgende Dinge zur Verfügung): eine Stunde, um vertraulich mit seinem Herrn zu sprechen, eine Stunde, um über die Wohltaten Allāhs nachzudenken, eine Stunde, um Selbstgespräche zu führen, und eine Stunde, um mit dem Herrn der Majestät und der Ehre allein zu sein. Diese letzte Stunde hilft ihm, die anderen drei Stunden zu verbringen.« Unter ihnen war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, sich nur um dreierlei Dinge bemühen: die Vorsorge für das Jenseits, die Sorge für den Lebensunterhalt und den Genuss an nicht verbotenen Dingen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, in seine Zeit tiefe Einsicht gewinnen, sich seinen Angelegenheiten widmen, seine Zunge hüten. Wer aber meint, dass das Reden zu seiner Arbeit gehöre, der soll so weit wie möglich nur über das sprechen, was ihn angeht.«“ Abū Ḏarr fragte weiter: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, was war denn in den Offenbarungsschriften des Moses?“ Der Gesandte Allāhs erwiderte: ”Es waren alles Ermahnungen; darunter: »Erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er ins Höllenfeuer kommen würde, und trotzdem lachte; erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er sterben würde, und trotzdem fröhlich war; erstaune über jemanden, der von der Vorherbestimmung überzeugt ist, und trotzdem zornig wird; erstaune über jemanden, der sicher weiß, dass er morgen zur Rechenschaft gezogen wird, und trotzdem nichts tut.«“ Abū Ḏarr sagte: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, ist etwas von dem, was in den Offenbarungen Abrahams und Moses war, irgendetwas übrig geblieben?“ ”Ja, o Abū Ḏarr, die folgenden Worte im Qur’ān berichten davon: »Wohl ergeht es dem, der sich rein hält, des Namens seines Herrn gedenkt und betet. Doch ihr zieht das diesseitige Leben vor, wo doch das Jenseits besser und beständiger ist. Das steht ja schon in den ersten Schriften, den Schriften von Abraham und Moses.« Abū Ḏarr fuhr fort: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, gib mir einen Rat!“ ”Ich rate dir, Allāh zu fürchten; denn das ist der Anfang aller Dinge.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an die Rezitation des Qur’ān und gedenke Allāhs oft; Er gedenkt ja deiner im Himmel!“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an den Ǧihād; er ist das Mönchtum der (islamischen) Gläubigen.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an das Schweigen; es ist ein Mittel, den Satan von dir fortzutreiben, und es ist dir eine Hilfe bei der Ausübung deiner Religion.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Sprich die Wahrheit, selbst wenn sie bitter sein sollte.“ ”Gib mir noch einen weiteren Rat!“ ”Tue nichts, um dessentwillen man dich der Sache Allāhs wegen tadeln könnte.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Pflege die Verwandtschaftsbande, selbst wenn sie deine Verwandten von sich aus brechen sollten.“ ”Gib mir einen weiteren Rat!“ ”Es ist für den Menschen schon schlimm genug, dass er von sich selbst nicht alles weiß und (trotzdem noch) Dinge auf sich nimmt, die ihn nichts angehen. O Abū Ḏarr! Nichts ist so vernünftig wie das Vergewissern, nichts so fromm wie das Abstandnehmen von verbotenen oder zweifelhaften (Dingen) und nichts so gut wie ein guter Charakter.“ (vgl. u.a. Qurt., Bd. 10, S. 714f.).

al-A'la 87:18

Die Reinheit, die - sowohl im Diesseits als auch im Jenseits - zum Erfolg bringt, ist vielseitig. Sie umfasst die Reinheit des Herzens, der Kleidung und des Körpers von innen und außen. Die Reinheit des Herzens bedeutet, es frei von der Befleckung des Unglaubens zu halten. Die Reinheit der Kleidung ist im rituellen Sinne eine Voraussetzung für die Gültigkeit des Gebets. Und unser Körper muss ebenfalls von außen durch Waschung rein sein. Von innen ist unser Körper rein, wenn wir die Gebote der Speise und des Tranks einhalten und uns nicht von Diebesgut ernähren. Erfolgreich sind jene, die ihr Leben auf dieser Grundlage gestalten als dann beten und den Namen ihres Herrn zu allen Angelegenheit gedenken. D.h. Allāh wird ihnen zu allen Handlungen gegenwärtig sein: Sie denken an Ihn, danken Ihm, vertrauen auf Ihn usw. Manche Menschen sind doch nicht an Normen dieser Offenbarung interessiert und es vorziehen, aus dem irdischen Leben hemmungslos soviel auszuschöpfen, wie man ausschöpfen kann. Sie merken jedoch nicht, dass alles Irdische vergänglich ist und das Leben im Jenseits besser und dauerhafter ist als das, was sie anhäufen. (vgl. 23:1-11; 91:9-10 und die Anmerkung dazu). Von Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Dazu, dass der Mensch ein guter Muslim ist, gehört, von dem abzulassen, was ihn nichts angeht.“ (Ti) Das heißt, es gehört dazu, dass der Mensch das unterlässt, was ihn von den religiösen und weltlichen Dingen an Handlungen oder Worten nicht betrifft. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte auch zu Abū Ḏarr, als er ihn nach den Offenbarungsschriften Abrahams fragte: ”Sie waren alle Lehrsprüche, darunter: »O du verblendeter Herrscher! Ich habe dich nicht berufen, ein Vermögen zusammenzutragen, sondern dazu, die Ansprüche der ungerecht Behandelten an Meiner Stelle zu erfüllen (indem du ihnen zu ihrem Recht verhilfst); denn Ich weise ihre Ansuchen nicht zurück, selbst wenn sie von einem Ungläubigen kommen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige hat, sofern er bei Verstand ist, vier Stunden (am Tag für folgende Dinge zur Verfügung): eine Stunde, um vertraulich mit seinem Herrn zu sprechen, eine Stunde, um über die Wohltaten Allāhs nachzudenken, eine Stunde, um Selbstgespräche zu führen, und eine Stunde, um mit dem Herrn der Majestät und der Ehre allein zu sein. Diese letzte Stunde hilft ihm, die anderen drei Stunden zu verbringen.« Unter ihnen war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, sich nur um dreierlei Dinge bemühen: die Vorsorge für das Jenseits, die Sorge für den Lebensunterhalt und den Genuss an nicht verbotenen Dingen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, in seine Zeit tiefe Einsicht gewinnen, sich seinen Angelegenheiten widmen, seine Zunge hüten. Wer aber meint, dass das Reden zu seiner Arbeit gehöre, der soll so weit wie möglich nur über das sprechen, was ihn angeht.«“ Abū Ḏarr fragte weiter: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, was war denn in den Offenbarungsschriften des Moses?“ Der Gesandte Allāhs erwiderte: ”Es waren alles Ermahnungen; darunter: »Erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er ins Höllenfeuer kommen würde, und trotzdem lachte; erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er sterben würde, und trotzdem fröhlich war; erstaune über jemanden, der von der Vorherbestimmung überzeugt ist, und trotzdem zornig wird; erstaune über jemanden, der sicher weiß, dass er morgen zur Rechenschaft gezogen wird, und trotzdem nichts tut.«“ Abū Ḏarr sagte: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, ist etwas von dem, was in den Offenbarungen Abrahams und Moses war, irgendetwas übrig geblieben?“ ”Ja, o Abū Ḏarr, die folgenden Worte im Qur’ān berichten davon: »Wohl ergeht es dem, der sich rein hält, des Namens seines Herrn gedenkt und betet. Doch ihr zieht das diesseitige Leben vor, wo doch das Jenseits besser und beständiger ist. Das steht ja schon in den ersten Schriften, den Schriften von Abraham und Moses.« Abū Ḏarr fuhr fort: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, gib mir einen Rat!“ ”Ich rate dir, Allāh zu fürchten; denn das ist der Anfang aller Dinge.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an die Rezitation des Qur’ān und gedenke Allāhs oft; Er gedenkt ja deiner im Himmel!“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an den Ǧihād; er ist das Mönchtum der (islamischen) Gläubigen.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an das Schweigen; es ist ein Mittel, den Satan von dir fortzutreiben, und es ist dir eine Hilfe bei der Ausübung deiner Religion.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Sprich die Wahrheit, selbst wenn sie bitter sein sollte.“ ”Gib mir noch einen weiteren Rat!“ ”Tue nichts, um dessentwillen man dich der Sache Allāhs wegen tadeln könnte.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Pflege die Verwandtschaftsbande, selbst wenn sie deine Verwandten von sich aus brechen sollten.“ ”Gib mir einen weiteren Rat!“ ”Es ist für den Menschen schon schlimm genug, dass er von sich selbst nicht alles weiß und (trotzdem noch) Dinge auf sich nimmt, die ihn nichts angehen. O Abū Ḏarr! Nichts ist so vernünftig wie das Vergewissern, nichts so fromm wie das Abstandnehmen von verbotenen oder zweifelhaften (Dingen) und nichts so gut wie ein guter Charakter.“ (vgl. u.a. Qurt., Bd. 10, S. 714f.). Alles, was wir oben in dieser Sura ab Vers 87:1 bis zum Versblock 87:14-17 gelesen haben, stand in Wahrheit in vollem Wortlaut in den ersten alten Schriften, die Schriften des Propheten Abraham und die des Propheten Moses, Allāhs Segen und Friede seien auf ihnen allen. So erfahren wir durch den Qur’ān das, was in der Verborgenheit blieb. Mit dieser Bekanntmachung endet diese herrliche Sura, von der wir uns mit einer Belehrung - gleichzeitig aus mehreren Offenbarungen - bereichern können. Wir danken Dir, o Herr für Deine Gabe und Deine Gnade und alles Lob gebührt Dir.

al-A'la 87:19

Die Reinheit, die - sowohl im Diesseits als auch im Jenseits - zum Erfolg bringt, ist vielseitig. Sie umfasst die Reinheit des Herzens, der Kleidung und des Körpers von innen und außen. Die Reinheit des Herzens bedeutet, es frei von der Befleckung des Unglaubens zu halten. Die Reinheit der Kleidung ist im rituellen Sinne eine Voraussetzung für die Gültigkeit des Gebets. Und unser Körper muss ebenfalls von außen durch Waschung rein sein. Von innen ist unser Körper rein, wenn wir die Gebote der Speise und des Tranks einhalten und uns nicht von Diebesgut ernähren. Erfolgreich sind jene, die ihr Leben auf dieser Grundlage gestalten als dann beten und den Namen ihres Herrn zu allen Angelegenheit gedenken. D.h. Allāh wird ihnen zu allen Handlungen gegenwärtig sein: Sie denken an Ihn, danken Ihm, vertrauen auf Ihn usw. Manche Menschen sind doch nicht an Normen dieser Offenbarung interessiert und es vorziehen, aus dem irdischen Leben hemmungslos soviel auszuschöpfen, wie man ausschöpfen kann. Sie merken jedoch nicht, dass alles Irdische vergänglich ist und das Leben im Jenseits besser und dauerhafter ist als das, was sie anhäufen. (vgl. 23:1-11; 91:9-10 und die Anmerkung dazu). Von Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Dazu, dass der Mensch ein guter Muslim ist, gehört, von dem abzulassen, was ihn nichts angeht.“ (Ti) Das heißt, es gehört dazu, dass der Mensch das unterlässt, was ihn von den religiösen und weltlichen Dingen an Handlungen oder Worten nicht betrifft. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte auch zu Abū Ḏarr, als er ihn nach den Offenbarungsschriften Abrahams fragte: ”Sie waren alle Lehrsprüche, darunter: »O du verblendeter Herrscher! Ich habe dich nicht berufen, ein Vermögen zusammenzutragen, sondern dazu, die Ansprüche der ungerecht Behandelten an Meiner Stelle zu erfüllen (indem du ihnen zu ihrem Recht verhilfst); denn Ich weise ihre Ansuchen nicht zurück, selbst wenn sie von einem Ungläubigen kommen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige hat, sofern er bei Verstand ist, vier Stunden (am Tag für folgende Dinge zur Verfügung): eine Stunde, um vertraulich mit seinem Herrn zu sprechen, eine Stunde, um über die Wohltaten Allāhs nachzudenken, eine Stunde, um Selbstgespräche zu führen, und eine Stunde, um mit dem Herrn der Majestät und der Ehre allein zu sein. Diese letzte Stunde hilft ihm, die anderen drei Stunden zu verbringen.« Unter ihnen war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, sich nur um dreierlei Dinge bemühen: die Vorsorge für das Jenseits, die Sorge für den Lebensunterhalt und den Genuss an nicht verbotenen Dingen.« Darunter war auch: »Der Einsichtige soll, sofern er bei Verstand ist, in seine Zeit tiefe Einsicht gewinnen, sich seinen Angelegenheiten widmen, seine Zunge hüten. Wer aber meint, dass das Reden zu seiner Arbeit gehöre, der soll so weit wie möglich nur über das sprechen, was ihn angeht.«“ Abū Ḏarr fragte weiter: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, was war denn in den Offenbarungsschriften des Moses?“ Der Gesandte Allāhs erwiderte: ”Es waren alles Ermahnungen; darunter: »Erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er ins Höllenfeuer kommen würde, und trotzdem lachte; erstaune über jemanden, der sicher wusste, dass er sterben würde, und trotzdem fröhlich war; erstaune über jemanden, der von der Vorherbestimmung überzeugt ist, und trotzdem zornig wird; erstaune über jemanden, der sicher weiß, dass er morgen zur Rechenschaft gezogen wird, und trotzdem nichts tut.«“ Abū Ḏarr sagte: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, ist etwas von dem, was in den Offenbarungen Abrahams und Moses war, irgendetwas übrig geblieben?“ ”Ja, o Abū Ḏarr, die folgenden Worte im Qur’ān berichten davon: »Wohl ergeht es dem, der sich rein hält, des Namens seines Herrn gedenkt und betet. Doch ihr zieht das diesseitige Leben vor, wo doch das Jenseits besser und beständiger ist. Das steht ja schon in den ersten Schriften, den Schriften von Abraham und Moses.« Abū Ḏarr fuhr fort: ”Bei meinem Vater und meiner Mutter, gib mir einen Rat!“ ”Ich rate dir, Allāh zu fürchten; denn das ist der Anfang aller Dinge.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an die Rezitation des Qur’ān und gedenke Allāhs oft; Er gedenkt ja deiner im Himmel!“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an den Ǧihād; er ist das Mönchtum der (islamischen) Gläubigen.“ ”Rate mir noch mehr!“ ”Halte dich an das Schweigen; es ist ein Mittel, den Satan von dir fortzutreiben, und es ist dir eine Hilfe bei der Ausübung deiner Religion.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Sprich die Wahrheit, selbst wenn sie bitter sein sollte.“ ”Gib mir noch einen weiteren Rat!“ ”Tue nichts, um dessentwillen man dich der Sache Allāhs wegen tadeln könnte.“ ”Gib mir noch einen Rat!“ ”Pflege die Verwandtschaftsbande, selbst wenn sie deine Verwandten von sich aus brechen sollten.“ ”Gib mir einen weiteren Rat!“ ”Es ist für den Menschen schon schlimm genug, dass er von sich selbst nicht alles weiß und (trotzdem noch) Dinge auf sich nimmt, die ihn nichts angehen. O Abū Ḏarr! Nichts ist so vernünftig wie das Vergewissern, nichts so fromm wie das Abstandnehmen von verbotenen oder zweifelhaften (Dingen) und nichts so gut wie ein guter Charakter.“ (vgl. u.a. Qurt., Bd. 10, S. 714f.). Alles, was wir oben in dieser Sura ab Vers 87:1 bis zum Versblock 87:14-17 gelesen haben, stand in Wahrheit in vollem Wortlaut in den ersten alten Schriften, die Schriften des Propheten Abraham und die des Propheten Moses, Allāhs Segen und Friede seien auf ihnen allen. So erfahren wir durch den Qur’ān das, was in der Verborgenheit blieb. Mit dieser Bekanntmachung endet diese herrliche Sura, von der wir uns mit einer Belehrung - gleichzeitig aus mehreren Offenbarungen - bereichern können. Wir danken Dir, o Herr für Deine Gabe und Deine Gnade und alles Lob gebührt Dir.

al-Ghaschiya 88:1

Sura Al-Ġāšiya (Die bedeckende Stunde) (offenbart zu Makka) 26 Āyāt Gutes und Böses werden die Früchte im Jenseits entsprechend ernten. Allāhs Zeichen in dieser Welt sollten uns von Seiner Botschaft überzeugen. Wir müssen Allāhs Botschaft an andere weitergeben. Wenn sie sie ablehnen, wird Allāh über ihre Angelgenheit entscheiden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hat die Geschichte der Al-Ġāšiya dich erreicht? (88:1) Manche Gesichter werden an jenem Tag niedergeschlagen sein (88:2); sie werden sich plagen und abmühen (88:3); sie werden in einem heißen Feuer brennen (88:4); sie werden aus einer kochendheißen Quelle trinken (88:5); für sie wird es keine andere Speise geben außer Dornsträuchern (88:6), die weder nähren noch Hunger stillen. (88:7) Mit der bedeckenden Stunde (arab.: Al-Ġāšiya) ist der Tag des Jüngsten Gerichts gemeint, mit dem alle Freuden des irdischen Lebens vergehen, als ob sie durch eine gewaltige "Bedeckung" verschwinden. Es handelt sich um einen Tag, an dem diese beschriebene Szene zu beobachten ist. (vgl. dazu 12:107). Es liegt auf der Hand, dass wir, die wir in dieser Welt leben, die Leiden und Qualen des Jenseits nicht voll begreifen können. Diese Beschreibungen werden gegeben, um unserem menschlichen Vorstellungsvermögen das Gefühl des größtmöglichen Schmerzes zu vermitteln, das aus einer Kombination besteht von Erniedrigung, Schwäche, Misserfolg, glühend heißem Feuer, Trinken von kochendem Wasser und Essen von Nahrung, die selbst für Kamele unbekömmlich ist. (Und manche) Gesichter werden an jenem Tage fröhlich sein (88:8), wohlzufrieden mit ihrer Mühe (88:9) in einem hohen Garten (88:10), in dem sie kein Geschwätz hören (88:11), in dem eine strömende Quelle ist (88:12), in dem es erhöhte Ruhebetten gibt (88:13) und bereitgestellte Becher (88:14) und aufgereihte Kissen (88:15) und ausgebreitete Teppiche. (88:16)

al-Ghaschiya 88:2

Sura Al-Ġāšiya (Die bedeckende Stunde) (offenbart zu Makka) 26 Āyāt Gutes und Böses werden die Früchte im Jenseits entsprechend ernten. Allāhs Zeichen in dieser Welt sollten uns von Seiner Botschaft überzeugen. Wir müssen Allāhs Botschaft an andere weitergeben. Wenn sie sie ablehnen, wird Allāh über ihre Angelgenheit entscheiden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hat die Geschichte der Al-Ġāšiya dich erreicht? (88:1) Manche Gesichter werden an jenem Tag niedergeschlagen sein (88:2); sie werden sich plagen und abmühen (88:3); sie werden in einem heißen Feuer brennen (88:4); sie werden aus einer kochendheißen Quelle trinken (88:5); für sie wird es keine andere Speise geben außer Dornsträuchern (88:6), die weder nähren noch Hunger stillen. (88:7) Mit der bedeckenden Stunde (arab.: Al-Ġāšiya) ist der Tag des Jüngsten Gerichts gemeint, mit dem alle Freuden des irdischen Lebens vergehen, als ob sie durch eine gewaltige "Bedeckung" verschwinden. Es handelt sich um einen Tag, an dem diese beschriebene Szene zu beobachten ist. (vgl. dazu 12:107). Es liegt auf der Hand, dass wir, die wir in dieser Welt leben, die Leiden und Qualen des Jenseits nicht voll begreifen können. Diese Beschreibungen werden gegeben, um unserem menschlichen Vorstellungsvermögen das Gefühl des größtmöglichen Schmerzes zu vermitteln, das aus einer Kombination besteht von Erniedrigung, Schwäche, Misserfolg, glühend heißem Feuer, Trinken von kochendem Wasser und Essen von Nahrung, die selbst für Kamele unbekömmlich ist. (Und manche) Gesichter werden an jenem Tage fröhlich sein (88:8), wohlzufrieden mit ihrer Mühe (88:9) in einem hohen Garten (88:10), in dem sie kein Geschwätz hören (88:11), in dem eine strömende Quelle ist (88:12), in dem es erhöhte Ruhebetten gibt (88:13) und bereitgestellte Becher (88:14) und aufgereihte Kissen (88:15) und ausgebreitete Teppiche. (88:16)

al-Ghaschiya 88:3

Sura Al-Ġāšiya (Die bedeckende Stunde) (offenbart zu Makka) 26 Āyāt Gutes und Böses werden die Früchte im Jenseits entsprechend ernten. Allāhs Zeichen in dieser Welt sollten uns von Seiner Botschaft überzeugen. Wir müssen Allāhs Botschaft an andere weitergeben. Wenn sie sie ablehnen, wird Allāh über ihre Angelgenheit entscheiden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hat die Geschichte der Al-Ġāšiya dich erreicht? (88:1) Manche Gesichter werden an jenem Tag niedergeschlagen sein (88:2); sie werden sich plagen und abmühen (88:3); sie werden in einem heißen Feuer brennen (88:4); sie werden aus einer kochendheißen Quelle trinken (88:5); für sie wird es keine andere Speise geben außer Dornsträuchern (88:6), die weder nähren noch Hunger stillen. (88:7) Mit der bedeckenden Stunde (arab.: Al-Ġāšiya) ist der Tag des Jüngsten Gerichts gemeint, mit dem alle Freuden des irdischen Lebens vergehen, als ob sie durch eine gewaltige "Bedeckung" verschwinden. Es handelt sich um einen Tag, an dem diese beschriebene Szene zu beobachten ist. (vgl. dazu 12:107). Es liegt auf der Hand, dass wir, die wir in dieser Welt leben, die Leiden und Qualen des Jenseits nicht voll begreifen können. Diese Beschreibungen werden gegeben, um unserem menschlichen Vorstellungsvermögen das Gefühl des größtmöglichen Schmerzes zu vermitteln, das aus einer Kombination besteht von Erniedrigung, Schwäche, Misserfolg, glühend heißem Feuer, Trinken von kochendem Wasser und Essen von Nahrung, die selbst für Kamele unbekömmlich ist. (Und manche) Gesichter werden an jenem Tage fröhlich sein (88:8), wohlzufrieden mit ihrer Mühe (88:9) in einem hohen Garten (88:10), in dem sie kein Geschwätz hören (88:11), in dem eine strömende Quelle ist (88:12), in dem es erhöhte Ruhebetten gibt (88:13) und bereitgestellte Becher (88:14) und aufgereihte Kissen (88:15) und ausgebreitete Teppiche. (88:16)

al-Ghaschiya 88:4

Sura Al-Ġāšiya (Die bedeckende Stunde) (offenbart zu Makka) 26 Āyāt Gutes und Böses werden die Früchte im Jenseits entsprechend ernten. Allāhs Zeichen in dieser Welt sollten uns von Seiner Botschaft überzeugen. Wir müssen Allāhs Botschaft an andere weitergeben. Wenn sie sie ablehnen, wird Allāh über ihre Angelgenheit entscheiden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hat die Geschichte der Al-Ġāšiya dich erreicht? (88:1) Manche Gesichter werden an jenem Tag niedergeschlagen sein (88:2); sie werden sich plagen und abmühen (88:3); sie werden in einem heißen Feuer brennen (88:4); sie werden aus einer kochendheißen Quelle trinken (88:5); für sie wird es keine andere Speise geben außer Dornsträuchern (88:6), die weder nähren noch Hunger stillen. (88:7) Mit der bedeckenden Stunde (arab.: Al-Ġāšiya) ist der Tag des Jüngsten Gerichts gemeint, mit dem alle Freuden des irdischen Lebens vergehen, als ob sie durch eine gewaltige "Bedeckung" verschwinden. Es handelt sich um einen Tag, an dem diese beschriebene Szene zu beobachten ist. (vgl. dazu 12:107). Es liegt auf der Hand, dass wir, die wir in dieser Welt leben, die Leiden und Qualen des Jenseits nicht voll begreifen können. Diese Beschreibungen werden gegeben, um unserem menschlichen Vorstellungsvermögen das Gefühl des größtmöglichen Schmerzes zu vermitteln, das aus einer Kombination besteht von Erniedrigung, Schwäche, Misserfolg, glühend heißem Feuer, Trinken von kochendem Wasser und Essen von Nahrung, die selbst für Kamele unbekömmlich ist. (Und manche) Gesichter werden an jenem Tage fröhlich sein (88:8), wohlzufrieden mit ihrer Mühe (88:9) in einem hohen Garten (88:10), in dem sie kein Geschwätz hören (88:11), in dem eine strömende Quelle ist (88:12), in dem es erhöhte Ruhebetten gibt (88:13) und bereitgestellte Becher (88:14) und aufgereihte Kissen (88:15) und ausgebreitete Teppiche. (88:16)

al-Ghaschiya 88:5

Sura Al-Ġāšiya (Die bedeckende Stunde) (offenbart zu Makka) 26 Āyāt Gutes und Böses werden die Früchte im Jenseits entsprechend ernten. Allāhs Zeichen in dieser Welt sollten uns von Seiner Botschaft überzeugen. Wir müssen Allāhs Botschaft an andere weitergeben. Wenn sie sie ablehnen, wird Allāh über ihre Angelgenheit entscheiden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hat die Geschichte der Al-Ġāšiya dich erreicht? (88:1) Manche Gesichter werden an jenem Tag niedergeschlagen sein (88:2); sie werden sich plagen und abmühen (88:3); sie werden in einem heißen Feuer brennen (88:4); sie werden aus einer kochendheißen Quelle trinken (88:5); für sie wird es keine andere Speise geben außer Dornsträuchern (88:6), die weder nähren noch Hunger stillen. (88:7) Mit der bedeckenden Stunde (arab.: Al-Ġāšiya) ist der Tag des Jüngsten Gerichts gemeint, mit dem alle Freuden des irdischen Lebens vergehen, als ob sie durch eine gewaltige "Bedeckung" verschwinden. Es handelt sich um einen Tag, an dem diese beschriebene Szene zu beobachten ist. (vgl. dazu 12:107). Es liegt auf der Hand, dass wir, die wir in dieser Welt leben, die Leiden und Qualen des Jenseits nicht voll begreifen können. Diese Beschreibungen werden gegeben, um unserem menschlichen Vorstellungsvermögen das Gefühl des größtmöglichen Schmerzes zu vermitteln, das aus einer Kombination besteht von Erniedrigung, Schwäche, Misserfolg, glühend heißem Feuer, Trinken von kochendem Wasser und Essen von Nahrung, die selbst für Kamele unbekömmlich ist. (Und manche) Gesichter werden an jenem Tage fröhlich sein (88:8), wohlzufrieden mit ihrer Mühe (88:9) in einem hohen Garten (88:10), in dem sie kein Geschwätz hören (88:11), in dem eine strömende Quelle ist (88:12), in dem es erhöhte Ruhebetten gibt (88:13) und bereitgestellte Becher (88:14) und aufgereihte Kissen (88:15) und ausgebreitete Teppiche. (88:16)

al-Ghaschiya 88:6

Sura Al-Ġāšiya (Die bedeckende Stunde) (offenbart zu Makka) 26 Āyāt Gutes und Böses werden die Früchte im Jenseits entsprechend ernten. Allāhs Zeichen in dieser Welt sollten uns von Seiner Botschaft überzeugen. Wir müssen Allāhs Botschaft an andere weitergeben. Wenn sie sie ablehnen, wird Allāh über ihre Angelgenheit entscheiden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hat die Geschichte der Al-Ġāšiya dich erreicht? (88:1) Manche Gesichter werden an jenem Tag niedergeschlagen sein (88:2); sie werden sich plagen und abmühen (88:3); sie werden in einem heißen Feuer brennen (88:4); sie werden aus einer kochendheißen Quelle trinken (88:5); für sie wird es keine andere Speise geben außer Dornsträuchern (88:6), die weder nähren noch Hunger stillen. (88:7) Mit der bedeckenden Stunde (arab.: Al-Ġāšiya) ist der Tag des Jüngsten Gerichts gemeint, mit dem alle Freuden des irdischen Lebens vergehen, als ob sie durch eine gewaltige "Bedeckung" verschwinden. Es handelt sich um einen Tag, an dem diese beschriebene Szene zu beobachten ist. (vgl. dazu 12:107). Es liegt auf der Hand, dass wir, die wir in dieser Welt leben, die Leiden und Qualen des Jenseits nicht voll begreifen können. Diese Beschreibungen werden gegeben, um unserem menschlichen Vorstellungsvermögen das Gefühl des größtmöglichen Schmerzes zu vermitteln, das aus einer Kombination besteht von Erniedrigung, Schwäche, Misserfolg, glühend heißem Feuer, Trinken von kochendem Wasser und Essen von Nahrung, die selbst für Kamele unbekömmlich ist. (Und manche) Gesichter werden an jenem Tage fröhlich sein (88:8), wohlzufrieden mit ihrer Mühe (88:9) in einem hohen Garten (88:10), in dem sie kein Geschwätz hören (88:11), in dem eine strömende Quelle ist (88:12), in dem es erhöhte Ruhebetten gibt (88:13) und bereitgestellte Becher (88:14) und aufgereihte Kissen (88:15) und ausgebreitete Teppiche. (88:16)

al-Ghaschiya 88:7

Sura Al-Ġāšiya (Die bedeckende Stunde) (offenbart zu Makka) 26 Āyāt Gutes und Böses werden die Früchte im Jenseits entsprechend ernten. Allāhs Zeichen in dieser Welt sollten uns von Seiner Botschaft überzeugen. Wir müssen Allāhs Botschaft an andere weitergeben. Wenn sie sie ablehnen, wird Allāh über ihre Angelgenheit entscheiden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hat die Geschichte der Al-Ġāšiya dich erreicht? (88:1) Manche Gesichter werden an jenem Tag niedergeschlagen sein (88:2); sie werden sich plagen und abmühen (88:3); sie werden in einem heißen Feuer brennen (88:4); sie werden aus einer kochendheißen Quelle trinken (88:5); für sie wird es keine andere Speise geben außer Dornsträuchern (88:6), die weder nähren noch Hunger stillen. (88:7) Mit der bedeckenden Stunde (arab.: Al-Ġāšiya) ist der Tag des Jüngsten Gerichts gemeint, mit dem alle Freuden des irdischen Lebens vergehen, als ob sie durch eine gewaltige "Bedeckung" verschwinden. Es handelt sich um einen Tag, an dem diese beschriebene Szene zu beobachten ist. (vgl. dazu 12:107). Es liegt auf der Hand, dass wir, die wir in dieser Welt leben, die Leiden und Qualen des Jenseits nicht voll begreifen können. Diese Beschreibungen werden gegeben, um unserem menschlichen Vorstellungsvermögen das Gefühl des größtmöglichen Schmerzes zu vermitteln, das aus einer Kombination besteht von Erniedrigung, Schwäche, Misserfolg, glühend heißem Feuer, Trinken von kochendem Wasser und Essen von Nahrung, die selbst für Kamele unbekömmlich ist. (Und manche) Gesichter werden an jenem Tage fröhlich sein (88:8), wohlzufrieden mit ihrer Mühe (88:9) in einem hohen Garten (88:10), in dem sie kein Geschwätz hören (88:11), in dem eine strömende Quelle ist (88:12), in dem es erhöhte Ruhebetten gibt (88:13) und bereitgestellte Becher (88:14) und aufgereihte Kissen (88:15) und ausgebreitete Teppiche. (88:16)

al-Ghaschiya 88:8

Doch, zusätzlich zu der vorangegangenen Beschreibung (s. oben 88:1-7) gibt es auch andere erfreuliche und herrliche Zustände. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht, berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind (88:17); und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist (88:18); und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind (88:19); und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? (88:20) So ermahne; denn du bist wahrlich ein Ermahner (88:21), du hast aber keine Macht über sie. (88:22) Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt (88:23), Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. (88:24) Zu Uns ist ihre Heimkehr. (88:25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (88:26)

al-Ghaschiya 88:9

Doch, zusätzlich zu der vorangegangenen Beschreibung (s. oben 88:1-7) gibt es auch andere erfreuliche und herrliche Zustände. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht, berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind (88:17); und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist (88:18); und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind (88:19); und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? (88:20) So ermahne; denn du bist wahrlich ein Ermahner (88:21), du hast aber keine Macht über sie. (88:22) Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt (88:23), Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. (88:24) Zu Uns ist ihre Heimkehr. (88:25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (88:26)

al-Ghaschiya 88:10

Doch, zusätzlich zu der vorangegangenen Beschreibung (s. oben 88:1-7) gibt es auch andere erfreuliche und herrliche Zustände. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht, berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind (88:17); und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist (88:18); und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind (88:19); und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? (88:20) So ermahne; denn du bist wahrlich ein Ermahner (88:21), du hast aber keine Macht über sie. (88:22) Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt (88:23), Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. (88:24) Zu Uns ist ihre Heimkehr. (88:25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (88:26)

al-Ghaschiya 88:11

Doch, zusätzlich zu der vorangegangenen Beschreibung (s. oben 88:1-7) gibt es auch andere erfreuliche und herrliche Zustände. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht, berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind (88:17); und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist (88:18); und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind (88:19); und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? (88:20) So ermahne; denn du bist wahrlich ein Ermahner (88:21), du hast aber keine Macht über sie. (88:22) Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt (88:23), Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. (88:24) Zu Uns ist ihre Heimkehr. (88:25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (88:26)

al-Ghaschiya 88:12

Doch, zusätzlich zu der vorangegangenen Beschreibung (s. oben 88:1-7) gibt es auch andere erfreuliche und herrliche Zustände. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht, berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind (88:17); und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist (88:18); und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind (88:19); und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? (88:20) So ermahne; denn du bist wahrlich ein Ermahner (88:21), du hast aber keine Macht über sie. (88:22) Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt (88:23), Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. (88:24) Zu Uns ist ihre Heimkehr. (88:25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (88:26)

al-Ghaschiya 88:13

Doch, zusätzlich zu der vorangegangenen Beschreibung (s. oben 88:1-7) gibt es auch andere erfreuliche und herrliche Zustände. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht, berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind (88:17); und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist (88:18); und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind (88:19); und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? (88:20) So ermahne; denn du bist wahrlich ein Ermahner (88:21), du hast aber keine Macht über sie. (88:22) Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt (88:23), Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. (88:24) Zu Uns ist ihre Heimkehr. (88:25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (88:26)

al-Ghaschiya 88:14

Doch, zusätzlich zu der vorangegangenen Beschreibung (s. oben 88:1-7) gibt es auch andere erfreuliche und herrliche Zustände. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht, berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind (88:17); und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist (88:18); und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind (88:19); und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? (88:20) So ermahne; denn du bist wahrlich ein Ermahner (88:21), du hast aber keine Macht über sie. (88:22) Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt (88:23), Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. (88:24) Zu Uns ist ihre Heimkehr. (88:25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (88:26)

al-Ghaschiya 88:15

Doch, zusätzlich zu der vorangegangenen Beschreibung (s. oben 88:1-7) gibt es auch andere erfreuliche und herrliche Zustände. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht, berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind (88:17); und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist (88:18); und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind (88:19); und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? (88:20) So ermahne; denn du bist wahrlich ein Ermahner (88:21), du hast aber keine Macht über sie. (88:22) Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt (88:23), Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. (88:24) Zu Uns ist ihre Heimkehr. (88:25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (88:26)

al-Ghaschiya 88:16

Doch, zusätzlich zu der vorangegangenen Beschreibung (s. oben 88:1-7) gibt es auch andere erfreuliche und herrliche Zustände. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht, berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Schauen sie denn nicht zu den Kamelen, wie sie erschaffen sind (88:17); und zu dem Himmel, wie er emporgehoben ist (88:18); und zu den Bergen, wie sie aufgerichtet sind (88:19); und zu der Erde, wie sie ausgebreitet worden ist? (88:20) So ermahne; denn du bist wahrlich ein Ermahner (88:21), du hast aber keine Macht über sie. (88:22) Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt (88:23), Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. (88:24) Zu Uns ist ihre Heimkehr. (88:25) Alsdann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen. (88:26)

al-Ghaschiya 88:17

Allāh macht uns im Qur’ān auf die wunderbare Schöpfung der Kamele aufmerksam: Die Tragezeit einer Kamelstute dauert zwischen 11 und 13 Monaten. Die Nahrung des Tieres besteht aus Dornensträuchern und Steppenpflanzen mit sehr geringem Saftgehalt. Das Kamel ist ein Wiederkäuer, speichert selbst seine Nahrung und sein Wasser, und es besitzt eine große Unempfindlichkeit gegen Wassermangel. Es kann zehn Tage lang ohne einen Tropfen Wasser leben, wenn es aber trinkt, so nimmt es durchschnittlich 135 Liter Wasser in zehn Minuten auf; diese Menge entspricht etwa 13 Eimern Wasser. Bei sehr harten Strapazen, Dürrezeiten und Hungerkatastrophen überlebt das Kamel bei einem Gewichtsverlust von 35 %, und dennoch bleibt sein Blut flüssig (beim Menschen z.B. ist ein Gewichtsverlust von 10 % tödlich, da bei Wasserverlust das Blut seine flüssige Konsistenz verliert). All diese Eigenschaften lassen das Kamel als Lastenträger (bis 400 kg) und Reittier in den trockenen Gebieten geeignet sein, und es wird mit Recht >Wüstenschiff< genannt. Es hat große Füße, deren Sohlen dick und elastisch gefedert sind, so dass sie bei Eis, Schnee, Sand und spitzen Steinen ohne Probleme schreiten können. Gegen Sandstürme besitzt das Tier verschließbare Nasenlöcher. Seine Augen tränen ständig, um den Wüstensand auszuspülen. Es hat ein sehr gutes Gedächtnis und findet von selbst zum Nomadenlager zurück; es hat durch seine Körpergröße von 2,5 m Höhe und 3 m Länge, sowie durch seine Stärke eine absolute Überlebenschance; denn es wird gewöhnlich nicht von Raubtieren angegriffen.

al-Ghaschiya 88:18

Zu den Wunderzeichen der Schöpfung gehört der emporgehobe Himmel ohne Stützpfeiler, unter dem wir leben und uns vor seinem Absturz sicher fühlen. Zu diesen Zeichen gehören auch die Berge, die so aufgerichtet sind, dass wir auf und neben ihnen noch Wege und Zugänge zu anderen Tälern und Weideplätzen finden, wo auch das Regenwasser von ihren Höhen in den Rinnen in herrlicher Ordnung herabgleitet wird.

al-Ghaschiya 88:19

Zu den Wunderzeichen der Schöpfung gehört der emporgehobe Himmel ohne Stützpfeiler, unter dem wir leben und uns vor seinem Absturz sicher fühlen. Zu diesen Zeichen gehören auch die Berge, die so aufgerichtet sind, dass wir auf und neben ihnen noch Wege und Zugänge zu anderen Tälern und Weideplätzen finden, wo auch das Regenwasser von ihren Höhen in den Rinnen in herrlicher Ordnung herabgleitet wird.

al-Ghaschiya 88:20

Dieser Vers verrät die From der Erde, deren Ausbreitung nur durch ihre Kugelform möglich ist. Vor mehr als 1400 Jahren zur Zeit dieser Offenbarung haben die Menschen geglaubt, die Erde sei eine flache Scheibe, an deren Ende man in die Leere herabstürzen kann.

al-Ghaschiya 88:21

Hiermit wird unser Prophet (a.s.s.) angeredet und ihm zu verstehen gegeben, dass er nur ein Ermahner ist, der keine Macht über die Herzen der Menschen bezüglich des Glaubens hat; denn es gibt im Glauben keinen Zwang. (vgl. dazu 2:256). Der Kampf für die Sache Allāhs, der später dem Propheten und allen Muslimen zur Pflicht gemacht worden ist, hatte nicht die gewaltsame Bekehrung der Menschen zum Ziel. Sein einziger Zweck ist, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, so dass der Ruf des Islam frei übermittelt werden kann und die Menschen nicht davon abgehalten werden, ihn zu hören, oder Verfolgung ausgesetzt sind, wenn sie es tun. Jene, die den Aufruf des Islam verbreiten, haben nicht die Verantwortung dafür zu tragen, ob er befolgt wird.

al-Ghaschiya 88:22

Hiermit wird unser Prophet (a.s.s.) angeredet und ihm zu verstehen gegeben, dass er nur ein Ermahner ist, der keine Macht über die Herzen der Menschen bezüglich des Glaubens hat; denn es gibt im Glauben keinen Zwang. (vgl. dazu 2:256). Der Kampf für die Sache Allāhs, der später dem Propheten und allen Muslimen zur Pflicht gemacht worden ist, hatte nicht die gewaltsame Bekehrung der Menschen zum Ziel. Sein einziger Zweck ist, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, so dass der Ruf des Islam frei übermittelt werden kann und die Menschen nicht davon abgehalten werden, ihn zu hören, oder Verfolgung ausgesetzt sind, wenn sie es tun. Jene, die den Aufruf des Islam verbreiten, haben nicht die Verantwortung dafür zu tragen, ob er befolgt wird.

al-Ghaschiya 88:23

Zum Schluss dieser herrlichen Sura lässt Allāh aus Sorge um Seine Geschöpfe eine Bekanntmachung durch den Qur’ān folgen: Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt, Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. Zu Ihm ist die Heimkehr aller Menschen, welche dann am Tage des Jüngsten Gerichts zur Verantwortung gezogen werden.

al-Ghaschiya 88:24

Zum Schluss dieser herrlichen Sura lässt Allāh aus Sorge um Seine Geschöpfe eine Bekanntmachung durch den Qur’ān folgen: Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt, Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. Zu Ihm ist die Heimkehr aller Menschen, welche dann am Tage des Jüngsten Gerichts zur Verantwortung gezogen werden.

al-Ghaschiya 88:25

Zum Schluss dieser herrlichen Sura lässt Allāh aus Sorge um Seine Geschöpfe eine Bekanntmachung durch den Qur’ān folgen: Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt, Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. Zu Ihm ist die Heimkehr aller Menschen, welche dann am Tage des Jüngsten Gerichts zur Verantwortung gezogen werden.

al-Ghaschiya 88:26

Zum Schluss dieser herrlichen Sura lässt Allāh aus Sorge um Seine Geschöpfe eine Bekanntmachung durch den Qur’ān folgen: Was jedoch den anbelangt, der sich abkehrt und im Unglauben verharrt, Allāh wird ihn dann mit der schwersten Strafe bestrafen. Zu Ihm ist die Heimkehr aller Menschen, welche dann am Tage des Jüngsten Gerichts zur Verantwortung gezogen werden.

al-Fadschr 89:1

Sura Al-Faǧr (Das Frühlicht) (offenbart zu Makka) 30 Āyāt Die Gegensätze in der Natur und in der Geschichte der Menschheit müssen den Glauben ans Jenseits festigen. Nur der Glanz der diesseitigen Welt macht den Menschen blind vor Allāhs Wahrheit. Wenn Allāh ihm Ehre und Gaben gibt, fühlt er sich stolz darauf. Wenn Allāh aber für ihn den Lebensunterhalt begrenzt, bekalgt er sich. Er erkennt nicht die wahren Prüfungen in beiden Fällen, welche sind Demut und Geduld. Er misshandelt die Waisen, speist nicht die Armen, verschlingt gierig das Erbschaftsgut und liebt den Wohlstand übermäßig. In diesen Fällen wird Allāhs Strafe mit Sicherheit kommen. Nur die rechtschaffene Seele wird zu ihrem Herrn zufrieden und Ihn zufriedenstellend zurückkehren und unter Seinen treuen Dienern ins Paradies eingehen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Frühlicht (89:1); und bei den zehn Nächten (89:2); und beim (an Zahl) Geraden und Ungeraden (89:3); und bei der Nacht, wenn sie vergeht! (89:4) Ist hierin nicht ein ausreichender Beweis für einen, der Verstand hat? (89:5) Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den ‘Ād verfuhr (89:6), mit (der Stadt) Iram, der Säulenreichen (89:7), dergleichen nicht erschaffen wurde in (anderen) Ländern? (89:8) Und den Ṯamūd, die die Felsen im Tal aushöhlten? (89:9) Und Pharao mit seinen bodenfesten Bauten? (89:10) Denjenigen, die im Lande gewalttätig waren (89:11) und dort viel Verderbnis stifteten? (89:12) Darum ließ dein Herr die Geißel der Strafe auf sie schütten. (89:13) Wahrlich, dein Herr ist ständig auf der Wacht. (89:14) Dies ist ein Schwur Allāhs bei Seiner Schöpfung in ihren verschiedenen Formen, der Ihm allein zusteht. Wir Menschen dürfen diese Schwurform nicht anwenden, sondern "bei Allāh" allein schwören. Hier beziehet es sich auf die Naturerscheinung des Frühlichts, das die Dunkelheit der Nacht vertreibt und die Regsamkeit des Lebens verursacht. Die zehn Nächte beziehen sich auf die ersten gesegneten zehn Nächte des Pilgerfahrtmonats Ḏu-l-Ḥiǧǧa. Andere Qur’ān- Kommentatoren meinen, es handele sich um die letzten zehn Tage des Fastenmonats Ramaḍān, in denen die Nacht der Macht (Lailatu-l-Qadr), in der die ersten Verse des Qur’ān offenbart wurden, fällt. (vgl. dazu 96:1ff.). Es wurde überliefert, dass der Schwur mit der geraden und ungeraden Zahl sich auf den Einzigen Schöpfer und auf alle von Ihm erschaffenen Paare bezieht. Manche Qur’ān-Kommentatoren meinen, dass die gerade Zahl sich auf den 10. Tag des Pilgerfahrtsmonats Ḏu-l-Ḥiǧǧa, Tag des Schlachtens zum Schluss der Pilgerfahrt, während sich die ungerade Zahl auf den Tag der Versammlung der Pilger auf der Ebene von ‘Arafāt am 9. Ḏu-l-Ḥiǧǧa bezieht. Es wird ferner überliefert, dass es sich mit der geraden und ungeraden Zahl auf die Gebete, die aus gerader Zahl von Rak‘a (Gebetsabschnitt) sowie auf andere Gebete, die aus ungerader Zahl von Rak‘a beziehen, z.B. das Witr-Gebet, das spät in der Nacht verrichtet wird. (vgl. dazu 36:36). Der Schwur bei der Nacht, "wenn sie vergeht", weist auf die von Allāh erschaffene Funktion der Erde im Sonnensystem.

al-Fadschr 89:2

Sura Al-Faǧr (Das Frühlicht) (offenbart zu Makka) 30 Āyāt Die Gegensätze in der Natur und in der Geschichte der Menschheit müssen den Glauben ans Jenseits festigen. Nur der Glanz der diesseitigen Welt macht den Menschen blind vor Allāhs Wahrheit. Wenn Allāh ihm Ehre und Gaben gibt, fühlt er sich stolz darauf. Wenn Allāh aber für ihn den Lebensunterhalt begrenzt, bekalgt er sich. Er erkennt nicht die wahren Prüfungen in beiden Fällen, welche sind Demut und Geduld. Er misshandelt die Waisen, speist nicht die Armen, verschlingt gierig das Erbschaftsgut und liebt den Wohlstand übermäßig. In diesen Fällen wird Allāhs Strafe mit Sicherheit kommen. Nur die rechtschaffene Seele wird zu ihrem Herrn zufrieden und Ihn zufriedenstellend zurückkehren und unter Seinen treuen Dienern ins Paradies eingehen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Frühlicht (89:1); und bei den zehn Nächten (89:2); und beim (an Zahl) Geraden und Ungeraden (89:3); und bei der Nacht, wenn sie vergeht! (89:4) Ist hierin nicht ein ausreichender Beweis für einen, der Verstand hat? (89:5) Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den ‘Ād verfuhr (89:6), mit (der Stadt) Iram, der Säulenreichen (89:7), dergleichen nicht erschaffen wurde in (anderen) Ländern? (89:8) Und den Ṯamūd, die die Felsen im Tal aushöhlten? (89:9) Und Pharao mit seinen bodenfesten Bauten? (89:10) Denjenigen, die im Lande gewalttätig waren (89:11) und dort viel Verderbnis stifteten? (89:12) Darum ließ dein Herr die Geißel der Strafe auf sie schütten. (89:13) Wahrlich, dein Herr ist ständig auf der Wacht. (89:14) Dies ist ein Schwur Allāhs bei Seiner Schöpfung in ihren verschiedenen Formen, der Ihm allein zusteht. Wir Menschen dürfen diese Schwurform nicht anwenden, sondern "bei Allāh" allein schwören. Hier beziehet es sich auf die Naturerscheinung des Frühlichts, das die Dunkelheit der Nacht vertreibt und die Regsamkeit des Lebens verursacht. Die zehn Nächte beziehen sich auf die ersten gesegneten zehn Nächte des Pilgerfahrtmonats Ḏu-l-Ḥiǧǧa. Andere Qur’ān- Kommentatoren meinen, es handele sich um die letzten zehn Tage des Fastenmonats Ramaḍān, in denen die Nacht der Macht (Lailatu-l-Qadr), in der die ersten Verse des Qur’ān offenbart wurden, fällt. (vgl. dazu 96:1ff.). Es wurde überliefert, dass der Schwur mit der geraden und ungeraden Zahl sich auf den Einzigen Schöpfer und auf alle von Ihm erschaffenen Paare bezieht. Manche Qur’ān-Kommentatoren meinen, dass die gerade Zahl sich auf den 10. Tag des Pilgerfahrtsmonats Ḏu-l-Ḥiǧǧa, Tag des Schlachtens zum Schluss der Pilgerfahrt, während sich die ungerade Zahl auf den Tag der Versammlung der Pilger auf der Ebene von ‘Arafāt am 9. Ḏu-l-Ḥiǧǧa bezieht. Es wird ferner überliefert, dass es sich mit der geraden und ungeraden Zahl auf die Gebete, die aus gerader Zahl von Rak‘a (Gebetsabschnitt) sowie auf andere Gebete, die aus ungerader Zahl von Rak‘a beziehen, z.B. das Witr-Gebet, das spät in der Nacht verrichtet wird. (vgl. dazu 36:36). Der Schwur bei der Nacht, "wenn sie vergeht", weist auf die von Allāh erschaffene Funktion der Erde im Sonnensystem.

al-Fadschr 89:3

Sura Al-Faǧr (Das Frühlicht) (offenbart zu Makka) 30 Āyāt Die Gegensätze in der Natur und in der Geschichte der Menschheit müssen den Glauben ans Jenseits festigen. Nur der Glanz der diesseitigen Welt macht den Menschen blind vor Allāhs Wahrheit. Wenn Allāh ihm Ehre und Gaben gibt, fühlt er sich stolz darauf. Wenn Allāh aber für ihn den Lebensunterhalt begrenzt, bekalgt er sich. Er erkennt nicht die wahren Prüfungen in beiden Fällen, welche sind Demut und Geduld. Er misshandelt die Waisen, speist nicht die Armen, verschlingt gierig das Erbschaftsgut und liebt den Wohlstand übermäßig. In diesen Fällen wird Allāhs Strafe mit Sicherheit kommen. Nur die rechtschaffene Seele wird zu ihrem Herrn zufrieden und Ihn zufriedenstellend zurückkehren und unter Seinen treuen Dienern ins Paradies eingehen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Frühlicht (89:1); und bei den zehn Nächten (89:2); und beim (an Zahl) Geraden und Ungeraden (89:3); und bei der Nacht, wenn sie vergeht! (89:4) Ist hierin nicht ein ausreichender Beweis für einen, der Verstand hat? (89:5) Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den ‘Ād verfuhr (89:6), mit (der Stadt) Iram, der Säulenreichen (89:7), dergleichen nicht erschaffen wurde in (anderen) Ländern? (89:8) Und den Ṯamūd, die die Felsen im Tal aushöhlten? (89:9) Und Pharao mit seinen bodenfesten Bauten? (89:10) Denjenigen, die im Lande gewalttätig waren (89:11) und dort viel Verderbnis stifteten? (89:12) Darum ließ dein Herr die Geißel der Strafe auf sie schütten. (89:13) Wahrlich, dein Herr ist ständig auf der Wacht. (89:14) Dies ist ein Schwur Allāhs bei Seiner Schöpfung in ihren verschiedenen Formen, der Ihm allein zusteht. Wir Menschen dürfen diese Schwurform nicht anwenden, sondern "bei Allāh" allein schwören. Hier beziehet es sich auf die Naturerscheinung des Frühlichts, das die Dunkelheit der Nacht vertreibt und die Regsamkeit des Lebens verursacht. Die zehn Nächte beziehen sich auf die ersten gesegneten zehn Nächte des Pilgerfahrtmonats Ḏu-l-Ḥiǧǧa. Andere Qur’ān- Kommentatoren meinen, es handele sich um die letzten zehn Tage des Fastenmonats Ramaḍān, in denen die Nacht der Macht (Lailatu-l-Qadr), in der die ersten Verse des Qur’ān offenbart wurden, fällt. (vgl. dazu 96:1ff.). Es wurde überliefert, dass der Schwur mit der geraden und ungeraden Zahl sich auf den Einzigen Schöpfer und auf alle von Ihm erschaffenen Paare bezieht. Manche Qur’ān-Kommentatoren meinen, dass die gerade Zahl sich auf den 10. Tag des Pilgerfahrtsmonats Ḏu-l-Ḥiǧǧa, Tag des Schlachtens zum Schluss der Pilgerfahrt, während sich die ungerade Zahl auf den Tag der Versammlung der Pilger auf der Ebene von ‘Arafāt am 9. Ḏu-l-Ḥiǧǧa bezieht. Es wird ferner überliefert, dass es sich mit der geraden und ungeraden Zahl auf die Gebete, die aus gerader Zahl von Rak‘a (Gebetsabschnitt) sowie auf andere Gebete, die aus ungerader Zahl von Rak‘a beziehen, z.B. das Witr-Gebet, das spät in der Nacht verrichtet wird. (vgl. dazu 36:36). Der Schwur bei der Nacht, "wenn sie vergeht", weist auf die von Allāh erschaffene Funktion der Erde im Sonnensystem.

al-Fadschr 89:4

Sura Al-Faǧr (Das Frühlicht) (offenbart zu Makka) 30 Āyāt Die Gegensätze in der Natur und in der Geschichte der Menschheit müssen den Glauben ans Jenseits festigen. Nur der Glanz der diesseitigen Welt macht den Menschen blind vor Allāhs Wahrheit. Wenn Allāh ihm Ehre und Gaben gibt, fühlt er sich stolz darauf. Wenn Allāh aber für ihn den Lebensunterhalt begrenzt, bekalgt er sich. Er erkennt nicht die wahren Prüfungen in beiden Fällen, welche sind Demut und Geduld. Er misshandelt die Waisen, speist nicht die Armen, verschlingt gierig das Erbschaftsgut und liebt den Wohlstand übermäßig. In diesen Fällen wird Allāhs Strafe mit Sicherheit kommen. Nur die rechtschaffene Seele wird zu ihrem Herrn zufrieden und Ihn zufriedenstellend zurückkehren und unter Seinen treuen Dienern ins Paradies eingehen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Frühlicht (89:1); und bei den zehn Nächten (89:2); und beim (an Zahl) Geraden und Ungeraden (89:3); und bei der Nacht, wenn sie vergeht! (89:4) Ist hierin nicht ein ausreichender Beweis für einen, der Verstand hat? (89:5) Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den ‘Ād verfuhr (89:6), mit (der Stadt) Iram, der Säulenreichen (89:7), dergleichen nicht erschaffen wurde in (anderen) Ländern? (89:8) Und den Ṯamūd, die die Felsen im Tal aushöhlten? (89:9) Und Pharao mit seinen bodenfesten Bauten? (89:10) Denjenigen, die im Lande gewalttätig waren (89:11) und dort viel Verderbnis stifteten? (89:12) Darum ließ dein Herr die Geißel der Strafe auf sie schütten. (89:13) Wahrlich, dein Herr ist ständig auf der Wacht. (89:14) Dies ist ein Schwur Allāhs bei Seiner Schöpfung in ihren verschiedenen Formen, der Ihm allein zusteht. Wir Menschen dürfen diese Schwurform nicht anwenden, sondern "bei Allāh" allein schwören. Hier beziehet es sich auf die Naturerscheinung des Frühlichts, das die Dunkelheit der Nacht vertreibt und die Regsamkeit des Lebens verursacht. Die zehn Nächte beziehen sich auf die ersten gesegneten zehn Nächte des Pilgerfahrtmonats Ḏu-l-Ḥiǧǧa. Andere Qur’ān- Kommentatoren meinen, es handele sich um die letzten zehn Tage des Fastenmonats Ramaḍān, in denen die Nacht der Macht (Lailatu-l-Qadr), in der die ersten Verse des Qur’ān offenbart wurden, fällt. (vgl. dazu 96:1ff.). Es wurde überliefert, dass der Schwur mit der geraden und ungeraden Zahl sich auf den Einzigen Schöpfer und auf alle von Ihm erschaffenen Paare bezieht. Manche Qur’ān-Kommentatoren meinen, dass die gerade Zahl sich auf den 10. Tag des Pilgerfahrtsmonats Ḏu-l-Ḥiǧǧa, Tag des Schlachtens zum Schluss der Pilgerfahrt, während sich die ungerade Zahl auf den Tag der Versammlung der Pilger auf der Ebene von ‘Arafāt am 9. Ḏu-l-Ḥiǧǧa bezieht. Es wird ferner überliefert, dass es sich mit der geraden und ungeraden Zahl auf die Gebete, die aus gerader Zahl von Rak‘a (Gebetsabschnitt) sowie auf andere Gebete, die aus ungerader Zahl von Rak‘a beziehen, z.B. das Witr-Gebet, das spät in der Nacht verrichtet wird. (vgl. dazu 36:36). Der Schwur bei der Nacht, "wenn sie vergeht", weist auf die von Allāh erschaffene Funktion der Erde im Sonnensystem.

al-Fadschr 89:5

Sind die vorgenannten Beispiele aus der Schöpfung (vgl. oben 89:1-4 und die Anmerkung dazu) nicht grossartig genug für diejenigen, die Verstand haben.

al-Fadschr 89:6

Der Stamm der ‘Ād war historisch bekannt mit dem Namen ihrer Stadt Iram, die zwischen ‘Oman und Ḥadramaut lag. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre Bauten oder die Pfeiler ihrer Zelte interpretiert; sie sind ferner mit ihrem grossen Körperbau bekannt. Den historischen Berichten zufolge war ihre Stadt die schönste Stadt der Welt zu jener Zeit; sie wurde von Šaddād Ibn ‘Ād während einer Periode von 300 Jahren gebaut, der selbst bis zum Alter von 900 Jahren lebte. Šaddād, so wird berichtet, hörte vom Paradies und wollte ihn ebenso auf der Erde bauen. Jedoch, als alles beendet war und er seine Leute hereinführte, zerstörte Allāh alles mit Seinem unwiderruflichen Befehl. Allāh erwähnt dann das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. (vgl. 26:123-135 und die Anmerkung dazu). Die Menschen zu Zeiten des Propheten, an die sich der Qur’ān zunächst wandte, wussten sehr wohl, was mit diesen Völkern geschehen war; denn es gab zahlreiche Berichte und Geschichten darüber, die von Generation zu Generation erklärt und weitergegeben worden waren. Diese Beschreibungen über ihr von Allāh herbeigeführtes Schicksal waren ein Trost für die Gläubigen, insbesondere für die aus Makka, die zu der Zeit, als diese Sura offenbart wurde, von gnadenloser Verfolgung und Heimsuchung durch die Ungläubigen gepeinigt wurden. Diese kurzen Verse befassen sich mit dem Schicksal der mächtigen und despotischen Völker der Frühgeschichte. Und wenn der Mensch von seinem Herrn geprüft wird, indem Er ihm Wohltaten erweist und Gnaden auf ihn häuft, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich gewürdigt.“ (89:15) Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung abmisst, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich erniedrigt.“ (89:16) Nein, ihr seid nicht freigebig gegen die Waise (89:17) und treibt einander nicht an, den Armen zu speisen. (89:18) Und ihr verzehrt das Erbe (anderer) ganz und gar. (89:19) Und ihr liebt den Reichtum mit übermäßiger Liebe. (89:20)

al-Fadschr 89:7

Der Stamm der ‘Ād war historisch bekannt mit dem Namen ihrer Stadt Iram, die zwischen ‘Oman und Ḥadramaut lag. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre Bauten oder die Pfeiler ihrer Zelte interpretiert; sie sind ferner mit ihrem grossen Körperbau bekannt. Den historischen Berichten zufolge war ihre Stadt die schönste Stadt der Welt zu jener Zeit; sie wurde von Šaddād Ibn ‘Ād während einer Periode von 300 Jahren gebaut, der selbst bis zum Alter von 900 Jahren lebte. Šaddād, so wird berichtet, hörte vom Paradies und wollte ihn ebenso auf der Erde bauen. Jedoch, als alles beendet war und er seine Leute hereinführte, zerstörte Allāh alles mit Seinem unwiderruflichen Befehl. Allāh erwähnt dann das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. (vgl. 26:123-135 und die Anmerkung dazu). Die Menschen zu Zeiten des Propheten, an die sich der Qur’ān zunächst wandte, wussten sehr wohl, was mit diesen Völkern geschehen war; denn es gab zahlreiche Berichte und Geschichten darüber, die von Generation zu Generation erklärt und weitergegeben worden waren. Diese Beschreibungen über ihr von Allāh herbeigeführtes Schicksal waren ein Trost für die Gläubigen, insbesondere für die aus Makka, die zu der Zeit, als diese Sura offenbart wurde, von gnadenloser Verfolgung und Heimsuchung durch die Ungläubigen gepeinigt wurden. Diese kurzen Verse befassen sich mit dem Schicksal der mächtigen und despotischen Völker der Frühgeschichte. Und wenn der Mensch von seinem Herrn geprüft wird, indem Er ihm Wohltaten erweist und Gnaden auf ihn häuft, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich gewürdigt.“ (89:15) Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung abmisst, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich erniedrigt.“ (89:16) Nein, ihr seid nicht freigebig gegen die Waise (89:17) und treibt einander nicht an, den Armen zu speisen. (89:18) Und ihr verzehrt das Erbe (anderer) ganz und gar. (89:19) Und ihr liebt den Reichtum mit übermäßiger Liebe. (89:20)

al-Fadschr 89:8

Der Stamm der ‘Ād war historisch bekannt mit dem Namen ihrer Stadt Iram, die zwischen ‘Oman und Ḥadramaut lag. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre Bauten oder die Pfeiler ihrer Zelte interpretiert; sie sind ferner mit ihrem grossen Körperbau bekannt. Den historischen Berichten zufolge war ihre Stadt die schönste Stadt der Welt zu jener Zeit; sie wurde von Šaddād Ibn ‘Ād während einer Periode von 300 Jahren gebaut, der selbst bis zum Alter von 900 Jahren lebte. Šaddād, so wird berichtet, hörte vom Paradies und wollte ihn ebenso auf der Erde bauen. Jedoch, als alles beendet war und er seine Leute hereinführte, zerstörte Allāh alles mit Seinem unwiderruflichen Befehl. Allāh erwähnt dann das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. (vgl. 26:123-135 und die Anmerkung dazu). Die Menschen zu Zeiten des Propheten, an die sich der Qur’ān zunächst wandte, wussten sehr wohl, was mit diesen Völkern geschehen war; denn es gab zahlreiche Berichte und Geschichten darüber, die von Generation zu Generation erklärt und weitergegeben worden waren. Diese Beschreibungen über ihr von Allāh herbeigeführtes Schicksal waren ein Trost für die Gläubigen, insbesondere für die aus Makka, die zu der Zeit, als diese Sura offenbart wurde, von gnadenloser Verfolgung und Heimsuchung durch die Ungläubigen gepeinigt wurden. Diese kurzen Verse befassen sich mit dem Schicksal der mächtigen und despotischen Völker der Frühgeschichte. Und wenn der Mensch von seinem Herrn geprüft wird, indem Er ihm Wohltaten erweist und Gnaden auf ihn häuft, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich gewürdigt.“ (89:15) Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung abmisst, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich erniedrigt.“ (89:16) Nein, ihr seid nicht freigebig gegen die Waise (89:17) und treibt einander nicht an, den Armen zu speisen. (89:18) Und ihr verzehrt das Erbe (anderer) ganz und gar. (89:19) Und ihr liebt den Reichtum mit übermäßiger Liebe. (89:20)

al-Fadschr 89:9

Der Stamm der ‘Ād war historisch bekannt mit dem Namen ihrer Stadt Iram, die zwischen ‘Oman und Ḥadramaut lag. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre Bauten oder die Pfeiler ihrer Zelte interpretiert; sie sind ferner mit ihrem grossen Körperbau bekannt. Den historischen Berichten zufolge war ihre Stadt die schönste Stadt der Welt zu jener Zeit; sie wurde von Šaddād Ibn ‘Ād während einer Periode von 300 Jahren gebaut, der selbst bis zum Alter von 900 Jahren lebte. Šaddād, so wird berichtet, hörte vom Paradies und wollte ihn ebenso auf der Erde bauen. Jedoch, als alles beendet war und er seine Leute hereinführte, zerstörte Allāh alles mit Seinem unwiderruflichen Befehl. Allāh erwähnt dann das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. (vgl. 26:123-135 und die Anmerkung dazu). Die Menschen zu Zeiten des Propheten, an die sich der Qur’ān zunächst wandte, wussten sehr wohl, was mit diesen Völkern geschehen war; denn es gab zahlreiche Berichte und Geschichten darüber, die von Generation zu Generation erklärt und weitergegeben worden waren. Diese Beschreibungen über ihr von Allāh herbeigeführtes Schicksal waren ein Trost für die Gläubigen, insbesondere für die aus Makka, die zu der Zeit, als diese Sura offenbart wurde, von gnadenloser Verfolgung und Heimsuchung durch die Ungläubigen gepeinigt wurden. Diese kurzen Verse befassen sich mit dem Schicksal der mächtigen und despotischen Völker der Frühgeschichte. Und wenn der Mensch von seinem Herrn geprüft wird, indem Er ihm Wohltaten erweist und Gnaden auf ihn häuft, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich gewürdigt.“ (89:15) Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung abmisst, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich erniedrigt.“ (89:16) Nein, ihr seid nicht freigebig gegen die Waise (89:17) und treibt einander nicht an, den Armen zu speisen. (89:18) Und ihr verzehrt das Erbe (anderer) ganz und gar. (89:19) Und ihr liebt den Reichtum mit übermäßiger Liebe. (89:20)

al-Fadschr 89:10

Der Stamm der ‘Ād war historisch bekannt mit dem Namen ihrer Stadt Iram, die zwischen ‘Oman und Ḥadramaut lag. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre Bauten oder die Pfeiler ihrer Zelte interpretiert; sie sind ferner mit ihrem grossen Körperbau bekannt. Den historischen Berichten zufolge war ihre Stadt die schönste Stadt der Welt zu jener Zeit; sie wurde von Šaddād Ibn ‘Ād während einer Periode von 300 Jahren gebaut, der selbst bis zum Alter von 900 Jahren lebte. Šaddād, so wird berichtet, hörte vom Paradies und wollte ihn ebenso auf der Erde bauen. Jedoch, als alles beendet war und er seine Leute hereinführte, zerstörte Allāh alles mit Seinem unwiderruflichen Befehl. Allāh erwähnt dann das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. (vgl. 26:123-135 und die Anmerkung dazu). Die Menschen zu Zeiten des Propheten, an die sich der Qur’ān zunächst wandte, wussten sehr wohl, was mit diesen Völkern geschehen war; denn es gab zahlreiche Berichte und Geschichten darüber, die von Generation zu Generation erklärt und weitergegeben worden waren. Diese Beschreibungen über ihr von Allāh herbeigeführtes Schicksal waren ein Trost für die Gläubigen, insbesondere für die aus Makka, die zu der Zeit, als diese Sura offenbart wurde, von gnadenloser Verfolgung und Heimsuchung durch die Ungläubigen gepeinigt wurden. Diese kurzen Verse befassen sich mit dem Schicksal der mächtigen und despotischen Völker der Frühgeschichte. Und wenn der Mensch von seinem Herrn geprüft wird, indem Er ihm Wohltaten erweist und Gnaden auf ihn häuft, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich gewürdigt.“ (89:15) Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung abmisst, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich erniedrigt.“ (89:16) Nein, ihr seid nicht freigebig gegen die Waise (89:17) und treibt einander nicht an, den Armen zu speisen. (89:18) Und ihr verzehrt das Erbe (anderer) ganz und gar. (89:19) Und ihr liebt den Reichtum mit übermäßiger Liebe. (89:20)

al-Fadschr 89:11

Der Stamm der ‘Ād war historisch bekannt mit dem Namen ihrer Stadt Iram, die zwischen ‘Oman und Ḥadramaut lag. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre Bauten oder die Pfeiler ihrer Zelte interpretiert; sie sind ferner mit ihrem grossen Körperbau bekannt. Den historischen Berichten zufolge war ihre Stadt die schönste Stadt der Welt zu jener Zeit; sie wurde von Šaddād Ibn ‘Ād während einer Periode von 300 Jahren gebaut, der selbst bis zum Alter von 900 Jahren lebte. Šaddād, so wird berichtet, hörte vom Paradies und wollte ihn ebenso auf der Erde bauen. Jedoch, als alles beendet war und er seine Leute hereinführte, zerstörte Allāh alles mit Seinem unwiderruflichen Befehl. Allāh erwähnt dann das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. (vgl. 26:123-135 und die Anmerkung dazu). Die Menschen zu Zeiten des Propheten, an die sich der Qur’ān zunächst wandte, wussten sehr wohl, was mit diesen Völkern geschehen war; denn es gab zahlreiche Berichte und Geschichten darüber, die von Generation zu Generation erklärt und weitergegeben worden waren. Diese Beschreibungen über ihr von Allāh herbeigeführtes Schicksal waren ein Trost für die Gläubigen, insbesondere für die aus Makka, die zu der Zeit, als diese Sura offenbart wurde, von gnadenloser Verfolgung und Heimsuchung durch die Ungläubigen gepeinigt wurden. Diese kurzen Verse befassen sich mit dem Schicksal der mächtigen und despotischen Völker der Frühgeschichte. Und wenn der Mensch von seinem Herrn geprüft wird, indem Er ihm Wohltaten erweist und Gnaden auf ihn häuft, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich gewürdigt.“ (89:15) Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung abmisst, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich erniedrigt.“ (89:16) Nein, ihr seid nicht freigebig gegen die Waise (89:17) und treibt einander nicht an, den Armen zu speisen. (89:18) Und ihr verzehrt das Erbe (anderer) ganz und gar. (89:19) Und ihr liebt den Reichtum mit übermäßiger Liebe. (89:20)

al-Fadschr 89:12

Der Stamm der ‘Ād war historisch bekannt mit dem Namen ihrer Stadt Iram, die zwischen ‘Oman und Ḥadramaut lag. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre Bauten oder die Pfeiler ihrer Zelte interpretiert; sie sind ferner mit ihrem grossen Körperbau bekannt. Den historischen Berichten zufolge war ihre Stadt die schönste Stadt der Welt zu jener Zeit; sie wurde von Šaddād Ibn ‘Ād während einer Periode von 300 Jahren gebaut, der selbst bis zum Alter von 900 Jahren lebte. Šaddād, so wird berichtet, hörte vom Paradies und wollte ihn ebenso auf der Erde bauen. Jedoch, als alles beendet war und er seine Leute hereinführte, zerstörte Allāh alles mit Seinem unwiderruflichen Befehl. Allāh erwähnt dann das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. (vgl. 26:123-135 und die Anmerkung dazu). Die Menschen zu Zeiten des Propheten, an die sich der Qur’ān zunächst wandte, wussten sehr wohl, was mit diesen Völkern geschehen war; denn es gab zahlreiche Berichte und Geschichten darüber, die von Generation zu Generation erklärt und weitergegeben worden waren. Diese Beschreibungen über ihr von Allāh herbeigeführtes Schicksal waren ein Trost für die Gläubigen, insbesondere für die aus Makka, die zu der Zeit, als diese Sura offenbart wurde, von gnadenloser Verfolgung und Heimsuchung durch die Ungläubigen gepeinigt wurden. Diese kurzen Verse befassen sich mit dem Schicksal der mächtigen und despotischen Völker der Frühgeschichte. Und wenn der Mensch von seinem Herrn geprüft wird, indem Er ihm Wohltaten erweist und Gnaden auf ihn häuft, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich gewürdigt.“ (89:15) Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung abmisst, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich erniedrigt.“ (89:16) Nein, ihr seid nicht freigebig gegen die Waise (89:17) und treibt einander nicht an, den Armen zu speisen. (89:18) Und ihr verzehrt das Erbe (anderer) ganz und gar. (89:19) Und ihr liebt den Reichtum mit übermäßiger Liebe. (89:20)

al-Fadschr 89:13

Der Stamm der ‘Ād war historisch bekannt mit dem Namen ihrer Stadt Iram, die zwischen ‘Oman und Ḥadramaut lag. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre Bauten oder die Pfeiler ihrer Zelte interpretiert; sie sind ferner mit ihrem grossen Körperbau bekannt. Den historischen Berichten zufolge war ihre Stadt die schönste Stadt der Welt zu jener Zeit; sie wurde von Šaddād Ibn ‘Ād während einer Periode von 300 Jahren gebaut, der selbst bis zum Alter von 900 Jahren lebte. Šaddād, so wird berichtet, hörte vom Paradies und wollte ihn ebenso auf der Erde bauen. Jedoch, als alles beendet war und er seine Leute hereinführte, zerstörte Allāh alles mit Seinem unwiderruflichen Befehl. Allāh erwähnt dann das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. (vgl. 26:123-135 und die Anmerkung dazu). Die Menschen zu Zeiten des Propheten, an die sich der Qur’ān zunächst wandte, wussten sehr wohl, was mit diesen Völkern geschehen war; denn es gab zahlreiche Berichte und Geschichten darüber, die von Generation zu Generation erklärt und weitergegeben worden waren. Diese Beschreibungen über ihr von Allāh herbeigeführtes Schicksal waren ein Trost für die Gläubigen, insbesondere für die aus Makka, die zu der Zeit, als diese Sura offenbart wurde, von gnadenloser Verfolgung und Heimsuchung durch die Ungläubigen gepeinigt wurden. Diese kurzen Verse befassen sich mit dem Schicksal der mächtigen und despotischen Völker der Frühgeschichte. Und wenn der Mensch von seinem Herrn geprüft wird, indem Er ihm Wohltaten erweist und Gnaden auf ihn häuft, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich gewürdigt.“ (89:15) Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung abmisst, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich erniedrigt.“ (89:16) Nein, ihr seid nicht freigebig gegen die Waise (89:17) und treibt einander nicht an, den Armen zu speisen. (89:18) Und ihr verzehrt das Erbe (anderer) ganz und gar. (89:19) Und ihr liebt den Reichtum mit übermäßiger Liebe. (89:20)

al-Fadschr 89:14

Der Stamm der ‘Ād war historisch bekannt mit dem Namen ihrer Stadt Iram, die zwischen ‘Oman und Ḥadramaut lag. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre Bauten oder die Pfeiler ihrer Zelte interpretiert; sie sind ferner mit ihrem grossen Körperbau bekannt. Den historischen Berichten zufolge war ihre Stadt die schönste Stadt der Welt zu jener Zeit; sie wurde von Šaddād Ibn ‘Ād während einer Periode von 300 Jahren gebaut, der selbst bis zum Alter von 900 Jahren lebte. Šaddād, so wird berichtet, hörte vom Paradies und wollte ihn ebenso auf der Erde bauen. Jedoch, als alles beendet war und er seine Leute hereinführte, zerstörte Allāh alles mit Seinem unwiderruflichen Befehl. Allāh erwähnt dann das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. (vgl. 26:123-135 und die Anmerkung dazu). Die Menschen zu Zeiten des Propheten, an die sich der Qur’ān zunächst wandte, wussten sehr wohl, was mit diesen Völkern geschehen war; denn es gab zahlreiche Berichte und Geschichten darüber, die von Generation zu Generation erklärt und weitergegeben worden waren. Diese Beschreibungen über ihr von Allāh herbeigeführtes Schicksal waren ein Trost für die Gläubigen, insbesondere für die aus Makka, die zu der Zeit, als diese Sura offenbart wurde, von gnadenloser Verfolgung und Heimsuchung durch die Ungläubigen gepeinigt wurden. Diese kurzen Verse befassen sich mit dem Schicksal der mächtigen und despotischen Völker der Frühgeschichte. Und wenn der Mensch von seinem Herrn geprüft wird, indem Er ihm Wohltaten erweist und Gnaden auf ihn häuft, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich gewürdigt.“ (89:15) Wenn Er ihn aber prüft, indem Er ihm seine Versorgung abmisst, dann sagt er: ”Mein Herr hat mich erniedrigt.“ (89:16) Nein, ihr seid nicht freigebig gegen die Waise (89:17) und treibt einander nicht an, den Armen zu speisen. (89:18) Und ihr verzehrt das Erbe (anderer) ganz und gar. (89:19) Und ihr liebt den Reichtum mit übermäßiger Liebe. (89:20)

al-Fadschr 89:15

Der Mensch wird durch Gut und Böse geprüft. Allāh weist hier darauf hin, wie dieser Mensch undankbar sein kann. Anstatt Allāh für Seine Gabe zu lobpreisen, sieht er nur, dass Allāh ihn durch große Versorgung, Wohlstand und Reichtem sein Leben herausgehoben hat und er vergisst dabei, Allāh dafür zu danken. Bei Beschränkung seiner Versorgung wird er ebenfalls geprüft. Anstatt zu sehen, dass sein Zustand eine Prüfung ist, fängt er an zu klagen.

al-Fadschr 89:16

Der Mensch betrachtet das Nichtvorhandensein oder den Verlust von Überfluss nicht als Prüfung, sondern als Beweis göttlicher "Ungerechtigkeit" - wodurch er sich womöglich dazu hinreißen lässt, Allāhs Existenz überhaupt zu leugnen.

al-Fadschr 89:17

Hier erinnert Allāh den Menschen daran, dass er die göttlichen Gebote vernachlässigt hat.

al-Fadschr 89:18

Selbst wenn wir unsere eigenen Wertmaßstäbe anlegen, sind wir bereit, sofern wir im Überfluss leben, an die Waisen oder an die ums Überleben kämpfenden Armen zu denken? Viele Menschen sind sogar bereit, das Erbe der hilflosen Waisen zu unterschlagen und ihre eigene Versorgung in Ausschweifungen zu verschwenden.

al-Fadschr 89:19

Die Erbschaft kann missbraucht werden, durch den Verwalter des Erbgutes von Minderjährigen oder Menschen, die ihre eigenen Interessen nicht wahrnehmen können. Nicht aber so, wenn die Erde kurz und klein zermalmt wird (89:21) und dein Herr kommt und (auch) die Engel in Reihen auf Reihen (kommen) (89:22) und die Ǧahannam an jenem Tage nahegebracht wird. An jenem Tage wird der Mensch bereit sein, sich mahnen zu lassen; aber was wird ihm dann eine Mahnung nutzen? (89:23) Er wird sagen: ”O hätte ich doch im Voraus für (dieses) mein Leben Sorge getragen!“ (89:24) An jenem Tag wird niemand so bestrafen wie Er (89:25), und niemand wird so festbinden wie Er. (89:26) O du ruhige Seele! (89:27) Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit (Allāhs) Wohlwollen. (89:28) So schließ' dich dem Kreis Meiner Diener an. (89:29) Und tritt ein in Mein Paradies. (89:30)

al-Fadschr 89:20

Die Erbschaft kann missbraucht werden, durch den Verwalter des Erbgutes von Minderjährigen oder Menschen, die ihre eigenen Interessen nicht wahrnehmen können. Nicht aber so, wenn die Erde kurz und klein zermalmt wird (89:21) und dein Herr kommt und (auch) die Engel in Reihen auf Reihen (kommen) (89:22) und die Ǧahannam an jenem Tage nahegebracht wird. An jenem Tage wird der Mensch bereit sein, sich mahnen zu lassen; aber was wird ihm dann eine Mahnung nutzen? (89:23) Er wird sagen: ”O hätte ich doch im Voraus für (dieses) mein Leben Sorge getragen!“ (89:24) An jenem Tag wird niemand so bestrafen wie Er (89:25), und niemand wird so festbinden wie Er. (89:26) O du ruhige Seele! (89:27) Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit (Allāhs) Wohlwollen. (89:28) So schließ' dich dem Kreis Meiner Diener an. (89:29) Und tritt ein in Mein Paradies. (89:30)

al-Fadschr 89:21

Am Tag der Auferstehung wird sich der Mensch erinnern, aber wie kann ihm diese Erinnerung helfen? Obwohl es keine Erklärung für das Kommen Allāhs und der Engel gibt, vermittelt diese Ankündigung Ehrfurcht und ängstliche Erwartung. Dies trifft ebenso auf die Hölle zu, die dann ihren künftigen Bewohnern ganz nahe sein wird. Was tatsächlich geschehen wird und wie es geschieht, ist Bestandteil des göttlichen Wissens. Der Mensch, der nie darüber nachgedacht hat, was für eine Prüfung in weltlichen Gütern liegen könnte oder in auferlegten Entbehrungen, der gierig das Erbe von Waisen verschlang, der sich in dem Wunsch nach Geld verzehrte, ohne sich um die Bedürfnisse der Waisen und Armen zu kümmern, der unterdrückte, Unordnung stiftete und sich von der göttlichen Rechtleitung abwandte, dieser Mensch wird sich nun der Wahrheit erinnern und erkennen, was vor ihm liegt.

al-Fadschr 89:22

Am Tag der Auferstehung wird sich der Mensch erinnern, aber wie kann ihm diese Erinnerung helfen? Obwohl es keine Erklärung für das Kommen Allāhs und der Engel gibt, vermittelt diese Ankündigung Ehrfurcht und ängstliche Erwartung. Dies trifft ebenso auf die Hölle zu, die dann ihren künftigen Bewohnern ganz nahe sein wird. Was tatsächlich geschehen wird und wie es geschieht, ist Bestandteil des göttlichen Wissens. Der Mensch, der nie darüber nachgedacht hat, was für eine Prüfung in weltlichen Gütern liegen könnte oder in auferlegten Entbehrungen, der gierig das Erbe von Waisen verschlang, der sich in dem Wunsch nach Geld verzehrte, ohne sich um die Bedürfnisse der Waisen und Armen zu kümmern, der unterdrückte, Unordnung stiftete und sich von der göttlichen Rechtleitung abwandte, dieser Mensch wird sich nun der Wahrheit erinnern und erkennen, was vor ihm liegt.

al-Fadschr 89:23

Am Tag der Auferstehung wird sich der Mensch erinnern, aber wie kann ihm diese Erinnerung helfen? Obwohl es keine Erklärung für das Kommen Allāhs und der Engel gibt, vermittelt diese Ankündigung Ehrfurcht und ängstliche Erwartung. Dies trifft ebenso auf die Hölle zu, die dann ihren künftigen Bewohnern ganz nahe sein wird. Was tatsächlich geschehen wird und wie es geschieht, ist Bestandteil des göttlichen Wissens. Der Mensch, der nie darüber nachgedacht hat, was für eine Prüfung in weltlichen Gütern liegen könnte oder in auferlegten Entbehrungen, der gierig das Erbe von Waisen verschlang, der sich in dem Wunsch nach Geld verzehrte, ohne sich um die Bedürfnisse der Waisen und Armen zu kümmern, der unterdrückte, Unordnung stiftete und sich von der göttlichen Rechtleitung abwandte, dieser Mensch wird sich nun der Wahrheit erinnern und erkennen, was vor ihm liegt.

al-Fadschr 89:24

Am Tag der Auferstehung wird sich der Mensch erinnern, aber wie kann ihm diese Erinnerung helfen? Obwohl es keine Erklärung für das Kommen Allāhs und der Engel gibt, vermittelt diese Ankündigung Ehrfurcht und ängstliche Erwartung. Dies trifft ebenso auf die Hölle zu, die dann ihren künftigen Bewohnern ganz nahe sein wird. Was tatsächlich geschehen wird und wie es geschieht, ist Bestandteil des göttlichen Wissens. Der Mensch, der nie darüber nachgedacht hat, was für eine Prüfung in weltlichen Gütern liegen könnte oder in auferlegten Entbehrungen, der gierig das Erbe von Waisen verschlang, der sich in dem Wunsch nach Geld verzehrte, ohne sich um die Bedürfnisse der Waisen und Armen zu kümmern, der unterdrückte, Unordnung stiftete und sich von der göttlichen Rechtleitung abwandte, dieser Mensch wird sich nun der Wahrheit erinnern und erkennen, was vor ihm liegt.

al-Fadschr 89:25

Am Tag der Auferstehung wird sich der Mensch erinnern, aber wie kann ihm diese Erinnerung helfen? Obwohl es keine Erklärung für das Kommen Allāhs und der Engel gibt, vermittelt diese Ankündigung Ehrfurcht und ängstliche Erwartung. Dies trifft ebenso auf die Hölle zu, die dann ihren künftigen Bewohnern ganz nahe sein wird. Was tatsächlich geschehen wird und wie es geschieht, ist Bestandteil des göttlichen Wissens. Der Mensch, der nie darüber nachgedacht hat, was für eine Prüfung in weltlichen Gütern liegen könnte oder in auferlegten Entbehrungen, der gierig das Erbe von Waisen verschlang, der sich in dem Wunsch nach Geld verzehrte, ohne sich um die Bedürfnisse der Waisen und Armen zu kümmern, der unterdrückte, Unordnung stiftete und sich von der göttlichen Rechtleitung abwandte, dieser Mensch wird sich nun der Wahrheit erinnern und erkennen, was vor ihm liegt.

al-Fadschr 89:26

Am Tag der Auferstehung wird sich der Mensch erinnern, aber wie kann ihm diese Erinnerung helfen? Obwohl es keine Erklärung für das Kommen Allāhs und der Engel gibt, vermittelt diese Ankündigung Ehrfurcht und ängstliche Erwartung. Dies trifft ebenso auf die Hölle zu, die dann ihren künftigen Bewohnern ganz nahe sein wird. Was tatsächlich geschehen wird und wie es geschieht, ist Bestandteil des göttlichen Wissens. Der Mensch, der nie darüber nachgedacht hat, was für eine Prüfung in weltlichen Gütern liegen könnte oder in auferlegten Entbehrungen, der gierig das Erbe von Waisen verschlang, der sich in dem Wunsch nach Geld verzehrte, ohne sich um die Bedürfnisse der Waisen und Armen zu kümmern, der unterdrückte, Unordnung stiftete und sich von der göttlichen Rechtleitung abwandte, dieser Mensch wird sich nun der Wahrheit erinnern und erkennen, was vor ihm liegt.

al-Fadschr 89:27

Am Ende dieser herrlichen Sura ruft unser Schöpfer seine Diener mit herzergreifenden Worten an und sagt in der Einzelform: ”O du ruhige Seele! Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit Allāhs Wohlwollen. So schließ' dich dem Kreis Meiner Diener an. Und tritt ein in Mein Paradies.“ Wie sanft, liebevoll und tröstlich wird hier die im Frieden ihrer irdischen Gottesfürchtigkeit eingebettete Seele willkommen geheißen und aufgefordert, mit jenen Gottesdienern, denen Gnade zuteil wird, in das göttliche Paradies einzutreten. Alles Lob gebührt Ihm, Dem Herrn der Schöpfung.

al-Fadschr 89:28

Am Ende dieser herrlichen Sura ruft unser Schöpfer seine Diener mit herzergreifenden Worten an und sagt in der Einzelform: ”O du ruhige Seele! Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit Allāhs Wohlwollen. So schließ' dich dem Kreis Meiner Diener an. Und tritt ein in Mein Paradies.“ Wie sanft, liebevoll und tröstlich wird hier die im Frieden ihrer irdischen Gottesfürchtigkeit eingebettete Seele willkommen geheißen und aufgefordert, mit jenen Gottesdienern, denen Gnade zuteil wird, in das göttliche Paradies einzutreten. Alles Lob gebührt Ihm, Dem Herrn der Schöpfung.

al-Fadschr 89:29

Am Ende dieser herrlichen Sura ruft unser Schöpfer seine Diener mit herzergreifenden Worten an und sagt in der Einzelform: ”O du ruhige Seele! Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit Allāhs Wohlwollen. So schließ' dich dem Kreis Meiner Diener an. Und tritt ein in Mein Paradies.“ Wie sanft, liebevoll und tröstlich wird hier die im Frieden ihrer irdischen Gottesfürchtigkeit eingebettete Seele willkommen geheißen und aufgefordert, mit jenen Gottesdienern, denen Gnade zuteil wird, in das göttliche Paradies einzutreten. Alles Lob gebührt Ihm, Dem Herrn der Schöpfung.

al-Fadschr 89:30

Am Ende dieser herrlichen Sura ruft unser Schöpfer seine Diener mit herzergreifenden Worten an und sagt in der Einzelform: ”O du ruhige Seele! Kehre zurück zu deinem Herrn wohlzufrieden und mit Allāhs Wohlwollen. So schließ' dich dem Kreis Meiner Diener an. Und tritt ein in Mein Paradies.“ Wie sanft, liebevoll und tröstlich wird hier die im Frieden ihrer irdischen Gottesfürchtigkeit eingebettete Seele willkommen geheißen und aufgefordert, mit jenen Gottesdienern, denen Gnade zuteil wird, in das göttliche Paradies einzutreten. Alles Lob gebührt Ihm, Dem Herrn der Schöpfung.

al-Balad 90:1

Sura Al-Balad (Die Ortschaft) (offenbart zu Makka) 20 Āyāt Unser Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, wurde von seinen eigenen Leuten in Makka schlecht behandelt. Der Mensch ist zum Durchkämpfen im Leben erschaffen. Wenn er wohlhabend ist, darf er nicht prahlen; denn er muss vor Allāh abrechnen. Er soll diese Gaben nutzen, um Sklaven zu befreien, Bedürftige und Waisen zu speisen, zu glauben, geduldig zu sein und Taten der Liebenswürdigkeit und Gnade anderen gegenüber zu erweisen. Dann wird er unter den Gefährten "zur Rechten Seite" sein. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Ich schwöre bei dieser Ortschaft. (90:1) Und du wohnst in dieser Ortschaft (90:2); und bei dem Zeugenden und bei dem, was er gezeugt hat. (90:3) Wahrlich, Wir haben den Menschen (zu einem Dasein) in Bedrängnis erschaffen. (90:4) Meint er, niemand wird ihn in Bedrängnis bringen? (90:5) Er sagt: ”Ich habe viel Vermögen verschwendet.“ (90:6) Meint er, niemand hätte ihn gesehen? (90:7) Haben Wir ihm nicht zwei Augen gemacht (90:8) und eine Zunge und zwei Lippen? (90:9) Und ihm haben Wir die beiden Wege gezeigt. (90:10) Die Sura beginnt mit einer machtvollen Schwurform. Dabei ist die Stadt Makka mit dem geheiligten Haus Allāhs gemeint, das auf Erden errichtet wurde als Ort des Friedens, wo die Menschen ihre Waffen niederlegen und ihre Streitigkeiten beenden müssen, wo selbst Pflanzen, Vögel und alle anderen Geschöpfe in Sicherheit leben. (vgl. den Titel: "Lexikon der Pilgerfahrt", Islamische Bibliothek).

al-Balad 90:2

Mit "du" ist unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) gemeint, der in seiner Geburtsstadt Makka lebte.

al-Balad 90:3

Dies ist allgemein zu verstehen, dass der Schwur bei jedem Lebewesen erfolgt, das Allāh erschaffen hat, indem die Vermehrung durch Zeugung eine Gesetzmäßigkeit der Schöpfung darstellt.

al-Balad 90:4

Der Mensch wird Härten des Lebens ausgesetzt und muss sie ertragen, geduldig, wenn er gläubig ist, und ungeduldig und fluchend, wenn er ungläubig ist. Meint der Ungläubige etwa, dass niemand ihn in Bedrängnis bringen würde? (vgl. dazu 21:87) Doch Allāh ist Der, Der dies tun kann. Der Ungläubige sagt ferner: ”Ich habe viel Vermögen verschwendet“, und meint damit er habe dies zum Wohl der Menscheit eingesetzt. Meint er etwa, dass niemand ihn gesehen und die Wahrheit seiner Angaben gewusst hätte? Doch Allāh ist Der, Der dies tun kann. Denn Allāh hat Macht über alle Dinge. Ist Allāh nicht Der, Der diesen undankbaren Leugner erschaffen und ihm zwei Augen gemacht, mit denen er die Schöpfung seines Herrn sehen kann, und ihm eine Zunge und zwei Lippen gegeben, mit denen er reden und Argumentieren kann? Leider werden seine diese Fähigkeiten gegen seinen Schöpfer verwendet, Der ihm beide Wege klar gezeigt hat: Der eine Weg führt zur Rechtleitung und der andere zur Irreführung, also ein Weg zum Heil und ein Weg zum Übel. Doch er bezwang das Hindernis nicht. (90:11) Und was lehrt dich wissen, was das Hindernis ist? (90:12) (Es sind:) das Befreien eines Nackens (90:13); oder an einem Tage während der Hungersnot das Speisen (90:14) einer nahverwandten Waise (90:15) oder eines Armen, der sich im Staube wälzt. (90:16); Dann wird er unter denen sein, die glauben und einander ermahnen zur Geduld und einander ermahnen zur Barmherzigkeit. (90:17) Dies sind diejenigen, die von der rechten (Seite) sind. (90:18) Diejenigen aber, die nicht an Unsere Zeichen glauben - sie werden von der linken (Seite) sein (90:19); sie werden vom Feuer ringsum eingeschlossen sein. (90:20)

al-Balad 90:5

Der Mensch wird Härten des Lebens ausgesetzt und muss sie ertragen, geduldig, wenn er gläubig ist, und ungeduldig und fluchend, wenn er ungläubig ist. Meint der Ungläubige etwa, dass niemand ihn in Bedrängnis bringen würde? (vgl. dazu 21:87) Doch Allāh ist Der, Der dies tun kann. Der Ungläubige sagt ferner: ”Ich habe viel Vermögen verschwendet“, und meint damit er habe dies zum Wohl der Menscheit eingesetzt. Meint er etwa, dass niemand ihn gesehen und die Wahrheit seiner Angaben gewusst hätte? Doch Allāh ist Der, Der dies tun kann. Denn Allāh hat Macht über alle Dinge. Ist Allāh nicht Der, Der diesen undankbaren Leugner erschaffen und ihm zwei Augen gemacht, mit denen er die Schöpfung seines Herrn sehen kann, und ihm eine Zunge und zwei Lippen gegeben, mit denen er reden und Argumentieren kann? Leider werden seine diese Fähigkeiten gegen seinen Schöpfer verwendet, Der ihm beide Wege klar gezeigt hat: Der eine Weg führt zur Rechtleitung und der andere zur Irreführung, also ein Weg zum Heil und ein Weg zum Übel. Doch er bezwang das Hindernis nicht. (90:11) Und was lehrt dich wissen, was das Hindernis ist? (90:12) (Es sind:) das Befreien eines Nackens (90:13); oder an einem Tage während der Hungersnot das Speisen (90:14) einer nahverwandten Waise (90:15) oder eines Armen, der sich im Staube wälzt. (90:16); Dann wird er unter denen sein, die glauben und einander ermahnen zur Geduld und einander ermahnen zur Barmherzigkeit. (90:17) Dies sind diejenigen, die von der rechten (Seite) sind. (90:18) Diejenigen aber, die nicht an Unsere Zeichen glauben - sie werden von der linken (Seite) sein (90:19); sie werden vom Feuer ringsum eingeschlossen sein. (90:20)

al-Balad 90:11

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

al-Balad 90:12

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

al-Balad 90:13

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

al-Balad 90:14

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

al-Balad 90:15

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

al-Balad 90:16

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

al-Balad 90:17

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

al-Balad 90:18

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

al-Balad 90:19

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

al-Balad 90:20

Derjenige, der behauptet, er habe "viel Vermögen verschwendet“ (vgl. oben 90:6) hat sich nicht einmal darum gekümmert, dass die "Hindernisse" vor einem glücklichen Dasein des Menschen beseitigt werden. Zu diesen Hindernissen gehört, dass ein Mensch aus seiner Not durch die Sklaverei von seinen Fesseln befreiet wird; denn dieser wird in manchen Fällen an seinem "Nacken" gebunden und wie ein Tier geführt. Zu den genannten Hindrnissen gehört ferner die Beseitigung des Hungers, insbesondere zu jenen Zeiten der Hungernot, in denen viele Menschen leiden und sich vor Schmerzen im "Staub wälzen". Was nützt es, Sklaven zu befreien oder Hungrige zu speisen, wenn dahinter kein Glaube steht? Nur der Glaube verleiht solchen Taten ihren Wert vor dem Angesicht Allāhs. Wenn die Ungläubigen als Gefährten der linken Hand bezeichnet werden, deutet dies auf ihre Erniedrigung hin. Das Feuer, das sich über ihnen schließt, hält sie auf ewig gefangen. Davor gibt es kein Entrinnen.

asch-Schams 91:1

Sura Aš Šams (Die Sonne) (offenbart zu Makka) 15 Āyāt Allāhs Schöpfung spricht für Seine Gnade, damit wir uns Seiner gedenken. Allāh hat die Seele erleuchtet und ihr die freie Entscheidung gegeben. Wer seine eigene Seele reinigt ist erfolgreich; und der sie unrein hält wird die Folgen tragen müssen. Die letzte Aussage wird belegt durch die Strafe, die Allāh auf die Ṯamūd für ihre Untaten herabbrachte. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei der Sonne und bei ihrem Morgenglanz (91:1); und bei dem Mond, wenn er ihr folgt (91:2); und bei dem Tage, wenn er sie erstrahlen lässt (91:3); und bei der Nacht, wenn sie sie bedeckt (91:4); und bei dem Himmel und bei Dem, Der ihn aufgebaut hat (91:5); und bei der Erde und bei Dem, Der sie ausgebreitet hat (91:6); und bei einer (jeden menschlichen) Seele und bei Dem, Der sie gebildet (91:7) und ihr den Sinn für ihre Sündhaftigkeit und für ihre Gottesfurcht eingegeben hat! (91:8) Wahrlich, erfolgreich ist derjenige, der sie rein hält (91:9); und wahrlich, versagt hat derjenige, der sie verkommen lässt. (91:10) Was die Wichtigkeit der Sonne in der Schöpfung angeht, berichtet Keys (S. 15) wie folgt: Um 535/536 unserer Zeitrechnung ereilte die Menschheit eine der größten Naturkatastrophen aller Zeiten. Diese Katastrophe - höchstwahrscheinlich ein gewaltiger Vulkanausbruch, möglicherweise sogar ein Asteorideneinschlag auf der Erde - war der eigentliche Beginn unserer modernen Welt. Sonnenlicht und Sonnenwärme waren achtzehn Monate lang wie ausgelöscht, was auf praktisch jedem Kontinent zu chaotischen Klimaschwankungen führte, zu Hungersnot, Völkerwanderung, Krieg und gewaltigen politischen Umwälzungen. Das Desaster löste ungeheure intraregionale Veränderungen in vier großen Teilen der Welt aus - Afroeurasien (von der Mongolei bis Großbritannien, von Skandinavien bis Südafrika), dem Fernen Osten (China, Korea, Japan), Mesoamerika (Mexiko, Mittelamerika) und Südamerika - und veränderte die Weltgeschichte dramatisch. Mit sechs Dingen erfolgt hier der Schwur Allāhs, der Ihm allein zusteht. Für uns Menschen ist diese Schwurform nicht erlaubt, und wenn wir unbedingt schwören wollen, was nicht ratsam ist, so müssen wir nur "bei Allāh" schwören. Hierzu ist noch zu bemerken, dass Allāh im Vers 5 bei Sich Selbst schwört, und zwar als Der, Der den Himmel und seine wunderbare feste Konstruktion gebaut hat. Das Gleiche gilt für die Ausbreitung der Erde im Vers 6. Diese Ausbreitung wird im Qur’ān desöfteren als Wunder der Schöpfung erwähnt. An verschiedenen Stellen lesen wir in den Anmerkungen, dass derartige Aussage die Form der Erde als "Kugel" verrät, und zwar vor mehr als 1400 Jahren zur Zeit der Offenbarung als die Menschen noch geglaubt haben, die Erde sei eine Scheibe, an deren Ende der Mensch ins Leere abstürzen kann.

asch-Schams 91:2

Sura Aš Šams (Die Sonne) (offenbart zu Makka) 15 Āyāt Allāhs Schöpfung spricht für Seine Gnade, damit wir uns Seiner gedenken. Allāh hat die Seele erleuchtet und ihr die freie Entscheidung gegeben. Wer seine eigene Seele reinigt ist erfolgreich; und der sie unrein hält wird die Folgen tragen müssen. Die letzte Aussage wird belegt durch die Strafe, die Allāh auf die Ṯamūd für ihre Untaten herabbrachte. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei der Sonne und bei ihrem Morgenglanz (91:1); und bei dem Mond, wenn er ihr folgt (91:2); und bei dem Tage, wenn er sie erstrahlen lässt (91:3); und bei der Nacht, wenn sie sie bedeckt (91:4); und bei dem Himmel und bei Dem, Der ihn aufgebaut hat (91:5); und bei der Erde und bei Dem, Der sie ausgebreitet hat (91:6); und bei einer (jeden menschlichen) Seele und bei Dem, Der sie gebildet (91:7) und ihr den Sinn für ihre Sündhaftigkeit und für ihre Gottesfurcht eingegeben hat! (91:8) Wahrlich, erfolgreich ist derjenige, der sie rein hält (91:9); und wahrlich, versagt hat derjenige, der sie verkommen lässt. (91:10) Was die Wichtigkeit der Sonne in der Schöpfung angeht, berichtet Keys (S. 15) wie folgt: Um 535/536 unserer Zeitrechnung ereilte die Menschheit eine der größten Naturkatastrophen aller Zeiten. Diese Katastrophe - höchstwahrscheinlich ein gewaltiger Vulkanausbruch, möglicherweise sogar ein Asteorideneinschlag auf der Erde - war der eigentliche Beginn unserer modernen Welt. Sonnenlicht und Sonnenwärme waren achtzehn Monate lang wie ausgelöscht, was auf praktisch jedem Kontinent zu chaotischen Klimaschwankungen führte, zu Hungersnot, Völkerwanderung, Krieg und gewaltigen politischen Umwälzungen. Das Desaster löste ungeheure intraregionale Veränderungen in vier großen Teilen der Welt aus - Afroeurasien (von der Mongolei bis Großbritannien, von Skandinavien bis Südafrika), dem Fernen Osten (China, Korea, Japan), Mesoamerika (Mexiko, Mittelamerika) und Südamerika - und veränderte die Weltgeschichte dramatisch. Mit sechs Dingen erfolgt hier der Schwur Allāhs, der Ihm allein zusteht. Für uns Menschen ist diese Schwurform nicht erlaubt, und wenn wir unbedingt schwören wollen, was nicht ratsam ist, so müssen wir nur "bei Allāh" schwören. Hierzu ist noch zu bemerken, dass Allāh im Vers 5 bei Sich Selbst schwört, und zwar als Der, Der den Himmel und seine wunderbare feste Konstruktion gebaut hat. Das Gleiche gilt für die Ausbreitung der Erde im Vers 6. Diese Ausbreitung wird im Qur’ān desöfteren als Wunder der Schöpfung erwähnt. An verschiedenen Stellen lesen wir in den Anmerkungen, dass derartige Aussage die Form der Erde als "Kugel" verrät, und zwar vor mehr als 1400 Jahren zur Zeit der Offenbarung als die Menschen noch geglaubt haben, die Erde sei eine Scheibe, an deren Ende der Mensch ins Leere abstürzen kann.

asch-Schams 91:3

Sura Aš Šams (Die Sonne) (offenbart zu Makka) 15 Āyāt Allāhs Schöpfung spricht für Seine Gnade, damit wir uns Seiner gedenken. Allāh hat die Seele erleuchtet und ihr die freie Entscheidung gegeben. Wer seine eigene Seele reinigt ist erfolgreich; und der sie unrein hält wird die Folgen tragen müssen. Die letzte Aussage wird belegt durch die Strafe, die Allāh auf die Ṯamūd für ihre Untaten herabbrachte. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei der Sonne und bei ihrem Morgenglanz (91:1); und bei dem Mond, wenn er ihr folgt (91:2); und bei dem Tage, wenn er sie erstrahlen lässt (91:3); und bei der Nacht, wenn sie sie bedeckt (91:4); und bei dem Himmel und bei Dem, Der ihn aufgebaut hat (91:5); und bei der Erde und bei Dem, Der sie ausgebreitet hat (91:6); und bei einer (jeden menschlichen) Seele und bei Dem, Der sie gebildet (91:7) und ihr den Sinn für ihre Sündhaftigkeit und für ihre Gottesfurcht eingegeben hat! (91:8) Wahrlich, erfolgreich ist derjenige, der sie rein hält (91:9); und wahrlich, versagt hat derjenige, der sie verkommen lässt. (91:10) Was die Wichtigkeit der Sonne in der Schöpfung angeht, berichtet Keys (S. 15) wie folgt: Um 535/536 unserer Zeitrechnung ereilte die Menschheit eine der größten Naturkatastrophen aller Zeiten. Diese Katastrophe - höchstwahrscheinlich ein gewaltiger Vulkanausbruch, möglicherweise sogar ein Asteorideneinschlag auf der Erde - war der eigentliche Beginn unserer modernen Welt. Sonnenlicht und Sonnenwärme waren achtzehn Monate lang wie ausgelöscht, was auf praktisch jedem Kontinent zu chaotischen Klimaschwankungen führte, zu Hungersnot, Völkerwanderung, Krieg und gewaltigen politischen Umwälzungen. Das Desaster löste ungeheure intraregionale Veränderungen in vier großen Teilen der Welt aus - Afroeurasien (von der Mongolei bis Großbritannien, von Skandinavien bis Südafrika), dem Fernen Osten (China, Korea, Japan), Mesoamerika (Mexiko, Mittelamerika) und Südamerika - und veränderte die Weltgeschichte dramatisch. Mit sechs Dingen erfolgt hier der Schwur Allāhs, der Ihm allein zusteht. Für uns Menschen ist diese Schwurform nicht erlaubt, und wenn wir unbedingt schwören wollen, was nicht ratsam ist, so müssen wir nur "bei Allāh" schwören. Hierzu ist noch zu bemerken, dass Allāh im Vers 5 bei Sich Selbst schwört, und zwar als Der, Der den Himmel und seine wunderbare feste Konstruktion gebaut hat. Das Gleiche gilt für die Ausbreitung der Erde im Vers 6. Diese Ausbreitung wird im Qur’ān desöfteren als Wunder der Schöpfung erwähnt. An verschiedenen Stellen lesen wir in den Anmerkungen, dass derartige Aussage die Form der Erde als "Kugel" verrät, und zwar vor mehr als 1400 Jahren zur Zeit der Offenbarung als die Menschen noch geglaubt haben, die Erde sei eine Scheibe, an deren Ende der Mensch ins Leere abstürzen kann.

asch-Schams 91:4

Sura Aš Šams (Die Sonne) (offenbart zu Makka) 15 Āyāt Allāhs Schöpfung spricht für Seine Gnade, damit wir uns Seiner gedenken. Allāh hat die Seele erleuchtet und ihr die freie Entscheidung gegeben. Wer seine eigene Seele reinigt ist erfolgreich; und der sie unrein hält wird die Folgen tragen müssen. Die letzte Aussage wird belegt durch die Strafe, die Allāh auf die Ṯamūd für ihre Untaten herabbrachte. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei der Sonne und bei ihrem Morgenglanz (91:1); und bei dem Mond, wenn er ihr folgt (91:2); und bei dem Tage, wenn er sie erstrahlen lässt (91:3); und bei der Nacht, wenn sie sie bedeckt (91:4); und bei dem Himmel und bei Dem, Der ihn aufgebaut hat (91:5); und bei der Erde und bei Dem, Der sie ausgebreitet hat (91:6); und bei einer (jeden menschlichen) Seele und bei Dem, Der sie gebildet (91:7) und ihr den Sinn für ihre Sündhaftigkeit und für ihre Gottesfurcht eingegeben hat! (91:8) Wahrlich, erfolgreich ist derjenige, der sie rein hält (91:9); und wahrlich, versagt hat derjenige, der sie verkommen lässt. (91:10) Was die Wichtigkeit der Sonne in der Schöpfung angeht, berichtet Keys (S. 15) wie folgt: Um 535/536 unserer Zeitrechnung ereilte die Menschheit eine der größten Naturkatastrophen aller Zeiten. Diese Katastrophe - höchstwahrscheinlich ein gewaltiger Vulkanausbruch, möglicherweise sogar ein Asteorideneinschlag auf der Erde - war der eigentliche Beginn unserer modernen Welt. Sonnenlicht und Sonnenwärme waren achtzehn Monate lang wie ausgelöscht, was auf praktisch jedem Kontinent zu chaotischen Klimaschwankungen führte, zu Hungersnot, Völkerwanderung, Krieg und gewaltigen politischen Umwälzungen. Das Desaster löste ungeheure intraregionale Veränderungen in vier großen Teilen der Welt aus - Afroeurasien (von der Mongolei bis Großbritannien, von Skandinavien bis Südafrika), dem Fernen Osten (China, Korea, Japan), Mesoamerika (Mexiko, Mittelamerika) und Südamerika - und veränderte die Weltgeschichte dramatisch. Mit sechs Dingen erfolgt hier der Schwur Allāhs, der Ihm allein zusteht. Für uns Menschen ist diese Schwurform nicht erlaubt, und wenn wir unbedingt schwören wollen, was nicht ratsam ist, so müssen wir nur "bei Allāh" schwören. Hierzu ist noch zu bemerken, dass Allāh im Vers 5 bei Sich Selbst schwört, und zwar als Der, Der den Himmel und seine wunderbare feste Konstruktion gebaut hat. Das Gleiche gilt für die Ausbreitung der Erde im Vers 6. Diese Ausbreitung wird im Qur’ān desöfteren als Wunder der Schöpfung erwähnt. An verschiedenen Stellen lesen wir in den Anmerkungen, dass derartige Aussage die Form der Erde als "Kugel" verrät, und zwar vor mehr als 1400 Jahren zur Zeit der Offenbarung als die Menschen noch geglaubt haben, die Erde sei eine Scheibe, an deren Ende der Mensch ins Leere abstürzen kann.

asch-Schams 91:5

Sura Aš Šams (Die Sonne) (offenbart zu Makka) 15 Āyāt Allāhs Schöpfung spricht für Seine Gnade, damit wir uns Seiner gedenken. Allāh hat die Seele erleuchtet und ihr die freie Entscheidung gegeben. Wer seine eigene Seele reinigt ist erfolgreich; und der sie unrein hält wird die Folgen tragen müssen. Die letzte Aussage wird belegt durch die Strafe, die Allāh auf die Ṯamūd für ihre Untaten herabbrachte. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei der Sonne und bei ihrem Morgenglanz (91:1); und bei dem Mond, wenn er ihr folgt (91:2); und bei dem Tage, wenn er sie erstrahlen lässt (91:3); und bei der Nacht, wenn sie sie bedeckt (91:4); und bei dem Himmel und bei Dem, Der ihn aufgebaut hat (91:5); und bei der Erde und bei Dem, Der sie ausgebreitet hat (91:6); und bei einer (jeden menschlichen) Seele und bei Dem, Der sie gebildet (91:7) und ihr den Sinn für ihre Sündhaftigkeit und für ihre Gottesfurcht eingegeben hat! (91:8) Wahrlich, erfolgreich ist derjenige, der sie rein hält (91:9); und wahrlich, versagt hat derjenige, der sie verkommen lässt. (91:10) Was die Wichtigkeit der Sonne in der Schöpfung angeht, berichtet Keys (S. 15) wie folgt: Um 535/536 unserer Zeitrechnung ereilte die Menschheit eine der größten Naturkatastrophen aller Zeiten. Diese Katastrophe - höchstwahrscheinlich ein gewaltiger Vulkanausbruch, möglicherweise sogar ein Asteorideneinschlag auf der Erde - war der eigentliche Beginn unserer modernen Welt. Sonnenlicht und Sonnenwärme waren achtzehn Monate lang wie ausgelöscht, was auf praktisch jedem Kontinent zu chaotischen Klimaschwankungen führte, zu Hungersnot, Völkerwanderung, Krieg und gewaltigen politischen Umwälzungen. Das Desaster löste ungeheure intraregionale Veränderungen in vier großen Teilen der Welt aus - Afroeurasien (von der Mongolei bis Großbritannien, von Skandinavien bis Südafrika), dem Fernen Osten (China, Korea, Japan), Mesoamerika (Mexiko, Mittelamerika) und Südamerika - und veränderte die Weltgeschichte dramatisch. Mit sechs Dingen erfolgt hier der Schwur Allāhs, der Ihm allein zusteht. Für uns Menschen ist diese Schwurform nicht erlaubt, und wenn wir unbedingt schwören wollen, was nicht ratsam ist, so müssen wir nur "bei Allāh" schwören. Hierzu ist noch zu bemerken, dass Allāh im Vers 5 bei Sich Selbst schwört, und zwar als Der, Der den Himmel und seine wunderbare feste Konstruktion gebaut hat. Das Gleiche gilt für die Ausbreitung der Erde im Vers 6. Diese Ausbreitung wird im Qur’ān desöfteren als Wunder der Schöpfung erwähnt. An verschiedenen Stellen lesen wir in den Anmerkungen, dass derartige Aussage die Form der Erde als "Kugel" verrät, und zwar vor mehr als 1400 Jahren zur Zeit der Offenbarung als die Menschen noch geglaubt haben, die Erde sei eine Scheibe, an deren Ende der Mensch ins Leere abstürzen kann.

asch-Schams 91:6

Sura Aš Šams (Die Sonne) (offenbart zu Makka) 15 Āyāt Allāhs Schöpfung spricht für Seine Gnade, damit wir uns Seiner gedenken. Allāh hat die Seele erleuchtet und ihr die freie Entscheidung gegeben. Wer seine eigene Seele reinigt ist erfolgreich; und der sie unrein hält wird die Folgen tragen müssen. Die letzte Aussage wird belegt durch die Strafe, die Allāh auf die Ṯamūd für ihre Untaten herabbrachte. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei der Sonne und bei ihrem Morgenglanz (91:1); und bei dem Mond, wenn er ihr folgt (91:2); und bei dem Tage, wenn er sie erstrahlen lässt (91:3); und bei der Nacht, wenn sie sie bedeckt (91:4); und bei dem Himmel und bei Dem, Der ihn aufgebaut hat (91:5); und bei der Erde und bei Dem, Der sie ausgebreitet hat (91:6); und bei einer (jeden menschlichen) Seele und bei Dem, Der sie gebildet (91:7) und ihr den Sinn für ihre Sündhaftigkeit und für ihre Gottesfurcht eingegeben hat! (91:8) Wahrlich, erfolgreich ist derjenige, der sie rein hält (91:9); und wahrlich, versagt hat derjenige, der sie verkommen lässt. (91:10) Was die Wichtigkeit der Sonne in der Schöpfung angeht, berichtet Keys (S. 15) wie folgt: Um 535/536 unserer Zeitrechnung ereilte die Menschheit eine der größten Naturkatastrophen aller Zeiten. Diese Katastrophe - höchstwahrscheinlich ein gewaltiger Vulkanausbruch, möglicherweise sogar ein Asteorideneinschlag auf der Erde - war der eigentliche Beginn unserer modernen Welt. Sonnenlicht und Sonnenwärme waren achtzehn Monate lang wie ausgelöscht, was auf praktisch jedem Kontinent zu chaotischen Klimaschwankungen führte, zu Hungersnot, Völkerwanderung, Krieg und gewaltigen politischen Umwälzungen. Das Desaster löste ungeheure intraregionale Veränderungen in vier großen Teilen der Welt aus - Afroeurasien (von der Mongolei bis Großbritannien, von Skandinavien bis Südafrika), dem Fernen Osten (China, Korea, Japan), Mesoamerika (Mexiko, Mittelamerika) und Südamerika - und veränderte die Weltgeschichte dramatisch. Mit sechs Dingen erfolgt hier der Schwur Allāhs, der Ihm allein zusteht. Für uns Menschen ist diese Schwurform nicht erlaubt, und wenn wir unbedingt schwören wollen, was nicht ratsam ist, so müssen wir nur "bei Allāh" schwören. Hierzu ist noch zu bemerken, dass Allāh im Vers 5 bei Sich Selbst schwört, und zwar als Der, Der den Himmel und seine wunderbare feste Konstruktion gebaut hat. Das Gleiche gilt für die Ausbreitung der Erde im Vers 6. Diese Ausbreitung wird im Qur’ān desöfteren als Wunder der Schöpfung erwähnt. An verschiedenen Stellen lesen wir in den Anmerkungen, dass derartige Aussage die Form der Erde als "Kugel" verrät, und zwar vor mehr als 1400 Jahren zur Zeit der Offenbarung als die Menschen noch geglaubt haben, die Erde sei eine Scheibe, an deren Ende der Mensch ins Leere abstürzen kann.

asch-Schams 91:7

Allāh ist auch Der, Der den Menschen - hier als Seele bezeichnet - erschaffen und ihm instinktiv die Fähigkeit so gegeben hat, dass er zwischen den beiden Wegen unterscheiden kann, dem üblen, der zur Sündhaftigkeit führt, und dem heilvollen, zu dem die Gottesfurcht führt.

asch-Schams 91:8

Allāh ist auch Der, Der den Menschen - hier als Seele bezeichnet - erschaffen und ihm instinktiv die Fähigkeit so gegeben hat, dass er zwischen den beiden Wegen unterscheiden kann, dem üblen, der zur Sündhaftigkeit führt, und dem heilvollen, zu dem die Gottesfurcht führt.

asch-Schams 91:9

Die Reinheit ist eine Begleiterscheinung eines jeden Gläubigen. Diese führt zum Erfolg, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. (vgl. 23:1-11; 87:14-17 und die Anmerkung dazu). So leugneten die Ṯamūd (die Wahrheit) in ihrem Trotz. (91:11) (Gedenke der Zeit) als der Unseligste unter ihnen auftrat. (91:12) Da sagte der Gesandte Allāhs zu ihnen: ”Haltet euch von der Kamelstute Allāhs und von ihrer Tränke fern!“ (91:13) Sie aber bezichtigten ihn der Lüge und durchtrennten ihr die Beinsehnen; darum kam ihr Herr (zur Vergeltung) für ihre Schuld mit Seinem Zorn über sie und ebnete sie ein. (91:14) Und Er fürchtet die Folgen nicht. (91:15)

asch-Schams 91:10

Die Reinheit ist eine Begleiterscheinung eines jeden Gläubigen. Diese führt zum Erfolg, sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. (vgl. 23:1-11; 87:14-17 und die Anmerkung dazu). So leugneten die Ṯamūd (die Wahrheit) in ihrem Trotz. (91:11) (Gedenke der Zeit) als der Unseligste unter ihnen auftrat. (91:12) Da sagte der Gesandte Allāhs zu ihnen: ”Haltet euch von der Kamelstute Allāhs und von ihrer Tränke fern!“ (91:13) Sie aber bezichtigten ihn der Lüge und durchtrennten ihr die Beinsehnen; darum kam ihr Herr (zur Vergeltung) für ihre Schuld mit Seinem Zorn über sie und ebnete sie ein. (91:14) Und Er fürchtet die Folgen nicht. (91:15)

asch-Schams 91:11

Die Bezugnahme auf die Geschichte der Ṯamūd lässt sich besser verstehen, wenn man in 7:73-79 liest. Ihr Prophet war Ṣāliḥ, der es mit einem sehr anmaßenden Volk zu tun hatte, das die Armen unterdrückte und ihnen das Recht auf Wasser und Weide für ihr Vieh verweigerte. (vgl. 27:45 und die Anmerkung dazu).

asch-Schams 91:12

Die Bezugnahme auf die Geschichte der Ṯamūd lässt sich besser verstehen, wenn man in 7:73-79 liest. Ihr Prophet war Ṣāliḥ, der es mit einem sehr anmaßenden Volk zu tun hatte, das die Armen unterdrückte und ihnen das Recht auf Wasser und Weide für ihr Vieh verweigerte. (vgl. 27:45 und die Anmerkung dazu).

asch-Schams 91:13

Wie hier beschrieben, bestand die Übertretung des göttlichen Maßes, der sich die Ṯamūd schuldig machten, darin, dass der Unseligste unter ihnen einer Kamelstute die Beinsehnen durchtrennte (nach Sab. in Ṣafwat At-Tafāsīr : "... und töteten sie), obwohl eine göttliche Warnung vor diesem Verbrechen ergangen war. Durch das vollkommene Fehlen ihres Mitgefühls für Allāhs Geschöpfe zeigten die Ṯamūd, dass sie Seine Bestrafung nicht fürchteten. (vgl. 27:45 und die Anmerkung dazu).

asch-Schams 91:14

Wie hier beschrieben, bestand die Übertretung des göttlichen Maßes, der sich die Ṯamūd schuldig machten, darin, dass der Unseligste unter ihnen einer Kamelstute die Beinsehnen durchtrennte (nach Sab. in Ṣafwat At-Tafāsīr : "... und töteten sie), obwohl eine göttliche Warnung vor diesem Verbrechen ergangen war. Durch das vollkommene Fehlen ihres Mitgefühls für Allāhs Geschöpfe zeigten die Ṯamūd, dass sie Seine Bestrafung nicht fürchteten. (vgl. 27:45 und die Anmerkung dazu).

asch-Schams 91:15

Dies ist der letzte Vers, in dem eine eindrucksvolle Aussage des Schöpfers am Ende dieser schönen Sura steht. Was die Menschen anbelangt, so könnten sie eine solche Vernichtung und deren Folgen fürchten, weil man gewöhnlich mit einer Vergeltung oder einer Aufforderung zur Wiedergutmachung rechnen muss. "Er", Allāh , hat aber die völlige Vernichtung der Ṯamūd beschlossen und "fürchtet die Folgen nicht"; denn es gibt keinen, der Ihn zur Rechenschaft ziehen kann. (vgl. 27:45 und die Anmerkung dazu). Gepriesen sei Er, Der die Macht über alle Dinge hat.

al-Lail 92:1

Sura Al-Lail (Die Nacht) (offenbart zu Makka) 21 Āyāt Wenn wir Allāhs Schöpfung betrachten, entdecken wir viele Geheimnisse, Unterschiede und Ggensätze; z.B. der Unterschied zwischen Tag und Nacht, männlich und weiblich. Ebenso stehen dem Menschen zwei Wege offen: der Gute und der Schlechte. Derjenige, der Allāhs Botschaft folgt, wird zufrieden sein, der andere wird es bedauern. Allāhs Rechtleitung ist immer da. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei der Nacht, wenn sie zudeckt (92:1), und beim Tage, wenn er erstrahlt (92:2), und bei Dem, Der das Männliche und das Weibliche erschaffen hat! (92:3) Wahrlich, euer Eifer ist verschieden. (92:4) Jener aber, der gibt und gottesfürchtig ist (92:5) und an das Beste glaubt (92:6), dem wollen Wir den Weg zum Heil leicht machen. (92:7) Jener aber, der geizt und gleichgültig ist (92:8) und das Beste leugnet (92:9), dem wollen Wir den Weg zur Drangsal leicht machen. (92:10) Und sein Vermögen soll ihm nichts nützen, wenn er zugrunde geht. (92:11) Dieser Art von Schwur begegnen wir desöfteren im Qur’ān. Allāh schwört hier bei Seinen erschaffenen Dingen und ihren Erscheinungsformen, die wir Menschen vor eigenen Augen sehen und bestätigen können. Diese Art von Schwur steht Allāh allein zu und wir Menschen dürfen sie nicht in unseren Schwüren anwenden; denn, wenn wir schwüren, sollen wir dies nur "bei Allāh" tun oder ganz unterlassen, was eigentlich empfehlenswert ist. In diesem Vers ist die Rede von der Nacht, die wie ein Schleier alle Gegenstände umhüllt.

al-Lail 92:2

Der Schwur in diesem Vers erfolgt beim Tag, dessen Licht die Dunkelheit der Nacht (vgl. oben 92:1) verdrängt und alles, was zuvor im Schleier der Dunkelheit "eingewickelt" war, zum vorschein bringt.

al-Lail 92:3

Hier liegt der Hinweis darauf, dass Allāh alle Lebewesen paarweise erschaffen hat, die sich durch natürliche Vemehrung eines Männlichen und Weiblichen fortpflanzen.

al-Lail 92:4

Ziele und Bestrebungen der Menschen sind grundverschieden, damit sie aufeinander angwiesen bleiben und das soziale Gefüge in der menschlichen Gesellschaft verwirklichen. Die verschiedenheit der Berufe und des Erwerbs zeigen, dass die Menschen einander brauchen und dass sie nicht isoliert von einander leben können. Es gibt demnach keinen Menschen, der alle Bedürfnisse des Lebens allein befriedigen kann; er kann nicht einmal sein Haar korrekt schneiden und ein Dachdecker sucht den Zahnarzt unter Qual seiner Zahnschmerzen auf. Wenn das Regenwasser aber durch die Decke des Behandlungszimmers in der Praxis des Zahnarzts durchsickert, so ruft der Arzt verzweifelt den Dachdecker an, und bittet ihn dringend um Hilfe, eine Hand wäscht die andere, wie unser Prophet (a.s.s.) dies vor mehr als 1400 Jahren gesagt hat und fast in allen Sprachen der Welt sprichwörtlich geworden ist.

al-Lail 92:5

Unter all den genannten Umständen des verschiedenen Eifers (vgl. oben 92:4 und die Anmerkung dazu) muss man vor Augen halten, dass Erfolg und Heil in allen Lebensphasen davon abhängen, ob man in all seinen Bestrebungen gottesfürchtig ist. Dies wird sich zeigen an seiner Hand, seiner Zunge, seinen Bewegungen, seiner Arbeit und seinen Ansichten. Er wird es leicht haben mit sich selbst und mit anderen. ‘Ā’iša (r) berichtete: ”Wenn der Prophet (a.s.s.) vor der Wahl zwischen zwei erlaubten Dingen stand, dann entschied er sich stets für die leichtere davon.“ (Bu, Mu) (vgl. oben 87:8 und die Anmerkung dazu).

al-Lail 92:6

Unter all den genannten Umständen des verschiedenen Eifers (vgl. oben 92:4 und die Anmerkung dazu) muss man vor Augen halten, dass Erfolg und Heil in allen Lebensphasen davon abhängen, ob man in all seinen Bestrebungen gottesfürchtig ist. Dies wird sich zeigen an seiner Hand, seiner Zunge, seinen Bewegungen, seiner Arbeit und seinen Ansichten. Er wird es leicht haben mit sich selbst und mit anderen. ‘Ā’iša (r) berichtete: ”Wenn der Prophet (a.s.s.) vor der Wahl zwischen zwei erlaubten Dingen stand, dann entschied er sich stets für die leichtere davon.“ (Bu, Mu) (vgl. oben 87:8 und die Anmerkung dazu).

al-Lail 92:7

Unter all den genannten Umständen des verschiedenen Eifers (vgl. oben 92:4 und die Anmerkung dazu) muss man vor Augen halten, dass Erfolg und Heil in allen Lebensphasen davon abhängen, ob man in all seinen Bestrebungen gottesfürchtig ist. Dies wird sich zeigen an seiner Hand, seiner Zunge, seinen Bewegungen, seiner Arbeit und seinen Ansichten. Er wird es leicht haben mit sich selbst und mit anderen. ‘Ā’iša (r) berichtete: ”Wenn der Prophet (a.s.s.) vor der Wahl zwischen zwei erlaubten Dingen stand, dann entschied er sich stets für die leichtere davon.“ (Bu, Mu) (vgl. oben 87:8 und die Anmerkung dazu).

al-Lail 92:8

Unter all den genannten Umständen des verschiedenen Eifers (vgl. oben 92:4 und die Anmerkung dazu) muss man vor Augen halten, dass Erfolg und Heil in allen Lebensphasen davon abhängen, ob man in all seinen Bestrebungen gottesfürchtig ist. Dies wird sich zeigen an seiner Hand, seiner Zunge, seinen Bewegungen, seiner Arbeit und seinen Ansichten. Er wird es leicht haben mit sich selbst und mit anderen. ‘Ā’iša (r) berichtete: ”Wenn der Prophet (a.s.s.) vor der Wahl zwischen zwei erlaubten Dingen stand, dann entschied er sich stets für die leichtere davon.“ (Bu, Mu) (vgl. oben 87:8 und die Anmerkung dazu).

al-Lail 92:9

Unter all den genannten Umständen des verschiedenen Eifers (vgl. oben 92:4 und die Anmerkung dazu) muss man vor Augen halten, dass Erfolg und Heil in allen Lebensphasen davon abhängen, ob man in all seinen Bestrebungen gottesfürchtig ist. Dies wird sich zeigen an seiner Hand, seiner Zunge, seinen Bewegungen, seiner Arbeit und seinen Ansichten. Er wird es leicht haben mit sich selbst und mit anderen. ‘Ā’iša (r) berichtete: ”Wenn der Prophet (a.s.s.) vor der Wahl zwischen zwei erlaubten Dingen stand, dann entschied er sich stets für die leichtere davon.“ (Bu, Mu) (vgl. oben 87:8 und die Anmerkung dazu).

al-Lail 92:10

Unter all den genannten Umständen des verschiedenen Eifers (vgl. oben 92:4 und die Anmerkung dazu) muss man vor Augen halten, dass Erfolg und Heil in allen Lebensphasen davon abhängen, ob man in all seinen Bestrebungen gottesfürchtig ist. Dies wird sich zeigen an seiner Hand, seiner Zunge, seinen Bewegungen, seiner Arbeit und seinen Ansichten. Er wird es leicht haben mit sich selbst und mit anderen. ‘Ā’iša (r) berichtete: ”Wenn der Prophet (a.s.s.) vor der Wahl zwischen zwei erlaubten Dingen stand, dann entschied er sich stets für die leichtere davon.“ (Bu, Mu) (vgl. oben 87:8 und die Anmerkung dazu).

al-Lail 92:11

Der schlechte Mensch hat vor allem drei Merkmale: In seinem Geiz verweigert er anderen, was ihnen zusteht. Er ist hochmütig und meint, er sei sich selbst genügend. Er tritt wissentlich die Wahrheit mit Füßen und sieht in seiner Boshaftigkeit Hässliches, wo in Wirklichkeit Schönes ist. Der Weg nach unten beschleunigt sich bei solchen Menschen immer mehr und kann nur im Elend enden. Wahrlich, Uns obliegt die Rechtleitung. (92:12) Und Uns gehört das Jenseits und das Diesseits (92:13); darum warne Ich euch vor einem lodernden Feuer (92:14), in dem nur derjenige brennen wird, der unselig ist (92:15), der da leugnet und den Rücken kehrt. (92:16) Geschont von ihm wird derjenige sein, der gottesfürchtig ist (92:17), der sein Vermögen hergibt, um sich zu reinigen (92:18), und nicht als Gegenleistung für erhaltene Gabe (92:19), sondern im Streben nach dem Wohlgefallen seines Herrn, des Allerhöchsten. (92:20) Und er wird wohlzufrieden sein. (92:21)

al-Lail 92:12

Allāh spricht hier über Sich Selbst mit dem "pluralis majestatis", um zu betonen, dass alles in Seiner Hand ist: sowohl die Führung als auch das Eigentumsrecht an allen Dingen im Diesseits und im Jenseits. Nach der Erwähnung dieser Tatsache, folgt die Warnung vor der Bestrafung im Höllenfeuer, die Er für diejenigen bereithält, die Ihn leugnen und den Rücken vor der Wahrheit kehren.

al-Lail 92:13

Allāh spricht hier über Sich Selbst mit dem "pluralis majestatis", um zu betonen, dass alles in Seiner Hand ist: sowohl die Führung als auch das Eigentumsrecht an allen Dingen im Diesseits und im Jenseits. Nach der Erwähnung dieser Tatsache, folgt die Warnung vor der Bestrafung im Höllenfeuer, die Er für diejenigen bereithält, die Ihn leugnen und den Rücken vor der Wahrheit kehren.

al-Lail 92:14

Allāh spricht hier über Sich Selbst mit dem "pluralis majestatis", um zu betonen, dass alles in Seiner Hand ist: sowohl die Führung als auch das Eigentumsrecht an allen Dingen im Diesseits und im Jenseits. Nach der Erwähnung dieser Tatsache, folgt die Warnung vor der Bestrafung im Höllenfeuer, die Er für diejenigen bereithält, die Ihn leugnen und den Rücken vor der Wahrheit kehren.

al-Lail 92:15

Allāh spricht hier über Sich Selbst mit dem "pluralis majestatis", um zu betonen, dass alles in Seiner Hand ist: sowohl die Führung als auch das Eigentumsrecht an allen Dingen im Diesseits und im Jenseits. Nach der Erwähnung dieser Tatsache, folgt die Warnung vor der Bestrafung im Höllenfeuer, die Er für diejenigen bereithält, die Ihn leugnen und den Rücken vor der Wahrheit kehren.

al-Lail 92:16

Allāh spricht hier über Sich Selbst mit dem "pluralis majestatis", um zu betonen, dass alles in Seiner Hand ist: sowohl die Führung als auch das Eigentumsrecht an allen Dingen im Diesseits und im Jenseits. Nach der Erwähnung dieser Tatsache, folgt die Warnung vor der Bestrafung im Höllenfeuer, die Er für diejenigen bereithält, die Ihn leugnen und den Rücken vor der Wahrheit kehren.

al-Lail 92:17

In diesem Vers handelt es sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht (vgl. oben 92:12-16), berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung.

al-Lail 92:18

Mit diesem schönen Versblock endet diese lehrreiche Sura. Was der Mensch von seinem Vermögen u.a. an die Armen abgibt, um sich zu reinigen nennt man im Islam "Zakāh" (Reinigung). (vgl. dazu den Titel: "Handbuch der Zakāh und der islamischen Wirtschaftslehre", Islamische Bibliothek). Dieser Teil aus dem Vermögen des Menschen gehört den Armen als verbrieftes Recht des Erhabenen Schöpfers und stellt keinen Akt der persönlichen Gnade dar. Deshalb darf der Gebende nicht eine Gegenleistung - auch nicht einmal den Dank dafür - vom Menschen als Anerkennung seiner Tat erwarten, sondern in Erwartung des Wohlwollens Allāhs, mit dessen Belohnung er bestimmt voll zufrieden sein wird.

al-Lail 92:19

Mit diesem schönen Versblock endet diese lehrreiche Sura. Was der Mensch von seinem Vermögen u.a. an die Armen abgibt, um sich zu reinigen nennt man im Islam "Zakāh" (Reinigung). (vgl. dazu den Titel: "Handbuch der Zakāh und der islamischen Wirtschaftslehre", Islamische Bibliothek). Dieser Teil aus dem Vermögen des Menschen gehört den Armen als verbrieftes Recht des Erhabenen Schöpfers und stellt keinen Akt der persönlichen Gnade dar. Deshalb darf der Gebende nicht eine Gegenleistung - auch nicht einmal den Dank dafür - vom Menschen als Anerkennung seiner Tat erwarten, sondern in Erwartung des Wohlwollens Allāhs, mit dessen Belohnung er bestimmt voll zufrieden sein wird.

al-Lail 92:20

Mit diesem schönen Versblock endet diese lehrreiche Sura. Was der Mensch von seinem Vermögen u.a. an die Armen abgibt, um sich zu reinigen nennt man im Islam "Zakāh" (Reinigung). (vgl. dazu den Titel: "Handbuch der Zakāh und der islamischen Wirtschaftslehre", Islamische Bibliothek). Dieser Teil aus dem Vermögen des Menschen gehört den Armen als verbrieftes Recht des Erhabenen Schöpfers und stellt keinen Akt der persönlichen Gnade dar. Deshalb darf der Gebende nicht eine Gegenleistung - auch nicht einmal den Dank dafür - vom Menschen als Anerkennung seiner Tat erwarten, sondern in Erwartung des Wohlwollens Allāhs, mit dessen Belohnung er bestimmt voll zufrieden sein wird.

al-Lail 92:21

Mit diesem schönen Versblock endet diese lehrreiche Sura. Was der Mensch von seinem Vermögen u.a. an die Armen abgibt, um sich zu reinigen nennt man im Islam "Zakāh" (Reinigung). (vgl. dazu den Titel: "Handbuch der Zakāh und der islamischen Wirtschaftslehre", Islamische Bibliothek). Dieser Teil aus dem Vermögen des Menschen gehört den Armen als verbrieftes Recht des Erhabenen Schöpfers und stellt keinen Akt der persönlichen Gnade dar. Deshalb darf der Gebende nicht eine Gegenleistung - auch nicht einmal den Dank dafür - vom Menschen als Anerkennung seiner Tat erwarten, sondern in Erwartung des Wohlwollens Allāhs, mit dessen Belohnung er bestimmt voll zufrieden sein wird.

ad-Duha 93:1

Sura Aḍ-Ḍuḥā (Der Vormittag) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt In dieser Sura erinnert Allāh Seinen Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, daran, dass Er immer an seiner Seite ist, und dass Jenseits besser für ihn ist als das diesseitige Leben. Muḥammad (a.s.s.) wird aufgetragen, allen Liebe zu zeigen, und Allāhs Botschaft zu verkünden. Obwohl Muḥammad in dieser und der nächsten Sura angesprochen wird, spricht diese Botschaft alle Gläubigen an, um Allāhs Wahrheit zu verbreiten. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Vormittag (93:1) und bei der Nacht, wenn alles still ist! (93:2) Dein Herr hat dich weder verlassen, noch verabscheut. (93:3) Wahrlich, das Jenseits ist besser für dich als das Diesseits. (93:4) Und wahrlich, dein Herr wird dir geben und du wirst wohlzufrieden sein. (93:5) Hat Er dich nicht als Waise gefunden und aufgenommen (93:6), und dich auf dem Irrweg gefunden und richtig geführt (93:7), und dich dürftig gefunden und reich gemacht? (93:8) Was die Waise angeht, so unterdrücke sie nicht. (93:9) Und was den Bittenden angeht, so fahre ihn nicht an (93:10), und sprich überall von der Gnade deines Herrn. (93:11) Dies ist eine Art Schwur, die Allāh allein zusteht und von uns Menschen nicht angewendet werden darf. Allāh schwört beim Vormittag, den Er erschaffen hat und hinter dem eine gewaltige Gesetzmäßigkeit der Erdumdreheung vor der Sonne geschieht. Das herrliche und angenehme Morgenlicht am vormittag ist das Gegenteil von der Nacht, die alle Dinge mit ihrer Dunkelheit verhüllt.

ad-Duha 93:2

Sura Aḍ-Ḍuḥā (Der Vormittag) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt In dieser Sura erinnert Allāh Seinen Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, daran, dass Er immer an seiner Seite ist, und dass Jenseits besser für ihn ist als das diesseitige Leben. Muḥammad (a.s.s.) wird aufgetragen, allen Liebe zu zeigen, und Allāhs Botschaft zu verkünden. Obwohl Muḥammad in dieser und der nächsten Sura angesprochen wird, spricht diese Botschaft alle Gläubigen an, um Allāhs Wahrheit zu verbreiten. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Vormittag (93:1) und bei der Nacht, wenn alles still ist! (93:2) Dein Herr hat dich weder verlassen, noch verabscheut. (93:3) Wahrlich, das Jenseits ist besser für dich als das Diesseits. (93:4) Und wahrlich, dein Herr wird dir geben und du wirst wohlzufrieden sein. (93:5) Hat Er dich nicht als Waise gefunden und aufgenommen (93:6), und dich auf dem Irrweg gefunden und richtig geführt (93:7), und dich dürftig gefunden und reich gemacht? (93:8) Was die Waise angeht, so unterdrücke sie nicht. (93:9) Und was den Bittenden angeht, so fahre ihn nicht an (93:10), und sprich überall von der Gnade deines Herrn. (93:11) Dies ist eine Art Schwur, die Allāh allein zusteht und von uns Menschen nicht angewendet werden darf. Allāh schwört beim Vormittag, den Er erschaffen hat und hinter dem eine gewaltige Gesetzmäßigkeit der Erdumdreheung vor der Sonne geschieht. Das herrliche und angenehme Morgenlicht am vormittag ist das Gegenteil von der Nacht, die alle Dinge mit ihrer Dunkelheit verhüllt.

ad-Duha 93:3

Mit diesem Schwur in 93:1-2 tröstet Allāh Seinen Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und versichert ihm Seinen Beistand bei der Ausführung seiner Aufgabe.

ad-Duha 93:4

Mit diesem Schwur in 93:1-2 wird ferner in diesem Vers betont, dass das Jenseits besser als Diesseits ist, sowohl für den Propheten selbst, als auch für jeden Menschen, der an Allāh und Seine Botschaft glaubt. Dort - d.h. im Jenseits - wird jeder wohlzufrieden sein, sowohl der Prophet selbst als auch jeder, der ihm folgt. 93:6-8 Hier zählt Allāh vor Seinem Propheten die Gnaden und Wohltaten auf, die Er ihm gewährt hat, und erinnert ihn daran, dass Er es ist, Der seit Beginn seines Wachstums nichts fehlen ließ. Allāh will ihn damit auf das vorbereiten, was Er für später mit ihm vorhat. Muḥammad (a.s.s.) soll aus den vorangehenden Gnadenerweisen ermessen können, was er noch von Allāhs Güte zu erwarten hat, damit er sich auf den besten Ausgang sowie das Zunehmen des Guten und des Ansehens einstellen könnte und nicht kleinmütig und ungeduldig würde. "Hat er dich nicht ... gefunden": Hier ist vom "Finden" im Sinne eines Wissens um die Lage Muḥammads die Rede. Gemeint ist: Warst du nicht ein Waise? Muḥammads Vater starb nämlich, als Muḥammad ein Embryo von sechs Monaten war, und seine Mutter starb, als er sechs Jahre alt war. Darauf bestellte Allāh Muḥammads Vaterbruder Abū Ṭālib zum Bürgen über ihn und erweckte in Abū Ṭālib ein Gefühl der Zuneigung für ihn, so dass Abū Ṭālib ihn gut erzog. "Auf dem Irrweg": Gemeint ist, dass Muḥammad sich damals noch gegenüber dem Wissen um die offenbarten Gesetze und dem, was nur durch Belehrtwerden erkannt werden kann, auf dem Irrweg befand und keine Ahnung davon hatte. So sagt Allāh : "Du wusstest damals nicht, was eine Offenbarungsschrift ist." (42:52). Indessen sagt man auch, dass Muḥammad (a.s.s.) sich in seiner Jugend auf einem Bergpfad bei Makka verirrte und dass Abū Ǧahl ihn zu seinem Großvater ‘Abdulmuṭṭalib zurückbrachte. "Und rechtgeleitet": und dich mit dem Qur’ān und den offenbarten Gesetzen bekannt gemacht. Oder: und dafür Sorge getragen, dass du deinem Großvater und deinem Onkel väterlicherseits nicht länger durch Verirrung entzogen warst. Wenn man behauptet, dass Muḥammad vierzig Jahre hindurch genauso lebte wie seine Stammesgenossen, und wenn man das in dem Sinne meint, dass er genau wie sie der Wissenschaften ermangelte, die man nur durch Belehrtwerden gewinnen kann, so ist das gut. Wenn man es aber in dem Sinne meint, dass er nach der Religion und dem Unglauben seiner Stammesgenossen lebte, dann Allāh behüte! Denn die Propheten müssen vor und nach dem Eintritt ihres Prophetentums vor schändlichen Sünden schwerer und leichterer Art bewahrt (ma‘ṣūm) bleiben, und wie steht es da wohl mit dem Unglauben und der Unkenntnis des Schöpfers? Die Antwort darauf gibt das Wort: "Und wir dürfen Allāh keine Teilhaber beigesellen." (12:38). In den Augen der Ungläubigen wäre es für den Propheten (a.s.s.) ein hinreichender Mangel gewesen, wenn er vor dem Eintritt des Prophetentums im Unglauben gelebt hätte. "Und reich gemacht": und dich entweder durch das Vermögen deiner Gattin Ḫadīǧa oder durch die Beute, die Allāh dir zukommen ließ, reich gemacht. Im letzten Sinne hat der Prophet gesagt: ”Mein Unterhalt ist unter den Schatten meiner Lanze gestellt.“ Indessen sagt man auch, es sei gemeint: Allāh hat dir Zufriedenheit verliehen und dein Herz reich gemacht. (Zam, Gät) (vgl. dazu 6:94; 19:95).

ad-Duha 93:5

Mit diesem Schwur in 93:1-2 wird ferner in diesem Vers betont, dass das Jenseits besser als Diesseits ist, sowohl für den Propheten selbst, als auch für jeden Menschen, der an Allāh und Seine Botschaft glaubt. Dort - d.h. im Jenseits - wird jeder wohlzufrieden sein, sowohl der Prophet selbst als auch jeder, der ihm folgt. 93:6-8 Hier zählt Allāh vor Seinem Propheten die Gnaden und Wohltaten auf, die Er ihm gewährt hat, und erinnert ihn daran, dass Er es ist, Der seit Beginn seines Wachstums nichts fehlen ließ. Allāh will ihn damit auf das vorbereiten, was Er für später mit ihm vorhat. Muḥammad (a.s.s.) soll aus den vorangehenden Gnadenerweisen ermessen können, was er noch von Allāhs Güte zu erwarten hat, damit er sich auf den besten Ausgang sowie das Zunehmen des Guten und des Ansehens einstellen könnte und nicht kleinmütig und ungeduldig würde. "Hat er dich nicht ... gefunden": Hier ist vom "Finden" im Sinne eines Wissens um die Lage Muḥammads die Rede. Gemeint ist: Warst du nicht ein Waise? Muḥammads Vater starb nämlich, als Muḥammad ein Embryo von sechs Monaten war, und seine Mutter starb, als er sechs Jahre alt war. Darauf bestellte Allāh Muḥammads Vaterbruder Abū Ṭālib zum Bürgen über ihn und erweckte in Abū Ṭālib ein Gefühl der Zuneigung für ihn, so dass Abū Ṭālib ihn gut erzog. "Auf dem Irrweg": Gemeint ist, dass Muḥammad sich damals noch gegenüber dem Wissen um die offenbarten Gesetze und dem, was nur durch Belehrtwerden erkannt werden kann, auf dem Irrweg befand und keine Ahnung davon hatte. So sagt Allāh : "Du wusstest damals nicht, was eine Offenbarungsschrift ist." (42:52). Indessen sagt man auch, dass Muḥammad (a.s.s.) sich in seiner Jugend auf einem Bergpfad bei Makka verirrte und dass Abū Ǧahl ihn zu seinem Großvater ‘Abdulmuṭṭalib zurückbrachte. "Und rechtgeleitet": und dich mit dem Qur’ān und den offenbarten Gesetzen bekannt gemacht. Oder: und dafür Sorge getragen, dass du deinem Großvater und deinem Onkel väterlicherseits nicht länger durch Verirrung entzogen warst. Wenn man behauptet, dass Muḥammad vierzig Jahre hindurch genauso lebte wie seine Stammesgenossen, und wenn man das in dem Sinne meint, dass er genau wie sie der Wissenschaften ermangelte, die man nur durch Belehrtwerden gewinnen kann, so ist das gut. Wenn man es aber in dem Sinne meint, dass er nach der Religion und dem Unglauben seiner Stammesgenossen lebte, dann Allāh behüte! Denn die Propheten müssen vor und nach dem Eintritt ihres Prophetentums vor schändlichen Sünden schwerer und leichterer Art bewahrt (ma‘ṣūm) bleiben, und wie steht es da wohl mit dem Unglauben und der Unkenntnis des Schöpfers? Die Antwort darauf gibt das Wort: "Und wir dürfen Allāh keine Teilhaber beigesellen." (12:38). In den Augen der Ungläubigen wäre es für den Propheten (a.s.s.) ein hinreichender Mangel gewesen, wenn er vor dem Eintritt des Prophetentums im Unglauben gelebt hätte. "Und reich gemacht": und dich entweder durch das Vermögen deiner Gattin Ḫadīǧa oder durch die Beute, die Allāh dir zukommen ließ, reich gemacht. Im letzten Sinne hat der Prophet gesagt: ”Mein Unterhalt ist unter den Schatten meiner Lanze gestellt.“ Indessen sagt man auch, es sei gemeint: Allāh hat dir Zufriedenheit verliehen und dein Herz reich gemacht. (Zam, Gät) (vgl. dazu 6:94; 19:95).

ad-Duha 93:9

Diese Worte in diesem Versblock bilden ein Gebotskomplex aus drei Punkten: Was die Waise angehgt, so unterdrücke sie nicht. Und was den Bittenden angeht, so fahre ihn nicht an, und sprich überall von der Gnade deines Herrn. Der Bittende, oder wörtlich der Fragende, kann nicht nur ein Bettler sein, sondern jemand, der in einer schwierigen Lage um Hilfe bittet, sei es nun materiell, ideell oder nur zur Belehrung (vgl. oben 80:1ff. und die anmerkung dazu). Von Allāhs Wohltaten zu sprechen ist eine Art Dankbarkeit Ihm gegenüber. Mit einer solchen Verhaltensweise verschwindet die Geheimtuerei über das Gehortete. Es sind Befehle, die sowohl an den Propheten selbst, der sowieso sich im vorbildlichen Benehmen eines Gesandten Allāhs verhält, als auch an jeden Menschen nach ihm bis zum Tage des Weltuntergangs. Diese Anweisungen spiegeln hier die Alltagsnöte wider, insbesondere in einer von Gier und Materialismus zersetzten Gesellschaft.

ad-Duha 93:10

Diese Worte in diesem Versblock bilden ein Gebotskomplex aus drei Punkten: Was die Waise angehgt, so unterdrücke sie nicht. Und was den Bittenden angeht, so fahre ihn nicht an, und sprich überall von der Gnade deines Herrn. Der Bittende, oder wörtlich der Fragende, kann nicht nur ein Bettler sein, sondern jemand, der in einer schwierigen Lage um Hilfe bittet, sei es nun materiell, ideell oder nur zur Belehrung (vgl. oben 80:1ff. und die anmerkung dazu). Von Allāhs Wohltaten zu sprechen ist eine Art Dankbarkeit Ihm gegenüber. Mit einer solchen Verhaltensweise verschwindet die Geheimtuerei über das Gehortete. Es sind Befehle, die sowohl an den Propheten selbst, der sowieso sich im vorbildlichen Benehmen eines Gesandten Allāhs verhält, als auch an jeden Menschen nach ihm bis zum Tage des Weltuntergangs. Diese Anweisungen spiegeln hier die Alltagsnöte wider, insbesondere in einer von Gier und Materialismus zersetzten Gesellschaft.

ad-Duha 93:11

Diese Worte in diesem Versblock bilden ein Gebotskomplex aus drei Punkten: Was die Waise angehgt, so unterdrücke sie nicht. Und was den Bittenden angeht, so fahre ihn nicht an, und sprich überall von der Gnade deines Herrn. Der Bittende, oder wörtlich der Fragende, kann nicht nur ein Bettler sein, sondern jemand, der in einer schwierigen Lage um Hilfe bittet, sei es nun materiell, ideell oder nur zur Belehrung (vgl. oben 80:1ff. und die anmerkung dazu). Von Allāhs Wohltaten zu sprechen ist eine Art Dankbarkeit Ihm gegenüber. Mit einer solchen Verhaltensweise verschwindet die Geheimtuerei über das Gehortete. Es sind Befehle, die sowohl an den Propheten selbst, der sowieso sich im vorbildlichen Benehmen eines Gesandten Allāhs verhält, als auch an jeden Menschen nach ihm bis zum Tage des Weltuntergangs. Diese Anweisungen spiegeln hier die Alltagsnöte wider, insbesondere in einer von Gier und Materialismus zersetzten Gesellschaft.

asch-Scharh 94:1

Sura Aš-Šarḥ (Das Weiten) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt In dieser Sura gibt Allāh Seinem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, Hoffnung und Beruhigung in einer Zeit großer Schwierigkeiten. Muḥammads Herz wurde von Allāh erweitert und gereinigt, und Er erhöhte seine Stellung in dieser und der nächsten Welt. Der Rechtschaffene sollte bedenken, dass jede Not von einer Erleichterung begleitet wird. Er sollte sich nur an Allāh wenden, als Ziel all seiner Hoffnungen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Haben Wir dir nicht deine Brust geweitet (94:1) und dir deine Last abgenommen (94:2), die schwer auf deinem Rücken lastete (94:3), und deinen Namen erhöht? (94:4) Und, wahrlich, mit der Drangsal geht Erleichterung einher (94:5); wahrlich, mit der Drangsal geht Erleichterung einher. (94:6) Und, wenn du (mit etwas) fertig bist, dann bemühe dich (auch weiterhin) (94:7), und begehre die Nähe deines Herrn. (94:8) Angesprochen ist hier der Prophet (a.s.s.). Dies deutet daraufhin, dass er sich große Sorgen machte wegen der ihm anvertrauten Sendung und der Hindernisse, die sich vor ihr auftürmten, sowie der Anschläge, die gegen sie geführt wurden. Da wurde ihm die schönste Hilfe in Form dieser Sura zuteil (vgl. über die Weitung der Brust im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek).

asch-Scharh 94:2

Sura Aš-Šarḥ (Das Weiten) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt In dieser Sura gibt Allāh Seinem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, Hoffnung und Beruhigung in einer Zeit großer Schwierigkeiten. Muḥammads Herz wurde von Allāh erweitert und gereinigt, und Er erhöhte seine Stellung in dieser und der nächsten Welt. Der Rechtschaffene sollte bedenken, dass jede Not von einer Erleichterung begleitet wird. Er sollte sich nur an Allāh wenden, als Ziel all seiner Hoffnungen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Haben Wir dir nicht deine Brust geweitet (94:1) und dir deine Last abgenommen (94:2), die schwer auf deinem Rücken lastete (94:3), und deinen Namen erhöht? (94:4) Und, wahrlich, mit der Drangsal geht Erleichterung einher (94:5); wahrlich, mit der Drangsal geht Erleichterung einher. (94:6) Und, wenn du (mit etwas) fertig bist, dann bemühe dich (auch weiterhin) (94:7), und begehre die Nähe deines Herrn. (94:8) Angesprochen ist hier der Prophet (a.s.s.). Dies deutet daraufhin, dass er sich große Sorgen machte wegen der ihm anvertrauten Sendung und der Hindernisse, die sich vor ihr auftürmten, sowie der Anschläge, die gegen sie geführt wurden. Da wurde ihm die schönste Hilfe in Form dieser Sura zuteil (vgl. über die Weitung der Brust im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek).

asch-Scharh 94:3

Sura Aš-Šarḥ (Das Weiten) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt In dieser Sura gibt Allāh Seinem Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, Hoffnung und Beruhigung in einer Zeit großer Schwierigkeiten. Muḥammads Herz wurde von Allāh erweitert und gereinigt, und Er erhöhte seine Stellung in dieser und der nächsten Welt. Der Rechtschaffene sollte bedenken, dass jede Not von einer Erleichterung begleitet wird. Er sollte sich nur an Allāh wenden, als Ziel all seiner Hoffnungen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Haben Wir dir nicht deine Brust geweitet (94:1) und dir deine Last abgenommen (94:2), die schwer auf deinem Rücken lastete (94:3), und deinen Namen erhöht? (94:4) Und, wahrlich, mit der Drangsal geht Erleichterung einher (94:5); wahrlich, mit der Drangsal geht Erleichterung einher. (94:6) Und, wenn du (mit etwas) fertig bist, dann bemühe dich (auch weiterhin) (94:7), und begehre die Nähe deines Herrn. (94:8) Angesprochen ist hier der Prophet (a.s.s.). Dies deutet daraufhin, dass er sich große Sorgen machte wegen der ihm anvertrauten Sendung und der Hindernisse, die sich vor ihr auftürmten, sowie der Anschläge, die gegen sie geführt wurden. Da wurde ihm die schönste Hilfe in Form dieser Sura zuteil (vgl. über die Weitung der Brust im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek).

asch-Scharh 94:4

Der Name "Muḥammad" fand in der Geschichte der Menschheit dadurch eine hohe Stellung, dass sich Millionen von Menschen nach ihm nennen. Allāh hat ihn erhöht und seinen Namen mit dem Namen Allāhs untrennbar verbunden im Glaubensbekenntnis der Muslime, das lautet: "Kein Gott ist da außer Allāh, Muḥammad ist der Gesandte Allāhs." Heute ertönt von jeder Moschee der Welt der Name des Gesandten Allāhs fünfmal täglich anläßlich des Gebetsrufs und jeder Muslim bittet um Segen für ihn, wenn sein Name erwähnt wird. Der Name "Muḥammad" wurde ferner von Allāh bei den himmlischen Scharen der Engel erhöht. Diese Sura wurde zu einer Zeit offenbart, als der Prophet (a.s.s.) verspöttet wurde.

asch-Scharh 94:5

Es hat gewiss einen Sinn, dass dieser Vers wiederholt wird. Denn welche Schwierigkeiten und Sorgen man auch immer haben mag, Allāh hält stets eine Lösung aus Barmherzigkeit bereit, einen Ausweg, eine Erleichterung, ja sogar eine Freude, sofern wir nur auf Seinem Weg bleiben und unseren Glauben durch Geduld und gute Taten unter Beweis stellen. Die Lösung oder Erleichterung stellt sich nicht erst nach den Schwierigkeiten ein, sie wird gleichzeitig bereitgehalten.

asch-Scharh 94:6

Es hat gewiss einen Sinn, dass dieser Vers wiederholt wird. Denn welche Schwierigkeiten und Sorgen man auch immer haben mag, Allāh hält stets eine Lösung aus Barmherzigkeit bereit, einen Ausweg, eine Erleichterung, ja sogar eine Freude, sofern wir nur auf Seinem Weg bleiben und unseren Glauben durch Geduld und gute Taten unter Beweis stellen. Die Lösung oder Erleichterung stellt sich nicht erst nach den Schwierigkeiten ein, sie wird gleichzeitig bereitgehalten.

asch-Scharh 94:7

Diese schöne Sura endet hier mit einem göttlichen Rezept des edlen Verhaltens für jeden Gläubigen. Die Rede ist zwar an den Propheten (a.s.s.) gerichtet, das Gebot ist jedoch für alle Gläubigen zu allen Orten und Zeiten gültig. Es bedeutet: Wenn man mit irgendetwas beschäftigt ist, das zum Alltag des Lebens gehört und den Bedürfnissen enspricht, so hat Allāh Einsehen und ist Er damit einverstanden. Nun aber, wenn man seine diesbezüglichen Anliegen erledigt hat, dann darf man nicht seinen Schöpfer vergessen. Man soll Seine Nähe in der Weise begehren, dass man die Gebete verrichtet, den Namen seines Herrn gedenkt und Ihm dafür dankt, dass Er ihm gute Versorgung und schönes Leben auf Erden beschert hat. Alles Lob gebührt Allāh, Dem Herrn der Welten (vgl. 1:1ff.).

asch-Scharh 94:8

Diese schöne Sura endet hier mit einem göttlichen Rezept des edlen Verhaltens für jeden Gläubigen. Die Rede ist zwar an den Propheten (a.s.s.) gerichtet, das Gebot ist jedoch für alle Gläubigen zu allen Orten und Zeiten gültig. Es bedeutet: Wenn man mit irgendetwas beschäftigt ist, das zum Alltag des Lebens gehört und den Bedürfnissen enspricht, so hat Allāh Einsehen und ist Er damit einverstanden. Nun aber, wenn man seine diesbezüglichen Anliegen erledigt hat, dann darf man nicht seinen Schöpfer vergessen. Man soll Seine Nähe in der Weise begehren, dass man die Gebete verrichtet, den Namen seines Herrn gedenkt und Ihm dafür dankt, dass Er ihm gute Versorgung und schönes Leben auf Erden beschert hat. Alles Lob gebührt Allāh, Dem Herrn der Welten (vgl. 1:1ff.).

at-Tin 95:1

Sura At-Tīn (Der Feigenbaum) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Der Mensch, der in der besten Form erschaffen wurde, kann den Sturz auf die niedrigste der niedrigen Sufen nur verhindern, indem er glaubt und Gutes tut. Das ist der Richterspruch Allāhs, Dem Weisesten aller Richter. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Feigenbaum und beim Ölbaum (95:1) und beim Berge Sinai (95:2) und bei dieser sicheren Ortschaft! (95:3) Wahrlich, Wir haben den Menschen in bester Form erschaffen. (95:4) Alsdann haben Wir ihn in die niedrigste Tiefe zurückgebracht (95:5), ausgenommen (davon) sind diejenigen, die glauben und Gutes tun; ihnen wird ein unverkürzter Lohn zuteil sein. (95:6) Und was veranlasst dich hernach, die Religion zu leugnen? (95:7) Ist nicht Allāh der gerechteste Richter? (95:8) Dies ist ein Schwur Allāhs, das Ihm allein zusteht, und wir Menschen dürfen diese Form des Schwures nicht anwenden. Wenn wir unbedingt schwören wollen - was nicht ratsam ist - so müssen wir nur "bei Allāh" schwören oder schweigen. Die hier erwähnten Dinge, bei denen Allāh schwört scheinen verschieden sein und nichts miteinander zu tun haben. In der Wirklichkeit sind sie eng miteinander verbunden; denn in diesen beiden Räumen, dem Berg Sinai und der sicheren Ortschaft, d.h. Makka, in der diese Botschaft herabgesandt wurde, wachsen die beiden Baumarten in bester Qualität und spielen die Hauptrolle bei der Nahrung der Bevölkerung. Die Olive wird ferner zur Herstellung medizinischer Produkte verwendet und als Nahrungsmittel hat sie ein köstliches Aroma. Äußerlich ist der Olivenbaum nicht gerade eindrucksvoll. Doch das Öl des Baumes hat eine wunderschöne Farbe, Zusammensetzung und Leuchtkraft. (vgl. ferner 24:35 [Licht-Vers] mit Anmerkungen, wo das Gleichnis von Allāhs Licht in Zusammenhang gebracht wird mit dem Olivenbaum). (vgl. 23:18-22 und die Anmerkung dazu).

at-Tin 95:2

Sura At-Tīn (Der Feigenbaum) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Der Mensch, der in der besten Form erschaffen wurde, kann den Sturz auf die niedrigste der niedrigen Sufen nur verhindern, indem er glaubt und Gutes tut. Das ist der Richterspruch Allāhs, Dem Weisesten aller Richter. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Feigenbaum und beim Ölbaum (95:1) und beim Berge Sinai (95:2) und bei dieser sicheren Ortschaft! (95:3) Wahrlich, Wir haben den Menschen in bester Form erschaffen. (95:4) Alsdann haben Wir ihn in die niedrigste Tiefe zurückgebracht (95:5), ausgenommen (davon) sind diejenigen, die glauben und Gutes tun; ihnen wird ein unverkürzter Lohn zuteil sein. (95:6) Und was veranlasst dich hernach, die Religion zu leugnen? (95:7) Ist nicht Allāh der gerechteste Richter? (95:8) Dies ist ein Schwur Allāhs, das Ihm allein zusteht, und wir Menschen dürfen diese Form des Schwures nicht anwenden. Wenn wir unbedingt schwören wollen - was nicht ratsam ist - so müssen wir nur "bei Allāh" schwören oder schweigen. Die hier erwähnten Dinge, bei denen Allāh schwört scheinen verschieden sein und nichts miteinander zu tun haben. In der Wirklichkeit sind sie eng miteinander verbunden; denn in diesen beiden Räumen, dem Berg Sinai und der sicheren Ortschaft, d.h. Makka, in der diese Botschaft herabgesandt wurde, wachsen die beiden Baumarten in bester Qualität und spielen die Hauptrolle bei der Nahrung der Bevölkerung. Die Olive wird ferner zur Herstellung medizinischer Produkte verwendet und als Nahrungsmittel hat sie ein köstliches Aroma. Äußerlich ist der Olivenbaum nicht gerade eindrucksvoll. Doch das Öl des Baumes hat eine wunderschöne Farbe, Zusammensetzung und Leuchtkraft. (vgl. ferner 24:35 [Licht-Vers] mit Anmerkungen, wo das Gleichnis von Allāhs Licht in Zusammenhang gebracht wird mit dem Olivenbaum). (vgl. 23:18-22 und die Anmerkung dazu).

at-Tin 95:3

Sura At-Tīn (Der Feigenbaum) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Der Mensch, der in der besten Form erschaffen wurde, kann den Sturz auf die niedrigste der niedrigen Sufen nur verhindern, indem er glaubt und Gutes tut. Das ist der Richterspruch Allāhs, Dem Weisesten aller Richter. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Feigenbaum und beim Ölbaum (95:1) und beim Berge Sinai (95:2) und bei dieser sicheren Ortschaft! (95:3) Wahrlich, Wir haben den Menschen in bester Form erschaffen. (95:4) Alsdann haben Wir ihn in die niedrigste Tiefe zurückgebracht (95:5), ausgenommen (davon) sind diejenigen, die glauben und Gutes tun; ihnen wird ein unverkürzter Lohn zuteil sein. (95:6) Und was veranlasst dich hernach, die Religion zu leugnen? (95:7) Ist nicht Allāh der gerechteste Richter? (95:8) Dies ist ein Schwur Allāhs, das Ihm allein zusteht, und wir Menschen dürfen diese Form des Schwures nicht anwenden. Wenn wir unbedingt schwören wollen - was nicht ratsam ist - so müssen wir nur "bei Allāh" schwören oder schweigen. Die hier erwähnten Dinge, bei denen Allāh schwört scheinen verschieden sein und nichts miteinander zu tun haben. In der Wirklichkeit sind sie eng miteinander verbunden; denn in diesen beiden Räumen, dem Berg Sinai und der sicheren Ortschaft, d.h. Makka, in der diese Botschaft herabgesandt wurde, wachsen die beiden Baumarten in bester Qualität und spielen die Hauptrolle bei der Nahrung der Bevölkerung. Die Olive wird ferner zur Herstellung medizinischer Produkte verwendet und als Nahrungsmittel hat sie ein köstliches Aroma. Äußerlich ist der Olivenbaum nicht gerade eindrucksvoll. Doch das Öl des Baumes hat eine wunderschöne Farbe, Zusammensetzung und Leuchtkraft. (vgl. ferner 24:35 [Licht-Vers] mit Anmerkungen, wo das Gleichnis von Allāhs Licht in Zusammenhang gebracht wird mit dem Olivenbaum). (vgl. 23:18-22 und die Anmerkung dazu).

at-Tin 95:4

Der Mensch hat ohne jeden Zweifel eine schöne, harmonische und integrierte Form, die ihn zu einem edlen Wesen macht. (vgl. 7:175-177 und die Anmerkung dazu). Unser Prophet (a.s.s.) hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass Allāh den Menschen nicht erschuf und seine Gestaltung so schön gemacht, um ihn als Brennstoff für das Höllenfeuer zu machen. Mit anderen Worten heißt es, dass Allāh uns nicht bestrafen will, es sei denn, jemand wird es ablehnen, wie unser Prophet in einem bekannten Ḥadīṯ gesagt hat. Als einige seiner Gefährten ihn fragten: ”Und wer wird es ablehnen, o Gesandter Allāhs?“ Da sagte er: ”Wer mir Gehorsam leistet, der geht ins Paradies, und wer mir Ungehorsam leistet, der hat es abgelehnt.“

at-Tin 95:5

Der Mensch besitzt allerdings auch die Möglichkeit, in so tiefe Erniedrigung abzusinken, wie sie kein anderes Geschöpf zu erreichen vermag. Dann sind ihm selbst die Tiere noch überlegen, weil sie ihre Natur nicht verderben. Sie lobpreisen ihren Herrn und erfüllen ihre Aufgabe auf Erden, wie es ihnen auferlegt ist. Doch der Mensch, der auf beste Weise veranlagt ist und die großartigsten Möglichkeiten besitzt, verleugnet seinen Herrn und sinkt dadurch unendlich tief.

at-Tin 95:6

Ausgenommen von dem Zustand der Erniedrigung (vgl. oben 95:5 und die Anmerkung dazu) sind jene, die glauben und Gutes tun, an ihrer aufrechten Natur festhalten, sie in Einklang bringen mit dem Glauben durch gute Taten, sie auf die Ebene der Vollkommenheit erheben.

at-Tin 95:7

Was bringt dich, o Mensch, dazu, diese Religion zu verleugnen, nachdem du diese Tatsache erkannt hast, nachdem dir die Bedeutung des Glaubens im Dasein der Menschheit klargeworden ist und nachdem du auch begriffen hast, welches Schicksal jene erwartet, die nicht glauben wollen, sich vom Licht abwenden und sich weigern, den geraden Weg, der von Allāh aufgezeigt worden ist, einzuschlagen?

at-Tin 95:8

Hier, mit diesen herzergreifenden Worten endet diese herrliche Sura. Hier wird eine Frage gestellt, deren Antwort nur mit "Ja" erfolgen muss. Allāh , unser Schöpfer, ist ein gerechter und barmherziger Gott, Der uns am Tage der Abrechnung kein Unrecht zufügen will. Während die Schuldigen vor ihrer Bestrafung bangen, haben die aufrichtigen Diener Allāhs nichts zu fürchten. Gepriesen sei Er, Der gerechteste Richter!

al-Alaq 96:1

Sura Al-‘Alaq (Der Blutklumpen) (offenbart zu Makka) 19 Āyāt Die ersten fünf Verse dieser Sura sind die erste Offenbarung von Allāh an den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Der Mensch muss Allāhs Botschaft verkünden oder verlesen; denn Allāh ist Der, Der den Menschen zu Anfang von einer unbeachtenswerten Substanz erschuf, und dann seine Position durch das Lehren von Wissen erhöhte. Der Undankbare, der das Schlechte anstatt Allāhs Wahrheit bevorzugt, wird bestraft werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf. (96:1) Er erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen. (96:2) Lies; denn dein Herr ist Allgütig (96:3), Der mit dem Schreibrohr lehrt (96:4), lehrt den Menschen, was er nicht wusste. (96:5) Dieser Befehl erging in den letzten zehn Tagen des Monats Ramaḍān (Juli 610 n.Chr.) - 13 Jahre vor der Auswanderung (arab.: Hiǧra) des Propheten (a.s.s.) von Makka nach Al-Madīna. Der Imperativ "lies" ist an Muḥammad gerichtet, der nicht lesen und schreiben konnte. Es handelt sich hier also um das erste Wunder des Qur’ān, dass die Aufnahme eines Textes durch das Herz erfolgt. Es handelt sich um die ersten Worte der Offenbarung, die sich harmonisch an 1:1ff. schließen, die viel später offenbart und als erste Sura des Qur’ān-Einbands angeordnet ist. (vgl. den einleitenden Teil dieses Werkes).

al-Alaq 96:2

Allāh ist Der, Der den Menschen aus einem Blutklumpen erschuf. Es geht bei dieser Bezeichnung um etwas, das jedermann mit bloßen Augen sehen kann. Es mag sein, dass die Wissenschaft derartiger Entwicklungsphase im Mutterleib eine andere Bezeichnung, z.B. Morulla, gibt. (vgl. die Abhandlung darüber im Titel: "Ḥadīṯ für Schüler", Islamische Bibliothek). Auf jeden Fall ist darunter die Macht Allāhs zu verstehen, dass Er den Menschen eben aus diesem Stück zusammenverklumpten Blutes zustande bringt, also aus einer befruchteten Eizelle gemeint, die sich in der Gebärmutter eingenistet hat und wie ein "Blutklumpen" aussieht.

al-Alaq 96:3

Allāh ist Der, Der den Menschen aus einem Blutklumpen erschuf. Es geht bei dieser Bezeichnung um etwas, das jedermann mit bloßen Augen sehen kann. Es mag sein, dass die Wissenschaft derartiger Entwicklungsphase im Mutterleib eine andere Bezeichnung, z.B. Morulla, gibt. (vgl. die Abhandlung darüber im Titel: "Ḥadīṯ für Schüler", Islamische Bibliothek). Auf jeden Fall ist darunter die Macht Allāhs zu verstehen, dass Er den Menschen eben aus diesem Stück zusammenverklumpten Blutes zustande bringt, also aus einer befruchteten Eizelle gemeint, die sich in der Gebärmutter eingenistet hat und wie ein "Blutklumpen" aussieht.

al-Alaq 96:4

Mit dem einfachen Schreibgerät, das jedem erschwinglich ist, vermittelt Allāh dem Menschen enormes Wissen, das nach islamischer Lehre in zwei Wissensarten geteilt werden kann: Das göttliche Wissen, das Allāh aus der Offenbarung und der Eingebung schenkt, und das erworbene Wissen, das man in der Schule oder von irgendwo herholt.

al-Alaq 96:5

Allāh lehrt den Menschen, was er nicht wusste, indem Er ihm z.B. die Technik aus der Natur nahebringt: Wer sich vor dem Anblick seines Nachbarn mit geflochtenen Holzwänden entlang der Grundstücksgrenze schützt, der hört von dort im Frühjahr mitunter lautes Schaben und Knabbern. Pirscht er sich näher heran, kann er Wespen bei der Arbeit am Sichtschutz beobachten. Diese nicht immer wohlgelittenen Insekten beißen sich förmlich im Holz fest, um aus den abgelösten Fasern zusammen mit etwas Speichel ihre Nester zu bauen. Da das Material der Wespen-Häuser durchaus Ähnlichkeit mit Papier hat, kam dem französischen Naturforscher und Physiker Rene Antoine Ferchault de Reaumur zu Beginn des 18. Jahrhunderts der Gedanke, Papier nicht aus Hadern von Hanf, Leinen oder Baumwolle, sondern aus Holz herzustellen. Er hat die Idee niedergeschrieben, aber nie versucht, diese Technik mit ihrem Verzicht auf die immer knapper und teurer werdenden Lumpen selbst auszuprobieren. Erst als der Sachse Friedrich Gottlob Keller 1840 die Holzschleifmaschine erfand, waren die Voraussetzungen für eine industrielle Papierherstellung gegeben. Auch ihn soll das von den Wespen gelieferte Vorbild der Natur inspiriert haben. Rund ein Jahrhundert war also vergangen, bis die Beobachtung der Wespen in eine anwendbare Technik umgesetzt wurde. Das Beispiel macht deutlich, dass es Ewigkeiten dauern kann, bis eine "Erfindung der Natur" verwertet wird. Die aufs Verhalten der Wespe zurückgehenden Ursprünge der modernen Papierherstellung zeigen aber auch, dass es wenig Sinn hat, die Natur blind zu kopieren. Das führt nach den Worten des Saarbrücker Zoologie-Professors Werner Nachtigall in die Sackgasse. Man könne aber von der Natur eine Fülle von Anregungen übernehmen, die man auf ihre Übertragbarkeit prüfen müsse. Die Vorbilder aus der lebendigen Welt könnten Impulse für technisches Gestalten liefern. Wichtig sei jedoch, dass die Bemühungen um Adaption streng den Gesichtspunkten der Ingenieurwissenschaften folgten. Was Ingenieure, aber auch etwa Architekten und Mathematiker, aus dem Übertragen von Problemlösungen der Natur in den Bereich der Technik lernen können, firmiert heute als Bionik. ... Denn nicht nur Wespen bauen Nester; wer zum Beispiel ein Spinnennetz betrachtet, bekommt Anregungen für komplexe Tragwerkkonstruktionen. Einer der ersten Bioniker war Leonardo da Vinci. ... Die Wurzeln der modernen Bionik zogen vielmehr erst während des Zweiten Weltkriegs so richtig Saft. Allgemein wird heute akzeptiert, dass für den damals von der deutschen Wehrmacht entwickelten ersten Infrarot-Detektor die Anregung eines Zoologen entscheidend war. Er hatte das Ortungssystem der Klapperschlangen genau untersucht und festgestellt, dass diese Tiere Temperaturunterschiede von einem tausendstel Grad erkennen und so zielgenau ihre Beute orten können. Die Thermografie, mit der man unter anderem sogenannte Kältebrücken an Gebäuden orten kann, ist daher eine der ersten Techniken, die man als bionische Entwicklung bezeichnen kann. Ein anderes, immer wieder mit der Entstehung der Bionik verknupftes Beispiel, ist das von Sir James Gray 1936 aufgezeichnete Phänomen, dass ein schwimmender Delphin scheinbar mehr Kraft entwickelt, als seine Muskelpakete eigentlich leisten können, wenn man eine turbulente Grenzschicht zwischen der Haut des Meeressäugers und dem Wasser voraussetzt. Beobachtungen der amerikanischen Marine deckten das Geheimnis auf: Die Haut der Delphine beginnt leicht zu "wabbeln", wenn die Tiere sehr schnell schwimmen. Eine weiche Fettschicht zwischen Haut und Muskelgewebe kann widerstandfordernde Druckschwankungen ausgleichen und eine laminare Strömung entlang des Delphinkörpers erzeugen. ... Nach genauem Studium der Körperformen von Forellen, Thunfischen, Delphinen und Blauwalen hatte bereits in den sechziger Jahren der damalige Ordinarius für luftfahrzeugbau an der Technischen Universitat Berlin, Heinrich Hertel, einen spindelförmigen Laminarrumpf für Flugzeuge vorgeschlagen. ... Bauingenieure profitierten schon länger von den Vorbildern der Natur. So ist die Struktur von Pflanzen und tierischen Skeletten durch hohe Festigkeit bei kleinstmöglichem Gewicht und geringen Materialaufwand gekennzeichnet. Wer sich heute einem der schon von weitem zu sehenden Fernsehtürme nähert, dem drängt sich fast zwangsläufig die Parallele zu einem Weizenhalm auf. Auf beiden Gebilden sitzen ganz oben vergleichsweise schwere Lasten: hier die Ähre, dort die Kanzel. Beide Systeme verwenden ähnliche Mittel zur Aussteifung. Beim Bau der ersten aus Spritzbeton gefertigten Kuppel - 1923 für das Planetarium von Zeiss in Jena - stand dagegen das Hühnerei Pate. Von diesem charakteristischen Beispiel für eine natürliche Struktur hatte man mit Extrapolation auf die notwendige Dicke der Betonschale geschlossen. Um andere, von der klassischen Eiform abweichende Formen zu erhalten, bedienen sich Tragwerksplaner gern sogenannter Seifenhautmodelle: Zieht man Drahtgerüste aus einer Pfütze von Seifenlauge heraus, entstehen Gebilde mit kleinstmöglichen Oberflächen. Bei der Dachkonstruktion des Münchner Olympiastadions hatte man sich dieser Methode bedient. Sehr interessante technische Anwendungen hat auch das Studium der Wirbelstürme hervorgebracht, die in dem neuesten Hollywood-Film "Twister" ihre verheerenden Kräfte zeigen. So hat man festgestellt, dass beim Aufplatzen eines Tornados Zonen mit einer Rückströmung entstehen. An diesen Stellen rotieren Gase oder Flüssigkeiten kaum noch, und diese Eigenschaft nutzt etwa ABB bei der Entwicklung der Brenner von Gasturbinen. Der Wirbel sorgt zunächst für eine gute Mischung von Brennstoff und luft. Das Aufplatzen setzt man ein, um durch das Ruckströmen von heißen Gasen eine Zündung des Brennstoff-Luft-Gemischs und gleichzeitig eine optimale Flammenstabilitat zu erreichen. Seit man den Tornado-Effekt bei ABB konsequent nutzt, konnten die Stickoxyd-Emissionen um etwa 25 Prozent vermindert werden. Doch auch in gewöhnlichen Heizungskellern wirbeln heute bereits Tornados: So bedient sich der Kesselbauer Viessmann bei seinem Rotrix-Ölbrenner des Prinzips des aufplatzenden Wirbels mit dem Ergebnis, dass die Schadstoffwerte deutlich unter denen herkömmlicher Geräte liegen. Vielversprechend ist der von dem Bonner Botanik-Professor Wilhelm Barthlott entdeckte Lotus-Effekt. Auf diesen Selbstreinigungsmechanismus von nicht vollkommen glatten Oberflächen war er gestoßen, als er sich damit beschäftigte, wie es Pflanzen immer wieder schaffen, bereits kurz nach einem Sandsturm sauber strahlende Blatter zu prasentieren. Die Lösung fand Barthlott unter dem Elektronenmikroskop: Blätter scheiden kleinste wasserabweisende Teilchen aus, die eine "rauhe" Oberfläche entstehen lassen, so dass Schmutzpartikel keine Chance haben, sich festzuklammern. Mittlerweile hat der Botaniker dieses Prinzip nachgeahmt und einen Kunststofflack zum Patent angemeldet. (FAZ 163/96) (Was die Belehrung des Menschen angeht, vgl. 2:31, die Anmerkung dazu und die Einleitung des Titels: "Islam für Schüler"). Doch nein! Der Mensch übt Gewalttätigkeit (96:6), weil er sich im Reichtum sieht. (96:7) Wahrlich, zu deinem Herrn ist die Heimkehr. (96:8) Hast du den gesehen, der da verwehrt (96:9) (Unserem) Diener, dass er betet? (96:10) Hast du gesehen, ob er auf dem rechten Weg ist (96:11) oder zur Gerechtigkeit auffordert? (96:12) Hast du (den) gesehen, der ungläubig ist und sich abwendet? (96:13) Weiß er nicht, dass Allāh (ihn) sieht? (96:14) Doch nein! Wenn er nicht (davon) ablässt, werden Wir ihn gewiss ergreifen bei der Stirnlocke (96:15), der lügenden, sündigen Stirnlocke. (96:16) So möge er denn seine Mitverschworenen anrufen (96:17); Wir werden die Höllenwächter herbeirufen. (96:18) Doch nein! Gehorche ihm nicht und wirf dich in Anbetung nieder und nahe dich (Allāh). (96:19)

al-Alaq 96:6

Der Mensch, der aus diesem winzigen Gebilde "Blutklumpen" entsteht, (vgl. oben 96:2- 3) entwickelt sich zu einem Wesen, das Gewalttätigkeit, sogar Widerstand gegen seinen Schöpfer und Seine Botschaft, übt. Der Grund seiner Aufsäßigkeit ist, dass ihm Reichtum zuteil wurde, das ihm Allāh , sein Schöpfer, gegeben hat, zu Dem die Heimkehr am Tage der Abrechnung sein wird, an dem er nach seinem Reichtum und nach seiner Auflehnung gegen den Erhabenen gefragt werden wird.

al-Alaq 96:7

Der Mensch, der aus diesem winzigen Gebilde "Blutklumpen" entsteht, (vgl. oben 96:2- 3) entwickelt sich zu einem Wesen, das Gewalttätigkeit, sogar Widerstand gegen seinen Schöpfer und Seine Botschaft, übt. Der Grund seiner Aufsäßigkeit ist, dass ihm Reichtum zuteil wurde, das ihm Allāh , sein Schöpfer, gegeben hat, zu Dem die Heimkehr am Tage der Abrechnung sein wird, an dem er nach seinem Reichtum und nach seiner Auflehnung gegen den Erhabenen gefragt werden wird.

al-Alaq 96:8

Der Mensch, der aus diesem winzigen Gebilde "Blutklumpen" entsteht, (vgl. oben 96:2- 3) entwickelt sich zu einem Wesen, das Gewalttätigkeit, sogar Widerstand gegen seinen Schöpfer und Seine Botschaft, übt. Der Grund seiner Aufsäßigkeit ist, dass ihm Reichtum zuteil wurde, das ihm Allāh , sein Schöpfer, gegeben hat, zu Dem die Heimkehr am Tage der Abrechnung sein wird, an dem er nach seinem Reichtum und nach seiner Auflehnung gegen den Erhabenen gefragt werden wird.

al-Alaq 96:9

Der Mensch, der aus diesem winzigen Gebilde "Blutklumpen" entsteht, (vgl. oben 96:2- 3) entwickelt sich zu einem Wesen, das Gewalttätigkeit, sogar Widerstand gegen seinen Schöpfer und Seine Botschaft, übt. Der Grund seiner Aufsäßigkeit ist, dass ihm Reichtum zuteil wurde, das ihm Allāh , sein Schöpfer, gegeben hat, zu Dem die Heimkehr am Tage der Abrechnung sein wird, an dem er nach seinem Reichtum und nach seiner Auflehnung gegen den Erhabenen gefragt werden wird.

al-Alaq 96:10

Zu diesem Vers wird berichtet, dass Abū Ǧahl dem Propheten einst voll Hochmut drohte, er werde ihm den Fuß in den Nacken setzen, falls er ihn beim Beten antreffen sollte. Doch als der Prophet sich beim nächsten Mal in Gebetshaltung befand und Abū Ǧahl zu ihm kam, kehrte er sich angsterfüllt ab und sagte, er habe ganz deutlich einen Feuergraben zwischen sich und dem Propheten gesehen, mit furchterregenden Kämpfern, die ihn verteidigen sollten. Die Bedeutung geht hier gewiss noch über das geschichtliche Ereignis hinaus. Gemeint sind alle Versuche, zu welcher Zeit auch immer, der Religion ihr legitimes Recht auf Formung des gesellschaftlichen Lebens zu versagen.

al-Alaq 96:11

Zu diesem Vers wird berichtet, dass Abū Ǧahl dem Propheten einst voll Hochmut drohte, er werde ihm den Fuß in den Nacken setzen, falls er ihn beim Beten antreffen sollte. Doch als der Prophet sich beim nächsten Mal in Gebetshaltung befand und Abū Ǧahl zu ihm kam, kehrte er sich angsterfüllt ab und sagte, er habe ganz deutlich einen Feuergraben zwischen sich und dem Propheten gesehen, mit furchterregenden Kämpfern, die ihn verteidigen sollten. Die Bedeutung geht hier gewiss noch über das geschichtliche Ereignis hinaus. Gemeint sind alle Versuche, zu welcher Zeit auch immer, der Religion ihr legitimes Recht auf Formung des gesellschaftlichen Lebens zu versagen.

al-Alaq 96:12

Zu diesem Vers wird berichtet, dass Abū Ǧahl dem Propheten einst voll Hochmut drohte, er werde ihm den Fuß in den Nacken setzen, falls er ihn beim Beten antreffen sollte. Doch als der Prophet sich beim nächsten Mal in Gebetshaltung befand und Abū Ǧahl zu ihm kam, kehrte er sich angsterfüllt ab und sagte, er habe ganz deutlich einen Feuergraben zwischen sich und dem Propheten gesehen, mit furchterregenden Kämpfern, die ihn verteidigen sollten. Die Bedeutung geht hier gewiss noch über das geschichtliche Ereignis hinaus. Gemeint sind alle Versuche, zu welcher Zeit auch immer, der Religion ihr legitimes Recht auf Formung des gesellschaftlichen Lebens zu versagen.

al-Alaq 96:13

Zu diesem Vers wird berichtet, dass Abū Ǧahl dem Propheten einst voll Hochmut drohte, er werde ihm den Fuß in den Nacken setzen, falls er ihn beim Beten antreffen sollte. Doch als der Prophet sich beim nächsten Mal in Gebetshaltung befand und Abū Ǧahl zu ihm kam, kehrte er sich angsterfüllt ab und sagte, er habe ganz deutlich einen Feuergraben zwischen sich und dem Propheten gesehen, mit furchterregenden Kämpfern, die ihn verteidigen sollten. Die Bedeutung geht hier gewiss noch über das geschichtliche Ereignis hinaus. Gemeint sind alle Versuche, zu welcher Zeit auch immer, der Religion ihr legitimes Recht auf Formung des gesellschaftlichen Lebens zu versagen.

al-Alaq 96:14

Zu diesem Vers wird berichtet, dass Abū Ǧahl dem Propheten einst voll Hochmut drohte, er werde ihm den Fuß in den Nacken setzen, falls er ihn beim Beten antreffen sollte. Doch als der Prophet sich beim nächsten Mal in Gebetshaltung befand und Abū Ǧahl zu ihm kam, kehrte er sich angsterfüllt ab und sagte, er habe ganz deutlich einen Feuergraben zwischen sich und dem Propheten gesehen, mit furchterregenden Kämpfern, die ihn verteidigen sollten. Die Bedeutung geht hier gewiss noch über das geschichtliche Ereignis hinaus. Gemeint sind alle Versuche, zu welcher Zeit auch immer, der Religion ihr legitimes Recht auf Formung des gesellschaftlichen Lebens zu versagen.

al-Alaq 96:15

Die Stirnlocke steht im Sprachgebrauch für den höchsten Punkt der menschlichen Macht und Würde. Bei ihr ergriffen zu werden, bedeutet die tiefste Demütigung der betroffenen Person.

al-Alaq 96:16

Die Stirnlocke steht im Sprachgebrauch für den höchsten Punkt der menschlichen Macht und Würde. Bei ihr ergriffen zu werden, bedeutet die tiefste Demütigung der betroffenen Person.

al-Alaq 96:17

Die Stirnlocke steht im Sprachgebrauch für den höchsten Punkt der menschlichen Macht und Würde. Bei ihr ergriffen zu werden, bedeutet die tiefste Demütigung der betroffenen Person.

al-Alaq 96:18

Die Stirnlocke steht im Sprachgebrauch für den höchsten Punkt der menschlichen Macht und Würde. Bei ihr ergriffen zu werden, bedeutet die tiefste Demütigung der betroffenen Person.

al-Alaq 96:19

Am letzten Vers dieser eindrucksvollen Sura weist Allāh sowohl Seinem Propheten als auch jedem Muslim zu allen Orten und Zeiten daraufhin, dass er nicht auf denjenigen hört, der ihn zur derartigen, auflehnenden Verhaltensweise (vgl. oben 96:10-14 und die Anmerkung dazu) auffordert. Vielmehr soll sich der Muslim in aller Demut vor seinem Herrn in Anbetung niederwerfen, um dadurch Seine nähe zu suchen. Der Leser wird an dieser Stelle aufmerksam gemacht, dass eine Niederwerfung hier Pflicht ist. Gepriesen sei Allāh, Der Herr der Welten (vgl. 1:1ff.).

al-Qadr 97:1

Sura Al-Qadr (Die Bestimmung) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Die Lailatu-l-Qadr ist die "Nacht des göttlichen Beschlusses" (bzw. Nacht der Bestimmung, Nacht der Macht), in der die ersten Qur’ān-Verse der Sura 96 offenbart wurden. Diese Sura bestätigt es hier ausdrücklich. Ibn ‘Umar, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: ”Einige Menschen sahen das Zeichen der Lailatu-l-Qadr in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān; und andere sahen es in den letzten zehn Tagen. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte dann dazu: »Erwartet ihr Zeichen in den letzten sieben Tagen!«“ (Bu, Ha) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, dass der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Erwartet Lailatu-l-Qadr in den letzten zehn Tagen des Ramaḍān, die ungerade Zahlen (arab.: Witr) haben.“ (Bu) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete ferner: ”Ich sagte: »O Gesandter Allāhs, was würdest du mir (für ein Bittgebet) empfehlen, wenn ich weiß, in welcher Nacht Lailatu-l-Qadr ist. Was soll ich sagen?« Er sagte: »Sprich dann: >O Allāh, mein Gott! Wahrlich Du bist Der Allvergebende, und Du liebst die Vergebung, so vergib mir!«“ (Ha, Ma, Ti). Ibn Ka‘b sagte: ”Bei Allāh, außer Dem kein Gott da ist, sie (Lailatu-l-Qadr) ist im Ramaḍān, und bei Allāh, ich weiß genau, welche Nacht sie ist! Sie ist die Nacht, in der der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, uns das Eifern mit der Verrichtung des Gebets ans Herz gelegt hat. Sie ist die Nacht zum 27. Ramaḍān und ihr Zeichen ist dadurch zu erkennen, dass die Sonne am Morgen dieser Nacht weiß ohne Strahlen aufgeht.“ (Da, Ha, Mu, Ti). Manche Überlieferungen sprechen von wunderbaren, übernatürlichen und völlig ungewöhnlichen Ereignissen, an deren Wahrheitsgehalt deshalb kein Zweifel besteht, da ihre Berichterstatter als sehr fromme, wahrhaftige und redliche Menschen bekannt sind; denn zu ihnen gehören ja die Ṣaḥāba selbst, die Gefährten des Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Manche gute und rechtschaffene Muslime sahen und erlebten immer noch ganz individuell das Zeichen Allāhs in dieser Nacht, das - manchen Ḥadīṯen zufolge - in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān zu erwarten ist). Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Wer immer - aus dem Glauben heraus und aus der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - die Nacht der Lailatu-l-qadr im Beten verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. Und wer immer - aus dem Glauben heraus und der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - im Ramaḍān fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Bu, Mu) Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wahrlich, Wir haben ihn (den Qur’ān) herabgesandt in der Nacht von Al-Qadr. (97:1) Und was lehrt dich wissen, was die Nacht von Al-Qadr ist? (97:2) Die Nacht von Al-Qadr ist besser als tausend Monate. (97:3) In ihr steigen die Engel und Gabriel herab mit der Erlaubnis ihres Herrn zu jeglichem Geheiß. (97:4) Frieden ist sie bis zum Anbruch des Frühlichts. (97:5) Dieser Versblock schließt sich in voller Harmonie mit der vorangegangenen Sura 96 an. Die Offenbarung des Qur’ān erfolgte an jener Nacht, an der das Schicksal der Menschheit bestimmt worden ist. Es geschah dreizehn Jahre vor der Auswanderung des Propheten (a.s.s.) von Makka nach Al-Madīna. (vgl. dazu 96:1 und die Anmerkung dazu). Sie allein als "eine Nacht" ist in ihrem Wert besser als tausend Monate, wenn man diese im Gebet verbringen würde. Nach Angaben des Propheten (a.s.s.) war sie eine der letzten zehn Nächte des Monats Ramaḍān. Nach der gemachten Erfahrung mit ihr ist sie die Nacht zum 27. Ramaḍān, d.h. am 26. Ramaḍān abends nach dem Sonnenuntergang, mit dem der neue 27. Tag nach dem islamischen Kalender beginnt. Die Muslime verstehen, dass ihr genaues Datum dem Propheten wohl bekannt war, er aber wollte sie in den letzten 10 Tagen des Ramaḍān einschließen, damit die Muslime sich mehr und mehr um das Wohlwollen Allāhs eifern und sich von ihrem Segen bereichern. (vgl. oben die Einleitung zu dieser Sura). Gepriesen sei Allāh, Der Herr aller Welten.

al-Qadr 97:2

Sura Al-Qadr (Die Bestimmung) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Die Lailatu-l-Qadr ist die "Nacht des göttlichen Beschlusses" (bzw. Nacht der Bestimmung, Nacht der Macht), in der die ersten Qur’ān-Verse der Sura 96 offenbart wurden. Diese Sura bestätigt es hier ausdrücklich. Ibn ‘Umar, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: ”Einige Menschen sahen das Zeichen der Lailatu-l-Qadr in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān; und andere sahen es in den letzten zehn Tagen. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte dann dazu: »Erwartet ihr Zeichen in den letzten sieben Tagen!«“ (Bu, Ha) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, dass der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Erwartet Lailatu-l-Qadr in den letzten zehn Tagen des Ramaḍān, die ungerade Zahlen (arab.: Witr) haben.“ (Bu) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete ferner: ”Ich sagte: »O Gesandter Allāhs, was würdest du mir (für ein Bittgebet) empfehlen, wenn ich weiß, in welcher Nacht Lailatu-l-Qadr ist. Was soll ich sagen?« Er sagte: »Sprich dann: >O Allāh, mein Gott! Wahrlich Du bist Der Allvergebende, und Du liebst die Vergebung, so vergib mir!«“ (Ha, Ma, Ti). Ibn Ka‘b sagte: ”Bei Allāh, außer Dem kein Gott da ist, sie (Lailatu-l-Qadr) ist im Ramaḍān, und bei Allāh, ich weiß genau, welche Nacht sie ist! Sie ist die Nacht, in der der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, uns das Eifern mit der Verrichtung des Gebets ans Herz gelegt hat. Sie ist die Nacht zum 27. Ramaḍān und ihr Zeichen ist dadurch zu erkennen, dass die Sonne am Morgen dieser Nacht weiß ohne Strahlen aufgeht.“ (Da, Ha, Mu, Ti). Manche Überlieferungen sprechen von wunderbaren, übernatürlichen und völlig ungewöhnlichen Ereignissen, an deren Wahrheitsgehalt deshalb kein Zweifel besteht, da ihre Berichterstatter als sehr fromme, wahrhaftige und redliche Menschen bekannt sind; denn zu ihnen gehören ja die Ṣaḥāba selbst, die Gefährten des Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Manche gute und rechtschaffene Muslime sahen und erlebten immer noch ganz individuell das Zeichen Allāhs in dieser Nacht, das - manchen Ḥadīṯen zufolge - in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān zu erwarten ist). Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Wer immer - aus dem Glauben heraus und aus der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - die Nacht der Lailatu-l-qadr im Beten verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. Und wer immer - aus dem Glauben heraus und der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - im Ramaḍān fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Bu, Mu) Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wahrlich, Wir haben ihn (den Qur’ān) herabgesandt in der Nacht von Al-Qadr. (97:1) Und was lehrt dich wissen, was die Nacht von Al-Qadr ist? (97:2) Die Nacht von Al-Qadr ist besser als tausend Monate. (97:3) In ihr steigen die Engel und Gabriel herab mit der Erlaubnis ihres Herrn zu jeglichem Geheiß. (97:4) Frieden ist sie bis zum Anbruch des Frühlichts. (97:5) Dieser Versblock schließt sich in voller Harmonie mit der vorangegangenen Sura 96 an. Die Offenbarung des Qur’ān erfolgte an jener Nacht, an der das Schicksal der Menschheit bestimmt worden ist. Es geschah dreizehn Jahre vor der Auswanderung des Propheten (a.s.s.) von Makka nach Al-Madīna. (vgl. dazu 96:1 und die Anmerkung dazu). Sie allein als "eine Nacht" ist in ihrem Wert besser als tausend Monate, wenn man diese im Gebet verbringen würde. Nach Angaben des Propheten (a.s.s.) war sie eine der letzten zehn Nächte des Monats Ramaḍān. Nach der gemachten Erfahrung mit ihr ist sie die Nacht zum 27. Ramaḍān, d.h. am 26. Ramaḍān abends nach dem Sonnenuntergang, mit dem der neue 27. Tag nach dem islamischen Kalender beginnt. Die Muslime verstehen, dass ihr genaues Datum dem Propheten wohl bekannt war, er aber wollte sie in den letzten 10 Tagen des Ramaḍān einschließen, damit die Muslime sich mehr und mehr um das Wohlwollen Allāhs eifern und sich von ihrem Segen bereichern. (vgl. oben die Einleitung zu dieser Sura). Gepriesen sei Allāh, Der Herr aller Welten.

al-Qadr 97:3

Sura Al-Qadr (Die Bestimmung) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Die Lailatu-l-Qadr ist die "Nacht des göttlichen Beschlusses" (bzw. Nacht der Bestimmung, Nacht der Macht), in der die ersten Qur’ān-Verse der Sura 96 offenbart wurden. Diese Sura bestätigt es hier ausdrücklich. Ibn ‘Umar, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: ”Einige Menschen sahen das Zeichen der Lailatu-l-Qadr in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān; und andere sahen es in den letzten zehn Tagen. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte dann dazu: »Erwartet ihr Zeichen in den letzten sieben Tagen!«“ (Bu, Ha) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, dass der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Erwartet Lailatu-l-Qadr in den letzten zehn Tagen des Ramaḍān, die ungerade Zahlen (arab.: Witr) haben.“ (Bu) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete ferner: ”Ich sagte: »O Gesandter Allāhs, was würdest du mir (für ein Bittgebet) empfehlen, wenn ich weiß, in welcher Nacht Lailatu-l-Qadr ist. Was soll ich sagen?« Er sagte: »Sprich dann: >O Allāh, mein Gott! Wahrlich Du bist Der Allvergebende, und Du liebst die Vergebung, so vergib mir!«“ (Ha, Ma, Ti). Ibn Ka‘b sagte: ”Bei Allāh, außer Dem kein Gott da ist, sie (Lailatu-l-Qadr) ist im Ramaḍān, und bei Allāh, ich weiß genau, welche Nacht sie ist! Sie ist die Nacht, in der der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, uns das Eifern mit der Verrichtung des Gebets ans Herz gelegt hat. Sie ist die Nacht zum 27. Ramaḍān und ihr Zeichen ist dadurch zu erkennen, dass die Sonne am Morgen dieser Nacht weiß ohne Strahlen aufgeht.“ (Da, Ha, Mu, Ti). Manche Überlieferungen sprechen von wunderbaren, übernatürlichen und völlig ungewöhnlichen Ereignissen, an deren Wahrheitsgehalt deshalb kein Zweifel besteht, da ihre Berichterstatter als sehr fromme, wahrhaftige und redliche Menschen bekannt sind; denn zu ihnen gehören ja die Ṣaḥāba selbst, die Gefährten des Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Manche gute und rechtschaffene Muslime sahen und erlebten immer noch ganz individuell das Zeichen Allāhs in dieser Nacht, das - manchen Ḥadīṯen zufolge - in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān zu erwarten ist). Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Wer immer - aus dem Glauben heraus und aus der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - die Nacht der Lailatu-l-qadr im Beten verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. Und wer immer - aus dem Glauben heraus und der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - im Ramaḍān fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Bu, Mu) Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wahrlich, Wir haben ihn (den Qur’ān) herabgesandt in der Nacht von Al-Qadr. (97:1) Und was lehrt dich wissen, was die Nacht von Al-Qadr ist? (97:2) Die Nacht von Al-Qadr ist besser als tausend Monate. (97:3) In ihr steigen die Engel und Gabriel herab mit der Erlaubnis ihres Herrn zu jeglichem Geheiß. (97:4) Frieden ist sie bis zum Anbruch des Frühlichts. (97:5) Dieser Versblock schließt sich in voller Harmonie mit der vorangegangenen Sura 96 an. Die Offenbarung des Qur’ān erfolgte an jener Nacht, an der das Schicksal der Menschheit bestimmt worden ist. Es geschah dreizehn Jahre vor der Auswanderung des Propheten (a.s.s.) von Makka nach Al-Madīna. (vgl. dazu 96:1 und die Anmerkung dazu). Sie allein als "eine Nacht" ist in ihrem Wert besser als tausend Monate, wenn man diese im Gebet verbringen würde. Nach Angaben des Propheten (a.s.s.) war sie eine der letzten zehn Nächte des Monats Ramaḍān. Nach der gemachten Erfahrung mit ihr ist sie die Nacht zum 27. Ramaḍān, d.h. am 26. Ramaḍān abends nach dem Sonnenuntergang, mit dem der neue 27. Tag nach dem islamischen Kalender beginnt. Die Muslime verstehen, dass ihr genaues Datum dem Propheten wohl bekannt war, er aber wollte sie in den letzten 10 Tagen des Ramaḍān einschließen, damit die Muslime sich mehr und mehr um das Wohlwollen Allāhs eifern und sich von ihrem Segen bereichern. (vgl. oben die Einleitung zu dieser Sura). Gepriesen sei Allāh, Der Herr aller Welten.

al-Qadr 97:4

Sura Al-Qadr (Die Bestimmung) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Die Lailatu-l-Qadr ist die "Nacht des göttlichen Beschlusses" (bzw. Nacht der Bestimmung, Nacht der Macht), in der die ersten Qur’ān-Verse der Sura 96 offenbart wurden. Diese Sura bestätigt es hier ausdrücklich. Ibn ‘Umar, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: ”Einige Menschen sahen das Zeichen der Lailatu-l-Qadr in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān; und andere sahen es in den letzten zehn Tagen. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte dann dazu: »Erwartet ihr Zeichen in den letzten sieben Tagen!«“ (Bu, Ha) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, dass der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Erwartet Lailatu-l-Qadr in den letzten zehn Tagen des Ramaḍān, die ungerade Zahlen (arab.: Witr) haben.“ (Bu) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete ferner: ”Ich sagte: »O Gesandter Allāhs, was würdest du mir (für ein Bittgebet) empfehlen, wenn ich weiß, in welcher Nacht Lailatu-l-Qadr ist. Was soll ich sagen?« Er sagte: »Sprich dann: >O Allāh, mein Gott! Wahrlich Du bist Der Allvergebende, und Du liebst die Vergebung, so vergib mir!«“ (Ha, Ma, Ti). Ibn Ka‘b sagte: ”Bei Allāh, außer Dem kein Gott da ist, sie (Lailatu-l-Qadr) ist im Ramaḍān, und bei Allāh, ich weiß genau, welche Nacht sie ist! Sie ist die Nacht, in der der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, uns das Eifern mit der Verrichtung des Gebets ans Herz gelegt hat. Sie ist die Nacht zum 27. Ramaḍān und ihr Zeichen ist dadurch zu erkennen, dass die Sonne am Morgen dieser Nacht weiß ohne Strahlen aufgeht.“ (Da, Ha, Mu, Ti). Manche Überlieferungen sprechen von wunderbaren, übernatürlichen und völlig ungewöhnlichen Ereignissen, an deren Wahrheitsgehalt deshalb kein Zweifel besteht, da ihre Berichterstatter als sehr fromme, wahrhaftige und redliche Menschen bekannt sind; denn zu ihnen gehören ja die Ṣaḥāba selbst, die Gefährten des Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Manche gute und rechtschaffene Muslime sahen und erlebten immer noch ganz individuell das Zeichen Allāhs in dieser Nacht, das - manchen Ḥadīṯen zufolge - in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān zu erwarten ist). Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Wer immer - aus dem Glauben heraus und aus der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - die Nacht der Lailatu-l-qadr im Beten verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. Und wer immer - aus dem Glauben heraus und der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - im Ramaḍān fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Bu, Mu) Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wahrlich, Wir haben ihn (den Qur’ān) herabgesandt in der Nacht von Al-Qadr. (97:1) Und was lehrt dich wissen, was die Nacht von Al-Qadr ist? (97:2) Die Nacht von Al-Qadr ist besser als tausend Monate. (97:3) In ihr steigen die Engel und Gabriel herab mit der Erlaubnis ihres Herrn zu jeglichem Geheiß. (97:4) Frieden ist sie bis zum Anbruch des Frühlichts. (97:5) Dieser Versblock schließt sich in voller Harmonie mit der vorangegangenen Sura 96 an. Die Offenbarung des Qur’ān erfolgte an jener Nacht, an der das Schicksal der Menschheit bestimmt worden ist. Es geschah dreizehn Jahre vor der Auswanderung des Propheten (a.s.s.) von Makka nach Al-Madīna. (vgl. dazu 96:1 und die Anmerkung dazu). Sie allein als "eine Nacht" ist in ihrem Wert besser als tausend Monate, wenn man diese im Gebet verbringen würde. Nach Angaben des Propheten (a.s.s.) war sie eine der letzten zehn Nächte des Monats Ramaḍān. Nach der gemachten Erfahrung mit ihr ist sie die Nacht zum 27. Ramaḍān, d.h. am 26. Ramaḍān abends nach dem Sonnenuntergang, mit dem der neue 27. Tag nach dem islamischen Kalender beginnt. Die Muslime verstehen, dass ihr genaues Datum dem Propheten wohl bekannt war, er aber wollte sie in den letzten 10 Tagen des Ramaḍān einschließen, damit die Muslime sich mehr und mehr um das Wohlwollen Allāhs eifern und sich von ihrem Segen bereichern. (vgl. oben die Einleitung zu dieser Sura). Gepriesen sei Allāh, Der Herr aller Welten.

al-Qadr 97:5

Sura Al-Qadr (Die Bestimmung) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Die Lailatu-l-Qadr ist die "Nacht des göttlichen Beschlusses" (bzw. Nacht der Bestimmung, Nacht der Macht), in der die ersten Qur’ān-Verse der Sura 96 offenbart wurden. Diese Sura bestätigt es hier ausdrücklich. Ibn ‘Umar, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: ”Einige Menschen sahen das Zeichen der Lailatu-l-Qadr in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān; und andere sahen es in den letzten zehn Tagen. Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte dann dazu: »Erwartet ihr Zeichen in den letzten sieben Tagen!«“ (Bu, Ha) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, dass der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Erwartet Lailatu-l-Qadr in den letzten zehn Tagen des Ramaḍān, die ungerade Zahlen (arab.: Witr) haben.“ (Bu) ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete ferner: ”Ich sagte: »O Gesandter Allāhs, was würdest du mir (für ein Bittgebet) empfehlen, wenn ich weiß, in welcher Nacht Lailatu-l-Qadr ist. Was soll ich sagen?« Er sagte: »Sprich dann: >O Allāh, mein Gott! Wahrlich Du bist Der Allvergebende, und Du liebst die Vergebung, so vergib mir!«“ (Ha, Ma, Ti). Ibn Ka‘b sagte: ”Bei Allāh, außer Dem kein Gott da ist, sie (Lailatu-l-Qadr) ist im Ramaḍān, und bei Allāh, ich weiß genau, welche Nacht sie ist! Sie ist die Nacht, in der der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, uns das Eifern mit der Verrichtung des Gebets ans Herz gelegt hat. Sie ist die Nacht zum 27. Ramaḍān und ihr Zeichen ist dadurch zu erkennen, dass die Sonne am Morgen dieser Nacht weiß ohne Strahlen aufgeht.“ (Da, Ha, Mu, Ti). Manche Überlieferungen sprechen von wunderbaren, übernatürlichen und völlig ungewöhnlichen Ereignissen, an deren Wahrheitsgehalt deshalb kein Zweifel besteht, da ihre Berichterstatter als sehr fromme, wahrhaftige und redliche Menschen bekannt sind; denn zu ihnen gehören ja die Ṣaḥāba selbst, die Gefährten des Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Manche gute und rechtschaffene Muslime sahen und erlebten immer noch ganz individuell das Zeichen Allāhs in dieser Nacht, das - manchen Ḥadīṯen zufolge - in den letzten sieben Tagen des Monats Ramaḍān zu erwarten ist). Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: ”Wer immer - aus dem Glauben heraus und aus der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - die Nacht der Lailatu-l-qadr im Beten verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. Und wer immer - aus dem Glauben heraus und der Hoffnung auf den Lohn Allāhs - im Ramaḍān fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Bu, Mu) Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wahrlich, Wir haben ihn (den Qur’ān) herabgesandt in der Nacht von Al-Qadr. (97:1) Und was lehrt dich wissen, was die Nacht von Al-Qadr ist? (97:2) Die Nacht von Al-Qadr ist besser als tausend Monate. (97:3) In ihr steigen die Engel und Gabriel herab mit der Erlaubnis ihres Herrn zu jeglichem Geheiß. (97:4) Frieden ist sie bis zum Anbruch des Frühlichts. (97:5) Dieser Versblock schließt sich in voller Harmonie mit der vorangegangenen Sura 96 an. Die Offenbarung des Qur’ān erfolgte an jener Nacht, an der das Schicksal der Menschheit bestimmt worden ist. Es geschah dreizehn Jahre vor der Auswanderung des Propheten (a.s.s.) von Makka nach Al-Madīna. (vgl. dazu 96:1 und die Anmerkung dazu). Sie allein als "eine Nacht" ist in ihrem Wert besser als tausend Monate, wenn man diese im Gebet verbringen würde. Nach Angaben des Propheten (a.s.s.) war sie eine der letzten zehn Nächte des Monats Ramaḍān. Nach der gemachten Erfahrung mit ihr ist sie die Nacht zum 27. Ramaḍān, d.h. am 26. Ramaḍān abends nach dem Sonnenuntergang, mit dem der neue 27. Tag nach dem islamischen Kalender beginnt. Die Muslime verstehen, dass ihr genaues Datum dem Propheten wohl bekannt war, er aber wollte sie in den letzten 10 Tagen des Ramaḍān einschließen, damit die Muslime sich mehr und mehr um das Wohlwollen Allāhs eifern und sich von ihrem Segen bereichern. (vgl. oben die Einleitung zu dieser Sura). Gepriesen sei Allāh, Der Herr aller Welten.

al-Bayyina 98:1

Sura Al-Bayyina (Der deutliche Beweis) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Die Leute, die Allāhs Wahrheit ablehnen, nachdem klare Beweise zu ihnen kamen, sind störrisch. Die einfachen Lehren des Qur’ān sind: liebe Allāh mit reinem Herzen, bete aufrichtig zu Ihm, diene unseren Mitmenschen in Mildtätigkeit und Liebe. Diejenigen, die diese Ratschläge ablehnen, werden bestraft. Allāh wird die wahren Gläubigen, die Gutes tun, belohnen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Diejenigen, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener können (von ihrem Irrtum) nicht befreit werden, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt (98:1): ein Gesandter von Allāh, der (ihnen) reinerhaltene (Qur’ān-)Abschnitte verliest (98:2), in denen geradlinige Vorschriften enthalten sind. (98:3) Und die, denen die Schrift gegeben wurde, waren nicht eher gespalten, als bis der deutliche Beweis zu ihnen gekommen war. (98:4) Und doch war ihnen nichts anderes befohlen worden, als Allāh treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakāh zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit. (98:5) Hier geht es um die sog. Schriftbesitzer, u.a. Juden und Christen, die ungläubig geworden sind. Sie werden gemeinsam mit den Götzendienern erwähnt, dass sie im Irrtum leben und von diesem nicht befreit werden können, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt. Der zuerwartende Beweis liegt nunmehr in der Form der Offenbarung des Qur’ān und in der Person seines Empfängers, Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Als jedoch der verheißene Prophet kam, verleugneten sie ihn, weil sie in Wirklichkeit gar nicht nach der Wahrheit suchten. (vgl. dazu 2:105; 6:131-132; 17:15; 42:13; 80:13-16). Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener werden im Feuer der Ǧahannam sein; ewig werden sie darin bleiben; diese sind die schlechtesten der Geschöpfe. (98:6) Wahrlich, diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, sind die besten der Geschöpfe. (98:7) Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, durcheilt von Bächen; ewig und immerdar werden sie darin verweilen. Allāh ist mit ihnen wohlzufrieden und sie sind wohlzufrieden mit Ihm. Dies ist für den, der seinen Herrn fürchtet. (98:8)

al-Bayyina 98:2

Sura Al-Bayyina (Der deutliche Beweis) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Die Leute, die Allāhs Wahrheit ablehnen, nachdem klare Beweise zu ihnen kamen, sind störrisch. Die einfachen Lehren des Qur’ān sind: liebe Allāh mit reinem Herzen, bete aufrichtig zu Ihm, diene unseren Mitmenschen in Mildtätigkeit und Liebe. Diejenigen, die diese Ratschläge ablehnen, werden bestraft. Allāh wird die wahren Gläubigen, die Gutes tun, belohnen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Diejenigen, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener können (von ihrem Irrtum) nicht befreit werden, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt (98:1): ein Gesandter von Allāh, der (ihnen) reinerhaltene (Qur’ān-)Abschnitte verliest (98:2), in denen geradlinige Vorschriften enthalten sind. (98:3) Und die, denen die Schrift gegeben wurde, waren nicht eher gespalten, als bis der deutliche Beweis zu ihnen gekommen war. (98:4) Und doch war ihnen nichts anderes befohlen worden, als Allāh treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakāh zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit. (98:5) Hier geht es um die sog. Schriftbesitzer, u.a. Juden und Christen, die ungläubig geworden sind. Sie werden gemeinsam mit den Götzendienern erwähnt, dass sie im Irrtum leben und von diesem nicht befreit werden können, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt. Der zuerwartende Beweis liegt nunmehr in der Form der Offenbarung des Qur’ān und in der Person seines Empfängers, Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Als jedoch der verheißene Prophet kam, verleugneten sie ihn, weil sie in Wirklichkeit gar nicht nach der Wahrheit suchten. (vgl. dazu 2:105; 6:131-132; 17:15; 42:13; 80:13-16). Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener werden im Feuer der Ǧahannam sein; ewig werden sie darin bleiben; diese sind die schlechtesten der Geschöpfe. (98:6) Wahrlich, diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, sind die besten der Geschöpfe. (98:7) Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, durcheilt von Bächen; ewig und immerdar werden sie darin verweilen. Allāh ist mit ihnen wohlzufrieden und sie sind wohlzufrieden mit Ihm. Dies ist für den, der seinen Herrn fürchtet. (98:8)

al-Bayyina 98:3

Sura Al-Bayyina (Der deutliche Beweis) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Die Leute, die Allāhs Wahrheit ablehnen, nachdem klare Beweise zu ihnen kamen, sind störrisch. Die einfachen Lehren des Qur’ān sind: liebe Allāh mit reinem Herzen, bete aufrichtig zu Ihm, diene unseren Mitmenschen in Mildtätigkeit und Liebe. Diejenigen, die diese Ratschläge ablehnen, werden bestraft. Allāh wird die wahren Gläubigen, die Gutes tun, belohnen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Diejenigen, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener können (von ihrem Irrtum) nicht befreit werden, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt (98:1): ein Gesandter von Allāh, der (ihnen) reinerhaltene (Qur’ān-)Abschnitte verliest (98:2), in denen geradlinige Vorschriften enthalten sind. (98:3) Und die, denen die Schrift gegeben wurde, waren nicht eher gespalten, als bis der deutliche Beweis zu ihnen gekommen war. (98:4) Und doch war ihnen nichts anderes befohlen worden, als Allāh treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakāh zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit. (98:5) Hier geht es um die sog. Schriftbesitzer, u.a. Juden und Christen, die ungläubig geworden sind. Sie werden gemeinsam mit den Götzendienern erwähnt, dass sie im Irrtum leben und von diesem nicht befreit werden können, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt. Der zuerwartende Beweis liegt nunmehr in der Form der Offenbarung des Qur’ān und in der Person seines Empfängers, Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Als jedoch der verheißene Prophet kam, verleugneten sie ihn, weil sie in Wirklichkeit gar nicht nach der Wahrheit suchten. (vgl. dazu 2:105; 6:131-132; 17:15; 42:13; 80:13-16). Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener werden im Feuer der Ǧahannam sein; ewig werden sie darin bleiben; diese sind die schlechtesten der Geschöpfe. (98:6) Wahrlich, diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, sind die besten der Geschöpfe. (98:7) Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, durcheilt von Bächen; ewig und immerdar werden sie darin verweilen. Allāh ist mit ihnen wohlzufrieden und sie sind wohlzufrieden mit Ihm. Dies ist für den, der seinen Herrn fürchtet. (98:8)

al-Bayyina 98:4

Sura Al-Bayyina (Der deutliche Beweis) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Die Leute, die Allāhs Wahrheit ablehnen, nachdem klare Beweise zu ihnen kamen, sind störrisch. Die einfachen Lehren des Qur’ān sind: liebe Allāh mit reinem Herzen, bete aufrichtig zu Ihm, diene unseren Mitmenschen in Mildtätigkeit und Liebe. Diejenigen, die diese Ratschläge ablehnen, werden bestraft. Allāh wird die wahren Gläubigen, die Gutes tun, belohnen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Diejenigen, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener können (von ihrem Irrtum) nicht befreit werden, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt (98:1): ein Gesandter von Allāh, der (ihnen) reinerhaltene (Qur’ān-)Abschnitte verliest (98:2), in denen geradlinige Vorschriften enthalten sind. (98:3) Und die, denen die Schrift gegeben wurde, waren nicht eher gespalten, als bis der deutliche Beweis zu ihnen gekommen war. (98:4) Und doch war ihnen nichts anderes befohlen worden, als Allāh treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakāh zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit. (98:5) Hier geht es um die sog. Schriftbesitzer, u.a. Juden und Christen, die ungläubig geworden sind. Sie werden gemeinsam mit den Götzendienern erwähnt, dass sie im Irrtum leben und von diesem nicht befreit werden können, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt. Der zuerwartende Beweis liegt nunmehr in der Form der Offenbarung des Qur’ān und in der Person seines Empfängers, Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Als jedoch der verheißene Prophet kam, verleugneten sie ihn, weil sie in Wirklichkeit gar nicht nach der Wahrheit suchten. (vgl. dazu 2:105; 6:131-132; 17:15; 42:13; 80:13-16). Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener werden im Feuer der Ǧahannam sein; ewig werden sie darin bleiben; diese sind die schlechtesten der Geschöpfe. (98:6) Wahrlich, diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, sind die besten der Geschöpfe. (98:7) Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, durcheilt von Bächen; ewig und immerdar werden sie darin verweilen. Allāh ist mit ihnen wohlzufrieden und sie sind wohlzufrieden mit Ihm. Dies ist für den, der seinen Herrn fürchtet. (98:8)

al-Bayyina 98:5

Sura Al-Bayyina (Der deutliche Beweis) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Die Leute, die Allāhs Wahrheit ablehnen, nachdem klare Beweise zu ihnen kamen, sind störrisch. Die einfachen Lehren des Qur’ān sind: liebe Allāh mit reinem Herzen, bete aufrichtig zu Ihm, diene unseren Mitmenschen in Mildtätigkeit und Liebe. Diejenigen, die diese Ratschläge ablehnen, werden bestraft. Allāh wird die wahren Gläubigen, die Gutes tun, belohnen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Diejenigen, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener können (von ihrem Irrtum) nicht befreit werden, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt (98:1): ein Gesandter von Allāh, der (ihnen) reinerhaltene (Qur’ān-)Abschnitte verliest (98:2), in denen geradlinige Vorschriften enthalten sind. (98:3) Und die, denen die Schrift gegeben wurde, waren nicht eher gespalten, als bis der deutliche Beweis zu ihnen gekommen war. (98:4) Und doch war ihnen nichts anderes befohlen worden, als Allāh treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakāh zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit. (98:5) Hier geht es um die sog. Schriftbesitzer, u.a. Juden und Christen, die ungläubig geworden sind. Sie werden gemeinsam mit den Götzendienern erwähnt, dass sie im Irrtum leben und von diesem nicht befreit werden können, bis der deutliche Beweis zu ihnen kommt. Der zuerwartende Beweis liegt nunmehr in der Form der Offenbarung des Qur’ān und in der Person seines Empfängers, Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Als jedoch der verheißene Prophet kam, verleugneten sie ihn, weil sie in Wirklichkeit gar nicht nach der Wahrheit suchten. (vgl. dazu 2:105; 6:131-132; 17:15; 42:13; 80:13-16). Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und die Götzendiener werden im Feuer der Ǧahannam sein; ewig werden sie darin bleiben; diese sind die schlechtesten der Geschöpfe. (98:6) Wahrlich, diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, sind die besten der Geschöpfe. (98:7) Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, durcheilt von Bächen; ewig und immerdar werden sie darin verweilen. Allāh ist mit ihnen wohlzufrieden und sie sind wohlzufrieden mit Ihm. Dies ist für den, der seinen Herrn fürchtet. (98:8)

al-Bayyina 98:6

Die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern, u.a. Juden und Christen sind hier gemeinsam mit den Götzendienern gleichgestellt und müssen nach der Aussage dieses Verses im Höllenfeuer bestraft werden, einerlei, ob sie sich – wie Päpste und Priester fälschlicherweise behaupten - als "Kinder Abrahams" oder "Kinder Gottes" bezeichnen oder behaupten, sie seien durch Jesus Christus "erlöst" worden. Die Aufrichtigkeit vor Allāh wird auf Grund der Befolgung Seiner Gebote bemessen, und diese sind in ihrem Kern in dieser Offenbarung enthalten.

al-Bayyina 98:7

Mit diesem eindrucksvollen Versblock endet diese herrliche Sura. Es handelt sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht (vgl. 98:6), berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Gepriesen sei Allāh, Der Herr in aller Ewigkeit.

al-Bayyina 98:8

Mit diesem eindrucksvollen Versblock endet diese herrliche Sura. Es handelt sich um die bekannte Parallelität des Qur’ān. D.h., dass jedesmal, wenn Allāh von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht (vgl. 98:6), berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugelich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung. Gepriesen sei Allāh, Der Herr in aller Ewigkeit.

az-Zalzala 99:1

Sura Az-Zalzala (Das Beben) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Am Tage des Jüngsten Gerichts wird die Erde all ihre Geschichten über die Taten der Menschen erzählen. Die Menschen werden die Ergebnisse ihrer Taten erfahren. Sogar die Vergeltung vom Gewicht eines Stäubchens für Gut oder Böse wird vorgenommen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wenn die Erde in aller Heftigkeit erbebt (99:1), und wenn die Erde ihre Lasten herausgibt (99:2), und wenn der Mensch sagt: ”Was ist mit ihr?“ (99:3) An jenem Tage wird sie ihre Geschichten erzählen (99:4), so wie ihr Herr (es) ihr eingegeben hat. (99:5) An jenem Tage kommen die Menschen in Gruppen zerstreut hervor, damit ihnen ihre Werke gezeigt werden. (99:6) Wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Gutes tut, der wird es dann sehen. (99:7) Und wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Böses tut, der wird es dann sehen. (99:8) Hier handelt es sich um eine Szene am Tage des Jüngsten Gerichts, über den Allāh aus dem Verborgenen berichtet. An jenem Tag wird die Erde heftig erschüttert und durch diese Erschütterung werden die Toten aus ihren Gräbern und aus ihrer Tiefe herausgeschleudert. Der Mensch, der gerade zu jenem Zeitpunkt dieses Ereignisses noch am Leben ist und diese Szene beobachtet, wird aus seinem Unglauben her die Frage in 99:3 stellen, als ob er nie etwas davon durch die Offenbarung erfahren hätte. Die Antwort seiner Frage wird an jenem Tag von der Erde kommen, der Allāh die Fähigkeit verleihen wird, ihre Geschichten selbst zu erzählen.

az-Zalzala 99:2

Sura Az-Zalzala (Das Beben) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Am Tage des Jüngsten Gerichts wird die Erde all ihre Geschichten über die Taten der Menschen erzählen. Die Menschen werden die Ergebnisse ihrer Taten erfahren. Sogar die Vergeltung vom Gewicht eines Stäubchens für Gut oder Böse wird vorgenommen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wenn die Erde in aller Heftigkeit erbebt (99:1), und wenn die Erde ihre Lasten herausgibt (99:2), und wenn der Mensch sagt: ”Was ist mit ihr?“ (99:3) An jenem Tage wird sie ihre Geschichten erzählen (99:4), so wie ihr Herr (es) ihr eingegeben hat. (99:5) An jenem Tage kommen die Menschen in Gruppen zerstreut hervor, damit ihnen ihre Werke gezeigt werden. (99:6) Wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Gutes tut, der wird es dann sehen. (99:7) Und wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Böses tut, der wird es dann sehen. (99:8) Hier handelt es sich um eine Szene am Tage des Jüngsten Gerichts, über den Allāh aus dem Verborgenen berichtet. An jenem Tag wird die Erde heftig erschüttert und durch diese Erschütterung werden die Toten aus ihren Gräbern und aus ihrer Tiefe herausgeschleudert. Der Mensch, der gerade zu jenem Zeitpunkt dieses Ereignisses noch am Leben ist und diese Szene beobachtet, wird aus seinem Unglauben her die Frage in 99:3 stellen, als ob er nie etwas davon durch die Offenbarung erfahren hätte. Die Antwort seiner Frage wird an jenem Tag von der Erde kommen, der Allāh die Fähigkeit verleihen wird, ihre Geschichten selbst zu erzählen.

az-Zalzala 99:3

Sura Az-Zalzala (Das Beben) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Am Tage des Jüngsten Gerichts wird die Erde all ihre Geschichten über die Taten der Menschen erzählen. Die Menschen werden die Ergebnisse ihrer Taten erfahren. Sogar die Vergeltung vom Gewicht eines Stäubchens für Gut oder Böse wird vorgenommen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wenn die Erde in aller Heftigkeit erbebt (99:1), und wenn die Erde ihre Lasten herausgibt (99:2), und wenn der Mensch sagt: ”Was ist mit ihr?“ (99:3) An jenem Tage wird sie ihre Geschichten erzählen (99:4), so wie ihr Herr (es) ihr eingegeben hat. (99:5) An jenem Tage kommen die Menschen in Gruppen zerstreut hervor, damit ihnen ihre Werke gezeigt werden. (99:6) Wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Gutes tut, der wird es dann sehen. (99:7) Und wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Böses tut, der wird es dann sehen. (99:8) Hier handelt es sich um eine Szene am Tage des Jüngsten Gerichts, über den Allāh aus dem Verborgenen berichtet. An jenem Tag wird die Erde heftig erschüttert und durch diese Erschütterung werden die Toten aus ihren Gräbern und aus ihrer Tiefe herausgeschleudert. Der Mensch, der gerade zu jenem Zeitpunkt dieses Ereignisses noch am Leben ist und diese Szene beobachtet, wird aus seinem Unglauben her die Frage in 99:3 stellen, als ob er nie etwas davon durch die Offenbarung erfahren hätte. Die Antwort seiner Frage wird an jenem Tag von der Erde kommen, der Allāh die Fähigkeit verleihen wird, ihre Geschichten selbst zu erzählen.

az-Zalzala 99:4

Sura Az-Zalzala (Das Beben) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Am Tage des Jüngsten Gerichts wird die Erde all ihre Geschichten über die Taten der Menschen erzählen. Die Menschen werden die Ergebnisse ihrer Taten erfahren. Sogar die Vergeltung vom Gewicht eines Stäubchens für Gut oder Böse wird vorgenommen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wenn die Erde in aller Heftigkeit erbebt (99:1), und wenn die Erde ihre Lasten herausgibt (99:2), und wenn der Mensch sagt: ”Was ist mit ihr?“ (99:3) An jenem Tage wird sie ihre Geschichten erzählen (99:4), so wie ihr Herr (es) ihr eingegeben hat. (99:5) An jenem Tage kommen die Menschen in Gruppen zerstreut hervor, damit ihnen ihre Werke gezeigt werden. (99:6) Wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Gutes tut, der wird es dann sehen. (99:7) Und wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Böses tut, der wird es dann sehen. (99:8) Hier handelt es sich um eine Szene am Tage des Jüngsten Gerichts, über den Allāh aus dem Verborgenen berichtet. An jenem Tag wird die Erde heftig erschüttert und durch diese Erschütterung werden die Toten aus ihren Gräbern und aus ihrer Tiefe herausgeschleudert. Der Mensch, der gerade zu jenem Zeitpunkt dieses Ereignisses noch am Leben ist und diese Szene beobachtet, wird aus seinem Unglauben her die Frage in 99:3 stellen, als ob er nie etwas davon durch die Offenbarung erfahren hätte. Die Antwort seiner Frage wird an jenem Tag von der Erde kommen, der Allāh die Fähigkeit verleihen wird, ihre Geschichten selbst zu erzählen.

az-Zalzala 99:5

Sura Az-Zalzala (Das Beben) (offenbart zu Al-Madīna) 8 Āyāt Am Tage des Jüngsten Gerichts wird die Erde all ihre Geschichten über die Taten der Menschen erzählen. Die Menschen werden die Ergebnisse ihrer Taten erfahren. Sogar die Vergeltung vom Gewicht eines Stäubchens für Gut oder Böse wird vorgenommen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wenn die Erde in aller Heftigkeit erbebt (99:1), und wenn die Erde ihre Lasten herausgibt (99:2), und wenn der Mensch sagt: ”Was ist mit ihr?“ (99:3) An jenem Tage wird sie ihre Geschichten erzählen (99:4), so wie ihr Herr (es) ihr eingegeben hat. (99:5) An jenem Tage kommen die Menschen in Gruppen zerstreut hervor, damit ihnen ihre Werke gezeigt werden. (99:6) Wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Gutes tut, der wird es dann sehen. (99:7) Und wer auch nur eines Stäubchens Gewicht Böses tut, der wird es dann sehen. (99:8) Hier handelt es sich um eine Szene am Tage des Jüngsten Gerichts, über den Allāh aus dem Verborgenen berichtet. An jenem Tag wird die Erde heftig erschüttert und durch diese Erschütterung werden die Toten aus ihren Gräbern und aus ihrer Tiefe herausgeschleudert. Der Mensch, der gerade zu jenem Zeitpunkt dieses Ereignisses noch am Leben ist und diese Szene beobachtet, wird aus seinem Unglauben her die Frage in 99:3 stellen, als ob er nie etwas davon durch die Offenbarung erfahren hätte. Die Antwort seiner Frage wird an jenem Tag von der Erde kommen, der Allāh die Fähigkeit verleihen wird, ihre Geschichten selbst zu erzählen.

az-Zalzala 99:6

Am Schluss dieser Sura mit ihren gewaltigen Ereignissen kann man nun sagen: Die guten Taten des Ungläubigen sind durch seinen Unglauben entwertet, während die schlechten Taten des Gläubigen verziehen sind, wenn er sich von den schweren Sünden ferngehalten hat. Was soll dann der Sinn der Vergeltung nach den Gewichten des Stäubchens an Gutem und Bösem sein? Darauf kann geantwortet werden: Der Passus "Wenn dann einer auch nur das Gewicht eines Stäubchens an Gutem getan hat" bezieht sich auf die Gruppe der Seligen, und der Passus "Wenn einer auch nur das Gewicht eines Stäubchens an Bösem getan hat" bezieht sich auf die Gruppe der Verdammten. Vom Propheten (a.s.s.) ist folgendes Wort überliefert: Wer diese mit den Worten "Wenn dereinst die Erde von ihrem gewaltigen Beben erschüttert wird" beginnende Sura viermal rezitiert, gilt genausoviel wie derjenige, der den ganzen Qur’ān rezitiert. (Baid, Zam, Gät) Gepriesen sei der Herr über Seine Schöpfung in den Himmeln und auf der Erde.

az-Zalzala 99:7

Am Schluss dieser Sura mit ihren gewaltigen Ereignissen kann man nun sagen: Die guten Taten des Ungläubigen sind durch seinen Unglauben entwertet, während die schlechten Taten des Gläubigen verziehen sind, wenn er sich von den schweren Sünden ferngehalten hat. Was soll dann der Sinn der Vergeltung nach den Gewichten des Stäubchens an Gutem und Bösem sein? Darauf kann geantwortet werden: Der Passus "Wenn dann einer auch nur das Gewicht eines Stäubchens an Gutem getan hat" bezieht sich auf die Gruppe der Seligen, und der Passus "Wenn einer auch nur das Gewicht eines Stäubchens an Bösem getan hat" bezieht sich auf die Gruppe der Verdammten. Vom Propheten (a.s.s.) ist folgendes Wort überliefert: Wer diese mit den Worten "Wenn dereinst die Erde von ihrem gewaltigen Beben erschüttert wird" beginnende Sura viermal rezitiert, gilt genausoviel wie derjenige, der den ganzen Qur’ān rezitiert. (Baid, Zam, Gät) Gepriesen sei der Herr über Seine Schöpfung in den Himmeln und auf der Erde.

az-Zalzala 99:8

Am Schluss dieser Sura mit ihren gewaltigen Ereignissen kann man nun sagen: Die guten Taten des Ungläubigen sind durch seinen Unglauben entwertet, während die schlechten Taten des Gläubigen verziehen sind, wenn er sich von den schweren Sünden ferngehalten hat. Was soll dann der Sinn der Vergeltung nach den Gewichten des Stäubchens an Gutem und Bösem sein? Darauf kann geantwortet werden: Der Passus "Wenn dann einer auch nur das Gewicht eines Stäubchens an Gutem getan hat" bezieht sich auf die Gruppe der Seligen, und der Passus "Wenn einer auch nur das Gewicht eines Stäubchens an Bösem getan hat" bezieht sich auf die Gruppe der Verdammten. Vom Propheten (a.s.s.) ist folgendes Wort überliefert: Wer diese mit den Worten "Wenn dereinst die Erde von ihrem gewaltigen Beben erschüttert wird" beginnende Sura viermal rezitiert, gilt genausoviel wie derjenige, der den ganzen Qur’ān rezitiert. (Baid, Zam, Gät) Gepriesen sei der Herr über Seine Schöpfung in den Himmeln und auf der Erde.

al-Adiyat 100:1

Sura Al-‘Ādiyāt (Die Renner) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt Im Gegensatz zu dem, der die Feinde von Allāhs Sache heftig bekämpft, sie verwirrt und zerstört, ist der andere wahrhaftig undankbar zu Allāh, der den Wohlstand leidenschaftlich liebt. Aber sein eigenes Leben legt Zeugnis über sein Böses ab. Allāh ist Allwissend; deshalb, alle verborgenen Dinge werden am Tage des Jüngsten Gerichts offen dargelegt. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei den schnaubenden Rennern (100:1), die dann Feuerfunken schlagen (100:2), alsdann frühmorgens anstürmen (100:3) und damit Staub aufwirbeln (100:4) und so in die Mitte (des Feindes) eindringen! (100:5) Wahrlich, der Mensch ist undankbar gegen seinen Herrn (100:6); und wahrlich, er bezeugt es selber (100:7); und wahrlich, stark ist seine Liebe zum (irdischen) Gut. (100:8) Weiß er denn nicht, wenn der Inhalt der Gräber herausgeworfen wird (100:9) und das herausgeholt wird, was in den Herzen ist (100:10), dass ihr Herr sie wahrlich an jenem Tag wohl kennt? (100:11) Mit diesem Versblock handelt es sich um einen Schwur Allāhs bei einer Erscheinungsform Seiner Geschöpfe. Diese Art von Schwur steht Ihm allein zu und wir Menschen dürfen diese Form nicht anwenden. Hier geht es um das Wunderwerk der Schöpfung, um die Pferde als Reittiere, die zu dieser Aufgabe erschaffen sind und sich auf Geheiß ihrer Reiter schnaubend in die Schlacht werfen. Sie stürmen auf Befehl ihrer Reiter los, indem sie mit ihren Hufen Feuerfunken schlagen, die in der Nacht aufleuchten. Sie gehen in der Morgendämmerung zum Angriff über und räumen damit ritterlich dem Gegner die Möglichkeit der Verteidigung bei Tageslicht ein. Und ohne sich um den aufblitzenden Stahl und die Waffen der Feinde zu kümmern, stoßen sie mitten in die Reihen der Widersacher vor, setzen ihr Leben für die Sache ein. Zeigt der in seiner Sündhaftigkeit unverbesserliche Mensch seinem Herrn gegenüber ebensolche Treue? Ganz im Gegenteil, er ist voll Undankbarkeit gegenüber Allāh . Dies beweist er durch seine Taten. Er ist ganz und gar dem Streben nach Geld und vergänglichen Dingen erlegen.

al-Adiyat 100:2

Sura Al-‘Ādiyāt (Die Renner) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt Im Gegensatz zu dem, der die Feinde von Allāhs Sache heftig bekämpft, sie verwirrt und zerstört, ist der andere wahrhaftig undankbar zu Allāh, der den Wohlstand leidenschaftlich liebt. Aber sein eigenes Leben legt Zeugnis über sein Böses ab. Allāh ist Allwissend; deshalb, alle verborgenen Dinge werden am Tage des Jüngsten Gerichts offen dargelegt. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei den schnaubenden Rennern (100:1), die dann Feuerfunken schlagen (100:2), alsdann frühmorgens anstürmen (100:3) und damit Staub aufwirbeln (100:4) und so in die Mitte (des Feindes) eindringen! (100:5) Wahrlich, der Mensch ist undankbar gegen seinen Herrn (100:6); und wahrlich, er bezeugt es selber (100:7); und wahrlich, stark ist seine Liebe zum (irdischen) Gut. (100:8) Weiß er denn nicht, wenn der Inhalt der Gräber herausgeworfen wird (100:9) und das herausgeholt wird, was in den Herzen ist (100:10), dass ihr Herr sie wahrlich an jenem Tag wohl kennt? (100:11) Mit diesem Versblock handelt es sich um einen Schwur Allāhs bei einer Erscheinungsform Seiner Geschöpfe. Diese Art von Schwur steht Ihm allein zu und wir Menschen dürfen diese Form nicht anwenden. Hier geht es um das Wunderwerk der Schöpfung, um die Pferde als Reittiere, die zu dieser Aufgabe erschaffen sind und sich auf Geheiß ihrer Reiter schnaubend in die Schlacht werfen. Sie stürmen auf Befehl ihrer Reiter los, indem sie mit ihren Hufen Feuerfunken schlagen, die in der Nacht aufleuchten. Sie gehen in der Morgendämmerung zum Angriff über und räumen damit ritterlich dem Gegner die Möglichkeit der Verteidigung bei Tageslicht ein. Und ohne sich um den aufblitzenden Stahl und die Waffen der Feinde zu kümmern, stoßen sie mitten in die Reihen der Widersacher vor, setzen ihr Leben für die Sache ein. Zeigt der in seiner Sündhaftigkeit unverbesserliche Mensch seinem Herrn gegenüber ebensolche Treue? Ganz im Gegenteil, er ist voll Undankbarkeit gegenüber Allāh . Dies beweist er durch seine Taten. Er ist ganz und gar dem Streben nach Geld und vergänglichen Dingen erlegen.

al-Adiyat 100:3

Sura Al-‘Ādiyāt (Die Renner) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt Im Gegensatz zu dem, der die Feinde von Allāhs Sache heftig bekämpft, sie verwirrt und zerstört, ist der andere wahrhaftig undankbar zu Allāh, der den Wohlstand leidenschaftlich liebt. Aber sein eigenes Leben legt Zeugnis über sein Böses ab. Allāh ist Allwissend; deshalb, alle verborgenen Dinge werden am Tage des Jüngsten Gerichts offen dargelegt. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei den schnaubenden Rennern (100:1), die dann Feuerfunken schlagen (100:2), alsdann frühmorgens anstürmen (100:3) und damit Staub aufwirbeln (100:4) und so in die Mitte (des Feindes) eindringen! (100:5) Wahrlich, der Mensch ist undankbar gegen seinen Herrn (100:6); und wahrlich, er bezeugt es selber (100:7); und wahrlich, stark ist seine Liebe zum (irdischen) Gut. (100:8) Weiß er denn nicht, wenn der Inhalt der Gräber herausgeworfen wird (100:9) und das herausgeholt wird, was in den Herzen ist (100:10), dass ihr Herr sie wahrlich an jenem Tag wohl kennt? (100:11) Mit diesem Versblock handelt es sich um einen Schwur Allāhs bei einer Erscheinungsform Seiner Geschöpfe. Diese Art von Schwur steht Ihm allein zu und wir Menschen dürfen diese Form nicht anwenden. Hier geht es um das Wunderwerk der Schöpfung, um die Pferde als Reittiere, die zu dieser Aufgabe erschaffen sind und sich auf Geheiß ihrer Reiter schnaubend in die Schlacht werfen. Sie stürmen auf Befehl ihrer Reiter los, indem sie mit ihren Hufen Feuerfunken schlagen, die in der Nacht aufleuchten. Sie gehen in der Morgendämmerung zum Angriff über und räumen damit ritterlich dem Gegner die Möglichkeit der Verteidigung bei Tageslicht ein. Und ohne sich um den aufblitzenden Stahl und die Waffen der Feinde zu kümmern, stoßen sie mitten in die Reihen der Widersacher vor, setzen ihr Leben für die Sache ein. Zeigt der in seiner Sündhaftigkeit unverbesserliche Mensch seinem Herrn gegenüber ebensolche Treue? Ganz im Gegenteil, er ist voll Undankbarkeit gegenüber Allāh . Dies beweist er durch seine Taten. Er ist ganz und gar dem Streben nach Geld und vergänglichen Dingen erlegen.

al-Adiyat 100:4

Sura Al-‘Ādiyāt (Die Renner) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt Im Gegensatz zu dem, der die Feinde von Allāhs Sache heftig bekämpft, sie verwirrt und zerstört, ist der andere wahrhaftig undankbar zu Allāh, der den Wohlstand leidenschaftlich liebt. Aber sein eigenes Leben legt Zeugnis über sein Böses ab. Allāh ist Allwissend; deshalb, alle verborgenen Dinge werden am Tage des Jüngsten Gerichts offen dargelegt. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei den schnaubenden Rennern (100:1), die dann Feuerfunken schlagen (100:2), alsdann frühmorgens anstürmen (100:3) und damit Staub aufwirbeln (100:4) und so in die Mitte (des Feindes) eindringen! (100:5) Wahrlich, der Mensch ist undankbar gegen seinen Herrn (100:6); und wahrlich, er bezeugt es selber (100:7); und wahrlich, stark ist seine Liebe zum (irdischen) Gut. (100:8) Weiß er denn nicht, wenn der Inhalt der Gräber herausgeworfen wird (100:9) und das herausgeholt wird, was in den Herzen ist (100:10), dass ihr Herr sie wahrlich an jenem Tag wohl kennt? (100:11) Mit diesem Versblock handelt es sich um einen Schwur Allāhs bei einer Erscheinungsform Seiner Geschöpfe. Diese Art von Schwur steht Ihm allein zu und wir Menschen dürfen diese Form nicht anwenden. Hier geht es um das Wunderwerk der Schöpfung, um die Pferde als Reittiere, die zu dieser Aufgabe erschaffen sind und sich auf Geheiß ihrer Reiter schnaubend in die Schlacht werfen. Sie stürmen auf Befehl ihrer Reiter los, indem sie mit ihren Hufen Feuerfunken schlagen, die in der Nacht aufleuchten. Sie gehen in der Morgendämmerung zum Angriff über und räumen damit ritterlich dem Gegner die Möglichkeit der Verteidigung bei Tageslicht ein. Und ohne sich um den aufblitzenden Stahl und die Waffen der Feinde zu kümmern, stoßen sie mitten in die Reihen der Widersacher vor, setzen ihr Leben für die Sache ein. Zeigt der in seiner Sündhaftigkeit unverbesserliche Mensch seinem Herrn gegenüber ebensolche Treue? Ganz im Gegenteil, er ist voll Undankbarkeit gegenüber Allāh . Dies beweist er durch seine Taten. Er ist ganz und gar dem Streben nach Geld und vergänglichen Dingen erlegen.

al-Adiyat 100:5

Sura Al-‘Ādiyāt (Die Renner) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt Im Gegensatz zu dem, der die Feinde von Allāhs Sache heftig bekämpft, sie verwirrt und zerstört, ist der andere wahrhaftig undankbar zu Allāh, der den Wohlstand leidenschaftlich liebt. Aber sein eigenes Leben legt Zeugnis über sein Böses ab. Allāh ist Allwissend; deshalb, alle verborgenen Dinge werden am Tage des Jüngsten Gerichts offen dargelegt. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Bei den schnaubenden Rennern (100:1), die dann Feuerfunken schlagen (100:2), alsdann frühmorgens anstürmen (100:3) und damit Staub aufwirbeln (100:4) und so in die Mitte (des Feindes) eindringen! (100:5) Wahrlich, der Mensch ist undankbar gegen seinen Herrn (100:6); und wahrlich, er bezeugt es selber (100:7); und wahrlich, stark ist seine Liebe zum (irdischen) Gut. (100:8) Weiß er denn nicht, wenn der Inhalt der Gräber herausgeworfen wird (100:9) und das herausgeholt wird, was in den Herzen ist (100:10), dass ihr Herr sie wahrlich an jenem Tag wohl kennt? (100:11) Mit diesem Versblock handelt es sich um einen Schwur Allāhs bei einer Erscheinungsform Seiner Geschöpfe. Diese Art von Schwur steht Ihm allein zu und wir Menschen dürfen diese Form nicht anwenden. Hier geht es um das Wunderwerk der Schöpfung, um die Pferde als Reittiere, die zu dieser Aufgabe erschaffen sind und sich auf Geheiß ihrer Reiter schnaubend in die Schlacht werfen. Sie stürmen auf Befehl ihrer Reiter los, indem sie mit ihren Hufen Feuerfunken schlagen, die in der Nacht aufleuchten. Sie gehen in der Morgendämmerung zum Angriff über und räumen damit ritterlich dem Gegner die Möglichkeit der Verteidigung bei Tageslicht ein. Und ohne sich um den aufblitzenden Stahl und die Waffen der Feinde zu kümmern, stoßen sie mitten in die Reihen der Widersacher vor, setzen ihr Leben für die Sache ein. Zeigt der in seiner Sündhaftigkeit unverbesserliche Mensch seinem Herrn gegenüber ebensolche Treue? Ganz im Gegenteil, er ist voll Undankbarkeit gegenüber Allāh . Dies beweist er durch seine Taten. Er ist ganz und gar dem Streben nach Geld und vergänglichen Dingen erlegen.

al-Adiyat 100:6

Die Beschreibung in 100:1-5 (s. oben) müsste ein Grund dafür sein, dass sich der Mensch seinem Schöpfer gegenüber dankbar verhält. Tatsache sieht leider anders aus: Der Mensch reagiert auf all die Segnungen seines Herrn mit Undankbarkeit. Dies spiegelt sich in einer Unzahl von Taten und Worten wider, die am Tage des Jüngsten Gerichts gegen ihn Zeugnis ablegen werden, oder er wird vielmehr dann selbst Zeuge gegen sich sein; er - der Mensch - liebt leidenschaftlich nur, was er für gut hält: Reichtum, Macht und die weltlichen Freuden. Das ist seine Natur, es sei denn er besitzt Glauben, der einen völligen Wandel in ihm herbeiführt. Der Glaube wandelt Undankbarkeit in demütige Dankbarkeit, Gier und Geiz in Wohltätigkeit und Mitgefühl; dieser macht, dass er wahre Werte erkennt, um die zu kämpfen sich tatsächlich lohnt und die weitaus höher stehen als Geld, Macht und Vergnügungen.

al-Adiyat 100:7

Die Beschreibung in 100:1-5 (s. oben) müsste ein Grund dafür sein, dass sich der Mensch seinem Schöpfer gegenüber dankbar verhält. Tatsache sieht leider anders aus: Der Mensch reagiert auf all die Segnungen seines Herrn mit Undankbarkeit. Dies spiegelt sich in einer Unzahl von Taten und Worten wider, die am Tage des Jüngsten Gerichts gegen ihn Zeugnis ablegen werden, oder er wird vielmehr dann selbst Zeuge gegen sich sein; er - der Mensch - liebt leidenschaftlich nur, was er für gut hält: Reichtum, Macht und die weltlichen Freuden. Das ist seine Natur, es sei denn er besitzt Glauben, der einen völligen Wandel in ihm herbeiführt. Der Glaube wandelt Undankbarkeit in demütige Dankbarkeit, Gier und Geiz in Wohltätigkeit und Mitgefühl; dieser macht, dass er wahre Werte erkennt, um die zu kämpfen sich tatsächlich lohnt und die weitaus höher stehen als Geld, Macht und Vergnügungen.

al-Adiyat 100:8

Die Beschreibung in 100:1-5 (s. oben) müsste ein Grund dafür sein, dass sich der Mensch seinem Schöpfer gegenüber dankbar verhält. Tatsache sieht leider anders aus: Der Mensch reagiert auf all die Segnungen seines Herrn mit Undankbarkeit. Dies spiegelt sich in einer Unzahl von Taten und Worten wider, die am Tage des Jüngsten Gerichts gegen ihn Zeugnis ablegen werden, oder er wird vielmehr dann selbst Zeuge gegen sich sein; er - der Mensch - liebt leidenschaftlich nur, was er für gut hält: Reichtum, Macht und die weltlichen Freuden. Das ist seine Natur, es sei denn er besitzt Glauben, der einen völligen Wandel in ihm herbeiführt. Der Glaube wandelt Undankbarkeit in demütige Dankbarkeit, Gier und Geiz in Wohltätigkeit und Mitgefühl; dieser macht, dass er wahre Werte erkennt, um die zu kämpfen sich tatsächlich lohnt und die weitaus höher stehen als Geld, Macht und Vergnügungen.

al-Adiyat 100:9

Zum Schluss zeigt diese schöne Sura ein göttliches Rezept gegen die Undankbarkeit, indem sie an die Auferstehung erinnert. Tote und geheime Verschwörungen, die schon längst begraben zu sein schienen, werden dann vor Allāh wieder hervorgebracht werden.

al-Adiyat 100:10

Zum Schluss zeigt diese schöne Sura ein göttliches Rezept gegen die Undankbarkeit, indem sie an die Auferstehung erinnert. Tote und geheime Verschwörungen, die schon längst begraben zu sein schienen, werden dann vor Allāh wieder hervorgebracht werden.

al-Adiyat 100:11

Zum Schluss zeigt diese schöne Sura ein göttliches Rezept gegen die Undankbarkeit, indem sie an die Auferstehung erinnert. Tote und geheime Verschwörungen, die schon längst begraben zu sein schienen, werden dann vor Allāh wieder hervorgebracht werden.

al-Qari'a 101:1

Sura Al-Qāri‘a (Die Pochende) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt Am Tage des Jüngsten Gerichts wird die Erde mit einem ohrenbetäubenden Getöse zerstört werden. Dann wird eine Waage der Gerechtigkeit aufgestellt werden, und alle Taten der Menschen werden darauf gewogen. Diejenigen, die Gutes getan haben, werden belohnt werden; die anderen werden bestraft werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Al-Qāri‘a! (101:1) Was ist Al-Qāri‘a? (101:2) Und was lässt dich wissen, was Al-Qāri‘a ist? (101:3) An einem Tage, da die Menschen gleich verstreuten Motten sein werden (101:4), und die Berge gleich bunter, zerflockter Wolle (101:5), dann wird der, dessen Waage schwer ist (101:6), ein Wohlleben genießen (101:7); dem aber, dessen Waage leicht ist (101:8), wird Al- Hāwiya seine Mutter sein. (101:9) Und was lehrt dich wissen, was sie (Al-Hāwiya) ist? (101:10) (Sie ist) ein glühendes Feuer. (101:11) Allāh vergleicht die Menschen nach Zahl, Ausbreitung, Schwäche und Niedrigkeit mit Motten und auch darin, dass sie in jede Richtung fliegen, aus der man sie ruft, genau wie die Motten zum Feuer fliegen. Das Wort "Mawāzīn" ist entweder Plural von "mauzūn", welches die Handlung bezeichnet, die vor Allāh Gewicht und Wichtigkeit besitzt, oder es ist Plural von "Mizān" (Waage, Waagschale). Die Schwere der Waagschalen bedeutet, dass sie sich senken. Darauf bezieht sich die Überlieferung, dass Abū Bakr dem ‘Umar in seinem Vermächtnis mitgeteilt habe: Diejenigen, die am Tage der Auferstehumg schwere Waagschalen haben, sind es deshalb, weil diese Menschen der Wahrheit (Ḥaqq) gefolgt sind und im Diesseits schwere Waagschalen hatten. Es ist richtig, dass eine Waagschale, in die nur gute Werke gelegt werden, schwer wird. Andererseits sind die Waagschalen derer, die am Tage der Auferstehung leichte Waagschalen haben, deshalb leicht, weil diese Menschen dem Nichtigen nachgegangen sind und im Diesseits leichte Waagschalen hatten. Es ist gleichfalls richtig, dass eine Waagschale, in die nur böse Taten gelegt werden, leicht bleibt. "... wird Al-Hāwiya seine Mutter sein": Diese Ausdrucksweise hängt damit zusammen, dass man von jemand, dessen Untergang man wünscht, sagt: "Seine Mutter möge zugrunde gehen!" Wenn er nämlich zugrunde geht, das heißt zu Fall kommt und untergeht, geht auch seine Mutter infolge seines Verlustes und der Trauer darüber zugrunde. Es ist also hier im Qur’ān gleichsam gesagt: Wer dann aber leichte Waagschalen hat, der ist bereits untergegangen. Man sagt auch, "Al-Hāwiya" gehöre zu den Bezeichnumgen des Höllenfeuers und sei gleichsam das tiefe Feuer; denn die Insassen des Höllenfeuers fallen tief hinein. So ist überliefert, dass man siebzig Herbste lang hineinstürzen wird. Es hieße dann: Dessen Unterkunft ist das Feuer. Man bezeichnet nämlich mit einem Vergleich die Unterkunft als Mutter, weil diese Unterkunft und Ruhestätte für das Kind ist. Nach Qatāda heißt es: Bei dem ist die "Mutter des Kopfes" (des Schädels) daran, auf den Grund der Hölle niederzustürzen. Er wird nämlich mit dem Kopf nach unten hineingeworfen. Vom Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, ist folgendes Wort überliefert: "Wer diese Sura rezitiert, dem wird Allāh dafür am Tage der Auferstehung die Waagschalen schwer machen. (Zam, Gät)

al-Qari'a 101:2

Sura Al-Qāri‘a (Die Pochende) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt Am Tage des Jüngsten Gerichts wird die Erde mit einem ohrenbetäubenden Getöse zerstört werden. Dann wird eine Waage der Gerechtigkeit aufgestellt werden, und alle Taten der Menschen werden darauf gewogen. Diejenigen, die Gutes getan haben, werden belohnt werden; die anderen werden bestraft werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Al-Qāri‘a! (101:1) Was ist Al-Qāri‘a? (101:2) Und was lässt dich wissen, was Al-Qāri‘a ist? (101:3) An einem Tage, da die Menschen gleich verstreuten Motten sein werden (101:4), und die Berge gleich bunter, zerflockter Wolle (101:5), dann wird der, dessen Waage schwer ist (101:6), ein Wohlleben genießen (101:7); dem aber, dessen Waage leicht ist (101:8), wird Al- Hāwiya seine Mutter sein. (101:9) Und was lehrt dich wissen, was sie (Al-Hāwiya) ist? (101:10) (Sie ist) ein glühendes Feuer. (101:11) Allāh vergleicht die Menschen nach Zahl, Ausbreitung, Schwäche und Niedrigkeit mit Motten und auch darin, dass sie in jede Richtung fliegen, aus der man sie ruft, genau wie die Motten zum Feuer fliegen. Das Wort "Mawāzīn" ist entweder Plural von "mauzūn", welches die Handlung bezeichnet, die vor Allāh Gewicht und Wichtigkeit besitzt, oder es ist Plural von "Mizān" (Waage, Waagschale). Die Schwere der Waagschalen bedeutet, dass sie sich senken. Darauf bezieht sich die Überlieferung, dass Abū Bakr dem ‘Umar in seinem Vermächtnis mitgeteilt habe: Diejenigen, die am Tage der Auferstehumg schwere Waagschalen haben, sind es deshalb, weil diese Menschen der Wahrheit (Ḥaqq) gefolgt sind und im Diesseits schwere Waagschalen hatten. Es ist richtig, dass eine Waagschale, in die nur gute Werke gelegt werden, schwer wird. Andererseits sind die Waagschalen derer, die am Tage der Auferstehung leichte Waagschalen haben, deshalb leicht, weil diese Menschen dem Nichtigen nachgegangen sind und im Diesseits leichte Waagschalen hatten. Es ist gleichfalls richtig, dass eine Waagschale, in die nur böse Taten gelegt werden, leicht bleibt. "... wird Al-Hāwiya seine Mutter sein": Diese Ausdrucksweise hängt damit zusammen, dass man von jemand, dessen Untergang man wünscht, sagt: "Seine Mutter möge zugrunde gehen!" Wenn er nämlich zugrunde geht, das heißt zu Fall kommt und untergeht, geht auch seine Mutter infolge seines Verlustes und der Trauer darüber zugrunde. Es ist also hier im Qur’ān gleichsam gesagt: Wer dann aber leichte Waagschalen hat, der ist bereits untergegangen. Man sagt auch, "Al-Hāwiya" gehöre zu den Bezeichnumgen des Höllenfeuers und sei gleichsam das tiefe Feuer; denn die Insassen des Höllenfeuers fallen tief hinein. So ist überliefert, dass man siebzig Herbste lang hineinstürzen wird. Es hieße dann: Dessen Unterkunft ist das Feuer. Man bezeichnet nämlich mit einem Vergleich die Unterkunft als Mutter, weil diese Unterkunft und Ruhestätte für das Kind ist. Nach Qatāda heißt es: Bei dem ist die "Mutter des Kopfes" (des Schädels) daran, auf den Grund der Hölle niederzustürzen. Er wird nämlich mit dem Kopf nach unten hineingeworfen. Vom Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, ist folgendes Wort überliefert: "Wer diese Sura rezitiert, dem wird Allāh dafür am Tage der Auferstehung die Waagschalen schwer machen. (Zam, Gät)

al-Qari'a 101:3

Sura Al-Qāri‘a (Die Pochende) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt Am Tage des Jüngsten Gerichts wird die Erde mit einem ohrenbetäubenden Getöse zerstört werden. Dann wird eine Waage der Gerechtigkeit aufgestellt werden, und alle Taten der Menschen werden darauf gewogen. Diejenigen, die Gutes getan haben, werden belohnt werden; die anderen werden bestraft werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Al-Qāri‘a! (101:1) Was ist Al-Qāri‘a? (101:2) Und was lässt dich wissen, was Al-Qāri‘a ist? (101:3) An einem Tage, da die Menschen gleich verstreuten Motten sein werden (101:4), und die Berge gleich bunter, zerflockter Wolle (101:5), dann wird der, dessen Waage schwer ist (101:6), ein Wohlleben genießen (101:7); dem aber, dessen Waage leicht ist (101:8), wird Al- Hāwiya seine Mutter sein. (101:9) Und was lehrt dich wissen, was sie (Al-Hāwiya) ist? (101:10) (Sie ist) ein glühendes Feuer. (101:11) Allāh vergleicht die Menschen nach Zahl, Ausbreitung, Schwäche und Niedrigkeit mit Motten und auch darin, dass sie in jede Richtung fliegen, aus der man sie ruft, genau wie die Motten zum Feuer fliegen. Das Wort "Mawāzīn" ist entweder Plural von "mauzūn", welches die Handlung bezeichnet, die vor Allāh Gewicht und Wichtigkeit besitzt, oder es ist Plural von "Mizān" (Waage, Waagschale). Die Schwere der Waagschalen bedeutet, dass sie sich senken. Darauf bezieht sich die Überlieferung, dass Abū Bakr dem ‘Umar in seinem Vermächtnis mitgeteilt habe: Diejenigen, die am Tage der Auferstehumg schwere Waagschalen haben, sind es deshalb, weil diese Menschen der Wahrheit (Ḥaqq) gefolgt sind und im Diesseits schwere Waagschalen hatten. Es ist richtig, dass eine Waagschale, in die nur gute Werke gelegt werden, schwer wird. Andererseits sind die Waagschalen derer, die am Tage der Auferstehung leichte Waagschalen haben, deshalb leicht, weil diese Menschen dem Nichtigen nachgegangen sind und im Diesseits leichte Waagschalen hatten. Es ist gleichfalls richtig, dass eine Waagschale, in die nur böse Taten gelegt werden, leicht bleibt. "... wird Al-Hāwiya seine Mutter sein": Diese Ausdrucksweise hängt damit zusammen, dass man von jemand, dessen Untergang man wünscht, sagt: "Seine Mutter möge zugrunde gehen!" Wenn er nämlich zugrunde geht, das heißt zu Fall kommt und untergeht, geht auch seine Mutter infolge seines Verlustes und der Trauer darüber zugrunde. Es ist also hier im Qur’ān gleichsam gesagt: Wer dann aber leichte Waagschalen hat, der ist bereits untergegangen. Man sagt auch, "Al-Hāwiya" gehöre zu den Bezeichnumgen des Höllenfeuers und sei gleichsam das tiefe Feuer; denn die Insassen des Höllenfeuers fallen tief hinein. So ist überliefert, dass man siebzig Herbste lang hineinstürzen wird. Es hieße dann: Dessen Unterkunft ist das Feuer. Man bezeichnet nämlich mit einem Vergleich die Unterkunft als Mutter, weil diese Unterkunft und Ruhestätte für das Kind ist. Nach Qatāda heißt es: Bei dem ist die "Mutter des Kopfes" (des Schädels) daran, auf den Grund der Hölle niederzustürzen. Er wird nämlich mit dem Kopf nach unten hineingeworfen. Vom Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, ist folgendes Wort überliefert: "Wer diese Sura rezitiert, dem wird Allāh dafür am Tage der Auferstehung die Waagschalen schwer machen. (Zam, Gät)

al-Qari'a 101:4

Sura Al-Qāri‘a (Die Pochende) (offenbart zu Makka) 11 Āyāt Am Tage des Jüngsten Gerichts wird die Erde mit einem ohrenbetäubenden Getöse zerstört werden. Dann wird eine Waage der Gerechtigkeit aufgestellt werden, und alle Taten der Menschen werden darauf gewogen. Diejenigen, die Gutes getan haben, werden belohnt werden; die anderen werden bestraft werden. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Al-Qāri‘a! (101:1) Was ist Al-Qāri‘a? (101:2) Und was lässt dich wissen, was Al-Qāri‘a ist? (101:3) An einem Tage, da die Menschen gleich verstreuten Motten sein werden (101:4), und die Berge gleich bunter, zerflockter Wolle (101:5), dann wird der, dessen Waage schwer ist (101:6), ein Wohlleben genießen (101:7); dem aber, dessen Waage leicht ist (101:8), wird Al- Hāwiya seine Mutter sein. (101:9) Und was lehrt dich wissen, was sie (Al-Hāwiya) ist? (101:10) (Sie ist) ein glühendes Feuer. (101:11) Allāh vergleicht die Menschen nach Zahl, Ausbreitung, Schwäche und Niedrigkeit mit Motten und auch darin, dass sie in jede Richtung fliegen, aus der man sie ruft, genau wie die Motten zum Feuer fliegen. Das Wort "Mawāzīn" ist entweder Plural von "mauzūn", welches die Handlung bezeichnet, die vor Allāh Gewicht und Wichtigkeit besitzt, oder es ist Plural von "Mizān" (Waage, Waagschale). Die Schwere der Waagschalen bedeutet, dass sie sich senken. Darauf bezieht sich die Überlieferung, dass Abū Bakr dem ‘Umar in seinem Vermächtnis mitgeteilt habe: Diejenigen, die am Tage der Auferstehumg schwere Waagschalen haben, sind es deshalb, weil diese Menschen der Wahrheit (Ḥaqq) gefolgt sind und im Diesseits schwere Waagschalen hatten. Es ist richtig, dass eine Waagschale, in die nur gute Werke gelegt werden, schwer wird. Andererseits sind die Waagschalen derer, die am Tage der Auferstehung leichte Waagschalen haben, deshalb leicht, weil diese Menschen dem Nichtigen nachgegangen sind und im Diesseits leichte Waagschalen hatten. Es ist gleichfalls richtig, dass eine Waagschale, in die nur böse Taten gelegt werden, leicht bleibt. "... wird Al-Hāwiya seine Mutter sein": Diese Ausdrucksweise hängt damit zusammen, dass man von jemand, dessen Untergang man wünscht, sagt: "Seine Mutter möge zugrunde gehen!" Wenn er nämlich zugrunde geht, das heißt zu Fall kommt und untergeht, geht auch seine Mutter infolge seines Verlustes und der Trauer darüber zugrunde. Es ist also hier im Qur’ān gleichsam gesagt: Wer dann aber leichte Waagschalen hat, der ist bereits untergegangen. Man sagt auch, "Al-Hāwiya" gehöre zu den Bezeichnumgen des Höllenfeuers und sei gleichsam das tiefe Feuer; denn die Insassen des Höllenfeuers fallen tief hinein. So ist überliefert, dass man siebzig Herbste lang hineinstürzen wird. Es hieße dann: Dessen Unterkunft ist das Feuer. Man bezeichnet nämlich mit einem Vergleich die Unterkunft als Mutter, weil diese Unterkunft und Ruhestätte für das Kind ist. Nach Qatāda heißt es: Bei dem ist die "Mutter des Kopfes" (des Schädels) daran, auf den Grund der Hölle niederzustürzen. Er wird nämlich mit dem Kopf nach unten hineingeworfen. Vom Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, ist folgendes Wort überliefert: "Wer diese Sura rezitiert, dem wird Allāh dafür am Tage der Auferstehung die Waagschalen schwer machen. (Zam, Gät)

al-Qari'a 101:5

Die massiven Berge, die so festgegründet sind, werden durch diese gewaltige Erschütterung ins Weltall geschleudert und in der Schwerelosigkeit wie gerupfte Wollflocken schweben. Ihre bunte Farbe wird dadurch begründet, dass die Berge in ihrer Beschaffenheit verschiedener Farben sind (vgl. 35:27 und die Anmerkung dazu).

al-Qari'a 101:6

Zum Schluss dieser ermahnenden Sura betont der Qur’ān, dass die Taten der Menschen in aller Gerechtigkeit mit einer Waage gewogen werden. Daraus ergibt sich das Gewicht der guten Taten: Sind sie reichlich, so wird das Gewicht schwer sein. Sind die wenig oder gar nicht vorhanden, dann wird die Waagschale keine Gewichtigkeit aufweisen. "Al-Hāwiya" ist hier ein "terminus technicus" für das Höllenfeuer, das im Qur’ān verschiedene Namen hat, wie z.B. Ǧahannam, Saqar, Al-Ḥuṭama, Al-Ǧaḥīm. "Al-Hāwiya" wird damit als "Mutter", d.h. Endziel bezichnet, weil diejenigen, die mit diesem Dasein bestraft werden, in aller Ewigkeit dort bleiben werden.

al-Qari'a 101:7

Zum Schluss dieser ermahnenden Sura betont der Qur’ān, dass die Taten der Menschen in aller Gerechtigkeit mit einer Waage gewogen werden. Daraus ergibt sich das Gewicht der guten Taten: Sind sie reichlich, so wird das Gewicht schwer sein. Sind die wenig oder gar nicht vorhanden, dann wird die Waagschale keine Gewichtigkeit aufweisen. "Al-Hāwiya" ist hier ein "terminus technicus" für das Höllenfeuer, das im Qur’ān verschiedene Namen hat, wie z.B. Ǧahannam, Saqar, Al-Ḥuṭama, Al-Ǧaḥīm. "Al-Hāwiya" wird damit als "Mutter", d.h. Endziel bezichnet, weil diejenigen, die mit diesem Dasein bestraft werden, in aller Ewigkeit dort bleiben werden.

al-Qari'a 101:8

Zum Schluss dieser ermahnenden Sura betont der Qur’ān, dass die Taten der Menschen in aller Gerechtigkeit mit einer Waage gewogen werden. Daraus ergibt sich das Gewicht der guten Taten: Sind sie reichlich, so wird das Gewicht schwer sein. Sind die wenig oder gar nicht vorhanden, dann wird die Waagschale keine Gewichtigkeit aufweisen. "Al-Hāwiya" ist hier ein "terminus technicus" für das Höllenfeuer, das im Qur’ān verschiedene Namen hat, wie z.B. Ǧahannam, Saqar, Al-Ḥuṭama, Al-Ǧaḥīm. "Al-Hāwiya" wird damit als "Mutter", d.h. Endziel bezichnet, weil diejenigen, die mit diesem Dasein bestraft werden, in aller Ewigkeit dort bleiben werden.

al-Qari'a 101:9

Zum Schluss dieser ermahnenden Sura betont der Qur’ān, dass die Taten der Menschen in aller Gerechtigkeit mit einer Waage gewogen werden. Daraus ergibt sich das Gewicht der guten Taten: Sind sie reichlich, so wird das Gewicht schwer sein. Sind die wenig oder gar nicht vorhanden, dann wird die Waagschale keine Gewichtigkeit aufweisen. "Al-Hāwiya" ist hier ein "terminus technicus" für das Höllenfeuer, das im Qur’ān verschiedene Namen hat, wie z.B. Ǧahannam, Saqar, Al-Ḥuṭama, Al-Ǧaḥīm. "Al-Hāwiya" wird damit als "Mutter", d.h. Endziel bezichnet, weil diejenigen, die mit diesem Dasein bestraft werden, in aller Ewigkeit dort bleiben werden.

al-Qari'a 101:10

Zum Schluss dieser ermahnenden Sura betont der Qur’ān, dass die Taten der Menschen in aller Gerechtigkeit mit einer Waage gewogen werden. Daraus ergibt sich das Gewicht der guten Taten: Sind sie reichlich, so wird das Gewicht schwer sein. Sind die wenig oder gar nicht vorhanden, dann wird die Waagschale keine Gewichtigkeit aufweisen. "Al-Hāwiya" ist hier ein "terminus technicus" für das Höllenfeuer, das im Qur’ān verschiedene Namen hat, wie z.B. Ǧahannam, Saqar, Al-Ḥuṭama, Al-Ǧaḥīm. "Al-Hāwiya" wird damit als "Mutter", d.h. Endziel bezichnet, weil diejenigen, die mit diesem Dasein bestraft werden, in aller Ewigkeit dort bleiben werden.

al-Qari'a 101:11

Zum Schluss dieser ermahnenden Sura betont der Qur’ān, dass die Taten der Menschen in aller Gerechtigkeit mit einer Waage gewogen werden. Daraus ergibt sich das Gewicht der guten Taten: Sind sie reichlich, so wird das Gewicht schwer sein. Sind die wenig oder gar nicht vorhanden, dann wird die Waagschale keine Gewichtigkeit aufweisen. "Al-Hāwiya" ist hier ein "terminus technicus" für das Höllenfeuer, das im Qur’ān verschiedene Namen hat, wie z.B. Ǧahannam, Saqar, Al-Ḥuṭama, Al-Ǧaḥīm. "Al-Hāwiya" wird damit als "Mutter", d.h. Endziel bezichnet, weil diejenigen, die mit diesem Dasein bestraft werden, in aller Ewigkeit dort bleiben werden.

at-Takathur 102:1

Sura At-Takāṯur (Das Streben nach Mehr) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Diese in der frühen madinensischen Zeit offenbarte Sura soll eine Warnung vor Habgier sein, also vor der Leidenschaft, zu raffen und anzuhäufen, sei es nun weltliche Güter oder was immer der Größenwahn dem Menschen eingeben mag und was ihm dann keine Zeit oder Möglichkeit mehr lässt, sich mit den höheren Dingen des Lebens zu beschäftigen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab (102:1), bis ihr die Gräber besucht. (102:2) Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:3) Wiederum: Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:4) Aber nein! Wenn ihr es nur mit Gewissheit wüsstet! (102:5) Gewiss werdet ihr Al-Ǧaḥīm sehen. (102:6) Dann werdet ihr sie bestimmt mit dem Auge der Gewissheit sehen. (102:7) Dann werdet ihr, an jenem Tage, nach dem Wohlstand befragt. (102:8) Diese herrliche Sura hat an ihrem Anfang und Ende einen wahrhaftig majestätischen Rhythmus. Mit diesen rührenden Worten rüttelt Allāh den Menschen zur Wachsamkeit und stellt die Realität seines Daseins vor Augen, damit er nicht am Ende überrascht sein wird, wenn er im Grab liegt. Dies ist die Gewissheit, wovon manche Menschen nicht hören wollen. Diejenigen, die dies tun oder überhaupt nicht daran glauben wollen, müssen mit einer schmerzlichen Strafe im Höllenfeuer, in Al-Ǧaḥīm rechnen. (vgl. oben 101:6-11 und die Anmerkung dazu). Am Tage des Jüngsten Gerichts werden wir nach allem befragt werden, ob wir Allāh für Seine Gnade gedankt haben, den Armen den ihnen zustehenden Anteil zukommen ließen usw.

at-Takathur 102:2

Sura At-Takāṯur (Das Streben nach Mehr) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Diese in der frühen madinensischen Zeit offenbarte Sura soll eine Warnung vor Habgier sein, also vor der Leidenschaft, zu raffen und anzuhäufen, sei es nun weltliche Güter oder was immer der Größenwahn dem Menschen eingeben mag und was ihm dann keine Zeit oder Möglichkeit mehr lässt, sich mit den höheren Dingen des Lebens zu beschäftigen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab (102:1), bis ihr die Gräber besucht. (102:2) Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:3) Wiederum: Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:4) Aber nein! Wenn ihr es nur mit Gewissheit wüsstet! (102:5) Gewiss werdet ihr Al-Ǧaḥīm sehen. (102:6) Dann werdet ihr sie bestimmt mit dem Auge der Gewissheit sehen. (102:7) Dann werdet ihr, an jenem Tage, nach dem Wohlstand befragt. (102:8) Diese herrliche Sura hat an ihrem Anfang und Ende einen wahrhaftig majestätischen Rhythmus. Mit diesen rührenden Worten rüttelt Allāh den Menschen zur Wachsamkeit und stellt die Realität seines Daseins vor Augen, damit er nicht am Ende überrascht sein wird, wenn er im Grab liegt. Dies ist die Gewissheit, wovon manche Menschen nicht hören wollen. Diejenigen, die dies tun oder überhaupt nicht daran glauben wollen, müssen mit einer schmerzlichen Strafe im Höllenfeuer, in Al-Ǧaḥīm rechnen. (vgl. oben 101:6-11 und die Anmerkung dazu). Am Tage des Jüngsten Gerichts werden wir nach allem befragt werden, ob wir Allāh für Seine Gnade gedankt haben, den Armen den ihnen zustehenden Anteil zukommen ließen usw.

at-Takathur 102:3

Sura At-Takāṯur (Das Streben nach Mehr) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Diese in der frühen madinensischen Zeit offenbarte Sura soll eine Warnung vor Habgier sein, also vor der Leidenschaft, zu raffen und anzuhäufen, sei es nun weltliche Güter oder was immer der Größenwahn dem Menschen eingeben mag und was ihm dann keine Zeit oder Möglichkeit mehr lässt, sich mit den höheren Dingen des Lebens zu beschäftigen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab (102:1), bis ihr die Gräber besucht. (102:2) Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:3) Wiederum: Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:4) Aber nein! Wenn ihr es nur mit Gewissheit wüsstet! (102:5) Gewiss werdet ihr Al-Ǧaḥīm sehen. (102:6) Dann werdet ihr sie bestimmt mit dem Auge der Gewissheit sehen. (102:7) Dann werdet ihr, an jenem Tage, nach dem Wohlstand befragt. (102:8) Diese herrliche Sura hat an ihrem Anfang und Ende einen wahrhaftig majestätischen Rhythmus. Mit diesen rührenden Worten rüttelt Allāh den Menschen zur Wachsamkeit und stellt die Realität seines Daseins vor Augen, damit er nicht am Ende überrascht sein wird, wenn er im Grab liegt. Dies ist die Gewissheit, wovon manche Menschen nicht hören wollen. Diejenigen, die dies tun oder überhaupt nicht daran glauben wollen, müssen mit einer schmerzlichen Strafe im Höllenfeuer, in Al-Ǧaḥīm rechnen. (vgl. oben 101:6-11 und die Anmerkung dazu). Am Tage des Jüngsten Gerichts werden wir nach allem befragt werden, ob wir Allāh für Seine Gnade gedankt haben, den Armen den ihnen zustehenden Anteil zukommen ließen usw.

at-Takathur 102:4

Sura At-Takāṯur (Das Streben nach Mehr) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Diese in der frühen madinensischen Zeit offenbarte Sura soll eine Warnung vor Habgier sein, also vor der Leidenschaft, zu raffen und anzuhäufen, sei es nun weltliche Güter oder was immer der Größenwahn dem Menschen eingeben mag und was ihm dann keine Zeit oder Möglichkeit mehr lässt, sich mit den höheren Dingen des Lebens zu beschäftigen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab (102:1), bis ihr die Gräber besucht. (102:2) Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:3) Wiederum: Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:4) Aber nein! Wenn ihr es nur mit Gewissheit wüsstet! (102:5) Gewiss werdet ihr Al-Ǧaḥīm sehen. (102:6) Dann werdet ihr sie bestimmt mit dem Auge der Gewissheit sehen. (102:7) Dann werdet ihr, an jenem Tage, nach dem Wohlstand befragt. (102:8) Diese herrliche Sura hat an ihrem Anfang und Ende einen wahrhaftig majestätischen Rhythmus. Mit diesen rührenden Worten rüttelt Allāh den Menschen zur Wachsamkeit und stellt die Realität seines Daseins vor Augen, damit er nicht am Ende überrascht sein wird, wenn er im Grab liegt. Dies ist die Gewissheit, wovon manche Menschen nicht hören wollen. Diejenigen, die dies tun oder überhaupt nicht daran glauben wollen, müssen mit einer schmerzlichen Strafe im Höllenfeuer, in Al-Ǧaḥīm rechnen. (vgl. oben 101:6-11 und die Anmerkung dazu). Am Tage des Jüngsten Gerichts werden wir nach allem befragt werden, ob wir Allāh für Seine Gnade gedankt haben, den Armen den ihnen zustehenden Anteil zukommen ließen usw.

at-Takathur 102:5

Sura At-Takāṯur (Das Streben nach Mehr) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Diese in der frühen madinensischen Zeit offenbarte Sura soll eine Warnung vor Habgier sein, also vor der Leidenschaft, zu raffen und anzuhäufen, sei es nun weltliche Güter oder was immer der Größenwahn dem Menschen eingeben mag und was ihm dann keine Zeit oder Möglichkeit mehr lässt, sich mit den höheren Dingen des Lebens zu beschäftigen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab (102:1), bis ihr die Gräber besucht. (102:2) Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:3) Wiederum: Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:4) Aber nein! Wenn ihr es nur mit Gewissheit wüsstet! (102:5) Gewiss werdet ihr Al-Ǧaḥīm sehen. (102:6) Dann werdet ihr sie bestimmt mit dem Auge der Gewissheit sehen. (102:7) Dann werdet ihr, an jenem Tage, nach dem Wohlstand befragt. (102:8) Diese herrliche Sura hat an ihrem Anfang und Ende einen wahrhaftig majestätischen Rhythmus. Mit diesen rührenden Worten rüttelt Allāh den Menschen zur Wachsamkeit und stellt die Realität seines Daseins vor Augen, damit er nicht am Ende überrascht sein wird, wenn er im Grab liegt. Dies ist die Gewissheit, wovon manche Menschen nicht hören wollen. Diejenigen, die dies tun oder überhaupt nicht daran glauben wollen, müssen mit einer schmerzlichen Strafe im Höllenfeuer, in Al-Ǧaḥīm rechnen. (vgl. oben 101:6-11 und die Anmerkung dazu). Am Tage des Jüngsten Gerichts werden wir nach allem befragt werden, ob wir Allāh für Seine Gnade gedankt haben, den Armen den ihnen zustehenden Anteil zukommen ließen usw.

at-Takathur 102:6

Sura At-Takāṯur (Das Streben nach Mehr) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Diese in der frühen madinensischen Zeit offenbarte Sura soll eine Warnung vor Habgier sein, also vor der Leidenschaft, zu raffen und anzuhäufen, sei es nun weltliche Güter oder was immer der Größenwahn dem Menschen eingeben mag und was ihm dann keine Zeit oder Möglichkeit mehr lässt, sich mit den höheren Dingen des Lebens zu beschäftigen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab (102:1), bis ihr die Gräber besucht. (102:2) Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:3) Wiederum: Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:4) Aber nein! Wenn ihr es nur mit Gewissheit wüsstet! (102:5) Gewiss werdet ihr Al-Ǧaḥīm sehen. (102:6) Dann werdet ihr sie bestimmt mit dem Auge der Gewissheit sehen. (102:7) Dann werdet ihr, an jenem Tage, nach dem Wohlstand befragt. (102:8) Diese herrliche Sura hat an ihrem Anfang und Ende einen wahrhaftig majestätischen Rhythmus. Mit diesen rührenden Worten rüttelt Allāh den Menschen zur Wachsamkeit und stellt die Realität seines Daseins vor Augen, damit er nicht am Ende überrascht sein wird, wenn er im Grab liegt. Dies ist die Gewissheit, wovon manche Menschen nicht hören wollen. Diejenigen, die dies tun oder überhaupt nicht daran glauben wollen, müssen mit einer schmerzlichen Strafe im Höllenfeuer, in Al-Ǧaḥīm rechnen. (vgl. oben 101:6-11 und die Anmerkung dazu). Am Tage des Jüngsten Gerichts werden wir nach allem befragt werden, ob wir Allāh für Seine Gnade gedankt haben, den Armen den ihnen zustehenden Anteil zukommen ließen usw.

at-Takathur 102:7

Sura At-Takāṯur (Das Streben nach Mehr) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Diese in der frühen madinensischen Zeit offenbarte Sura soll eine Warnung vor Habgier sein, also vor der Leidenschaft, zu raffen und anzuhäufen, sei es nun weltliche Güter oder was immer der Größenwahn dem Menschen eingeben mag und was ihm dann keine Zeit oder Möglichkeit mehr lässt, sich mit den höheren Dingen des Lebens zu beschäftigen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab (102:1), bis ihr die Gräber besucht. (102:2) Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:3) Wiederum: Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:4) Aber nein! Wenn ihr es nur mit Gewissheit wüsstet! (102:5) Gewiss werdet ihr Al-Ǧaḥīm sehen. (102:6) Dann werdet ihr sie bestimmt mit dem Auge der Gewissheit sehen. (102:7) Dann werdet ihr, an jenem Tage, nach dem Wohlstand befragt. (102:8) Diese herrliche Sura hat an ihrem Anfang und Ende einen wahrhaftig majestätischen Rhythmus. Mit diesen rührenden Worten rüttelt Allāh den Menschen zur Wachsamkeit und stellt die Realität seines Daseins vor Augen, damit er nicht am Ende überrascht sein wird, wenn er im Grab liegt. Dies ist die Gewissheit, wovon manche Menschen nicht hören wollen. Diejenigen, die dies tun oder überhaupt nicht daran glauben wollen, müssen mit einer schmerzlichen Strafe im Höllenfeuer, in Al-Ǧaḥīm rechnen. (vgl. oben 101:6-11 und die Anmerkung dazu). Am Tage des Jüngsten Gerichts werden wir nach allem befragt werden, ob wir Allāh für Seine Gnade gedankt haben, den Armen den ihnen zustehenden Anteil zukommen ließen usw.

at-Takathur 102:8

Sura At-Takāṯur (Das Streben nach Mehr) (offenbart zu Makka) 8 Āyāt Diese in der frühen madinensischen Zeit offenbarte Sura soll eine Warnung vor Habgier sein, also vor der Leidenschaft, zu raffen und anzuhäufen, sei es nun weltliche Güter oder was immer der Größenwahn dem Menschen eingeben mag und was ihm dann keine Zeit oder Möglichkeit mehr lässt, sich mit den höheren Dingen des Lebens zu beschäftigen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab (102:1), bis ihr die Gräber besucht. (102:2) Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:3) Wiederum: Aber nein! Ihr werdet es bald erfahren. (102:4) Aber nein! Wenn ihr es nur mit Gewissheit wüsstet! (102:5) Gewiss werdet ihr Al-Ǧaḥīm sehen. (102:6) Dann werdet ihr sie bestimmt mit dem Auge der Gewissheit sehen. (102:7) Dann werdet ihr, an jenem Tage, nach dem Wohlstand befragt. (102:8) Diese herrliche Sura hat an ihrem Anfang und Ende einen wahrhaftig majestätischen Rhythmus. Mit diesen rührenden Worten rüttelt Allāh den Menschen zur Wachsamkeit und stellt die Realität seines Daseins vor Augen, damit er nicht am Ende überrascht sein wird, wenn er im Grab liegt. Dies ist die Gewissheit, wovon manche Menschen nicht hören wollen. Diejenigen, die dies tun oder überhaupt nicht daran glauben wollen, müssen mit einer schmerzlichen Strafe im Höllenfeuer, in Al-Ǧaḥīm rechnen. (vgl. oben 101:6-11 und die Anmerkung dazu). Am Tage des Jüngsten Gerichts werden wir nach allem befragt werden, ob wir Allāh für Seine Gnade gedankt haben, den Armen den ihnen zustehenden Anteil zukommen ließen usw.

al-Asr 103:1

Sura Al-‘Aṣr (Der Nachmittag) (offenbart zu Makka) 3 Āyāt Über die Jahre hat sich gezeigt, dass der Mensch stets verliert, außer denen die glauben, Gutes tun, zusammenkommen, um die Wahrheit zu lehren, und geduldig bleiben. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Nachmittag! (103:1) Die Menschen sind wahrlich im Verlust (103:2); außer denjenigen, die glauben und gute Werke tun und sich gegenseitig die Wahrheit ans Herz legen und sich gegenseitig zur Geduld anhalten. (103:3) Diese kurze Sura ist die Zusammenfassung des Grundgesetzes des Islam und der Anweisungen für das Handeln im täglichen Leben eines Muslims - nämlich Glaube als Grundlage für alles Handeln, daraus resultierende gute Taten und das gegenseitige Sich-Ermahnen zur Wahrheit und zur Geduld. Das arabische Wort "‘Aṣr" im ersten Vers dieser Sura bedeutet "Nachmittag", aber auch "Zeit" oder "Zeitalter"; der erste Vers kann also auch übersetzt werden mit "Bei der Zeit!" Nach Meinung einiger Qur’ān-Kommentatoren ist mit "der Zeit" oder dem "Zeitalter" das Zeitalter des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gemeint, das ja durch sein Erscheinen und durch die neuen Impulse der Religion ein gutes Zeitalter war; nach Meinung anderer Gelehrten soll dieses Wort besagen: "Beim Herrn der Zeit!", also "Bei Allāh!" Eine weitere Gruppe von Qur’ān-Kommentatoren vertritt die Ansicht, dass mit "Al-‘Aṣr" das Nachmittagsgebet gemeint sei; es wird im Arabischen anstatt "Ṣalātu-l-‘Aṣr" auch kurz "Al-‘Aṣr" genannt. Das Nachmittagsgebet, das sogenannte "mittlere Gebet", genießt einen besonderen Vorzug für diejenigen, die es pünktlich zu seiner festgesetzten Zeit verrichten, weil man im Allgemeinen gerade zu dieser Tageszeit geneigt ist, das Gebet zu vernachlässigen; denken wir in diesem Zusammenhang an Vers 238 der Sura 2, in dem uns Allāh ausdrücklich auf dieses Gebet hinweist. Der grammatische Einzahlbegriff "der Mensch" steht in Vers 2 dieser Sura als Abstraktion und stellvertretend für die ganze Menschheit; "Verlust" bedeutet in diesem Zusammenhang "Schaden", nach anderen Kommentatoren "Untergang", "Bestrafung", "Übel" oder "Übervorteilung" - wie man sieht, liegen die verschiedenen Begriffe in ihrer Bedeutung alle nahe beieinander. Im zweiten und dritten Vers dieser Sura werden die Taten der Menschen gleichsam mit Handelswaren verglichen: Die Besitzer der schlechten Waren mit ihrem ichbezogenen, auf materiellen Gewinn ausgerichteten Tun verlieren und haben den Schaden, während die Besitzer der guten Taten Gewinn erzielen. Die Besitzer der schlechten Waren sind die Ungläubigen mit ihren Taten, die sich auf den "Handel" einlassen in der Hoffnung, ihre schlechten Waren günstig einzutauschen für das Wohlergehen im Jenseits, doch sie sehen sich getäuscht: Allāh tauscht ihnen ihre schlechten Taten und ihren Unglauben nicht für das Paradies ein, sondern für die Strafe des Höllenfeuers. Ausgenommen von diesem verlustreichen Handel der Menschheit sind diejenigen, "die glauben ..." - die an die Existenz und die Einheit Allāhs glauben, die an die Entsendung von Allāhs Boten glauben und daran, dass Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, der letzte und für alle Völker entsandte Prophet ist, die daran glauben, dass die vom Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, übermittelten Gebote und Verbote und sein Vorbild für alle Muslime und in jedem Zeitalter verbindlich sind und dass die durch ihn übermittelte Botschaft die Wahrheit ist. Im Anschluß an den Glauben werden im dritten Vers dieser Sura noch andere Eigenschaften genannt, die diejenigen besitzen, die vom verlustreichen Handel ausgenommen sind: Diese weiteren Eigenschaften stehen mit dem Glauben in unmittelbarem Zusammenhang; denn ohne ihn haben sie keinen Wert. Betrachten wir dazu zunächst den folgenden Ḥadīṯ, der bei Muslim überliefert wird: ”‘Ā’iša (r), die Frau des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, fragte: »O Gesandter Allāhs! Ibn Ǧud‘ān pflegte in der Al-Ǧāhiliyya die Bande der Verwandtschaft und gab Armen zu essen, kaufte Kriegsgefangene los, ließ Sklaven frei und beförderte Personen und Lasten auf seinen Kamelen um Allāhs Wohlwollen ohne Entgelt. Nützt ihm das etwas?« Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, erwiderte: »Nein; denn er hat niemals gesagt: >Mein Herr, vergib mir meine Sünden am Tage des Gerichts!Allāh glaubt, sonst werden sie von Allāh nicht angenommen, oder anders ausgedrückt: diejenigen, die nicht an Allāh glauben, führen nicht nur mit ihren schlechten Taten einen verlustreichen Handel, sondern auch mit ihren "guten Werken", da diese ohne den Glauben an Allāh keinen Wert haben. (vgl. dazu 9:54) Dies gilt allerdings mit einer Einschränkung: Der Lohn der Juden, Christen und Sabäer kann nur dann im Paradiesleben bestehen, wenn sie noch niemals etwas vom Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gehört haben. Dazu sagte - einer Überlieferung bei Al-Qurṭubyy zufolge - der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm: ”Es gibt keinen in dieser Gemeinde, sei er Jude oder Christ, der von mir hört und dann nicht an die Botschaft glaubt, mit der ich gesandt wurde, ohne dass er zu den Insassen der Hölle gehören wird.“ Und in einer ähnlichen Überlieferung bei Aṭ-Ṭabaryy heißt es: ”... darauf sagte der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm: »Wer in der wahren Religion Jesu stirbt, ohne von mir gehört zu haben, dem wird es wohlergehen, doch wer heute von mir hört und nicht an mich glaubt, der ist verloren.«“ Hierzu ist ausdrücklich zu bemerken, dass auch das ursprüngliche, unverfälschte Judentum und Christentum laut Qur’ān nichts anderes als "Islam" war, d.h. "völlige Ergebung in den Willen Allāhs", ebenso wie die Lehre aller wahren Propheten Allāhs, Allāhs Friede auf ihnen. Der Islam wurde also nicht von Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, begründet, sondern auf die letzte und höchste Stufe seiner Entwicklung gehoben. In der einen oder anderen Form existierte er nämlich schon seit der Zeit Adams, Allāhs Friede auf ihm, und wurde von niemand anderem begründet als von Allāh Selbst. Was sind nun "gute Werke"? Das sind Taten, die den Geschöpfen Allāhs nützen und den Bedürftigen in ihrer Not helfen. Denn wer Allāhs Geschöpfen dient, indem er ihnen Gutes erweist und ihnen in Not und Elend hilfreich zur Seite steht, der dient damit auch ihrem Schöpfer und Herrn. Der Begriff "gute Werke" ist also sehr weit gefasst zu verstehen; er beinhaltet alles, was einem anderen Geschöpf - von den eigenen Eltern bis hin zu den Tieren der Wildnis - Wohltat und Hilfe ist, vom Unterlassen übler Rede und Beleidigung bis hin zur Rettung aus Lebensgefahr, und für diese guten Taten verspricht Allāh im Jenseits das Paradies. Mit der "Wahrheit" im Vers 3 soll nach Ibn ‘Abbās (r) die Lehre von der Einheit Allāhs, der Tauḥīd, gemeint sein, nach Meinung anderer der Qur’ān. Wie dem auch sei - nach allgemeiner Definition ist die Wahrheit eine feststehende Tatsache, die niemand leugnen kann, und sie bezeichnet in diesem Zusammenhang alles Gute: angefangen von der Lehre des Tauḥīd und dem Gehorsam Allāh gegenüber, indem man Seine Gebote und die Lehre Seiner Gesandten, Allāhs Friede auf ihnen, befolgt, bis hin zur Bescheidenheit im Diesseits und dem Verlangen nach dem Jenseits. (vgl. 90:17) "Geduld" bedeutet Ausharren in Gehorsam gegenüber Allāh und Ablassen vom Ungehorsam Ihm gegenüber, aber auch Ertragen von Prüfung und Unglück. Das Wort "gegenseitig" zeigt, dass der Muslim sich mit der Wahrheitsliebe und der Geduld nicht auf sich allein beschränken darf, sondern auch andere Menschen dazu anhalten soll; denn der Islam ist keine Religion für Einsiedler, sondern in erster Linie eine Religion für Menschen, die in Gemeinschaft miteinander leben. Und wenn einer in dieser Gemeinschaft sieht, dass ein anderer seine Pflichten vernachlässigt, so soll er ihn an deren Erfüllung erinnern. In diesem Sinne kann der Text auch bedeuten: "sich gegenseitig mit der Wahrheit ermahnen", d.h. also, sich gegenseitig mit der Wahrheit und der Weisheit aus dem Qur’ān Rat erteilen und Anweisungen für ein rechtschaffenes, gottesfürchtiges Leben geben. Das arabische Wort "tawāṣau", "sich gegenseitig ans Herz legen, sich gegenseitig anhalten bzw. ermahnen, sich gegenseitig anraten", steht in diesem Vers zweimal: das erste Mal in Verbindung mit "Wahrheit" und das zweite Mal in Verbindung mit "Geduld". Diese Wiederholung desselben Wortes - hier in der Übersetzung jeweils etwas unterschiedlich wiedergegeben - weist auf die Bedeutung der "Gegenseitigkeit" hin. Mit "sich gegenseitig zur Geduld anhalten" ist also gemeint, dass man seinem Mitmenschen in schwierigen Situationen, Notlagen und im Elend Mut macht, Trost spendet und ihn zum Ausharren und geduldigen Ertragen seiner Lage anspornt. Denn der Muslim darf niemals aufgeben, auch wenn seine Lage noch so aussichtslos erscheint - weiß er doch nicht, ob Allāh ihn vielleicht damit prüfen will oder ob sich seine Situation nicht doch noch zum Besseren wenden wird.

al-Asr 103:2

Sura Al-‘Aṣr (Der Nachmittag) (offenbart zu Makka) 3 Āyāt Über die Jahre hat sich gezeigt, dass der Mensch stets verliert, außer denen die glauben, Gutes tun, zusammenkommen, um die Wahrheit zu lehren, und geduldig bleiben. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Nachmittag! (103:1) Die Menschen sind wahrlich im Verlust (103:2); außer denjenigen, die glauben und gute Werke tun und sich gegenseitig die Wahrheit ans Herz legen und sich gegenseitig zur Geduld anhalten. (103:3) Diese kurze Sura ist die Zusammenfassung des Grundgesetzes des Islam und der Anweisungen für das Handeln im täglichen Leben eines Muslims - nämlich Glaube als Grundlage für alles Handeln, daraus resultierende gute Taten und das gegenseitige Sich-Ermahnen zur Wahrheit und zur Geduld. Das arabische Wort "‘Aṣr" im ersten Vers dieser Sura bedeutet "Nachmittag", aber auch "Zeit" oder "Zeitalter"; der erste Vers kann also auch übersetzt werden mit "Bei der Zeit!" Nach Meinung einiger Qur’ān-Kommentatoren ist mit "der Zeit" oder dem "Zeitalter" das Zeitalter des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gemeint, das ja durch sein Erscheinen und durch die neuen Impulse der Religion ein gutes Zeitalter war; nach Meinung anderer Gelehrten soll dieses Wort besagen: "Beim Herrn der Zeit!", also "Bei Allāh!" Eine weitere Gruppe von Qur’ān-Kommentatoren vertritt die Ansicht, dass mit "Al-‘Aṣr" das Nachmittagsgebet gemeint sei; es wird im Arabischen anstatt "Ṣalātu-l-‘Aṣr" auch kurz "Al-‘Aṣr" genannt. Das Nachmittagsgebet, das sogenannte "mittlere Gebet", genießt einen besonderen Vorzug für diejenigen, die es pünktlich zu seiner festgesetzten Zeit verrichten, weil man im Allgemeinen gerade zu dieser Tageszeit geneigt ist, das Gebet zu vernachlässigen; denken wir in diesem Zusammenhang an Vers 238 der Sura 2, in dem uns Allāh ausdrücklich auf dieses Gebet hinweist. Der grammatische Einzahlbegriff "der Mensch" steht in Vers 2 dieser Sura als Abstraktion und stellvertretend für die ganze Menschheit; "Verlust" bedeutet in diesem Zusammenhang "Schaden", nach anderen Kommentatoren "Untergang", "Bestrafung", "Übel" oder "Übervorteilung" - wie man sieht, liegen die verschiedenen Begriffe in ihrer Bedeutung alle nahe beieinander. Im zweiten und dritten Vers dieser Sura werden die Taten der Menschen gleichsam mit Handelswaren verglichen: Die Besitzer der schlechten Waren mit ihrem ichbezogenen, auf materiellen Gewinn ausgerichteten Tun verlieren und haben den Schaden, während die Besitzer der guten Taten Gewinn erzielen. Die Besitzer der schlechten Waren sind die Ungläubigen mit ihren Taten, die sich auf den "Handel" einlassen in der Hoffnung, ihre schlechten Waren günstig einzutauschen für das Wohlergehen im Jenseits, doch sie sehen sich getäuscht: Allāh tauscht ihnen ihre schlechten Taten und ihren Unglauben nicht für das Paradies ein, sondern für die Strafe des Höllenfeuers. Ausgenommen von diesem verlustreichen Handel der Menschheit sind diejenigen, "die glauben ..." - die an die Existenz und die Einheit Allāhs glauben, die an die Entsendung von Allāhs Boten glauben und daran, dass Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, der letzte und für alle Völker entsandte Prophet ist, die daran glauben, dass die vom Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, übermittelten Gebote und Verbote und sein Vorbild für alle Muslime und in jedem Zeitalter verbindlich sind und dass die durch ihn übermittelte Botschaft die Wahrheit ist. Im Anschluß an den Glauben werden im dritten Vers dieser Sura noch andere Eigenschaften genannt, die diejenigen besitzen, die vom verlustreichen Handel ausgenommen sind: Diese weiteren Eigenschaften stehen mit dem Glauben in unmittelbarem Zusammenhang; denn ohne ihn haben sie keinen Wert. Betrachten wir dazu zunächst den folgenden Ḥadīṯ, der bei Muslim überliefert wird: ”‘Ā’iša (r), die Frau des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, fragte: »O Gesandter Allāhs! Ibn Ǧud‘ān pflegte in der Al-Ǧāhiliyya die Bande der Verwandtschaft und gab Armen zu essen, kaufte Kriegsgefangene los, ließ Sklaven frei und beförderte Personen und Lasten auf seinen Kamelen um Allāhs Wohlwollen ohne Entgelt. Nützt ihm das etwas?« Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, erwiderte: »Nein; denn er hat niemals gesagt: >Mein Herr, vergib mir meine Sünden am Tage des Gerichts!Allāh glaubt, sonst werden sie von Allāh nicht angenommen, oder anders ausgedrückt: diejenigen, die nicht an Allāh glauben, führen nicht nur mit ihren schlechten Taten einen verlustreichen Handel, sondern auch mit ihren "guten Werken", da diese ohne den Glauben an Allāh keinen Wert haben. (vgl. dazu 9:54) Dies gilt allerdings mit einer Einschränkung: Der Lohn der Juden, Christen und Sabäer kann nur dann im Paradiesleben bestehen, wenn sie noch niemals etwas vom Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gehört haben. Dazu sagte - einer Überlieferung bei Al-Qurṭubyy zufolge - der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm: ”Es gibt keinen in dieser Gemeinde, sei er Jude oder Christ, der von mir hört und dann nicht an die Botschaft glaubt, mit der ich gesandt wurde, ohne dass er zu den Insassen der Hölle gehören wird.“ Und in einer ähnlichen Überlieferung bei Aṭ-Ṭabaryy heißt es: ”... darauf sagte der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm: »Wer in der wahren Religion Jesu stirbt, ohne von mir gehört zu haben, dem wird es wohlergehen, doch wer heute von mir hört und nicht an mich glaubt, der ist verloren.«“ Hierzu ist ausdrücklich zu bemerken, dass auch das ursprüngliche, unverfälschte Judentum und Christentum laut Qur’ān nichts anderes als "Islam" war, d.h. "völlige Ergebung in den Willen Allāhs", ebenso wie die Lehre aller wahren Propheten Allāhs, Allāhs Friede auf ihnen. Der Islam wurde also nicht von Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, begründet, sondern auf die letzte und höchste Stufe seiner Entwicklung gehoben. In der einen oder anderen Form existierte er nämlich schon seit der Zeit Adams, Allāhs Friede auf ihm, und wurde von niemand anderem begründet als von Allāh Selbst. Was sind nun "gute Werke"? Das sind Taten, die den Geschöpfen Allāhs nützen und den Bedürftigen in ihrer Not helfen. Denn wer Allāhs Geschöpfen dient, indem er ihnen Gutes erweist und ihnen in Not und Elend hilfreich zur Seite steht, der dient damit auch ihrem Schöpfer und Herrn. Der Begriff "gute Werke" ist also sehr weit gefasst zu verstehen; er beinhaltet alles, was einem anderen Geschöpf - von den eigenen Eltern bis hin zu den Tieren der Wildnis - Wohltat und Hilfe ist, vom Unterlassen übler Rede und Beleidigung bis hin zur Rettung aus Lebensgefahr, und für diese guten Taten verspricht Allāh im Jenseits das Paradies. Mit der "Wahrheit" im Vers 3 soll nach Ibn ‘Abbās (r) die Lehre von der Einheit Allāhs, der Tauḥīd, gemeint sein, nach Meinung anderer der Qur’ān. Wie dem auch sei - nach allgemeiner Definition ist die Wahrheit eine feststehende Tatsache, die niemand leugnen kann, und sie bezeichnet in diesem Zusammenhang alles Gute: angefangen von der Lehre des Tauḥīd und dem Gehorsam Allāh gegenüber, indem man Seine Gebote und die Lehre Seiner Gesandten, Allāhs Friede auf ihnen, befolgt, bis hin zur Bescheidenheit im Diesseits und dem Verlangen nach dem Jenseits. (vgl. 90:17) "Geduld" bedeutet Ausharren in Gehorsam gegenüber Allāh und Ablassen vom Ungehorsam Ihm gegenüber, aber auch Ertragen von Prüfung und Unglück. Das Wort "gegenseitig" zeigt, dass der Muslim sich mit der Wahrheitsliebe und der Geduld nicht auf sich allein beschränken darf, sondern auch andere Menschen dazu anhalten soll; denn der Islam ist keine Religion für Einsiedler, sondern in erster Linie eine Religion für Menschen, die in Gemeinschaft miteinander leben. Und wenn einer in dieser Gemeinschaft sieht, dass ein anderer seine Pflichten vernachlässigt, so soll er ihn an deren Erfüllung erinnern. In diesem Sinne kann der Text auch bedeuten: "sich gegenseitig mit der Wahrheit ermahnen", d.h. also, sich gegenseitig mit der Wahrheit und der Weisheit aus dem Qur’ān Rat erteilen und Anweisungen für ein rechtschaffenes, gottesfürchtiges Leben geben. Das arabische Wort "tawāṣau", "sich gegenseitig ans Herz legen, sich gegenseitig anhalten bzw. ermahnen, sich gegenseitig anraten", steht in diesem Vers zweimal: das erste Mal in Verbindung mit "Wahrheit" und das zweite Mal in Verbindung mit "Geduld". Diese Wiederholung desselben Wortes - hier in der Übersetzung jeweils etwas unterschiedlich wiedergegeben - weist auf die Bedeutung der "Gegenseitigkeit" hin. Mit "sich gegenseitig zur Geduld anhalten" ist also gemeint, dass man seinem Mitmenschen in schwierigen Situationen, Notlagen und im Elend Mut macht, Trost spendet und ihn zum Ausharren und geduldigen Ertragen seiner Lage anspornt. Denn der Muslim darf niemals aufgeben, auch wenn seine Lage noch so aussichtslos erscheint - weiß er doch nicht, ob Allāh ihn vielleicht damit prüfen will oder ob sich seine Situation nicht doch noch zum Besseren wenden wird.

al-Asr 103:3

Sura Al-‘Aṣr (Der Nachmittag) (offenbart zu Makka) 3 Āyāt Über die Jahre hat sich gezeigt, dass der Mensch stets verliert, außer denen die glauben, Gutes tun, zusammenkommen, um die Wahrheit zu lehren, und geduldig bleiben. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Beim Nachmittag! (103:1) Die Menschen sind wahrlich im Verlust (103:2); außer denjenigen, die glauben und gute Werke tun und sich gegenseitig die Wahrheit ans Herz legen und sich gegenseitig zur Geduld anhalten. (103:3) Diese kurze Sura ist die Zusammenfassung des Grundgesetzes des Islam und der Anweisungen für das Handeln im täglichen Leben eines Muslims - nämlich Glaube als Grundlage für alles Handeln, daraus resultierende gute Taten und das gegenseitige Sich-Ermahnen zur Wahrheit und zur Geduld. Das arabische Wort "‘Aṣr" im ersten Vers dieser Sura bedeutet "Nachmittag", aber auch "Zeit" oder "Zeitalter"; der erste Vers kann also auch übersetzt werden mit "Bei der Zeit!" Nach Meinung einiger Qur’ān-Kommentatoren ist mit "der Zeit" oder dem "Zeitalter" das Zeitalter des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gemeint, das ja durch sein Erscheinen und durch die neuen Impulse der Religion ein gutes Zeitalter war; nach Meinung anderer Gelehrten soll dieses Wort besagen: "Beim Herrn der Zeit!", also "Bei Allāh!" Eine weitere Gruppe von Qur’ān-Kommentatoren vertritt die Ansicht, dass mit "Al-‘Aṣr" das Nachmittagsgebet gemeint sei; es wird im Arabischen anstatt "Ṣalātu-l-‘Aṣr" auch kurz "Al-‘Aṣr" genannt. Das Nachmittagsgebet, das sogenannte "mittlere Gebet", genießt einen besonderen Vorzug für diejenigen, die es pünktlich zu seiner festgesetzten Zeit verrichten, weil man im Allgemeinen gerade zu dieser Tageszeit geneigt ist, das Gebet zu vernachlässigen; denken wir in diesem Zusammenhang an Vers 238 der Sura 2, in dem uns Allāh ausdrücklich auf dieses Gebet hinweist. Der grammatische Einzahlbegriff "der Mensch" steht in Vers 2 dieser Sura als Abstraktion und stellvertretend für die ganze Menschheit; "Verlust" bedeutet in diesem Zusammenhang "Schaden", nach anderen Kommentatoren "Untergang", "Bestrafung", "Übel" oder "Übervorteilung" - wie man sieht, liegen die verschiedenen Begriffe in ihrer Bedeutung alle nahe beieinander. Im zweiten und dritten Vers dieser Sura werden die Taten der Menschen gleichsam mit Handelswaren verglichen: Die Besitzer der schlechten Waren mit ihrem ichbezogenen, auf materiellen Gewinn ausgerichteten Tun verlieren und haben den Schaden, während die Besitzer der guten Taten Gewinn erzielen. Die Besitzer der schlechten Waren sind die Ungläubigen mit ihren Taten, die sich auf den "Handel" einlassen in der Hoffnung, ihre schlechten Waren günstig einzutauschen für das Wohlergehen im Jenseits, doch sie sehen sich getäuscht: Allāh tauscht ihnen ihre schlechten Taten und ihren Unglauben nicht für das Paradies ein, sondern für die Strafe des Höllenfeuers. Ausgenommen von diesem verlustreichen Handel der Menschheit sind diejenigen, "die glauben ..." - die an die Existenz und die Einheit Allāhs glauben, die an die Entsendung von Allāhs Boten glauben und daran, dass Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, der letzte und für alle Völker entsandte Prophet ist, die daran glauben, dass die vom Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, übermittelten Gebote und Verbote und sein Vorbild für alle Muslime und in jedem Zeitalter verbindlich sind und dass die durch ihn übermittelte Botschaft die Wahrheit ist. Im Anschluß an den Glauben werden im dritten Vers dieser Sura noch andere Eigenschaften genannt, die diejenigen besitzen, die vom verlustreichen Handel ausgenommen sind: Diese weiteren Eigenschaften stehen mit dem Glauben in unmittelbarem Zusammenhang; denn ohne ihn haben sie keinen Wert. Betrachten wir dazu zunächst den folgenden Ḥadīṯ, der bei Muslim überliefert wird: ”‘Ā’iša (r), die Frau des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, fragte: »O Gesandter Allāhs! Ibn Ǧud‘ān pflegte in der Al-Ǧāhiliyya die Bande der Verwandtschaft und gab Armen zu essen, kaufte Kriegsgefangene los, ließ Sklaven frei und beförderte Personen und Lasten auf seinen Kamelen um Allāhs Wohlwollen ohne Entgelt. Nützt ihm das etwas?« Der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, erwiderte: »Nein; denn er hat niemals gesagt: >Mein Herr, vergib mir meine Sünden am Tage des Gerichts!Allāh glaubt, sonst werden sie von Allāh nicht angenommen, oder anders ausgedrückt: diejenigen, die nicht an Allāh glauben, führen nicht nur mit ihren schlechten Taten einen verlustreichen Handel, sondern auch mit ihren "guten Werken", da diese ohne den Glauben an Allāh keinen Wert haben. (vgl. dazu 9:54) Dies gilt allerdings mit einer Einschränkung: Der Lohn der Juden, Christen und Sabäer kann nur dann im Paradiesleben bestehen, wenn sie noch niemals etwas vom Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gehört haben. Dazu sagte - einer Überlieferung bei Al-Qurṭubyy zufolge - der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm: ”Es gibt keinen in dieser Gemeinde, sei er Jude oder Christ, der von mir hört und dann nicht an die Botschaft glaubt, mit der ich gesandt wurde, ohne dass er zu den Insassen der Hölle gehören wird.“ Und in einer ähnlichen Überlieferung bei Aṭ-Ṭabaryy heißt es: ”... darauf sagte der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm: »Wer in der wahren Religion Jesu stirbt, ohne von mir gehört zu haben, dem wird es wohlergehen, doch wer heute von mir hört und nicht an mich glaubt, der ist verloren.«“ Hierzu ist ausdrücklich zu bemerken, dass auch das ursprüngliche, unverfälschte Judentum und Christentum laut Qur’ān nichts anderes als "Islam" war, d.h. "völlige Ergebung in den Willen Allāhs", ebenso wie die Lehre aller wahren Propheten Allāhs, Allāhs Friede auf ihnen. Der Islam wurde also nicht von Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, begründet, sondern auf die letzte und höchste Stufe seiner Entwicklung gehoben. In der einen oder anderen Form existierte er nämlich schon seit der Zeit Adams, Allāhs Friede auf ihm, und wurde von niemand anderem begründet als von Allāh Selbst. Was sind nun "gute Werke"? Das sind Taten, die den Geschöpfen Allāhs nützen und den Bedürftigen in ihrer Not helfen. Denn wer Allāhs Geschöpfen dient, indem er ihnen Gutes erweist und ihnen in Not und Elend hilfreich zur Seite steht, der dient damit auch ihrem Schöpfer und Herrn. Der Begriff "gute Werke" ist also sehr weit gefasst zu verstehen; er beinhaltet alles, was einem anderen Geschöpf - von den eigenen Eltern bis hin zu den Tieren der Wildnis - Wohltat und Hilfe ist, vom Unterlassen übler Rede und Beleidigung bis hin zur Rettung aus Lebensgefahr, und für diese guten Taten verspricht Allāh im Jenseits das Paradies. Mit der "Wahrheit" im Vers 3 soll nach Ibn ‘Abbās (r) die Lehre von der Einheit Allāhs, der Tauḥīd, gemeint sein, nach Meinung anderer der Qur’ān. Wie dem auch sei - nach allgemeiner Definition ist die Wahrheit eine feststehende Tatsache, die niemand leugnen kann, und sie bezeichnet in diesem Zusammenhang alles Gute: angefangen von der Lehre des Tauḥīd und dem Gehorsam Allāh gegenüber, indem man Seine Gebote und die Lehre Seiner Gesandten, Allāhs Friede auf ihnen, befolgt, bis hin zur Bescheidenheit im Diesseits und dem Verlangen nach dem Jenseits. (vgl. 90:17) "Geduld" bedeutet Ausharren in Gehorsam gegenüber Allāh und Ablassen vom Ungehorsam Ihm gegenüber, aber auch Ertragen von Prüfung und Unglück. Das Wort "gegenseitig" zeigt, dass der Muslim sich mit der Wahrheitsliebe und der Geduld nicht auf sich allein beschränken darf, sondern auch andere Menschen dazu anhalten soll; denn der Islam ist keine Religion für Einsiedler, sondern in erster Linie eine Religion für Menschen, die in Gemeinschaft miteinander leben. Und wenn einer in dieser Gemeinschaft sieht, dass ein anderer seine Pflichten vernachlässigt, so soll er ihn an deren Erfüllung erinnern. In diesem Sinne kann der Text auch bedeuten: "sich gegenseitig mit der Wahrheit ermahnen", d.h. also, sich gegenseitig mit der Wahrheit und der Weisheit aus dem Qur’ān Rat erteilen und Anweisungen für ein rechtschaffenes, gottesfürchtiges Leben geben. Das arabische Wort "tawāṣau", "sich gegenseitig ans Herz legen, sich gegenseitig anhalten bzw. ermahnen, sich gegenseitig anraten", steht in diesem Vers zweimal: das erste Mal in Verbindung mit "Wahrheit" und das zweite Mal in Verbindung mit "Geduld". Diese Wiederholung desselben Wortes - hier in der Übersetzung jeweils etwas unterschiedlich wiedergegeben - weist auf die Bedeutung der "Gegenseitigkeit" hin. Mit "sich gegenseitig zur Geduld anhalten" ist also gemeint, dass man seinem Mitmenschen in schwierigen Situationen, Notlagen und im Elend Mut macht, Trost spendet und ihn zum Ausharren und geduldigen Ertragen seiner Lage anspornt. Denn der Muslim darf niemals aufgeben, auch wenn seine Lage noch so aussichtslos erscheint - weiß er doch nicht, ob Allāh ihn vielleicht damit prüfen will oder ob sich seine Situation nicht doch noch zum Besseren wenden wird.

al-Humaza 104:1

Sura Al-Humaza (Der Stichler) (offenbart zu Makka) 9 Āyāt Die Kommentatoren dieser Sura sind sich nicht einig darüber, welche Person aus der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, im besonderen mit dem "Stichler" gemeint ist; genannt werden Al-Aḫnas Ibn Šuraiq, der die Menschen zu bekritteln und zu tadeln pflegte, Al-Walīd Ibn Al-Muġīra, der den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in dessen Anwesenheit beleidigte und auch hinter dessen Rücken verleumdete, Ubaiyy Ibn Ḫalaf und schließlich Ǧamīl Ibn ‘Āmir vom Stamme der Ṯaqīf. Auch wenn nicht klar ist, ob mit dem "Stichler, Verleumder" eine bestimmte Person gemeint ist oder nicht, so hat doch die im ersten Vers ausgesprochene Drohung "Wehe!" allgemeine Gültigkeit für jeden, der andere lästert oder verleumdet. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wehe jedem Stichler, Verleumder (104:1), der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt! (104:2) Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich mache. (104:3) Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Ḥuṭama geschleudert werden. (104:4) Doch was lässt dich wissen, was Al-Ḥuṭama ist? (104:5) (Es ist) Allāhs angezündetes Feuer (104:6), das bis zum (Innersten der) Herzen vordringt. (104:7) Es schlägt über ihnen zusammen (104:8) in langgestreckten Säulen. (104:9) Das Wort "Humaza" ist abgeleitet von dem Verb "hamaza" (sticheln, herabsetzten); seine Grundbedeutung ist "anstacheln"; denn eine Verleumdung führt gewissermaßen zu einer Anstachelung und Aufhetzung der Verleumdeten und aller Personen, die mit der Angelegenheit zu tun haben. Das Wort "Lumaza" ist abgeleitet von dem Verb "lamaza", "bekritteln, lästern, verleumden" mit der Grundbedeutung "mit den Augen zuzwinkern". Ein derartiges Verhalten wird im Qur’ān als höchst verabscheuungswürdig bezeichnet. Dieser Versblock richtet sich nicht gegen den Besitz von Vermögen an sich, sondern vielmehr gegen das Zurückhalten reichlich vorhandenen Vermögens von seiner Verwendung für wohltätige und der islamischen Gemeinschaft nützliche Zwecke, und ein derartiges Verhalten gilt als höchst tadelnswert. "Al- Ḥuṭama" ist wie die beiden Wörter "Humaza" und "Lumaza" nach demselben grammatischen Muster eine Form der "Übertreibung". Es ist abgeleitet von dem Verb "ḥaṭṭama", "zerbrechen, zerschmettern, zertrümmern". "Al-Ḥuṭama" heißt also eigentlich "der Zerbrecher, der Zerschmetterer". Weil man sich aber unter diesem Begriff nur schwer etwas Bestimmtes vorstellen kann, folgt nach der rhetorischen Frage im fünften Vers. (vgl. den ausführlichen Kommentar dazu im Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).

al-Humaza 104:2

Sura Al-Humaza (Der Stichler) (offenbart zu Makka) 9 Āyāt Die Kommentatoren dieser Sura sind sich nicht einig darüber, welche Person aus der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, im besonderen mit dem "Stichler" gemeint ist; genannt werden Al-Aḫnas Ibn Šuraiq, der die Menschen zu bekritteln und zu tadeln pflegte, Al-Walīd Ibn Al-Muġīra, der den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in dessen Anwesenheit beleidigte und auch hinter dessen Rücken verleumdete, Ubaiyy Ibn Ḫalaf und schließlich Ǧamīl Ibn ‘Āmir vom Stamme der Ṯaqīf. Auch wenn nicht klar ist, ob mit dem "Stichler, Verleumder" eine bestimmte Person gemeint ist oder nicht, so hat doch die im ersten Vers ausgesprochene Drohung "Wehe!" allgemeine Gültigkeit für jeden, der andere lästert oder verleumdet. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wehe jedem Stichler, Verleumder (104:1), der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt! (104:2) Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich mache. (104:3) Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Ḥuṭama geschleudert werden. (104:4) Doch was lässt dich wissen, was Al-Ḥuṭama ist? (104:5) (Es ist) Allāhs angezündetes Feuer (104:6), das bis zum (Innersten der) Herzen vordringt. (104:7) Es schlägt über ihnen zusammen (104:8) in langgestreckten Säulen. (104:9) Das Wort "Humaza" ist abgeleitet von dem Verb "hamaza" (sticheln, herabsetzten); seine Grundbedeutung ist "anstacheln"; denn eine Verleumdung führt gewissermaßen zu einer Anstachelung und Aufhetzung der Verleumdeten und aller Personen, die mit der Angelegenheit zu tun haben. Das Wort "Lumaza" ist abgeleitet von dem Verb "lamaza", "bekritteln, lästern, verleumden" mit der Grundbedeutung "mit den Augen zuzwinkern". Ein derartiges Verhalten wird im Qur’ān als höchst verabscheuungswürdig bezeichnet. Dieser Versblock richtet sich nicht gegen den Besitz von Vermögen an sich, sondern vielmehr gegen das Zurückhalten reichlich vorhandenen Vermögens von seiner Verwendung für wohltätige und der islamischen Gemeinschaft nützliche Zwecke, und ein derartiges Verhalten gilt als höchst tadelnswert. "Al- Ḥuṭama" ist wie die beiden Wörter "Humaza" und "Lumaza" nach demselben grammatischen Muster eine Form der "Übertreibung". Es ist abgeleitet von dem Verb "ḥaṭṭama", "zerbrechen, zerschmettern, zertrümmern". "Al-Ḥuṭama" heißt also eigentlich "der Zerbrecher, der Zerschmetterer". Weil man sich aber unter diesem Begriff nur schwer etwas Bestimmtes vorstellen kann, folgt nach der rhetorischen Frage im fünften Vers. (vgl. den ausführlichen Kommentar dazu im Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).

al-Humaza 104:3

Sura Al-Humaza (Der Stichler) (offenbart zu Makka) 9 Āyāt Die Kommentatoren dieser Sura sind sich nicht einig darüber, welche Person aus der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, im besonderen mit dem "Stichler" gemeint ist; genannt werden Al-Aḫnas Ibn Šuraiq, der die Menschen zu bekritteln und zu tadeln pflegte, Al-Walīd Ibn Al-Muġīra, der den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in dessen Anwesenheit beleidigte und auch hinter dessen Rücken verleumdete, Ubaiyy Ibn Ḫalaf und schließlich Ǧamīl Ibn ‘Āmir vom Stamme der Ṯaqīf. Auch wenn nicht klar ist, ob mit dem "Stichler, Verleumder" eine bestimmte Person gemeint ist oder nicht, so hat doch die im ersten Vers ausgesprochene Drohung "Wehe!" allgemeine Gültigkeit für jeden, der andere lästert oder verleumdet. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wehe jedem Stichler, Verleumder (104:1), der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt! (104:2) Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich mache. (104:3) Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Ḥuṭama geschleudert werden. (104:4) Doch was lässt dich wissen, was Al-Ḥuṭama ist? (104:5) (Es ist) Allāhs angezündetes Feuer (104:6), das bis zum (Innersten der) Herzen vordringt. (104:7) Es schlägt über ihnen zusammen (104:8) in langgestreckten Säulen. (104:9) Das Wort "Humaza" ist abgeleitet von dem Verb "hamaza" (sticheln, herabsetzten); seine Grundbedeutung ist "anstacheln"; denn eine Verleumdung führt gewissermaßen zu einer Anstachelung und Aufhetzung der Verleumdeten und aller Personen, die mit der Angelegenheit zu tun haben. Das Wort "Lumaza" ist abgeleitet von dem Verb "lamaza", "bekritteln, lästern, verleumden" mit der Grundbedeutung "mit den Augen zuzwinkern". Ein derartiges Verhalten wird im Qur’ān als höchst verabscheuungswürdig bezeichnet. Dieser Versblock richtet sich nicht gegen den Besitz von Vermögen an sich, sondern vielmehr gegen das Zurückhalten reichlich vorhandenen Vermögens von seiner Verwendung für wohltätige und der islamischen Gemeinschaft nützliche Zwecke, und ein derartiges Verhalten gilt als höchst tadelnswert. "Al- Ḥuṭama" ist wie die beiden Wörter "Humaza" und "Lumaza" nach demselben grammatischen Muster eine Form der "Übertreibung". Es ist abgeleitet von dem Verb "ḥaṭṭama", "zerbrechen, zerschmettern, zertrümmern". "Al-Ḥuṭama" heißt also eigentlich "der Zerbrecher, der Zerschmetterer". Weil man sich aber unter diesem Begriff nur schwer etwas Bestimmtes vorstellen kann, folgt nach der rhetorischen Frage im fünften Vers. (vgl. den ausführlichen Kommentar dazu im Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).

al-Humaza 104:4

Sura Al-Humaza (Der Stichler) (offenbart zu Makka) 9 Āyāt Die Kommentatoren dieser Sura sind sich nicht einig darüber, welche Person aus der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, im besonderen mit dem "Stichler" gemeint ist; genannt werden Al-Aḫnas Ibn Šuraiq, der die Menschen zu bekritteln und zu tadeln pflegte, Al-Walīd Ibn Al-Muġīra, der den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in dessen Anwesenheit beleidigte und auch hinter dessen Rücken verleumdete, Ubaiyy Ibn Ḫalaf und schließlich Ǧamīl Ibn ‘Āmir vom Stamme der Ṯaqīf. Auch wenn nicht klar ist, ob mit dem "Stichler, Verleumder" eine bestimmte Person gemeint ist oder nicht, so hat doch die im ersten Vers ausgesprochene Drohung "Wehe!" allgemeine Gültigkeit für jeden, der andere lästert oder verleumdet. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wehe jedem Stichler, Verleumder (104:1), der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt! (104:2) Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich mache. (104:3) Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Ḥuṭama geschleudert werden. (104:4) Doch was lässt dich wissen, was Al-Ḥuṭama ist? (104:5) (Es ist) Allāhs angezündetes Feuer (104:6), das bis zum (Innersten der) Herzen vordringt. (104:7) Es schlägt über ihnen zusammen (104:8) in langgestreckten Säulen. (104:9) Das Wort "Humaza" ist abgeleitet von dem Verb "hamaza" (sticheln, herabsetzten); seine Grundbedeutung ist "anstacheln"; denn eine Verleumdung führt gewissermaßen zu einer Anstachelung und Aufhetzung der Verleumdeten und aller Personen, die mit der Angelegenheit zu tun haben. Das Wort "Lumaza" ist abgeleitet von dem Verb "lamaza", "bekritteln, lästern, verleumden" mit der Grundbedeutung "mit den Augen zuzwinkern". Ein derartiges Verhalten wird im Qur’ān als höchst verabscheuungswürdig bezeichnet. Dieser Versblock richtet sich nicht gegen den Besitz von Vermögen an sich, sondern vielmehr gegen das Zurückhalten reichlich vorhandenen Vermögens von seiner Verwendung für wohltätige und der islamischen Gemeinschaft nützliche Zwecke, und ein derartiges Verhalten gilt als höchst tadelnswert. "Al- Ḥuṭama" ist wie die beiden Wörter "Humaza" und "Lumaza" nach demselben grammatischen Muster eine Form der "Übertreibung". Es ist abgeleitet von dem Verb "ḥaṭṭama", "zerbrechen, zerschmettern, zertrümmern". "Al-Ḥuṭama" heißt also eigentlich "der Zerbrecher, der Zerschmetterer". Weil man sich aber unter diesem Begriff nur schwer etwas Bestimmtes vorstellen kann, folgt nach der rhetorischen Frage im fünften Vers. (vgl. den ausführlichen Kommentar dazu im Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).

al-Humaza 104:5

Sura Al-Humaza (Der Stichler) (offenbart zu Makka) 9 Āyāt Die Kommentatoren dieser Sura sind sich nicht einig darüber, welche Person aus der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, im besonderen mit dem "Stichler" gemeint ist; genannt werden Al-Aḫnas Ibn Šuraiq, der die Menschen zu bekritteln und zu tadeln pflegte, Al-Walīd Ibn Al-Muġīra, der den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in dessen Anwesenheit beleidigte und auch hinter dessen Rücken verleumdete, Ubaiyy Ibn Ḫalaf und schließlich Ǧamīl Ibn ‘Āmir vom Stamme der Ṯaqīf. Auch wenn nicht klar ist, ob mit dem "Stichler, Verleumder" eine bestimmte Person gemeint ist oder nicht, so hat doch die im ersten Vers ausgesprochene Drohung "Wehe!" allgemeine Gültigkeit für jeden, der andere lästert oder verleumdet. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wehe jedem Stichler, Verleumder (104:1), der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt! (104:2) Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich mache. (104:3) Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Ḥuṭama geschleudert werden. (104:4) Doch was lässt dich wissen, was Al-Ḥuṭama ist? (104:5) (Es ist) Allāhs angezündetes Feuer (104:6), das bis zum (Innersten der) Herzen vordringt. (104:7) Es schlägt über ihnen zusammen (104:8) in langgestreckten Säulen. (104:9) Das Wort "Humaza" ist abgeleitet von dem Verb "hamaza" (sticheln, herabsetzten); seine Grundbedeutung ist "anstacheln"; denn eine Verleumdung führt gewissermaßen zu einer Anstachelung und Aufhetzung der Verleumdeten und aller Personen, die mit der Angelegenheit zu tun haben. Das Wort "Lumaza" ist abgeleitet von dem Verb "lamaza", "bekritteln, lästern, verleumden" mit der Grundbedeutung "mit den Augen zuzwinkern". Ein derartiges Verhalten wird im Qur’ān als höchst verabscheuungswürdig bezeichnet. Dieser Versblock richtet sich nicht gegen den Besitz von Vermögen an sich, sondern vielmehr gegen das Zurückhalten reichlich vorhandenen Vermögens von seiner Verwendung für wohltätige und der islamischen Gemeinschaft nützliche Zwecke, und ein derartiges Verhalten gilt als höchst tadelnswert. "Al- Ḥuṭama" ist wie die beiden Wörter "Humaza" und "Lumaza" nach demselben grammatischen Muster eine Form der "Übertreibung". Es ist abgeleitet von dem Verb "ḥaṭṭama", "zerbrechen, zerschmettern, zertrümmern". "Al-Ḥuṭama" heißt also eigentlich "der Zerbrecher, der Zerschmetterer". Weil man sich aber unter diesem Begriff nur schwer etwas Bestimmtes vorstellen kann, folgt nach der rhetorischen Frage im fünften Vers. (vgl. den ausführlichen Kommentar dazu im Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).

al-Humaza 104:6

Sura Al-Humaza (Der Stichler) (offenbart zu Makka) 9 Āyāt Die Kommentatoren dieser Sura sind sich nicht einig darüber, welche Person aus der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, im besonderen mit dem "Stichler" gemeint ist; genannt werden Al-Aḫnas Ibn Šuraiq, der die Menschen zu bekritteln und zu tadeln pflegte, Al-Walīd Ibn Al-Muġīra, der den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in dessen Anwesenheit beleidigte und auch hinter dessen Rücken verleumdete, Ubaiyy Ibn Ḫalaf und schließlich Ǧamīl Ibn ‘Āmir vom Stamme der Ṯaqīf. Auch wenn nicht klar ist, ob mit dem "Stichler, Verleumder" eine bestimmte Person gemeint ist oder nicht, so hat doch die im ersten Vers ausgesprochene Drohung "Wehe!" allgemeine Gültigkeit für jeden, der andere lästert oder verleumdet. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wehe jedem Stichler, Verleumder (104:1), der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt! (104:2) Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich mache. (104:3) Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Ḥuṭama geschleudert werden. (104:4) Doch was lässt dich wissen, was Al-Ḥuṭama ist? (104:5) (Es ist) Allāhs angezündetes Feuer (104:6), das bis zum (Innersten der) Herzen vordringt. (104:7) Es schlägt über ihnen zusammen (104:8) in langgestreckten Säulen. (104:9) Das Wort "Humaza" ist abgeleitet von dem Verb "hamaza" (sticheln, herabsetzten); seine Grundbedeutung ist "anstacheln"; denn eine Verleumdung führt gewissermaßen zu einer Anstachelung und Aufhetzung der Verleumdeten und aller Personen, die mit der Angelegenheit zu tun haben. Das Wort "Lumaza" ist abgeleitet von dem Verb "lamaza", "bekritteln, lästern, verleumden" mit der Grundbedeutung "mit den Augen zuzwinkern". Ein derartiges Verhalten wird im Qur’ān als höchst verabscheuungswürdig bezeichnet. Dieser Versblock richtet sich nicht gegen den Besitz von Vermögen an sich, sondern vielmehr gegen das Zurückhalten reichlich vorhandenen Vermögens von seiner Verwendung für wohltätige und der islamischen Gemeinschaft nützliche Zwecke, und ein derartiges Verhalten gilt als höchst tadelnswert. "Al- Ḥuṭama" ist wie die beiden Wörter "Humaza" und "Lumaza" nach demselben grammatischen Muster eine Form der "Übertreibung". Es ist abgeleitet von dem Verb "ḥaṭṭama", "zerbrechen, zerschmettern, zertrümmern". "Al-Ḥuṭama" heißt also eigentlich "der Zerbrecher, der Zerschmetterer". Weil man sich aber unter diesem Begriff nur schwer etwas Bestimmtes vorstellen kann, folgt nach der rhetorischen Frage im fünften Vers. (vgl. den ausführlichen Kommentar dazu im Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).

al-Humaza 104:7

Sura Al-Humaza (Der Stichler) (offenbart zu Makka) 9 Āyāt Die Kommentatoren dieser Sura sind sich nicht einig darüber, welche Person aus der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, im besonderen mit dem "Stichler" gemeint ist; genannt werden Al-Aḫnas Ibn Šuraiq, der die Menschen zu bekritteln und zu tadeln pflegte, Al-Walīd Ibn Al-Muġīra, der den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in dessen Anwesenheit beleidigte und auch hinter dessen Rücken verleumdete, Ubaiyy Ibn Ḫalaf und schließlich Ǧamīl Ibn ‘Āmir vom Stamme der Ṯaqīf. Auch wenn nicht klar ist, ob mit dem "Stichler, Verleumder" eine bestimmte Person gemeint ist oder nicht, so hat doch die im ersten Vers ausgesprochene Drohung "Wehe!" allgemeine Gültigkeit für jeden, der andere lästert oder verleumdet. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wehe jedem Stichler, Verleumder (104:1), der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt! (104:2) Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich mache. (104:3) Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Ḥuṭama geschleudert werden. (104:4) Doch was lässt dich wissen, was Al-Ḥuṭama ist? (104:5) (Es ist) Allāhs angezündetes Feuer (104:6), das bis zum (Innersten der) Herzen vordringt. (104:7) Es schlägt über ihnen zusammen (104:8) in langgestreckten Säulen. (104:9) Das Wort "Humaza" ist abgeleitet von dem Verb "hamaza" (sticheln, herabsetzten); seine Grundbedeutung ist "anstacheln"; denn eine Verleumdung führt gewissermaßen zu einer Anstachelung und Aufhetzung der Verleumdeten und aller Personen, die mit der Angelegenheit zu tun haben. Das Wort "Lumaza" ist abgeleitet von dem Verb "lamaza", "bekritteln, lästern, verleumden" mit der Grundbedeutung "mit den Augen zuzwinkern". Ein derartiges Verhalten wird im Qur’ān als höchst verabscheuungswürdig bezeichnet. Dieser Versblock richtet sich nicht gegen den Besitz von Vermögen an sich, sondern vielmehr gegen das Zurückhalten reichlich vorhandenen Vermögens von seiner Verwendung für wohltätige und der islamischen Gemeinschaft nützliche Zwecke, und ein derartiges Verhalten gilt als höchst tadelnswert. "Al- Ḥuṭama" ist wie die beiden Wörter "Humaza" und "Lumaza" nach demselben grammatischen Muster eine Form der "Übertreibung". Es ist abgeleitet von dem Verb "ḥaṭṭama", "zerbrechen, zerschmettern, zertrümmern". "Al-Ḥuṭama" heißt also eigentlich "der Zerbrecher, der Zerschmetterer". Weil man sich aber unter diesem Begriff nur schwer etwas Bestimmtes vorstellen kann, folgt nach der rhetorischen Frage im fünften Vers. (vgl. den ausführlichen Kommentar dazu im Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).

al-Humaza 104:8

Sura Al-Humaza (Der Stichler) (offenbart zu Makka) 9 Āyāt Die Kommentatoren dieser Sura sind sich nicht einig darüber, welche Person aus der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, im besonderen mit dem "Stichler" gemeint ist; genannt werden Al-Aḫnas Ibn Šuraiq, der die Menschen zu bekritteln und zu tadeln pflegte, Al-Walīd Ibn Al-Muġīra, der den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in dessen Anwesenheit beleidigte und auch hinter dessen Rücken verleumdete, Ubaiyy Ibn Ḫalaf und schließlich Ǧamīl Ibn ‘Āmir vom Stamme der Ṯaqīf. Auch wenn nicht klar ist, ob mit dem "Stichler, Verleumder" eine bestimmte Person gemeint ist oder nicht, so hat doch die im ersten Vers ausgesprochene Drohung "Wehe!" allgemeine Gültigkeit für jeden, der andere lästert oder verleumdet. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wehe jedem Stichler, Verleumder (104:1), der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt! (104:2) Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich mache. (104:3) Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Ḥuṭama geschleudert werden. (104:4) Doch was lässt dich wissen, was Al-Ḥuṭama ist? (104:5) (Es ist) Allāhs angezündetes Feuer (104:6), das bis zum (Innersten der) Herzen vordringt. (104:7) Es schlägt über ihnen zusammen (104:8) in langgestreckten Säulen. (104:9) Das Wort "Humaza" ist abgeleitet von dem Verb "hamaza" (sticheln, herabsetzten); seine Grundbedeutung ist "anstacheln"; denn eine Verleumdung führt gewissermaßen zu einer Anstachelung und Aufhetzung der Verleumdeten und aller Personen, die mit der Angelegenheit zu tun haben. Das Wort "Lumaza" ist abgeleitet von dem Verb "lamaza", "bekritteln, lästern, verleumden" mit der Grundbedeutung "mit den Augen zuzwinkern". Ein derartiges Verhalten wird im Qur’ān als höchst verabscheuungswürdig bezeichnet. Dieser Versblock richtet sich nicht gegen den Besitz von Vermögen an sich, sondern vielmehr gegen das Zurückhalten reichlich vorhandenen Vermögens von seiner Verwendung für wohltätige und der islamischen Gemeinschaft nützliche Zwecke, und ein derartiges Verhalten gilt als höchst tadelnswert. "Al- Ḥuṭama" ist wie die beiden Wörter "Humaza" und "Lumaza" nach demselben grammatischen Muster eine Form der "Übertreibung". Es ist abgeleitet von dem Verb "ḥaṭṭama", "zerbrechen, zerschmettern, zertrümmern". "Al-Ḥuṭama" heißt also eigentlich "der Zerbrecher, der Zerschmetterer". Weil man sich aber unter diesem Begriff nur schwer etwas Bestimmtes vorstellen kann, folgt nach der rhetorischen Frage im fünften Vers. (vgl. den ausführlichen Kommentar dazu im Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).

al-Humaza 104:9

Sura Al-Humaza (Der Stichler) (offenbart zu Makka) 9 Āyāt Die Kommentatoren dieser Sura sind sich nicht einig darüber, welche Person aus der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, im besonderen mit dem "Stichler" gemeint ist; genannt werden Al-Aḫnas Ibn Šuraiq, der die Menschen zu bekritteln und zu tadeln pflegte, Al-Walīd Ibn Al-Muġīra, der den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, in dessen Anwesenheit beleidigte und auch hinter dessen Rücken verleumdete, Ubaiyy Ibn Ḫalaf und schließlich Ǧamīl Ibn ‘Āmir vom Stamme der Ṯaqīf. Auch wenn nicht klar ist, ob mit dem "Stichler, Verleumder" eine bestimmte Person gemeint ist oder nicht, so hat doch die im ersten Vers ausgesprochene Drohung "Wehe!" allgemeine Gültigkeit für jeden, der andere lästert oder verleumdet. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Wehe jedem Stichler, Verleumder (104:1), der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt! (104:2) Er meint, dass sein Vermögen ihn unsterblich mache. (104:3) Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Ḥuṭama geschleudert werden. (104:4) Doch was lässt dich wissen, was Al-Ḥuṭama ist? (104:5) (Es ist) Allāhs angezündetes Feuer (104:6), das bis zum (Innersten der) Herzen vordringt. (104:7) Es schlägt über ihnen zusammen (104:8) in langgestreckten Säulen. (104:9) Das Wort "Humaza" ist abgeleitet von dem Verb "hamaza" (sticheln, herabsetzten); seine Grundbedeutung ist "anstacheln"; denn eine Verleumdung führt gewissermaßen zu einer Anstachelung und Aufhetzung der Verleumdeten und aller Personen, die mit der Angelegenheit zu tun haben. Das Wort "Lumaza" ist abgeleitet von dem Verb "lamaza", "bekritteln, lästern, verleumden" mit der Grundbedeutung "mit den Augen zuzwinkern". Ein derartiges Verhalten wird im Qur’ān als höchst verabscheuungswürdig bezeichnet. Dieser Versblock richtet sich nicht gegen den Besitz von Vermögen an sich, sondern vielmehr gegen das Zurückhalten reichlich vorhandenen Vermögens von seiner Verwendung für wohltätige und der islamischen Gemeinschaft nützliche Zwecke, und ein derartiges Verhalten gilt als höchst tadelnswert. "Al- Ḥuṭama" ist wie die beiden Wörter "Humaza" und "Lumaza" nach demselben grammatischen Muster eine Form der "Übertreibung". Es ist abgeleitet von dem Verb "ḥaṭṭama", "zerbrechen, zerschmettern, zertrümmern". "Al-Ḥuṭama" heißt also eigentlich "der Zerbrecher, der Zerschmetterer". Weil man sich aber unter diesem Begriff nur schwer etwas Bestimmtes vorstellen kann, folgt nach der rhetorischen Frage im fünften Vers. (vgl. den ausführlichen Kommentar dazu im Titel: "Zum Verständnis des Al-Qur’ān Al-Karīm", Islamische Bibliothek).

al-Fil 105:1

Sura Al-Fīl (Der Elefant) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Diese Sura behandelt den Fall Abrahas, der mit seinem kraftvollen Heer von Männern mit einem Elefanten kam, um die Al-Ka‘ba zu zerstören. Vögel am Himmel schlugen diese Armee mit Steinen und brachten ihr Ende. Mit dieser Sura macht Allāh Seinen Gesandten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Araber seiner Zeit, unter denen die Botschaft des Islam ja erst entstanden ist, und alle Menschen auf Seine Allmacht im Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen in der Geschichte aufmerksam - Ereignisse, die bei den Arabern jener Zeit wohlbekannt und so gravierend waren, dass sie sogar ihre Zeitrechnung danach bestimmten. Denn es war üblich bei den alten Arabern, die geschichtlichen Abläufe in Bezug auf das "Jahr des Elefanten" zu erwähnen; sie pflegten, ihre Daten vor oder nach "dem Elefanten" anzugeben, so wie wir nach islamischer Zeitrechnung die Zeit vor oder nach der Hiǧra angeben, weil diese für den Islam ein entscheidender Wendepunkt seiner Geschichte ist. In vielen geschichtlichen Werken islamischer Historiker wird das "Jahr des Elefanten" als das Geburtsjahr unseres großen Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, angegeben, und sie nehmen an, dass Allāh diese beiden Ereignisse im Jahr des Elefanten, die Errettung der Al-Ka‘ba vor der Zerstörung und die Geburt des Gesandten Allāhs, als Ausdruck Seiner Allmacht gelten lässt. Diese Sura enthält nur fünf Verse, und sie sind völlig ausreichend, um auf solch ein gewaltiges Ereignis hinzuweisen; denn die Offenbarung dieser Qur’ān-Verse fand statt am Ort jenes Geschehens, in Makka, und unter den Augenzeugen, den Makkanern, die die Vernichtung des Feindes durch Allāhs Macht miterlebt hatten. Wichtig in der Geschichte ist die Tatsache, dass Allāh, der Allmächtige, Sein Haus ohne die Mitwirkung der Menschen gerettet hat, weil diese zu jener Zeit noch Götzendiener waren und Allāh ihnen deshalb die Ehre und den Ruhm eines Sieges nach einem Kampf um Sein Haus nicht geben wollte, damit sie später keinen Anspruch auf dieses heiligtum erheben könnten (vgl. Qur’ān 9:17f.). Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den Leuten des Elefanten verfahren ist? (105:1) Hat Er nicht ihre List misslingen lassen (105:2) und Vögel in Scharen über sie gesandt (105:3), die sie mit brennenden Steinen bewarfen (105:4), und sie dadurch wie abgefressene Saat gemacht? (105:5) Das Elefantenjahr ist das Geburtjahr des Propheten Muḥammad (a.s.s.) um 570 n.Chr., in dem Abraha, der abessenische Heeresführer in Makka einmarschierte, um die Al-Ka‘ba mit einem Elefanten zu zerstören und die Pilgerreisen der Araber zu ihr zu beenden. Während dies alles in vollem Gang war, während jeder Soldat seine Waffen herrichtete, seinen Panzer anlegte oder seine Pfeile vorbereitete, ging Nufail Ibn Ḥabīb, den Abraha gefangengenommen und dann als Führer auf dem Kriegszug eingesetzt hatte, auf den riesigen Elefanten zu, der aus Abessinien für Abraha herbeigeschafft worden war, stellte sich neben ihn, sprach ihn an und flüsterte ihm ins Ohr: ”Knie dich nieder, Maḥmūd, oder gehe schnurstracks dorthin zurück, von wo du gekommen bist; denn du bist in Allāhs heiligem Land!“ Dann verließ er den Elefanten, stieg auf einen der Berge und versteckte sich zwischen den Felsen und Schluchten des Gebirges. Als ‘Unais, der Elefantenführer, kam, um seinen Elefanten für den Ritt Abrahas vorzubereiten, blieb er überrascht und betroffen vor dem Elefanten stehen; Erstaunen und Verwunderung kennzeichneten sein Gesicht. Was war das, was er da sah? Was war mit dem Elefanten geschehen? Der Elefant kniete tatsächlich, so wie Nufail es ihm eingeflüstert hatte! Was ‘Unais so verblüffte, war, dass er noch keinen Elefanten knien gesehen hatte, so dass er durch diesen Anblick betroffen und niedergeschlagen stehenblieb! Immer wieder murmelte er: ”O Wunder, o Wunder!“ In aller Eile brachte er die Nachricht von dem knienden Elefanten zu den Männern, die in seiner Nähe lagerten, und sie kamen sofort herbei, um den Elefanten zu sehen und sein Verhalten zu bestaunen. ‘Unais und die übrigen Männer um ihn herum versuchten, den Elefanten zum Aufstehen zu bewegen, aber sie schafften es nicht. Die Nachricht, dass der Elefant in die Knie und zu Boden gegangen sei, verbreitete sich unter den Soldaten wie ein Lauffeuer und erreichte schließlich auch Abraha, der darin ein schlimmes Vorzeichen erblickte und den nun tiefer Pessimismus befiel. Er befahl den Männern sogleich, den Elefanten aufzuscheuchen. Die Soldaten gaben sich auch reihum alle Mühe, den Elefanten aufzurichten, aber ihre Anstrengungen blieben ohne Erfolg: Sie kamen mit derben Stöcken und schlugen ihn, dann stachen sie ihn mit ihren Lanzen; aber es nützte alles nichts! Sie waren bestürzt und ratlos; was sollten sie nur tun, da doch von Abraha ein Befehl nach dem anderen kam, immer verbunden mit der Frage, wie es um den Elefanten stehe? Die Soldaten fanden aus ihrer Ratlosigkeit keinen Ausweg; sie tauschten ihre Meinungen aus und zerbrachen sich den Kopf. Schließlich schlug einer vor, eine zu einem Haken gekrümmte Eisenstange in den Schlund des Elefanten zu stecken und daran zu zerren, bis der Elefant vor Schmerz aufspringe. Die anderen fanden diese Idee ausgezeichnet und machten sich sogleich ans Werk. Sie holten lange Eisenstangen mit gebogenen Spitzen, steckten sie in den Elefantenschlund und versuchten, diesen damit blutig zu reißen; vielleicht würden die Schmerzen den Elefanten aufstacheln und zum Aufstehen bringen, wenn sie ihm gar zu groß würden. Ihre Vermutung war zwar richtig: Der Elefant erhob sich, aber er wendete sich in Richtung Jemen und rannte drauf los! Die Leute stürmten hinter ihm her, bis sie ihn eingeholt hatten, sie hielten ihn fest und drehten ihn in Richtung Makka, um ihn zurückzubringen; der Elefant jedoch sträubte sich, auch nur einen Schritt zu tun. Die Männer wendeten ihn nach Osten, und er lief los, sie wendeten ihn nach Westen, und er lief los. Sobald sie ihn aber zurück in Richtung Makka drehten, wurde er wieder störrisch! Dann aber geschah etwas noch Seltsameres: Merkwürdige schreckliche Vögel kamen herbeigeflogen, immer mehr und immer mehr, bis schließlich Scharen über Scharen über dem abessinischen Heer kreisten. Schon das eigenartige Verhalten des Elefanten hatte die Männer beunruhigt und in ihnen dunkle Vorahnungen geweckt, jetzt aber beschlich diese sonst so unerschrockenen Männer regelrecht Angst, und voller Beklommenheit blickten sie zu den Vögeln empor. Plötzlich schreit einer der Männer auf und stürzt zu Boden - Blut quillt aus seiner Schulter hervor, und die neben ihm Stehenden sehen, dass irgendetwas tief in seine Schulter eingedrungen ist. Was war das? Vielleicht ein Steinchen, das einer der Vögel hat fallen lassen? Aber so etwas hatten sie noch nie erlebt! Doch da! Ein zweiter Mann greift mit schmerzverzerrtem Gesicht nach seinem Arm, der von irgendetwas durchschlagen ist und dann prasselt auf einmal ein Hagel von Steinen auf das Heer herab - mörderische Höllensteine aus glühend gebranntem Ton, nur linsengroß, aber die Vögel lassen sie offenbar gezielt auf die Männer herabfallen, und wie fürchterliche Geschosse durchbohren sie die Körper der Soldaten. Schon winden sich viele unter qualvollen Schmerzen auf der Erde, voller Entsetzen versuchen diejenigen, die noch nicht getroffen sind, zu fliehen - sie trampeln, stolpern und fallen über ihre gestürzten Kameraden, sie raffen sich wieder auf, fallen erneut, werden selbst durchbohrt - es gibt kein Entkommen vor diesen furchtbaren Steinen! Nachdem die Vögel ihren göttlichen Auftrag beendet hatten und daraufhin im weiten Reich des Himmels verschwanden und der Himmel anfing, sich langsam zu lichten, und man beinah glaubte, dass der Schrecken vorüber sei, da zogen dunkle Wolken auf. Der Wind wird stärker und immer heftiger. Immer dichter ballen sich die Wolken zusammen und der Himmel bedeckt sich mehr und mehr, der Wind wird zum heftigen Sturm, fegt Sandwolken vor sich her und wirbelt die Kiesel der Wüste empor. Sand hüllt das Heer Abrahas ein, und nun prasseln die Kiesel auf die Gesichter und Körper der Soldaten. Voller Entsetzen und mit letzter Kraft versuchen diejenigen, die noch dazu in der Lage sind, sich in Sicherheit zu bringen, aber dann werfen auch sie sich mit den Gesichtern auf die Erde. Und so kam es, dass schließlich das ganze Heer Abrahas wie niedergestreckt am Boden lag bis auf wenige Männer, denen es gelungen war, in die Berge zu fliehen und sich dort in Höhlen, in Schluchten und hinter Felsen niederzukauern. Allāh hatte sie verschont, damit sie später vor den Menschen und für die Geschichte als Augenzeugen des schrecklichen Geschehens auftreten konnten. Nach einer Ewigkeit, wie es den Männern schien, ließ der Sturm endlich nach, die Nacht brach herein, und der Tag, an dem das abessinische Heer die Al-Ka‘ba hatte zerstören und Makka als stolzer Sieger hatte verlassen wollen, ging mit grenzenlosem Entsetzen und furchtbaren Qualen der Männer zu Ende. (vgl. dazu den Titel: "Die Leute des Elefanten", Islamische Bibliothek).

al-Fil 105:2

Sura Al-Fīl (Der Elefant) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Diese Sura behandelt den Fall Abrahas, der mit seinem kraftvollen Heer von Männern mit einem Elefanten kam, um die Al-Ka‘ba zu zerstören. Vögel am Himmel schlugen diese Armee mit Steinen und brachten ihr Ende. Mit dieser Sura macht Allāh Seinen Gesandten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Araber seiner Zeit, unter denen die Botschaft des Islam ja erst entstanden ist, und alle Menschen auf Seine Allmacht im Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen in der Geschichte aufmerksam - Ereignisse, die bei den Arabern jener Zeit wohlbekannt und so gravierend waren, dass sie sogar ihre Zeitrechnung danach bestimmten. Denn es war üblich bei den alten Arabern, die geschichtlichen Abläufe in Bezug auf das "Jahr des Elefanten" zu erwähnen; sie pflegten, ihre Daten vor oder nach "dem Elefanten" anzugeben, so wie wir nach islamischer Zeitrechnung die Zeit vor oder nach der Hiǧra angeben, weil diese für den Islam ein entscheidender Wendepunkt seiner Geschichte ist. In vielen geschichtlichen Werken islamischer Historiker wird das "Jahr des Elefanten" als das Geburtsjahr unseres großen Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, angegeben, und sie nehmen an, dass Allāh diese beiden Ereignisse im Jahr des Elefanten, die Errettung der Al-Ka‘ba vor der Zerstörung und die Geburt des Gesandten Allāhs, als Ausdruck Seiner Allmacht gelten lässt. Diese Sura enthält nur fünf Verse, und sie sind völlig ausreichend, um auf solch ein gewaltiges Ereignis hinzuweisen; denn die Offenbarung dieser Qur’ān-Verse fand statt am Ort jenes Geschehens, in Makka, und unter den Augenzeugen, den Makkanern, die die Vernichtung des Feindes durch Allāhs Macht miterlebt hatten. Wichtig in der Geschichte ist die Tatsache, dass Allāh, der Allmächtige, Sein Haus ohne die Mitwirkung der Menschen gerettet hat, weil diese zu jener Zeit noch Götzendiener waren und Allāh ihnen deshalb die Ehre und den Ruhm eines Sieges nach einem Kampf um Sein Haus nicht geben wollte, damit sie später keinen Anspruch auf dieses heiligtum erheben könnten (vgl. Qur’ān 9:17f.). Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den Leuten des Elefanten verfahren ist? (105:1) Hat Er nicht ihre List misslingen lassen (105:2) und Vögel in Scharen über sie gesandt (105:3), die sie mit brennenden Steinen bewarfen (105:4), und sie dadurch wie abgefressene Saat gemacht? (105:5) Das Elefantenjahr ist das Geburtjahr des Propheten Muḥammad (a.s.s.) um 570 n.Chr., in dem Abraha, der abessenische Heeresführer in Makka einmarschierte, um die Al-Ka‘ba mit einem Elefanten zu zerstören und die Pilgerreisen der Araber zu ihr zu beenden. Während dies alles in vollem Gang war, während jeder Soldat seine Waffen herrichtete, seinen Panzer anlegte oder seine Pfeile vorbereitete, ging Nufail Ibn Ḥabīb, den Abraha gefangengenommen und dann als Führer auf dem Kriegszug eingesetzt hatte, auf den riesigen Elefanten zu, der aus Abessinien für Abraha herbeigeschafft worden war, stellte sich neben ihn, sprach ihn an und flüsterte ihm ins Ohr: ”Knie dich nieder, Maḥmūd, oder gehe schnurstracks dorthin zurück, von wo du gekommen bist; denn du bist in Allāhs heiligem Land!“ Dann verließ er den Elefanten, stieg auf einen der Berge und versteckte sich zwischen den Felsen und Schluchten des Gebirges. Als ‘Unais, der Elefantenführer, kam, um seinen Elefanten für den Ritt Abrahas vorzubereiten, blieb er überrascht und betroffen vor dem Elefanten stehen; Erstaunen und Verwunderung kennzeichneten sein Gesicht. Was war das, was er da sah? Was war mit dem Elefanten geschehen? Der Elefant kniete tatsächlich, so wie Nufail es ihm eingeflüstert hatte! Was ‘Unais so verblüffte, war, dass er noch keinen Elefanten knien gesehen hatte, so dass er durch diesen Anblick betroffen und niedergeschlagen stehenblieb! Immer wieder murmelte er: ”O Wunder, o Wunder!“ In aller Eile brachte er die Nachricht von dem knienden Elefanten zu den Männern, die in seiner Nähe lagerten, und sie kamen sofort herbei, um den Elefanten zu sehen und sein Verhalten zu bestaunen. ‘Unais und die übrigen Männer um ihn herum versuchten, den Elefanten zum Aufstehen zu bewegen, aber sie schafften es nicht. Die Nachricht, dass der Elefant in die Knie und zu Boden gegangen sei, verbreitete sich unter den Soldaten wie ein Lauffeuer und erreichte schließlich auch Abraha, der darin ein schlimmes Vorzeichen erblickte und den nun tiefer Pessimismus befiel. Er befahl den Männern sogleich, den Elefanten aufzuscheuchen. Die Soldaten gaben sich auch reihum alle Mühe, den Elefanten aufzurichten, aber ihre Anstrengungen blieben ohne Erfolg: Sie kamen mit derben Stöcken und schlugen ihn, dann stachen sie ihn mit ihren Lanzen; aber es nützte alles nichts! Sie waren bestürzt und ratlos; was sollten sie nur tun, da doch von Abraha ein Befehl nach dem anderen kam, immer verbunden mit der Frage, wie es um den Elefanten stehe? Die Soldaten fanden aus ihrer Ratlosigkeit keinen Ausweg; sie tauschten ihre Meinungen aus und zerbrachen sich den Kopf. Schließlich schlug einer vor, eine zu einem Haken gekrümmte Eisenstange in den Schlund des Elefanten zu stecken und daran zu zerren, bis der Elefant vor Schmerz aufspringe. Die anderen fanden diese Idee ausgezeichnet und machten sich sogleich ans Werk. Sie holten lange Eisenstangen mit gebogenen Spitzen, steckten sie in den Elefantenschlund und versuchten, diesen damit blutig zu reißen; vielleicht würden die Schmerzen den Elefanten aufstacheln und zum Aufstehen bringen, wenn sie ihm gar zu groß würden. Ihre Vermutung war zwar richtig: Der Elefant erhob sich, aber er wendete sich in Richtung Jemen und rannte drauf los! Die Leute stürmten hinter ihm her, bis sie ihn eingeholt hatten, sie hielten ihn fest und drehten ihn in Richtung Makka, um ihn zurückzubringen; der Elefant jedoch sträubte sich, auch nur einen Schritt zu tun. Die Männer wendeten ihn nach Osten, und er lief los, sie wendeten ihn nach Westen, und er lief los. Sobald sie ihn aber zurück in Richtung Makka drehten, wurde er wieder störrisch! Dann aber geschah etwas noch Seltsameres: Merkwürdige schreckliche Vögel kamen herbeigeflogen, immer mehr und immer mehr, bis schließlich Scharen über Scharen über dem abessinischen Heer kreisten. Schon das eigenartige Verhalten des Elefanten hatte die Männer beunruhigt und in ihnen dunkle Vorahnungen geweckt, jetzt aber beschlich diese sonst so unerschrockenen Männer regelrecht Angst, und voller Beklommenheit blickten sie zu den Vögeln empor. Plötzlich schreit einer der Männer auf und stürzt zu Boden - Blut quillt aus seiner Schulter hervor, und die neben ihm Stehenden sehen, dass irgendetwas tief in seine Schulter eingedrungen ist. Was war das? Vielleicht ein Steinchen, das einer der Vögel hat fallen lassen? Aber so etwas hatten sie noch nie erlebt! Doch da! Ein zweiter Mann greift mit schmerzverzerrtem Gesicht nach seinem Arm, der von irgendetwas durchschlagen ist und dann prasselt auf einmal ein Hagel von Steinen auf das Heer herab - mörderische Höllensteine aus glühend gebranntem Ton, nur linsengroß, aber die Vögel lassen sie offenbar gezielt auf die Männer herabfallen, und wie fürchterliche Geschosse durchbohren sie die Körper der Soldaten. Schon winden sich viele unter qualvollen Schmerzen auf der Erde, voller Entsetzen versuchen diejenigen, die noch nicht getroffen sind, zu fliehen - sie trampeln, stolpern und fallen über ihre gestürzten Kameraden, sie raffen sich wieder auf, fallen erneut, werden selbst durchbohrt - es gibt kein Entkommen vor diesen furchtbaren Steinen! Nachdem die Vögel ihren göttlichen Auftrag beendet hatten und daraufhin im weiten Reich des Himmels verschwanden und der Himmel anfing, sich langsam zu lichten, und man beinah glaubte, dass der Schrecken vorüber sei, da zogen dunkle Wolken auf. Der Wind wird stärker und immer heftiger. Immer dichter ballen sich die Wolken zusammen und der Himmel bedeckt sich mehr und mehr, der Wind wird zum heftigen Sturm, fegt Sandwolken vor sich her und wirbelt die Kiesel der Wüste empor. Sand hüllt das Heer Abrahas ein, und nun prasseln die Kiesel auf die Gesichter und Körper der Soldaten. Voller Entsetzen und mit letzter Kraft versuchen diejenigen, die noch dazu in der Lage sind, sich in Sicherheit zu bringen, aber dann werfen auch sie sich mit den Gesichtern auf die Erde. Und so kam es, dass schließlich das ganze Heer Abrahas wie niedergestreckt am Boden lag bis auf wenige Männer, denen es gelungen war, in die Berge zu fliehen und sich dort in Höhlen, in Schluchten und hinter Felsen niederzukauern. Allāh hatte sie verschont, damit sie später vor den Menschen und für die Geschichte als Augenzeugen des schrecklichen Geschehens auftreten konnten. Nach einer Ewigkeit, wie es den Männern schien, ließ der Sturm endlich nach, die Nacht brach herein, und der Tag, an dem das abessinische Heer die Al-Ka‘ba hatte zerstören und Makka als stolzer Sieger hatte verlassen wollen, ging mit grenzenlosem Entsetzen und furchtbaren Qualen der Männer zu Ende. (vgl. dazu den Titel: "Die Leute des Elefanten", Islamische Bibliothek).

al-Fil 105:3

Sura Al-Fīl (Der Elefant) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Diese Sura behandelt den Fall Abrahas, der mit seinem kraftvollen Heer von Männern mit einem Elefanten kam, um die Al-Ka‘ba zu zerstören. Vögel am Himmel schlugen diese Armee mit Steinen und brachten ihr Ende. Mit dieser Sura macht Allāh Seinen Gesandten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Araber seiner Zeit, unter denen die Botschaft des Islam ja erst entstanden ist, und alle Menschen auf Seine Allmacht im Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen in der Geschichte aufmerksam - Ereignisse, die bei den Arabern jener Zeit wohlbekannt und so gravierend waren, dass sie sogar ihre Zeitrechnung danach bestimmten. Denn es war üblich bei den alten Arabern, die geschichtlichen Abläufe in Bezug auf das "Jahr des Elefanten" zu erwähnen; sie pflegten, ihre Daten vor oder nach "dem Elefanten" anzugeben, so wie wir nach islamischer Zeitrechnung die Zeit vor oder nach der Hiǧra angeben, weil diese für den Islam ein entscheidender Wendepunkt seiner Geschichte ist. In vielen geschichtlichen Werken islamischer Historiker wird das "Jahr des Elefanten" als das Geburtsjahr unseres großen Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, angegeben, und sie nehmen an, dass Allāh diese beiden Ereignisse im Jahr des Elefanten, die Errettung der Al-Ka‘ba vor der Zerstörung und die Geburt des Gesandten Allāhs, als Ausdruck Seiner Allmacht gelten lässt. Diese Sura enthält nur fünf Verse, und sie sind völlig ausreichend, um auf solch ein gewaltiges Ereignis hinzuweisen; denn die Offenbarung dieser Qur’ān-Verse fand statt am Ort jenes Geschehens, in Makka, und unter den Augenzeugen, den Makkanern, die die Vernichtung des Feindes durch Allāhs Macht miterlebt hatten. Wichtig in der Geschichte ist die Tatsache, dass Allāh, der Allmächtige, Sein Haus ohne die Mitwirkung der Menschen gerettet hat, weil diese zu jener Zeit noch Götzendiener waren und Allāh ihnen deshalb die Ehre und den Ruhm eines Sieges nach einem Kampf um Sein Haus nicht geben wollte, damit sie später keinen Anspruch auf dieses heiligtum erheben könnten (vgl. Qur’ān 9:17f.). Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den Leuten des Elefanten verfahren ist? (105:1) Hat Er nicht ihre List misslingen lassen (105:2) und Vögel in Scharen über sie gesandt (105:3), die sie mit brennenden Steinen bewarfen (105:4), und sie dadurch wie abgefressene Saat gemacht? (105:5) Das Elefantenjahr ist das Geburtjahr des Propheten Muḥammad (a.s.s.) um 570 n.Chr., in dem Abraha, der abessenische Heeresführer in Makka einmarschierte, um die Al-Ka‘ba mit einem Elefanten zu zerstören und die Pilgerreisen der Araber zu ihr zu beenden. Während dies alles in vollem Gang war, während jeder Soldat seine Waffen herrichtete, seinen Panzer anlegte oder seine Pfeile vorbereitete, ging Nufail Ibn Ḥabīb, den Abraha gefangengenommen und dann als Führer auf dem Kriegszug eingesetzt hatte, auf den riesigen Elefanten zu, der aus Abessinien für Abraha herbeigeschafft worden war, stellte sich neben ihn, sprach ihn an und flüsterte ihm ins Ohr: ”Knie dich nieder, Maḥmūd, oder gehe schnurstracks dorthin zurück, von wo du gekommen bist; denn du bist in Allāhs heiligem Land!“ Dann verließ er den Elefanten, stieg auf einen der Berge und versteckte sich zwischen den Felsen und Schluchten des Gebirges. Als ‘Unais, der Elefantenführer, kam, um seinen Elefanten für den Ritt Abrahas vorzubereiten, blieb er überrascht und betroffen vor dem Elefanten stehen; Erstaunen und Verwunderung kennzeichneten sein Gesicht. Was war das, was er da sah? Was war mit dem Elefanten geschehen? Der Elefant kniete tatsächlich, so wie Nufail es ihm eingeflüstert hatte! Was ‘Unais so verblüffte, war, dass er noch keinen Elefanten knien gesehen hatte, so dass er durch diesen Anblick betroffen und niedergeschlagen stehenblieb! Immer wieder murmelte er: ”O Wunder, o Wunder!“ In aller Eile brachte er die Nachricht von dem knienden Elefanten zu den Männern, die in seiner Nähe lagerten, und sie kamen sofort herbei, um den Elefanten zu sehen und sein Verhalten zu bestaunen. ‘Unais und die übrigen Männer um ihn herum versuchten, den Elefanten zum Aufstehen zu bewegen, aber sie schafften es nicht. Die Nachricht, dass der Elefant in die Knie und zu Boden gegangen sei, verbreitete sich unter den Soldaten wie ein Lauffeuer und erreichte schließlich auch Abraha, der darin ein schlimmes Vorzeichen erblickte und den nun tiefer Pessimismus befiel. Er befahl den Männern sogleich, den Elefanten aufzuscheuchen. Die Soldaten gaben sich auch reihum alle Mühe, den Elefanten aufzurichten, aber ihre Anstrengungen blieben ohne Erfolg: Sie kamen mit derben Stöcken und schlugen ihn, dann stachen sie ihn mit ihren Lanzen; aber es nützte alles nichts! Sie waren bestürzt und ratlos; was sollten sie nur tun, da doch von Abraha ein Befehl nach dem anderen kam, immer verbunden mit der Frage, wie es um den Elefanten stehe? Die Soldaten fanden aus ihrer Ratlosigkeit keinen Ausweg; sie tauschten ihre Meinungen aus und zerbrachen sich den Kopf. Schließlich schlug einer vor, eine zu einem Haken gekrümmte Eisenstange in den Schlund des Elefanten zu stecken und daran zu zerren, bis der Elefant vor Schmerz aufspringe. Die anderen fanden diese Idee ausgezeichnet und machten sich sogleich ans Werk. Sie holten lange Eisenstangen mit gebogenen Spitzen, steckten sie in den Elefantenschlund und versuchten, diesen damit blutig zu reißen; vielleicht würden die Schmerzen den Elefanten aufstacheln und zum Aufstehen bringen, wenn sie ihm gar zu groß würden. Ihre Vermutung war zwar richtig: Der Elefant erhob sich, aber er wendete sich in Richtung Jemen und rannte drauf los! Die Leute stürmten hinter ihm her, bis sie ihn eingeholt hatten, sie hielten ihn fest und drehten ihn in Richtung Makka, um ihn zurückzubringen; der Elefant jedoch sträubte sich, auch nur einen Schritt zu tun. Die Männer wendeten ihn nach Osten, und er lief los, sie wendeten ihn nach Westen, und er lief los. Sobald sie ihn aber zurück in Richtung Makka drehten, wurde er wieder störrisch! Dann aber geschah etwas noch Seltsameres: Merkwürdige schreckliche Vögel kamen herbeigeflogen, immer mehr und immer mehr, bis schließlich Scharen über Scharen über dem abessinischen Heer kreisten. Schon das eigenartige Verhalten des Elefanten hatte die Männer beunruhigt und in ihnen dunkle Vorahnungen geweckt, jetzt aber beschlich diese sonst so unerschrockenen Männer regelrecht Angst, und voller Beklommenheit blickten sie zu den Vögeln empor. Plötzlich schreit einer der Männer auf und stürzt zu Boden - Blut quillt aus seiner Schulter hervor, und die neben ihm Stehenden sehen, dass irgendetwas tief in seine Schulter eingedrungen ist. Was war das? Vielleicht ein Steinchen, das einer der Vögel hat fallen lassen? Aber so etwas hatten sie noch nie erlebt! Doch da! Ein zweiter Mann greift mit schmerzverzerrtem Gesicht nach seinem Arm, der von irgendetwas durchschlagen ist und dann prasselt auf einmal ein Hagel von Steinen auf das Heer herab - mörderische Höllensteine aus glühend gebranntem Ton, nur linsengroß, aber die Vögel lassen sie offenbar gezielt auf die Männer herabfallen, und wie fürchterliche Geschosse durchbohren sie die Körper der Soldaten. Schon winden sich viele unter qualvollen Schmerzen auf der Erde, voller Entsetzen versuchen diejenigen, die noch nicht getroffen sind, zu fliehen - sie trampeln, stolpern und fallen über ihre gestürzten Kameraden, sie raffen sich wieder auf, fallen erneut, werden selbst durchbohrt - es gibt kein Entkommen vor diesen furchtbaren Steinen! Nachdem die Vögel ihren göttlichen Auftrag beendet hatten und daraufhin im weiten Reich des Himmels verschwanden und der Himmel anfing, sich langsam zu lichten, und man beinah glaubte, dass der Schrecken vorüber sei, da zogen dunkle Wolken auf. Der Wind wird stärker und immer heftiger. Immer dichter ballen sich die Wolken zusammen und der Himmel bedeckt sich mehr und mehr, der Wind wird zum heftigen Sturm, fegt Sandwolken vor sich her und wirbelt die Kiesel der Wüste empor. Sand hüllt das Heer Abrahas ein, und nun prasseln die Kiesel auf die Gesichter und Körper der Soldaten. Voller Entsetzen und mit letzter Kraft versuchen diejenigen, die noch dazu in der Lage sind, sich in Sicherheit zu bringen, aber dann werfen auch sie sich mit den Gesichtern auf die Erde. Und so kam es, dass schließlich das ganze Heer Abrahas wie niedergestreckt am Boden lag bis auf wenige Männer, denen es gelungen war, in die Berge zu fliehen und sich dort in Höhlen, in Schluchten und hinter Felsen niederzukauern. Allāh hatte sie verschont, damit sie später vor den Menschen und für die Geschichte als Augenzeugen des schrecklichen Geschehens auftreten konnten. Nach einer Ewigkeit, wie es den Männern schien, ließ der Sturm endlich nach, die Nacht brach herein, und der Tag, an dem das abessinische Heer die Al-Ka‘ba hatte zerstören und Makka als stolzer Sieger hatte verlassen wollen, ging mit grenzenlosem Entsetzen und furchtbaren Qualen der Männer zu Ende. (vgl. dazu den Titel: "Die Leute des Elefanten", Islamische Bibliothek).

al-Fil 105:4

Sura Al-Fīl (Der Elefant) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Diese Sura behandelt den Fall Abrahas, der mit seinem kraftvollen Heer von Männern mit einem Elefanten kam, um die Al-Ka‘ba zu zerstören. Vögel am Himmel schlugen diese Armee mit Steinen und brachten ihr Ende. Mit dieser Sura macht Allāh Seinen Gesandten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Araber seiner Zeit, unter denen die Botschaft des Islam ja erst entstanden ist, und alle Menschen auf Seine Allmacht im Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen in der Geschichte aufmerksam - Ereignisse, die bei den Arabern jener Zeit wohlbekannt und so gravierend waren, dass sie sogar ihre Zeitrechnung danach bestimmten. Denn es war üblich bei den alten Arabern, die geschichtlichen Abläufe in Bezug auf das "Jahr des Elefanten" zu erwähnen; sie pflegten, ihre Daten vor oder nach "dem Elefanten" anzugeben, so wie wir nach islamischer Zeitrechnung die Zeit vor oder nach der Hiǧra angeben, weil diese für den Islam ein entscheidender Wendepunkt seiner Geschichte ist. In vielen geschichtlichen Werken islamischer Historiker wird das "Jahr des Elefanten" als das Geburtsjahr unseres großen Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, angegeben, und sie nehmen an, dass Allāh diese beiden Ereignisse im Jahr des Elefanten, die Errettung der Al-Ka‘ba vor der Zerstörung und die Geburt des Gesandten Allāhs, als Ausdruck Seiner Allmacht gelten lässt. Diese Sura enthält nur fünf Verse, und sie sind völlig ausreichend, um auf solch ein gewaltiges Ereignis hinzuweisen; denn die Offenbarung dieser Qur’ān-Verse fand statt am Ort jenes Geschehens, in Makka, und unter den Augenzeugen, den Makkanern, die die Vernichtung des Feindes durch Allāhs Macht miterlebt hatten. Wichtig in der Geschichte ist die Tatsache, dass Allāh, der Allmächtige, Sein Haus ohne die Mitwirkung der Menschen gerettet hat, weil diese zu jener Zeit noch Götzendiener waren und Allāh ihnen deshalb die Ehre und den Ruhm eines Sieges nach einem Kampf um Sein Haus nicht geben wollte, damit sie später keinen Anspruch auf dieses heiligtum erheben könnten (vgl. Qur’ān 9:17f.). Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den Leuten des Elefanten verfahren ist? (105:1) Hat Er nicht ihre List misslingen lassen (105:2) und Vögel in Scharen über sie gesandt (105:3), die sie mit brennenden Steinen bewarfen (105:4), und sie dadurch wie abgefressene Saat gemacht? (105:5) Das Elefantenjahr ist das Geburtjahr des Propheten Muḥammad (a.s.s.) um 570 n.Chr., in dem Abraha, der abessenische Heeresführer in Makka einmarschierte, um die Al-Ka‘ba mit einem Elefanten zu zerstören und die Pilgerreisen der Araber zu ihr zu beenden. Während dies alles in vollem Gang war, während jeder Soldat seine Waffen herrichtete, seinen Panzer anlegte oder seine Pfeile vorbereitete, ging Nufail Ibn Ḥabīb, den Abraha gefangengenommen und dann als Führer auf dem Kriegszug eingesetzt hatte, auf den riesigen Elefanten zu, der aus Abessinien für Abraha herbeigeschafft worden war, stellte sich neben ihn, sprach ihn an und flüsterte ihm ins Ohr: ”Knie dich nieder, Maḥmūd, oder gehe schnurstracks dorthin zurück, von wo du gekommen bist; denn du bist in Allāhs heiligem Land!“ Dann verließ er den Elefanten, stieg auf einen der Berge und versteckte sich zwischen den Felsen und Schluchten des Gebirges. Als ‘Unais, der Elefantenführer, kam, um seinen Elefanten für den Ritt Abrahas vorzubereiten, blieb er überrascht und betroffen vor dem Elefanten stehen; Erstaunen und Verwunderung kennzeichneten sein Gesicht. Was war das, was er da sah? Was war mit dem Elefanten geschehen? Der Elefant kniete tatsächlich, so wie Nufail es ihm eingeflüstert hatte! Was ‘Unais so verblüffte, war, dass er noch keinen Elefanten knien gesehen hatte, so dass er durch diesen Anblick betroffen und niedergeschlagen stehenblieb! Immer wieder murmelte er: ”O Wunder, o Wunder!“ In aller Eile brachte er die Nachricht von dem knienden Elefanten zu den Männern, die in seiner Nähe lagerten, und sie kamen sofort herbei, um den Elefanten zu sehen und sein Verhalten zu bestaunen. ‘Unais und die übrigen Männer um ihn herum versuchten, den Elefanten zum Aufstehen zu bewegen, aber sie schafften es nicht. Die Nachricht, dass der Elefant in die Knie und zu Boden gegangen sei, verbreitete sich unter den Soldaten wie ein Lauffeuer und erreichte schließlich auch Abraha, der darin ein schlimmes Vorzeichen erblickte und den nun tiefer Pessimismus befiel. Er befahl den Männern sogleich, den Elefanten aufzuscheuchen. Die Soldaten gaben sich auch reihum alle Mühe, den Elefanten aufzurichten, aber ihre Anstrengungen blieben ohne Erfolg: Sie kamen mit derben Stöcken und schlugen ihn, dann stachen sie ihn mit ihren Lanzen; aber es nützte alles nichts! Sie waren bestürzt und ratlos; was sollten sie nur tun, da doch von Abraha ein Befehl nach dem anderen kam, immer verbunden mit der Frage, wie es um den Elefanten stehe? Die Soldaten fanden aus ihrer Ratlosigkeit keinen Ausweg; sie tauschten ihre Meinungen aus und zerbrachen sich den Kopf. Schließlich schlug einer vor, eine zu einem Haken gekrümmte Eisenstange in den Schlund des Elefanten zu stecken und daran zu zerren, bis der Elefant vor Schmerz aufspringe. Die anderen fanden diese Idee ausgezeichnet und machten sich sogleich ans Werk. Sie holten lange Eisenstangen mit gebogenen Spitzen, steckten sie in den Elefantenschlund und versuchten, diesen damit blutig zu reißen; vielleicht würden die Schmerzen den Elefanten aufstacheln und zum Aufstehen bringen, wenn sie ihm gar zu groß würden. Ihre Vermutung war zwar richtig: Der Elefant erhob sich, aber er wendete sich in Richtung Jemen und rannte drauf los! Die Leute stürmten hinter ihm her, bis sie ihn eingeholt hatten, sie hielten ihn fest und drehten ihn in Richtung Makka, um ihn zurückzubringen; der Elefant jedoch sträubte sich, auch nur einen Schritt zu tun. Die Männer wendeten ihn nach Osten, und er lief los, sie wendeten ihn nach Westen, und er lief los. Sobald sie ihn aber zurück in Richtung Makka drehten, wurde er wieder störrisch! Dann aber geschah etwas noch Seltsameres: Merkwürdige schreckliche Vögel kamen herbeigeflogen, immer mehr und immer mehr, bis schließlich Scharen über Scharen über dem abessinischen Heer kreisten. Schon das eigenartige Verhalten des Elefanten hatte die Männer beunruhigt und in ihnen dunkle Vorahnungen geweckt, jetzt aber beschlich diese sonst so unerschrockenen Männer regelrecht Angst, und voller Beklommenheit blickten sie zu den Vögeln empor. Plötzlich schreit einer der Männer auf und stürzt zu Boden - Blut quillt aus seiner Schulter hervor, und die neben ihm Stehenden sehen, dass irgendetwas tief in seine Schulter eingedrungen ist. Was war das? Vielleicht ein Steinchen, das einer der Vögel hat fallen lassen? Aber so etwas hatten sie noch nie erlebt! Doch da! Ein zweiter Mann greift mit schmerzverzerrtem Gesicht nach seinem Arm, der von irgendetwas durchschlagen ist und dann prasselt auf einmal ein Hagel von Steinen auf das Heer herab - mörderische Höllensteine aus glühend gebranntem Ton, nur linsengroß, aber die Vögel lassen sie offenbar gezielt auf die Männer herabfallen, und wie fürchterliche Geschosse durchbohren sie die Körper der Soldaten. Schon winden sich viele unter qualvollen Schmerzen auf der Erde, voller Entsetzen versuchen diejenigen, die noch nicht getroffen sind, zu fliehen - sie trampeln, stolpern und fallen über ihre gestürzten Kameraden, sie raffen sich wieder auf, fallen erneut, werden selbst durchbohrt - es gibt kein Entkommen vor diesen furchtbaren Steinen! Nachdem die Vögel ihren göttlichen Auftrag beendet hatten und daraufhin im weiten Reich des Himmels verschwanden und der Himmel anfing, sich langsam zu lichten, und man beinah glaubte, dass der Schrecken vorüber sei, da zogen dunkle Wolken auf. Der Wind wird stärker und immer heftiger. Immer dichter ballen sich die Wolken zusammen und der Himmel bedeckt sich mehr und mehr, der Wind wird zum heftigen Sturm, fegt Sandwolken vor sich her und wirbelt die Kiesel der Wüste empor. Sand hüllt das Heer Abrahas ein, und nun prasseln die Kiesel auf die Gesichter und Körper der Soldaten. Voller Entsetzen und mit letzter Kraft versuchen diejenigen, die noch dazu in der Lage sind, sich in Sicherheit zu bringen, aber dann werfen auch sie sich mit den Gesichtern auf die Erde. Und so kam es, dass schließlich das ganze Heer Abrahas wie niedergestreckt am Boden lag bis auf wenige Männer, denen es gelungen war, in die Berge zu fliehen und sich dort in Höhlen, in Schluchten und hinter Felsen niederzukauern. Allāh hatte sie verschont, damit sie später vor den Menschen und für die Geschichte als Augenzeugen des schrecklichen Geschehens auftreten konnten. Nach einer Ewigkeit, wie es den Männern schien, ließ der Sturm endlich nach, die Nacht brach herein, und der Tag, an dem das abessinische Heer die Al-Ka‘ba hatte zerstören und Makka als stolzer Sieger hatte verlassen wollen, ging mit grenzenlosem Entsetzen und furchtbaren Qualen der Männer zu Ende. (vgl. dazu den Titel: "Die Leute des Elefanten", Islamische Bibliothek).

al-Fil 105:5

Sura Al-Fīl (Der Elefant) (offenbart zu Makka) 5 Āyāt Diese Sura behandelt den Fall Abrahas, der mit seinem kraftvollen Heer von Männern mit einem Elefanten kam, um die Al-Ka‘ba zu zerstören. Vögel am Himmel schlugen diese Armee mit Steinen und brachten ihr Ende. Mit dieser Sura macht Allāh Seinen Gesandten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und die Araber seiner Zeit, unter denen die Botschaft des Islam ja erst entstanden ist, und alle Menschen auf Seine Allmacht im Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen in der Geschichte aufmerksam - Ereignisse, die bei den Arabern jener Zeit wohlbekannt und so gravierend waren, dass sie sogar ihre Zeitrechnung danach bestimmten. Denn es war üblich bei den alten Arabern, die geschichtlichen Abläufe in Bezug auf das "Jahr des Elefanten" zu erwähnen; sie pflegten, ihre Daten vor oder nach "dem Elefanten" anzugeben, so wie wir nach islamischer Zeitrechnung die Zeit vor oder nach der Hiǧra angeben, weil diese für den Islam ein entscheidender Wendepunkt seiner Geschichte ist. In vielen geschichtlichen Werken islamischer Historiker wird das "Jahr des Elefanten" als das Geburtsjahr unseres großen Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, angegeben, und sie nehmen an, dass Allāh diese beiden Ereignisse im Jahr des Elefanten, die Errettung der Al-Ka‘ba vor der Zerstörung und die Geburt des Gesandten Allāhs, als Ausdruck Seiner Allmacht gelten lässt. Diese Sura enthält nur fünf Verse, und sie sind völlig ausreichend, um auf solch ein gewaltiges Ereignis hinzuweisen; denn die Offenbarung dieser Qur’ān-Verse fand statt am Ort jenes Geschehens, in Makka, und unter den Augenzeugen, den Makkanern, die die Vernichtung des Feindes durch Allāhs Macht miterlebt hatten. Wichtig in der Geschichte ist die Tatsache, dass Allāh, der Allmächtige, Sein Haus ohne die Mitwirkung der Menschen gerettet hat, weil diese zu jener Zeit noch Götzendiener waren und Allāh ihnen deshalb die Ehre und den Ruhm eines Sieges nach einem Kampf um Sein Haus nicht geben wollte, damit sie später keinen Anspruch auf dieses heiligtum erheben könnten (vgl. Qur’ān 9:17f.). Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den Leuten des Elefanten verfahren ist? (105:1) Hat Er nicht ihre List misslingen lassen (105:2) und Vögel in Scharen über sie gesandt (105:3), die sie mit brennenden Steinen bewarfen (105:4), und sie dadurch wie abgefressene Saat gemacht? (105:5) Das Elefantenjahr ist das Geburtjahr des Propheten Muḥammad (a.s.s.) um 570 n.Chr., in dem Abraha, der abessenische Heeresführer in Makka einmarschierte, um die Al-Ka‘ba mit einem Elefanten zu zerstören und die Pilgerreisen der Araber zu ihr zu beenden. Während dies alles in vollem Gang war, während jeder Soldat seine Waffen herrichtete, seinen Panzer anlegte oder seine Pfeile vorbereitete, ging Nufail Ibn Ḥabīb, den Abraha gefangengenommen und dann als Führer auf dem Kriegszug eingesetzt hatte, auf den riesigen Elefanten zu, der aus Abessinien für Abraha herbeigeschafft worden war, stellte sich neben ihn, sprach ihn an und flüsterte ihm ins Ohr: ”Knie dich nieder, Maḥmūd, oder gehe schnurstracks dorthin zurück, von wo du gekommen bist; denn du bist in Allāhs heiligem Land!“ Dann verließ er den Elefanten, stieg auf einen der Berge und versteckte sich zwischen den Felsen und Schluchten des Gebirges. Als ‘Unais, der Elefantenführer, kam, um seinen Elefanten für den Ritt Abrahas vorzubereiten, blieb er überrascht und betroffen vor dem Elefanten stehen; Erstaunen und Verwunderung kennzeichneten sein Gesicht. Was war das, was er da sah? Was war mit dem Elefanten geschehen? Der Elefant kniete tatsächlich, so wie Nufail es ihm eingeflüstert hatte! Was ‘Unais so verblüffte, war, dass er noch keinen Elefanten knien gesehen hatte, so dass er durch diesen Anblick betroffen und niedergeschlagen stehenblieb! Immer wieder murmelte er: ”O Wunder, o Wunder!“ In aller Eile brachte er die Nachricht von dem knienden Elefanten zu den Männern, die in seiner Nähe lagerten, und sie kamen sofort herbei, um den Elefanten zu sehen und sein Verhalten zu bestaunen. ‘Unais und die übrigen Männer um ihn herum versuchten, den Elefanten zum Aufstehen zu bewegen, aber sie schafften es nicht. Die Nachricht, dass der Elefant in die Knie und zu Boden gegangen sei, verbreitete sich unter den Soldaten wie ein Lauffeuer und erreichte schließlich auch Abraha, der darin ein schlimmes Vorzeichen erblickte und den nun tiefer Pessimismus befiel. Er befahl den Männern sogleich, den Elefanten aufzuscheuchen. Die Soldaten gaben sich auch reihum alle Mühe, den Elefanten aufzurichten, aber ihre Anstrengungen blieben ohne Erfolg: Sie kamen mit derben Stöcken und schlugen ihn, dann stachen sie ihn mit ihren Lanzen; aber es nützte alles nichts! Sie waren bestürzt und ratlos; was sollten sie nur tun, da doch von Abraha ein Befehl nach dem anderen kam, immer verbunden mit der Frage, wie es um den Elefanten stehe? Die Soldaten fanden aus ihrer Ratlosigkeit keinen Ausweg; sie tauschten ihre Meinungen aus und zerbrachen sich den Kopf. Schließlich schlug einer vor, eine zu einem Haken gekrümmte Eisenstange in den Schlund des Elefanten zu stecken und daran zu zerren, bis der Elefant vor Schmerz aufspringe. Die anderen fanden diese Idee ausgezeichnet und machten sich sogleich ans Werk. Sie holten lange Eisenstangen mit gebogenen Spitzen, steckten sie in den Elefantenschlund und versuchten, diesen damit blutig zu reißen; vielleicht würden die Schmerzen den Elefanten aufstacheln und zum Aufstehen bringen, wenn sie ihm gar zu groß würden. Ihre Vermutung war zwar richtig: Der Elefant erhob sich, aber er wendete sich in Richtung Jemen und rannte drauf los! Die Leute stürmten hinter ihm her, bis sie ihn eingeholt hatten, sie hielten ihn fest und drehten ihn in Richtung Makka, um ihn zurückzubringen; der Elefant jedoch sträubte sich, auch nur einen Schritt zu tun. Die Männer wendeten ihn nach Osten, und er lief los, sie wendeten ihn nach Westen, und er lief los. Sobald sie ihn aber zurück in Richtung Makka drehten, wurde er wieder störrisch! Dann aber geschah etwas noch Seltsameres: Merkwürdige schreckliche Vögel kamen herbeigeflogen, immer mehr und immer mehr, bis schließlich Scharen über Scharen über dem abessinischen Heer kreisten. Schon das eigenartige Verhalten des Elefanten hatte die Männer beunruhigt und in ihnen dunkle Vorahnungen geweckt, jetzt aber beschlich diese sonst so unerschrockenen Männer regelrecht Angst, und voller Beklommenheit blickten sie zu den Vögeln empor. Plötzlich schreit einer der Männer auf und stürzt zu Boden - Blut quillt aus seiner Schulter hervor, und die neben ihm Stehenden sehen, dass irgendetwas tief in seine Schulter eingedrungen ist. Was war das? Vielleicht ein Steinchen, das einer der Vögel hat fallen lassen? Aber so etwas hatten sie noch nie erlebt! Doch da! Ein zweiter Mann greift mit schmerzverzerrtem Gesicht nach seinem Arm, der von irgendetwas durchschlagen ist und dann prasselt auf einmal ein Hagel von Steinen auf das Heer herab - mörderische Höllensteine aus glühend gebranntem Ton, nur linsengroß, aber die Vögel lassen sie offenbar gezielt auf die Männer herabfallen, und wie fürchterliche Geschosse durchbohren sie die Körper der Soldaten. Schon winden sich viele unter qualvollen Schmerzen auf der Erde, voller Entsetzen versuchen diejenigen, die noch nicht getroffen sind, zu fliehen - sie trampeln, stolpern und fallen über ihre gestürzten Kameraden, sie raffen sich wieder auf, fallen erneut, werden selbst durchbohrt - es gibt kein Entkommen vor diesen furchtbaren Steinen! Nachdem die Vögel ihren göttlichen Auftrag beendet hatten und daraufhin im weiten Reich des Himmels verschwanden und der Himmel anfing, sich langsam zu lichten, und man beinah glaubte, dass der Schrecken vorüber sei, da zogen dunkle Wolken auf. Der Wind wird stärker und immer heftiger. Immer dichter ballen sich die Wolken zusammen und der Himmel bedeckt sich mehr und mehr, der Wind wird zum heftigen Sturm, fegt Sandwolken vor sich her und wirbelt die Kiesel der Wüste empor. Sand hüllt das Heer Abrahas ein, und nun prasseln die Kiesel auf die Gesichter und Körper der Soldaten. Voller Entsetzen und mit letzter Kraft versuchen diejenigen, die noch dazu in der Lage sind, sich in Sicherheit zu bringen, aber dann werfen auch sie sich mit den Gesichtern auf die Erde. Und so kam es, dass schließlich das ganze Heer Abrahas wie niedergestreckt am Boden lag bis auf wenige Männer, denen es gelungen war, in die Berge zu fliehen und sich dort in Höhlen, in Schluchten und hinter Felsen niederzukauern. Allāh hatte sie verschont, damit sie später vor den Menschen und für die Geschichte als Augenzeugen des schrecklichen Geschehens auftreten konnten. Nach einer Ewigkeit, wie es den Männern schien, ließ der Sturm endlich nach, die Nacht brach herein, und der Tag, an dem das abessinische Heer die Al-Ka‘ba hatte zerstören und Makka als stolzer Sieger hatte verlassen wollen, ging mit grenzenlosem Entsetzen und furchtbaren Qualen der Männer zu Ende. (vgl. dazu den Titel: "Die Leute des Elefanten", Islamische Bibliothek).