Tafsīr Al-Qur'ān Al-Karīm (Almanca) — an-Naml 27:1 – ar-Rum 30:60
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an-Naml 27:1
Sura An-Naml (Die Ameisen)
(offenbart zu Makka)
93 Āyāt
Hier handelt es sich um die große Bedeutung von Wundern in Bezug auf unsere materielle Welt. In der Geschichte von Moses (a.s.) ging es um das Handeln unter Beweismacht Allāhs. Als Moses seine Hand an seine Seite drückte, schien sie hell. Aber das bedeutet ebenso, dass seine Hand ohne jeden Schaden gesund geblieben war, d.h. sie war zu einem reinen und leuchtenden Gegenstand geworden, stark genug, um Allāhs Befehl auszuführen. Und sogar sein Stock konnte in eine Schlange verwandelt werden, um ihn zu verteidigen. Die Geschichte von Salomo (a.s.) zeigte, wie er die Sprache der Vögel beherrschte, so dass er mit ihnen kommunizieren konnte. Es ist offensichtlich, dass sie nicht miteinander sprachen, aber Kommunikation bestand durch Allāhs Macht unter ihnen. Er hielt sowohl die Ǧinn, als auch Menschen und Vögel in Reih und Glied, was ebenso zwei andere Dinge bedeutet: All seine Fähigkeiten, Beschäftigungen, Intelligenz usw. wurden durch seine Gerechtigkeit und Disziplin gut beherrscht. Er hatte viele Befugnisse von Allāh, darunter die Verständigung mit Vögeln und Tieren. Er war weise und Allāh ergeben. Er nützte all diese Gaben Allāhs korrekt, so als wären sie eine gute disziplinierte Armee im Einsatz, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Allāhs Offenbarung ist wunderbar, so wie das Feuer, das Moses (a.s.) anzog. Gegen Salomo (a.s.) konnte eine weise Ameise sich behaupten als sie vor ihm in ihre Behausung flüchtete. Ein Vogel diente ihm. Die Königin von Saba’ hatte ein wunderbares Königreich; sie erkannte aber, dass es sehr gering war im Vergleich zu Allāhs Königreich. So ergab sie sich, gemeinsam mit Salomo, dem Herrn der Welten und wurde eine Muslima. Narren betrachten Allāhs Bestrafung eher als Pech. Allāhs Herrlichkeit regiert alles auf wunderbare Weise. Untreue wurde durch Treue besiegt; deshalb folge Allāhs Botschaft. Diene Ihm und vertraue Ihm. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Ṭā Sīn. Dies sind die Verse des Qur’ān - eines deutlichen Buches. (27:1) (Es ist) eine Führung und frohe Botschaft für die, die glauben (27:2), das Gebet verrichten und die Zakāh entrichten und fest mit dem Jenseits rechnen. (27:3) Denjenigen aber, die nicht an das Jenseits glauben, haben Wir ihre Werke schön erscheinen lassen; so wandern sie nur in Verwirrung (umher). (27:4) Das sind die, derer eine schlimme Strafe harrt, und sie allein sind es, die im Jenseits die größten Verlierer sind. (27:5) Und wahrlich, du empfängst den Qur’ān von einem Allweisen, Allwissenden. (27:6)
Über die Bedeutung dieser arabischen Buchstaben vgl. Erläuterung der Termini (s.u. "Alif"). Die Deutlichkeit dieses Buches besteht darin, dass es unmissverständlich Lehren, Gebote und Verbote erläutert und an verschiedenen Stellen wiederholt, dass der Leser sie alle ohne Versehen und Übersehen erfasst. (s. die Einleitung zu diesem Buch und vgl. ferner 12:1 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:2
Die Offenbarung des Qur’ān ergießt die frohe Botschaft in die Herzen der Menschen, die an Allāh glauben und Seine Gebote einhalten, zu denen das Verrichten des Gebets und das Entrichten der Zakāh gehören. Ferner rechnen sie fest mit dem Jenseits; denn die Erwartung eines Gerichts hält sie davon ab, ihren Begierden und Launen nachzulaufen. Der Glaube an das zukünftige Leben wird hier besonders erwähnt, weil es ohne diesen nicht möglich ist, dem Weg des Qur’ān zu folgen. (vgl. dazu den Titel: "Was ist Islam?", Islamische Bibliothek; ferner 2:43 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:3
Die Offenbarung des Qur’ān ergießt die frohe Botschaft in die Herzen der Menschen, die an Allāh glauben und Seine Gebote einhalten, zu denen das Verrichten des Gebets und das Entrichten der Zakāh gehören. Ferner rechnen sie fest mit dem Jenseits; denn die Erwartung eines Gerichts hält sie davon ab, ihren Begierden und Launen nachzulaufen. Der Glaube an das zukünftige Leben wird hier besonders erwähnt, weil es ohne diesen nicht möglich ist, dem Weg des Qur’ān zu folgen. (vgl. dazu den Titel: "Was ist Islam?", Islamische Bibliothek; ferner 2:43 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:4
Hier erfolgt das Gegenstück zu 27:2-3 (vgl. die Anmerkung dazu). Die eigene Begierde erscheint denjenigen, die nicht an das Jenseits glauben, immer wieder als schön und anziehend. Dadurch können sie das Übel ihrer Taten nicht sehen und die Richtigkeit nicht erkennen. (vgl. dazu den Titel: "Was ist Islam?", Islamische Bibliothek). Dieser Zustand erzeugt Blindheit und Taubheit. Die angedrohte Strafe trifft bestimmte Personen, Gruppen oder Völker in diesem Leben auf verschiedene Weise: Einen Teil davon erfahren die Bösen auch, wenn sie diese Welt verlassen sowie im Zwischenstadium zwischen Tod und Auferstehung. Nach der Auferstehung jedoch wird sie endgültig. (vgl. 2:7 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:5
Hier erfolgt das Gegenstück zu 27:2-3 (vgl. die Anmerkung dazu). Die eigene Begierde erscheint denjenigen, die nicht an das Jenseits glauben, immer wieder als schön und anziehend. Dadurch können sie das Übel ihrer Taten nicht sehen und die Richtigkeit nicht erkennen. (vgl. dazu den Titel: "Was ist Islam?", Islamische Bibliothek). Dieser Zustand erzeugt Blindheit und Taubheit. Die angedrohte Strafe trifft bestimmte Personen, Gruppen oder Völker in diesem Leben auf verschiedene Weise: Einen Teil davon erfahren die Bösen auch, wenn sie diese Welt verlassen sowie im Zwischenstadium zwischen Tod und Auferstehung. Nach der Auferstehung jedoch wird sie endgültig. (vgl. 2:7 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:6
Mit diesem Vers wird der Prophet (a.s.s.) angesprochen. Ihm wird bekräftigt, dass die Botschaft des Qur’ān, die er empfängt, mit Sicherheit eine reine göttliche Offenbarung Allāhs ist, Der alles mit Weisheit und makellosem Wissen geschehen lässt. Diese Tatsache zeigt sich deutlich in diesem Qur’ān - nicht nur in seinen Geboten und Anweisungen, sondern auch in der Terminierung, d.h. der Offenbarung zur rechten Zeit, seine Aufeinanderfolge und der Anordnung seiner Abhandlungen. (Gedenke der Zeit) als Moses zu seinen Angehörigen sagte: ”Ich habe ein Feuer wahrgenommen. Ich will euch von dort Kunde bringen, oder ich will euch eine brennende Glut herbeischaffen, auf dass ihr euch wärmen mögt.“ (27:7) Und als er zu ihm kam, wurde gerufen: ”Gesegnet soll der sein, der im Feuerbereich ist und der, der sich in seiner Nähe befindet; und gepriesen sei Allāh, der Herr der Welten!“ (27:8) ”O Moses, Ich bin Allāh, der Erhabene, der Allweise. (27:9) Und wirf deinen Stock hin.“ Doch als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Riesenschlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. ”O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, bei Mir fürchten sich nicht die Gesandten. (27:10) Ausgenommen ist derjenige, der Unrecht tut, alsdann Gutes an Stelle des Bösen setzt, dann, wahrlich, bin Ich Allverzeihend, Barmherzig. (27:11) Und steck deine Hand unter deinen Arm; sie wird ohne ein Übel weiß hervorkommen - (dies ist eines) der neun Zeichen für Pharao und sein Volk; denn sie sind ein frevelhaftes Volk.“ (27:12) Doch als Unsere sichtbaren Zeichen zu ihnen kamen, sagten sie: ”Das ist offenkundige Zauberei.“ (27:13) Und sie verwarfen sie in Ungerechtigkeit und Hochmut, während ihre Seelen doch von ihnen überzeugt waren. Siehe nun, wie das Ende derer war, die Unheil anrichteten! (27:14)
an-Naml 27:7
Muḥammad (a.s.s.) wird hier auf einen großen Propheten in der Menschheitsgeschichte aufmerksam gemacht, damit er von den Ähnlichkeiten im Prophetentum erfährt und zugleich getröstet. (vgl. 20:9-10, 17-21, 22-35; 28:29-32 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:8
Diese Erfahrung war ähnlich wie die des Propheten Muḥammad (a.s.s.). Der Unterschied lag darin, dass Moses - als einziger Prophet - unmittelbar von dem Herrn der Welten gerufen wurde, Muḥammad aber wurde von dem Engel Gabriel mit den ersten Worten der Sura 96 angesprochen, als er sich in der Höhle des Berges Ḥirā’ befand. Das in diesem Vers erwähnte Feuer war kein gewöhnliches Feuer, das fackelt und lodert, sondern eine feuerähnliche friedliche Erscheinungsform, die die Aufmerksam eines Reisenden in der Wüste zu sich zieht, weil ein Feuer für ihn in der Finsternis der Nacht ein Zeichen dafür ist, dass im Bereich des Feuers Menschen leben, von denen man Hilfe erwarten kann, wie Moses diese seine Äußerung im Vers 27:7 gemacht hat. So werden die Worte: ”Gesegnet soll der sein, der im Feuerbereich ist ..." verstanden. D.h. Gesegnet sei Allāh, Der Herr der Welten, und Friede sei mit jedem, der "sich in seiner Nähe befindet." So gepriesen sei Allāh, Der uns Menschen den Anstand im Umgang mit einander lehrt; denn Er stellt Sich nicht nur mit Seiner Stimme vor, sondern auch mit Seiner Identität, indem Er sagt: "O Moses, Ich bin Allāh, der Erhabene, der Allweise." (vgl. 20:9-10, 17- 21 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:9
Diese Erfahrung war ähnlich wie die des Propheten Muḥammad (a.s.s.). Der Unterschied lag darin, dass Moses - als einziger Prophet - unmittelbar von dem Herrn der Welten gerufen wurde, Muḥammad aber wurde von dem Engel Gabriel mit den ersten Worten der Sura 96 angesprochen, als er sich in der Höhle des Berges Ḥirā’ befand. Das in diesem Vers erwähnte Feuer war kein gewöhnliches Feuer, das fackelt und lodert, sondern eine feuerähnliche friedliche Erscheinungsform, die die Aufmerksam eines Reisenden in der Wüste zu sich zieht, weil ein Feuer für ihn in der Finsternis der Nacht ein Zeichen dafür ist, dass im Bereich des Feuers Menschen leben, von denen man Hilfe erwarten kann, wie Moses diese seine Äußerung im Vers 27:7 gemacht hat. So werden die Worte: ”Gesegnet soll der sein, der im Feuerbereich ist ..." verstanden. D.h. Gesegnet sei Allāh, Der Herr der Welten, und Friede sei mit jedem, der "sich in seiner Nähe befindet." So gepriesen sei Allāh, Der uns Menschen den Anstand im Umgang mit einander lehrt; denn Er stellt Sich nicht nur mit Seiner Stimme vor, sondern auch mit Seiner Identität, indem Er sagt: "O Moses, Ich bin Allāh, der Erhabene, der Allweise." (vgl. 20:9-10, 17- 21 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:10
Nach der von Allāh gemachten Vorstellung in 27:8-9 (s. die Anmerkung dazu), findet keine weitere Unterhaltung zwischen dem Herrn der Welten und Seinem Geschöpf Moses statt; denn Allāh kommt direkt zur Sache und erwähnt in aller Erhabenheit, was Er mit dieser Begegnung will. Die Flucht vor der Schlange, ohne an eine Widerkehr zu denken, zeigt die menschliche Natur eines Propheten, auch wenn er sich im Bereich der göttlichen Gegenwart befindet. Darauf wird Moses (a.s.) geschult: ”O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, bei Mir fürchten sich nicht die Gesandten." Die Ausnahme hier besteht darin, dass jemand die Strafe dafür fürchtet, weil er ein Verbrechen begangen hätte. Dass Moses (a.s.) seinerzeit den Ägypter erschlagen hatte (vgl. 26:14), war etwas aus seiner Vergangenheit, das noch vergeben werden musste. Dies tat Allāh dann aus Seiner allumfassenden Barmherzigkeit. Hier liegt eine frohe Botschaft des Herrn an alle Menschen; denn wer zuerst Böses getan hat, dann aber dieses in Reue aufgibt, der kann mit der Vergebung Allāhs rechnen. Die hier erwähnten Wunder öffnen die Augen weit für die Wahrheit, dass sie von jedem gesehen werden kann. Das "sie" bezieht sich hier auf den Pharao und seine Vornehmen in Ägypten. (vgl. 7:108, 133; 10:76; 17:101; 20:17-21; 26:29-36; 28:29-32 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben David und Salomo Wissen, und beide sagten: ”Alles Lob gebührt Allāh, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.“ (27:15) Und Salomo wurde Davids Erbe, und er sagte: ”O ihr Menschen, die Sprache der Vögel ist uns gelehrt worden; und alles wurde uns beschert. Das ist wahrlich die offenbare Huld.“ (27:16) Und dort vor Salomo wurden dessen Heerscharen der Ǧinn und Menschen und Vögel versammelt, und sie standen in Reih und Glied geordnet (27:17), bis dann, als sie zum Tale der Ameisen kamen, eine Ameise (darunter) sagte: ”O ihr Ameisen, geht in eure Wohnungen hinein, damit euch Salomo und seine Heerscharen nicht zertreten, ohne dass sie es merken.“ (27:18) Da lächelte er heiter über ihre Worte und sagte: ”Mein Herr, gib mir ein, dankbar für die Gnade zu sein, die Du mir und meinen Eltern gewährt hast, und (gib mir ein) Gutes zu tun, das Dir wohlgefällig sei, und nimm mich in Deiner Barmherzigkeit unter Deine rechtschaffenen Diener auf.“ (27:19)
an-Naml 27:11
Nach der von Allāh gemachten Vorstellung in 27:8-9 (s. die Anmerkung dazu), findet keine weitere Unterhaltung zwischen dem Herrn der Welten und Seinem Geschöpf Moses statt; denn Allāh kommt direkt zur Sache und erwähnt in aller Erhabenheit, was Er mit dieser Begegnung will. Die Flucht vor der Schlange, ohne an eine Widerkehr zu denken, zeigt die menschliche Natur eines Propheten, auch wenn er sich im Bereich der göttlichen Gegenwart befindet. Darauf wird Moses (a.s.) geschult: ”O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, bei Mir fürchten sich nicht die Gesandten." Die Ausnahme hier besteht darin, dass jemand die Strafe dafür fürchtet, weil er ein Verbrechen begangen hätte. Dass Moses (a.s.) seinerzeit den Ägypter erschlagen hatte (vgl. 26:14), war etwas aus seiner Vergangenheit, das noch vergeben werden musste. Dies tat Allāh dann aus Seiner allumfassenden Barmherzigkeit. Hier liegt eine frohe Botschaft des Herrn an alle Menschen; denn wer zuerst Böses getan hat, dann aber dieses in Reue aufgibt, der kann mit der Vergebung Allāhs rechnen. Die hier erwähnten Wunder öffnen die Augen weit für die Wahrheit, dass sie von jedem gesehen werden kann. Das "sie" bezieht sich hier auf den Pharao und seine Vornehmen in Ägypten. (vgl. 7:108, 133; 10:76; 17:101; 20:17-21; 26:29-36; 28:29-32 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben David und Salomo Wissen, und beide sagten: ”Alles Lob gebührt Allāh, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.“ (27:15) Und Salomo wurde Davids Erbe, und er sagte: ”O ihr Menschen, die Sprache der Vögel ist uns gelehrt worden; und alles wurde uns beschert. Das ist wahrlich die offenbare Huld.“ (27:16) Und dort vor Salomo wurden dessen Heerscharen der Ǧinn und Menschen und Vögel versammelt, und sie standen in Reih und Glied geordnet (27:17), bis dann, als sie zum Tale der Ameisen kamen, eine Ameise (darunter) sagte: ”O ihr Ameisen, geht in eure Wohnungen hinein, damit euch Salomo und seine Heerscharen nicht zertreten, ohne dass sie es merken.“ (27:18) Da lächelte er heiter über ihre Worte und sagte: ”Mein Herr, gib mir ein, dankbar für die Gnade zu sein, die Du mir und meinen Eltern gewährt hast, und (gib mir ein) Gutes zu tun, das Dir wohlgefällig sei, und nimm mich in Deiner Barmherzigkeit unter Deine rechtschaffenen Diener auf.“ (27:19)
an-Naml 27:12
Nach der von Allāh gemachten Vorstellung in 27:8-9 (s. die Anmerkung dazu), findet keine weitere Unterhaltung zwischen dem Herrn der Welten und Seinem Geschöpf Moses statt; denn Allāh kommt direkt zur Sache und erwähnt in aller Erhabenheit, was Er mit dieser Begegnung will. Die Flucht vor der Schlange, ohne an eine Widerkehr zu denken, zeigt die menschliche Natur eines Propheten, auch wenn er sich im Bereich der göttlichen Gegenwart befindet. Darauf wird Moses (a.s.) geschult: ”O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, bei Mir fürchten sich nicht die Gesandten." Die Ausnahme hier besteht darin, dass jemand die Strafe dafür fürchtet, weil er ein Verbrechen begangen hätte. Dass Moses (a.s.) seinerzeit den Ägypter erschlagen hatte (vgl. 26:14), war etwas aus seiner Vergangenheit, das noch vergeben werden musste. Dies tat Allāh dann aus Seiner allumfassenden Barmherzigkeit. Hier liegt eine frohe Botschaft des Herrn an alle Menschen; denn wer zuerst Böses getan hat, dann aber dieses in Reue aufgibt, der kann mit der Vergebung Allāhs rechnen. Die hier erwähnten Wunder öffnen die Augen weit für die Wahrheit, dass sie von jedem gesehen werden kann. Das "sie" bezieht sich hier auf den Pharao und seine Vornehmen in Ägypten. (vgl. 7:108, 133; 10:76; 17:101; 20:17-21; 26:29-36; 28:29-32 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben David und Salomo Wissen, und beide sagten: ”Alles Lob gebührt Allāh, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.“ (27:15) Und Salomo wurde Davids Erbe, und er sagte: ”O ihr Menschen, die Sprache der Vögel ist uns gelehrt worden; und alles wurde uns beschert. Das ist wahrlich die offenbare Huld.“ (27:16) Und dort vor Salomo wurden dessen Heerscharen der Ǧinn und Menschen und Vögel versammelt, und sie standen in Reih und Glied geordnet (27:17), bis dann, als sie zum Tale der Ameisen kamen, eine Ameise (darunter) sagte: ”O ihr Ameisen, geht in eure Wohnungen hinein, damit euch Salomo und seine Heerscharen nicht zertreten, ohne dass sie es merken.“ (27:18) Da lächelte er heiter über ihre Worte und sagte: ”Mein Herr, gib mir ein, dankbar für die Gnade zu sein, die Du mir und meinen Eltern gewährt hast, und (gib mir ein) Gutes zu tun, das Dir wohlgefällig sei, und nimm mich in Deiner Barmherzigkeit unter Deine rechtschaffenen Diener auf.“ (27:19)
an-Naml 27:13
Nach der von Allāh gemachten Vorstellung in 27:8-9 (s. die Anmerkung dazu), findet keine weitere Unterhaltung zwischen dem Herrn der Welten und Seinem Geschöpf Moses statt; denn Allāh kommt direkt zur Sache und erwähnt in aller Erhabenheit, was Er mit dieser Begegnung will. Die Flucht vor der Schlange, ohne an eine Widerkehr zu denken, zeigt die menschliche Natur eines Propheten, auch wenn er sich im Bereich der göttlichen Gegenwart befindet. Darauf wird Moses (a.s.) geschult: ”O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, bei Mir fürchten sich nicht die Gesandten." Die Ausnahme hier besteht darin, dass jemand die Strafe dafür fürchtet, weil er ein Verbrechen begangen hätte. Dass Moses (a.s.) seinerzeit den Ägypter erschlagen hatte (vgl. 26:14), war etwas aus seiner Vergangenheit, das noch vergeben werden musste. Dies tat Allāh dann aus Seiner allumfassenden Barmherzigkeit. Hier liegt eine frohe Botschaft des Herrn an alle Menschen; denn wer zuerst Böses getan hat, dann aber dieses in Reue aufgibt, der kann mit der Vergebung Allāhs rechnen. Die hier erwähnten Wunder öffnen die Augen weit für die Wahrheit, dass sie von jedem gesehen werden kann. Das "sie" bezieht sich hier auf den Pharao und seine Vornehmen in Ägypten. (vgl. 7:108, 133; 10:76; 17:101; 20:17-21; 26:29-36; 28:29-32 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben David und Salomo Wissen, und beide sagten: ”Alles Lob gebührt Allāh, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.“ (27:15) Und Salomo wurde Davids Erbe, und er sagte: ”O ihr Menschen, die Sprache der Vögel ist uns gelehrt worden; und alles wurde uns beschert. Das ist wahrlich die offenbare Huld.“ (27:16) Und dort vor Salomo wurden dessen Heerscharen der Ǧinn und Menschen und Vögel versammelt, und sie standen in Reih und Glied geordnet (27:17), bis dann, als sie zum Tale der Ameisen kamen, eine Ameise (darunter) sagte: ”O ihr Ameisen, geht in eure Wohnungen hinein, damit euch Salomo und seine Heerscharen nicht zertreten, ohne dass sie es merken.“ (27:18) Da lächelte er heiter über ihre Worte und sagte: ”Mein Herr, gib mir ein, dankbar für die Gnade zu sein, die Du mir und meinen Eltern gewährt hast, und (gib mir ein) Gutes zu tun, das Dir wohlgefällig sei, und nimm mich in Deiner Barmherzigkeit unter Deine rechtschaffenen Diener auf.“ (27:19)
an-Naml 27:14
Nach der von Allāh gemachten Vorstellung in 27:8-9 (s. die Anmerkung dazu), findet keine weitere Unterhaltung zwischen dem Herrn der Welten und Seinem Geschöpf Moses statt; denn Allāh kommt direkt zur Sache und erwähnt in aller Erhabenheit, was Er mit dieser Begegnung will. Die Flucht vor der Schlange, ohne an eine Widerkehr zu denken, zeigt die menschliche Natur eines Propheten, auch wenn er sich im Bereich der göttlichen Gegenwart befindet. Darauf wird Moses (a.s.) geschult: ”O Moses, fürchte dich nicht. Wahrlich, bei Mir fürchten sich nicht die Gesandten." Die Ausnahme hier besteht darin, dass jemand die Strafe dafür fürchtet, weil er ein Verbrechen begangen hätte. Dass Moses (a.s.) seinerzeit den Ägypter erschlagen hatte (vgl. 26:14), war etwas aus seiner Vergangenheit, das noch vergeben werden musste. Dies tat Allāh dann aus Seiner allumfassenden Barmherzigkeit. Hier liegt eine frohe Botschaft des Herrn an alle Menschen; denn wer zuerst Böses getan hat, dann aber dieses in Reue aufgibt, der kann mit der Vergebung Allāhs rechnen. Die hier erwähnten Wunder öffnen die Augen weit für die Wahrheit, dass sie von jedem gesehen werden kann. Das "sie" bezieht sich hier auf den Pharao und seine Vornehmen in Ägypten. (vgl. 7:108, 133; 10:76; 17:101; 20:17-21; 26:29-36; 28:29-32 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben David und Salomo Wissen, und beide sagten: ”Alles Lob gebührt Allāh, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.“ (27:15) Und Salomo wurde Davids Erbe, und er sagte: ”O ihr Menschen, die Sprache der Vögel ist uns gelehrt worden; und alles wurde uns beschert. Das ist wahrlich die offenbare Huld.“ (27:16) Und dort vor Salomo wurden dessen Heerscharen der Ǧinn und Menschen und Vögel versammelt, und sie standen in Reih und Glied geordnet (27:17), bis dann, als sie zum Tale der Ameisen kamen, eine Ameise (darunter) sagte: ”O ihr Ameisen, geht in eure Wohnungen hinein, damit euch Salomo und seine Heerscharen nicht zertreten, ohne dass sie es merken.“ (27:18) Da lächelte er heiter über ihre Worte und sagte: ”Mein Herr, gib mir ein, dankbar für die Gnade zu sein, die Du mir und meinen Eltern gewährt hast, und (gib mir ein) Gutes zu tun, das Dir wohlgefällig sei, und nimm mich in Deiner Barmherzigkeit unter Deine rechtschaffenen Diener auf.“ (27:19)
an-Naml 27:15
Nach dem kurzen Abschnitt oben in 27:10-14 erfolgt nunmehr ein weiterer Sprung zur Geschichte von zwei Propheten der Kinder Israels, die zugleich Könige waren und in der Geschichte der Juden mit stoltz erwähnt wird. Die Juden, die zur Zeit der Offenbarung des Qur’ān in Al-Madīna und dessen Umgebung angesiedelt waren, mussten hören, dass ihre beiden Könige mit Dankbarkeit Allāhs Lob sprachen. Im Gegenteil zu den Vorwürfen, die die Juden ihren beiden Königen David und Salomo machen (vgl. 1. Samuel 13:14 und Apostelgeschichte 13:22), waren sie nach dem Qur’ān gerechte Menschen und gehorsame Diener Allāhs. Dieser Vers zeigt, wie ehrvoll Wissen ist und welch hohen Rang die Wissenden besitzen, und auch, dass das Wissen eine der höchsten Gaben ist, die man erhalten kann. (vgl. 17:54-55; 21:78-82 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:16
David (a.s.) war sowohl die Königsherrschaft als auch Prophetentum und Wissen gegeben worden. Aber weder auf ihn noch auf Salomo (a.s.) bezogen, wird an dieser Stelle die Königsherrschaft als Gnadengabe Allāhs bezeichnet, sondern ihr Wissen. Die Königsherrschaft ist demgegenüber vergleichsweise geringfügig, so dass sie in diesem Zusammenhang nicht gesondert erwähnt zu werden braucht. Beim "Erbe" geht es also in erster Linie um eine Nachfolge in Wissen und Weisheit, die erwähnenswert zu sein scheint. Hier handelt es sich um einen pluralis majestatis und bedeutet nicht, dass andere außer Salomo (a.s.) selbst die Sprache der Vögel verstehen konnten. Vögel, Tiere und andere Lebewesen können sich als Gemeinschaften untereinander mit Lauten verständigen (vgl. dazu 6:38). Eine Gemeinschaft (arab.: Umma) kann jedoch nicht entstehen, wenn die Verständigungsmöglichkeit untereinander fehlt.
an-Naml 27:17
Die Ǧinn sind eine Art von Geschöpfen, von denen wir nur das wissen, was Allāh uns über sie im Qur’ān mitgeteilt hat, dass sie nämlich aus Feuer erschaffen wurden und Menschen sehen können, während sie selbst für diese unsichtbar sind. Außerdem sind sie in der Lage, Menschen Böses "einzuflüstern" (vgl. 114:4-6). Iblīs - der Feind Allāhs und unser Feind - gehört zu den Ǧinn (vgl. 18-50). Einige von ihnen glauben jedoch auch an Muḥammad, den Gesandten Allāhs (vgl. 72:1-15). Hier erfahren wir, dass Allāh eine Anzahl von ihnen Salomo (a.s.) zu verschiedenen Zwecken dienstbar und gefügig gemacht hat.
an-Naml 27:18
Weltweit gibt es 12000 Ameisenarten. Ameisen können das 30fache ihres Körpergewichtes tragen. Nach diesem Maßstab würde ein Mensch mit einem Gewicht von durchschnittlich 70 kg etwa 2100 kg tragen. In einem durchschnittlichen Ameisenhaufen leben ein Million Tiere.
Wenn sie Atomwaffen hätten, würden sie die gesamte Welt in einer Woche auslöschen: Ameisen sind mörderisch. Jetzt wurde der größte Ameisenstaat der Erde entdeckt - 6000 Kilometer lang, von Italien bis zur spanischen Atlantikküste. Wissenschaftler sprechen von einem "Superorganismus" und diskutieren die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält. (Kulke) Und er musterte die Vögel und sagte: ”Wie kommt es, dass ich den Wiedehopf nicht sehe? Ist er abwesend? (27:20) Ich werde ihn gewiss mit strenger Strafe bestrafen, oder ich werde ihn töten, es sei denn, er bringt mir einen triftigen Grund vor.“ (27:21)
Einst war Salomo mit seinem Heer unterwegs. Er durchquerte ein Tal, das von großen Ameisenscharen angesiedelt war. Hierzu ist zu bemerken, dass das Staatsgebilde der Ameisen ähnlich wie der Bienenstaat funktioniert. Die Aufgaben darin sind instinktiv und durch die Schöpfung Allāhs hochorganisiert. Offenbar hatte diese warnende Ameise die Aufgabe der Beaufsichtigung inne. Durch seine Fähigkeit, die Sprache der Tiere zu verstehen, wurde Salomo durch die Weisheit der Ameise überwältigt und sprach den Dank an seinen Schöpfer. Hierzu wird der Leser darum gebeten, sich über die Tonstärke der winzigen Ameise Gedanken zu machen, die Salomo (a.s.) wahrnehmen konnte. Dies ist die eindrucksvolle qur’ānische Lehre aus der Geschichte von der winzigen Ameise, nach der diese großartige Sura genannt ist. (vgl. 38:31-33 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:19
Weltweit gibt es 12000 Ameisenarten. Ameisen können das 30fache ihres Körpergewichtes tragen. Nach diesem Maßstab würde ein Mensch mit einem Gewicht von durchschnittlich 70 kg etwa 2100 kg tragen. In einem durchschnittlichen Ameisenhaufen leben ein Million Tiere.
Wenn sie Atomwaffen hätten, würden sie die gesamte Welt in einer Woche auslöschen: Ameisen sind mörderisch. Jetzt wurde der größte Ameisenstaat der Erde entdeckt - 6000 Kilometer lang, von Italien bis zur spanischen Atlantikküste. Wissenschaftler sprechen von einem "Superorganismus" und diskutieren die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält. (Kulke) Und er musterte die Vögel und sagte: ”Wie kommt es, dass ich den Wiedehopf nicht sehe? Ist er abwesend? (27:20) Ich werde ihn gewiss mit strenger Strafe bestrafen, oder ich werde ihn töten, es sei denn, er bringt mir einen triftigen Grund vor.“ (27:21)
Einst war Salomo mit seinem Heer unterwegs. Er durchquerte ein Tal, das von großen Ameisenscharen angesiedelt war. Hierzu ist zu bemerken, dass das Staatsgebilde der Ameisen ähnlich wie der Bienenstaat funktioniert. Die Aufgaben darin sind instinktiv und durch die Schöpfung Allāhs hochorganisiert. Offenbar hatte diese warnende Ameise die Aufgabe der Beaufsichtigung inne. Durch seine Fähigkeit, die Sprache der Tiere zu verstehen, wurde Salomo durch die Weisheit der Ameise überwältigt und sprach den Dank an seinen Schöpfer. Hierzu wird der Leser darum gebeten, sich über die Tonstärke der winzigen Ameise Gedanken zu machen, die Salomo (a.s.) wahrnehmen konnte. Dies ist die eindrucksvolle qur’ānische Lehre aus der Geschichte von der winzigen Ameise, nach der diese großartige Sura genannt ist. (vgl. 38:31-33 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:20
Dass Salomo gerade einen bestimmten Wiedehopf vermisste, lässt darauf schließen, dass dieser Vogel zu seinen Streitkräften gehörte, und nicht einer von den unzähligen Wiedehopfen war, die die Erde beherbergt. Diese Begebenheit führt uns einige Charakterzüge Salomos vor Augen, seine Aufmerksamkeit, seine Genauigkeit und seine Entschlossenheit; denn das Fehlen eines einzigen aus dieser großen Heerschar blieb ihm nicht verborgen. Die Drohung, den Wiedehopf zu "töten", muss von der Prespektive eines Feldherrn verstanden werden, der militärisch über seine Untergebene herrscht. Und dieser blieb nicht lange fern, dann sprach er: ”Ich habe eine Erfahrung gemacht, die du nicht gemacht hast; und ich bin aus Saba’ mit sicherer Nachricht zu dir gekommen. (27:22) Dort fand ich eine Frau, die über sie herrscht, und ihr ist alles beschert worden, und sie besitzt einen großartigen Thron. (27:23) Ich fand sie und ihr Volk die Sonne statt Allāh anbeten; und Satan hat ihnen ihre Werke ausgeschmückt und hat sie vom Weg (Allāhs) abgehalten, so dass sie dem Weg nicht folgen. (27:24) Wollen sie sich nicht vor Allāh niederwerfen, Der ans Licht bringt, was in den Himmeln und auf Erden verborgen ist, und Der weiß, was ihr verhehlt und was ihr offenbart! (27:25) Allāh! Es ist kein Gott außer Ihm, dem Herrn des Gewaltigen Throns.“ (27:26)
an-Naml 27:21
Dass Salomo gerade einen bestimmten Wiedehopf vermisste, lässt darauf schließen, dass dieser Vogel zu seinen Streitkräften gehörte, und nicht einer von den unzähligen Wiedehopfen war, die die Erde beherbergt. Diese Begebenheit führt uns einige Charakterzüge Salomos vor Augen, seine Aufmerksamkeit, seine Genauigkeit und seine Entschlossenheit; denn das Fehlen eines einzigen aus dieser großen Heerschar blieb ihm nicht verborgen. Die Drohung, den Wiedehopf zu "töten", muss von der Prespektive eines Feldherrn verstanden werden, der militärisch über seine Untergebene herrscht. Und dieser blieb nicht lange fern, dann sprach er: ”Ich habe eine Erfahrung gemacht, die du nicht gemacht hast; und ich bin aus Saba’ mit sicherer Nachricht zu dir gekommen. (27:22) Dort fand ich eine Frau, die über sie herrscht, und ihr ist alles beschert worden, und sie besitzt einen großartigen Thron. (27:23) Ich fand sie und ihr Volk die Sonne statt Allāh anbeten; und Satan hat ihnen ihre Werke ausgeschmückt und hat sie vom Weg (Allāhs) abgehalten, so dass sie dem Weg nicht folgen. (27:24) Wollen sie sich nicht vor Allāh niederwerfen, Der ans Licht bringt, was in den Himmeln und auf Erden verborgen ist, und Der weiß, was ihr verhehlt und was ihr offenbart! (27:25) Allāh! Es ist kein Gott außer Ihm, dem Herrn des Gewaltigen Throns.“ (27:26)
an-Naml 27:22
Die Äußerung des Wiedehopfs verrät, dass er seine Erfahrung als Späher während seines Einsatzes machte; ferner dass Salomo (a.s.) die Verborgenheit nich kennt, obwohl er Prophet war. Denn das Verborgene kennt nur Allāh . (vgl. 34:15-20 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:23
Man kann sich hier eine Vorstellung von der großen Entfernung zwischen Saba’ und Kanaan machen: Der Wiedehopf berichtet nach seinem Rückflug aus Saba’, wo jetzt das Gebiet von Hadramaut beginnt, drei Tagereisen von der Stadt Sanaa entfernt. Der berühmte Maarib- Damm sorgte dafür, dass das Land äußerst fruchtbar war und eine hochentwickeltte Kultur ermöglichte. Die Königin von Saba, nach der arabischen Überlieferung Bilqīs genannt, stammte aus dem Jemen, aber sie hatte auch Beziehungen zu Abessinien, wo sie möglicherweise auch herrschte oder Einfluss ausübte. Der Stamm Habasa, nach dem Abessinien benannt ist, stammt jedenfalls aus dem Jemen. Zwischen der Jemenitischen Südküste und der Nordostküste von Abessinien liegt nur die Meerenge des "Bāb Al-Mandab", und es bestehen zahlreiche Verbindungen zwischen den Kulturen auf beiden Seiten. Die Abessinier berichten in ihrer traditionellen Geschichte von der Königin von Saba’ und ihrem Sohn als Gründer einer Dynastie .
an-Naml 27:24
Die alte Religion von Saba bestand in der Verehrung von Himmelskörpern wie Sonne, Mond und Planeten. Dieser Kult stand in Verbindung mit dem in Chaldäa, der Heimat Abrahams (vgl. 6:75-79). Denn auf dem Seeweg hatten die Jemeniten der damaligen Zeit leicht Zugang zu Mesopotamien und dem Persischen Golf. An dieser Stelle folgt für den Leser oder Hörer des arabischen Originaltextes eine Niederwerfung (vgl. dazu den Titel: "Aṣ-Ṣalāh - das Gebet im Islam", Islamische Bibliothek; ferner 14:22-23 und die Anmerkung dazu). Er (Salomo) sagte: ”Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesprochen hast oder ob du zu den Lügnern gehörst. (27:27) Geh mit diesem Brief von mir und wirf ihn vor sie hin, sodann zieh dich von ihnen zurück und schau, was sie erwidern.“ (27:28) Sie (die Königin) sagte: ”Ihr Vornehmen, ein ehrenvoller Brief ist mir überbracht worden. (27:29) Er ist von Salomo, und er lautet: »Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! (27:30) Seid nicht überheblich gegen mich, sondern kommt zu mir in Ergebenheit.«“ (27:31)
an-Naml 27:25
Die alte Religion von Saba bestand in der Verehrung von Himmelskörpern wie Sonne, Mond und Planeten. Dieser Kult stand in Verbindung mit dem in Chaldäa, der Heimat Abrahams (vgl. 6:75-79). Denn auf dem Seeweg hatten die Jemeniten der damaligen Zeit leicht Zugang zu Mesopotamien und dem Persischen Golf. An dieser Stelle folgt für den Leser oder Hörer des arabischen Originaltextes eine Niederwerfung (vgl. dazu den Titel: "Aṣ-Ṣalāh - das Gebet im Islam", Islamische Bibliothek; ferner 14:22-23 und die Anmerkung dazu). Er (Salomo) sagte: ”Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesprochen hast oder ob du zu den Lügnern gehörst. (27:27) Geh mit diesem Brief von mir und wirf ihn vor sie hin, sodann zieh dich von ihnen zurück und schau, was sie erwidern.“ (27:28) Sie (die Königin) sagte: ”Ihr Vornehmen, ein ehrenvoller Brief ist mir überbracht worden. (27:29) Er ist von Salomo, und er lautet: »Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! (27:30) Seid nicht überheblich gegen mich, sondern kommt zu mir in Ergebenheit.«“ (27:31)
an-Naml 27:26
Die alte Religion von Saba bestand in der Verehrung von Himmelskörpern wie Sonne, Mond und Planeten. Dieser Kult stand in Verbindung mit dem in Chaldäa, der Heimat Abrahams (vgl. 6:75-79). Denn auf dem Seeweg hatten die Jemeniten der damaligen Zeit leicht Zugang zu Mesopotamien und dem Persischen Golf. An dieser Stelle folgt für den Leser oder Hörer des arabischen Originaltextes eine Niederwerfung (vgl. dazu den Titel: "Aṣ-Ṣalāh - das Gebet im Islam", Islamische Bibliothek; ferner 14:22-23 und die Anmerkung dazu). Er (Salomo) sagte: ”Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesprochen hast oder ob du zu den Lügnern gehörst. (27:27) Geh mit diesem Brief von mir und wirf ihn vor sie hin, sodann zieh dich von ihnen zurück und schau, was sie erwidern.“ (27:28) Sie (die Königin) sagte: ”Ihr Vornehmen, ein ehrenvoller Brief ist mir überbracht worden. (27:29) Er ist von Salomo, und er lautet: »Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! (27:30) Seid nicht überheblich gegen mich, sondern kommt zu mir in Ergebenheit.«“ (27:31)
an-Naml 27:27
Obwohl Salomo Prophet war, konnte er über das Verborgene nicht entscheiden; denn dies liegt allein im Wissen Allāhs. Der Brief war für die Königin von Saba’ deshalb beachtenswert, weil er von Salomo (a.s.), dem großen König von Palästina und Syrien stammte, und "Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!" geschrieben wurde. Dies war eine ungewöhnliche Praxis für Korrespondenzen innerstaatlicher Beziehungen. Eine Aufforderung ähnlicher Art wurde auch in der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, an die Staatsoberhäupter gemacht, dass sie nämlich entweder den Islam annehmen und als gleichwertige Partner am islamischen Lebenssystem teilnehmen, oder sich gegen die Zahlung der Kopfsteuer (arab. Ǧizya) unter den Schutz des islamischen Systems stellen sollten. (vgl. oben 27:22 und die Anmerkung dazu). Sie sagte: ”O ihr Vornehmen, ratet mir in dieser Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid.“ (27:32) Sie sagten: ”Wir besitzen Kraft und eine starke Kriegsmacht, aber dir obliegt der Befehl; sieh nun zu, was du befehlen willst.“ (27:33) Sie sagte: ”Wahrlich, wenn Könige in ein Land eindringen, verwüsten sie es und machen die höchsten seiner Bewohner zu den niedrigsten. So verfahren sie. (27:34) Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten (für eine Antwort) zurückbringen.“ (27:35)
an-Naml 27:28
Obwohl Salomo Prophet war, konnte er über das Verborgene nicht entscheiden; denn dies liegt allein im Wissen Allāhs. Der Brief war für die Königin von Saba’ deshalb beachtenswert, weil er von Salomo (a.s.), dem großen König von Palästina und Syrien stammte, und "Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!" geschrieben wurde. Dies war eine ungewöhnliche Praxis für Korrespondenzen innerstaatlicher Beziehungen. Eine Aufforderung ähnlicher Art wurde auch in der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, an die Staatsoberhäupter gemacht, dass sie nämlich entweder den Islam annehmen und als gleichwertige Partner am islamischen Lebenssystem teilnehmen, oder sich gegen die Zahlung der Kopfsteuer (arab. Ǧizya) unter den Schutz des islamischen Systems stellen sollten. (vgl. oben 27:22 und die Anmerkung dazu). Sie sagte: ”O ihr Vornehmen, ratet mir in dieser Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid.“ (27:32) Sie sagten: ”Wir besitzen Kraft und eine starke Kriegsmacht, aber dir obliegt der Befehl; sieh nun zu, was du befehlen willst.“ (27:33) Sie sagte: ”Wahrlich, wenn Könige in ein Land eindringen, verwüsten sie es und machen die höchsten seiner Bewohner zu den niedrigsten. So verfahren sie. (27:34) Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten (für eine Antwort) zurückbringen.“ (27:35)
an-Naml 27:29
Obwohl Salomo Prophet war, konnte er über das Verborgene nicht entscheiden; denn dies liegt allein im Wissen Allāhs. Der Brief war für die Königin von Saba’ deshalb beachtenswert, weil er von Salomo (a.s.), dem großen König von Palästina und Syrien stammte, und "Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!" geschrieben wurde. Dies war eine ungewöhnliche Praxis für Korrespondenzen innerstaatlicher Beziehungen. Eine Aufforderung ähnlicher Art wurde auch in der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, an die Staatsoberhäupter gemacht, dass sie nämlich entweder den Islam annehmen und als gleichwertige Partner am islamischen Lebenssystem teilnehmen, oder sich gegen die Zahlung der Kopfsteuer (arab. Ǧizya) unter den Schutz des islamischen Systems stellen sollten. (vgl. oben 27:22 und die Anmerkung dazu). Sie sagte: ”O ihr Vornehmen, ratet mir in dieser Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid.“ (27:32) Sie sagten: ”Wir besitzen Kraft und eine starke Kriegsmacht, aber dir obliegt der Befehl; sieh nun zu, was du befehlen willst.“ (27:33) Sie sagte: ”Wahrlich, wenn Könige in ein Land eindringen, verwüsten sie es und machen die höchsten seiner Bewohner zu den niedrigsten. So verfahren sie. (27:34) Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten (für eine Antwort) zurückbringen.“ (27:35)
an-Naml 27:30
Obwohl Salomo Prophet war, konnte er über das Verborgene nicht entscheiden; denn dies liegt allein im Wissen Allāhs. Der Brief war für die Königin von Saba’ deshalb beachtenswert, weil er von Salomo (a.s.), dem großen König von Palästina und Syrien stammte, und "Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!" geschrieben wurde. Dies war eine ungewöhnliche Praxis für Korrespondenzen innerstaatlicher Beziehungen. Eine Aufforderung ähnlicher Art wurde auch in der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, an die Staatsoberhäupter gemacht, dass sie nämlich entweder den Islam annehmen und als gleichwertige Partner am islamischen Lebenssystem teilnehmen, oder sich gegen die Zahlung der Kopfsteuer (arab. Ǧizya) unter den Schutz des islamischen Systems stellen sollten. (vgl. oben 27:22 und die Anmerkung dazu). Sie sagte: ”O ihr Vornehmen, ratet mir in dieser Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid.“ (27:32) Sie sagten: ”Wir besitzen Kraft und eine starke Kriegsmacht, aber dir obliegt der Befehl; sieh nun zu, was du befehlen willst.“ (27:33) Sie sagte: ”Wahrlich, wenn Könige in ein Land eindringen, verwüsten sie es und machen die höchsten seiner Bewohner zu den niedrigsten. So verfahren sie. (27:34) Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten (für eine Antwort) zurückbringen.“ (27:35)
an-Naml 27:31
Obwohl Salomo Prophet war, konnte er über das Verborgene nicht entscheiden; denn dies liegt allein im Wissen Allāhs. Der Brief war für die Königin von Saba’ deshalb beachtenswert, weil er von Salomo (a.s.), dem großen König von Palästina und Syrien stammte, und "Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!" geschrieben wurde. Dies war eine ungewöhnliche Praxis für Korrespondenzen innerstaatlicher Beziehungen. Eine Aufforderung ähnlicher Art wurde auch in der Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, an die Staatsoberhäupter gemacht, dass sie nämlich entweder den Islam annehmen und als gleichwertige Partner am islamischen Lebenssystem teilnehmen, oder sich gegen die Zahlung der Kopfsteuer (arab. Ǧizya) unter den Schutz des islamischen Systems stellen sollten. (vgl. oben 27:22 und die Anmerkung dazu). Sie sagte: ”O ihr Vornehmen, ratet mir in dieser Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid.“ (27:32) Sie sagten: ”Wir besitzen Kraft und eine starke Kriegsmacht, aber dir obliegt der Befehl; sieh nun zu, was du befehlen willst.“ (27:33) Sie sagte: ”Wahrlich, wenn Könige in ein Land eindringen, verwüsten sie es und machen die höchsten seiner Bewohner zu den niedrigsten. So verfahren sie. (27:34) Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten (für eine Antwort) zurückbringen.“ (27:35)
an-Naml 27:32
Aus dem Wortlaut in diesem Vers geht hervor, dass Saba’ kein diktatorisches System, sondern eine parlamentarische Monarchie war. Denn die Königin als Herrscherin verlangte die Übereinstimmung ihrer Volksvertreter in einer solchen wichtigen Angelegenheit. Als sie sich für ein Geschenk an Salomo entschied, rechnete sie gleichzeitig mit zwei Dingen: Nimmt Salomo es an, so ist er ein Lebemann und bei solchem erreichen die Mittel des Diesseits ihren Zweck. Nimmt er es jedoch nicht an, so ist es tatsächlich eine Angelegenheit, die den Glauben betrifft und weder Geld noch vorübergehende Genüsse dieser Welt werden ihn davon abbringen. Als (der Überbringer) zu Salomo kam, sagte (dieser): ”Schüttet ihr Reichtümer über mich aus? Jedoch was Allāh mir gegeben hat, ist besser als das, was Er euch gegeben hat. Nein, ihr seid es, die sich an dieser Gabe erfreuen. (27:36) Kehre zu ihnen zurück; denn wir werden ganz gewiss mit Heerscharen zu ihnen kommen, gegen die sie keine Macht haben werden, und wir werden sie von dort in Schmach forttreiben, und sie werden sich gedemütigt fühlen.“ (27:37)
an-Naml 27:33
Aus dem Wortlaut in diesem Vers geht hervor, dass Saba’ kein diktatorisches System, sondern eine parlamentarische Monarchie war. Denn die Königin als Herrscherin verlangte die Übereinstimmung ihrer Volksvertreter in einer solchen wichtigen Angelegenheit. Als sie sich für ein Geschenk an Salomo entschied, rechnete sie gleichzeitig mit zwei Dingen: Nimmt Salomo es an, so ist er ein Lebemann und bei solchem erreichen die Mittel des Diesseits ihren Zweck. Nimmt er es jedoch nicht an, so ist es tatsächlich eine Angelegenheit, die den Glauben betrifft und weder Geld noch vorübergehende Genüsse dieser Welt werden ihn davon abbringen. Als (der Überbringer) zu Salomo kam, sagte (dieser): ”Schüttet ihr Reichtümer über mich aus? Jedoch was Allāh mir gegeben hat, ist besser als das, was Er euch gegeben hat. Nein, ihr seid es, die sich an dieser Gabe erfreuen. (27:36) Kehre zu ihnen zurück; denn wir werden ganz gewiss mit Heerscharen zu ihnen kommen, gegen die sie keine Macht haben werden, und wir werden sie von dort in Schmach forttreiben, und sie werden sich gedemütigt fühlen.“ (27:37)
an-Naml 27:34
Aus dem Wortlaut in diesem Vers geht hervor, dass Saba’ kein diktatorisches System, sondern eine parlamentarische Monarchie war. Denn die Königin als Herrscherin verlangte die Übereinstimmung ihrer Volksvertreter in einer solchen wichtigen Angelegenheit. Als sie sich für ein Geschenk an Salomo entschied, rechnete sie gleichzeitig mit zwei Dingen: Nimmt Salomo es an, so ist er ein Lebemann und bei solchem erreichen die Mittel des Diesseits ihren Zweck. Nimmt er es jedoch nicht an, so ist es tatsächlich eine Angelegenheit, die den Glauben betrifft und weder Geld noch vorübergehende Genüsse dieser Welt werden ihn davon abbringen. Als (der Überbringer) zu Salomo kam, sagte (dieser): ”Schüttet ihr Reichtümer über mich aus? Jedoch was Allāh mir gegeben hat, ist besser als das, was Er euch gegeben hat. Nein, ihr seid es, die sich an dieser Gabe erfreuen. (27:36) Kehre zu ihnen zurück; denn wir werden ganz gewiss mit Heerscharen zu ihnen kommen, gegen die sie keine Macht haben werden, und wir werden sie von dort in Schmach forttreiben, und sie werden sich gedemütigt fühlen.“ (27:37)
an-Naml 27:35
Aus dem Wortlaut in diesem Vers geht hervor, dass Saba’ kein diktatorisches System, sondern eine parlamentarische Monarchie war. Denn die Königin als Herrscherin verlangte die Übereinstimmung ihrer Volksvertreter in einer solchen wichtigen Angelegenheit. Als sie sich für ein Geschenk an Salomo entschied, rechnete sie gleichzeitig mit zwei Dingen: Nimmt Salomo es an, so ist er ein Lebemann und bei solchem erreichen die Mittel des Diesseits ihren Zweck. Nimmt er es jedoch nicht an, so ist es tatsächlich eine Angelegenheit, die den Glauben betrifft und weder Geld noch vorübergehende Genüsse dieser Welt werden ihn davon abbringen. Als (der Überbringer) zu Salomo kam, sagte (dieser): ”Schüttet ihr Reichtümer über mich aus? Jedoch was Allāh mir gegeben hat, ist besser als das, was Er euch gegeben hat. Nein, ihr seid es, die sich an dieser Gabe erfreuen. (27:36) Kehre zu ihnen zurück; denn wir werden ganz gewiss mit Heerscharen zu ihnen kommen, gegen die sie keine Macht haben werden, und wir werden sie von dort in Schmach forttreiben, und sie werden sich gedemütigt fühlen.“ (27:37)
an-Naml 27:36
Die Reaktion Salomos und seine Äußerung über das ihm gebrachte Geschenk machen die Angelegenheit für die Leute von Saba’ ganz deutlich, worum es bei Salomo geht. Denn Salomo (a.s.) verstand es als eine Beleidigung, dass sie ihm Geschenke schickten, statt sich zur wahren Religion zu bekennen. Ibn Isḥāq berichtet: ”Als die Boten mit dieser Aussage Salomos zurückkehrten, sprach sie: »Bei Allāh ! Dies ist kein gewöhnlicher König, dem wir deshalb keine Macht entgegensetzen vermögen. Überdies bringt uns der Streit mit ihm nichts Gutes.« Dann schickte sie zu ihm, dass sie, mit den Führern ihres Volkes zu ihm kommen würde, um die Sache mit seiner Religion selbst zu klären.“ Im Wortlaut des Verses 27:37 liegt der Beweis dafür, dass ein Prophet ein Feldherr zugleich sein kann, der im Auftrag Allāhs droht und in den Krieg zieht. Der Qur’ān macht hier unmissverständlich, dass die Kriegsführung eine Aufgabe eines Propheten sein kann. Demnach ist der gemachte Vorwurf der Orientalisten gegen unseren Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, er habe den Islam mit "Feuer und Schwert" verbreitet, unbegründet. Denn er war Prophet, Staatsoberhaupt, herausragender Feldherr mit ungewöhnlicher Tapferkeit und edlen Charakterzügen im Auftrag Allāhs im Einsatz (vgl. 2:190-194, die Anmerkungen dazu und die Bestimmungen der Sura At-Tauba, Nr. 9). Er sagte: ”O ihr Vornehmen, wer von euch bringt mir ihren Thron, bevor sie in Ergebenheit zu mir kommen?“ (27:38) Da sprach ein kraftvoller (Riese) von den Ǧinn: ”Ich will ihn dir bringen, ehe du dich von deinem Platz erhebst; wahrlich, ich habe die Stärke dazu und bin vertrauenswürdig.“ (27:39) Da sprach einer, der Kenntnis von der Schrift besaß: ”Ich bringe ihn dir innerhalb eines Augenzwinkerns von dir.“ Und da er ihn vor sich stehen sah, sagte er: ”Dies geschieht durch die Gnade meines Herrn, um mich zu prüfen, ob ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, der ist dankbar zum Heil seiner eigenen Seele; wer aber undankbar ist - siehe, mein Herr ist auf keinen angewiesen, Großzügig.“ (27:40)
an-Naml 27:37
Die Reaktion Salomos und seine Äußerung über das ihm gebrachte Geschenk machen die Angelegenheit für die Leute von Saba’ ganz deutlich, worum es bei Salomo geht. Denn Salomo (a.s.) verstand es als eine Beleidigung, dass sie ihm Geschenke schickten, statt sich zur wahren Religion zu bekennen. Ibn Isḥāq berichtet: ”Als die Boten mit dieser Aussage Salomos zurückkehrten, sprach sie: »Bei Allāh ! Dies ist kein gewöhnlicher König, dem wir deshalb keine Macht entgegensetzen vermögen. Überdies bringt uns der Streit mit ihm nichts Gutes.« Dann schickte sie zu ihm, dass sie, mit den Führern ihres Volkes zu ihm kommen würde, um die Sache mit seiner Religion selbst zu klären.“ Im Wortlaut des Verses 27:37 liegt der Beweis dafür, dass ein Prophet ein Feldherr zugleich sein kann, der im Auftrag Allāhs droht und in den Krieg zieht. Der Qur’ān macht hier unmissverständlich, dass die Kriegsführung eine Aufgabe eines Propheten sein kann. Demnach ist der gemachte Vorwurf der Orientalisten gegen unseren Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, er habe den Islam mit "Feuer und Schwert" verbreitet, unbegründet. Denn er war Prophet, Staatsoberhaupt, herausragender Feldherr mit ungewöhnlicher Tapferkeit und edlen Charakterzügen im Auftrag Allāhs im Einsatz (vgl. 2:190-194, die Anmerkungen dazu und die Bestimmungen der Sura At-Tauba, Nr. 9). Er sagte: ”O ihr Vornehmen, wer von euch bringt mir ihren Thron, bevor sie in Ergebenheit zu mir kommen?“ (27:38) Da sprach ein kraftvoller (Riese) von den Ǧinn: ”Ich will ihn dir bringen, ehe du dich von deinem Platz erhebst; wahrlich, ich habe die Stärke dazu und bin vertrauenswürdig.“ (27:39) Da sprach einer, der Kenntnis von der Schrift besaß: ”Ich bringe ihn dir innerhalb eines Augenzwinkerns von dir.“ Und da er ihn vor sich stehen sah, sagte er: ”Dies geschieht durch die Gnade meines Herrn, um mich zu prüfen, ob ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, der ist dankbar zum Heil seiner eigenen Seele; wer aber undankbar ist - siehe, mein Herr ist auf keinen angewiesen, Großzügig.“ (27:40)
an-Naml 27:38
Mit dem Ausdruck ”O ihr Vornehmen" wird hier die Elite der Ǧinn in Mehrzahl angesprochen, die Allāh für den Dienst Salomos gefügig gemacht hat. Daraus wird resultiert, dass derjenige, der mit den "kraftvollen Riesen" konkurrierte, um den "Thron" "innerhalb eines Augenzwinkerns" zu bringen, auch zu diesen Vornehmen der Ǧinn gehörte. Die Kenntnis der Schrift kann nicht nur auf die Menschenrasse beschränkt sein - wie manche Kommentatoren es behaupten, weil die Ǧinn auch Kenntnis von den offenbarten Schriften besitzen (vgl. dazu 38:85; 72:1). Das Wort "Thron" kann als kunstvoller Stuhl mit Juwelen, kostbaren Metallen und Edelsteinen verstanden werden, auf dem die Königin saß und ihr Volk regierte (vgl. unten 27:41- 44). Solche Gegenstände im Leben der Könige sind Ausdruck ihrer Hoheit und Würde; deshalb werden diese von keinem benutzt als der Inhaber dieser Hoheit selber. In der Regel wird dieser Sitz von Elitesoldaten bewacht, um ihn vor Missbrauch und Diebstahl zu schützen. Die Ausführung des Auftrags Salomos setzte voraus, dass die Ǧinn, die ihrer Natur nach unsichtbar sind, vor den Augen der Wache den "Thron" wegnehmen, ohne dass diese es merken. Und so geschah es auch, dass der "Thron" innerhalb eines Augenzwinkerns Salomos aus dem Jemen nach Jerusalem gebracht wurde. Dieser Akt war ein Ausdruck der außergewöhnlichen Macht Salomos. Er sagte: ”Macht ihren Thron für sie unkenntlich; wir wollen sehen, ob sie dem rechten Weg folgt oder ob sie zu denen gehört, die nicht dem rechten Weg folgen.“ (27:41) Als sie kam, da wurde gesprochen: ”Ist dein Thron wie dieser?“ Sie sagte: ”Es ist, als wäre er ein und derselbe.“ ”Und uns wurde das Wissen, schon vor ihr, verliehen; und wir hatten uns bereits (Allāh) ergeben.“ (27:42) Und es hielt sie von dem ab, was sie statt Allāh zu verehren pflegte; denn sie gehörte zu einem ungläubigen Volk. (27:43) Es wurde zu ihr gesprochen: ”Tritt ein in den Palast.“ Und da sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserspiegel und entblößte ihre Beine. Er (Salomo) sagte: ”Es ist ein Palast, getäfelt und gepflastert mit geglättetem Glas.“ Sie sagte: ”Mein Herr, ich habe wahrlich gegen meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich - mit Salomo - Allāh, dem Herrn der Welten.“ (27:44)
an-Naml 27:39
Mit dem Ausdruck ”O ihr Vornehmen" wird hier die Elite der Ǧinn in Mehrzahl angesprochen, die Allāh für den Dienst Salomos gefügig gemacht hat. Daraus wird resultiert, dass derjenige, der mit den "kraftvollen Riesen" konkurrierte, um den "Thron" "innerhalb eines Augenzwinkerns" zu bringen, auch zu diesen Vornehmen der Ǧinn gehörte. Die Kenntnis der Schrift kann nicht nur auf die Menschenrasse beschränkt sein - wie manche Kommentatoren es behaupten, weil die Ǧinn auch Kenntnis von den offenbarten Schriften besitzen (vgl. dazu 38:85; 72:1). Das Wort "Thron" kann als kunstvoller Stuhl mit Juwelen, kostbaren Metallen und Edelsteinen verstanden werden, auf dem die Königin saß und ihr Volk regierte (vgl. unten 27:41- 44). Solche Gegenstände im Leben der Könige sind Ausdruck ihrer Hoheit und Würde; deshalb werden diese von keinem benutzt als der Inhaber dieser Hoheit selber. In der Regel wird dieser Sitz von Elitesoldaten bewacht, um ihn vor Missbrauch und Diebstahl zu schützen. Die Ausführung des Auftrags Salomos setzte voraus, dass die Ǧinn, die ihrer Natur nach unsichtbar sind, vor den Augen der Wache den "Thron" wegnehmen, ohne dass diese es merken. Und so geschah es auch, dass der "Thron" innerhalb eines Augenzwinkerns Salomos aus dem Jemen nach Jerusalem gebracht wurde. Dieser Akt war ein Ausdruck der außergewöhnlichen Macht Salomos. Er sagte: ”Macht ihren Thron für sie unkenntlich; wir wollen sehen, ob sie dem rechten Weg folgt oder ob sie zu denen gehört, die nicht dem rechten Weg folgen.“ (27:41) Als sie kam, da wurde gesprochen: ”Ist dein Thron wie dieser?“ Sie sagte: ”Es ist, als wäre er ein und derselbe.“ ”Und uns wurde das Wissen, schon vor ihr, verliehen; und wir hatten uns bereits (Allāh) ergeben.“ (27:42) Und es hielt sie von dem ab, was sie statt Allāh zu verehren pflegte; denn sie gehörte zu einem ungläubigen Volk. (27:43) Es wurde zu ihr gesprochen: ”Tritt ein in den Palast.“ Und da sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserspiegel und entblößte ihre Beine. Er (Salomo) sagte: ”Es ist ein Palast, getäfelt und gepflastert mit geglättetem Glas.“ Sie sagte: ”Mein Herr, ich habe wahrlich gegen meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich - mit Salomo - Allāh, dem Herrn der Welten.“ (27:44)
an-Naml 27:40
Mit dem Ausdruck ”O ihr Vornehmen" wird hier die Elite der Ǧinn in Mehrzahl angesprochen, die Allāh für den Dienst Salomos gefügig gemacht hat. Daraus wird resultiert, dass derjenige, der mit den "kraftvollen Riesen" konkurrierte, um den "Thron" "innerhalb eines Augenzwinkerns" zu bringen, auch zu diesen Vornehmen der Ǧinn gehörte. Die Kenntnis der Schrift kann nicht nur auf die Menschenrasse beschränkt sein - wie manche Kommentatoren es behaupten, weil die Ǧinn auch Kenntnis von den offenbarten Schriften besitzen (vgl. dazu 38:85; 72:1). Das Wort "Thron" kann als kunstvoller Stuhl mit Juwelen, kostbaren Metallen und Edelsteinen verstanden werden, auf dem die Königin saß und ihr Volk regierte (vgl. unten 27:41- 44). Solche Gegenstände im Leben der Könige sind Ausdruck ihrer Hoheit und Würde; deshalb werden diese von keinem benutzt als der Inhaber dieser Hoheit selber. In der Regel wird dieser Sitz von Elitesoldaten bewacht, um ihn vor Missbrauch und Diebstahl zu schützen. Die Ausführung des Auftrags Salomos setzte voraus, dass die Ǧinn, die ihrer Natur nach unsichtbar sind, vor den Augen der Wache den "Thron" wegnehmen, ohne dass diese es merken. Und so geschah es auch, dass der "Thron" innerhalb eines Augenzwinkerns Salomos aus dem Jemen nach Jerusalem gebracht wurde. Dieser Akt war ein Ausdruck der außergewöhnlichen Macht Salomos. Er sagte: ”Macht ihren Thron für sie unkenntlich; wir wollen sehen, ob sie dem rechten Weg folgt oder ob sie zu denen gehört, die nicht dem rechten Weg folgen.“ (27:41) Als sie kam, da wurde gesprochen: ”Ist dein Thron wie dieser?“ Sie sagte: ”Es ist, als wäre er ein und derselbe.“ ”Und uns wurde das Wissen, schon vor ihr, verliehen; und wir hatten uns bereits (Allāh) ergeben.“ (27:42) Und es hielt sie von dem ab, was sie statt Allāh zu verehren pflegte; denn sie gehörte zu einem ungläubigen Volk. (27:43) Es wurde zu ihr gesprochen: ”Tritt ein in den Palast.“ Und da sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserspiegel und entblößte ihre Beine. Er (Salomo) sagte: ”Es ist ein Palast, getäfelt und gepflastert mit geglättetem Glas.“ Sie sagte: ”Mein Herr, ich habe wahrlich gegen meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich - mit Salomo - Allāh, dem Herrn der Welten.“ (27:44)
an-Naml 27:41
Die Überraschung war perfekt. Denn ihren Thron hatte sie in ihrem Königreich gut verschlossen und scharf bewacht zurückgelassen (vgl. oben 27:38-40 und die Anmerkung dazu). Wie konnte er hier sein und wer hatte ihn hierher gebracht? Sie erkannte ihn jedoch sofort trotz aller an ihm vorgenommenen Veränderungen. Und da sie weder zugeben noch dementieren wollte, dass er es war, antwortete sie klug und diplomatisch: ”Es ist, als wäre er ein und derselbe.“ Nachdem die Königin in Ehren empfangen wurde und die Verwandlung ihres Thrones akzeptiert hat, der allem Anschein nach in einem Nebengebäude des Palastes aufgestellt worden war, wird sie nun aufgefordert, den Palast selbst zu betreten, dessen Fußboden mit polierten Glasplatten ausgelegt ist, die wie Wasser schimmern. Sie hält es für Wasser und schürzt ihre Kleider, um hindurchzugehen. Dies war für eine Königin eine unwürdige Haltung. Salomo (a.s.) klärt sie sogleich über die Täuschung auf und teilt ihr den wahren Sachverhalt mit, woraufhin sie sich dankbar Salomo (a.s.) in der Lobpreisung Allāhs anschließt. Und wahrlich, Wir entsandten zu den Ṯamūd ihren Bruder Ṣāliḥ (der sagte): ”Verehrt Allāh!“ Doch siehe, sie spalteten sich in zwei Parteien, die miteinander stritten. (27:45) Er sagte: ”O mein Volk, weshalb wollt ihr lieber das Böse beschleunigt sehen als das Gute? Warum bittet ihr Allāh nicht um Vergebung, damit euch Barmherzigkeit zuteil werde?“ (27:46) Sie sagten: ”Wir ahnen Böses von dir und von denen, die mit dir sind.“ Er sagte: ”Euer Unheil ist bereits bei Allāh. Nein, ihr seid ein Volk, das geprüft wird.“ (27:47)
an-Naml 27:42
Die Überraschung war perfekt. Denn ihren Thron hatte sie in ihrem Königreich gut verschlossen und scharf bewacht zurückgelassen (vgl. oben 27:38-40 und die Anmerkung dazu). Wie konnte er hier sein und wer hatte ihn hierher gebracht? Sie erkannte ihn jedoch sofort trotz aller an ihm vorgenommenen Veränderungen. Und da sie weder zugeben noch dementieren wollte, dass er es war, antwortete sie klug und diplomatisch: ”Es ist, als wäre er ein und derselbe.“ Nachdem die Königin in Ehren empfangen wurde und die Verwandlung ihres Thrones akzeptiert hat, der allem Anschein nach in einem Nebengebäude des Palastes aufgestellt worden war, wird sie nun aufgefordert, den Palast selbst zu betreten, dessen Fußboden mit polierten Glasplatten ausgelegt ist, die wie Wasser schimmern. Sie hält es für Wasser und schürzt ihre Kleider, um hindurchzugehen. Dies war für eine Königin eine unwürdige Haltung. Salomo (a.s.) klärt sie sogleich über die Täuschung auf und teilt ihr den wahren Sachverhalt mit, woraufhin sie sich dankbar Salomo (a.s.) in der Lobpreisung Allāhs anschließt. Und wahrlich, Wir entsandten zu den Ṯamūd ihren Bruder Ṣāliḥ (der sagte): ”Verehrt Allāh!“ Doch siehe, sie spalteten sich in zwei Parteien, die miteinander stritten. (27:45) Er sagte: ”O mein Volk, weshalb wollt ihr lieber das Böse beschleunigt sehen als das Gute? Warum bittet ihr Allāh nicht um Vergebung, damit euch Barmherzigkeit zuteil werde?“ (27:46) Sie sagten: ”Wir ahnen Böses von dir und von denen, die mit dir sind.“ Er sagte: ”Euer Unheil ist bereits bei Allāh. Nein, ihr seid ein Volk, das geprüft wird.“ (27:47)
an-Naml 27:43
Die Überraschung war perfekt. Denn ihren Thron hatte sie in ihrem Königreich gut verschlossen und scharf bewacht zurückgelassen (vgl. oben 27:38-40 und die Anmerkung dazu). Wie konnte er hier sein und wer hatte ihn hierher gebracht? Sie erkannte ihn jedoch sofort trotz aller an ihm vorgenommenen Veränderungen. Und da sie weder zugeben noch dementieren wollte, dass er es war, antwortete sie klug und diplomatisch: ”Es ist, als wäre er ein und derselbe.“ Nachdem die Königin in Ehren empfangen wurde und die Verwandlung ihres Thrones akzeptiert hat, der allem Anschein nach in einem Nebengebäude des Palastes aufgestellt worden war, wird sie nun aufgefordert, den Palast selbst zu betreten, dessen Fußboden mit polierten Glasplatten ausgelegt ist, die wie Wasser schimmern. Sie hält es für Wasser und schürzt ihre Kleider, um hindurchzugehen. Dies war für eine Königin eine unwürdige Haltung. Salomo (a.s.) klärt sie sogleich über die Täuschung auf und teilt ihr den wahren Sachverhalt mit, woraufhin sie sich dankbar Salomo (a.s.) in der Lobpreisung Allāhs anschließt. Und wahrlich, Wir entsandten zu den Ṯamūd ihren Bruder Ṣāliḥ (der sagte): ”Verehrt Allāh!“ Doch siehe, sie spalteten sich in zwei Parteien, die miteinander stritten. (27:45) Er sagte: ”O mein Volk, weshalb wollt ihr lieber das Böse beschleunigt sehen als das Gute? Warum bittet ihr Allāh nicht um Vergebung, damit euch Barmherzigkeit zuteil werde?“ (27:46) Sie sagten: ”Wir ahnen Böses von dir und von denen, die mit dir sind.“ Er sagte: ”Euer Unheil ist bereits bei Allāh. Nein, ihr seid ein Volk, das geprüft wird.“ (27:47)
an-Naml 27:44
Die Überraschung war perfekt. Denn ihren Thron hatte sie in ihrem Königreich gut verschlossen und scharf bewacht zurückgelassen (vgl. oben 27:38-40 und die Anmerkung dazu). Wie konnte er hier sein und wer hatte ihn hierher gebracht? Sie erkannte ihn jedoch sofort trotz aller an ihm vorgenommenen Veränderungen. Und da sie weder zugeben noch dementieren wollte, dass er es war, antwortete sie klug und diplomatisch: ”Es ist, als wäre er ein und derselbe.“ Nachdem die Königin in Ehren empfangen wurde und die Verwandlung ihres Thrones akzeptiert hat, der allem Anschein nach in einem Nebengebäude des Palastes aufgestellt worden war, wird sie nun aufgefordert, den Palast selbst zu betreten, dessen Fußboden mit polierten Glasplatten ausgelegt ist, die wie Wasser schimmern. Sie hält es für Wasser und schürzt ihre Kleider, um hindurchzugehen. Dies war für eine Königin eine unwürdige Haltung. Salomo (a.s.) klärt sie sogleich über die Täuschung auf und teilt ihr den wahren Sachverhalt mit, woraufhin sie sich dankbar Salomo (a.s.) in der Lobpreisung Allāhs anschließt. Und wahrlich, Wir entsandten zu den Ṯamūd ihren Bruder Ṣāliḥ (der sagte): ”Verehrt Allāh!“ Doch siehe, sie spalteten sich in zwei Parteien, die miteinander stritten. (27:45) Er sagte: ”O mein Volk, weshalb wollt ihr lieber das Böse beschleunigt sehen als das Gute? Warum bittet ihr Allāh nicht um Vergebung, damit euch Barmherzigkeit zuteil werde?“ (27:46) Sie sagten: ”Wir ahnen Böses von dir und von denen, die mit dir sind.“ Er sagte: ”Euer Unheil ist bereits bei Allāh. Nein, ihr seid ein Volk, das geprüft wird.“ (27:47)
an-Naml 27:45
An den meisten Stellen im Qur’ān kommt die Geschichte Ṣāliḥs im Zusammenhang mit anderen Geschichten vor, wie z.B. Noahs, Hūds, Lots, Šu‘aibs, Abrahams u.a. In dieser Sura hingegen, in der der Schwerpunkt auf der Geschichte der Kinder Israels liegt, wird von Moses, David und Salomo berichtet. Die Geschichten Hūds und Šu‘aibs werden in gekürzter Form wiedergegeben, während von der Geschichte Abrahams nichts erwähnt wird. In der Geschichte Ṣāliḥs wird hier nicht auf die Begebenheit mit der Kamelstute eingegangen. Was hier erwähnt wird, sind die dunklen Pläne der neuen lasterhaften Gruppen gegenüber Ṣāliḥ und seiner Familie. Sobald der Prophet Ṣāliḥ begann, seinen Auftrag auszuführen, spaltete sich sein Volk in zwei Gruppen, und der Konflikt begann mit ähnlichen Verhältnissen, wie sich die Geschichte in Makka abspielte, als der Prophet Muḥammad (a.s.s.) anfing, seine Botschaft zu verkünden. Diese Geschichte ist daher voll auf die Umstände anwendbar, unter denen diese Verse offenbart wurden. (vgl. 7:73-79; 10:50; 11:61-68; 54:23-32; 91:11-15 und die Anmerkung dazu). Und es waren in der Stadt neun Führer, die Unheil im Lande stifteten, und sie wollten nicht für Ordnung sorgen. (27:48) Sie sagten: ”Schwört einander bei Allāh, dass wir ihn (Ṣāliḥ) und seine Angehörigen gewiss bei Nacht überfallen und dann zu seinen Hinterlassenen sagen wollen: »Wir waren keine Zeugen vom Untergang seiner Familie, und wir reden bestimmt die Wahrheit.«“ (27:49) Sie schmiedeten einen Plan, (und) auch Wir schmiedeten einen Plan, aber sie gewahrten es nicht. (27:50) Sieh nun wie der Ausgang ihres Planes war; denn Wir vernichteten sie und all ihr Volk ganz und gar. (27:51) Und dort sind ihre Häuser, verfallen ihres Frevelns wegen. Hierin ist wahrlich ein Zeichen für Leute, die es wissen. (27:52) Und Wir erretteten jene, die glaubten und gottesfürchtig waren. (27:53)
an-Naml 27:48
Im Gegensatz zu der Königin von Saba’, die bereitwillig den Glauben Salomos annahm (vgl. oben 27:41-44), zeigt dieser Versblock die Hartnäckigkeit der Vornehmen eines Volkes. Wenn hier von neun Führern die Rede ist, so geht man davon aus, dass hinter jedem von ihnen eine große Gefolgschaft mit der unheilvollen Ablehnung der Botschaft mitwirkte. Bei dem üblen Plan ging es damals darum, in der Dunkelheit zu töten, um damit zu argumentieren, dass der Tod der Opfer nicht gesehen wurde, und einer eventuellen Rache der Erben Ṣāliḥs oder seines Stammes zu entgehen. Denn der Führer eines Stammes, konnte nach dem Brauch der damaligen Zeit Blutrache fordern. Eine Verschwörung gleicher Art gab es in Makka gegen den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zur Zeit der Offenbarung des Qur’ān, als die Sippenführer dort planten, ihn zu ermorden, und entschieden, dass Vertreter aller Sippen ihn zusammen wie "eine Hand" töten sollten, so dass seine Sippe, die Banū Hāšim, nicht eine der anderen Sippen für seinen Tod verantwortlich machen konnte, und es dann unmöglich finden würden, gegen alle gleichzeitig zu kämpfen. (vgl. den Schutz Abū Ṭālibs für den Propheten im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek). Hier ist noch zu bemerken, dass die Ruinen des Volkes Ṯamūd vor den Augen der reisenden Araber auf dem Karawanenweg von Makka nach Syrien als Mahnmal für die Botschaft des Qur’ān stehen. (vgl. ferner 3:54; 7:73; 11:65 ; 15:90 und die Anmerkung dazu). Und (gedenke) Lots, als er zu seinem Volk sagte: ”Wollt ihr Schändlichkeiten begehen, wo ihr doch einsichtig seid? (27:54) Wollt ihr euch wirklich in (eurer) Sinnenlust mit Männern statt mit Frauen abgeben? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk.“ (27:55) Doch die Antwort seines Volkes war nichts anderes als: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (27:56) Also erretteten Wir ihn und die Seinen bis auf seine Frau; sie ließen Wir bei jenen, die zurückblieben. (27:57) Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen; und schlimm war der Regen für die Gewarnten. (27:58)
an-Naml 27:49
Im Gegensatz zu der Königin von Saba’, die bereitwillig den Glauben Salomos annahm (vgl. oben 27:41-44), zeigt dieser Versblock die Hartnäckigkeit der Vornehmen eines Volkes. Wenn hier von neun Führern die Rede ist, so geht man davon aus, dass hinter jedem von ihnen eine große Gefolgschaft mit der unheilvollen Ablehnung der Botschaft mitwirkte. Bei dem üblen Plan ging es damals darum, in der Dunkelheit zu töten, um damit zu argumentieren, dass der Tod der Opfer nicht gesehen wurde, und einer eventuellen Rache der Erben Ṣāliḥs oder seines Stammes zu entgehen. Denn der Führer eines Stammes, konnte nach dem Brauch der damaligen Zeit Blutrache fordern. Eine Verschwörung gleicher Art gab es in Makka gegen den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zur Zeit der Offenbarung des Qur’ān, als die Sippenführer dort planten, ihn zu ermorden, und entschieden, dass Vertreter aller Sippen ihn zusammen wie "eine Hand" töten sollten, so dass seine Sippe, die Banū Hāšim, nicht eine der anderen Sippen für seinen Tod verantwortlich machen konnte, und es dann unmöglich finden würden, gegen alle gleichzeitig zu kämpfen. (vgl. den Schutz Abū Ṭālibs für den Propheten im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek). Hier ist noch zu bemerken, dass die Ruinen des Volkes Ṯamūd vor den Augen der reisenden Araber auf dem Karawanenweg von Makka nach Syrien als Mahnmal für die Botschaft des Qur’ān stehen. (vgl. ferner 3:54; 7:73; 11:65 ; 15:90 und die Anmerkung dazu). Und (gedenke) Lots, als er zu seinem Volk sagte: ”Wollt ihr Schändlichkeiten begehen, wo ihr doch einsichtig seid? (27:54) Wollt ihr euch wirklich in (eurer) Sinnenlust mit Männern statt mit Frauen abgeben? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk.“ (27:55) Doch die Antwort seines Volkes war nichts anderes als: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (27:56) Also erretteten Wir ihn und die Seinen bis auf seine Frau; sie ließen Wir bei jenen, die zurückblieben. (27:57) Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen; und schlimm war der Regen für die Gewarnten. (27:58)
an-Naml 27:50
Im Gegensatz zu der Königin von Saba’, die bereitwillig den Glauben Salomos annahm (vgl. oben 27:41-44), zeigt dieser Versblock die Hartnäckigkeit der Vornehmen eines Volkes. Wenn hier von neun Führern die Rede ist, so geht man davon aus, dass hinter jedem von ihnen eine große Gefolgschaft mit der unheilvollen Ablehnung der Botschaft mitwirkte. Bei dem üblen Plan ging es damals darum, in der Dunkelheit zu töten, um damit zu argumentieren, dass der Tod der Opfer nicht gesehen wurde, und einer eventuellen Rache der Erben Ṣāliḥs oder seines Stammes zu entgehen. Denn der Führer eines Stammes, konnte nach dem Brauch der damaligen Zeit Blutrache fordern. Eine Verschwörung gleicher Art gab es in Makka gegen den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zur Zeit der Offenbarung des Qur’ān, als die Sippenführer dort planten, ihn zu ermorden, und entschieden, dass Vertreter aller Sippen ihn zusammen wie "eine Hand" töten sollten, so dass seine Sippe, die Banū Hāšim, nicht eine der anderen Sippen für seinen Tod verantwortlich machen konnte, und es dann unmöglich finden würden, gegen alle gleichzeitig zu kämpfen. (vgl. den Schutz Abū Ṭālibs für den Propheten im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek). Hier ist noch zu bemerken, dass die Ruinen des Volkes Ṯamūd vor den Augen der reisenden Araber auf dem Karawanenweg von Makka nach Syrien als Mahnmal für die Botschaft des Qur’ān stehen. (vgl. ferner 3:54; 7:73; 11:65 ; 15:90 und die Anmerkung dazu). Und (gedenke) Lots, als er zu seinem Volk sagte: ”Wollt ihr Schändlichkeiten begehen, wo ihr doch einsichtig seid? (27:54) Wollt ihr euch wirklich in (eurer) Sinnenlust mit Männern statt mit Frauen abgeben? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk.“ (27:55) Doch die Antwort seines Volkes war nichts anderes als: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (27:56) Also erretteten Wir ihn und die Seinen bis auf seine Frau; sie ließen Wir bei jenen, die zurückblieben. (27:57) Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen; und schlimm war der Regen für die Gewarnten. (27:58)
an-Naml 27:51
Im Gegensatz zu der Königin von Saba’, die bereitwillig den Glauben Salomos annahm (vgl. oben 27:41-44), zeigt dieser Versblock die Hartnäckigkeit der Vornehmen eines Volkes. Wenn hier von neun Führern die Rede ist, so geht man davon aus, dass hinter jedem von ihnen eine große Gefolgschaft mit der unheilvollen Ablehnung der Botschaft mitwirkte. Bei dem üblen Plan ging es damals darum, in der Dunkelheit zu töten, um damit zu argumentieren, dass der Tod der Opfer nicht gesehen wurde, und einer eventuellen Rache der Erben Ṣāliḥs oder seines Stammes zu entgehen. Denn der Führer eines Stammes, konnte nach dem Brauch der damaligen Zeit Blutrache fordern. Eine Verschwörung gleicher Art gab es in Makka gegen den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zur Zeit der Offenbarung des Qur’ān, als die Sippenführer dort planten, ihn zu ermorden, und entschieden, dass Vertreter aller Sippen ihn zusammen wie "eine Hand" töten sollten, so dass seine Sippe, die Banū Hāšim, nicht eine der anderen Sippen für seinen Tod verantwortlich machen konnte, und es dann unmöglich finden würden, gegen alle gleichzeitig zu kämpfen. (vgl. den Schutz Abū Ṭālibs für den Propheten im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek). Hier ist noch zu bemerken, dass die Ruinen des Volkes Ṯamūd vor den Augen der reisenden Araber auf dem Karawanenweg von Makka nach Syrien als Mahnmal für die Botschaft des Qur’ān stehen. (vgl. ferner 3:54; 7:73; 11:65 ; 15:90 und die Anmerkung dazu). Und (gedenke) Lots, als er zu seinem Volk sagte: ”Wollt ihr Schändlichkeiten begehen, wo ihr doch einsichtig seid? (27:54) Wollt ihr euch wirklich in (eurer) Sinnenlust mit Männern statt mit Frauen abgeben? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk.“ (27:55) Doch die Antwort seines Volkes war nichts anderes als: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (27:56) Also erretteten Wir ihn und die Seinen bis auf seine Frau; sie ließen Wir bei jenen, die zurückblieben. (27:57) Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen; und schlimm war der Regen für die Gewarnten. (27:58)
an-Naml 27:52
Im Gegensatz zu der Königin von Saba’, die bereitwillig den Glauben Salomos annahm (vgl. oben 27:41-44), zeigt dieser Versblock die Hartnäckigkeit der Vornehmen eines Volkes. Wenn hier von neun Führern die Rede ist, so geht man davon aus, dass hinter jedem von ihnen eine große Gefolgschaft mit der unheilvollen Ablehnung der Botschaft mitwirkte. Bei dem üblen Plan ging es damals darum, in der Dunkelheit zu töten, um damit zu argumentieren, dass der Tod der Opfer nicht gesehen wurde, und einer eventuellen Rache der Erben Ṣāliḥs oder seines Stammes zu entgehen. Denn der Führer eines Stammes, konnte nach dem Brauch der damaligen Zeit Blutrache fordern. Eine Verschwörung gleicher Art gab es in Makka gegen den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zur Zeit der Offenbarung des Qur’ān, als die Sippenführer dort planten, ihn zu ermorden, und entschieden, dass Vertreter aller Sippen ihn zusammen wie "eine Hand" töten sollten, so dass seine Sippe, die Banū Hāšim, nicht eine der anderen Sippen für seinen Tod verantwortlich machen konnte, und es dann unmöglich finden würden, gegen alle gleichzeitig zu kämpfen. (vgl. den Schutz Abū Ṭālibs für den Propheten im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek). Hier ist noch zu bemerken, dass die Ruinen des Volkes Ṯamūd vor den Augen der reisenden Araber auf dem Karawanenweg von Makka nach Syrien als Mahnmal für die Botschaft des Qur’ān stehen. (vgl. ferner 3:54; 7:73; 11:65 ; 15:90 und die Anmerkung dazu). Und (gedenke) Lots, als er zu seinem Volk sagte: ”Wollt ihr Schändlichkeiten begehen, wo ihr doch einsichtig seid? (27:54) Wollt ihr euch wirklich in (eurer) Sinnenlust mit Männern statt mit Frauen abgeben? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk.“ (27:55) Doch die Antwort seines Volkes war nichts anderes als: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (27:56) Also erretteten Wir ihn und die Seinen bis auf seine Frau; sie ließen Wir bei jenen, die zurückblieben. (27:57) Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen; und schlimm war der Regen für die Gewarnten. (27:58)
an-Naml 27:53
Im Gegensatz zu der Königin von Saba’, die bereitwillig den Glauben Salomos annahm (vgl. oben 27:41-44), zeigt dieser Versblock die Hartnäckigkeit der Vornehmen eines Volkes. Wenn hier von neun Führern die Rede ist, so geht man davon aus, dass hinter jedem von ihnen eine große Gefolgschaft mit der unheilvollen Ablehnung der Botschaft mitwirkte. Bei dem üblen Plan ging es damals darum, in der Dunkelheit zu töten, um damit zu argumentieren, dass der Tod der Opfer nicht gesehen wurde, und einer eventuellen Rache der Erben Ṣāliḥs oder seines Stammes zu entgehen. Denn der Führer eines Stammes, konnte nach dem Brauch der damaligen Zeit Blutrache fordern. Eine Verschwörung gleicher Art gab es in Makka gegen den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zur Zeit der Offenbarung des Qur’ān, als die Sippenführer dort planten, ihn zu ermorden, und entschieden, dass Vertreter aller Sippen ihn zusammen wie "eine Hand" töten sollten, so dass seine Sippe, die Banū Hāšim, nicht eine der anderen Sippen für seinen Tod verantwortlich machen konnte, und es dann unmöglich finden würden, gegen alle gleichzeitig zu kämpfen. (vgl. den Schutz Abū Ṭālibs für den Propheten im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek). Hier ist noch zu bemerken, dass die Ruinen des Volkes Ṯamūd vor den Augen der reisenden Araber auf dem Karawanenweg von Makka nach Syrien als Mahnmal für die Botschaft des Qur’ān stehen. (vgl. ferner 3:54; 7:73; 11:65 ; 15:90 und die Anmerkung dazu). Und (gedenke) Lots, als er zu seinem Volk sagte: ”Wollt ihr Schändlichkeiten begehen, wo ihr doch einsichtig seid? (27:54) Wollt ihr euch wirklich in (eurer) Sinnenlust mit Männern statt mit Frauen abgeben? Nein, ihr seid ein unwissendes Volk.“ (27:55) Doch die Antwort seines Volkes war nichts anderes als: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (27:56) Also erretteten Wir ihn und die Seinen bis auf seine Frau; sie ließen Wir bei jenen, die zurückblieben. (27:57) Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen; und schlimm war der Regen für die Gewarnten. (27:58)
an-Naml 27:54
Es handelt sich hier um eine seltsamste Erscheinung in der Menschheitsgeschichte, die vor der Epoche des Volkes Lots noch unbekannt war. Allāh hat uns Menschen aus Mann und Frau erschaffen, und von den beiden ließ Er viele Völker und Stämme entstehen (vgl. 49:13). Die Heirat ist damit der einzige natürliche Weg für die Vereinigung zwischen Mann und Frau, der von Allāh und den Gläubigen akzeptiert und anerkannt wird (vgl. 53:45; 75:39; 92:3). In diesem Naturgesetz der Schöpfung sind die Rechte für Mann und Frau veranckert: D.h., dass ein homosexueller Mann die Rechte der Frau verletzt, weil sie ihn als Partner braucht. Statt sich im Bewusstsein ihrer Vergehen zu schämen, greifen sie - das Volk Lots - ihren Propheten und die Seinen mit üblen Äußerungen an: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (vgl. 7:82-84; 11:74-83; 15:67-72; 26:165-175; 27:56; 29:28-30; 66:10 und die Anmerkung dazu). Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh, und Frieden sei über jenen von Seinen Dienern, die Er auserwählt hat. Ist Allāh besser oder das, was sie anbeten?“ (27:59) Wer hat denn Himmel und Erde erschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen lassen? Damit haben Wir herrliche Gärten wachsen lassen, deren Bäume ihr nicht wachsen lassen könntet. Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Aber nein, sie sind Leute, die (Ihm andere Wesen) gleichsetzen? Nein, sie sind ein Volk, das Götter neben Allāh stellt. (27:60)
an-Naml 27:55
Es handelt sich hier um eine seltsamste Erscheinung in der Menschheitsgeschichte, die vor der Epoche des Volkes Lots noch unbekannt war. Allāh hat uns Menschen aus Mann und Frau erschaffen, und von den beiden ließ Er viele Völker und Stämme entstehen (vgl. 49:13). Die Heirat ist damit der einzige natürliche Weg für die Vereinigung zwischen Mann und Frau, der von Allāh und den Gläubigen akzeptiert und anerkannt wird (vgl. 53:45; 75:39; 92:3). In diesem Naturgesetz der Schöpfung sind die Rechte für Mann und Frau veranckert: D.h., dass ein homosexueller Mann die Rechte der Frau verletzt, weil sie ihn als Partner braucht. Statt sich im Bewusstsein ihrer Vergehen zu schämen, greifen sie - das Volk Lots - ihren Propheten und die Seinen mit üblen Äußerungen an: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (vgl. 7:82-84; 11:74-83; 15:67-72; 26:165-175; 27:56; 29:28-30; 66:10 und die Anmerkung dazu). Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh, und Frieden sei über jenen von Seinen Dienern, die Er auserwählt hat. Ist Allāh besser oder das, was sie anbeten?“ (27:59) Wer hat denn Himmel und Erde erschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen lassen? Damit haben Wir herrliche Gärten wachsen lassen, deren Bäume ihr nicht wachsen lassen könntet. Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Aber nein, sie sind Leute, die (Ihm andere Wesen) gleichsetzen? Nein, sie sind ein Volk, das Götter neben Allāh stellt. (27:60)
an-Naml 27:56
Es handelt sich hier um eine seltsamste Erscheinung in der Menschheitsgeschichte, die vor der Epoche des Volkes Lots noch unbekannt war. Allāh hat uns Menschen aus Mann und Frau erschaffen, und von den beiden ließ Er viele Völker und Stämme entstehen (vgl. 49:13). Die Heirat ist damit der einzige natürliche Weg für die Vereinigung zwischen Mann und Frau, der von Allāh und den Gläubigen akzeptiert und anerkannt wird (vgl. 53:45; 75:39; 92:3). In diesem Naturgesetz der Schöpfung sind die Rechte für Mann und Frau veranckert: D.h., dass ein homosexueller Mann die Rechte der Frau verletzt, weil sie ihn als Partner braucht. Statt sich im Bewusstsein ihrer Vergehen zu schämen, greifen sie - das Volk Lots - ihren Propheten und die Seinen mit üblen Äußerungen an: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (vgl. 7:82-84; 11:74-83; 15:67-72; 26:165-175; 27:56; 29:28-30; 66:10 und die Anmerkung dazu). Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh, und Frieden sei über jenen von Seinen Dienern, die Er auserwählt hat. Ist Allāh besser oder das, was sie anbeten?“ (27:59) Wer hat denn Himmel und Erde erschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen lassen? Damit haben Wir herrliche Gärten wachsen lassen, deren Bäume ihr nicht wachsen lassen könntet. Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Aber nein, sie sind Leute, die (Ihm andere Wesen) gleichsetzen? Nein, sie sind ein Volk, das Götter neben Allāh stellt. (27:60)
an-Naml 27:57
Es handelt sich hier um eine seltsamste Erscheinung in der Menschheitsgeschichte, die vor der Epoche des Volkes Lots noch unbekannt war. Allāh hat uns Menschen aus Mann und Frau erschaffen, und von den beiden ließ Er viele Völker und Stämme entstehen (vgl. 49:13). Die Heirat ist damit der einzige natürliche Weg für die Vereinigung zwischen Mann und Frau, der von Allāh und den Gläubigen akzeptiert und anerkannt wird (vgl. 53:45; 75:39; 92:3). In diesem Naturgesetz der Schöpfung sind die Rechte für Mann und Frau veranckert: D.h., dass ein homosexueller Mann die Rechte der Frau verletzt, weil sie ihn als Partner braucht. Statt sich im Bewusstsein ihrer Vergehen zu schämen, greifen sie - das Volk Lots - ihren Propheten und die Seinen mit üblen Äußerungen an: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (vgl. 7:82-84; 11:74-83; 15:67-72; 26:165-175; 27:56; 29:28-30; 66:10 und die Anmerkung dazu). Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh, und Frieden sei über jenen von Seinen Dienern, die Er auserwählt hat. Ist Allāh besser oder das, was sie anbeten?“ (27:59) Wer hat denn Himmel und Erde erschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen lassen? Damit haben Wir herrliche Gärten wachsen lassen, deren Bäume ihr nicht wachsen lassen könntet. Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Aber nein, sie sind Leute, die (Ihm andere Wesen) gleichsetzen? Nein, sie sind ein Volk, das Götter neben Allāh stellt. (27:60)
an-Naml 27:58
Es handelt sich hier um eine seltsamste Erscheinung in der Menschheitsgeschichte, die vor der Epoche des Volkes Lots noch unbekannt war. Allāh hat uns Menschen aus Mann und Frau erschaffen, und von den beiden ließ Er viele Völker und Stämme entstehen (vgl. 49:13). Die Heirat ist damit der einzige natürliche Weg für die Vereinigung zwischen Mann und Frau, der von Allāh und den Gläubigen akzeptiert und anerkannt wird (vgl. 53:45; 75:39; 92:3). In diesem Naturgesetz der Schöpfung sind die Rechte für Mann und Frau veranckert: D.h., dass ein homosexueller Mann die Rechte der Frau verletzt, weil sie ihn als Partner braucht. Statt sich im Bewusstsein ihrer Vergehen zu schämen, greifen sie - das Volk Lots - ihren Propheten und die Seinen mit üblen Äußerungen an: ”Treibt Lots Familie aus eurer Stadt hinaus; denn sie sind Leute, die rein sein möchten.“ (vgl. 7:82-84; 11:74-83; 15:67-72; 26:165-175; 27:56; 29:28-30; 66:10 und die Anmerkung dazu). Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh, und Frieden sei über jenen von Seinen Dienern, die Er auserwählt hat. Ist Allāh besser oder das, was sie anbeten?“ (27:59) Wer hat denn Himmel und Erde erschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen lassen? Damit haben Wir herrliche Gärten wachsen lassen, deren Bäume ihr nicht wachsen lassen könntet. Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Aber nein, sie sind Leute, die (Ihm andere Wesen) gleichsetzen? Nein, sie sind ein Volk, das Götter neben Allāh stellt. (27:60)
an-Naml 27:59
Dieser Vers leitet den folgenden ein und lehrt die Muslime, wie sie eine Ansprache beginnen sollten, nämlich mit dem Lob Allāhs und den Segenswünschen für Seine rechtschaffenen Diener. Wir sollten auch die Dienste der Diener Allāhs schätzen, die erwählt wurden, uns eine Botschaft zu übermitteln, indem wir ihnen Segen und Frieden wünschen; denn diese Gesandten und Diener Allāhs erleiden Schwierigkeiten aller Art und verzichten auf vielerlei Vorteile in ihrem Dienst an der Menscheit. Auf die Frage "Ist Allāh besser oder das, was sie anbeten?“ erfolgt direkt die Begründung dafür, dass wir uns für Allāh entscheiden müssen, weil Er Himmel und Erde erschaffen hat, und uns vom Himmel Wasser herabkommen ließ, was die falschen Götter zweifellos nicht tun können. Diese Frage sollte also die Makkaner auf ihre falschen Vorstellungen aufmerksam machen. Wenn unser Prophet (a.s.s.) diesen Vers vortrug, antwortete er immer spontan darauf, indem er sagte: ”Nein, sondern Allāh ist besser, und Er allein ist der Ewige, Hohe und Erhabene.“ Daher erscheint die Frage in dieser Form als Tadel, der keiner Antwort bedarf.
an-Naml 27:60
Mit dem Wort "euch" lenkt der Qur’ān die Herzen und den Verstand zu dem belebenden Einfluss des Wassers, das gemäß ihren Bedürfnissen herabgesandt wird. Es liegt nicht in der Macht des Menschen, auch nur ein einziges Samenkorn keimen und zu einem Baum heranwachsen zu lassen. (vgl. 10:31; 29:63 und die Anmerkung dazu). Wer hat denn die Erde zu einer Ruhestatt gemacht und Flüsse durch ihre Mitte geführt und feste Berge auf ihr gegründet und eine Schranke zwischen die beiden Meere gesetzt? Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Nein, die meisten von ihnen wissen es nicht. (27:61)
an-Naml 27:61
Die obigen Argumente in 27:59, 60 (s. die Anmerkung dazu) werden hier fortgesetzt; man findet sie auch an vielen Stellen des Qur’ān. Die Götzendiener können auch nicht behaupten, dass ihre Götzen einen Anteil an der Erschaffung der Erde hatten. Es geht nicht nur darum, dass die Erde Flüsse, Berge und Schranken zwischen den beiden süßen und salzigen Gewässern hat, sondern um deren perfekte Funktion und Schönheit in der Art und Weise sowie in Gestalt und Farbe. Man erholt sich buchstäblich auf diesem Planeten Erde; man sieht, hört, fasst und riecht, was für einen Menschen wirklich erholsam und sehr angenehm ist. Das süße Wasser ist vom salzigen gut getrennt, damit wir nicht verdursten. Die Himmelfarbe ist so schön hellblau und angenehm für die Augen, dass wir den Himmel betrachten dürfen. Genauso ist die Wasserfarbe des Meeres. Die Pflanzen sind im schönen hellen und Dunkelgrün, damit sich unsere Augen erholen können. Die mannigfachen und endlosen Nuancen der Farbenwelt bei den Korallen und Meerestieren, sowie auch in der Blütenwelt auf der Erdoberfläche, verraten die segensvolle Hand unseres Schöpfers. So gepriesen sei Allāh, und alles Lob gebührt Ihm für Seine Gnade. "Existiert wohl ein Gott neben Allāh?" (vgl. 11:37; 18:60; 21:30; 23:99-100; 24:45; 25:53; 27:61; 35:12; 42:32-34; 55:19; 77:25-26 und die Anmerkung dazu). Wer antwortet denn dem Bedrängten, wenn er Ihn anruft, und nimmt das Übel hinweg und macht euch zu Nachfolgern auf Erden? Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Geringfügig ist das, was ihr (davon) bedenkt. (27:62)
an-Naml 27:62
Es geht nicht nur um das, was oben im Vers 27:61 aufgeführt ist (s. die Anmerkung dazu), sondern auch um die segensvolle göttliche Hand, die stets gestrekt ist, um dem Menschen in seiner Not unter den Arm zu greifen und sein Übel hinwegzunehmen. Diejenigen, die vorübergehend in keiner Bedrängnis leben, vergessen leider diese Tatsache und erkennen erst die Notwendigkeit der göttlichen Hand, wenn sie in der Not sind. Der Vers weist mit Recht daraufhin, dass Allāh uns zu Nachfolgern macht, damit wir die Erde bewohnbar machen. Diese Erklärung beinhaltet mitunter, dass wir Menschen sterblich sind, und dass Er der ewige Gott ist, Der weiter bei jeder Generation dem Bedrängten antwortet, wenn er Ihn anruft, und sein Übel hinwegnimmt, wie Er - Erhaben ist Er - dies bei seinen Vorgängern gemacht hat. Ist es nun gerechtfertigt, dass der Mensch falsche Götter verehrt und Allāh vergisst? Auch die arabischen Götzendiener wussten und bestätigten, dass Allāh allein Unheil abwenden konnte. Deswegen erinnert der Qur’ān sie immer wieder daran, dass sie Allāh in der Not anrufen sollten. Sobald das Unheil jedoch vorüber ist, rufen sie andere Götter an. Geringfügig ist das, was sie davon bedenken. (vgl. 2:30 und die Anmerkung dazu). Wer leitet euch in den Finsternissen über Land und Meer, und wer sendet die Winde als Freudenboten Seiner Barmherzigkeit voraus? Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Hocherhaben ist Allāh über das, was sie (Ihm) beigesellen. (27:63)
an-Naml 27:63
Es geht nicht nur um das, was oben in den beiden Versen 27:61, 62 aufgeführt ist (s. die Anmerkung dazu), sondern weiter um die segensvolle Hand Allāhs, die den Menschen zu allen Orten und Zeiten hilft. Das Menschenleben braucht die ständige Bewegung über Land und Meer, um den Lebenserwerb auf dieser Erde zu garantieren. Der Stillstand ist schädlich für Verkehr, Handel, Landwirtschaft und Aktivitäten aller Art und führt uns sicher in den Tod. Doch derartige Bewegungen sind ständig mit Gefahren verbunden, zu denen die Finsternissen gehören. Am Tag sind diese durch Sonnenlicht verbannt, und in der Nacht gibt der Mond sanftes Licht und die Sterne dienen als Wegweiser für Himmelsrichtungen. Darüber hinaus erfüllen die Winde ihre unentbehrliche Funktion zum Wohle der Menschheit: sie treiben die Regenwolken und tragen die fruchtbaren Pollen zu einem bestimmten Ort und beleben dort die tote Natur. Wer hat diese wunderbare Schöpfung gemacht? Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Hocherhaben ist Er über all das, was die Götzendiener Ihm beigesellen. (vgl. 7:57; 16:16; 25:48 und die Anmerkung dazu). Wer ruft denn zum Beginn die Schöpfung hervor und wiederholt sie hierauf, und wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde? Existiert wohl ein Gott neben Allāh? Sprich: ”Bringt euren Beweis herbei, wenn ihr wahrhaftig seid.“ (27:64)
an-Naml 27:64
Nach der Erwähnung der verschiedenen Gnaden Allāhs in den vorangegangenen Versen, nennt der Qur’ān hier noch weitere Eigenschaften, für die die falschen Götter unfähig sind. Nur Allāh , Der Einzige, Der die Himmel und die Erde erschaffen hat, ist imstande, Seine Schöpfung zu wiederholen. Dies ist der einfache Hinweis darauf, dass wir mit unserer Auferstehung festrechnen müssen. Ferner dürfen wir dabei nicht vergessen, dass Derjenige, Der uns erschaffen hat, uns nicht ohne Versorgung ließ, sondern dass Er uns "vom Himmel und von der Erde" versorgt. In Bezug auf den Lebensunterhalt vom Himmel bekommen wir für unser irdisches Leben Licht, Wärme, Luft, Regen und Sonnennergie, die Allāh uns zur Verfügung stellt (vgl. 10:31). Der Lebensunterhalt aus der Erde zeigt sich in vielerlei Formen. Die augenscheinlichsten sind Pflanzen, Tiere und Grundwasser. Zu ihnen gehören ferner die Bodenschätze und die Schätze des Meeres. Dazu kommen noch die wunderbaren Kräfte, wie Magnetismus, Elektrizität und Mikroorganismen, die uns helfen, Joghurt, Essig, Dickmilch und Hefeteig herzustellen. Mit dem Imperativ "Sprich" soll unser Prophet (a.s.s.) die Götzendiener auffordern, ihre Gegenargumente zu bringen. (vgl. 10:34 und die Anmerkung dazu). Sprich: ”Niemand in den Himmeln und auf Erden kennt das Verborgene außer Allāh; und sie wissen nicht, wann sie wiederauferweckt werden.“ (27:65) Nein, ihr Wissen über das Jenseits hat gänzlich versagt; nein, sie befinden sich im Zweifel darüber; nein, sie sind ihm gegenüber blind. (27:66)
an-Naml 27:65
Zur Zeit des Propheten (a.s.s.) gab es eine Schicht der Wahrsager und Weissager, die vorgaben, die Geschehnisse aus Vergangenheit und Zukunft auf Grund ihrer Beziehungen zu den Ǧinn oder durch andere geheime Quellen zu kennen. Diesem Betrug, der weder auf wahrem Wissen, noch auf göttlicher Rechtleitung oder einer offenbarten Schrift beruht, sagte der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, dann den Kampf an. (vgl. 6:50, 59; 7:187-188; 31:34 und die Anmerkung dazu). Und jene, die ungläubig sind, sagen: ”Wie? Wenn wir und unsere Väter zu Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich wieder hervorgebracht werden? (27:67) Verheißen wurde uns dies zuvor - uns und unseren Vätern; dies sind ja nur Fabeln der Früheren.“ (27:68) Sprich: ”Reist auf der Erde umher und seht, wie der Ausgang der Sündigen war!“ (27:69) Sei ihretwegen nicht traurig, noch sei deswegen bedrängt, was sie an Ränken schmieden. (27:70)
an-Naml 27:66
Zur Zeit des Propheten (a.s.s.) gab es eine Schicht der Wahrsager und Weissager, die vorgaben, die Geschehnisse aus Vergangenheit und Zukunft auf Grund ihrer Beziehungen zu den Ǧinn oder durch andere geheime Quellen zu kennen. Diesem Betrug, der weder auf wahrem Wissen, noch auf göttlicher Rechtleitung oder einer offenbarten Schrift beruht, sagte der Prophet, Allāhs Segen und Friede auf ihm, dann den Kampf an. (vgl. 6:50, 59; 7:187-188; 31:34 und die Anmerkung dazu). Und jene, die ungläubig sind, sagen: ”Wie? Wenn wir und unsere Väter zu Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich wieder hervorgebracht werden? (27:67) Verheißen wurde uns dies zuvor - uns und unseren Vätern; dies sind ja nur Fabeln der Früheren.“ (27:68) Sprich: ”Reist auf der Erde umher und seht, wie der Ausgang der Sündigen war!“ (27:69) Sei ihretwegen nicht traurig, noch sei deswegen bedrängt, was sie an Ränken schmieden. (27:70)
an-Naml 27:67
Unser Prophet (a.s.s.) soll nicht traurig sein über die makkanischen Leugner, wenn sie nicht zur Überzeugung gelangen wollen. Auch ihre Machenschaften sollten ihn nicht betrüben; denn Allāh wird ihn davor beschützen (vgl. 16:127). Die Ungerechten können Allāhs Plan nicht außer Kraft setzen oder stören (vgl. 10:21). Und sie sagen: ”Wann wird diese Verheißung (erfüllt werden), wenn ihr die Wahrheit redet?“ (27:71) Sprich: ”Vielleicht ist ein Teil von dem, was ihr zu beschleunigen trachtet, schon nahe herangekommen.“ (27:72) Und wahrlich, dein Herr ist Huldreich gegen die Menschen, doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar. (27:73) Und dein Herr kennt wohl, was ihre Herzen verhehlen und was sie kundtun. (27:74) Und (es gibt) nichts Verborgenes im Himmel oder auf Erden, das nicht in einem deutlichen Buch stünde. (27:75)
an-Naml 27:68
Unser Prophet (a.s.s.) soll nicht traurig sein über die makkanischen Leugner, wenn sie nicht zur Überzeugung gelangen wollen. Auch ihre Machenschaften sollten ihn nicht betrüben; denn Allāh wird ihn davor beschützen (vgl. 16:127). Die Ungerechten können Allāhs Plan nicht außer Kraft setzen oder stören (vgl. 10:21). Und sie sagen: ”Wann wird diese Verheißung (erfüllt werden), wenn ihr die Wahrheit redet?“ (27:71) Sprich: ”Vielleicht ist ein Teil von dem, was ihr zu beschleunigen trachtet, schon nahe herangekommen.“ (27:72) Und wahrlich, dein Herr ist Huldreich gegen die Menschen, doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar. (27:73) Und dein Herr kennt wohl, was ihre Herzen verhehlen und was sie kundtun. (27:74) Und (es gibt) nichts Verborgenes im Himmel oder auf Erden, das nicht in einem deutlichen Buch stünde. (27:75)
an-Naml 27:69
Unser Prophet (a.s.s.) soll nicht traurig sein über die makkanischen Leugner, wenn sie nicht zur Überzeugung gelangen wollen. Auch ihre Machenschaften sollten ihn nicht betrüben; denn Allāh wird ihn davor beschützen (vgl. 16:127). Die Ungerechten können Allāhs Plan nicht außer Kraft setzen oder stören (vgl. 10:21). Und sie sagen: ”Wann wird diese Verheißung (erfüllt werden), wenn ihr die Wahrheit redet?“ (27:71) Sprich: ”Vielleicht ist ein Teil von dem, was ihr zu beschleunigen trachtet, schon nahe herangekommen.“ (27:72) Und wahrlich, dein Herr ist Huldreich gegen die Menschen, doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar. (27:73) Und dein Herr kennt wohl, was ihre Herzen verhehlen und was sie kundtun. (27:74) Und (es gibt) nichts Verborgenes im Himmel oder auf Erden, das nicht in einem deutlichen Buch stünde. (27:75)
an-Naml 27:70
Unser Prophet (a.s.s.) soll nicht traurig sein über die makkanischen Leugner, wenn sie nicht zur Überzeugung gelangen wollen. Auch ihre Machenschaften sollten ihn nicht betrüben; denn Allāh wird ihn davor beschützen (vgl. 16:127). Die Ungerechten können Allāhs Plan nicht außer Kraft setzen oder stören (vgl. 10:21). Und sie sagen: ”Wann wird diese Verheißung (erfüllt werden), wenn ihr die Wahrheit redet?“ (27:71) Sprich: ”Vielleicht ist ein Teil von dem, was ihr zu beschleunigen trachtet, schon nahe herangekommen.“ (27:72) Und wahrlich, dein Herr ist Huldreich gegen die Menschen, doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar. (27:73) Und dein Herr kennt wohl, was ihre Herzen verhehlen und was sie kundtun. (27:74) Und (es gibt) nichts Verborgenes im Himmel oder auf Erden, das nicht in einem deutlichen Buch stünde. (27:75)
an-Naml 27:71
Spöttisch und verächtlich richten die Leugner diese Frage an den Propheten (a.s.s.) und an die Gläubigen. Das Wort "vielleicht" in 27:72 erweckt keinen Eindruck der Unsicherheit oder Unbestimmtheit, sondern betont die Unabhängigkeit Allāhs und verneint Seine Auskunftsverpflichtung uns gegenüber. Denn es ist unvorstellbar, dass Er eine Sache will, und diese dann nicht geschehen lässt. Allāh ist nachsichtig und räumt den Menschen eine Frist zur Umkehr ein, obgleich Er weiß, was in ihrem Inneren verborgen ist, und dessen, was sie offen aussprechen und tun. Diese Verzögerung geschieht also aufgrund Seines Wissens und Seiner Gnade. Wahrlich, dieser Qur’ān erklärt den Kindern Israels das meiste von dem, worüber sie uneins sind. (27:76) Und er ist wahrlich eine Führung und eine Barmherzigkeit für die Gläubigen. (27:77) Wahrlich, dein Herr wird zwischen ihnen durch Seinen Spruch entscheiden, und Er ist der Allmächtige, der Allwissende. (27:78) Vertraue also auf Allāh; denn du verfährst nach der offenkundigen Wahrheit. (27:79) Du kannst die Toten weder hörend machen, noch kannst du bewirken, dass die Tauben den Anruf hören, wenn sie (dir) den Rücken kehren (27:80), noch kannst du die Blinden aus ihrem Irrtum leiten. Du kannst nur diejenigen hörend machen, die an Unsere Zeichen glauben und die sich (Uns) ergeben. (27:81)
an-Naml 27:76
Unter den Juden gab es zahlreiche Sekten. Einige galten als völlig unorthodox, wie beispielsweise die Samariter, die eine andere Thora hatten; sie hassten die übrigen Juden und wurden von diesen gehasst. Aber selbst im orthodoxen Judentum gab es zahlreiche Splittergruppen, von denen hier nur einige erwähnt werden sollen: 1. Die Pharisäer, die Literalisten, Formalisten und Fatalisten waren und eine umfassende Traditionsliteratur besaßen, die das mosaische Gesetz überlagerte. 2. Die Sadduzäer, die Rationalisten waren und allem Anschein nach die Lehre von einer Auferstehung oder einem zukünftigen Leben leugneten. 3. Die Essener, die Askese und eine Art Gütergemeinschaft praktizierten und ehelos lebten. Über viele der verschiedenen Lehren gab es bittere Auseinandersetzungen, die durch den Qur’ān bereinigt werden, indem dieser das mosaische Gesetz ersetzt und vervollkommnet. Er erklärt darüber hinaus eindeutig das Wesen der Offenbarung sowie die Lehre vom zukünftigen Leben. Dazu kommen auch die Meinungsverschiedenheiten unter den späteren Christen, wobei es hauptsächlich um Jesus und seine Mutter Maria geht. (vgl. 12:3 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:77
Der Qur’ān ist eine Führung: er schützt sie vor Streit und Irrtümern, vereinheitlicht den Weg, hilft auf dem Weg zu bleiben und verbindet die Menschen mit den Gesetzmäßigkeiten des Daseins, die weder schwanken, noch sich verändern. Dadurch bewahrt Allāh die Menschen vor Zweifeln, Unruhe und Ratlosigkeit. Sie werden mit Allāh verbunden, wo sie Zufriedenheit und Sicherheit finden. So leben sie in Frieden mit sich und mit den Mitmenschen in ihrer Umgebung. Schließlich gelangen sie zu Allāhs Zufriedenheit und Seiner reichlichen Belohnung.
an-Naml 27:78
Die Meinungsverschiedenheiten der unterschiedlichen Sekten können nur durch Allāhs Entscheidung beigelegt werden, und zwar: 1. In der Form einer Offenbarung, wie es mit dem Qur’ān der Fall war; oder 2. Durch die Logik der Ereignisse; denn hunderte von Sekten sind im Laufe der Zeit untergegangen oder in Vergessenheit geraten; oder 3. Durch das endgültige Urteil Allāhs beim Jüngsten Gericht, wo alle Sekten schließlich ihre Irrtümer einsehen müssen. Weder kann irgendeine Macht Sein Urteil zunichte machen oder verhindern, noch kann Er Selbst einen Fehler machen oder Sich irren.
an-Naml 27:79
Damit wird in erster Linie der Prophet (a.s.s.) aufgefordert, sich völlig auf Allāhs Beistand zu verlassen.
an-Naml 27:80
Der Qur’ān beschreibt den Zustand der Erstarrung der Herzen, der Regungslosigkeit der Seele, und die Stumpfheit der Sinne einmal als Tote; denn Tote können nichts empfinden. Ein anderes Mal bezeichnet er ihn als Taubheit; denn Taube können nichts hören. Ein weiteres Mal als Blinde, die auf ihrer Blindheit beharren; denn Blinde können den Anrufer nicht sehen. Die Aufgabe des Propheten war es, die Botschaft zu verkünden und den Weg zu zeigen. Männer und Frauen, die guten Willens waren, glaubten und nahmen die Botschaft auf. Er war jedoch nicht verantwortlich für den Starrsinn derjenigen Menschen, die sich von Allāhs Zeichen abwandten und die Wahrheit ablehnten. (vgl. 30:52-53 und die Anmerkung dazu).
an-Naml 27:81
Solange sie nicht willens sind, sich selbst daraus zu befreien. Es ist nicht deine Aufgabe, sie auf den rechten Weg zu zwingen. Du kannst ihnen nur mit Worten und durch dein eigenes Verhalten mitteilen, dass dies der rechte Weg ist, aber wie kannst du jemanden leiten, der absichtlich die Augen verschlossen hat und überhaupt nichts sehen will! Dieser Abschnitt entspricht der im Qur’ān oft wiederholten Aussage, dass Allāh denjenigen leitet, der sich leiten lassen will. (vgl. 30:52-53 und die Anmerkung dazu). Und wenn der Befehl gegen sie ergeht, dann werden Wir für sie ein Tier aus der Erde hervorbringen, das zu ihnen spricht, dass die Menschen nicht an Unsere Zeichen glaubten. (27:82)
an-Naml 27:82
Heute, den 26. Dezember 2003 erfahre ich gerade von den Nachrichten, dass der erste geklonte Mensch geboren ist. "Tier aus der Erde, das zu ihnen spricht ..." könnte als Folge der Gentechnik und in ihrem Zusammenhang stehen. Die Gentechnik macht seit langem Fortschritte. "Dolly", "Polly" und der durch Verschmelzung von Stammzellen eines Schafes und einer Ziege entstandene Zwitter, die "Schiege", sind keineswegs normale Tiere; sie sind Produkte einiger Wissenschaftler, die jetzt schon als deren "Schöpfer" bezeichnet werden; Allah behüte, "irgendwie spielen sie Gott", berichtet die Presse. Es wird ferner nunmehr behauptet, jetzt sei alles machbar, alle Grenzen seien gefallen. Es wurde von Beginn an gesagt, dass sich mit der Gentechnik auch genetische Kopien von Menschen herstellen lassen, vermutlich noch in diesem Jahrhundert würde die Zeit für das Klonen von Menschen kommen. (vgl. die ausführliche Reportage in: FAZ Nr. 174 / 97 und Der Spiegel, Nr. 10 / 97). Davor wird hier dringend gewarnt! Was diesbezüglich auf dieser Erde geschieht, ist ein grober Verstoß gegen die Menschenwürde, ein unzulässiger Eingriff in die Schöpfung Allāhs und eine Herausforderung Seines Zorns. Den geklonten "Menschen" wird es nicht geben, weil die Gene allein nicht ein Individuum im Sinne unseres Rechtsverständnisses ausmachen und weil ein Klon wegen des Fehlens der Seele nie ein Mensch sein kann, sondern eine Kreatur, die - auch wenn sie wie ein Mensch aussehen und zu den Menschen sprechen würde - nur der Tierwelt zuzuordnen wäre. Derartige Gedanken sind nicht neu, und die Erkenntnisse über eine solche Kreatur - die wir jetzt schon hilfsweise "Klensch" nennen dürfen, sind den Muslimen seit mehr als 1400 Jahren durch die Offenbarung des Qur’ān und durch die Prophezeihung unseres Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede seien auf ihm, bekannt. Dort gilt das Erscheinen eines Tieres, "das zu den Menschen spricht", als eines der Vorzeichen "der Stunde", des Weltuntergangs. Dass die Seele dem Menschen erst während der Schwangerschaft im Mutterleib eingehaucht wird, zeigt uns der von Ibn Mas‘ūd, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, überlieferte Ḥadīṯ (bei Al-Buḫāryy und Muslim) wie folgt: ”Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte - und er ist der Wahrhafte, der Glaubwürdige: »Die Schöpfung eines jeden von euch wird im Leibe seiner Mutter in vierzig Tagen aus einem Samentropfen (arab.: Nuṭfa, vgl. Qur’ān 23:12ff.) zusammengebracht, danach ist er ebensolang ein Blutklumpen (arab.: ‘Alaqa, vgl. Qur’ān a.a.O.), danach ist er ebensolang ein kleiner Fleischklumpen (arab.: Muḍġa, vgl. Qur’ān a.a.O.), dann wird zu ihm der Engel gesandt, der ihm die Seele einhaucht und mit viererlei (wörtl.: "mit vier Worten") beauftragt ist: dem Niederschreiben seines Lebensunterhaltes (Das arabische Wort "Rizq" umfasst auch Bedeutungen wie "tägliches Brot", "Wohlergehen", "Los", "Unterhalt von Allāh" etc.), seiner Lebenszeit, seines Wirkens und ob er elend oder glücklich sein wird. Bei Allāh, neben Dem kein anderer Gott da ist: einer von euch vollbringt wahrhaftig Werke der Leute des Paradiesgartens, bis zwischen ihm und ihm (dem Paradiesgarten) nur eine Elle liegt, dann ereilt ihn das Geschriebene, und er vollbringt Werke der Leute des Höllenfeuers und geht in dieses hinein. Und einer von euch vollbringt wahrhaftig Werke der Leute des Höllenfeuers, bis zwischen ihm und ihm (dem Höllenfeuer) nur eine Elle liegt, dann ereilt ihn das Geschriebene, und er vollbringt Werke der Leute des Paradiesgartens, und er geht in ihn hinein.«“ (für den ausführlichen Kommentar dieses Ḥadīṯ siehe: Ḥadīṯ für Schüler, An-Nawawyy's Vierzig Ḥadīṯe mit Kommentar, Islamische Bibliothek). Diese Seele, die an sich auch als von Allāh erschaffenes Wesen gilt (vgl. Qur’ān 17:85), ist durch das Einhauchen derselben im Mutterleib ein unzertrennlicher und unteilbarer Bestandteil des Menschen bis zu seinem Tode. Wenn der Mensch im Sterben liegt, so wird die Seele durch die Engel aus seinem Leib wie ein "Pfand" zurückgeholt. (vgl. Qur’ān 79:1ff.) Während der Leib sterblich und vergänglich ist, bleibt die Seele ewig und unverändert bis zum Tage der Auferstehung, an dem die Leiber der Menschen durch die Allmacht Allāhs zusammengesammelt und mit der Seele wieder "gepaart" bzw. "vereinigt" werden. (vgl. Qur’ān 81:7) Die bloße Manipulation der Menschengene könnte eine Kreatur zwar produzieren, die dem Menschen ähnlich sein könnte und einige seiner Fähigkeiten besässe - wie zum Beispiel das sprechen, aber nicht dessen übrigen Eigenschaften, die dem Menschen durch Allāh - bedingt durch die Seele - zu eigen sind, wie z.B. der Geist, der Glaube und - wie oben erwähnt - die Auferstehung am Tag des Jüngsten Gerichts. Da eine solche Kreatur wegen des Fehlens der Seele kein Mensch sein kann, sondern ein Tier, das wir oben hilfsweise "Klensch" nennen durften, besteht die Gefahr, dass wir Menschen dadurch den im Qur’ān erwähnten "Befehl Allāhs" herausfordern. In der Erläuterung des Qur’ān von Ibn Kaṯīr wird u.a. die Beschreibung des genannten Tieres von Ibn Ǧuraiǧ nach einer Überlieferung von Ibn Az-Zubair wie folgt angegeben: ”Es hat den Kopf eines Stiers, das Auge eines Schweins, das Ohr eines Elefanten, die Hörner eines Hirschs, den Hals eines Straußenvogels, die Brust eines Löwen, die Farbe eines Tigers, die Taille einer Katze, den Schwanz eines Schafsbocks, die Beine eines Kamels.“ Die genannte Beschreibung kann durchaus mit den durch Transplantation und Gentechnik möglich gewordenen Eingriffen übereinstimmen. Man betrachte nur die bereits geschehenen Manipulationen von Menschengenen im Zusammenhang mit Schweinen und die erfolgreiche Transplantation eines Menschenohrs auf den Körper einer Maus. Die obige Überlieferung wird auch in der Erläuterung des Qur’ān von Al- Qurṭubyy bestätigt. Dort wird u.a. noch hinzugefügt, dass es sich bei diesem, im Qur’ān genannten Tier, um einen Menschen handelt, der einen Bart trägt. Wörtlich heißt es: ”Al- Māwardyy erzählt nach Muḥammad Ibn Ka‘b, der seinerseits nach ‘Alyy Ibn Abī Ṭālib berichtet, dass er (‘Alyy) nach diesem Tier gefragt wurde, und er sagte: »Was dieses angeht, so hat es bei Allāh keinen Schwanz, wohl aber einen Bart.« Al-Māwardyy sagte: »In dieser Aussage von ihm (‘Alyy) ist der Hinweis darauf, dass es (das Tier) aus der Menschengattung ist, auch dann, wenn er (‘Alyy) dies nicht offen gesagt hat.«“ Al-Qurṭubyy kommentiert u.a. ferner (a.a.O., S. 4952): ”Von einigen der späteren Erläuterer des Qur’ān wird gesagt: »Es ist eher anzunehmen, dass diese Kreatur ein sprechendes Tier ist, der mit den Leuten über ihre Ketzereien und ihren Unglauben debattiert und argumentiert, damit sie (mit ihrem Ansinnen) aufhören [...] und es wird auch gesagt, dass es (das Tier) zu den Menschen sprechen wird, dass sie nicht an Allāhs Zeichen glauben.«“ Auch Abū Huraira, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: ”Der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Es gibt drei Dinge, bei denen - wenn sie in Erscheinung getreten sind - der Glaube eines jeden Menschen [...] nichts mehr nützt.«“ Damit ist gemeint, dass das göttliche Urteil über einen jeden Menschen beim Eintreffen des genannten Ereignisses bis zum Weltuntergang unabänderlich ist, so dass Allāh von den Ungläubigen und den Übeltätern unter den Gläubigen keine Reue annimmt. Der genannte Ḥadīṯ ist eine letzte Warnung an all diejenigen, die sich kraft guten Willens reumütig auf Allāh besinnen bzw. zurückbesinnen wollen (Ausführliches überliefert bei Muslim): Der Aufgang der Sonne aus dem Westen, der Daǧǧāl (der falsche Messias) und das "Tier aus der Erde". Der qur’ānische Ausdruck "aus der Erde" kann ein Hinweis dafür sein, dass das genannte Tier nicht durch eine Herabsendung aus dem Himmel oder etwa durch eine zukünftige neue Schöpfung Allāhs auf Erden existieren wird, sondern durch auf unserer Erde vorhandene Möglichkeiten und Gegebenheiten, wie etwa die Gentechnik, die durch das Wissen gegeben ist, das Allāh den Menschen von Zeit zu Zeit erlaubt, (”... und euch [Menschen] ist vom Wissen nur wenig gegeben“) (Qur’ān 17:85). Es ist also nicht auszuschließen, dass das im Qur’ān erwähnte Tier, "das zu den Menschen spricht", durch das Klonen von Menschen entsteht, was letzten Endes den Befehl Allāhs im Qur’ān bestätigt. Die Warnung an die Menschen liegt auf der Hand. Es ist noch nicht zu spät, wenn die Menschen sich vor dem Auftreten des "Klensch" auf den Glauben zurückbesinnen, sich mit ihrem Schöpfer versöhnen und Ihn um Vergebung bitten für all das, was sie auf dieser Erde an Unheil angerichtet haben. Zu diesem gehört zum Beispiel u.a.: Unglaube, Ungehorsam gegenüber dem Erhabenen Schöpfer, Mord, ungütige Behandlung der Eltern, Brechen der Gebote, Zügel- und Normlosigkeit durch Ehebruch, Unzucht, Homosexualität, Diebstahl, Betrug und falsches Zeugnis, und nicht zuletzt Misshandlung und Missbrauch von Kindern, Missachtung und Vernachlässigung der Greise und Zerstörung unserer schönen Umwelt. Allāh sagt ”... ist eine Bekanntmachung an die Menschen und eine Leitung und eine Ermahnung für die Gottesfürchtigen.“ (Qur’ān 3:138). Und Allāh weiß am besten, wo die Wahrheit ist! Und (mahne sie an) den Tag, wo Wir aus jedem Volk eine Schar derer versammeln werden, die Unsere Zeichen für Lüge erklärten; und sie sollen in Reih und Glied gehalten werden (27:83), bis Er sprechen wird, wenn sie kommen: ”Habt ihr Meine Zeichen für Lüge erklärt, obwohl ihr keine Kenntnis über sie hattet? Oder was war es, was ihr tatet?“ (27:84) Und der Befehl wird ihres Frevels wegen gegen sie ergehen, und sie werden nicht reden. (27:85) Haben sie denn nicht gesehen, dass Wir die Nacht erschaffen haben, damit sie darin ruhen mögen, und den Tag, (damit sie) sehen (mögen)? Hierin sind wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. (27:86)
an-Naml 27:83
Im Gegensatz zu dem Tier, das durch die Macht Allāhs zu den Menschen spricht (s. oben 27:82), werden die Menschen nicht mehr reden können. Diese Frage soll sie also nur beschämen und tadeln. Jeder, der Einsicht besitzt, kann sehen, dass die Nacht ein Segen ist, wenn sie zum Ausruhen genutzt wird, aber ein Fluch, wenn sie missbraucht wird. Ebenso sieht er, dass der Tag zur Arbeit, Regsamkeit und Erleuchtung zur Verfügung steht und sein Missbrauch grobe Undankbarkeit gegenüber Allāh ist. Dies sind nur zwei der zahllosen Zeichen Allāhs, die wir jederzeit beobachten können, und uns dadurch ermahnen lassen. (vgl. 10:65-67; 40:61 und die Anmerkung dazu). Und an dem Tage, wenn in den Ṣūr gestoßen wird, hat jeder mit dem Schrecken zu kämpfen, der in den Himmeln und der auf Erden ist, ausgenommen der, den Allāh will. Und alle sollen demütig zu Ihm kommen. (27:87) Und die Berge, die du für fest hältst, wirst du wie Wolken dahingehen sehen: Das (ist das) Werk Allāhs, Der alles vollendet hat. Wahrlich, Er weiß wohl, was ihr tut. (27:88) Dem, der Gutes vollbringt, wird Besseres als das zuteil sein, und sie werden vor dem Schrecken an jenem Tag sicher sein. (27:89) Und die Gesichter derjenigen, die Schlechtes vollbringen, sollen ins Feuer gestürzt werden: ”Seid ihr für das belohnt worden, was ihr getan habt?“ (27:90)
an-Naml 27:84
Im Gegensatz zu dem Tier, das durch die Macht Allāhs zu den Menschen spricht (s. oben 27:82), werden die Menschen nicht mehr reden können. Diese Frage soll sie also nur beschämen und tadeln. Jeder, der Einsicht besitzt, kann sehen, dass die Nacht ein Segen ist, wenn sie zum Ausruhen genutzt wird, aber ein Fluch, wenn sie missbraucht wird. Ebenso sieht er, dass der Tag zur Arbeit, Regsamkeit und Erleuchtung zur Verfügung steht und sein Missbrauch grobe Undankbarkeit gegenüber Allāh ist. Dies sind nur zwei der zahllosen Zeichen Allāhs, die wir jederzeit beobachten können, und uns dadurch ermahnen lassen. (vgl. 10:65-67; 40:61 und die Anmerkung dazu). Und an dem Tage, wenn in den Ṣūr gestoßen wird, hat jeder mit dem Schrecken zu kämpfen, der in den Himmeln und der auf Erden ist, ausgenommen der, den Allāh will. Und alle sollen demütig zu Ihm kommen. (27:87) Und die Berge, die du für fest hältst, wirst du wie Wolken dahingehen sehen: Das (ist das) Werk Allāhs, Der alles vollendet hat. Wahrlich, Er weiß wohl, was ihr tut. (27:88) Dem, der Gutes vollbringt, wird Besseres als das zuteil sein, und sie werden vor dem Schrecken an jenem Tag sicher sein. (27:89) Und die Gesichter derjenigen, die Schlechtes vollbringen, sollen ins Feuer gestürzt werden: ”Seid ihr für das belohnt worden, was ihr getan habt?“ (27:90)
an-Naml 27:85
Im Gegensatz zu dem Tier, das durch die Macht Allāhs zu den Menschen spricht (s. oben 27:82), werden die Menschen nicht mehr reden können. Diese Frage soll sie also nur beschämen und tadeln. Jeder, der Einsicht besitzt, kann sehen, dass die Nacht ein Segen ist, wenn sie zum Ausruhen genutzt wird, aber ein Fluch, wenn sie missbraucht wird. Ebenso sieht er, dass der Tag zur Arbeit, Regsamkeit und Erleuchtung zur Verfügung steht und sein Missbrauch grobe Undankbarkeit gegenüber Allāh ist. Dies sind nur zwei der zahllosen Zeichen Allāhs, die wir jederzeit beobachten können, und uns dadurch ermahnen lassen. (vgl. 10:65-67; 40:61 und die Anmerkung dazu). Und an dem Tage, wenn in den Ṣūr gestoßen wird, hat jeder mit dem Schrecken zu kämpfen, der in den Himmeln und der auf Erden ist, ausgenommen der, den Allāh will. Und alle sollen demütig zu Ihm kommen. (27:87) Und die Berge, die du für fest hältst, wirst du wie Wolken dahingehen sehen: Das (ist das) Werk Allāhs, Der alles vollendet hat. Wahrlich, Er weiß wohl, was ihr tut. (27:88) Dem, der Gutes vollbringt, wird Besseres als das zuteil sein, und sie werden vor dem Schrecken an jenem Tag sicher sein. (27:89) Und die Gesichter derjenigen, die Schlechtes vollbringen, sollen ins Feuer gestürzt werden: ”Seid ihr für das belohnt worden, was ihr getan habt?“ (27:90)
an-Naml 27:86
Im Gegensatz zu dem Tier, das durch die Macht Allāhs zu den Menschen spricht (s. oben 27:82), werden die Menschen nicht mehr reden können. Diese Frage soll sie also nur beschämen und tadeln. Jeder, der Einsicht besitzt, kann sehen, dass die Nacht ein Segen ist, wenn sie zum Ausruhen genutzt wird, aber ein Fluch, wenn sie missbraucht wird. Ebenso sieht er, dass der Tag zur Arbeit, Regsamkeit und Erleuchtung zur Verfügung steht und sein Missbrauch grobe Undankbarkeit gegenüber Allāh ist. Dies sind nur zwei der zahllosen Zeichen Allāhs, die wir jederzeit beobachten können, und uns dadurch ermahnen lassen. (vgl. 10:65-67; 40:61 und die Anmerkung dazu). Und an dem Tage, wenn in den Ṣūr gestoßen wird, hat jeder mit dem Schrecken zu kämpfen, der in den Himmeln und der auf Erden ist, ausgenommen der, den Allāh will. Und alle sollen demütig zu Ihm kommen. (27:87) Und die Berge, die du für fest hältst, wirst du wie Wolken dahingehen sehen: Das (ist das) Werk Allāhs, Der alles vollendet hat. Wahrlich, Er weiß wohl, was ihr tut. (27:88) Dem, der Gutes vollbringt, wird Besseres als das zuteil sein, und sie werden vor dem Schrecken an jenem Tag sicher sein. (27:89) Und die Gesichter derjenigen, die Schlechtes vollbringen, sollen ins Feuer gestürzt werden: ”Seid ihr für das belohnt worden, was ihr getan habt?“ (27:90)
an-Naml 27:87
Hier ist die Rede von dem schrecklichen Ereignis des Weltuntergangs, mit dem die massiven, festen und dauerhaften Berge in Brocken zerfallen und wie Wolken im Weltall schweben. In diesem Versblock werden alle Menschen angesprochen, um sich für diesen schweren Tag mit guten Taten auszurüsten. Abū Ḏarr (r) berichtete: ”Ich bat den Gesandten Allāhs, mir einen Rat zu geben. Er sagte: »Fürchte Allāh und lass einer bösen Tat eine gute folgen, um sie zu löschen.« Daraufhin sagte ich: »Gehört "lā Ilāha illa-llāh" (d.h.: kein Gott ist da außer Allāh) zu den guten Taten?« Der Gesandte Allāhs antwortete: »Sie ist die beste.«“ Die Verschonung vor Schrecken ist in sich schon eine Belohnung. Während die Schrecken der Auferstehung die Ungläubigen lähmen, bleiben die Gläubigen davor sicher; denn im zukünftigen Leben wird sich alles so verhalten, wie sie es erwartet haben. Sie hatten bereits aus der durch die Propheten vermittelte Offenbarung erfahren, dass die Auferstehung stattfindet und eine neue Welt entsteht, wo jeder für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen wird. Stattdessen sind sie zufrieden, weil sie sich auf diesen Tag vorbereitet und sich Mühe gegeben haben, die jetzt ihre Früchte trägt. Darum sind sie weder verwirrt noch bestürzt wie diejenigen, die einen solchen Tag geleugnet haben. (vgl. 6:73; 10:26-27; 14:48; 18:47-49; 20:105-107; 23:101; 28:84; 29:7; 34:37-38; 39:68; 40:40 ; 69:13 und die Anmerkung dazu). ”Wahrlich, mir ist nur befohlen worden, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er geheiligt hat, und Sein sind alle Dinge; und mir ist befohlen worden, einer der Gottergebenen zu sein (27:91) und den Qur’ān zu verlesen.“ Wer also dem rechten Weg folgt, der folgt ihm nur zu seinem eigenen Besten; (wenn) einer irregeht, so sprich: ”Ich bin nur einer der Warner.“ (27:92) Und sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh; Er wird euch Seine Zeichen zeigen, und ihr werdet sie erkennen.“ Und dein Herr ist dessen nicht unachtsam, was ihr tut. (27:93)
an-Naml 27:88
Hier ist die Rede von dem schrecklichen Ereignis des Weltuntergangs, mit dem die massiven, festen und dauerhaften Berge in Brocken zerfallen und wie Wolken im Weltall schweben. In diesem Versblock werden alle Menschen angesprochen, um sich für diesen schweren Tag mit guten Taten auszurüsten. Abū Ḏarr (r) berichtete: ”Ich bat den Gesandten Allāhs, mir einen Rat zu geben. Er sagte: »Fürchte Allāh und lass einer bösen Tat eine gute folgen, um sie zu löschen.« Daraufhin sagte ich: »Gehört "lā Ilāha illa-llāh" (d.h.: kein Gott ist da außer Allāh) zu den guten Taten?« Der Gesandte Allāhs antwortete: »Sie ist die beste.«“ Die Verschonung vor Schrecken ist in sich schon eine Belohnung. Während die Schrecken der Auferstehung die Ungläubigen lähmen, bleiben die Gläubigen davor sicher; denn im zukünftigen Leben wird sich alles so verhalten, wie sie es erwartet haben. Sie hatten bereits aus der durch die Propheten vermittelte Offenbarung erfahren, dass die Auferstehung stattfindet und eine neue Welt entsteht, wo jeder für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen wird. Stattdessen sind sie zufrieden, weil sie sich auf diesen Tag vorbereitet und sich Mühe gegeben haben, die jetzt ihre Früchte trägt. Darum sind sie weder verwirrt noch bestürzt wie diejenigen, die einen solchen Tag geleugnet haben. (vgl. 6:73; 10:26-27; 14:48; 18:47-49; 20:105-107; 23:101; 28:84; 29:7; 34:37-38; 39:68; 40:40 ; 69:13 und die Anmerkung dazu). ”Wahrlich, mir ist nur befohlen worden, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er geheiligt hat, und Sein sind alle Dinge; und mir ist befohlen worden, einer der Gottergebenen zu sein (27:91) und den Qur’ān zu verlesen.“ Wer also dem rechten Weg folgt, der folgt ihm nur zu seinem eigenen Besten; (wenn) einer irregeht, so sprich: ”Ich bin nur einer der Warner.“ (27:92) Und sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh; Er wird euch Seine Zeichen zeigen, und ihr werdet sie erkennen.“ Und dein Herr ist dessen nicht unachtsam, was ihr tut. (27:93)
an-Naml 27:89
Hier ist die Rede von dem schrecklichen Ereignis des Weltuntergangs, mit dem die massiven, festen und dauerhaften Berge in Brocken zerfallen und wie Wolken im Weltall schweben. In diesem Versblock werden alle Menschen angesprochen, um sich für diesen schweren Tag mit guten Taten auszurüsten. Abū Ḏarr (r) berichtete: ”Ich bat den Gesandten Allāhs, mir einen Rat zu geben. Er sagte: »Fürchte Allāh und lass einer bösen Tat eine gute folgen, um sie zu löschen.« Daraufhin sagte ich: »Gehört "lā Ilāha illa-llāh" (d.h.: kein Gott ist da außer Allāh) zu den guten Taten?« Der Gesandte Allāhs antwortete: »Sie ist die beste.«“ Die Verschonung vor Schrecken ist in sich schon eine Belohnung. Während die Schrecken der Auferstehung die Ungläubigen lähmen, bleiben die Gläubigen davor sicher; denn im zukünftigen Leben wird sich alles so verhalten, wie sie es erwartet haben. Sie hatten bereits aus der durch die Propheten vermittelte Offenbarung erfahren, dass die Auferstehung stattfindet und eine neue Welt entsteht, wo jeder für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen wird. Stattdessen sind sie zufrieden, weil sie sich auf diesen Tag vorbereitet und sich Mühe gegeben haben, die jetzt ihre Früchte trägt. Darum sind sie weder verwirrt noch bestürzt wie diejenigen, die einen solchen Tag geleugnet haben. (vgl. 6:73; 10:26-27; 14:48; 18:47-49; 20:105-107; 23:101; 28:84; 29:7; 34:37-38; 39:68; 40:40 ; 69:13 und die Anmerkung dazu). ”Wahrlich, mir ist nur befohlen worden, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er geheiligt hat, und Sein sind alle Dinge; und mir ist befohlen worden, einer der Gottergebenen zu sein (27:91) und den Qur’ān zu verlesen.“ Wer also dem rechten Weg folgt, der folgt ihm nur zu seinem eigenen Besten; (wenn) einer irregeht, so sprich: ”Ich bin nur einer der Warner.“ (27:92) Und sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh; Er wird euch Seine Zeichen zeigen, und ihr werdet sie erkennen.“ Und dein Herr ist dessen nicht unachtsam, was ihr tut. (27:93)
an-Naml 27:90
Hier ist die Rede von dem schrecklichen Ereignis des Weltuntergangs, mit dem die massiven, festen und dauerhaften Berge in Brocken zerfallen und wie Wolken im Weltall schweben. In diesem Versblock werden alle Menschen angesprochen, um sich für diesen schweren Tag mit guten Taten auszurüsten. Abū Ḏarr (r) berichtete: ”Ich bat den Gesandten Allāhs, mir einen Rat zu geben. Er sagte: »Fürchte Allāh und lass einer bösen Tat eine gute folgen, um sie zu löschen.« Daraufhin sagte ich: »Gehört "lā Ilāha illa-llāh" (d.h.: kein Gott ist da außer Allāh) zu den guten Taten?« Der Gesandte Allāhs antwortete: »Sie ist die beste.«“ Die Verschonung vor Schrecken ist in sich schon eine Belohnung. Während die Schrecken der Auferstehung die Ungläubigen lähmen, bleiben die Gläubigen davor sicher; denn im zukünftigen Leben wird sich alles so verhalten, wie sie es erwartet haben. Sie hatten bereits aus der durch die Propheten vermittelte Offenbarung erfahren, dass die Auferstehung stattfindet und eine neue Welt entsteht, wo jeder für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen wird. Stattdessen sind sie zufrieden, weil sie sich auf diesen Tag vorbereitet und sich Mühe gegeben haben, die jetzt ihre Früchte trägt. Darum sind sie weder verwirrt noch bestürzt wie diejenigen, die einen solchen Tag geleugnet haben. (vgl. 6:73; 10:26-27; 14:48; 18:47-49; 20:105-107; 23:101; 28:84; 29:7; 34:37-38; 39:68; 40:40 ; 69:13 und die Anmerkung dazu). ”Wahrlich, mir ist nur befohlen worden, dem Herrn dieser Stadt zu dienen, die Er geheiligt hat, und Sein sind alle Dinge; und mir ist befohlen worden, einer der Gottergebenen zu sein (27:91) und den Qur’ān zu verlesen.“ Wer also dem rechten Weg folgt, der folgt ihm nur zu seinem eigenen Besten; (wenn) einer irregeht, so sprich: ”Ich bin nur einer der Warner.“ (27:92) Und sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh; Er wird euch Seine Zeichen zeigen, und ihr werdet sie erkennen.“ Und dein Herr ist dessen nicht unachtsam, was ihr tut. (27:93)
an-Naml 27:91
Unser Prophet (a.s.s.) soll allen Menschen sagen, dass ihm befohlen ist, dem Herrn dieser Stadt Makka zu dienen. Dies berührt nicht im Geringsten die Universalität der Botschaft des Islam. Denn diese Stadt wird hier nicht namentlich genannt, weil sie aus zwei Gründen als solche verstanden wird: Zunächst, weil sich dort das Haus Allāhs, die Al-Ka‘ba, befindet; ferner, dass die Botschaft des Qur’ān dorthin zu Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, herabgesandt wurde, als der Prophet (a.s.s.) und seine Anhänger als Gegner des makkanischen Kultes verfolgt wurden. Ihr Glaube richtete sich nicht gegen den wahren Geist der heiligen Stadt, sondern brachte im Gegenteil gerade diesen Geist wieder zur Geltung, nachdem er von der Götzendienerei und den Lastern der Banū Quraiš überlagert worden war. Hier wird den Banū Quraiš mitgeteilt, dass diese Lehre vom Herrn Makkas selbst stammt, dem Einen wahren Gott, Allāh , Der die Stadt in der Zeit Abrahams selbst geheiligt hatte. Mit dieser Heiligung machte Allāh Makka zu einem sicheren Ort, der frei war von all den Auseinandersetzungen, die in den anderen Orten Arabiens weit verbreitet waren. Dies war zweifellos eine Huld Allāhs für die Makkaner (vgl. 106:3, wo Allāh als "Herr dieses Hauses" bezeichnet wird). Bevor diese eindrucksvolle Sura über die Allmacht Allāhs beendet wird, muss dazu erwähnt werden, dass einige Jahre nach der Offenbarung dieser Verse wunderbare Dinge geschahen, die den Zweifel der Wankelmütigen zerstreuten und das Vertrauen der Gläubigen stärkten. (vgl. 3:96 und die Anmerkung dazu).
al-Qasas 28:1
Sura Al-Qaṣaṣ (Die Geschichte)
(offenbart zu Makka)
88 Āyāt
Der größte Teil dieser Sura wurde in der späten makkanischen Periode offenbart, gerade der Hiǧra vorangehend; sie behandelt den Gegenstand der Offenbarung, und wie die Leute sie bekamen. Aber diese Sura zeigt ebenso neue Standpunke, nämlich wie ein Prophet auf seine Aufgabe vorbereitet wird, obwohl er ein gewöhnlicher Mensch ist. Die Geschichte von Moses (a.s.) wird im Detail erzählt. Allāh verlieh ihm Weisheit und Wissen als er ein reifer junger Mann wurde. Als er noch ein Kind war, wollte Allāh ihn zu einem Seiner Propheten machen. In seiner Jugend betete er zu Allāh um Vergebung und Rechtleitung. In seinem Exil fand er Hilfe und Liebe von seiner Frau und Familie. Als er predigte, stärkte ihn Allāh . Kurzum, Allāhs Gnade ist mit den Propheten von Geburt an. Allāhs Botschaft wird von Leuten wie Pharao, die hochmütig sind, zurückgewiesen. Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, wurde ebenso eine gute Lebensführung gegeben, bevor er zum Propheten berufen wurde. Seine Botschaft wurde ebenfalls von den hochmütigen Makkanern abgelehnt. Diejenigen, die den Frieden im Jenseits wollen, müssen ihre Missetaten bereuen, Glauben haben und Gutes tun; denn alle Wahrheit und Gnade kommt von Allāh . Diejenigen, die sorglos in dieser Welt leben wollen, und sich mit Wohlstand aufblasen, werden das Schicksal von Korah erleiden, der von der Erde verschlungen wurde. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Ṭā Sīn Mīm. (28:1) Das sind die Verse des deutlichen Buches. (28:2) Wir verlesen dir wahrheitsgemäß einen Teil der Geschichte von Moses und Pharao, für Leute, die glauben. (28:3) Wahrlich, Pharao betrug sich hochmütig im Land und spaltete dessen Bewohner in Parteien. Eine Gruppe von ihnen pflegte er zu unterdrücken, indem er ihre Söhne abschlachtete und ihre Frauen am Leben ließ. Wahrlich, er war einer der Unheilstifter! (28:4) Und Wir wollten denen, die im Lande als schwach erachtet wurden, Huld erweisen und sie zu Führern machen und zu Erben einsetzen (28:5) und ihnen die Oberhand im Lande geben und Pharao und Hāmān und ihren Heerscharen durch sie (die Schwachen) das zeigen, was sie befürchteten. (28:6)
Über die Bedeutung dieser arabischen Buchstaben vgl. Erläuterung der Termini (s.u. "Alif").
al-Qasas 28:2
Hier wird auf Verse hingewiesen, die in einem Buch enthalten sind, das in aller Klarheit und ohne jeden Zweifel von jedem verstanden wird. Demnach geht es nicht um ein Menschenwerk, sondern um ein vollkommenes und universales Werk Allāhs. (vgl. 12:1; 26:2 und die Anmerkung dazu).
al-Qasas 28:3
Die Geschichte Moses' beginnt hier im Gegensatz zu allen anderen Stellen mit der Kunde über seine Geburt. Dies, weil die erste Phase seiner Geschichte, mit all ihren unbarmherzigen Umständen, seiner Hilflosigkeit als Kind und der Ohnmacht seines Volkes und ihrer Erniedrigung durch den Pharao zum Hauptziel dieser Sura hinführt. Sie zeigt auf, wie die Allmacht Allāhs daraufhin arbeitet, die Ungerechtigkeit und die Tyrannei allein zu zerschlagen, wenn die Menschen dies nicht zu tun vermögen, und die Unterdrückten und die Gefolterten zu befreien. Und dies war die Lehre, die die unterdrückte muslimische Minderheit in Makka zur Zeit der Offenbarung so dringend benötigte, und die der tyrannischen Mehrheit zur Kenntnis gebracht werden sollte. (vgl. 2:47-59; 7:103-141; 10:75-92; 11:96-99; 17:101-104; l9:51-52; 20:9ff.; 28:36-40 und die Anmerkung dazu).
al-Qasas 28:4
Bevor die eigentliche Geschichte beginnt, werden zuerst die Umstände erläutert, die die Ereignisse begleiteten. Wer dieser Pharao war, ist nicht genau definiert, da nicht die historische Festsetzung das Ziel der qur’ānischen Geschichten darstellt und ihre Bedeutung nicht zu bereichern vermag. Uns genügt, zu wissen, dass diese Ereignisse sich nach der Zeit Yūsufs abspielten, der seinen Vater und seine Brüder hatte nachkommen lassen, und dass diese Kinder Israels die Nachkommen Israels (Jakobs) waren, die sich in Ägypten stark vermehrt und sich zu einem großen Volk entwickelt hatten (vgl. Sura 12). Nachdem Pharao diesen Anteil der Bevölkerung, deren Anzahl auf mehrere hunderttausend angewachsen war, nicht vertreiben konnte, um nicht seine Feinde in den Nachbarländern durch diese zu mehren, suchte er mit üblen Mitteln dieser Gefahr zu begegnen. Er zwang die Kinder Israels, gefahrliche und beschwerliche Arbeiten zu verrichten, erniedrigte sie und folterte sie. Schließlich ging er dazu über, ihre männlichen Kinder zu töten, die weiblichen hingegen am Leben zu lassen, weil durch einen Hellseher des Pharaos übermittelt wurde, dass sein Untergang durch die Hilfe eines Mannes aus dem Volk der Kinder Israels vollzogen werde.
al-Qasas 28:5
Allāh wollte etwas anderes als der Pharao; Sein Plan zielte gerade auf das Gegenteil dessen, was der Tyrann wollte. Hāmān war offensichtlich ein Minister des Pharaos und ist nicht zu verwechseln mit dem Hāmān, der in Esther 3:1 erwähnt wird und ein Minister des Perserkönigs Xerxes (485-464 v.Chr.) war, der Griechenland eroberte. Hāmān ist möglicherweise kein Personenname, sondern eine Analogie zu Pharao. Vielleicht handelt es sich um eine Amtsbezeichnung. Auch eine Parallele zur ägyptischen Gottheit Amon wäre denkbar. Wahrscheinlich ist das im Qur’ān benutzte Wort "Hāmān" die arabisierte Form von "Ha-Amon", die Amtsbezeichnung der ägyptischen Amonspriester. Da zu der betreffenden Zeit in Ägypten der Amonskult vorherrschte, hielt dessen höhster Priester eine Stellung inne, die nur noch von Pharao selbst übertroffen wurde. Diese Vermutung wird durch Pharaos Forderung gestützt, einen hohen Turm bauen zu lassen, von dem aus er zum Gott Moses' hinaufsteigen könne. (vgl. 28:38; 40:36-37). Und Wir gaben der Mutter von Moses ein: ”Säuge ihn; und wenn du für ihn fürchtest, so wirf ihn in den Fluss und fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; denn Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem Gesandten machen.“ (28:7) Und die Angehörigen Pharaos lasen ihn auf, so dass er ihnen zum Feind wurde und Kummer verursachte; denn Pharao und Hāmān und ihre Heerscharen waren Missetäter. (28:8) Und die Frau des Pharao sagte: ”(Er ist) mir und dir eine Augenweide! Tötet ihn nicht. Vielleicht erweist er sich als nützlich für uns, oder wir nehmen ihn als Sohn an.“ Und sie waren ahnungslos. (28:9)
al-Qasas 28:6
Allāh wollte etwas anderes als der Pharao; Sein Plan zielte gerade auf das Gegenteil dessen, was der Tyrann wollte. Hāmān war offensichtlich ein Minister des Pharaos und ist nicht zu verwechseln mit dem Hāmān, der in Esther 3:1 erwähnt wird und ein Minister des Perserkönigs Xerxes (485-464 v.Chr.) war, der Griechenland eroberte. Hāmān ist möglicherweise kein Personenname, sondern eine Analogie zu Pharao. Vielleicht handelt es sich um eine Amtsbezeichnung. Auch eine Parallele zur ägyptischen Gottheit Amon wäre denkbar. Wahrscheinlich ist das im Qur’ān benutzte Wort "Hāmān" die arabisierte Form von "Ha-Amon", die Amtsbezeichnung der ägyptischen Amonspriester. Da zu der betreffenden Zeit in Ägypten der Amonskult vorherrschte, hielt dessen höhster Priester eine Stellung inne, die nur noch von Pharao selbst übertroffen wurde. Diese Vermutung wird durch Pharaos Forderung gestützt, einen hohen Turm bauen zu lassen, von dem aus er zum Gott Moses' hinaufsteigen könne. (vgl. 28:38; 40:36-37). Und Wir gaben der Mutter von Moses ein: ”Säuge ihn; und wenn du für ihn fürchtest, so wirf ihn in den Fluss und fürchte dich nicht und betrübe dich nicht; denn Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem Gesandten machen.“ (28:7) Und die Angehörigen Pharaos lasen ihn auf, so dass er ihnen zum Feind wurde und Kummer verursachte; denn Pharao und Hāmān und ihre Heerscharen waren Missetäter. (28:8) Und die Frau des Pharao sagte: ”(Er ist) mir und dir eine Augenweide! Tötet ihn nicht. Vielleicht erweist er sich als nützlich für uns, oder wir nehmen ihn als Sohn an.“ Und sie waren ahnungslos. (28:9)
al-Qasas 28:7
Nach der Lehre des Qur’ān und der einhelligen Meinung aller Kommentatoren war die Mutter von Moses keine Prophetin, sondern eine rechtschaffene Dienerin Allāhs, die die göttlichen Eingaben durch Inspiration empfing (vgl. 12:109; 16:43; 21:7 und die Anmerkung dazu). Unter welchen Umständen der Sohn geboren wurde, der später unter dem Namen Moses bekannt werden sollte, ist hier ausgelassen worden. Die ägyptischen Hebammen hatten die Anweisung bekommen, alle neugeborenen Jungen zu töten (vgl. oben 28:4). Moses wurde vor ihnen gerettet, und die Mutter begann, das Kind zu stillen. Als jedoch die Gefahr bestand, dass der Sachverhalt bekannt würde, legte sie ihn in einen Kasten oder Korb und ließ ihn auf dem Nil treiben. Er trieb am Königspalast vorbei und wurde dort gefunden; ihm wurde der Name "Moses" gegeben, der in der altägyptischen Sprache soviel wie "ich zog ihn aus dem Wasser" bedeutet. Wie aus dem nächsten Vers sowie aus 66:11 hervorgeht, war es Pharaos eigene Frau, die ihn fand. Sie wurde von Allāh dazu veranlasst, ihn aufzulesen. Der kleine Moses war lieblich anzuschauen, und der Pharao hatte allem Anschein nach keinen Sohn. Durch Allāhs Allmacht ergriff die Liebe sowohl das Herz der Frau als auch des Pharaos (vgl. 20:39). Später hatte die Mutter von Moses keinen Grund zur Trauer und Sorge (vgl. unten 28:10-13); denn ihr Kind wuchs unter ihrer liebevollen Obhut heran und wurde später einer der bedeutendsten Gesandten Allāhs. Ausgerechnet der Junge, durch dessen Hände den Untergang des Pharao und seines Reiches herbeigeführt werden sollte. Dies war der Plan der göttlichen Vorsehung. Und das Herz von Moses' Mutter war (von jeder Hoffnung) entleert. Fast hätte sie ihr Geheimnis preisgegeben, wenn Wir nicht ihr Herz gestärkt hätten, damit sie am Glauben festhielte. (28:10) Sie sagte zu seiner Schwester: ”Spüre ihm nach.“ So beobachtete sie ihn von weitem; und jene ahnten nichts. (28:11) Und vordem hatten Wir ihm die Ammen verwehrt. Da sagte sie (seine Schwester): ”Soll ich euch eine Familie nennen, wo man ihn für euch aufziehen und ihm wohlgesinnt sein würde?“ (28:12) Dann gaben Wir ihn seiner Mutter zurück, damit ihr Auge mit Freude erfüllt würde und damit sie sich nicht grämte und damit sie wissen sollte, dass Allāhs Verheißung wahr ist. Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. (28:13)
al-Qasas 28:8
Nach der Lehre des Qur’ān und der einhelligen Meinung aller Kommentatoren war die Mutter von Moses keine Prophetin, sondern eine rechtschaffene Dienerin Allāhs, die die göttlichen Eingaben durch Inspiration empfing (vgl. 12:109; 16:43; 21:7 und die Anmerkung dazu). Unter welchen Umständen der Sohn geboren wurde, der später unter dem Namen Moses bekannt werden sollte, ist hier ausgelassen worden. Die ägyptischen Hebammen hatten die Anweisung bekommen, alle neugeborenen Jungen zu töten (vgl. oben 28:4). Moses wurde vor ihnen gerettet, und die Mutter begann, das Kind zu stillen. Als jedoch die Gefahr bestand, dass der Sachverhalt bekannt würde, legte sie ihn in einen Kasten oder Korb und ließ ihn auf dem Nil treiben. Er trieb am Königspalast vorbei und wurde dort gefunden; ihm wurde der Name "Moses" gegeben, der in der altägyptischen Sprache soviel wie "ich zog ihn aus dem Wasser" bedeutet. Wie aus dem nächsten Vers sowie aus 66:11 hervorgeht, war es Pharaos eigene Frau, die ihn fand. Sie wurde von Allāh dazu veranlasst, ihn aufzulesen. Der kleine Moses war lieblich anzuschauen, und der Pharao hatte allem Anschein nach keinen Sohn. Durch Allāhs Allmacht ergriff die Liebe sowohl das Herz der Frau als auch des Pharaos (vgl. 20:39). Später hatte die Mutter von Moses keinen Grund zur Trauer und Sorge (vgl. unten 28:10-13); denn ihr Kind wuchs unter ihrer liebevollen Obhut heran und wurde später einer der bedeutendsten Gesandten Allāhs. Ausgerechnet der Junge, durch dessen Hände den Untergang des Pharao und seines Reiches herbeigeführt werden sollte. Dies war der Plan der göttlichen Vorsehung. Und das Herz von Moses' Mutter war (von jeder Hoffnung) entleert. Fast hätte sie ihr Geheimnis preisgegeben, wenn Wir nicht ihr Herz gestärkt hätten, damit sie am Glauben festhielte. (28:10) Sie sagte zu seiner Schwester: ”Spüre ihm nach.“ So beobachtete sie ihn von weitem; und jene ahnten nichts. (28:11) Und vordem hatten Wir ihm die Ammen verwehrt. Da sagte sie (seine Schwester): ”Soll ich euch eine Familie nennen, wo man ihn für euch aufziehen und ihm wohlgesinnt sein würde?“ (28:12) Dann gaben Wir ihn seiner Mutter zurück, damit ihr Auge mit Freude erfüllt würde und damit sie sich nicht grämte und damit sie wissen sollte, dass Allāhs Verheißung wahr ist. Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. (28:13)
al-Qasas 28:9
Nach der Lehre des Qur’ān und der einhelligen Meinung aller Kommentatoren war die Mutter von Moses keine Prophetin, sondern eine rechtschaffene Dienerin Allāhs, die die göttlichen Eingaben durch Inspiration empfing (vgl. 12:109; 16:43; 21:7 und die Anmerkung dazu). Unter welchen Umständen der Sohn geboren wurde, der später unter dem Namen Moses bekannt werden sollte, ist hier ausgelassen worden. Die ägyptischen Hebammen hatten die Anweisung bekommen, alle neugeborenen Jungen zu töten (vgl. oben 28:4). Moses wurde vor ihnen gerettet, und die Mutter begann, das Kind zu stillen. Als jedoch die Gefahr bestand, dass der Sachverhalt bekannt würde, legte sie ihn in einen Kasten oder Korb und ließ ihn auf dem Nil treiben. Er trieb am Königspalast vorbei und wurde dort gefunden; ihm wurde der Name "Moses" gegeben, der in der altägyptischen Sprache soviel wie "ich zog ihn aus dem Wasser" bedeutet. Wie aus dem nächsten Vers sowie aus 66:11 hervorgeht, war es Pharaos eigene Frau, die ihn fand. Sie wurde von Allāh dazu veranlasst, ihn aufzulesen. Der kleine Moses war lieblich anzuschauen, und der Pharao hatte allem Anschein nach keinen Sohn. Durch Allāhs Allmacht ergriff die Liebe sowohl das Herz der Frau als auch des Pharaos (vgl. 20:39). Später hatte die Mutter von Moses keinen Grund zur Trauer und Sorge (vgl. unten 28:10-13); denn ihr Kind wuchs unter ihrer liebevollen Obhut heran und wurde später einer der bedeutendsten Gesandten Allāhs. Ausgerechnet der Junge, durch dessen Hände den Untergang des Pharao und seines Reiches herbeigeführt werden sollte. Dies war der Plan der göttlichen Vorsehung. Und das Herz von Moses' Mutter war (von jeder Hoffnung) entleert. Fast hätte sie ihr Geheimnis preisgegeben, wenn Wir nicht ihr Herz gestärkt hätten, damit sie am Glauben festhielte. (28:10) Sie sagte zu seiner Schwester: ”Spüre ihm nach.“ So beobachtete sie ihn von weitem; und jene ahnten nichts. (28:11) Und vordem hatten Wir ihm die Ammen verwehrt. Da sagte sie (seine Schwester): ”Soll ich euch eine Familie nennen, wo man ihn für euch aufziehen und ihm wohlgesinnt sein würde?“ (28:12) Dann gaben Wir ihn seiner Mutter zurück, damit ihr Auge mit Freude erfüllt würde und damit sie sich nicht grämte und damit sie wissen sollte, dass Allāhs Verheißung wahr ist. Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. (28:13)
al-Qasas 28:10
Das Herz der Moses' Mutter konnte die Leere, die durch die Trennung von ihrem Kind entstanden war, kaum aushalten. Durch ihre anhaltenden mütterlichen Sorgen über ihr Kind war ihre Geduld zu Ende und hätte sie sich bald in der Öffentlichkeit verraten. Nach den historischen Überlieferungen war es seine Schwester Maryam, die ihm nachspüren sollte; sie war ca. 10 Jahre alt. Moses weigerte sich durch die Macht Allāhs, die Brust der ihm zur Verfügung gestellten Milchammen zu nehmen. Das Verhalten des Kindes war besorgniserregend für seine Betreuer im Königspalast. Als sie ratlos zuschauten und die Nachricht durch die Stadt wie ein Lauffeuer ging, erschien Miriam, seine Schwester, in deren Umgebung und machte ihnen den oben genannten Vorschlag, den der "Palast" auch in seiner Not sofort akzeptierte. So kam Moses schließlich doch noch in den Genuss der Milch seiner eigenen Mutter. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Und als er seine Vollkraft erreicht hatte und reif geworden war, verliehen Wir ihm Weisheit und Wissen; so belohnen Wir jene, die Gutes tun. (28:14) Und er betrat die Stadt um eine Zeit, da ihre Bewohner in einem Zustand der Unachtsamkeit waren; und er fand da zwei Männer, die miteinander kämpften. Der eine war von seiner eigenen Partei und der andere von seinen Feinden. Jener, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von seinen Feinden war. So schlug Moses ihn zurück; doch es führte zu seinem Tod. Er sagte: ”Das ist ein Werk Satans; er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer.“ (28:15) Er sagte: ”Mein Herr, ich habe mir selbst Unrecht getan, so vergib mir.“ So verzieh Er ihm; denn Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige. (28:16) Er sagte: ”Mein Herr, da Du mir gnädig gewesen bist, will ich niemals ein Helfer der Sünder sein.“ (28:17)
al-Qasas 28:11
Das Herz der Moses' Mutter konnte die Leere, die durch die Trennung von ihrem Kind entstanden war, kaum aushalten. Durch ihre anhaltenden mütterlichen Sorgen über ihr Kind war ihre Geduld zu Ende und hätte sie sich bald in der Öffentlichkeit verraten. Nach den historischen Überlieferungen war es seine Schwester Maryam, die ihm nachspüren sollte; sie war ca. 10 Jahre alt. Moses weigerte sich durch die Macht Allāhs, die Brust der ihm zur Verfügung gestellten Milchammen zu nehmen. Das Verhalten des Kindes war besorgniserregend für seine Betreuer im Königspalast. Als sie ratlos zuschauten und die Nachricht durch die Stadt wie ein Lauffeuer ging, erschien Miriam, seine Schwester, in deren Umgebung und machte ihnen den oben genannten Vorschlag, den der "Palast" auch in seiner Not sofort akzeptierte. So kam Moses schließlich doch noch in den Genuss der Milch seiner eigenen Mutter. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Und als er seine Vollkraft erreicht hatte und reif geworden war, verliehen Wir ihm Weisheit und Wissen; so belohnen Wir jene, die Gutes tun. (28:14) Und er betrat die Stadt um eine Zeit, da ihre Bewohner in einem Zustand der Unachtsamkeit waren; und er fand da zwei Männer, die miteinander kämpften. Der eine war von seiner eigenen Partei und der andere von seinen Feinden. Jener, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von seinen Feinden war. So schlug Moses ihn zurück; doch es führte zu seinem Tod. Er sagte: ”Das ist ein Werk Satans; er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer.“ (28:15) Er sagte: ”Mein Herr, ich habe mir selbst Unrecht getan, so vergib mir.“ So verzieh Er ihm; denn Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige. (28:16) Er sagte: ”Mein Herr, da Du mir gnädig gewesen bist, will ich niemals ein Helfer der Sünder sein.“ (28:17)
al-Qasas 28:12
Das Herz der Moses' Mutter konnte die Leere, die durch die Trennung von ihrem Kind entstanden war, kaum aushalten. Durch ihre anhaltenden mütterlichen Sorgen über ihr Kind war ihre Geduld zu Ende und hätte sie sich bald in der Öffentlichkeit verraten. Nach den historischen Überlieferungen war es seine Schwester Maryam, die ihm nachspüren sollte; sie war ca. 10 Jahre alt. Moses weigerte sich durch die Macht Allāhs, die Brust der ihm zur Verfügung gestellten Milchammen zu nehmen. Das Verhalten des Kindes war besorgniserregend für seine Betreuer im Königspalast. Als sie ratlos zuschauten und die Nachricht durch die Stadt wie ein Lauffeuer ging, erschien Miriam, seine Schwester, in deren Umgebung und machte ihnen den oben genannten Vorschlag, den der "Palast" auch in seiner Not sofort akzeptierte. So kam Moses schließlich doch noch in den Genuss der Milch seiner eigenen Mutter. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Und als er seine Vollkraft erreicht hatte und reif geworden war, verliehen Wir ihm Weisheit und Wissen; so belohnen Wir jene, die Gutes tun. (28:14) Und er betrat die Stadt um eine Zeit, da ihre Bewohner in einem Zustand der Unachtsamkeit waren; und er fand da zwei Männer, die miteinander kämpften. Der eine war von seiner eigenen Partei und der andere von seinen Feinden. Jener, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von seinen Feinden war. So schlug Moses ihn zurück; doch es führte zu seinem Tod. Er sagte: ”Das ist ein Werk Satans; er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer.“ (28:15) Er sagte: ”Mein Herr, ich habe mir selbst Unrecht getan, so vergib mir.“ So verzieh Er ihm; denn Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige. (28:16) Er sagte: ”Mein Herr, da Du mir gnädig gewesen bist, will ich niemals ein Helfer der Sünder sein.“ (28:17)
al-Qasas 28:13
Das Herz der Moses' Mutter konnte die Leere, die durch die Trennung von ihrem Kind entstanden war, kaum aushalten. Durch ihre anhaltenden mütterlichen Sorgen über ihr Kind war ihre Geduld zu Ende und hätte sie sich bald in der Öffentlichkeit verraten. Nach den historischen Überlieferungen war es seine Schwester Maryam, die ihm nachspüren sollte; sie war ca. 10 Jahre alt. Moses weigerte sich durch die Macht Allāhs, die Brust der ihm zur Verfügung gestellten Milchammen zu nehmen. Das Verhalten des Kindes war besorgniserregend für seine Betreuer im Königspalast. Als sie ratlos zuschauten und die Nachricht durch die Stadt wie ein Lauffeuer ging, erschien Miriam, seine Schwester, in deren Umgebung und machte ihnen den oben genannten Vorschlag, den der "Palast" auch in seiner Not sofort akzeptierte. So kam Moses schließlich doch noch in den Genuss der Milch seiner eigenen Mutter. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Und als er seine Vollkraft erreicht hatte und reif geworden war, verliehen Wir ihm Weisheit und Wissen; so belohnen Wir jene, die Gutes tun. (28:14) Und er betrat die Stadt um eine Zeit, da ihre Bewohner in einem Zustand der Unachtsamkeit waren; und er fand da zwei Männer, die miteinander kämpften. Der eine war von seiner eigenen Partei und der andere von seinen Feinden. Jener, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von seinen Feinden war. So schlug Moses ihn zurück; doch es führte zu seinem Tod. Er sagte: ”Das ist ein Werk Satans; er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer.“ (28:15) Er sagte: ”Mein Herr, ich habe mir selbst Unrecht getan, so vergib mir.“ So verzieh Er ihm; denn Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige. (28:16) Er sagte: ”Mein Herr, da Du mir gnädig gewesen bist, will ich niemals ein Helfer der Sünder sein.“ (28:17)
al-Qasas 28:14
Oben in 28:10-13 haben wir unsere Erfahrung mit der Geschichte des Kindes Moses gemacht, und hier erleben wir durch einen weiten Sprung, wie es ihm ging, als er seine Vollkraft erreicht hatte, die von den Anthropologen zwischen 18 und 30 Jahren errechnet wird. Sowohl durch das Wissen und die Weisheit, die Allāh ihm verlieh, als auch durch die Verbindung zu seinen Eltern lernte Moses die Lehren seiner Vorfahren Yūsuf, Jakob, Isaak und Abraham kennen (Was die Belehrung des Menschen angeht, vgl. 2:31, die Anmerkung dazu und die Einleitung des Titels: "Islam für Schüler", Islamische Bibliothek).
al-Qasas 28:15
Moses Absicht war nicht, den Ägypter zu töten, sondern ihn zu schlagen, um den Mann von den Kindern Israels aus seiner Gewalt zu befreien. In der Tat aber tötete er ihn. Dies war auf mehrfache Weise ein unglücklicher Ausgang. Einmal hatte er die Stadt heimlich besucht; er hatte für Schwache und Verachtete Partei ergriffen; und schließlich hatte er einen Ägypter getötet. Er war voller Bedauern über diese Tat und bat Allāh um Hilfe und Vergebung. (vgl. 20:9-10; 20:40-44; 26:21 und die Anmerkung dazu). Dann wurde er in der Stadt furchtsam und auf der Hut; und siehe, jener, der ihn zuvor um Hilfe gerufen hatte, schrie nach ihm um Beistand. Da sagte Moses zu ihm: ”Du bist offensichtlich auf dem falschen Weg.“ (28:18) Und als er sich (dann doch) entschloss, Hand an den Mann zu legen, der ihrer beider Feind war, sagte dieser: ”O Moses, willst du mich töten, so wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du versuchst nur, ein Tyrann im Land zu werden, und du willst kein Friedensstifter sein.“ (28:19)
al-Qasas 28:16
Moses Absicht war nicht, den Ägypter zu töten, sondern ihn zu schlagen, um den Mann von den Kindern Israels aus seiner Gewalt zu befreien. In der Tat aber tötete er ihn. Dies war auf mehrfache Weise ein unglücklicher Ausgang. Einmal hatte er die Stadt heimlich besucht; er hatte für Schwache und Verachtete Partei ergriffen; und schließlich hatte er einen Ägypter getötet. Er war voller Bedauern über diese Tat und bat Allāh um Hilfe und Vergebung. (vgl. 20:9-10; 20:40-44; 26:21 und die Anmerkung dazu). Dann wurde er in der Stadt furchtsam und auf der Hut; und siehe, jener, der ihn zuvor um Hilfe gerufen hatte, schrie nach ihm um Beistand. Da sagte Moses zu ihm: ”Du bist offensichtlich auf dem falschen Weg.“ (28:18) Und als er sich (dann doch) entschloss, Hand an den Mann zu legen, der ihrer beider Feind war, sagte dieser: ”O Moses, willst du mich töten, so wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du versuchst nur, ein Tyrann im Land zu werden, und du willst kein Friedensstifter sein.“ (28:19)
al-Qasas 28:17
Moses Absicht war nicht, den Ägypter zu töten, sondern ihn zu schlagen, um den Mann von den Kindern Israels aus seiner Gewalt zu befreien. In der Tat aber tötete er ihn. Dies war auf mehrfache Weise ein unglücklicher Ausgang. Einmal hatte er die Stadt heimlich besucht; er hatte für Schwache und Verachtete Partei ergriffen; und schließlich hatte er einen Ägypter getötet. Er war voller Bedauern über diese Tat und bat Allāh um Hilfe und Vergebung. (vgl. 20:9-10; 20:40-44; 26:21 und die Anmerkung dazu). Dann wurde er in der Stadt furchtsam und auf der Hut; und siehe, jener, der ihn zuvor um Hilfe gerufen hatte, schrie nach ihm um Beistand. Da sagte Moses zu ihm: ”Du bist offensichtlich auf dem falschen Weg.“ (28:18) Und als er sich (dann doch) entschloss, Hand an den Mann zu legen, der ihrer beider Feind war, sagte dieser: ”O Moses, willst du mich töten, so wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du versuchst nur, ein Tyrann im Land zu werden, und du willst kein Friedensstifter sein.“ (28:19)
al-Qasas 28:18
Moses rechnete nicht mit einer solchen Umwandlung gegen ihn. Verärgert über den streitsüchtigen Charakter seines Landsmannes, distanzierte er sich von ihm. Als Moses wiederum in Betracht zog, dass die Ägypter ungerecht und Feinde der Kinder Israels überaupt waren, wollte er noch einmal eingreifen. Aber da erhielt er eine zweifache Warnung, eine von dem kämpfenden Ägypter und die andere von einem Mann, der ihm freundlich gesinnt war. (vgl. unten 28:20) (vgl. ferner 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Da kam ein Mann vom äußersten Ende der Stadt angelaufen. Er sagte: ”O Moses, die Vornehmen beraten sich gegen dich, um dich zu töten. Darum mache dich fort; denn ich rate dir gut.“ (28:20)
al-Qasas 28:20
Hier handelt es sich um einen Mann aus dem königlichen Palast, der seinen Glauben geheimhielt. Moses' einzige Überlebensmöglichkeit bestand also darin, den Machtbereich der ägyptischen Regierung zu verlassen. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Da zog er furchtsam aus ihr hinaus und spähte umher. Er sagte: ”Mein Herr, rette mich vor dem ungerechten Volk.“ (28:21) Und als er sich in Richtung Madyan begab, sagte er: ”Ich hoffe, mein Herr wird mich auf den rechten Weg leiten.“ (28:22) Als er zum Wasser von Madyan kam, fand er dort eine Schar von Leuten, die (ihr Vieh) tränkten. Und neben ihnen fand er zwei Frauen, die (ihr Vieh) zurückhielten. Er sagte: ”Was ist mit euch?“ Sie sagten: ”Wir können (unser Vieh) nicht eher tränken, als bis die Hirten (ihre Herden) fortgetrieben haben, und unser Vater ist ein hochbetagter Greis.“ (28:23) Da tränkte er (ihre Herde) für sie. Dann zog er sich in den Schatten zurück und sagte: ”Mein Herr, ich bedarf des Guten, was immer es (auch) sei, das Du auf mich herab senden magst.“ (28:24)
al-Qasas 28:21
Moses entschied sich also für das Leben im Exil. Er wusste jedoch nicht, wohin er sich wenden sollte. Allāhs Fügung trieb ihn jedoch nach Madyan, der Stadt des Propheten Šu‘aib (a.s.), acht Tage Fußmarsch von Ägypten entfernt; sie wurde nach Madyan, dem Sohn Abrahams benannt. Die Bewohner der Stadt waren Araber von der Volksgruppe der Amoriter, die ethnisch und sprachlich mit den Kindern Israels engverwandt waren. Das erste Ziel eines Wüstenwanderers ist gewöhnlich eine Wasserquelle, von der man seinen Durst stillt, und bei der er menschliche Gesellschaft finden kann. Als Moses dorthin kam, fand, dass die Hirten ihre Herden zur Tränke führten. Ihm als einem Fremden stand es nicht zu, sich dazwischenzudrängen. Er wartete und bemerkte zwei junge Mädchen, die ebenfalls mit ihren Tieren warteten, um diese zu tränken. Er half den beiden so, wie dies der Text beschreibt. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Und eine der beiden (Frauen) kam zu ihm gelaufen voller Scham. Sie sagte: ”Siehe, mein Vater lädt dich ein, damit er dich dafür belohnen kann, dass du unser Vieh getränkt hast.“ Als er nun zu ihm kam und ihm seine Geschichte erzählte, sagte er: ”Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entronnen.“ (28:25) Da sagte eine der beiden (Frauen): ”O mein Vater, stell ihn in deinen Dienst ein; denn der beste Mann, den du einstellen kannst, ist wahrlich der, der stark und ehrlich ist.“ (28:26) Er sagte: ”Ich will dir eine von diesen meinen zwei Töchtern zur Frau geben unter der Bedingung, dass du dich mir auf acht Jahre zum Dienst verpflichtest. Willst du dann zehn (Jahre) vollmachen, so steht es bei dir. Ich möchte aber nicht hart zu dir sein; du wirst in mir, so Allāh will, einen rechtschaffenen (Mann) finden. (28:27) Er sagte: ”Das sei zwischen mir und dir (abgemacht). Welche der beiden Fristen ich auch erfülle - es soll mich kein Vorwurf treffen; und Allāh ist Zeuge dessen, was wir sagen.“ (28:28)
al-Qasas 28:22
Moses entschied sich also für das Leben im Exil. Er wusste jedoch nicht, wohin er sich wenden sollte. Allāhs Fügung trieb ihn jedoch nach Madyan, der Stadt des Propheten Šu‘aib (a.s.), acht Tage Fußmarsch von Ägypten entfernt; sie wurde nach Madyan, dem Sohn Abrahams benannt. Die Bewohner der Stadt waren Araber von der Volksgruppe der Amoriter, die ethnisch und sprachlich mit den Kindern Israels engverwandt waren. Das erste Ziel eines Wüstenwanderers ist gewöhnlich eine Wasserquelle, von der man seinen Durst stillt, und bei der er menschliche Gesellschaft finden kann. Als Moses dorthin kam, fand, dass die Hirten ihre Herden zur Tränke führten. Ihm als einem Fremden stand es nicht zu, sich dazwischenzudrängen. Er wartete und bemerkte zwei junge Mädchen, die ebenfalls mit ihren Tieren warteten, um diese zu tränken. Er half den beiden so, wie dies der Text beschreibt. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Und eine der beiden (Frauen) kam zu ihm gelaufen voller Scham. Sie sagte: ”Siehe, mein Vater lädt dich ein, damit er dich dafür belohnen kann, dass du unser Vieh getränkt hast.“ Als er nun zu ihm kam und ihm seine Geschichte erzählte, sagte er: ”Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entronnen.“ (28:25) Da sagte eine der beiden (Frauen): ”O mein Vater, stell ihn in deinen Dienst ein; denn der beste Mann, den du einstellen kannst, ist wahrlich der, der stark und ehrlich ist.“ (28:26) Er sagte: ”Ich will dir eine von diesen meinen zwei Töchtern zur Frau geben unter der Bedingung, dass du dich mir auf acht Jahre zum Dienst verpflichtest. Willst du dann zehn (Jahre) vollmachen, so steht es bei dir. Ich möchte aber nicht hart zu dir sein; du wirst in mir, so Allāh will, einen rechtschaffenen (Mann) finden. (28:27) Er sagte: ”Das sei zwischen mir und dir (abgemacht). Welche der beiden Fristen ich auch erfülle - es soll mich kein Vorwurf treffen; und Allāh ist Zeuge dessen, was wir sagen.“ (28:28)
al-Qasas 28:23
Moses entschied sich also für das Leben im Exil. Er wusste jedoch nicht, wohin er sich wenden sollte. Allāhs Fügung trieb ihn jedoch nach Madyan, der Stadt des Propheten Šu‘aib (a.s.), acht Tage Fußmarsch von Ägypten entfernt; sie wurde nach Madyan, dem Sohn Abrahams benannt. Die Bewohner der Stadt waren Araber von der Volksgruppe der Amoriter, die ethnisch und sprachlich mit den Kindern Israels engverwandt waren. Das erste Ziel eines Wüstenwanderers ist gewöhnlich eine Wasserquelle, von der man seinen Durst stillt, und bei der er menschliche Gesellschaft finden kann. Als Moses dorthin kam, fand, dass die Hirten ihre Herden zur Tränke führten. Ihm als einem Fremden stand es nicht zu, sich dazwischenzudrängen. Er wartete und bemerkte zwei junge Mädchen, die ebenfalls mit ihren Tieren warteten, um diese zu tränken. Er half den beiden so, wie dies der Text beschreibt. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Und eine der beiden (Frauen) kam zu ihm gelaufen voller Scham. Sie sagte: ”Siehe, mein Vater lädt dich ein, damit er dich dafür belohnen kann, dass du unser Vieh getränkt hast.“ Als er nun zu ihm kam und ihm seine Geschichte erzählte, sagte er: ”Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entronnen.“ (28:25) Da sagte eine der beiden (Frauen): ”O mein Vater, stell ihn in deinen Dienst ein; denn der beste Mann, den du einstellen kannst, ist wahrlich der, der stark und ehrlich ist.“ (28:26) Er sagte: ”Ich will dir eine von diesen meinen zwei Töchtern zur Frau geben unter der Bedingung, dass du dich mir auf acht Jahre zum Dienst verpflichtest. Willst du dann zehn (Jahre) vollmachen, so steht es bei dir. Ich möchte aber nicht hart zu dir sein; du wirst in mir, so Allāh will, einen rechtschaffenen (Mann) finden. (28:27) Er sagte: ”Das sei zwischen mir und dir (abgemacht). Welche der beiden Fristen ich auch erfülle - es soll mich kein Vorwurf treffen; und Allāh ist Zeuge dessen, was wir sagen.“ (28:28)
al-Qasas 28:24
Moses entschied sich also für das Leben im Exil. Er wusste jedoch nicht, wohin er sich wenden sollte. Allāhs Fügung trieb ihn jedoch nach Madyan, der Stadt des Propheten Šu‘aib (a.s.), acht Tage Fußmarsch von Ägypten entfernt; sie wurde nach Madyan, dem Sohn Abrahams benannt. Die Bewohner der Stadt waren Araber von der Volksgruppe der Amoriter, die ethnisch und sprachlich mit den Kindern Israels engverwandt waren. Das erste Ziel eines Wüstenwanderers ist gewöhnlich eine Wasserquelle, von der man seinen Durst stillt, und bei der er menschliche Gesellschaft finden kann. Als Moses dorthin kam, fand, dass die Hirten ihre Herden zur Tränke führten. Ihm als einem Fremden stand es nicht zu, sich dazwischenzudrängen. Er wartete und bemerkte zwei junge Mädchen, die ebenfalls mit ihren Tieren warteten, um diese zu tränken. Er half den beiden so, wie dies der Text beschreibt. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Und eine der beiden (Frauen) kam zu ihm gelaufen voller Scham. Sie sagte: ”Siehe, mein Vater lädt dich ein, damit er dich dafür belohnen kann, dass du unser Vieh getränkt hast.“ Als er nun zu ihm kam und ihm seine Geschichte erzählte, sagte er: ”Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entronnen.“ (28:25) Da sagte eine der beiden (Frauen): ”O mein Vater, stell ihn in deinen Dienst ein; denn der beste Mann, den du einstellen kannst, ist wahrlich der, der stark und ehrlich ist.“ (28:26) Er sagte: ”Ich will dir eine von diesen meinen zwei Töchtern zur Frau geben unter der Bedingung, dass du dich mir auf acht Jahre zum Dienst verpflichtest. Willst du dann zehn (Jahre) vollmachen, so steht es bei dir. Ich möchte aber nicht hart zu dir sein; du wirst in mir, so Allāh will, einen rechtschaffenen (Mann) finden. (28:27) Er sagte: ”Das sei zwischen mir und dir (abgemacht). Welche der beiden Fristen ich auch erfülle - es soll mich kein Vorwurf treffen; und Allāh ist Zeuge dessen, was wir sagen.“ (28:28)
al-Qasas 28:25
Der Inhalt dieses Textblocks gibt die Auskunft darüber, wie die Geschichte des Moses in Madyan weiterging (vgl. oben 28:21-24). Hierzu ist nur noch folgendes zu bemerken: 1. Der Ausdruck ”Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entronnen“ weist daraufhin, dass Pharao damals keine Macht über das Gebiet von Madyan besaß. 2. Ein Vormund darf seinen Schützling einem Mann zur Ehe anbieten. Dies geschah z.B. zur Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, als ‘Umar (r) seine Tocher Ḥafṣa dem Propheten (a.s.s.) zur Ehe anbot. Eine andere Frau bot sich selbst dem Propheten zur Ehe an, und zwar mit den Worten: ”Ich möchte mich dir schenken!“ Demnach darf auch die Frau sich selbst einem Mann zur Ehe anbieten. 3. Eine Eheschließung kann durch eine Gegenleistung geschlossen werden, was auch in der islamischen Gesetzgebung anerkannt ist. Dies wird aus der Sunna ersichtlich, wonach der Prophet (a.s.s.) einen Heiratswilligen, der der Braut keine Morgengabe schenken konnte, gefragt hat: ”Was hast du vom Qur’ān auswendig gelernt?“ Er antwortete: ”Die Sura "Al-Baqara" (Die Kuh), und die nächste Sura.“ Daraufhin erwiderte der Prophet: ”Dann lehre sie zwanzig Verse davon.“ Dadurch war der Heiratswillige dazu verpflichtet, als Lehrer im Dienst seiner Frau tätig zu sein. 4. Aus dem Verlauf der Ereignisse in diesen beiden Versblöcken 28:21-24 und 28:25-28 kann man davon ausgehen, dass es seiner Zeit um eine freie und aufgeschlossene Gesellschaft handelt, in der Frauen abmühten, ihre Herde unter dem Gedränge der Männer zu tränken. Dennoch waren sie nicht schamlos; denn eine der beiden Frauen kam zu Moses gelaufen "in voller Scham" (vgl. 28:25) (Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) betonte, dass die Scham zum Glauben gehört). Die Frau besaß damals die freie Meinungsäußerung, indem sie sagte: ”O mein Vater, stell ihn in deinen Dienst ein; denn der beste Mann, den du einstellen kannst, ist wahrlich der, der stark und ehrlich ist.“ Nach ihrer Äußerung kann man vermuten, dass Moses der jungen Frau gefiel und durch seine Präsenz im Haus die Heirat mit einer der beiden Töchter eingeleitet werden kann. Bei all diesen Gedanken dürfen wir nicht außeracht lassen, dass sich die derartige Freiheit auf einem Gebiet abspielte, auf dem ein Prophet Allāhs lebte und den Ehevertrag für seine Tochter mit den Worten schloss: ” ... und Allāh ist Zeuge dessen, was wir sagen.“ Wir finden ferner heraus, dass die gesellschaftliche Freiheit in Madyan nicht gegen die damals herrschenden Gebote des Glaubens stieß. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Als Moses nun die Frist erfüllt hatte und mit seinen Angehörigen reiste, gewahrte er an der Seite des Berges ein Feuer. Er sagte zu seinen Angehörigen: ”Bleibt hier, ich habe ein Feuer wahrgenommen; vielleicht kann ich euch eine Nachricht von dort bringen oder eine Feuersglut, so dass ihr euch wärmen könnt.“ (28:29) Und als er zu ihm kam, da wurde er von der rechten Seite des Tales am gesegneten Ort aus dem Baum angerufen: ”O Moses, wahrlich, Ich bin Allāh, der Herr der Welten. (28:30) Und wirf deinen Stock hin.“ Als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Riesenschlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. ”O Moses, tritt vor und fürchte dich nicht; denn du gehörst zu jenen, die in Sicherheit sind. (28:31) Steck deine Hand in deinen Hemdschlitz; sie wird ohne Übel weiß hervorkommen; und zieh deinen Arm an dich, um die Ängstlichkeit von dir zu jagen. Das sollen zwei Beweise von deinem Herrn für Pharao und seine Vornehmen sein; denn sie sind ein frevelndes Volk.“ (28:32)
al-Qasas 28:26
Der Inhalt dieses Textblocks gibt die Auskunft darüber, wie die Geschichte des Moses in Madyan weiterging (vgl. oben 28:21-24). Hierzu ist nur noch folgendes zu bemerken: 1. Der Ausdruck ”Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entronnen“ weist daraufhin, dass Pharao damals keine Macht über das Gebiet von Madyan besaß. 2. Ein Vormund darf seinen Schützling einem Mann zur Ehe anbieten. Dies geschah z.B. zur Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, als ‘Umar (r) seine Tocher Ḥafṣa dem Propheten (a.s.s.) zur Ehe anbot. Eine andere Frau bot sich selbst dem Propheten zur Ehe an, und zwar mit den Worten: ”Ich möchte mich dir schenken!“ Demnach darf auch die Frau sich selbst einem Mann zur Ehe anbieten. 3. Eine Eheschließung kann durch eine Gegenleistung geschlossen werden, was auch in der islamischen Gesetzgebung anerkannt ist. Dies wird aus der Sunna ersichtlich, wonach der Prophet (a.s.s.) einen Heiratswilligen, der der Braut keine Morgengabe schenken konnte, gefragt hat: ”Was hast du vom Qur’ān auswendig gelernt?“ Er antwortete: ”Die Sura "Al-Baqara" (Die Kuh), und die nächste Sura.“ Daraufhin erwiderte der Prophet: ”Dann lehre sie zwanzig Verse davon.“ Dadurch war der Heiratswillige dazu verpflichtet, als Lehrer im Dienst seiner Frau tätig zu sein. 4. Aus dem Verlauf der Ereignisse in diesen beiden Versblöcken 28:21-24 und 28:25-28 kann man davon ausgehen, dass es seiner Zeit um eine freie und aufgeschlossene Gesellschaft handelt, in der Frauen abmühten, ihre Herde unter dem Gedränge der Männer zu tränken. Dennoch waren sie nicht schamlos; denn eine der beiden Frauen kam zu Moses gelaufen "in voller Scham" (vgl. 28:25) (Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) betonte, dass die Scham zum Glauben gehört). Die Frau besaß damals die freie Meinungsäußerung, indem sie sagte: ”O mein Vater, stell ihn in deinen Dienst ein; denn der beste Mann, den du einstellen kannst, ist wahrlich der, der stark und ehrlich ist.“ Nach ihrer Äußerung kann man vermuten, dass Moses der jungen Frau gefiel und durch seine Präsenz im Haus die Heirat mit einer der beiden Töchter eingeleitet werden kann. Bei all diesen Gedanken dürfen wir nicht außeracht lassen, dass sich die derartige Freiheit auf einem Gebiet abspielte, auf dem ein Prophet Allāhs lebte und den Ehevertrag für seine Tochter mit den Worten schloss: ” ... und Allāh ist Zeuge dessen, was wir sagen.“ Wir finden ferner heraus, dass die gesellschaftliche Freiheit in Madyan nicht gegen die damals herrschenden Gebote des Glaubens stieß. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Als Moses nun die Frist erfüllt hatte und mit seinen Angehörigen reiste, gewahrte er an der Seite des Berges ein Feuer. Er sagte zu seinen Angehörigen: ”Bleibt hier, ich habe ein Feuer wahrgenommen; vielleicht kann ich euch eine Nachricht von dort bringen oder eine Feuersglut, so dass ihr euch wärmen könnt.“ (28:29) Und als er zu ihm kam, da wurde er von der rechten Seite des Tales am gesegneten Ort aus dem Baum angerufen: ”O Moses, wahrlich, Ich bin Allāh, der Herr der Welten. (28:30) Und wirf deinen Stock hin.“ Als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Riesenschlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. ”O Moses, tritt vor und fürchte dich nicht; denn du gehörst zu jenen, die in Sicherheit sind. (28:31) Steck deine Hand in deinen Hemdschlitz; sie wird ohne Übel weiß hervorkommen; und zieh deinen Arm an dich, um die Ängstlichkeit von dir zu jagen. Das sollen zwei Beweise von deinem Herrn für Pharao und seine Vornehmen sein; denn sie sind ein frevelndes Volk.“ (28:32)
al-Qasas 28:27
Der Inhalt dieses Textblocks gibt die Auskunft darüber, wie die Geschichte des Moses in Madyan weiterging (vgl. oben 28:21-24). Hierzu ist nur noch folgendes zu bemerken: 1. Der Ausdruck ”Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entronnen“ weist daraufhin, dass Pharao damals keine Macht über das Gebiet von Madyan besaß. 2. Ein Vormund darf seinen Schützling einem Mann zur Ehe anbieten. Dies geschah z.B. zur Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, als ‘Umar (r) seine Tocher Ḥafṣa dem Propheten (a.s.s.) zur Ehe anbot. Eine andere Frau bot sich selbst dem Propheten zur Ehe an, und zwar mit den Worten: ”Ich möchte mich dir schenken!“ Demnach darf auch die Frau sich selbst einem Mann zur Ehe anbieten. 3. Eine Eheschließung kann durch eine Gegenleistung geschlossen werden, was auch in der islamischen Gesetzgebung anerkannt ist. Dies wird aus der Sunna ersichtlich, wonach der Prophet (a.s.s.) einen Heiratswilligen, der der Braut keine Morgengabe schenken konnte, gefragt hat: ”Was hast du vom Qur’ān auswendig gelernt?“ Er antwortete: ”Die Sura "Al-Baqara" (Die Kuh), und die nächste Sura.“ Daraufhin erwiderte der Prophet: ”Dann lehre sie zwanzig Verse davon.“ Dadurch war der Heiratswillige dazu verpflichtet, als Lehrer im Dienst seiner Frau tätig zu sein. 4. Aus dem Verlauf der Ereignisse in diesen beiden Versblöcken 28:21-24 und 28:25-28 kann man davon ausgehen, dass es seiner Zeit um eine freie und aufgeschlossene Gesellschaft handelt, in der Frauen abmühten, ihre Herde unter dem Gedränge der Männer zu tränken. Dennoch waren sie nicht schamlos; denn eine der beiden Frauen kam zu Moses gelaufen "in voller Scham" (vgl. 28:25) (Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) betonte, dass die Scham zum Glauben gehört). Die Frau besaß damals die freie Meinungsäußerung, indem sie sagte: ”O mein Vater, stell ihn in deinen Dienst ein; denn der beste Mann, den du einstellen kannst, ist wahrlich der, der stark und ehrlich ist.“ Nach ihrer Äußerung kann man vermuten, dass Moses der jungen Frau gefiel und durch seine Präsenz im Haus die Heirat mit einer der beiden Töchter eingeleitet werden kann. Bei all diesen Gedanken dürfen wir nicht außeracht lassen, dass sich die derartige Freiheit auf einem Gebiet abspielte, auf dem ein Prophet Allāhs lebte und den Ehevertrag für seine Tochter mit den Worten schloss: ” ... und Allāh ist Zeuge dessen, was wir sagen.“ Wir finden ferner heraus, dass die gesellschaftliche Freiheit in Madyan nicht gegen die damals herrschenden Gebote des Glaubens stieß. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Als Moses nun die Frist erfüllt hatte und mit seinen Angehörigen reiste, gewahrte er an der Seite des Berges ein Feuer. Er sagte zu seinen Angehörigen: ”Bleibt hier, ich habe ein Feuer wahrgenommen; vielleicht kann ich euch eine Nachricht von dort bringen oder eine Feuersglut, so dass ihr euch wärmen könnt.“ (28:29) Und als er zu ihm kam, da wurde er von der rechten Seite des Tales am gesegneten Ort aus dem Baum angerufen: ”O Moses, wahrlich, Ich bin Allāh, der Herr der Welten. (28:30) Und wirf deinen Stock hin.“ Als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Riesenschlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. ”O Moses, tritt vor und fürchte dich nicht; denn du gehörst zu jenen, die in Sicherheit sind. (28:31) Steck deine Hand in deinen Hemdschlitz; sie wird ohne Übel weiß hervorkommen; und zieh deinen Arm an dich, um die Ängstlichkeit von dir zu jagen. Das sollen zwei Beweise von deinem Herrn für Pharao und seine Vornehmen sein; denn sie sind ein frevelndes Volk.“ (28:32)
al-Qasas 28:28
Der Inhalt dieses Textblocks gibt die Auskunft darüber, wie die Geschichte des Moses in Madyan weiterging (vgl. oben 28:21-24). Hierzu ist nur noch folgendes zu bemerken: 1. Der Ausdruck ”Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entronnen“ weist daraufhin, dass Pharao damals keine Macht über das Gebiet von Madyan besaß. 2. Ein Vormund darf seinen Schützling einem Mann zur Ehe anbieten. Dies geschah z.B. zur Zeit des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, als ‘Umar (r) seine Tocher Ḥafṣa dem Propheten (a.s.s.) zur Ehe anbot. Eine andere Frau bot sich selbst dem Propheten zur Ehe an, und zwar mit den Worten: ”Ich möchte mich dir schenken!“ Demnach darf auch die Frau sich selbst einem Mann zur Ehe anbieten. 3. Eine Eheschließung kann durch eine Gegenleistung geschlossen werden, was auch in der islamischen Gesetzgebung anerkannt ist. Dies wird aus der Sunna ersichtlich, wonach der Prophet (a.s.s.) einen Heiratswilligen, der der Braut keine Morgengabe schenken konnte, gefragt hat: ”Was hast du vom Qur’ān auswendig gelernt?“ Er antwortete: ”Die Sura "Al-Baqara" (Die Kuh), und die nächste Sura.“ Daraufhin erwiderte der Prophet: ”Dann lehre sie zwanzig Verse davon.“ Dadurch war der Heiratswillige dazu verpflichtet, als Lehrer im Dienst seiner Frau tätig zu sein. 4. Aus dem Verlauf der Ereignisse in diesen beiden Versblöcken 28:21-24 und 28:25-28 kann man davon ausgehen, dass es seiner Zeit um eine freie und aufgeschlossene Gesellschaft handelt, in der Frauen abmühten, ihre Herde unter dem Gedränge der Männer zu tränken. Dennoch waren sie nicht schamlos; denn eine der beiden Frauen kam zu Moses gelaufen "in voller Scham" (vgl. 28:25) (Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) betonte, dass die Scham zum Glauben gehört). Die Frau besaß damals die freie Meinungsäußerung, indem sie sagte: ”O mein Vater, stell ihn in deinen Dienst ein; denn der beste Mann, den du einstellen kannst, ist wahrlich der, der stark und ehrlich ist.“ Nach ihrer Äußerung kann man vermuten, dass Moses der jungen Frau gefiel und durch seine Präsenz im Haus die Heirat mit einer der beiden Töchter eingeleitet werden kann. Bei all diesen Gedanken dürfen wir nicht außeracht lassen, dass sich die derartige Freiheit auf einem Gebiet abspielte, auf dem ein Prophet Allāhs lebte und den Ehevertrag für seine Tochter mit den Worten schloss: ” ... und Allāh ist Zeuge dessen, was wir sagen.“ Wir finden ferner heraus, dass die gesellschaftliche Freiheit in Madyan nicht gegen die damals herrschenden Gebote des Glaubens stieß. (vgl. 20:40-44 und die Anmerkung dazu). Als Moses nun die Frist erfüllt hatte und mit seinen Angehörigen reiste, gewahrte er an der Seite des Berges ein Feuer. Er sagte zu seinen Angehörigen: ”Bleibt hier, ich habe ein Feuer wahrgenommen; vielleicht kann ich euch eine Nachricht von dort bringen oder eine Feuersglut, so dass ihr euch wärmen könnt.“ (28:29) Und als er zu ihm kam, da wurde er von der rechten Seite des Tales am gesegneten Ort aus dem Baum angerufen: ”O Moses, wahrlich, Ich bin Allāh, der Herr der Welten. (28:30) Und wirf deinen Stock hin.“ Als er ihn sich regen sah, als wäre er eine Riesenschlange, da wandte er sich zur Flucht und schaute nicht zurück. ”O Moses, tritt vor und fürchte dich nicht; denn du gehörst zu jenen, die in Sicherheit sind. (28:31) Steck deine Hand in deinen Hemdschlitz; sie wird ohne Übel weiß hervorkommen; und zieh deinen Arm an dich, um die Ängstlichkeit von dir zu jagen. Das sollen zwei Beweise von deinem Herrn für Pharao und seine Vornehmen sein; denn sie sind ein frevelndes Volk.“ (28:32)
al-Qasas 28:29
Die Vertragszeit, zu der Moses verpflichtet war, war abgelaufen. Moses verlässt Madyan und befindet sich mit den Seinen auf einer Reise, deren Ziel hier im Qur’ān nicht genannt ist. Ob er vorhatte, nach Ägypten zu reisen, um seine Mutter zu besuchen und ihr seine junge Familie vorzustellen, spielt hier keine Rolle neben den gewaltigen Ereignissen für den Glauben; denn er wurde an dieser Stelle angerufen, um sowieso nach Ägypten zu reisen. Den Auftrag dazu erhielt er an der Seite des Berges Sinai, wo er das Feuer gewahrte. Es war kein gewöhnliches Feuer, das lodert und vernichtet, sondern eine feuerähnliche Erscheinung, um die Aufmerksamkeit eines Menschen zu sich zu ziehen, der gerade nach einer Feuerglut bzw. einer menschlichen Gesellschaft sucht. Man kann hier nicht herausfinden, worauf der Qur’ān mit den Angaben über die örtlichen Gegebenheiten, z.B. über die rechte Seite des Tales, den gesegneten Ort, in dem der Baum stand, von dem der Anruf herkam, hinweisen will. Es mag sein, dass die Stelle dort nach dieser Beschreibung leicht erkennbar ist, damit die Menschen in ihr den heiligen Charakter erkennen. Es mag auch sein, dass die Erwähnung der rechten Seite nach einem Prinzip im Glauben geschah. Denn unser Prophet (a.s.s.) hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass wir beim Essen und Trinken die rechte Hand benutzen und bei allen guten Dingen unseres Vorhabens von der rechten Seite anfangen. Sogar das Betreten der Moschee und der Wohnung soll mit dem rechten Fuß beginnen. Das Handschütteln in einer Menschenversammlung soll von rechts nach links gehen. Genauso geht der Umlauf um die Al-Ka‘ba während der Pilgerfahrt. Die Entsendung Moses zum Pharao mit den genannten Wunderzeichen erfüllt die Verheißung Allāhs an Moses' Mutter, als er noch ein Säugling war: ”Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem Gesandten machen.“ (28:7) (vgl. ferner 7:108; 19:52; ; 20:10, 12, 17-22, 24, 30; 26:29-36; 27:7-8, 10 und die Anmerkung dazu). Er sagte: ”Mein Herr, ich habe einen von ihnen erschlagen, und ich fürchte, sie werden mich töten. (28:33) Und mein Bruder Aaron - er ist beredter als ich mit seiner Zunge; sende ihn darum als Helfer mit mir, auf dass er mich bestätige; denn ich fürchte, sie werden mich der Falschheit bezichtigen.“ (28:34) Er sprach: ”Wir wollen dich mit deinem Bruder stärken, und Wir wollen euch beiden Macht geben, so dass sie euch nicht erreichen werden - durch Unsere Zeichen. Ihr beide und die, welche euch folgen, werden die Sieger sein.“ (28:35)
al-Qasas 28:30
Die Vertragszeit, zu der Moses verpflichtet war, war abgelaufen. Moses verlässt Madyan und befindet sich mit den Seinen auf einer Reise, deren Ziel hier im Qur’ān nicht genannt ist. Ob er vorhatte, nach Ägypten zu reisen, um seine Mutter zu besuchen und ihr seine junge Familie vorzustellen, spielt hier keine Rolle neben den gewaltigen Ereignissen für den Glauben; denn er wurde an dieser Stelle angerufen, um sowieso nach Ägypten zu reisen. Den Auftrag dazu erhielt er an der Seite des Berges Sinai, wo er das Feuer gewahrte. Es war kein gewöhnliches Feuer, das lodert und vernichtet, sondern eine feuerähnliche Erscheinung, um die Aufmerksamkeit eines Menschen zu sich zu ziehen, der gerade nach einer Feuerglut bzw. einer menschlichen Gesellschaft sucht. Man kann hier nicht herausfinden, worauf der Qur’ān mit den Angaben über die örtlichen Gegebenheiten, z.B. über die rechte Seite des Tales, den gesegneten Ort, in dem der Baum stand, von dem der Anruf herkam, hinweisen will. Es mag sein, dass die Stelle dort nach dieser Beschreibung leicht erkennbar ist, damit die Menschen in ihr den heiligen Charakter erkennen. Es mag auch sein, dass die Erwähnung der rechten Seite nach einem Prinzip im Glauben geschah. Denn unser Prophet (a.s.s.) hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass wir beim Essen und Trinken die rechte Hand benutzen und bei allen guten Dingen unseres Vorhabens von der rechten Seite anfangen. Sogar das Betreten der Moschee und der Wohnung soll mit dem rechten Fuß beginnen. Das Handschütteln in einer Menschenversammlung soll von rechts nach links gehen. Genauso geht der Umlauf um die Al-Ka‘ba während der Pilgerfahrt. Die Entsendung Moses zum Pharao mit den genannten Wunderzeichen erfüllt die Verheißung Allāhs an Moses' Mutter, als er noch ein Säugling war: ”Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem Gesandten machen.“ (28:7) (vgl. ferner 7:108; 19:52; ; 20:10, 12, 17-22, 24, 30; 26:29-36; 27:7-8, 10 und die Anmerkung dazu). Er sagte: ”Mein Herr, ich habe einen von ihnen erschlagen, und ich fürchte, sie werden mich töten. (28:33) Und mein Bruder Aaron - er ist beredter als ich mit seiner Zunge; sende ihn darum als Helfer mit mir, auf dass er mich bestätige; denn ich fürchte, sie werden mich der Falschheit bezichtigen.“ (28:34) Er sprach: ”Wir wollen dich mit deinem Bruder stärken, und Wir wollen euch beiden Macht geben, so dass sie euch nicht erreichen werden - durch Unsere Zeichen. Ihr beide und die, welche euch folgen, werden die Sieger sein.“ (28:35)
al-Qasas 28:31
Die Vertragszeit, zu der Moses verpflichtet war, war abgelaufen. Moses verlässt Madyan und befindet sich mit den Seinen auf einer Reise, deren Ziel hier im Qur’ān nicht genannt ist. Ob er vorhatte, nach Ägypten zu reisen, um seine Mutter zu besuchen und ihr seine junge Familie vorzustellen, spielt hier keine Rolle neben den gewaltigen Ereignissen für den Glauben; denn er wurde an dieser Stelle angerufen, um sowieso nach Ägypten zu reisen. Den Auftrag dazu erhielt er an der Seite des Berges Sinai, wo er das Feuer gewahrte. Es war kein gewöhnliches Feuer, das lodert und vernichtet, sondern eine feuerähnliche Erscheinung, um die Aufmerksamkeit eines Menschen zu sich zu ziehen, der gerade nach einer Feuerglut bzw. einer menschlichen Gesellschaft sucht. Man kann hier nicht herausfinden, worauf der Qur’ān mit den Angaben über die örtlichen Gegebenheiten, z.B. über die rechte Seite des Tales, den gesegneten Ort, in dem der Baum stand, von dem der Anruf herkam, hinweisen will. Es mag sein, dass die Stelle dort nach dieser Beschreibung leicht erkennbar ist, damit die Menschen in ihr den heiligen Charakter erkennen. Es mag auch sein, dass die Erwähnung der rechten Seite nach einem Prinzip im Glauben geschah. Denn unser Prophet (a.s.s.) hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass wir beim Essen und Trinken die rechte Hand benutzen und bei allen guten Dingen unseres Vorhabens von der rechten Seite anfangen. Sogar das Betreten der Moschee und der Wohnung soll mit dem rechten Fuß beginnen. Das Handschütteln in einer Menschenversammlung soll von rechts nach links gehen. Genauso geht der Umlauf um die Al-Ka‘ba während der Pilgerfahrt. Die Entsendung Moses zum Pharao mit den genannten Wunderzeichen erfüllt die Verheißung Allāhs an Moses' Mutter, als er noch ein Säugling war: ”Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem Gesandten machen.“ (28:7) (vgl. ferner 7:108; 19:52; ; 20:10, 12, 17-22, 24, 30; 26:29-36; 27:7-8, 10 und die Anmerkung dazu). Er sagte: ”Mein Herr, ich habe einen von ihnen erschlagen, und ich fürchte, sie werden mich töten. (28:33) Und mein Bruder Aaron - er ist beredter als ich mit seiner Zunge; sende ihn darum als Helfer mit mir, auf dass er mich bestätige; denn ich fürchte, sie werden mich der Falschheit bezichtigen.“ (28:34) Er sprach: ”Wir wollen dich mit deinem Bruder stärken, und Wir wollen euch beiden Macht geben, so dass sie euch nicht erreichen werden - durch Unsere Zeichen. Ihr beide und die, welche euch folgen, werden die Sieger sein.“ (28:35)
al-Qasas 28:32
Die Vertragszeit, zu der Moses verpflichtet war, war abgelaufen. Moses verlässt Madyan und befindet sich mit den Seinen auf einer Reise, deren Ziel hier im Qur’ān nicht genannt ist. Ob er vorhatte, nach Ägypten zu reisen, um seine Mutter zu besuchen und ihr seine junge Familie vorzustellen, spielt hier keine Rolle neben den gewaltigen Ereignissen für den Glauben; denn er wurde an dieser Stelle angerufen, um sowieso nach Ägypten zu reisen. Den Auftrag dazu erhielt er an der Seite des Berges Sinai, wo er das Feuer gewahrte. Es war kein gewöhnliches Feuer, das lodert und vernichtet, sondern eine feuerähnliche Erscheinung, um die Aufmerksamkeit eines Menschen zu sich zu ziehen, der gerade nach einer Feuerglut bzw. einer menschlichen Gesellschaft sucht. Man kann hier nicht herausfinden, worauf der Qur’ān mit den Angaben über die örtlichen Gegebenheiten, z.B. über die rechte Seite des Tales, den gesegneten Ort, in dem der Baum stand, von dem der Anruf herkam, hinweisen will. Es mag sein, dass die Stelle dort nach dieser Beschreibung leicht erkennbar ist, damit die Menschen in ihr den heiligen Charakter erkennen. Es mag auch sein, dass die Erwähnung der rechten Seite nach einem Prinzip im Glauben geschah. Denn unser Prophet (a.s.s.) hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass wir beim Essen und Trinken die rechte Hand benutzen und bei allen guten Dingen unseres Vorhabens von der rechten Seite anfangen. Sogar das Betreten der Moschee und der Wohnung soll mit dem rechten Fuß beginnen. Das Handschütteln in einer Menschenversammlung soll von rechts nach links gehen. Genauso geht der Umlauf um die Al-Ka‘ba während der Pilgerfahrt. Die Entsendung Moses zum Pharao mit den genannten Wunderzeichen erfüllt die Verheißung Allāhs an Moses' Mutter, als er noch ein Säugling war: ”Wir werden ihn dir wiedergeben und ihn zu einem Gesandten machen.“ (28:7) (vgl. ferner 7:108; 19:52; ; 20:10, 12, 17-22, 24, 30; 26:29-36; 27:7-8, 10 und die Anmerkung dazu). Er sagte: ”Mein Herr, ich habe einen von ihnen erschlagen, und ich fürchte, sie werden mich töten. (28:33) Und mein Bruder Aaron - er ist beredter als ich mit seiner Zunge; sende ihn darum als Helfer mit mir, auf dass er mich bestätige; denn ich fürchte, sie werden mich der Falschheit bezichtigen.“ (28:34) Er sprach: ”Wir wollen dich mit deinem Bruder stärken, und Wir wollen euch beiden Macht geben, so dass sie euch nicht erreichen werden - durch Unsere Zeichen. Ihr beide und die, welche euch folgen, werden die Sieger sein.“ (28:35)
al-Qasas 28:33
Moses erzählte dem Erhabenen Schöpfer seine menschlichen Sorgen, und Allāh erfüllte seine Wünsche. Er stärkte ihn nicht nur durch seinen Bruder, sondern gab den beiden darüber hinaus Macht, "so dass Pharao und seine Heerscharen sie nicht erreichen werden." Diese Art zeigt, dass der Mensch Mensch bleibt mit seiner Denkweise, auch wenn er sich in der Gegenwart des Allerhöchsten befindet. Hätte Moses dies nicht gesagt, so hätte er trotzdem Allāhs Beistand in vollkommener Weise erhalten; denn Allāh hört, sieht und hilft, wo die Hilfe nötig ist. (vgl. 20:9, 27-28, 48; 26:12-13 und die Anmerkung dazu). Als dann Moses zu ihnen mit Unseren deutlichen Zeichen kam, da sagten sie: ”Das ist nichts als ein Zaubertrug, und wir haben von unseren Vorvätern nie dergleichen gehört.“ (28:36) Und Moses sagte: ”Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der Seine Führung gebracht hat, und wem der glückselige Lohn der Wohnstatt zuteil werden wird. Wahrlich, die Frevler haben nie Erfolg.“ (28:37)
al-Qasas 28:34
Moses erzählte dem Erhabenen Schöpfer seine menschlichen Sorgen, und Allāh erfüllte seine Wünsche. Er stärkte ihn nicht nur durch seinen Bruder, sondern gab den beiden darüber hinaus Macht, "so dass Pharao und seine Heerscharen sie nicht erreichen werden." Diese Art zeigt, dass der Mensch Mensch bleibt mit seiner Denkweise, auch wenn er sich in der Gegenwart des Allerhöchsten befindet. Hätte Moses dies nicht gesagt, so hätte er trotzdem Allāhs Beistand in vollkommener Weise erhalten; denn Allāh hört, sieht und hilft, wo die Hilfe nötig ist. (vgl. 20:9, 27-28, 48; 26:12-13 und die Anmerkung dazu). Als dann Moses zu ihnen mit Unseren deutlichen Zeichen kam, da sagten sie: ”Das ist nichts als ein Zaubertrug, und wir haben von unseren Vorvätern nie dergleichen gehört.“ (28:36) Und Moses sagte: ”Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der Seine Führung gebracht hat, und wem der glückselige Lohn der Wohnstatt zuteil werden wird. Wahrlich, die Frevler haben nie Erfolg.“ (28:37)
al-Qasas 28:35
Moses erzählte dem Erhabenen Schöpfer seine menschlichen Sorgen, und Allāh erfüllte seine Wünsche. Er stärkte ihn nicht nur durch seinen Bruder, sondern gab den beiden darüber hinaus Macht, "so dass Pharao und seine Heerscharen sie nicht erreichen werden." Diese Art zeigt, dass der Mensch Mensch bleibt mit seiner Denkweise, auch wenn er sich in der Gegenwart des Allerhöchsten befindet. Hätte Moses dies nicht gesagt, so hätte er trotzdem Allāhs Beistand in vollkommener Weise erhalten; denn Allāh hört, sieht und hilft, wo die Hilfe nötig ist. (vgl. 20:9, 27-28, 48; 26:12-13 und die Anmerkung dazu). Als dann Moses zu ihnen mit Unseren deutlichen Zeichen kam, da sagten sie: ”Das ist nichts als ein Zaubertrug, und wir haben von unseren Vorvätern nie dergleichen gehört.“ (28:36) Und Moses sagte: ”Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der Seine Führung gebracht hat, und wem der glückselige Lohn der Wohnstatt zuteil werden wird. Wahrlich, die Frevler haben nie Erfolg.“ (28:37)
al-Qasas 28:36
Dies ist wortwörtlich derselbe Einwand, wie er auch gegen den Propheten Muḥammad (a.s.s.) damals in Makka vorgebracht wurde. Seine Gegner widersetzten sich der deutlichen Wahrheit, die nicht zu widerlegen ist. So nennen die Leugner die Zeichen "Zauberei"; denn ein anderes Argument können sie nicht finden. (vgl. 74:24 und die Anmerkung dazu). Und Pharao sagte: ”O ihr Vornehmen, ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir; so brenne mir, o Hāmān, (Ziegel aus) Ton und mache mir einen Turm, damit ich den Gott Moses' erblicken kann, obgleich ich ihn gewiss für einen Lügner erachte.“ (28:38) Und er und seine Heerscharen verhielten sich ohne Recht hochmütig im Lande. Und sie meinten, nie zu Uns zurückgebracht zu werden. (28:39) So erfassten Wir ihn und seine Heerscharen und setzten sie mitten im Meer aus. Schau darum, wie der Ausgang der Missetäter war! (28:40) Und Wir machten sie zu Führern, welche (Menschen) zum Feuer luden; und am Tage der Auferstehung werden sie keinen Beistand finden. (28:41) Und Wir ließen ihnen in dieser Welt einen Fluch folgen; und am Tage der Auferstehung werden sie unter den Verabscheuten sein. (28:42)
al-Qasas 28:37
Dies ist wortwörtlich derselbe Einwand, wie er auch gegen den Propheten Muḥammad (a.s.s.) damals in Makka vorgebracht wurde. Seine Gegner widersetzten sich der deutlichen Wahrheit, die nicht zu widerlegen ist. So nennen die Leugner die Zeichen "Zauberei"; denn ein anderes Argument können sie nicht finden. (vgl. 74:24 und die Anmerkung dazu). Und Pharao sagte: ”O ihr Vornehmen, ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir; so brenne mir, o Hāmān, (Ziegel aus) Ton und mache mir einen Turm, damit ich den Gott Moses' erblicken kann, obgleich ich ihn gewiss für einen Lügner erachte.“ (28:38) Und er und seine Heerscharen verhielten sich ohne Recht hochmütig im Lande. Und sie meinten, nie zu Uns zurückgebracht zu werden. (28:39) So erfassten Wir ihn und seine Heerscharen und setzten sie mitten im Meer aus. Schau darum, wie der Ausgang der Missetäter war! (28:40) Und Wir machten sie zu Führern, welche (Menschen) zum Feuer luden; und am Tage der Auferstehung werden sie keinen Beistand finden. (28:41) Und Wir ließen ihnen in dieser Welt einen Fluch folgen; und am Tage der Auferstehung werden sie unter den Verabscheuten sein. (28:42)
al-Qasas 28:38
Nach Ibn Kaṯīr war Hāmān Minister und Berater des Pharao. Ziegelbrennung war und ist bis heute noch in Ägypten gewöhnlich die Herstellungsart von Baumaterial. Diese Rede an Hāmān zeigt die enge Denkweise des Pharao. Dieselbe Einstellung kam eine Zeitlang im Kommunistischen Russland zum Ausdruck, als man Satelliten und Astronauten in den Weltraum schickte und behauptete, "da oben sei kein Gott zu finden". Da jedoch dieser Pharao, dem sich Moses (a.s.) gegenüberstellt, sich entgegen jeder Vernunft arrogant verhielt, vergleicht der Qur’ān seine Haltung mit der eines Menschen, der nicht an die Auferstehung und an das Jüngste Gericht glaubt und damit keine Veranlassung sieht, sich der Verantwortung Allāh gegenüber entsprechend zu verhalten. (vgl. 7:130-136; 79:24 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben Moses die Schrift, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichtet hatten, als ein Mittel zur Ermahnung für die Menschen und als Führung und Barmherzigkeit, auf dass sie (Meiner Macht) eingedenk sein mögen. (28:43)
al-Qasas 28:39
Nach Ibn Kaṯīr war Hāmān Minister und Berater des Pharao. Ziegelbrennung war und ist bis heute noch in Ägypten gewöhnlich die Herstellungsart von Baumaterial. Diese Rede an Hāmān zeigt die enge Denkweise des Pharao. Dieselbe Einstellung kam eine Zeitlang im Kommunistischen Russland zum Ausdruck, als man Satelliten und Astronauten in den Weltraum schickte und behauptete, "da oben sei kein Gott zu finden". Da jedoch dieser Pharao, dem sich Moses (a.s.) gegenüberstellt, sich entgegen jeder Vernunft arrogant verhielt, vergleicht der Qur’ān seine Haltung mit der eines Menschen, der nicht an die Auferstehung und an das Jüngste Gericht glaubt und damit keine Veranlassung sieht, sich der Verantwortung Allāh gegenüber entsprechend zu verhalten. (vgl. 7:130-136; 79:24 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben Moses die Schrift, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichtet hatten, als ein Mittel zur Ermahnung für die Menschen und als Führung und Barmherzigkeit, auf dass sie (Meiner Macht) eingedenk sein mögen. (28:43)
al-Qasas 28:40
Nach Ibn Kaṯīr war Hāmān Minister und Berater des Pharao. Ziegelbrennung war und ist bis heute noch in Ägypten gewöhnlich die Herstellungsart von Baumaterial. Diese Rede an Hāmān zeigt die enge Denkweise des Pharao. Dieselbe Einstellung kam eine Zeitlang im Kommunistischen Russland zum Ausdruck, als man Satelliten und Astronauten in den Weltraum schickte und behauptete, "da oben sei kein Gott zu finden". Da jedoch dieser Pharao, dem sich Moses (a.s.) gegenüberstellt, sich entgegen jeder Vernunft arrogant verhielt, vergleicht der Qur’ān seine Haltung mit der eines Menschen, der nicht an die Auferstehung und an das Jüngste Gericht glaubt und damit keine Veranlassung sieht, sich der Verantwortung Allāh gegenüber entsprechend zu verhalten. (vgl. 7:130-136; 79:24 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben Moses die Schrift, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichtet hatten, als ein Mittel zur Ermahnung für die Menschen und als Führung und Barmherzigkeit, auf dass sie (Meiner Macht) eingedenk sein mögen. (28:43)
al-Qasas 28:41
Nach Ibn Kaṯīr war Hāmān Minister und Berater des Pharao. Ziegelbrennung war und ist bis heute noch in Ägypten gewöhnlich die Herstellungsart von Baumaterial. Diese Rede an Hāmān zeigt die enge Denkweise des Pharao. Dieselbe Einstellung kam eine Zeitlang im Kommunistischen Russland zum Ausdruck, als man Satelliten und Astronauten in den Weltraum schickte und behauptete, "da oben sei kein Gott zu finden". Da jedoch dieser Pharao, dem sich Moses (a.s.) gegenüberstellt, sich entgegen jeder Vernunft arrogant verhielt, vergleicht der Qur’ān seine Haltung mit der eines Menschen, der nicht an die Auferstehung und an das Jüngste Gericht glaubt und damit keine Veranlassung sieht, sich der Verantwortung Allāh gegenüber entsprechend zu verhalten. (vgl. 7:130-136; 79:24 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben Moses die Schrift, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichtet hatten, als ein Mittel zur Ermahnung für die Menschen und als Führung und Barmherzigkeit, auf dass sie (Meiner Macht) eingedenk sein mögen. (28:43)
al-Qasas 28:42
Nach Ibn Kaṯīr war Hāmān Minister und Berater des Pharao. Ziegelbrennung war und ist bis heute noch in Ägypten gewöhnlich die Herstellungsart von Baumaterial. Diese Rede an Hāmān zeigt die enge Denkweise des Pharao. Dieselbe Einstellung kam eine Zeitlang im Kommunistischen Russland zum Ausdruck, als man Satelliten und Astronauten in den Weltraum schickte und behauptete, "da oben sei kein Gott zu finden". Da jedoch dieser Pharao, dem sich Moses (a.s.) gegenüberstellt, sich entgegen jeder Vernunft arrogant verhielt, vergleicht der Qur’ān seine Haltung mit der eines Menschen, der nicht an die Auferstehung und an das Jüngste Gericht glaubt und damit keine Veranlassung sieht, sich der Verantwortung Allāh gegenüber entsprechend zu verhalten. (vgl. 7:130-136; 79:24 und die Anmerkung dazu). Und wahrlich, Wir gaben Moses die Schrift, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichtet hatten, als ein Mittel zur Ermahnung für die Menschen und als Führung und Barmherzigkeit, auf dass sie (Meiner Macht) eingedenk sein mögen. (28:43)
al-Qasas 28:43
Als erstes von Allāh inspiriertes Gesetz stellte die Thora den Beginn eines neuen Abschnittes in der Menschheitsgeschichte dar. Mit der Entsendung der Thora begann das Zeitalter der Offenbarungen, welche für die Menschheit "als Führung und Barmherzigkeit" des Erhabenen Schöpfers gelten. Nach der Herabsendung der Thora wurden die frevelhaften Völker nicht mehr restlos in ihrer Gesamtheit vernichtet. Hiernach wurde der Kampf auf dem Weg Allāhs als Gebot für die Gläubigen vorgeschrieben. Dieses Gebot wird im Qur’ān an verschiedenen Stellen bekräftigt und hat Gültigkeit bis zum Weltende. (vgl. 6:91, 154 und die Anmerkung dazu). Und du warst weder auf der westlichen Seite, als Wir Moses den Auftrag gaben, noch warst du unter den Augenzeugen. (28:44) Jedoch Wir ließen (nach Moses) Geschlechter entstehen, und das Leben wurde ihnen lang! Und du verweiltest nicht unter dem Volk von Madyan, um ihnen Unsere Zeichen vorzutragen; Wir aber schickten (ihnen) Gesandte. (28:45) Und du warst nicht auf der Seite des Berges als Wir (Moses) anriefen. Vielmehr (haben Wir dich) als eine Barmherzigkeit deines Herrn (entsandt), damit du ein Volk warnen mögest, zu dem vor dir kein Warner gekommen war, auf dass sie ermahnt seien. (28:46) Und wäre es (nur deshalb), dass sie nicht sagen können, wenn ein Unglück sie um dessentwillen treffen sollte, was ihre Hände vorausgeschickt haben: ”Unser Herr, warum hast Du uns keine Gesandten geschickt, dass wir Deine Zeichen hätten befolgen können und dann unter den Gläubigen gewesen wären?“ (28:47)
al-Qasas 28:44
Unser Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, wird hier auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass er kein Wissen und keine Vorkenntnis über den Verlauf der Geschehnisse über Moses, die Offenbarung der Thora und die Örtlichkeit gehabt hatte, und dass diese ihm von seinem Allerhöchsten Gott kommen. (vgl. 20:134 und die Anmerkung dazu). Doch als nun die Wahrheit von Uns zu ihnen kam, da sagten sie: ”Warum ist ihm nicht das gleiche gegeben worden wie das, was Moses gegeben wurde?“ Haben sie denn nicht das geleugnet, was Moses zuvor gegeben wurde? Sie hatten gesagt: ”(Dies sind) zwei Zauberwerke, die einander stützen.“ Und sie sagten: ”Wir leugnen beide.“ (28:48) Sprich: ”So bringt ein Buch von Allāh herbei, das eine bessere Führung als diese beiden (Bücher) hat, damit ich ihm folge, wenn ihr wahrhaftig seid.“ (28:49) Doch wenn sie dir nicht Folge leisten, dann wisse, dass sie nur ihren eigenen Neigungen folgen. Und wer ist irrender als der, der ohne Führung Allāhs seinen eigenen Neigungen folgt? Wahrlich, Allāh leitet das ungerechte Volk nicht. (28:50) Und wahrlich, Wir haben ihnen das Wort immer wieder übermittelt, auf dass sie ermahnt seien. (28:51)
al-Qasas 28:45
Unser Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, wird hier auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass er kein Wissen und keine Vorkenntnis über den Verlauf der Geschehnisse über Moses, die Offenbarung der Thora und die Örtlichkeit gehabt hatte, und dass diese ihm von seinem Allerhöchsten Gott kommen. (vgl. 20:134 und die Anmerkung dazu). Doch als nun die Wahrheit von Uns zu ihnen kam, da sagten sie: ”Warum ist ihm nicht das gleiche gegeben worden wie das, was Moses gegeben wurde?“ Haben sie denn nicht das geleugnet, was Moses zuvor gegeben wurde? Sie hatten gesagt: ”(Dies sind) zwei Zauberwerke, die einander stützen.“ Und sie sagten: ”Wir leugnen beide.“ (28:48) Sprich: ”So bringt ein Buch von Allāh herbei, das eine bessere Führung als diese beiden (Bücher) hat, damit ich ihm folge, wenn ihr wahrhaftig seid.“ (28:49) Doch wenn sie dir nicht Folge leisten, dann wisse, dass sie nur ihren eigenen Neigungen folgen. Und wer ist irrender als der, der ohne Führung Allāhs seinen eigenen Neigungen folgt? Wahrlich, Allāh leitet das ungerechte Volk nicht. (28:50) Und wahrlich, Wir haben ihnen das Wort immer wieder übermittelt, auf dass sie ermahnt seien. (28:51)
al-Qasas 28:46
Unser Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, wird hier auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass er kein Wissen und keine Vorkenntnis über den Verlauf der Geschehnisse über Moses, die Offenbarung der Thora und die Örtlichkeit gehabt hatte, und dass diese ihm von seinem Allerhöchsten Gott kommen. (vgl. 20:134 und die Anmerkung dazu). Doch als nun die Wahrheit von Uns zu ihnen kam, da sagten sie: ”Warum ist ihm nicht das gleiche gegeben worden wie das, was Moses gegeben wurde?“ Haben sie denn nicht das geleugnet, was Moses zuvor gegeben wurde? Sie hatten gesagt: ”(Dies sind) zwei Zauberwerke, die einander stützen.“ Und sie sagten: ”Wir leugnen beide.“ (28:48) Sprich: ”So bringt ein Buch von Allāh herbei, das eine bessere Führung als diese beiden (Bücher) hat, damit ich ihm folge, wenn ihr wahrhaftig seid.“ (28:49) Doch wenn sie dir nicht Folge leisten, dann wisse, dass sie nur ihren eigenen Neigungen folgen. Und wer ist irrender als der, der ohne Führung Allāhs seinen eigenen Neigungen folgt? Wahrlich, Allāh leitet das ungerechte Volk nicht. (28:50) Und wahrlich, Wir haben ihnen das Wort immer wieder übermittelt, auf dass sie ermahnt seien. (28:51)
al-Qasas 28:47
Unser Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, wird hier auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass er kein Wissen und keine Vorkenntnis über den Verlauf der Geschehnisse über Moses, die Offenbarung der Thora und die Örtlichkeit gehabt hatte, und dass diese ihm von seinem Allerhöchsten Gott kommen. (vgl. 20:134 und die Anmerkung dazu). Doch als nun die Wahrheit von Uns zu ihnen kam, da sagten sie: ”Warum ist ihm nicht das gleiche gegeben worden wie das, was Moses gegeben wurde?“ Haben sie denn nicht das geleugnet, was Moses zuvor gegeben wurde? Sie hatten gesagt: ”(Dies sind) zwei Zauberwerke, die einander stützen.“ Und sie sagten: ”Wir leugnen beide.“ (28:48) Sprich: ”So bringt ein Buch von Allāh herbei, das eine bessere Führung als diese beiden (Bücher) hat, damit ich ihm folge, wenn ihr wahrhaftig seid.“ (28:49) Doch wenn sie dir nicht Folge leisten, dann wisse, dass sie nur ihren eigenen Neigungen folgen. Und wer ist irrender als der, der ohne Führung Allāhs seinen eigenen Neigungen folgt? Wahrlich, Allāh leitet das ungerechte Volk nicht. (28:50) Und wahrlich, Wir haben ihnen das Wort immer wieder übermittelt, auf dass sie ermahnt seien. (28:51)
al-Qasas 28:48
Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) glich Moses (a.s.) in vieler Hinsicht; aber die Zeit, in der er lebte, unterschied sich grundlegend von Moses' Zeit. Das Wunder des Qur’ān war anders und dauerhafter als Moses' Stab und die strahlende Hand. Wenn jedoch die Banū Quraiš Wunder nach ihrem Geschmack bekommen hätten, hätten sie dann geglaubt? Glaubten sie etwa an Moses (a.s.)? Sie hatten sich nur von den Juden Argumente geholt gegen Dinge, an die diese selbst nicht glaubten. Wie der Qur’ān immer wieder betont, sind die darin erläuterten ethischen Wahrheiten dieselben wie in früheren Offenbarungen. Die Götzendiener Makkas glaubten auch nicht an Moses (a.s.) und befolgten auch nicht seine Lehren. Deswegen hatten sie gar nicht das Recht zu einem solchen Einwand gegen den Propheten. Al-Kalbiyy berichtete: ”Die Banū Quraiš haben die Juden über die Sendung Muḥammads befragt. Als diese antworteten: »Wir finden ihn mit seinen Merkmalen und Eigenschaften in der Thora«, sagten sie: »Zwei Zauberer, die einander helfen.«“ Moses (a.s.) wurde von den Ägyptern als Magier bezeichnet, und die wunderbaren Worte des Qur’ān wurden von den Banū Quraiš Magie genannt. Obwohl der Qur’ān Moses' Botschaft bestätigte, behaupteten die Gegner, sie befanden sich im Widerspruch zueinander. (vgl. 5:48; 34:31 und die Anmerkung dazu). Diejenigen, denen Wir die Schrift zuvor gegeben haben, glauben an ihn (den Qur’ān). (28:52) Und wenn er ihnen verlesen wird, dann sagen sie: ”Wir glauben daran. Wahrlich, es ist die Wahrheit von unserem Herrn; wir hatten uns (Ihm) schon vordem ergeben.“ (28:53) Diese werden ihren Lohn zweimal erhalten, weil sie geduldig waren und das Böse durch das Gute abwehrten und von dem spendeten, was Wir ihnen gegeben hatten. (28:54) Und wenn sie leeres Gerede hören, so wenden sie sich davon ab und sagen: ”Für uns (seien) unsere Taten und für euch (seien) eure Taten. Friede sei auf euch! Wir suchen keine Unwissenden.“ (28:55)
al-Qasas 28:49
Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) glich Moses (a.s.) in vieler Hinsicht; aber die Zeit, in der er lebte, unterschied sich grundlegend von Moses' Zeit. Das Wunder des Qur’ān war anders und dauerhafter als Moses' Stab und die strahlende Hand. Wenn jedoch die Banū Quraiš Wunder nach ihrem Geschmack bekommen hätten, hätten sie dann geglaubt? Glaubten sie etwa an Moses (a.s.)? Sie hatten sich nur von den Juden Argumente geholt gegen Dinge, an die diese selbst nicht glaubten. Wie der Qur’ān immer wieder betont, sind die darin erläuterten ethischen Wahrheiten dieselben wie in früheren Offenbarungen. Die Götzendiener Makkas glaubten auch nicht an Moses (a.s.) und befolgten auch nicht seine Lehren. Deswegen hatten sie gar nicht das Recht zu einem solchen Einwand gegen den Propheten. Al-Kalbiyy berichtete: ”Die Banū Quraiš haben die Juden über die Sendung Muḥammads befragt. Als diese antworteten: »Wir finden ihn mit seinen Merkmalen und Eigenschaften in der Thora«, sagten sie: »Zwei Zauberer, die einander helfen.«“ Moses (a.s.) wurde von den Ägyptern als Magier bezeichnet, und die wunderbaren Worte des Qur’ān wurden von den Banū Quraiš Magie genannt. Obwohl der Qur’ān Moses' Botschaft bestätigte, behaupteten die Gegner, sie befanden sich im Widerspruch zueinander. (vgl. 5:48; 34:31 und die Anmerkung dazu). Diejenigen, denen Wir die Schrift zuvor gegeben haben, glauben an ihn (den Qur’ān). (28:52) Und wenn er ihnen verlesen wird, dann sagen sie: ”Wir glauben daran. Wahrlich, es ist die Wahrheit von unserem Herrn; wir hatten uns (Ihm) schon vordem ergeben.“ (28:53) Diese werden ihren Lohn zweimal erhalten, weil sie geduldig waren und das Böse durch das Gute abwehrten und von dem spendeten, was Wir ihnen gegeben hatten. (28:54) Und wenn sie leeres Gerede hören, so wenden sie sich davon ab und sagen: ”Für uns (seien) unsere Taten und für euch (seien) eure Taten. Friede sei auf euch! Wir suchen keine Unwissenden.“ (28:55)
al-Qasas 28:50
Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) glich Moses (a.s.) in vieler Hinsicht; aber die Zeit, in der er lebte, unterschied sich grundlegend von Moses' Zeit. Das Wunder des Qur’ān war anders und dauerhafter als Moses' Stab und die strahlende Hand. Wenn jedoch die Banū Quraiš Wunder nach ihrem Geschmack bekommen hätten, hätten sie dann geglaubt? Glaubten sie etwa an Moses (a.s.)? Sie hatten sich nur von den Juden Argumente geholt gegen Dinge, an die diese selbst nicht glaubten. Wie der Qur’ān immer wieder betont, sind die darin erläuterten ethischen Wahrheiten dieselben wie in früheren Offenbarungen. Die Götzendiener Makkas glaubten auch nicht an Moses (a.s.) und befolgten auch nicht seine Lehren. Deswegen hatten sie gar nicht das Recht zu einem solchen Einwand gegen den Propheten. Al-Kalbiyy berichtete: ”Die Banū Quraiš haben die Juden über die Sendung Muḥammads befragt. Als diese antworteten: »Wir finden ihn mit seinen Merkmalen und Eigenschaften in der Thora«, sagten sie: »Zwei Zauberer, die einander helfen.«“ Moses (a.s.) wurde von den Ägyptern als Magier bezeichnet, und die wunderbaren Worte des Qur’ān wurden von den Banū Quraiš Magie genannt. Obwohl der Qur’ān Moses' Botschaft bestätigte, behaupteten die Gegner, sie befanden sich im Widerspruch zueinander. (vgl. 5:48; 34:31 und die Anmerkung dazu). Diejenigen, denen Wir die Schrift zuvor gegeben haben, glauben an ihn (den Qur’ān). (28:52) Und wenn er ihnen verlesen wird, dann sagen sie: ”Wir glauben daran. Wahrlich, es ist die Wahrheit von unserem Herrn; wir hatten uns (Ihm) schon vordem ergeben.“ (28:53) Diese werden ihren Lohn zweimal erhalten, weil sie geduldig waren und das Böse durch das Gute abwehrten und von dem spendeten, was Wir ihnen gegeben hatten. (28:54) Und wenn sie leeres Gerede hören, so wenden sie sich davon ab und sagen: ”Für uns (seien) unsere Taten und für euch (seien) eure Taten. Friede sei auf euch! Wir suchen keine Unwissenden.“ (28:55)
al-Qasas 28:51
Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) glich Moses (a.s.) in vieler Hinsicht; aber die Zeit, in der er lebte, unterschied sich grundlegend von Moses' Zeit. Das Wunder des Qur’ān war anders und dauerhafter als Moses' Stab und die strahlende Hand. Wenn jedoch die Banū Quraiš Wunder nach ihrem Geschmack bekommen hätten, hätten sie dann geglaubt? Glaubten sie etwa an Moses (a.s.)? Sie hatten sich nur von den Juden Argumente geholt gegen Dinge, an die diese selbst nicht glaubten. Wie der Qur’ān immer wieder betont, sind die darin erläuterten ethischen Wahrheiten dieselben wie in früheren Offenbarungen. Die Götzendiener Makkas glaubten auch nicht an Moses (a.s.) und befolgten auch nicht seine Lehren. Deswegen hatten sie gar nicht das Recht zu einem solchen Einwand gegen den Propheten. Al-Kalbiyy berichtete: ”Die Banū Quraiš haben die Juden über die Sendung Muḥammads befragt. Als diese antworteten: »Wir finden ihn mit seinen Merkmalen und Eigenschaften in der Thora«, sagten sie: »Zwei Zauberer, die einander helfen.«“ Moses (a.s.) wurde von den Ägyptern als Magier bezeichnet, und die wunderbaren Worte des Qur’ān wurden von den Banū Quraiš Magie genannt. Obwohl der Qur’ān Moses' Botschaft bestätigte, behaupteten die Gegner, sie befanden sich im Widerspruch zueinander. (vgl. 5:48; 34:31 und die Anmerkung dazu). Diejenigen, denen Wir die Schrift zuvor gegeben haben, glauben an ihn (den Qur’ān). (28:52) Und wenn er ihnen verlesen wird, dann sagen sie: ”Wir glauben daran. Wahrlich, es ist die Wahrheit von unserem Herrn; wir hatten uns (Ihm) schon vordem ergeben.“ (28:53) Diese werden ihren Lohn zweimal erhalten, weil sie geduldig waren und das Böse durch das Gute abwehrten und von dem spendeten, was Wir ihnen gegeben hatten. (28:54) Und wenn sie leeres Gerede hören, so wenden sie sich davon ab und sagen: ”Für uns (seien) unsere Taten und für euch (seien) eure Taten. Friede sei auf euch! Wir suchen keine Unwissenden.“ (28:55)
al-Qasas 28:52
Gemeint hier sind die sog. Schriftbesitzer, u.a. Juden und Christen, die den Islam annahmen und die Glaubwürdigkeit des Qur’ān bestätigten; denn sie sahen, dass der Islam eine natürliche und folgerichtige Fortsetzung göttlicher Offenbarungen in früheren Zeitaltern. Sie hießen den Islam nicht nur willkommen, sondern erhoben den Anspruch, seit jeher "Muslime" gewesen zu sein. Abraham, Moses und Jesus waren alle Muslime im Sinne der Hingabe an Allāh (Islam). Ihr Lohn bei Allāh ist deshalb verdoppelt, weil sie, bevor sie den Islam kannten, aufrichtig und wahrhaftig ihrem früheren Gesetz folgten und nun Allāhs Botschaft darin erkannten. Historisch bezieht sich dies möglicherweise auch auf diejenigen Christen, die auf der Suche nach der Wahrheit von Abessinien nach Makka kamen und mit ihrer mühevollen Reise keinerlei materiellen Gewinn verbanden. (vgl. 13:22; 26:196-197 und die Anmerkung dazu). Wahrlich, du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allāh aber weist dem den Weg, dem Er will; und Er kennt jene am besten, die die Führung annehmen. (28:56) Und sie sagen: ”Wenn wir deiner Führung folgten, so würden wir von unserem Land weggerissen werden.“ Haben Wir denn kein sicheres Schutzgebiet errichtet, zu dem die Früchte aller Art gebracht werden als Versorgung von Uns? Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. (28:57)
al-Qasas 28:53
Gemeint hier sind die sog. Schriftbesitzer, u.a. Juden und Christen, die den Islam annahmen und die Glaubwürdigkeit des Qur’ān bestätigten; denn sie sahen, dass der Islam eine natürliche und folgerichtige Fortsetzung göttlicher Offenbarungen in früheren Zeitaltern. Sie hießen den Islam nicht nur willkommen, sondern erhoben den Anspruch, seit jeher "Muslime" gewesen zu sein. Abraham, Moses und Jesus waren alle Muslime im Sinne der Hingabe an Allāh (Islam). Ihr Lohn bei Allāh ist deshalb verdoppelt, weil sie, bevor sie den Islam kannten, aufrichtig und wahrhaftig ihrem früheren Gesetz folgten und nun Allāhs Botschaft darin erkannten. Historisch bezieht sich dies möglicherweise auch auf diejenigen Christen, die auf der Suche nach der Wahrheit von Abessinien nach Makka kamen und mit ihrer mühevollen Reise keinerlei materiellen Gewinn verbanden. (vgl. 13:22; 26:196-197 und die Anmerkung dazu). Wahrlich, du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allāh aber weist dem den Weg, dem Er will; und Er kennt jene am besten, die die Führung annehmen. (28:56) Und sie sagen: ”Wenn wir deiner Führung folgten, so würden wir von unserem Land weggerissen werden.“ Haben Wir denn kein sicheres Schutzgebiet errichtet, zu dem die Früchte aller Art gebracht werden als Versorgung von Uns? Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. (28:57)
al-Qasas 28:54
Gemeint hier sind die sog. Schriftbesitzer, u.a. Juden und Christen, die den Islam annahmen und die Glaubwürdigkeit des Qur’ān bestätigten; denn sie sahen, dass der Islam eine natürliche und folgerichtige Fortsetzung göttlicher Offenbarungen in früheren Zeitaltern. Sie hießen den Islam nicht nur willkommen, sondern erhoben den Anspruch, seit jeher "Muslime" gewesen zu sein. Abraham, Moses und Jesus waren alle Muslime im Sinne der Hingabe an Allāh (Islam). Ihr Lohn bei Allāh ist deshalb verdoppelt, weil sie, bevor sie den Islam kannten, aufrichtig und wahrhaftig ihrem früheren Gesetz folgten und nun Allāhs Botschaft darin erkannten. Historisch bezieht sich dies möglicherweise auch auf diejenigen Christen, die auf der Suche nach der Wahrheit von Abessinien nach Makka kamen und mit ihrer mühevollen Reise keinerlei materiellen Gewinn verbanden. (vgl. 13:22; 26:196-197 und die Anmerkung dazu). Wahrlich, du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allāh aber weist dem den Weg, dem Er will; und Er kennt jene am besten, die die Führung annehmen. (28:56) Und sie sagen: ”Wenn wir deiner Führung folgten, so würden wir von unserem Land weggerissen werden.“ Haben Wir denn kein sicheres Schutzgebiet errichtet, zu dem die Früchte aller Art gebracht werden als Versorgung von Uns? Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. (28:57)
al-Qasas 28:55
Gemeint hier sind die sog. Schriftbesitzer, u.a. Juden und Christen, die den Islam annahmen und die Glaubwürdigkeit des Qur’ān bestätigten; denn sie sahen, dass der Islam eine natürliche und folgerichtige Fortsetzung göttlicher Offenbarungen in früheren Zeitaltern. Sie hießen den Islam nicht nur willkommen, sondern erhoben den Anspruch, seit jeher "Muslime" gewesen zu sein. Abraham, Moses und Jesus waren alle Muslime im Sinne der Hingabe an Allāh (Islam). Ihr Lohn bei Allāh ist deshalb verdoppelt, weil sie, bevor sie den Islam kannten, aufrichtig und wahrhaftig ihrem früheren Gesetz folgten und nun Allāhs Botschaft darin erkannten. Historisch bezieht sich dies möglicherweise auch auf diejenigen Christen, die auf der Suche nach der Wahrheit von Abessinien nach Makka kamen und mit ihrer mühevollen Reise keinerlei materiellen Gewinn verbanden. (vgl. 13:22; 26:196-197 und die Anmerkung dazu). Wahrlich, du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allāh aber weist dem den Weg, dem Er will; und Er kennt jene am besten, die die Führung annehmen. (28:56) Und sie sagen: ”Wenn wir deiner Führung folgten, so würden wir von unserem Land weggerissen werden.“ Haben Wir denn kein sicheres Schutzgebiet errichtet, zu dem die Früchte aller Art gebracht werden als Versorgung von Uns? Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht. (28:57)
al-Qasas 28:56
Der Anlass für diese Offenbarung war der Tod von Abū Ṭālib, einem Onkel, den der Prophet sehr lieb hatte und der ihn geschützt und ihm bei der Verkündung des Islam geholfen hatte. Dem Propheten lag natürlich am Herzen, dass Abū Ṭālib das Glaubensbekenntnis vor seinem Tod sprach, aber die Führer der heidnischen Banū Quraiš hielten ihn davon ab und verursachten damit dem Propheten großes Leid (vgl. den Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek; ferner 2:62, 126; 5:69; 6:48; 14:4, 35-41; 29:64-69; 46:13 und die Anmerkung dazu). Und so manche Stadt haben Wir vernichtet, die sich ihrer Fülle des Unterhalts rühmte! Und dort stehen ihre Wohnstätten, die nach ihnen nicht bewohnt worden sind - mit Ausnahme einiger weniger. Und Wir wurden die Erben. (28:58) Und dein Herr würde nie die Städte zerstören, ohne zuvor in ihrer Mitte einen Gesandten erweckt zu haben, der ihnen Unsere Verse verliest; noch zerstörten Wir die Städte, ohne dass ihre Bewohner (zuvor) gefrevelt hätten. (28:59)
al-Qasas 28:57
Der Anlass für diese Offenbarung war der Tod von Abū Ṭālib, einem Onkel, den der Prophet sehr lieb hatte und der ihn geschützt und ihm bei der Verkündung des Islam geholfen hatte. Dem Propheten lag natürlich am Herzen, dass Abū Ṭālib das Glaubensbekenntnis vor seinem Tod sprach, aber die Führer der heidnischen Banū Quraiš hielten ihn davon ab und verursachten damit dem Propheten großes Leid (vgl. den Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek; ferner 2:62, 126; 5:69; 6:48; 14:4, 35-41; 29:64-69; 46:13 und die Anmerkung dazu). Und so manche Stadt haben Wir vernichtet, die sich ihrer Fülle des Unterhalts rühmte! Und dort stehen ihre Wohnstätten, die nach ihnen nicht bewohnt worden sind - mit Ausnahme einiger weniger. Und Wir wurden die Erben. (28:58) Und dein Herr würde nie die Städte zerstören, ohne zuvor in ihrer Mitte einen Gesandten erweckt zu haben, der ihnen Unsere Verse verliest; noch zerstörten Wir die Städte, ohne dass ihre Bewohner (zuvor) gefrevelt hätten. (28:59)
al-Qasas 28:58
Die Undankbarkeit war stets ein Grund dafür, dass Allāh den Menschen Seine Gnade entzieht und sie bestraft. Allāh machte z.B. die Stadt Makka zum Ort der Sicherheit und gewährte seinen Bewohnern die Versorgung (vgl. dazu 2:126; 106:1ff.). So sollen sich die Götzendiener mit ihrem Widerwillen aufhören, damit ihnen nicht das gleiche widerfährt, wie jenen verwüsteten Städten, die sie kennen. Allāh verfährt dennoch mit den Undankbaren in gerechter Weise und lässt kein Volk untergehen, ehe Er zu ihnen einen Propheten entsendet, der sie vor den fatalen Folgen ihrer Undankbarkeit warnt und die frohe Botschaft für die Befolgung der Gebote verkündet. Aus diesem Grund wurde auch unser Prophet (a.s.s.) nach Makka entsandt. (vgl. 6:130-132; 11:117; 17:15 und die Anmerkung dazu). Und was euch auch an Dingen gegeben wurde - es ist nur eine zeitweilige Nutznießung des irdischen Lebens und sein Schmuck; und das aber, was bei Allāh ist, ist besser und bleibender. Wollt ihr denn nicht begreifen? (28:60) Ist denn der, dem Wir eine schöne Verheißung gaben, die er erfüllt sehen wird, gleich jenem, den Wir mit den guten Dingen des irdischen Lebens versorgt haben? Doch dann, am Tage der Auferstehung, wird er unter den Vorgeführten sein. (28:61)
al-Qasas 28:59
Die Undankbarkeit war stets ein Grund dafür, dass Allāh den Menschen Seine Gnade entzieht und sie bestraft. Allāh machte z.B. die Stadt Makka zum Ort der Sicherheit und gewährte seinen Bewohnern die Versorgung (vgl. dazu 2:126; 106:1ff.). So sollen sich die Götzendiener mit ihrem Widerwillen aufhören, damit ihnen nicht das gleiche widerfährt, wie jenen verwüsteten Städten, die sie kennen. Allāh verfährt dennoch mit den Undankbaren in gerechter Weise und lässt kein Volk untergehen, ehe Er zu ihnen einen Propheten entsendet, der sie vor den fatalen Folgen ihrer Undankbarkeit warnt und die frohe Botschaft für die Befolgung der Gebote verkündet. Aus diesem Grund wurde auch unser Prophet (a.s.s.) nach Makka entsandt. (vgl. 6:130-132; 11:117; 17:15 und die Anmerkung dazu). Und was euch auch an Dingen gegeben wurde - es ist nur eine zeitweilige Nutznießung des irdischen Lebens und sein Schmuck; und das aber, was bei Allāh ist, ist besser und bleibender. Wollt ihr denn nicht begreifen? (28:60) Ist denn der, dem Wir eine schöne Verheißung gaben, die er erfüllt sehen wird, gleich jenem, den Wir mit den guten Dingen des irdischen Lebens versorgt haben? Doch dann, am Tage der Auferstehung, wird er unter den Vorgeführten sein. (28:61)
al-Qasas 28:60
Der Wohlstand und die guten Dinge auf dieser Erde sind vergänglich und stellen nur eine zeitweilige Nutznießung und eine Prüfung dar. Unser Prophet (a.s.s.) sagte: ”Bei Allāh, das irdische Leben ist, gemessen am Jenseits, wie wenn einer von euch seinen Finger ins Wasser taucht; er soll dann sehen, mit was dieser zu ihm zurückkommt.“ An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ”Wo sind nun Meine Partner, die ihr wähntet?“ (28:62) Diejenigen, über die das Urteil gefällt wird, sagen: ”Unser Herr, dies sind jene, die wir irreführten. Wir führten sie irre, wie wir selbst irregingen. Wir sprechen uns vor Dir (von ihnen) los. Nicht wir waren es, die sie anbeteten.“ (28:63) Und es wird gesprochen: ”Ruft eure Götter an.“ Und sie werden sie anrufen, doch jene werden ihnen nicht antworten. Und sie werden die Strafe erleben. Wären sie doch dem rechten Weg gefolgt! (28:64) Und an jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ”Welche Antwort gabt ihr den Gesandten?“ (28:65) Dann werden ihnen an jenem Tage alle Ausreden dunkel werden, und sie werden einander nicht befragen können. (28:66) Was aber denjenigen, der bereut und glaubt und das Rechte wirkt, angeht, so ist es wohl möglich, dass er unter den Erfolgreichen sein wird. (28:67)
al-Qasas 28:61
Der Wohlstand und die guten Dinge auf dieser Erde sind vergänglich und stellen nur eine zeitweilige Nutznießung und eine Prüfung dar. Unser Prophet (a.s.s.) sagte: ”Bei Allāh, das irdische Leben ist, gemessen am Jenseits, wie wenn einer von euch seinen Finger ins Wasser taucht; er soll dann sehen, mit was dieser zu ihm zurückkommt.“ An jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ”Wo sind nun Meine Partner, die ihr wähntet?“ (28:62) Diejenigen, über die das Urteil gefällt wird, sagen: ”Unser Herr, dies sind jene, die wir irreführten. Wir führten sie irre, wie wir selbst irregingen. Wir sprechen uns vor Dir (von ihnen) los. Nicht wir waren es, die sie anbeteten.“ (28:63) Und es wird gesprochen: ”Ruft eure Götter an.“ Und sie werden sie anrufen, doch jene werden ihnen nicht antworten. Und sie werden die Strafe erleben. Wären sie doch dem rechten Weg gefolgt! (28:64) Und an jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ”Welche Antwort gabt ihr den Gesandten?“ (28:65) Dann werden ihnen an jenem Tage alle Ausreden dunkel werden, und sie werden einander nicht befragen können. (28:66) Was aber denjenigen, der bereut und glaubt und das Rechte wirkt, angeht, so ist es wohl möglich, dass er unter den Erfolgreichen sein wird. (28:67)
al-Qasas 28:62
Dieser Versblock befasst sich mit der Prüfung jener, die sich falschen Gottheiten zuwandten. Verehrer und Verehrte sprechen sich voneinander los: Wir haben uns selbst nicht zu ihren Göttern gemacht. (vgl. 10:28). Mit anderen Worten, sie dienten lediglich ihren eigenen Leidenschaften. Die Frage ”Welche Antwort gabt ihr den Gesandten?“ ist eine Vorhaltung an die Übeltäter; denn Allāh weiß sehr wohl, welche Antwort sie den Gesandten gegeben haben. Dies bedeutet ferner, dass diese Übeltäter nicht auf Allāhs Gesandte gehört hatten. Abschließend wird von dem Tag der Auferstehung mit einer Parallele berichtet: Während für die Übeltäter das Elend seinen Höhepunkt erreicht, ist nun die Rede von dem, der umkehrt, sich zum Glauben bekennt und gute Werke verrichtet. (vgl. 6:22-23; 34:41 und die Anmerkung dazu). Und dein Herr erschafft, was Er will, und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allāh und Hocherhaben über das, was sie anbeten! (28:68) Und dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie kundgeben. (28:69) Und Er ist Allāh; es ist kein Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. (28:70)
al-Qasas 28:63
Dieser Versblock befasst sich mit der Prüfung jener, die sich falschen Gottheiten zuwandten. Verehrer und Verehrte sprechen sich voneinander los: Wir haben uns selbst nicht zu ihren Göttern gemacht. (vgl. 10:28). Mit anderen Worten, sie dienten lediglich ihren eigenen Leidenschaften. Die Frage ”Welche Antwort gabt ihr den Gesandten?“ ist eine Vorhaltung an die Übeltäter; denn Allāh weiß sehr wohl, welche Antwort sie den Gesandten gegeben haben. Dies bedeutet ferner, dass diese Übeltäter nicht auf Allāhs Gesandte gehört hatten. Abschließend wird von dem Tag der Auferstehung mit einer Parallele berichtet: Während für die Übeltäter das Elend seinen Höhepunkt erreicht, ist nun die Rede von dem, der umkehrt, sich zum Glauben bekennt und gute Werke verrichtet. (vgl. 6:22-23; 34:41 und die Anmerkung dazu). Und dein Herr erschafft, was Er will, und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allāh und Hocherhaben über das, was sie anbeten! (28:68) Und dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie kundgeben. (28:69) Und Er ist Allāh; es ist kein Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. (28:70)
al-Qasas 28:64
Dieser Versblock befasst sich mit der Prüfung jener, die sich falschen Gottheiten zuwandten. Verehrer und Verehrte sprechen sich voneinander los: Wir haben uns selbst nicht zu ihren Göttern gemacht. (vgl. 10:28). Mit anderen Worten, sie dienten lediglich ihren eigenen Leidenschaften. Die Frage ”Welche Antwort gabt ihr den Gesandten?“ ist eine Vorhaltung an die Übeltäter; denn Allāh weiß sehr wohl, welche Antwort sie den Gesandten gegeben haben. Dies bedeutet ferner, dass diese Übeltäter nicht auf Allāhs Gesandte gehört hatten. Abschließend wird von dem Tag der Auferstehung mit einer Parallele berichtet: Während für die Übeltäter das Elend seinen Höhepunkt erreicht, ist nun die Rede von dem, der umkehrt, sich zum Glauben bekennt und gute Werke verrichtet. (vgl. 6:22-23; 34:41 und die Anmerkung dazu). Und dein Herr erschafft, was Er will, und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allāh und Hocherhaben über das, was sie anbeten! (28:68) Und dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie kundgeben. (28:69) Und Er ist Allāh; es ist kein Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. (28:70)
al-Qasas 28:65
Dieser Versblock befasst sich mit der Prüfung jener, die sich falschen Gottheiten zuwandten. Verehrer und Verehrte sprechen sich voneinander los: Wir haben uns selbst nicht zu ihren Göttern gemacht. (vgl. 10:28). Mit anderen Worten, sie dienten lediglich ihren eigenen Leidenschaften. Die Frage ”Welche Antwort gabt ihr den Gesandten?“ ist eine Vorhaltung an die Übeltäter; denn Allāh weiß sehr wohl, welche Antwort sie den Gesandten gegeben haben. Dies bedeutet ferner, dass diese Übeltäter nicht auf Allāhs Gesandte gehört hatten. Abschließend wird von dem Tag der Auferstehung mit einer Parallele berichtet: Während für die Übeltäter das Elend seinen Höhepunkt erreicht, ist nun die Rede von dem, der umkehrt, sich zum Glauben bekennt und gute Werke verrichtet. (vgl. 6:22-23; 34:41 und die Anmerkung dazu). Und dein Herr erschafft, was Er will, und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allāh und Hocherhaben über das, was sie anbeten! (28:68) Und dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie kundgeben. (28:69) Und Er ist Allāh; es ist kein Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. (28:70)
al-Qasas 28:66
Dieser Versblock befasst sich mit der Prüfung jener, die sich falschen Gottheiten zuwandten. Verehrer und Verehrte sprechen sich voneinander los: Wir haben uns selbst nicht zu ihren Göttern gemacht. (vgl. 10:28). Mit anderen Worten, sie dienten lediglich ihren eigenen Leidenschaften. Die Frage ”Welche Antwort gabt ihr den Gesandten?“ ist eine Vorhaltung an die Übeltäter; denn Allāh weiß sehr wohl, welche Antwort sie den Gesandten gegeben haben. Dies bedeutet ferner, dass diese Übeltäter nicht auf Allāhs Gesandte gehört hatten. Abschließend wird von dem Tag der Auferstehung mit einer Parallele berichtet: Während für die Übeltäter das Elend seinen Höhepunkt erreicht, ist nun die Rede von dem, der umkehrt, sich zum Glauben bekennt und gute Werke verrichtet. (vgl. 6:22-23; 34:41 und die Anmerkung dazu). Und dein Herr erschafft, was Er will, und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allāh und Hocherhaben über das, was sie anbeten! (28:68) Und dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie kundgeben. (28:69) Und Er ist Allāh; es ist kein Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. (28:70)
al-Qasas 28:67
Dieser Versblock befasst sich mit der Prüfung jener, die sich falschen Gottheiten zuwandten. Verehrer und Verehrte sprechen sich voneinander los: Wir haben uns selbst nicht zu ihren Göttern gemacht. (vgl. 10:28). Mit anderen Worten, sie dienten lediglich ihren eigenen Leidenschaften. Die Frage ”Welche Antwort gabt ihr den Gesandten?“ ist eine Vorhaltung an die Übeltäter; denn Allāh weiß sehr wohl, welche Antwort sie den Gesandten gegeben haben. Dies bedeutet ferner, dass diese Übeltäter nicht auf Allāhs Gesandte gehört hatten. Abschließend wird von dem Tag der Auferstehung mit einer Parallele berichtet: Während für die Übeltäter das Elend seinen Höhepunkt erreicht, ist nun die Rede von dem, der umkehrt, sich zum Glauben bekennt und gute Werke verrichtet. (vgl. 6:22-23; 34:41 und die Anmerkung dazu). Und dein Herr erschafft, was Er will, und erwählt, was Ihm gefällt. Nicht ihnen steht die Wahl zu. Gepriesen sei Allāh und Hocherhaben über das, was sie anbeten! (28:68) Und dein Herr weiß, was ihre Herzen verbergen und was sie kundgeben. (28:69) Und Er ist Allāh; es ist kein Gott außer Ihm. Ihm gebührt aller Preis am Anfang und am Ende. Sein ist die Herrschaft, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. (28:70)
al-Qasas 28:68
Hier erfahren die Menschen mit Nachdruck die absolute Unabhängigkeit des Schöpfers und Seine Erhabenheit gegenüber Seinen Geschöpfen. Kurz und bündig müssen wir ohne "wenn" und "aber" wissen, dass Er - Gepriesen ist Er - erschafft, was Er will, und erwählt von seinen Geschöpfen, was Ihm gefällt, um die Aufgabe der Verkündung der Botschaft zu übernehmen. Sprich: ”Was haltet ihr davon, wenn Allāh die Nacht über euch bis zum Tage der Auferstehung dauern ließe? Welcher Gott außer Allāh könnte euch ein Licht bringen? Wollt ihr denn nicht hören?“ (28:71) Sprich: ”Was haltet ihr davon, wenn Allāh den Tag über euch bis zum Tage der Auferstehung dauern ließe? Welcher Gott außer Allāh könnte euch eine Nacht zur Ruhe bringen? Wollt ihr es denn nicht einsehen?“ (28:72) Und in Seiner Barmherzigkeit erschuf Er für euch die Nacht und den Tag, auf dass ihr darin ruhen mögt und auf dass ihr nach Seiner Huld trachtet und dankbar sein mögt. (28:73)
al-Qasas 28:69
Hier erfahren die Menschen mit Nachdruck die absolute Unabhängigkeit des Schöpfers und Seine Erhabenheit gegenüber Seinen Geschöpfen. Kurz und bündig müssen wir ohne "wenn" und "aber" wissen, dass Er - Gepriesen ist Er - erschafft, was Er will, und erwählt von seinen Geschöpfen, was Ihm gefällt, um die Aufgabe der Verkündung der Botschaft zu übernehmen. Sprich: ”Was haltet ihr davon, wenn Allāh die Nacht über euch bis zum Tage der Auferstehung dauern ließe? Welcher Gott außer Allāh könnte euch ein Licht bringen? Wollt ihr denn nicht hören?“ (28:71) Sprich: ”Was haltet ihr davon, wenn Allāh den Tag über euch bis zum Tage der Auferstehung dauern ließe? Welcher Gott außer Allāh könnte euch eine Nacht zur Ruhe bringen? Wollt ihr es denn nicht einsehen?“ (28:72) Und in Seiner Barmherzigkeit erschuf Er für euch die Nacht und den Tag, auf dass ihr darin ruhen mögt und auf dass ihr nach Seiner Huld trachtet und dankbar sein mögt. (28:73)
al-Qasas 28:70
Hier erfahren die Menschen mit Nachdruck die absolute Unabhängigkeit des Schöpfers und Seine Erhabenheit gegenüber Seinen Geschöpfen. Kurz und bündig müssen wir ohne "wenn" und "aber" wissen, dass Er - Gepriesen ist Er - erschafft, was Er will, und erwählt von seinen Geschöpfen, was Ihm gefällt, um die Aufgabe der Verkündung der Botschaft zu übernehmen. Sprich: ”Was haltet ihr davon, wenn Allāh die Nacht über euch bis zum Tage der Auferstehung dauern ließe? Welcher Gott außer Allāh könnte euch ein Licht bringen? Wollt ihr denn nicht hören?“ (28:71) Sprich: ”Was haltet ihr davon, wenn Allāh den Tag über euch bis zum Tage der Auferstehung dauern ließe? Welcher Gott außer Allāh könnte euch eine Nacht zur Ruhe bringen? Wollt ihr es denn nicht einsehen?“ (28:72) Und in Seiner Barmherzigkeit erschuf Er für euch die Nacht und den Tag, auf dass ihr darin ruhen mögt und auf dass ihr nach Seiner Huld trachtet und dankbar sein mögt. (28:73)
al-Qasas 28:71
Der Wechsel von Tag und Nacht ist ein Ergebnis der Erdumdrehung vor der Sonne, die zur Schöpfung Allāhs gehört, um das Leben auf Erden zu erhalten. Tag und Nacht sind beide für nützliche Zwecke des menschlichen Lebens bestimmt. Um eine Änderung in diesem göttlichen System vornehmen zu können muss man Herrschaft über die Sonne und die ganze Erde haben, und dies ist nicht für die Geschöpfe möglich; denn es liegt lediglich in der Hand des Erhabenen Schöpfers Selbst, Der die Sonne aus dem Westen aufgehen lassen kann (vgl. dazu 2:258). Und an jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ”Wo sind nun Meine Partner, die ihr wähntet?“ (28:74) Und Wir werden aus jedem Volk einen Zeugen holen und sprechen: ”Bringt euren Beweis herbei.“ Dann werden sie erkennen, dass die Wahrheit Allāh gehört. Und das, was sie zu erdichten pflegten, wird für sie verloren sein. (28:75)
al-Qasas 28:72
Der Wechsel von Tag und Nacht ist ein Ergebnis der Erdumdrehung vor der Sonne, die zur Schöpfung Allāhs gehört, um das Leben auf Erden zu erhalten. Tag und Nacht sind beide für nützliche Zwecke des menschlichen Lebens bestimmt. Um eine Änderung in diesem göttlichen System vornehmen zu können muss man Herrschaft über die Sonne und die ganze Erde haben, und dies ist nicht für die Geschöpfe möglich; denn es liegt lediglich in der Hand des Erhabenen Schöpfers Selbst, Der die Sonne aus dem Westen aufgehen lassen kann (vgl. dazu 2:258). Und an jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ”Wo sind nun Meine Partner, die ihr wähntet?“ (28:74) Und Wir werden aus jedem Volk einen Zeugen holen und sprechen: ”Bringt euren Beweis herbei.“ Dann werden sie erkennen, dass die Wahrheit Allāh gehört. Und das, was sie zu erdichten pflegten, wird für sie verloren sein. (28:75)
al-Qasas 28:73
Der Wechsel von Tag und Nacht ist ein Ergebnis der Erdumdrehung vor der Sonne, die zur Schöpfung Allāhs gehört, um das Leben auf Erden zu erhalten. Tag und Nacht sind beide für nützliche Zwecke des menschlichen Lebens bestimmt. Um eine Änderung in diesem göttlichen System vornehmen zu können muss man Herrschaft über die Sonne und die ganze Erde haben, und dies ist nicht für die Geschöpfe möglich; denn es liegt lediglich in der Hand des Erhabenen Schöpfers Selbst, Der die Sonne aus dem Westen aufgehen lassen kann (vgl. dazu 2:258). Und an jenem Tage wird Er sie rufen und sprechen: ”Wo sind nun Meine Partner, die ihr wähntet?“ (28:74) Und Wir werden aus jedem Volk einen Zeugen holen und sprechen: ”Bringt euren Beweis herbei.“ Dann werden sie erkennen, dass die Wahrheit Allāh gehört. Und das, was sie zu erdichten pflegten, wird für sie verloren sein. (28:75)
al-Qasas 28:74
Am Tag der Auferstehung wird Allāh die Götzendiener vor ihrem eigenen Propheten zur Rechenschaft ziehen, der als Zeuge für die Wahrheitsverkündung seiner Botschaft stehen wird. (vgl. 4:41; 6:24; 7:53; 10:28-30; 11:21; 16:87 und die Anmerkung dazu). Wahrlich, Korah gehörte zum Volk Moses', und doch unterdrückte er es. Und wir gaben ihm soviel Schätze, dass ihre Schlüssel sicher eine Bürde für eine Schar von Starken gewesen wären. Da sagte sein Volk zu ihm: ”Freue dich nicht; denn Allāh liebt diejenigen nicht, die frohlocken. (28:76) Sondern suche in dem, was Allāh dir gegeben hat, die Wohnstatt des Jenseits; und vergiss deinen Teil an der Welt nicht; und tue Gutes, wie Allāh dir Gutes getan hat; und begehre kein Unheil auf Erden; denn Allāh liebt die Unheilstifter nicht.“ (28:77)
al-Qasas 28:75
Am Tag der Auferstehung wird Allāh die Götzendiener vor ihrem eigenen Propheten zur Rechenschaft ziehen, der als Zeuge für die Wahrheitsverkündung seiner Botschaft stehen wird. (vgl. 4:41; 6:24; 7:53; 10:28-30; 11:21; 16:87 und die Anmerkung dazu). Wahrlich, Korah gehörte zum Volk Moses', und doch unterdrückte er es. Und wir gaben ihm soviel Schätze, dass ihre Schlüssel sicher eine Bürde für eine Schar von Starken gewesen wären. Da sagte sein Volk zu ihm: ”Freue dich nicht; denn Allāh liebt diejenigen nicht, die frohlocken. (28:76) Sondern suche in dem, was Allāh dir gegeben hat, die Wohnstatt des Jenseits; und vergiss deinen Teil an der Welt nicht; und tue Gutes, wie Allāh dir Gutes getan hat; und begehre kein Unheil auf Erden; denn Allāh liebt die Unheilstifter nicht.“ (28:77)
al-Qasas 28:76
Dies erklärt auch die Kombination von Korah und Pharao in 29:39 und 40:24. Obgleich Korah zu den Kindern Israels gehörte, hatte er sich auf die Seite Pharaos und Hāmāns geschlagen und wandte sich gegen sein eigenes Volk. Wie Pharao als König politische Tyrannei und Hāmān als Priester falsche, die Ungerechtigkeit stützende Ideologie verkörpert, steht Korah für wirtschaftliche Ausbeutung und Selbstherrlichkeit. Den dreien gegenüber steht Moses (a.s.) als prophetische Persönlichkeit und Übermittler des göttlichen Gesetzes. Da er zum Stamm Levi gehörte, war er mit Moses (a.s.) verwandt. Er beneidete seinen Verwandten und wünschte, er könnte die diesem zuteil gewordene Ehre und Würde auf sich selbst lenken. (vgl. 28:78 und die Anmerkung dazu). Er sagte: ”Es (die Schätze) wurde mir nur um des Wissens willen, das ich besitze, gegeben.“ Wusste er denn nicht, dass Allāh vor ihm schon Geschlechter vernichtet hatte, die noch gewaltigere Macht und größeren Reichtum als er besaßen? Und die Schuldigen werden nicht nach ihren Sünden befragt. (28:78)
al-Qasas 28:77
Dies erklärt auch die Kombination von Korah und Pharao in 29:39 und 40:24. Obgleich Korah zu den Kindern Israels gehörte, hatte er sich auf die Seite Pharaos und Hāmāns geschlagen und wandte sich gegen sein eigenes Volk. Wie Pharao als König politische Tyrannei und Hāmān als Priester falsche, die Ungerechtigkeit stützende Ideologie verkörpert, steht Korah für wirtschaftliche Ausbeutung und Selbstherrlichkeit. Den dreien gegenüber steht Moses (a.s.) als prophetische Persönlichkeit und Übermittler des göttlichen Gesetzes. Da er zum Stamm Levi gehörte, war er mit Moses (a.s.) verwandt. Er beneidete seinen Verwandten und wünschte, er könnte die diesem zuteil gewordene Ehre und Würde auf sich selbst lenken. (vgl. 28:78 und die Anmerkung dazu). Er sagte: ”Es (die Schätze) wurde mir nur um des Wissens willen, das ich besitze, gegeben.“ Wusste er denn nicht, dass Allāh vor ihm schon Geschlechter vernichtet hatte, die noch gewaltigere Macht und größeren Reichtum als er besaßen? Und die Schuldigen werden nicht nach ihren Sünden befragt. (28:78)
al-Qasas 28:78
Korah war so engstirnig, dass er seine Klugheit und sein Geschick für die Ursache seines Reichtums hielt und nun glaubte, er sei aufgrund dessen allen anderen überlegen und berechtigt, sich über sie zu erheben. (vgl. 39:49 und die Anmerkung dazu). So ging er denn in seinem Schmuck hinaus zu seinem Volk. Jene nun, die nach dem Leben in dieser Welt begierig waren, sagten: ”O wenn wir doch das gleiche besäßen wie das, was Korah gegeben wurde! Er hat wahrlich großes Glück.“ (28:79) Die aber, denen Wissen zuteil geworden war, sagten: ”Wehe euch, Allāhs Lohn ist besser für den, der glaubt und gute Werke tut; und keiner wird ihn erlangen außer den Geduldigen.“ (28:80)
al-Qasas 28:79
Als Korah sich auf dem Höhepunkt seines Ruhmes befand, beneideten ihn weltlich gesinnte Menschen und dachten daran, wie glücklich sie an seiner Stelle sein würden. Eine solche Einstellung finden wir überall und zu jeder Zeit, dass nämlich irdische Pracht die Gemüter beeinflusst und diejenigen überwältigt, denen am irdischen Leben gelegen ist, und die nicht nach Höherem und Edlerem aufschauen. Dann ließen Wir ihn von der Erde verschlingen, und (auch) sein Haus; und er hatte keine Schar, die ihm gegen Allāh helfen konnte, noch konnte er sich (selbst) retten. (28:81) Und jene, die sich noch tags zuvor an seine Stelle gewünscht hatten, sagten: ”Sieh nur! Es ist wahrlich Allāh, Der denen von Seinen Dienern die Mittel zum Unterhalt erweitert und beschränkt, denen Er will. Wäre uns Allāh nicht Gnädig gewesen, hätte Er uns (von der Erde) verschlingen lassen. Sieh nur! Die Ungläubigen haben nie Erfolg.“ (28:82)
al-Qasas 28:80
Als Korah sich auf dem Höhepunkt seines Ruhmes befand, beneideten ihn weltlich gesinnte Menschen und dachten daran, wie glücklich sie an seiner Stelle sein würden. Eine solche Einstellung finden wir überall und zu jeder Zeit, dass nämlich irdische Pracht die Gemüter beeinflusst und diejenigen überwältigt, denen am irdischen Leben gelegen ist, und die nicht nach Höherem und Edlerem aufschauen. Dann ließen Wir ihn von der Erde verschlingen, und (auch) sein Haus; und er hatte keine Schar, die ihm gegen Allāh helfen konnte, noch konnte er sich (selbst) retten. (28:81) Und jene, die sich noch tags zuvor an seine Stelle gewünscht hatten, sagten: ”Sieh nur! Es ist wahrlich Allāh, Der denen von Seinen Dienern die Mittel zum Unterhalt erweitert und beschränkt, denen Er will. Wäre uns Allāh nicht Gnädig gewesen, hätte Er uns (von der Erde) verschlingen lassen. Sieh nur! Die Ungläubigen haben nie Erfolg.“ (28:82)
al-Qasas 28:81
Dieselbe Erde, auf der Korah und sein prachtvolles Haus standen, gab ihren festen Halt auf und konnte ihn und sein Haus nicht mehr tragen. In ihr verschwanden er und sein Reichtum auf nie Wiedersehen. Wer nunmehr Korahs irdischen Reichtum bewunderte und sich selbst wünschte, wünscht sich jetzt nicht, bei einem solchen Untergang an seiner Stelle zu sein. (vgl. 30:33-37 und die Anmerkung dazu). Jene Wohnstatt im Jenseits! Wir geben sie denen, die weder Selbsterhöhung auf Erden noch irgendein (anderes) Verderbnis begehren. Und der Ausgang ist für die Gottesfürchtigen. (28:83) Wer Gutes vollbringt, soll Besseres als das erhalten; wer jedoch eine böse Tat vollbringt - jenen, die böse Werke tun, sollen nur gemäß dem vergolten werden, was sie getan haben. (28:84)
al-Qasas 28:82
Dieselbe Erde, auf der Korah und sein prachtvolles Haus standen, gab ihren festen Halt auf und konnte ihn und sein Haus nicht mehr tragen. In ihr verschwanden er und sein Reichtum auf nie Wiedersehen. Wer nunmehr Korahs irdischen Reichtum bewunderte und sich selbst wünschte, wünscht sich jetzt nicht, bei einem solchen Untergang an seiner Stelle zu sein. (vgl. 30:33-37 und die Anmerkung dazu). Jene Wohnstatt im Jenseits! Wir geben sie denen, die weder Selbsterhöhung auf Erden noch irgendein (anderes) Verderbnis begehren. Und der Ausgang ist für die Gottesfürchtigen. (28:83) Wer Gutes vollbringt, soll Besseres als das erhalten; wer jedoch eine böse Tat vollbringt - jenen, die böse Werke tun, sollen nur gemäß dem vergolten werden, was sie getan haben. (28:84)
al-Qasas 28:83
Wenn Korah im irdischen Leben keinen dauerhaften Anteil am göttlichen Segen haben konnte, so wird er überhaupt keinen Anteil haben in der Wohnstatt im Jenseits; denn diese ist nur für diejenigen vorbehalten, die weder Selbsterhöhung auf Erden noch irgendein anderes Verderbnis begehren. Selbsterhöhung ist der Ergebung in Allāhs Willen (Islam) entgegengesetzt. Unser Prophet (a.s.s.) hat gesagt: ”Mir wurde offenbart, euch (Muslime) zur Bescheidenheit aufzurufen. So darf keiner von euch, sich über den anderen erheben, oder den anderen unterdrücken.“ Und ein Mann hat den Propheten (a.s.s.) gefragt: ”O Gesandter Allāhs, ich trage gern schöne Gewänder und Schuhe. Gehört dies auch zur Selbsterhöhung?“ Der Prophet antwortete: ”Nein! Allāh ist schön und liebt alles Schöne.“ Bei der Belohnung ist die Barmherzigkeit maßgebend, indem eine gute Tat vielfach belohnt wird; bei der Bestrafung dagegen herrscht Gerechtigkeit, indem eine üble Tat im gleichen Maß vergolten wird. Böses kann im Falle der Umkehr vergeben werden, wird jedoch auf keinen Fall strenger bestraft als es die Gerechtigkeit erfordert. (vgl. 6:160; 27:87-90 und die Anmerkung dazu). Wahrlich, Er, Der den Qur’ān bindend für dich gemacht hat - Er wird dich zur Stätte der Wiederkehr zurückbringen. Sprich: ”Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der auf dem rechten Weg ist, und wer sich in einem offenbaren Irrtum befindet.“ (28:85) Und du hattest selbst keine Hoffnung, dass dir das Buch offenbart würde; allein es ist eine Barmherzigkeit deines Herrn; darum sei nicht ein Beistand für die Ungläubigen. (28:86) Und lass dich von niemandem von den Zeichen Allāhs abwenden, nachdem sie zu dir niedergesandt worden sind; und rufe (die Menschen) zu deinem Herrn und sei nicht einer der Götzendiener. (28:87) Und rufe neben Allāh keinen anderen Gott an. Es ist kein Gott außer Ihm. Alle Dinge sind vergänglich, bis auf Sein Angesicht. Sein ist die Herrschaft und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden. (28:88)
al-Qasas 28:84
Wenn Korah im irdischen Leben keinen dauerhaften Anteil am göttlichen Segen haben konnte, so wird er überhaupt keinen Anteil haben in der Wohnstatt im Jenseits; denn diese ist nur für diejenigen vorbehalten, die weder Selbsterhöhung auf Erden noch irgendein anderes Verderbnis begehren. Selbsterhöhung ist der Ergebung in Allāhs Willen (Islam) entgegengesetzt. Unser Prophet (a.s.s.) hat gesagt: ”Mir wurde offenbart, euch (Muslime) zur Bescheidenheit aufzurufen. So darf keiner von euch, sich über den anderen erheben, oder den anderen unterdrücken.“ Und ein Mann hat den Propheten (a.s.s.) gefragt: ”O Gesandter Allāhs, ich trage gern schöne Gewänder und Schuhe. Gehört dies auch zur Selbsterhöhung?“ Der Prophet antwortete: ”Nein! Allāh ist schön und liebt alles Schöne.“ Bei der Belohnung ist die Barmherzigkeit maßgebend, indem eine gute Tat vielfach belohnt wird; bei der Bestrafung dagegen herrscht Gerechtigkeit, indem eine üble Tat im gleichen Maß vergolten wird. Böses kann im Falle der Umkehr vergeben werden, wird jedoch auf keinen Fall strenger bestraft als es die Gerechtigkeit erfordert. (vgl. 6:160; 27:87-90 und die Anmerkung dazu). Wahrlich, Er, Der den Qur’ān bindend für dich gemacht hat - Er wird dich zur Stätte der Wiederkehr zurückbringen. Sprich: ”Mein Herr weiß am besten, wer es ist, der auf dem rechten Weg ist, und wer sich in einem offenbaren Irrtum befindet.“ (28:85) Und du hattest selbst keine Hoffnung, dass dir das Buch offenbart würde; allein es ist eine Barmherzigkeit deines Herrn; darum sei nicht ein Beistand für die Ungläubigen. (28:86) Und lass dich von niemandem von den Zeichen Allāhs abwenden, nachdem sie zu dir niedergesandt worden sind; und rufe (die Menschen) zu deinem Herrn und sei nicht einer der Götzendiener. (28:87) Und rufe neben Allāh keinen anderen Gott an. Es ist kein Gott außer Ihm. Alle Dinge sind vergänglich, bis auf Sein Angesicht. Sein ist die Herrschaft und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden. (28:88)
al-Qasas 28:85
Die heidnischen Araber hatten gehofft, auf dem Weg des gegenseitigen Gebens und Nehmens den Propheten (a.s.s.) veranlassen zu können, Kompromisse mit ihm zu schließen. Diese Worte zum Ende dieser sehr eindrucksvollen Sura setzen allen solchen falschen Erwartungen ein Ende. Keine Hingabe außer an Allāh , keine Anbetung außer Ihm, keine Macht außer der Seinen und keine Zuflucht vor Ihm außer der Zuflucht zu Ihm und unter Seinem Schutz. Alles ist vergänglich, Geld, Macht, Leben, diese Erde und alles, was sich darauf befindet, ebenso der Himmel und was darin ist und dieses gesamte Dasein, das wir kennen oder auch nicht kennen. Nur Allāh allein ist ewig. Niemand nimmt an Seinen Entscheidungen teil und Sein Ratsschluss kann von niemandem zurückgewiesen werden. Die "Stätte der Wiederkehr" ist sowohl ein Beiname der Stadt Makka, als auch eine Bezeichnung für die Stätte im Jenseits nach der Auferstehung. Es wird überliefert, dass diese Verse in Al-Ǧuḥfah offenbart wurden, einem Ort an der Straße von Makka nach Al-Madīna, und zwar während der Auswanderung des Propheten (a.s.s.); er war traurig darüber, dass er seine Heimat Makka verließ und wurde damit getröstet. Diese Antwort sollte der Prophet jenen ungläubigen Makkanern geben, die behaupteten, er würde sich in offenkundigem Irrtum befinden. Hier gibt Allāh ein Versprechen von Sich aus, dass die Wiederkehr nach Makka so sicher ist wie die Verbindlichkeit des Qur’ān zu Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und zu seiner Nation (arab.: Umma). Der Beweis für die Wiederkehr nach der Auferstehung wird umso stärker, solange der Qur’ān seit Generationen vorgetragen, gelehrt und seine Grundsätze in der Praxis verwirklicht werden - genauso wie Allāh dies vorbestimmt und geplant hat. Somit ist dies ein Ausdruck der Erfüllung göttlicher Macht. (vgl. 24:1; 55:26-27 und die Anmerkung dazu).
al-Qasas 28:86
Die heidnischen Araber hatten gehofft, auf dem Weg des gegenseitigen Gebens und Nehmens den Propheten (a.s.s.) veranlassen zu können, Kompromisse mit ihm zu schließen. Diese Worte zum Ende dieser sehr eindrucksvollen Sura setzen allen solchen falschen Erwartungen ein Ende. Keine Hingabe außer an Allāh , keine Anbetung außer Ihm, keine Macht außer der Seinen und keine Zuflucht vor Ihm außer der Zuflucht zu Ihm und unter Seinem Schutz. Alles ist vergänglich, Geld, Macht, Leben, diese Erde und alles, was sich darauf befindet, ebenso der Himmel und was darin ist und dieses gesamte Dasein, das wir kennen oder auch nicht kennen. Nur Allāh allein ist ewig. Niemand nimmt an Seinen Entscheidungen teil und Sein Ratsschluss kann von niemandem zurückgewiesen werden. Die "Stätte der Wiederkehr" ist sowohl ein Beiname der Stadt Makka, als auch eine Bezeichnung für die Stätte im Jenseits nach der Auferstehung. Es wird überliefert, dass diese Verse in Al-Ǧuḥfah offenbart wurden, einem Ort an der Straße von Makka nach Al-Madīna, und zwar während der Auswanderung des Propheten (a.s.s.); er war traurig darüber, dass er seine Heimat Makka verließ und wurde damit getröstet. Diese Antwort sollte der Prophet jenen ungläubigen Makkanern geben, die behaupteten, er würde sich in offenkundigem Irrtum befinden. Hier gibt Allāh ein Versprechen von Sich aus, dass die Wiederkehr nach Makka so sicher ist wie die Verbindlichkeit des Qur’ān zu Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und zu seiner Nation (arab.: Umma). Der Beweis für die Wiederkehr nach der Auferstehung wird umso stärker, solange der Qur’ān seit Generationen vorgetragen, gelehrt und seine Grundsätze in der Praxis verwirklicht werden - genauso wie Allāh dies vorbestimmt und geplant hat. Somit ist dies ein Ausdruck der Erfüllung göttlicher Macht. (vgl. 24:1; 55:26-27 und die Anmerkung dazu).
al-Qasas 28:87
Die heidnischen Araber hatten gehofft, auf dem Weg des gegenseitigen Gebens und Nehmens den Propheten (a.s.s.) veranlassen zu können, Kompromisse mit ihm zu schließen. Diese Worte zum Ende dieser sehr eindrucksvollen Sura setzen allen solchen falschen Erwartungen ein Ende. Keine Hingabe außer an Allāh , keine Anbetung außer Ihm, keine Macht außer der Seinen und keine Zuflucht vor Ihm außer der Zuflucht zu Ihm und unter Seinem Schutz. Alles ist vergänglich, Geld, Macht, Leben, diese Erde und alles, was sich darauf befindet, ebenso der Himmel und was darin ist und dieses gesamte Dasein, das wir kennen oder auch nicht kennen. Nur Allāh allein ist ewig. Niemand nimmt an Seinen Entscheidungen teil und Sein Ratsschluss kann von niemandem zurückgewiesen werden. Die "Stätte der Wiederkehr" ist sowohl ein Beiname der Stadt Makka, als auch eine Bezeichnung für die Stätte im Jenseits nach der Auferstehung. Es wird überliefert, dass diese Verse in Al-Ǧuḥfah offenbart wurden, einem Ort an der Straße von Makka nach Al-Madīna, und zwar während der Auswanderung des Propheten (a.s.s.); er war traurig darüber, dass er seine Heimat Makka verließ und wurde damit getröstet. Diese Antwort sollte der Prophet jenen ungläubigen Makkanern geben, die behaupteten, er würde sich in offenkundigem Irrtum befinden. Hier gibt Allāh ein Versprechen von Sich aus, dass die Wiederkehr nach Makka so sicher ist wie die Verbindlichkeit des Qur’ān zu Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und zu seiner Nation (arab.: Umma). Der Beweis für die Wiederkehr nach der Auferstehung wird umso stärker, solange der Qur’ān seit Generationen vorgetragen, gelehrt und seine Grundsätze in der Praxis verwirklicht werden - genauso wie Allāh dies vorbestimmt und geplant hat. Somit ist dies ein Ausdruck der Erfüllung göttlicher Macht. (vgl. 24:1; 55:26-27 und die Anmerkung dazu).
al-Qasas 28:88
Die heidnischen Araber hatten gehofft, auf dem Weg des gegenseitigen Gebens und Nehmens den Propheten (a.s.s.) veranlassen zu können, Kompromisse mit ihm zu schließen. Diese Worte zum Ende dieser sehr eindrucksvollen Sura setzen allen solchen falschen Erwartungen ein Ende. Keine Hingabe außer an Allāh , keine Anbetung außer Ihm, keine Macht außer der Seinen und keine Zuflucht vor Ihm außer der Zuflucht zu Ihm und unter Seinem Schutz. Alles ist vergänglich, Geld, Macht, Leben, diese Erde und alles, was sich darauf befindet, ebenso der Himmel und was darin ist und dieses gesamte Dasein, das wir kennen oder auch nicht kennen. Nur Allāh allein ist ewig. Niemand nimmt an Seinen Entscheidungen teil und Sein Ratsschluss kann von niemandem zurückgewiesen werden. Die "Stätte der Wiederkehr" ist sowohl ein Beiname der Stadt Makka, als auch eine Bezeichnung für die Stätte im Jenseits nach der Auferstehung. Es wird überliefert, dass diese Verse in Al-Ǧuḥfah offenbart wurden, einem Ort an der Straße von Makka nach Al-Madīna, und zwar während der Auswanderung des Propheten (a.s.s.); er war traurig darüber, dass er seine Heimat Makka verließ und wurde damit getröstet. Diese Antwort sollte der Prophet jenen ungläubigen Makkanern geben, die behaupteten, er würde sich in offenkundigem Irrtum befinden. Hier gibt Allāh ein Versprechen von Sich aus, dass die Wiederkehr nach Makka so sicher ist wie die Verbindlichkeit des Qur’ān zu Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, und zu seiner Nation (arab.: Umma). Der Beweis für die Wiederkehr nach der Auferstehung wird umso stärker, solange der Qur’ān seit Generationen vorgetragen, gelehrt und seine Grundsätze in der Praxis verwirklicht werden - genauso wie Allāh dies vorbestimmt und geplant hat. Somit ist dies ein Ausdruck der Erfüllung göttlicher Macht. (vgl. 24:1; 55:26-27 und die Anmerkung dazu).
al-Ankabut 29:1
Sura Al-‘Ankabūt (Die Spinne)
(offenbart zu Makka)
69 Āyāt
Die Serie von Suren, die mit den drei arabischen Buchstaben "Alif", "Lām" und "Mīm" beginnen, unter denen die Sura Al-‘Ankabūt die zweite ist, handeln von der Lehre der Endzeit, also der letzten Rückkehr zu Allāh . Der größte Teil dieser Sura wurde in der mittleren makkanischen Periode offenbart, um eine klare Vorstellung vom Leben nach dem Tod zu vermitteln. Unser Glaube wird geprüft, und Allāh weiß gewiss, wer von uns im Glauben wahrhaftig und wer nicht. Allāh prüfte andere Menschen vor uns. Die Leute Noahs blieben für Jahrhunderte aufsässig, die Leute Abrahams drohten ihn zu verbrennen, Lots Leute lehnten nicht nur die Botschaft ab, sondern verspotteten ihn in der Öffentlichkeit. Und die ‘Ād und die Ṯamūd nutzten ihre List für unheilvolle Dinge; Korah, Pharao und Hāmān wurden für ihren Hochmut bestraft. Lerne von der Vergangenheit. Für deinen Schutz jemand anderen als Allāh zu suchen, ist so, als hätte man für sich das Haus einer Spinne, das sehr schwach, gebaut. Nicht an Allāh zu glauben, magst du nach unserem Zeitgeist als sehr modern empfinden. Aber das ist nur für eine kurze Dauer, dann folgt die Erwachung. Allāhs Strafe wird bald über dich kommen. Lese und verstehe Allāhs Botschaft. Bete regelmäßig; denn das Gebet hält davon ab, schändliche und ungerechte Dinge zu begehen. Das Gedenken Allāhs ist das Wichtigste in unserem irdischen Dasein. Der Qur’ān ist eine klare Rechtleitung für Menschen mit Verstand. Diejenigen, die ablehnen, werden nur ihre eigenen Chancen verlieren, um von der Wahrheit Vorteile zu ziehen. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Alif Lām Mīm. (29:1) Meinen die Menschen, sie würden in Ruhe gelassen werden, wenn sie bloß sagten: ”Wir glauben“, und meinen sie, sie würden nicht auf die Probe gestellt? (29:2) Und Wir stellten doch die auf die Probe, die vor ihnen waren. Also wird Allāh gewiss die erkennen, die wahrhaftig sind, und gewiss wird Er die Lügner erkennen. (29:3) Oder glauben diejenigen, die böse Taten begehen, dass sie Uns entrinnen könnten? Übel ist es, wie sie urteilen. (29:4)
Über die Bedeutung dieser arabischen Buchstaben vgl. Erläuterung der Termini (s.u. "Alif").
al-Ankabut 29:2
Dies bezieht sich in erster Linie auf einige der innerlich schwachen Muslime in der Frühzeit des Islam, die über die Verfolgungen durch die Götzendiener verzweifelten. Als diese Worte offenbart wurden, war die Situation in Makka äußerst kritisch. Wer den Islam annahm, wurde sofort zur Zielscheibe von Demütigungen. Wenn es sich dabei um einen Sklaven oder einen ähnlich machtlosen Menschen handelte, wurde er geschlagen und gefoltert; wenn es ein Handwerker oder Kaufmann war, hatte er wirtschaftliche Verluste zu erleiden; wenn er einer einflussreichen Familie angehörte, verspotteten und quälten ihn seine eigenen Angehörigen auf verschiedene Weise, um ihm damit das Leben schwer zu machen. Dadurch war eine Atmosphäre der Angst und Unsicherheit in Makka entstanden, die viele Menschen veranlasste, aus Furcht vor den Folgen von einem Glaubensbekenntnis abzusehen, während sie innerlich dem Propheten zustimmten und von seiner Sendung überzeugt waren. Andere, die bereits gläubig waren, verloren manchmal den Mut und gaben den Ungläubigen nach, wenn sie mit deren grausamer Verfolgung konfrontiert wurden. Obgleich diese Umstände die Entschlossenheit der aufrichtigen Prophetengefährten nicht erschüttern konnten, wurden auch diese manchmal von einem Gefühl der Sorge und Unsicherheit berührt. Diese Verse sollen den Gläubigen neuen Mut geben. Unser Prophet (a.s.s.) definierte den Glauben folgendermaßen: ”Glaube ist das, was im Herzen festsitzt, es die Zunge bestätigt und in Taten umgesetzt wird.“ Wer mit Allāhs Begegnung rechnet, (der soll wissen, dass) Allāhs angesetzte Frist sicher abläuft. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende. (29:5) Und wer da eifert, eifert nur für seine eigene Seele; denn Allāh ist auf niemanden von allen Welten angewiesen. (29:6) Und jene, die glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir werden ihre Übel von ihnen nehmen und ihnen den besten Lohn für ihre Taten geben. (29:7)
al-Ankabut 29:3
Dies bezieht sich in erster Linie auf einige der innerlich schwachen Muslime in der Frühzeit des Islam, die über die Verfolgungen durch die Götzendiener verzweifelten. Als diese Worte offenbart wurden, war die Situation in Makka äußerst kritisch. Wer den Islam annahm, wurde sofort zur Zielscheibe von Demütigungen. Wenn es sich dabei um einen Sklaven oder einen ähnlich machtlosen Menschen handelte, wurde er geschlagen und gefoltert; wenn es ein Handwerker oder Kaufmann war, hatte er wirtschaftliche Verluste zu erleiden; wenn er einer einflussreichen Familie angehörte, verspotteten und quälten ihn seine eigenen Angehörigen auf verschiedene Weise, um ihm damit das Leben schwer zu machen. Dadurch war eine Atmosphäre der Angst und Unsicherheit in Makka entstanden, die viele Menschen veranlasste, aus Furcht vor den Folgen von einem Glaubensbekenntnis abzusehen, während sie innerlich dem Propheten zustimmten und von seiner Sendung überzeugt waren. Andere, die bereits gläubig waren, verloren manchmal den Mut und gaben den Ungläubigen nach, wenn sie mit deren grausamer Verfolgung konfrontiert wurden. Obgleich diese Umstände die Entschlossenheit der aufrichtigen Prophetengefährten nicht erschüttern konnten, wurden auch diese manchmal von einem Gefühl der Sorge und Unsicherheit berührt. Diese Verse sollen den Gläubigen neuen Mut geben. Unser Prophet (a.s.s.) definierte den Glauben folgendermaßen: ”Glaube ist das, was im Herzen festsitzt, es die Zunge bestätigt und in Taten umgesetzt wird.“ Wer mit Allāhs Begegnung rechnet, (der soll wissen, dass) Allāhs angesetzte Frist sicher abläuft. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende. (29:5) Und wer da eifert, eifert nur für seine eigene Seele; denn Allāh ist auf niemanden von allen Welten angewiesen. (29:6) Und jene, die glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir werden ihre Übel von ihnen nehmen und ihnen den besten Lohn für ihre Taten geben. (29:7)
al-Ankabut 29:4
Dies bezieht sich in erster Linie auf einige der innerlich schwachen Muslime in der Frühzeit des Islam, die über die Verfolgungen durch die Götzendiener verzweifelten. Als diese Worte offenbart wurden, war die Situation in Makka äußerst kritisch. Wer den Islam annahm, wurde sofort zur Zielscheibe von Demütigungen. Wenn es sich dabei um einen Sklaven oder einen ähnlich machtlosen Menschen handelte, wurde er geschlagen und gefoltert; wenn es ein Handwerker oder Kaufmann war, hatte er wirtschaftliche Verluste zu erleiden; wenn er einer einflussreichen Familie angehörte, verspotteten und quälten ihn seine eigenen Angehörigen auf verschiedene Weise, um ihm damit das Leben schwer zu machen. Dadurch war eine Atmosphäre der Angst und Unsicherheit in Makka entstanden, die viele Menschen veranlasste, aus Furcht vor den Folgen von einem Glaubensbekenntnis abzusehen, während sie innerlich dem Propheten zustimmten und von seiner Sendung überzeugt waren. Andere, die bereits gläubig waren, verloren manchmal den Mut und gaben den Ungläubigen nach, wenn sie mit deren grausamer Verfolgung konfrontiert wurden. Obgleich diese Umstände die Entschlossenheit der aufrichtigen Prophetengefährten nicht erschüttern konnten, wurden auch diese manchmal von einem Gefühl der Sorge und Unsicherheit berührt. Diese Verse sollen den Gläubigen neuen Mut geben. Unser Prophet (a.s.s.) definierte den Glauben folgendermaßen: ”Glaube ist das, was im Herzen festsitzt, es die Zunge bestätigt und in Taten umgesetzt wird.“ Wer mit Allāhs Begegnung rechnet, (der soll wissen, dass) Allāhs angesetzte Frist sicher abläuft. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende. (29:5) Und wer da eifert, eifert nur für seine eigene Seele; denn Allāh ist auf niemanden von allen Welten angewiesen. (29:6) Und jene, die glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir werden ihre Übel von ihnen nehmen und ihnen den besten Lohn für ihre Taten geben. (29:7)
al-Ankabut 29:5
Allāh legt hier dar, dass derjenige, der das Jenseits anerkennt und seine Taten auf dieser Welt darauf ausrichtet, sicher sein kann, dass Allāh seine Taten niemals verloren gehen lässt und seine Hoffnung nie enttäuschen würde. Streben und eifern für Allāhs Sache (arab.: Ǧihād) heilt Seele und Herz des Eiferers, erhöht seine Vorstellungen und Horizonte und erhebt ihn über materielle und egoistische Interessen. Dies wiederum strahlt dann auf die Gemeinschaft der Muslime aus. (vgl. dazu den Titel: "Der Ǧihād - das Gesetz von Saat und Ernte", Islamische Bibliothek). Allāh nimmt die guten Taten an und belohnt jede von ihnen zehn- bis siebenhundertfach. Wegen der schlechten Taten dagegen bestraft Er nur einmal im gleichen Maße, wenn Er sie nicht gar vergibt und verzeiht. (vgl. 4:40; 6:160 und die Anmerkung dazu). Und Wir haben dem Menschen anbefohlen, seinen Eltern Gutes zu tun. Doch wenn sie dich zwingen wollen, Mir das zur Seite zu stellen, wovon du keine Kenntnis hast, so gehorche ihnen nicht. Zu Mir werdet ihr heimkehren, (und) dann will Ich euch verkünden, was ihr getan habt. (29:8) Und jene, die glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir werden sie bei den Rechtschaffenen einführen. (29:9)
al-Ankabut 29:6
Allāh legt hier dar, dass derjenige, der das Jenseits anerkennt und seine Taten auf dieser Welt darauf ausrichtet, sicher sein kann, dass Allāh seine Taten niemals verloren gehen lässt und seine Hoffnung nie enttäuschen würde. Streben und eifern für Allāhs Sache (arab.: Ǧihād) heilt Seele und Herz des Eiferers, erhöht seine Vorstellungen und Horizonte und erhebt ihn über materielle und egoistische Interessen. Dies wiederum strahlt dann auf die Gemeinschaft der Muslime aus. (vgl. dazu den Titel: "Der Ǧihād - das Gesetz von Saat und Ernte", Islamische Bibliothek). Allāh nimmt die guten Taten an und belohnt jede von ihnen zehn- bis siebenhundertfach. Wegen der schlechten Taten dagegen bestraft Er nur einmal im gleichen Maße, wenn Er sie nicht gar vergibt und verzeiht. (vgl. 4:40; 6:160 und die Anmerkung dazu). Und Wir haben dem Menschen anbefohlen, seinen Eltern Gutes zu tun. Doch wenn sie dich zwingen wollen, Mir das zur Seite zu stellen, wovon du keine Kenntnis hast, so gehorche ihnen nicht. Zu Mir werdet ihr heimkehren, (und) dann will Ich euch verkünden, was ihr getan habt. (29:8) Und jene, die glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir werden sie bei den Rechtschaffenen einführen. (29:9)
al-Ankabut 29:7
Allāh legt hier dar, dass derjenige, der das Jenseits anerkennt und seine Taten auf dieser Welt darauf ausrichtet, sicher sein kann, dass Allāh seine Taten niemals verloren gehen lässt und seine Hoffnung nie enttäuschen würde. Streben und eifern für Allāhs Sache (arab.: Ǧihād) heilt Seele und Herz des Eiferers, erhöht seine Vorstellungen und Horizonte und erhebt ihn über materielle und egoistische Interessen. Dies wiederum strahlt dann auf die Gemeinschaft der Muslime aus. (vgl. dazu den Titel: "Der Ǧihād - das Gesetz von Saat und Ernte", Islamische Bibliothek). Allāh nimmt die guten Taten an und belohnt jede von ihnen zehn- bis siebenhundertfach. Wegen der schlechten Taten dagegen bestraft Er nur einmal im gleichen Maße, wenn Er sie nicht gar vergibt und verzeiht. (vgl. 4:40; 6:160 und die Anmerkung dazu). Und Wir haben dem Menschen anbefohlen, seinen Eltern Gutes zu tun. Doch wenn sie dich zwingen wollen, Mir das zur Seite zu stellen, wovon du keine Kenntnis hast, so gehorche ihnen nicht. Zu Mir werdet ihr heimkehren, (und) dann will Ich euch verkünden, was ihr getan habt. (29:8) Und jene, die glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir werden sie bei den Rechtschaffenen einführen. (29:9)
al-Ankabut 29:8
Anlass für diese Offenbarung war der Übertritt von Sa‘d Ihn Abī Waqqāṣ zum Islam. Er war damals etwa 18 Jahre alt, und als seine Mutter davon erfuhr, sagte sie: ”Ich will weder essen noch trinken noch im Schatten sitzen, bis du Muḥammad verleugnet hast. Die Rechte deiner Mutter sind selbst nach Allāhs Gebot vorrangig. Wenn du mir also nicht gehorchst, gehorchst du damit auch Allāh nicht.“ Sa‘d war verwirrt und fragte den Propheten (a.s.s.) um Rat. Da wurden diese Worte offenbart. Es ist damit zu rechnen, dass es auch andere junge Menschen gab, die in Makka anfangs mit einer ähnlichen Situation konfrontiert wurden (vgl. ferner 31:14f.). Den Eltern gebührt Ehre, Barmherzigkeit und Dankbarkeit. Der Gehorsam ihnen gegenüber in aller Güte hört jedoch auf, wenn er sich gegen Allāh richtet; denn die Bindung zu Allāh ist vorrangig. Sind die Eltern Götzendiener, dann gebührt ihnen freundliche Behandlung und Fürsorge, nicht aber Gehorsam. Dass hier der Vers 29:9 mit denselben Worten beginnt wie Vers 29:7 oben weist darauf hin, dass jetzt von einem anderen Gesichtspunkt her dasselbe Thema fortgesetzt wird. (vgl. 4:69; 31:14-15 und die Anmerkung dazu). Und unter den Menschen ist manch einer, der sagt: ”Wir glauben an Allāh!“ Doch wenn er für Allāhs Sache Ungemach erleiden muss, so betrachtet er die Anfeindung von Menschen als der Strafe Allāhs gleich. Kommt aber Hilfe von deinem Herrn, dann sagt er gewiss: ”Wahrlich, wir waren mit euch.“ Ist es nicht Allāh, Der am besten weiß, was in den Herzen aller Geschöpfe ist? (29:10) Und Allāh wird sicherlich die bezeichnen, die glauben, und Er wird sicherlich die Heuchler bezeichnen. (29:11)
al-Ankabut 29:9
Anlass für diese Offenbarung war der Übertritt von Sa‘d Ihn Abī Waqqāṣ zum Islam. Er war damals etwa 18 Jahre alt, und als seine Mutter davon erfuhr, sagte sie: ”Ich will weder essen noch trinken noch im Schatten sitzen, bis du Muḥammad verleugnet hast. Die Rechte deiner Mutter sind selbst nach Allāhs Gebot vorrangig. Wenn du mir also nicht gehorchst, gehorchst du damit auch Allāh nicht.“ Sa‘d war verwirrt und fragte den Propheten (a.s.s.) um Rat. Da wurden diese Worte offenbart. Es ist damit zu rechnen, dass es auch andere junge Menschen gab, die in Makka anfangs mit einer ähnlichen Situation konfrontiert wurden (vgl. ferner 31:14f.). Den Eltern gebührt Ehre, Barmherzigkeit und Dankbarkeit. Der Gehorsam ihnen gegenüber in aller Güte hört jedoch auf, wenn er sich gegen Allāh richtet; denn die Bindung zu Allāh ist vorrangig. Sind die Eltern Götzendiener, dann gebührt ihnen freundliche Behandlung und Fürsorge, nicht aber Gehorsam. Dass hier der Vers 29:9 mit denselben Worten beginnt wie Vers 29:7 oben weist darauf hin, dass jetzt von einem anderen Gesichtspunkt her dasselbe Thema fortgesetzt wird. (vgl. 4:69; 31:14-15 und die Anmerkung dazu). Und unter den Menschen ist manch einer, der sagt: ”Wir glauben an Allāh!“ Doch wenn er für Allāhs Sache Ungemach erleiden muss, so betrachtet er die Anfeindung von Menschen als der Strafe Allāhs gleich. Kommt aber Hilfe von deinem Herrn, dann sagt er gewiss: ”Wahrlich, wir waren mit euch.“ Ist es nicht Allāh, Der am besten weiß, was in den Herzen aller Geschöpfe ist? (29:10) Und Allāh wird sicherlich die bezeichnen, die glauben, und Er wird sicherlich die Heuchler bezeichnen. (29:11)
al-Ankabut 29:10
In der chronologischen Ordnung des Qur’ān ist dies die erste Stelle, an der das Wort "Heuchler" erscheint; es bezeichnet einen Doppelgesichtigen, der immer versucht, sich vor einer echten Stellungnahme zu drücken. Obwohl der Sprecher in 29:10 eine Einzelperson ist, benutzt er die Pluralform, indem er sagt: "Wir glauben". Der Grund liegt darin, dass ein Heuchler stets versucht, zu den Gläubigen gezählt zu werden, und erwähnt den Glauben, als sei er ein wahrer Gläubiger wie die anderen. Allāh gibt immer wieder Anlass zu Prüfungen, so dass die Gläubigkeit und die Heuchelei sichtbar werden. (vgl. 3:179; 9:56-57 und die Anmerkung dazu). Und die Ungläubigen sagen zu denen, die glauben: ”Wenn ihr unserem Weg folgt, so wollen wir eure Sünden tragen.“ Sie können doch nichts von ihren Sünden tragen. Sie sind gewiss Lügner. (29:12) Aber sie sollen wahrlich ihre eigenen Lasten tragen und (noch) Lasten zu ihren Lasten dazu. Und sie werden gewiss am Tage der Auferstehung über das befragt werden, was sie erdichtet haben. (29:13)
al-Ankabut 29:11
In der chronologischen Ordnung des Qur’ān ist dies die erste Stelle, an der das Wort "Heuchler" erscheint; es bezeichnet einen Doppelgesichtigen, der immer versucht, sich vor einer echten Stellungnahme zu drücken. Obwohl der Sprecher in 29:10 eine Einzelperson ist, benutzt er die Pluralform, indem er sagt: "Wir glauben". Der Grund liegt darin, dass ein Heuchler stets versucht, zu den Gläubigen gezählt zu werden, und erwähnt den Glauben, als sei er ein wahrer Gläubiger wie die anderen. Allāh gibt immer wieder Anlass zu Prüfungen, so dass die Gläubigkeit und die Heuchelei sichtbar werden. (vgl. 3:179; 9:56-57 und die Anmerkung dazu). Und die Ungläubigen sagen zu denen, die glauben: ”Wenn ihr unserem Weg folgt, so wollen wir eure Sünden tragen.“ Sie können doch nichts von ihren Sünden tragen. Sie sind gewiss Lügner. (29:12) Aber sie sollen wahrlich ihre eigenen Lasten tragen und (noch) Lasten zu ihren Lasten dazu. Und sie werden gewiss am Tage der Auferstehung über das befragt werden, was sie erdichtet haben. (29:13)
al-Ankabut 29:12
Die Ungläubigen versuchen mit solchen Argumenten die Gläubigen auf ihren Irrweg zu bringen. Außer der Last ihres eigenen Unglaubens tragen sie die Verantwortung dafür, dass sie andere mit ihrem Trug zu verführen versuchten. Unser Prophet (a.s.s.) hat gesagt: ”Wer andere zum rechten Weg leitet, erhält einen Lohn, der dem Lohn all derjenigen gleicht, die ihm bis zum Tag des Gerichts folgen, ohne dass ihnen ihr eigener Lohn verringert würde. Wer aber andere zu einem Irrweg leitet, trägt eine Last, die der Last all derjenigen gleicht, die ihm bis zum Tag des Gerichts folgen, ohne dass ihre Bürde erleichtert würde.“ Und wahrlich, Wir sandten Noah zu seinem Volk, und er weilte unter ihnen eintausend Jahre weniger fünfzig Jahre. Da ereilte sie die Sintflut, weil sie Missetäter waren. (29:14) Aber Wir erretteten ihn und die Schiffsinsassen; und Wir machten sie zu einem Zeichen für alle Völker. (29:15)
al-Ankabut 29:13
Die Ungläubigen versuchen mit solchen Argumenten die Gläubigen auf ihren Irrweg zu bringen. Außer der Last ihres eigenen Unglaubens tragen sie die Verantwortung dafür, dass sie andere mit ihrem Trug zu verführen versuchten. Unser Prophet (a.s.s.) hat gesagt: ”Wer andere zum rechten Weg leitet, erhält einen Lohn, der dem Lohn all derjenigen gleicht, die ihm bis zum Tag des Gerichts folgen, ohne dass ihnen ihr eigener Lohn verringert würde. Wer aber andere zu einem Irrweg leitet, trägt eine Last, die der Last all derjenigen gleicht, die ihm bis zum Tag des Gerichts folgen, ohne dass ihre Bürde erleichtert würde.“ Und wahrlich, Wir sandten Noah zu seinem Volk, und er weilte unter ihnen eintausend Jahre weniger fünfzig Jahre. Da ereilte sie die Sintflut, weil sie Missetäter waren. (29:14) Aber Wir erretteten ihn und die Schiffsinsassen; und Wir machten sie zu einem Zeichen für alle Völker. (29:15)
al-Ankabut 29:14
Mit diesen Worten kommt die große Mühe eines Propheten in Relation zu dem mageren Ergebnis nach 950 Jahren zum Ausdruck. Das Ereignis der Sintflut ist eine bleibende Ermahnung für alle Menschen zu allen Orten und Zeiten. (vgl. 11:25-48; 26:105-110 und die Anmerkung dazu). Und Abraham sagte zu seinem Volk: ”Dient Allāh und fürchtet Ihn. Das ist besser für euch, wenn ihr es wüsstet. (29:16) Ihr dient nur Götzen statt Allāh, und ihr ersinnt eine Lüge. Jene, denen ihr statt Allāh dient, vermögen euch nicht zu versorgen. Sucht darum bei Allāh die Versorgung und dient Ihm und seid Ihm dankbar. Zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden. (29:17) Und wenn ihr es für Lüge erklärt, so haben Völker vor euch es für Lüge gehalten. Und dem Gesandten obliegt nur die deutliche Verkündigung.“ (29:18)
al-Ankabut 29:15
Mit diesen Worten kommt die große Mühe eines Propheten in Relation zu dem mageren Ergebnis nach 950 Jahren zum Ausdruck. Das Ereignis der Sintflut ist eine bleibende Ermahnung für alle Menschen zu allen Orten und Zeiten. (vgl. 11:25-48; 26:105-110 und die Anmerkung dazu). Und Abraham sagte zu seinem Volk: ”Dient Allāh und fürchtet Ihn. Das ist besser für euch, wenn ihr es wüsstet. (29:16) Ihr dient nur Götzen statt Allāh, und ihr ersinnt eine Lüge. Jene, denen ihr statt Allāh dient, vermögen euch nicht zu versorgen. Sucht darum bei Allāh die Versorgung und dient Ihm und seid Ihm dankbar. Zu Ihm werdet ihr zurückgebracht werden. (29:17) Und wenn ihr es für Lüge erklärt, so haben Völker vor euch es für Lüge gehalten. Und dem Gesandten obliegt nur die deutliche Verkündigung.“ (29:18)
al-Ankabut 29:16
Der Prophet Abraham (a.s.) wurde im Jahre 2160 vZtw. geboren und starb 1985 vZtw. Er begann seine Wirkung in seinem Heimatort Ur im Irak. Für ausführliche Information über Abraham vgl. den Titel: "Allāhs Friede auf Ibrāhīm", Buch 2 "Ibrāhīm im Qur’ān", Islamische Bibliothek. Viele Propheten haben dieselbe Botschaft gebracht, und ihre Völker haben sie ebenso abgelehnt. Ihr könnt nun selbst urteilen, ob sie ihrem Propheten Schaden zugefügt haben oder sich selbst. Euer Leugnen schadet Allāh in keiner Weise und auch Sein Prophet wird dadurch keinerlei Verluste erleiden. (vgl. 19:41-49; 21:51-72 und die Anmerkung dazu). Sehen sie denn nicht, wie Allāh die Schöpfung hervorbringt und sie dann wiederholt? Das ist wahrlich ein leichtes für Allāh. (29:19) Sprich: ”Zieht auf Erden umher und schaut, wie Er das erste Mal die Schöpfung hervorbrachte. Sodann ruft Allāh die zweite Schöpfung hervor.“ Wahrlich, Allāh hat Macht über alle Dinge. (29:20) Er bestraft, wen Er will, und erweist Barmherzigkeit, wem Er will; und zu Ihm werdet ihr zurückkehren. (29:21) Und ihr könnt (Allāhs Pläne) nicht vereiteln, weder auf Erden noch im Himmel, noch habt ihr einen Beschützer oder Helfer außer Allāh. (29:22) Und diejenigen, die nicht an die Zeichen Allāhs und an die Begegnung mit Ihm glauben - sie sind es, die an Meiner Barmherzigkeit zweifeln. Und ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. (29:23)
al-Ankabut 29:17
Der Prophet Abraham (a.s.) wurde im Jahre 2160 vZtw. geboren und starb 1985 vZtw. Er begann seine Wirkung in seinem Heimatort Ur im Irak. Für ausführliche Information über Abraham vgl. den Titel: "Allāhs Friede auf Ibrāhīm", Buch 2 "Ibrāhīm im Qur’ān", Islamische Bibliothek. Viele Propheten haben dieselbe Botschaft gebracht, und ihre Völker haben sie ebenso abgelehnt. Ihr könnt nun selbst urteilen, ob sie ihrem Propheten Schaden zugefügt haben oder sich selbst. Euer Leugnen schadet Allāh in keiner Weise und auch Sein Prophet wird dadurch keinerlei Verluste erleiden. (vgl. 19:41-49; 21:51-72 und die Anmerkung dazu). Sehen sie denn nicht, wie Allāh die Schöpfung hervorbringt und sie dann wiederholt? Das ist wahrlich ein leichtes für Allāh. (29:19) Sprich: ”Zieht auf Erden umher und schaut, wie Er das erste Mal die Schöpfung hervorbrachte. Sodann ruft Allāh die zweite Schöpfung hervor.“ Wahrlich, Allāh hat Macht über alle Dinge. (29:20) Er bestraft, wen Er will, und erweist Barmherzigkeit, wem Er will; und zu Ihm werdet ihr zurückkehren. (29:21) Und ihr könnt (Allāhs Pläne) nicht vereiteln, weder auf Erden noch im Himmel, noch habt ihr einen Beschützer oder Helfer außer Allāh. (29:22) Und diejenigen, die nicht an die Zeichen Allāhs und an die Begegnung mit Ihm glauben - sie sind es, die an Meiner Barmherzigkeit zweifeln. Und ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. (29:23)
al-Ankabut 29:18
Der Prophet Abraham (a.s.) wurde im Jahre 2160 vZtw. geboren und starb 1985 vZtw. Er begann seine Wirkung in seinem Heimatort Ur im Irak. Für ausführliche Information über Abraham vgl. den Titel: "Allāhs Friede auf Ibrāhīm", Buch 2 "Ibrāhīm im Qur’ān", Islamische Bibliothek. Viele Propheten haben dieselbe Botschaft gebracht, und ihre Völker haben sie ebenso abgelehnt. Ihr könnt nun selbst urteilen, ob sie ihrem Propheten Schaden zugefügt haben oder sich selbst. Euer Leugnen schadet Allāh in keiner Weise und auch Sein Prophet wird dadurch keinerlei Verluste erleiden. (vgl. 19:41-49; 21:51-72 und die Anmerkung dazu). Sehen sie denn nicht, wie Allāh die Schöpfung hervorbringt und sie dann wiederholt? Das ist wahrlich ein leichtes für Allāh. (29:19) Sprich: ”Zieht auf Erden umher und schaut, wie Er das erste Mal die Schöpfung hervorbrachte. Sodann ruft Allāh die zweite Schöpfung hervor.“ Wahrlich, Allāh hat Macht über alle Dinge. (29:20) Er bestraft, wen Er will, und erweist Barmherzigkeit, wem Er will; und zu Ihm werdet ihr zurückkehren. (29:21) Und ihr könnt (Allāhs Pläne) nicht vereiteln, weder auf Erden noch im Himmel, noch habt ihr einen Beschützer oder Helfer außer Allāh. (29:22) Und diejenigen, die nicht an die Zeichen Allāhs und an die Begegnung mit Ihm glauben - sie sind es, die an Meiner Barmherzigkeit zweifeln. Und ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. (29:23)
al-Ankabut 29:19
Dieser Versblock ist ein Einschub, der sich an die Ungläubigen in Makka richtet. Diese waren in zweierlei Irrtümer verwickelt: einmal in den Götzendienst und zum anderen in die Ablehnung eines zukünftigen Lebens. Der Qur’ān fordert immer wieder zur Beobachtung der Zeichen Allāhs in Seiner Schöpfung auf. Bezogen auf den Menschen findet der abschließende Schöpfungsakt bei der Heimkehr des Menschen zu Allāh statt, wenn die ganze Welt, wie der Mensch sie erfährt, auf einer völlig anderen Ebene neu erschaffen wird. Die Aufforderung zum Umherziehen auf Erden ist ein Gebot, um die Menschen zum Tourismus für einen ermahnenden Zweck zu bewegen; denn dieser öffnet sowohl ihre Augen als auch ihre Herzen für neue Sehenswürdigkeiten. Die Antwort seines Volkes waren nur die Worte: ”Erschlagt ihn (Abraham) oder verbrennt ihn.“ Doch Allāh errettete ihn aus dem Feuer. Hierin liegen wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. (29:24) Und er sagte: ”Ihr habt euch nur Götzen statt Allāh genommen, um die Beziehung zueinander im irdischen Leben zu pflegen. Dann aber, am Tage der Auferstehung, werdet ihr einander verleugnen und verfluchen. Und eure Herberge wird das Feuer sein; und ihr werdet keine Helfer finden.“ (29:25)
al-Ankabut 29:20
Dieser Versblock ist ein Einschub, der sich an die Ungläubigen in Makka richtet. Diese waren in zweierlei Irrtümer verwickelt: einmal in den Götzendienst und zum anderen in die Ablehnung eines zukünftigen Lebens. Der Qur’ān fordert immer wieder zur Beobachtung der Zeichen Allāhs in Seiner Schöpfung auf. Bezogen auf den Menschen findet der abschließende Schöpfungsakt bei der Heimkehr des Menschen zu Allāh statt, wenn die ganze Welt, wie der Mensch sie erfährt, auf einer völlig anderen Ebene neu erschaffen wird. Die Aufforderung zum Umherziehen auf Erden ist ein Gebot, um die Menschen zum Tourismus für einen ermahnenden Zweck zu bewegen; denn dieser öffnet sowohl ihre Augen als auch ihre Herzen für neue Sehenswürdigkeiten. Die Antwort seines Volkes waren nur die Worte: ”Erschlagt ihn (Abraham) oder verbrennt ihn.“ Doch Allāh errettete ihn aus dem Feuer. Hierin liegen wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. (29:24) Und er sagte: ”Ihr habt euch nur Götzen statt Allāh genommen, um die Beziehung zueinander im irdischen Leben zu pflegen. Dann aber, am Tage der Auferstehung, werdet ihr einander verleugnen und verfluchen. Und eure Herberge wird das Feuer sein; und ihr werdet keine Helfer finden.“ (29:25)
al-Ankabut 29:21
Dieser Versblock ist ein Einschub, der sich an die Ungläubigen in Makka richtet. Diese waren in zweierlei Irrtümer verwickelt: einmal in den Götzendienst und zum anderen in die Ablehnung eines zukünftigen Lebens. Der Qur’ān fordert immer wieder zur Beobachtung der Zeichen Allāhs in Seiner Schöpfung auf. Bezogen auf den Menschen findet der abschließende Schöpfungsakt bei der Heimkehr des Menschen zu Allāh statt, wenn die ganze Welt, wie der Mensch sie erfährt, auf einer völlig anderen Ebene neu erschaffen wird. Die Aufforderung zum Umherziehen auf Erden ist ein Gebot, um die Menschen zum Tourismus für einen ermahnenden Zweck zu bewegen; denn dieser öffnet sowohl ihre Augen als auch ihre Herzen für neue Sehenswürdigkeiten. Die Antwort seines Volkes waren nur die Worte: ”Erschlagt ihn (Abraham) oder verbrennt ihn.“ Doch Allāh errettete ihn aus dem Feuer. Hierin liegen wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. (29:24) Und er sagte: ”Ihr habt euch nur Götzen statt Allāh genommen, um die Beziehung zueinander im irdischen Leben zu pflegen. Dann aber, am Tage der Auferstehung, werdet ihr einander verleugnen und verfluchen. Und eure Herberge wird das Feuer sein; und ihr werdet keine Helfer finden.“ (29:25)
al-Ankabut 29:22
Dieser Versblock ist ein Einschub, der sich an die Ungläubigen in Makka richtet. Diese waren in zweierlei Irrtümer verwickelt: einmal in den Götzendienst und zum anderen in die Ablehnung eines zukünftigen Lebens. Der Qur’ān fordert immer wieder zur Beobachtung der Zeichen Allāhs in Seiner Schöpfung auf. Bezogen auf den Menschen findet der abschließende Schöpfungsakt bei der Heimkehr des Menschen zu Allāh statt, wenn die ganze Welt, wie der Mensch sie erfährt, auf einer völlig anderen Ebene neu erschaffen wird. Die Aufforderung zum Umherziehen auf Erden ist ein Gebot, um die Menschen zum Tourismus für einen ermahnenden Zweck zu bewegen; denn dieser öffnet sowohl ihre Augen als auch ihre Herzen für neue Sehenswürdigkeiten. Die Antwort seines Volkes waren nur die Worte: ”Erschlagt ihn (Abraham) oder verbrennt ihn.“ Doch Allāh errettete ihn aus dem Feuer. Hierin liegen wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. (29:24) Und er sagte: ”Ihr habt euch nur Götzen statt Allāh genommen, um die Beziehung zueinander im irdischen Leben zu pflegen. Dann aber, am Tage der Auferstehung, werdet ihr einander verleugnen und verfluchen. Und eure Herberge wird das Feuer sein; und ihr werdet keine Helfer finden.“ (29:25)
al-Ankabut 29:23
Dieser Versblock ist ein Einschub, der sich an die Ungläubigen in Makka richtet. Diese waren in zweierlei Irrtümer verwickelt: einmal in den Götzendienst und zum anderen in die Ablehnung eines zukünftigen Lebens. Der Qur’ān fordert immer wieder zur Beobachtung der Zeichen Allāhs in Seiner Schöpfung auf. Bezogen auf den Menschen findet der abschließende Schöpfungsakt bei der Heimkehr des Menschen zu Allāh statt, wenn die ganze Welt, wie der Mensch sie erfährt, auf einer völlig anderen Ebene neu erschaffen wird. Die Aufforderung zum Umherziehen auf Erden ist ein Gebot, um die Menschen zum Tourismus für einen ermahnenden Zweck zu bewegen; denn dieser öffnet sowohl ihre Augen als auch ihre Herzen für neue Sehenswürdigkeiten. Die Antwort seines Volkes waren nur die Worte: ”Erschlagt ihn (Abraham) oder verbrennt ihn.“ Doch Allāh errettete ihn aus dem Feuer. Hierin liegen wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. (29:24) Und er sagte: ”Ihr habt euch nur Götzen statt Allāh genommen, um die Beziehung zueinander im irdischen Leben zu pflegen. Dann aber, am Tage der Auferstehung, werdet ihr einander verleugnen und verfluchen. Und eure Herberge wird das Feuer sein; und ihr werdet keine Helfer finden.“ (29:25)
al-Ankabut 29:24
Hier wird das Thema "Abraham" nach einem Einschub in 29:19-23 fortgesetzt: Als Abraham (a.s.) allein, sich nicht mehr wehren konnte, schritt die offenkundige Allmacht ein, um das Wunder zu vollbringen (vgl. 11:60-70; 21:69). (vgl. den Titel: "Allāhs Friede auf Ibrāhīm", Buch 2 "Ibrāhīm im Qur’ān", Islamische Bibliothek). Da glaubte Lot ihm; und (Abraham) sagte: ”Ich werde zu meinem Herrn auswandern; Er ist der Allmächtige, der Allweise.“ (29:26) Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob und gaben seinen Nachkommen das Prophetentum und die Schrift; und Wir gaben ihm seinen Lohn im Diesseits; und im Jenseits wird er gewiss unter den Rechtschaffenen sein. (29:27)
al-Ankabut 29:25
Hier wird das Thema "Abraham" nach einem Einschub in 29:19-23 fortgesetzt: Als Abraham (a.s.) allein, sich nicht mehr wehren konnte, schritt die offenkundige Allmacht ein, um das Wunder zu vollbringen (vgl. 11:60-70; 21:69). (vgl. den Titel: "Allāhs Friede auf Ibrāhīm", Buch 2 "Ibrāhīm im Qur’ān", Islamische Bibliothek). Da glaubte Lot ihm; und (Abraham) sagte: ”Ich werde zu meinem Herrn auswandern; Er ist der Allmächtige, der Allweise.“ (29:26) Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob und gaben seinen Nachkommen das Prophetentum und die Schrift; und Wir gaben ihm seinen Lohn im Diesseits; und im Jenseits wird er gewiss unter den Rechtschaffenen sein. (29:27)
al-Ankabut 29:26
Lot war Abrahams Neffe. Er bekannte sich zu Abrahams Glauben und Lehre und ging freiwillig mit ihm zusammen ins Exil nach Syrien und Palästina. Nach seiner Auswanderung mit Abraham (a.s.) nach Syrien wurde er zum Volke von Sodom gesandt, wo er sich auch niederließ. Der erste Sohn Abrahams mit seiner Frau Hāǧar war Ismā‘īl, Urgroßvater des Propheten Muḥammad (a.s.s.). Isaak war der zweite Sohn Abrahams mit seiner Frau Sārah, von dessen Nachkommen das Prophetentum bis zu Jesus (a.s.) andauerte. Die beiden Söhne Abrahams und Jakob, Sohn Isaaks, gelten als Entschädigung für Abraham, und zwar weil er in aller Hingabe zu Allāh seine Heimat, sein Volk und seine Verwandtschaft verließ. Es ist wahrlich eine gewaltige Entschädigung, ein enormer Trost für Abraham und eine Ehre - sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. Denn zu seinen Nachkommen wurden die Schriften die Thora, das Evangelium und der Qur’ān entsandt. Und mit Recht wird Abraham "Vater des Glaubens" und "Führer der Menschen" (Imām) bei allen Völkergemeinschaften der offenbarten Schriften seit über 4000 Jahren in aller Welt genannt. (vgl. den Titel: "Allāhs Friede auf Ibrāhīm", Buch 2 "Ibrāhīm im Qur’ān", Islamische Bibliothek; ferner 2:124, 218; 19:48-49; 21:71-75 und die Anmerkung dazu). Und da sagte Lot zu seinem Volk: ”Ihr begeht eine Schändlichkeit, die keiner von allen Menschen je vor euch begangen hat. (29:28) Vergeht ihr euch tatsächlich an Männern und macht die Wege unsicher? Und bei euren Versammlungen begeht ihr Abscheuliches!“ Jedoch die Antwort seines Volkes waren nur die Worte: ”Bringe Allāhs Strafe über uns, wenn du die Wahrheit redest.“ (29:29) Er sagte: ”Hilf mir, mein Herr, gegen das Volk, das frevelt.“ (29:30)
al-Ankabut 29:27
Lot war Abrahams Neffe. Er bekannte sich zu Abrahams Glauben und Lehre und ging freiwillig mit ihm zusammen ins Exil nach Syrien und Palästina. Nach seiner Auswanderung mit Abraham (a.s.) nach Syrien wurde er zum Volke von Sodom gesandt, wo er sich auch niederließ. Der erste Sohn Abrahams mit seiner Frau Hāǧar war Ismā‘īl, Urgroßvater des Propheten Muḥammad (a.s.s.). Isaak war der zweite Sohn Abrahams mit seiner Frau Sārah, von dessen Nachkommen das Prophetentum bis zu Jesus (a.s.) andauerte. Die beiden Söhne Abrahams und Jakob, Sohn Isaaks, gelten als Entschädigung für Abraham, und zwar weil er in aller Hingabe zu Allāh seine Heimat, sein Volk und seine Verwandtschaft verließ. Es ist wahrlich eine gewaltige Entschädigung, ein enormer Trost für Abraham und eine Ehre - sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. Denn zu seinen Nachkommen wurden die Schriften die Thora, das Evangelium und der Qur’ān entsandt. Und mit Recht wird Abraham "Vater des Glaubens" und "Führer der Menschen" (Imām) bei allen Völkergemeinschaften der offenbarten Schriften seit über 4000 Jahren in aller Welt genannt. (vgl. den Titel: "Allāhs Friede auf Ibrāhīm", Buch 2 "Ibrāhīm im Qur’ān", Islamische Bibliothek; ferner 2:124, 218; 19:48-49; 21:71-75 und die Anmerkung dazu). Und da sagte Lot zu seinem Volk: ”Ihr begeht eine Schändlichkeit, die keiner von allen Menschen je vor euch begangen hat. (29:28) Vergeht ihr euch tatsächlich an Männern und macht die Wege unsicher? Und bei euren Versammlungen begeht ihr Abscheuliches!“ Jedoch die Antwort seines Volkes waren nur die Worte: ”Bringe Allāhs Strafe über uns, wenn du die Wahrheit redest.“ (29:29) Er sagte: ”Hilf mir, mein Herr, gegen das Volk, das frevelt.“ (29:30)
al-Ankabut 29:28
Nach der Geschichte Noahs und Abrahams mit all den Ermahnungen und warnenden Beispielen, werden die Geschichte Lots, Šu‘aibs, Hūds und Ṣāliḥs in Kürze erwähnt, um auf das Ende der Leugner hinzuweisen. Bei der erwähnten Schändlichkeit handelt es sich um die Homosexualität unter Männern, die zur Zeit Lots zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte in Erscheinung trat (vgl. 7:81). Es war keine bloße Sünde auf individueller Ebene, sondern ein gewaltsames Vergehen an Männern, das die öffentliche Sicherheit und den Frieden im Land aus dem Gleichgewicht brachte. Das frevelhafte Volk Lots lauerte als Wegelagerer an den Fernstraßen und beging furchtbare Verbrechen nicht nur heimlich, sondern auch in aller Öffentlichkeit - und sogar in seinen Versammlungen - ohne Scham. (vgl. 7:80-84; 11:74-83; 15:57-79; 26:165-175; 27:54, 56 und die Anmerkung dazu). Und als Unsere Boten Abraham die frohe Botschaft brachten, sprachen sie: ”Wir kommen, um die Bewohner dieser Stadt zu vernichten; denn ihre Bewohner sind Missetäter.“ (29:31) Er sagte: ”Doch Lot ist dort.“ Sie sprachen: ”Wir wissen recht wohl, wer dort ist. Gewiss, wir werden ihn und die Seinen erretten, bis auf seine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben sollen.“ (29:32) Und als Unsere Boten zu Lot kamen, war er ihretwegen besorgt und fühlte sich außerstande, ihnen zu helfen. Sie sprachen: ”Fürchte dich nicht und sei nicht traurig, wir wollen sicher dich und die Deinen retten, bis auf deine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben sollen. (29:33) Wir werden über die Bewohner dieser Stadt eine Strafe vom Himmel niedergehen lassen, weil sie gefrevelt haben.“ (29:34) Und Wir haben davon ein klares Zeichen für die Leute zurückgelassen, die Verstand haben. (29:35)
al-Ankabut 29:29
Nach der Geschichte Noahs und Abrahams mit all den Ermahnungen und warnenden Beispielen, werden die Geschichte Lots, Šu‘aibs, Hūds und Ṣāliḥs in Kürze erwähnt, um auf das Ende der Leugner hinzuweisen. Bei der erwähnten Schändlichkeit handelt es sich um die Homosexualität unter Männern, die zur Zeit Lots zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte in Erscheinung trat (vgl. 7:81). Es war keine bloße Sünde auf individueller Ebene, sondern ein gewaltsames Vergehen an Männern, das die öffentliche Sicherheit und den Frieden im Land aus dem Gleichgewicht brachte. Das frevelhafte Volk Lots lauerte als Wegelagerer an den Fernstraßen und beging furchtbare Verbrechen nicht nur heimlich, sondern auch in aller Öffentlichkeit - und sogar in seinen Versammlungen - ohne Scham. (vgl. 7:80-84; 11:74-83; 15:57-79; 26:165-175; 27:54, 56 und die Anmerkung dazu). Und als Unsere Boten Abraham die frohe Botschaft brachten, sprachen sie: ”Wir kommen, um die Bewohner dieser Stadt zu vernichten; denn ihre Bewohner sind Missetäter.“ (29:31) Er sagte: ”Doch Lot ist dort.“ Sie sprachen: ”Wir wissen recht wohl, wer dort ist. Gewiss, wir werden ihn und die Seinen erretten, bis auf seine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben sollen.“ (29:32) Und als Unsere Boten zu Lot kamen, war er ihretwegen besorgt und fühlte sich außerstande, ihnen zu helfen. Sie sprachen: ”Fürchte dich nicht und sei nicht traurig, wir wollen sicher dich und die Deinen retten, bis auf deine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben sollen. (29:33) Wir werden über die Bewohner dieser Stadt eine Strafe vom Himmel niedergehen lassen, weil sie gefrevelt haben.“ (29:34) Und Wir haben davon ein klares Zeichen für die Leute zurückgelassen, die Verstand haben. (29:35)
al-Ankabut 29:30
Nach der Geschichte Noahs und Abrahams mit all den Ermahnungen und warnenden Beispielen, werden die Geschichte Lots, Šu‘aibs, Hūds und Ṣāliḥs in Kürze erwähnt, um auf das Ende der Leugner hinzuweisen. Bei der erwähnten Schändlichkeit handelt es sich um die Homosexualität unter Männern, die zur Zeit Lots zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte in Erscheinung trat (vgl. 7:81). Es war keine bloße Sünde auf individueller Ebene, sondern ein gewaltsames Vergehen an Männern, das die öffentliche Sicherheit und den Frieden im Land aus dem Gleichgewicht brachte. Das frevelhafte Volk Lots lauerte als Wegelagerer an den Fernstraßen und beging furchtbare Verbrechen nicht nur heimlich, sondern auch in aller Öffentlichkeit - und sogar in seinen Versammlungen - ohne Scham. (vgl. 7:80-84; 11:74-83; 15:57-79; 26:165-175; 27:54, 56 und die Anmerkung dazu). Und als Unsere Boten Abraham die frohe Botschaft brachten, sprachen sie: ”Wir kommen, um die Bewohner dieser Stadt zu vernichten; denn ihre Bewohner sind Missetäter.“ (29:31) Er sagte: ”Doch Lot ist dort.“ Sie sprachen: ”Wir wissen recht wohl, wer dort ist. Gewiss, wir werden ihn und die Seinen erretten, bis auf seine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben sollen.“ (29:32) Und als Unsere Boten zu Lot kamen, war er ihretwegen besorgt und fühlte sich außerstande, ihnen zu helfen. Sie sprachen: ”Fürchte dich nicht und sei nicht traurig, wir wollen sicher dich und die Deinen retten, bis auf deine Frau, die zu denen gehört, die zurückbleiben sollen. (29:33) Wir werden über die Bewohner dieser Stadt eine Strafe vom Himmel niedergehen lassen, weil sie gefrevelt haben.“ (29:34) Und Wir haben davon ein klares Zeichen für die Leute zurückgelassen, die Verstand haben. (29:35)
al-Ankabut 29:31
Die Boten des Allmächtigen Herrn kamen zu Abraham in Menschengestalt. Ihre Aufgabe bestand darin, Menschen zu vernichten, besuchten aber auf dem Weg zu ihnen Abraham (a.s.), um ihm in seinem hohen Alter die Geburt eines Sohnes anzukündigen. Als sie ihm von ihrem Auftrag berichteten, machte er sich Sorgen um seinen Neffen Lot, von dem er wusste, dass er sich dort befand. Sie beruhigten ihn und begaben sich dann zu Lot. Gemeint sind die beiden Nachbarstädte Sodom und Gomorrha. Das ganze Gebiet an der Ostküste des Toten Meeres (wo die lasterhaften Städte lagen) ist mit Schwefelsalzen bedeckt und tödlich für Pflanzen und Tiere. Das Tote Meer selbst bietet ein Bild vollkommener Verlassenheit, ein Symbol der Vernichtung, die das Böse erwartet. Ein Symbol, das den Banū Quraiš in Makka von ihrem Handelsreisen her sehr wohl bekannt sein sollte. (vgl. 7:83; 11:69-77, 81, 83; 15:67-72; 26:165-175; 27:56 und die Anmerkung dazu). Und zu Madyan (entsandten Wir) ihren Bruder Šu‘aib, der sagte: ”O mein Volk, dient Allāh und fürchtet den Jüngsten Tag und tobt nicht aus auf Erden, indem ihr Unheil stiftet.“ (29:36) Jedoch sie erklärten ihn für einen Lügner. Da erfasste sie ein heftiges Beben, und sie lagen (tot) in ihren Wohnungen auf dem Boden. (29:37)
al-Ankabut 29:36
Die Madyaniter waren ein Handelsvolk, das zwischen verschiedenen Ländern verkehrte. Ihr Hauptvergehen war Betrug auf wirtschaftlichem Gebiet. Dasselbe ist bei den Völkern ‘Ād und Ṯamūd der Fall, von denen in den folgenden Versen die Rede ist. Ebenso bei Korah, Pharao und Hāmān, auch wenn sich dies in jedem einzelnen Fall anders äußert. (vgl. 7:78, 85, 91; 11:84-95 und die Anmerkung dazu). Und (Wir vernichteten) die ‘Ād und die Ṯamūd; und dies ist aus ihren Wohnstätten für euch klar ersichtlich. Und Satan ließ ihnen ihre Werke wohlgefällig erscheinen und hielt sie von dem Weg ab, obwohl sie einsichtig waren. (29:38) Und (Wir vernichteten) Korah und Pharao und Hāmān. Und Moses kam wahrlich mit deutlichen Beweisen zu ihnen, doch sie betrugen sich hochmütig auf Erden; (Uns) aber konnten sie nicht entrinnen. (29:39) So erfassten Wir einen jeden in seiner Sünde; es waren unter ihnen welche, gegen die Wir einen Sandsturm schickten, und welche, die der Schrei ereilte, und welche, unter denen Wir die Erde versinken ließen, und welche, die Wir ertränkten. Und nicht Allāh wollte ihnen Unrecht tun, sondern sie taten sich selbst Unrecht. (29:40)
al-Ankabut 29:37
Die Madyaniter waren ein Handelsvolk, das zwischen verschiedenen Ländern verkehrte. Ihr Hauptvergehen war Betrug auf wirtschaftlichem Gebiet. Dasselbe ist bei den Völkern ‘Ād und Ṯamūd der Fall, von denen in den folgenden Versen die Rede ist. Ebenso bei Korah, Pharao und Hāmān, auch wenn sich dies in jedem einzelnen Fall anders äußert. (vgl. 7:78, 85, 91; 11:84-95 und die Anmerkung dazu). Und (Wir vernichteten) die ‘Ād und die Ṯamūd; und dies ist aus ihren Wohnstätten für euch klar ersichtlich. Und Satan ließ ihnen ihre Werke wohlgefällig erscheinen und hielt sie von dem Weg ab, obwohl sie einsichtig waren. (29:38) Und (Wir vernichteten) Korah und Pharao und Hāmān. Und Moses kam wahrlich mit deutlichen Beweisen zu ihnen, doch sie betrugen sich hochmütig auf Erden; (Uns) aber konnten sie nicht entrinnen. (29:39) So erfassten Wir einen jeden in seiner Sünde; es waren unter ihnen welche, gegen die Wir einen Sandsturm schickten, und welche, die der Schrei ereilte, und welche, unter denen Wir die Erde versinken ließen, und welche, die Wir ertränkten. Und nicht Allāh wollte ihnen Unrecht tun, sondern sie taten sich selbst Unrecht. (29:40)
al-Ankabut 29:38
Pharao wird im Qur’ān wiederholt in Verbindung mit Hāmān erwähnt (vgl. 28:6, 38). Das Gemeinsame an ihnen ist ihr Stolz und ihre Selbstherrlichkeit (vgl. 28:41). Eine ähnliche Verhaltensweise hatten die Völker ‘Ād und Ṯamūd. Was die ‘Ād angeht, so kann dies ein Hinweis auf ihre einstige Hauptstadt Iram sein (vgl. 89:7). Sie ist seither unter Sanddünen begraben, und Spuren sollen gelegentlich von starken Stürmen aufgedeckt werden. (vgl. 7:65-79; 11:67; 14:22- 23; 15:83 ; 17:68; 26:120; 28:40, 76-82 und die Anmerkung dazu). Das Gleichnis derer, die sich Helfer außer Allāh nehmen, ist wie das Gleichnis von der Spinne, die sich ein Haus macht; und das gebrechlichste der Häuser ist gewiss das Haus der Spinne - wenn sie es nur begreifen würden! (29:41) Wahrlich, Allāh kennt all das, was sie an Seiner Statt anrufen; und Er ist der Allmächtige, der Allweise. (29:42) Und dies sind Gleichnisse, die Wir den Menschen prägen; doch es verstehen sie nur jene, die Wissen haben. (29:43)
al-Ankabut 29:39
Pharao wird im Qur’ān wiederholt in Verbindung mit Hāmān erwähnt (vgl. 28:6, 38). Das Gemeinsame an ihnen ist ihr Stolz und ihre Selbstherrlichkeit (vgl. 28:41). Eine ähnliche Verhaltensweise hatten die Völker ‘Ād und Ṯamūd. Was die ‘Ād angeht, so kann dies ein Hinweis auf ihre einstige Hauptstadt Iram sein (vgl. 89:7). Sie ist seither unter Sanddünen begraben, und Spuren sollen gelegentlich von starken Stürmen aufgedeckt werden. (vgl. 7:65-79; 11:67; 14:22- 23; 15:83 ; 17:68; 26:120; 28:40, 76-82 und die Anmerkung dazu). Das Gleichnis derer, die sich Helfer außer Allāh nehmen, ist wie das Gleichnis von der Spinne, die sich ein Haus macht; und das gebrechlichste der Häuser ist gewiss das Haus der Spinne - wenn sie es nur begreifen würden! (29:41) Wahrlich, Allāh kennt all das, was sie an Seiner Statt anrufen; und Er ist der Allmächtige, der Allweise. (29:42) Und dies sind Gleichnisse, die Wir den Menschen prägen; doch es verstehen sie nur jene, die Wissen haben. (29:43)
al-Ankabut 29:40
Pharao wird im Qur’ān wiederholt in Verbindung mit Hāmān erwähnt (vgl. 28:6, 38). Das Gemeinsame an ihnen ist ihr Stolz und ihre Selbstherrlichkeit (vgl. 28:41). Eine ähnliche Verhaltensweise hatten die Völker ‘Ād und Ṯamūd. Was die ‘Ād angeht, so kann dies ein Hinweis auf ihre einstige Hauptstadt Iram sein (vgl. 89:7). Sie ist seither unter Sanddünen begraben, und Spuren sollen gelegentlich von starken Stürmen aufgedeckt werden. (vgl. 7:65-79; 11:67; 14:22- 23; 15:83 ; 17:68; 26:120; 28:40, 76-82 und die Anmerkung dazu). Das Gleichnis derer, die sich Helfer außer Allāh nehmen, ist wie das Gleichnis von der Spinne, die sich ein Haus macht; und das gebrechlichste der Häuser ist gewiss das Haus der Spinne - wenn sie es nur begreifen würden! (29:41) Wahrlich, Allāh kennt all das, was sie an Seiner Statt anrufen; und Er ist der Allmächtige, der Allweise. (29:42) Und dies sind Gleichnisse, die Wir den Menschen prägen; doch es verstehen sie nur jene, die Wissen haben. (29:43)
al-Ankabut 29:41
Diese Sura wurde "Sura Al-‘Ankabūt" (Die Spinne) genannt und wurde zu Makka offenbart. "Pfui Spinne", so etwas hört man häufig. Sogar beim Weberknecht fallen Menschen nahezu in Ohnmacht, kreischen, springen im Haus umher, rennen davon und versuchen verzweifelt, sich des Tieres durch Zeitungsschlage oder durch akrobatische, Staubsaugeraktionen zu entledigen. Dabei wissen die, die am lautesten schreien, oft gar nichts über das äußerst hübsche und interessante Tier. Eine Spinne besitzt acht Augen und acht Beine, selbst das ist nicht jedem bekannt. Sie kann darüber hinaus tasten, riechen, sehen und schmecken. Dabei spielen die feinen Härchen auf ihren äußerst gelenkigen Beinen die größte Rolle. Die Beine sind somit der Sitz der wichtigsten Sinnesorgane. Die Spinne besitzt lediglich zwei "Zähne", die sogenannten Cheliceren, die sie zum Fangen und Halten ihrer Beute einsetzt. Die Vielfalt der Spinnenarten ist beachtlich. Rund 60000 sind uns bekannt. Obwohl der Mensch alles erreicht hat, das Unmögliche möglich macht und es nahezu nichts Unerforschtes mehr gibt, ist da doch noch eine Kleinigkeit, die die Menschheit in Furcht und Schrecken versetzen kann: die Spinne! Wenn man bedenkt, dass dieses Wesen Kunstwerke aus Seidenfaden herstellt und äußerst perfekt ist in Können, Sinnesgebrauch, Beutefang und Tarnung, ist es doch sehr schade, dass man diesem Tier mehr Verachtung und Ekel als Achtung und Respekt entgegenbringt (...) (Sylvia Voss: Pfui Spinne - welch ein Vorurteil?, FAZ 124/97) Allāh erschuf die Himmel und die Erde in makelloser Weise. Hierin liegt wahrlich ein Zeichen für die Gläubigen. (29:44) Verlies, was dir von dem Buch offenbart wurde, und verrichte das Gebet. Wahrlich, das Gebet hält von schändlichen und abscheulichen Dingen ab; und Allāhs zu gedenken, ist gewiss das Höchste. Und Allāh weiß, was ihr begeht. (29:45)
Ein Spinnengewebe ist eins der wunderbaren Zeichen in Allāhs Schöpfung. Die Fäden eines Spinnennetzes sind vom Gesichtspunkt der Spinne her sehr stark, gegenüber der tatsächlichen Umwelt sind sie jedoch relativ schwach und zerreißbar, besonders die Fäden der jungen Spinne, die sich im Wind treiben lassen. Dem entspricht die Macht des Menschen, wenn er sich auf materielle Mittel verlässt, wie schön und ausgeklügelt diese auch im relativen Sinne sein mögen; vor der ewigen Realität sind sie nichts. Parabeln sind auf den ersten Blick einfache Dinge, aber ihre tiefgreifende Bedeutung können nur diejenigen verstehen, die nach Wissen streben und es durch Allāhs Gnade erlangen.
al-Ankabut 29:42
Diese Sura wurde "Sura Al-‘Ankabūt" (Die Spinne) genannt und wurde zu Makka offenbart. "Pfui Spinne", so etwas hört man häufig. Sogar beim Weberknecht fallen Menschen nahezu in Ohnmacht, kreischen, springen im Haus umher, rennen davon und versuchen verzweifelt, sich des Tieres durch Zeitungsschlage oder durch akrobatische, Staubsaugeraktionen zu entledigen. Dabei wissen die, die am lautesten schreien, oft gar nichts über das äußerst hübsche und interessante Tier. Eine Spinne besitzt acht Augen und acht Beine, selbst das ist nicht jedem bekannt. Sie kann darüber hinaus tasten, riechen, sehen und schmecken. Dabei spielen die feinen Härchen auf ihren äußerst gelenkigen Beinen die größte Rolle. Die Beine sind somit der Sitz der wichtigsten Sinnesorgane. Die Spinne besitzt lediglich zwei "Zähne", die sogenannten Cheliceren, die sie zum Fangen und Halten ihrer Beute einsetzt. Die Vielfalt der Spinnenarten ist beachtlich. Rund 60000 sind uns bekannt. Obwohl der Mensch alles erreicht hat, das Unmögliche möglich macht und es nahezu nichts Unerforschtes mehr gibt, ist da doch noch eine Kleinigkeit, die die Menschheit in Furcht und Schrecken versetzen kann: die Spinne! Wenn man bedenkt, dass dieses Wesen Kunstwerke aus Seidenfaden herstellt und äußerst perfekt ist in Können, Sinnesgebrauch, Beutefang und Tarnung, ist es doch sehr schade, dass man diesem Tier mehr Verachtung und Ekel als Achtung und Respekt entgegenbringt (...) (Sylvia Voss: Pfui Spinne - welch ein Vorurteil?, FAZ 124/97) Allāh erschuf die Himmel und die Erde in makelloser Weise. Hierin liegt wahrlich ein Zeichen für die Gläubigen. (29:44) Verlies, was dir von dem Buch offenbart wurde, und verrichte das Gebet. Wahrlich, das Gebet hält von schändlichen und abscheulichen Dingen ab; und Allāhs zu gedenken, ist gewiss das Höchste. Und Allāh weiß, was ihr begeht. (29:45)
Ein Spinnengewebe ist eins der wunderbaren Zeichen in Allāhs Schöpfung. Die Fäden eines Spinnennetzes sind vom Gesichtspunkt der Spinne her sehr stark, gegenüber der tatsächlichen Umwelt sind sie jedoch relativ schwach und zerreißbar, besonders die Fäden der jungen Spinne, die sich im Wind treiben lassen. Dem entspricht die Macht des Menschen, wenn er sich auf materielle Mittel verlässt, wie schön und ausgeklügelt diese auch im relativen Sinne sein mögen; vor der ewigen Realität sind sie nichts. Parabeln sind auf den ersten Blick einfache Dinge, aber ihre tiefgreifende Bedeutung können nur diejenigen verstehen, die nach Wissen streben und es durch Allāhs Gnade erlangen.
al-Ankabut 29:43
Diese Sura wurde "Sura Al-‘Ankabūt" (Die Spinne) genannt und wurde zu Makka offenbart. "Pfui Spinne", so etwas hört man häufig. Sogar beim Weberknecht fallen Menschen nahezu in Ohnmacht, kreischen, springen im Haus umher, rennen davon und versuchen verzweifelt, sich des Tieres durch Zeitungsschlage oder durch akrobatische, Staubsaugeraktionen zu entledigen. Dabei wissen die, die am lautesten schreien, oft gar nichts über das äußerst hübsche und interessante Tier. Eine Spinne besitzt acht Augen und acht Beine, selbst das ist nicht jedem bekannt. Sie kann darüber hinaus tasten, riechen, sehen und schmecken. Dabei spielen die feinen Härchen auf ihren äußerst gelenkigen Beinen die größte Rolle. Die Beine sind somit der Sitz der wichtigsten Sinnesorgane. Die Spinne besitzt lediglich zwei "Zähne", die sogenannten Cheliceren, die sie zum Fangen und Halten ihrer Beute einsetzt. Die Vielfalt der Spinnenarten ist beachtlich. Rund 60000 sind uns bekannt. Obwohl der Mensch alles erreicht hat, das Unmögliche möglich macht und es nahezu nichts Unerforschtes mehr gibt, ist da doch noch eine Kleinigkeit, die die Menschheit in Furcht und Schrecken versetzen kann: die Spinne! Wenn man bedenkt, dass dieses Wesen Kunstwerke aus Seidenfaden herstellt und äußerst perfekt ist in Können, Sinnesgebrauch, Beutefang und Tarnung, ist es doch sehr schade, dass man diesem Tier mehr Verachtung und Ekel als Achtung und Respekt entgegenbringt (...) (Sylvia Voss: Pfui Spinne - welch ein Vorurteil?, FAZ 124/97) Allāh erschuf die Himmel und die Erde in makelloser Weise. Hierin liegt wahrlich ein Zeichen für die Gläubigen. (29:44) Verlies, was dir von dem Buch offenbart wurde, und verrichte das Gebet. Wahrlich, das Gebet hält von schändlichen und abscheulichen Dingen ab; und Allāhs zu gedenken, ist gewiss das Höchste. Und Allāh weiß, was ihr begeht. (29:45)
Ein Spinnengewebe ist eins der wunderbaren Zeichen in Allāhs Schöpfung. Die Fäden eines Spinnennetzes sind vom Gesichtspunkt der Spinne her sehr stark, gegenüber der tatsächlichen Umwelt sind sie jedoch relativ schwach und zerreißbar, besonders die Fäden der jungen Spinne, die sich im Wind treiben lassen. Dem entspricht die Macht des Menschen, wenn er sich auf materielle Mittel verlässt, wie schön und ausgeklügelt diese auch im relativen Sinne sein mögen; vor der ewigen Realität sind sie nichts. Parabeln sind auf den ersten Blick einfache Dinge, aber ihre tiefgreifende Bedeutung können nur diejenigen verstehen, die nach Wissen streben und es durch Allāhs Gnade erlangen.
al-Ankabut 29:44
Allāh, unser Allmächtiger Gott, Der die kleine und schwache Spinne erschaffen hat (vgl. oben 29:41), ist auch Der, Der die gewaltigen Strukturen der Himmel und der Erde in makelloser Weise erschaffen hat. Eine Struktur, die auf irrealen Vermutungen und Hypothesen aufgebaut ist, wird letztendlich zusammenbrechen, wenn sie mit der Realität konfrontiert wird. Das System dieses Universums vor unseren Augen basiert auf der Wahrheit, nicht auf Trug. Was die Verrichtung des Gebets angeht, so sagte Ibn ‘Abbās (r): ”Wenn das Gebet dem Menschen nicht gebietet, Geziemendes zu tun und Verwerfliches zu unterlassen, dann bringt das Gebet ihn nur noch weiter weg von Allāh.“ (vgl. dazu den Titel: "Aṣ-Ṣalāh - das Gebet im Islam", Islamische Bibliothek; ferner 2:152 und die Anmerkung dazu). Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift; es sei denn auf die beste Art und Weise. Ausgenommen davon sind jene, die ungerecht sind. Und sprecht: ”Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt wurde und was zu euch herabgesandt wurde; und unser Gott und euer Gott ist Einer; und Ihm sind wir ergeben.“ (29:46)
al-Ankabut 29:45
Allāh, unser Allmächtiger Gott, Der die kleine und schwache Spinne erschaffen hat (vgl. oben 29:41), ist auch Der, Der die gewaltigen Strukturen der Himmel und der Erde in makelloser Weise erschaffen hat. Eine Struktur, die auf irrealen Vermutungen und Hypothesen aufgebaut ist, wird letztendlich zusammenbrechen, wenn sie mit der Realität konfrontiert wird. Das System dieses Universums vor unseren Augen basiert auf der Wahrheit, nicht auf Trug. Was die Verrichtung des Gebets angeht, so sagte Ibn ‘Abbās (r): ”Wenn das Gebet dem Menschen nicht gebietet, Geziemendes zu tun und Verwerfliches zu unterlassen, dann bringt das Gebet ihn nur noch weiter weg von Allāh.“ (vgl. dazu den Titel: "Aṣ-Ṣalāh - das Gebet im Islam", Islamische Bibliothek; ferner 2:152 und die Anmerkung dazu). Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift; es sei denn auf die beste Art und Weise. Ausgenommen davon sind jene, die ungerecht sind. Und sprecht: ”Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt wurde und was zu euch herabgesandt wurde; und unser Gott und euer Gott ist Einer; und Ihm sind wir ergeben.“ (29:46)
al-Ankabut 29:46
Weiter unten in dieser Sura werden die Gläubigen zur Auswanderung aufgefordert. Zu jener Zeit war Abessinien der einzige sichere Ort, wo die Muslime Zuflucht finden konnten, und es befand sich damals unter christlicher Herrschaft. In diesem Vers werden die Muslime also angewiesen, wie sie ihre religiösen Angelegenheiten mit den Christen diskutieren sollten, wenn sich ein solcher Anlass ergibt. Dies wurde hier zwar im Hinblick auf Gespräche mit "Volk der Schrift" (u.a. Christen und Juden) gesagt, gilt aber ganz allgemein für den Dialog mit ihnen und für die Verkündung der Religion zu allen Orten und Zeiten. (vgl. 7:199-200; 16:125; 17:53; 23:96; 41:34 und die Anmerkung dazu). Und somit haben Wir dir das Buch herniedergesandt, und so glauben diejenigen daran, denen Wir das Buch gegeben haben; und unter diesen sind einige, die daran glauben. Es sind aber nur die Ungläubigen, die Unsere Zeichen leugnen. (29:47) Und nie zuvor hast du in einem Buch gelesen, noch konntest du eines mit deiner Rechten schreiben; sonst hätten die Verleugner daran gezweifelt. (29:48) Nein, es sind klare Zeichen in den Herzen derer, denen das Wissen gegeben wurde. Es gibt keinen, der Unsere Zeichen leugnet außer den Ungerechten. (29:49)
al-Ankabut 29:47
Mit dem "Buch" ist der Qur’ān gemeint, den Allāh - wie die Thora und das Evangelium und andere Schriften - herabgesandt hat (vgl. den letzten Vers in Sura 87). Im 6. und 7. Jahr der Hiǧra schickte der Prophet (a.s.s.) Boten mit Briefen in die wichtigsten an Arabien angrenzenden Länder, nämlich in die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, des Persischen Reiches, des Sassanidenreiches, nach Syrien, Abessinien und Ägypten. Außer Persien waren diese christliche Länder. Im gleichen Zusammenhang wurde auch eine Gesandtschaft nach Al-Yamāma in Arabien selbst geschickt, wo der christliche Stamm der Banū Ḥanīfa lebte. Außer Abessinien bekannten alle diese Länder im Laufe der Zeit zum Islam, und auch Abessinien hat bis heute einen großen muslimischen Bevölkerungsanteil. Unser Prophet (a.s.s.) verbrachte die Zeit seines Lebens, ohne des Lesens und Schreibens mächtig zu sein. Dann aber brachte er ein Buch, das den Lesenden und Schreibenden vollkommen überwältigte. (vgl. 26:197; 31:32 und die Anmerkung dazu). Und sie sagten: ”Warum wurden keine Zeichen zu ihm von seinem Herrn herabgesandt?“ Sprich: ”Die Zeichen sind allein bei Allāh, und ich bin nur ein deutlicher Warner.“ (29:50) Genügt es ihnen denn nicht, dass Wir dir das Buch herniedergesandt haben, das ihnen verlesen wird? Wahrlich, hierin ist eine Barmherzigkeit und Ermahnung für ein Volk, das glaubt. (29:51) Sprich: ”Allāh genügt als Zeuge gegen mich und euch. Er weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und diejenigen, die das Falsche annehmen und Allāh ablehnen - das sind die Verlierenden.“ (29:52)
al-Ankabut 29:48
Mit dem "Buch" ist der Qur’ān gemeint, den Allāh - wie die Thora und das Evangelium und andere Schriften - herabgesandt hat (vgl. den letzten Vers in Sura 87). Im 6. und 7. Jahr der Hiǧra schickte der Prophet (a.s.s.) Boten mit Briefen in die wichtigsten an Arabien angrenzenden Länder, nämlich in die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, des Persischen Reiches, des Sassanidenreiches, nach Syrien, Abessinien und Ägypten. Außer Persien waren diese christliche Länder. Im gleichen Zusammenhang wurde auch eine Gesandtschaft nach Al-Yamāma in Arabien selbst geschickt, wo der christliche Stamm der Banū Ḥanīfa lebte. Außer Abessinien bekannten alle diese Länder im Laufe der Zeit zum Islam, und auch Abessinien hat bis heute einen großen muslimischen Bevölkerungsanteil. Unser Prophet (a.s.s.) verbrachte die Zeit seines Lebens, ohne des Lesens und Schreibens mächtig zu sein. Dann aber brachte er ein Buch, das den Lesenden und Schreibenden vollkommen überwältigte. (vgl. 26:197; 31:32 und die Anmerkung dazu). Und sie sagten: ”Warum wurden keine Zeichen zu ihm von seinem Herrn herabgesandt?“ Sprich: ”Die Zeichen sind allein bei Allāh, und ich bin nur ein deutlicher Warner.“ (29:50) Genügt es ihnen denn nicht, dass Wir dir das Buch herniedergesandt haben, das ihnen verlesen wird? Wahrlich, hierin ist eine Barmherzigkeit und Ermahnung für ein Volk, das glaubt. (29:51) Sprich: ”Allāh genügt als Zeuge gegen mich und euch. Er weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und diejenigen, die das Falsche annehmen und Allāh ablehnen - das sind die Verlierenden.“ (29:52)
al-Ankabut 29:49
Mit dem "Buch" ist der Qur’ān gemeint, den Allāh - wie die Thora und das Evangelium und andere Schriften - herabgesandt hat (vgl. den letzten Vers in Sura 87). Im 6. und 7. Jahr der Hiǧra schickte der Prophet (a.s.s.) Boten mit Briefen in die wichtigsten an Arabien angrenzenden Länder, nämlich in die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, des Persischen Reiches, des Sassanidenreiches, nach Syrien, Abessinien und Ägypten. Außer Persien waren diese christliche Länder. Im gleichen Zusammenhang wurde auch eine Gesandtschaft nach Al-Yamāma in Arabien selbst geschickt, wo der christliche Stamm der Banū Ḥanīfa lebte. Außer Abessinien bekannten alle diese Länder im Laufe der Zeit zum Islam, und auch Abessinien hat bis heute einen großen muslimischen Bevölkerungsanteil. Unser Prophet (a.s.s.) verbrachte die Zeit seines Lebens, ohne des Lesens und Schreibens mächtig zu sein. Dann aber brachte er ein Buch, das den Lesenden und Schreibenden vollkommen überwältigte. (vgl. 26:197; 31:32 und die Anmerkung dazu). Und sie sagten: ”Warum wurden keine Zeichen zu ihm von seinem Herrn herabgesandt?“ Sprich: ”Die Zeichen sind allein bei Allāh, und ich bin nur ein deutlicher Warner.“ (29:50) Genügt es ihnen denn nicht, dass Wir dir das Buch herniedergesandt haben, das ihnen verlesen wird? Wahrlich, hierin ist eine Barmherzigkeit und Ermahnung für ein Volk, das glaubt. (29:51) Sprich: ”Allāh genügt als Zeuge gegen mich und euch. Er weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und diejenigen, die das Falsche annehmen und Allāh ablehnen - das sind die Verlierenden.“ (29:52)
al-Ankabut 29:50
Die Ungläubigen meinen: Warum ist denn außer dem Qur’ān auf ihn kein Wunderzeichen herabgesandt worden, das von der Art ist, wie die Kamelin bei Ṣāliḥ, der Tisch bei Jesus und dergleichen mehr. Über die Zeichen verfügt Allāh allein: Er sendet davon herab, was Er will. Und wenn Er das Zeichen hätte herabsenden wollen, das ihr so gebieterisch fordert, dann hätte Er es getan. Ich bin nur ein deutlicher Warner: Ich bin beauftragt, zu warnen und diese Warnung durch die mir gegebenen Zeichen des Qur’ān deutlich zu machen. Es steht mir nicht zu, gegenüber Allāh eine Auswahl unter Seinen Zeichen zu treffen, so dass ich sagen könnte: Sende mir ein so beschaffenes und nicht ein so beschaffenes Zeichen herab! Zudem weiß ich, dass der Zweck des Zeichens in fortdauernder Hinweisung besteht. In dieser Hinsicht aber sind sämtliche Zeichen so gut wie irgendeines. (Zam, Gät) (vgl. 6:109, 124, die Anmerkung dazu und den Titel: "Von den Wundern des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm", Islamische Bibliothek). Und sie verlangen von dir, dass du die Strafe beschleunigen sollst. Wäre nicht eine Frist festgesetzt worden, hätte die Strafe sie schon ereilt; und sie wird gewiss unerwartet über sie kommen, ohne dass sie es merken. (29:53) Sie verlangen von dir, dass du die Strafe beschleunigen sollst; doch wahrlich, Ǧahannam wird die Ungläubigen einschließen. (29:54) An dem Tage, da die Strafe sie von oben und von ihren Füßen her überwältigen wird, wird Er sprechen: ”Kostet nun die (Früchte) eurer Taten.“ (29:55)
al-Ankabut 29:51
Die Ungläubigen meinen: Warum ist denn außer dem Qur’ān auf ihn kein Wunderzeichen herabgesandt worden, das von der Art ist, wie die Kamelin bei Ṣāliḥ, der Tisch bei Jesus und dergleichen mehr. Über die Zeichen verfügt Allāh allein: Er sendet davon herab, was Er will. Und wenn Er das Zeichen hätte herabsenden wollen, das ihr so gebieterisch fordert, dann hätte Er es getan. Ich bin nur ein deutlicher Warner: Ich bin beauftragt, zu warnen und diese Warnung durch die mir gegebenen Zeichen des Qur’ān deutlich zu machen. Es steht mir nicht zu, gegenüber Allāh eine Auswahl unter Seinen Zeichen zu treffen, so dass ich sagen könnte: Sende mir ein so beschaffenes und nicht ein so beschaffenes Zeichen herab! Zudem weiß ich, dass der Zweck des Zeichens in fortdauernder Hinweisung besteht. In dieser Hinsicht aber sind sämtliche Zeichen so gut wie irgendeines. (Zam, Gät) (vgl. 6:109, 124, die Anmerkung dazu und den Titel: "Von den Wundern des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm", Islamische Bibliothek). Und sie verlangen von dir, dass du die Strafe beschleunigen sollst. Wäre nicht eine Frist festgesetzt worden, hätte die Strafe sie schon ereilt; und sie wird gewiss unerwartet über sie kommen, ohne dass sie es merken. (29:53) Sie verlangen von dir, dass du die Strafe beschleunigen sollst; doch wahrlich, Ǧahannam wird die Ungläubigen einschließen. (29:54) An dem Tage, da die Strafe sie von oben und von ihren Füßen her überwältigen wird, wird Er sprechen: ”Kostet nun die (Früchte) eurer Taten.“ (29:55)
al-Ankabut 29:52
Die Ungläubigen meinen: Warum ist denn außer dem Qur’ān auf ihn kein Wunderzeichen herabgesandt worden, das von der Art ist, wie die Kamelin bei Ṣāliḥ, der Tisch bei Jesus und dergleichen mehr. Über die Zeichen verfügt Allāh allein: Er sendet davon herab, was Er will. Und wenn Er das Zeichen hätte herabsenden wollen, das ihr so gebieterisch fordert, dann hätte Er es getan. Ich bin nur ein deutlicher Warner: Ich bin beauftragt, zu warnen und diese Warnung durch die mir gegebenen Zeichen des Qur’ān deutlich zu machen. Es steht mir nicht zu, gegenüber Allāh eine Auswahl unter Seinen Zeichen zu treffen, so dass ich sagen könnte: Sende mir ein so beschaffenes und nicht ein so beschaffenes Zeichen herab! Zudem weiß ich, dass der Zweck des Zeichens in fortdauernder Hinweisung besteht. In dieser Hinsicht aber sind sämtliche Zeichen so gut wie irgendeines. (Zam, Gät) (vgl. 6:109, 124, die Anmerkung dazu und den Titel: "Von den Wundern des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm", Islamische Bibliothek). Und sie verlangen von dir, dass du die Strafe beschleunigen sollst. Wäre nicht eine Frist festgesetzt worden, hätte die Strafe sie schon ereilt; und sie wird gewiss unerwartet über sie kommen, ohne dass sie es merken. (29:53) Sie verlangen von dir, dass du die Strafe beschleunigen sollst; doch wahrlich, Ǧahannam wird die Ungläubigen einschließen. (29:54) An dem Tage, da die Strafe sie von oben und von ihren Füßen her überwältigen wird, wird Er sprechen: ”Kostet nun die (Früchte) eurer Taten.“ (29:55)
al-Ankabut 29:53
Es geht darum, dass das Eintreffen der Strafe zugesichert wird, wenn sie nicht umkehren. Dies ist das Ende ihres Drängens auf Bestrafung und für ihre Verachtung der Ermahnung. (vgl. 6:65; 22:47 und die Anmerkung dazu). O Meine Diener, die ihr glaubt, Meine Erde ist weit. Darum verehrt nur Mich. (29:56) Jede Seele wird den Tod kosten; zu Uns werdet ihr dann zurückgebracht. (29:57) Und jene, die glauben und gute Werke tun, beherbergen Wir in den oberen Gemächern des Paradieses, durch das Bäche fließen. Darin verweilen sie auf immerdar. Herrlich ist der Lohn derjenigen, die wohltätig sind (29:58), die da standhaft sind und auf ihren Herrn vertrauen. (29:59) Und wie viele Tiere gibt es, die nicht ihre eigene Versorgung tragen. Allāh versorgt sie und euch. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende. (29:60)
al-Ankabut 29:54
Es geht darum, dass das Eintreffen der Strafe zugesichert wird, wenn sie nicht umkehren. Dies ist das Ende ihres Drängens auf Bestrafung und für ihre Verachtung der Ermahnung. (vgl. 6:65; 22:47 und die Anmerkung dazu). O Meine Diener, die ihr glaubt, Meine Erde ist weit. Darum verehrt nur Mich. (29:56) Jede Seele wird den Tod kosten; zu Uns werdet ihr dann zurückgebracht. (29:57) Und jene, die glauben und gute Werke tun, beherbergen Wir in den oberen Gemächern des Paradieses, durch das Bäche fließen. Darin verweilen sie auf immerdar. Herrlich ist der Lohn derjenigen, die wohltätig sind (29:58), die da standhaft sind und auf ihren Herrn vertrauen. (29:59) Und wie viele Tiere gibt es, die nicht ihre eigene Versorgung tragen. Allāh versorgt sie und euch. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende. (29:60)
al-Ankabut 29:55
Es geht darum, dass das Eintreffen der Strafe zugesichert wird, wenn sie nicht umkehren. Dies ist das Ende ihres Drängens auf Bestrafung und für ihre Verachtung der Ermahnung. (vgl. 6:65; 22:47 und die Anmerkung dazu). O Meine Diener, die ihr glaubt, Meine Erde ist weit. Darum verehrt nur Mich. (29:56) Jede Seele wird den Tod kosten; zu Uns werdet ihr dann zurückgebracht. (29:57) Und jene, die glauben und gute Werke tun, beherbergen Wir in den oberen Gemächern des Paradieses, durch das Bäche fließen. Darin verweilen sie auf immerdar. Herrlich ist der Lohn derjenigen, die wohltätig sind (29:58), die da standhaft sind und auf ihren Herrn vertrauen. (29:59) Und wie viele Tiere gibt es, die nicht ihre eigene Versorgung tragen. Allāh versorgt sie und euch. Und Er ist der Allhörende, der Allwissende. (29:60)
al-Ankabut 29:56
Diese Verse sind offenbart worden, um die Gläubigen in Makka zur Auswanderung (arab.: Hiǧra) anzuspornen. Als der Prophet (a.s.s.) den Muslimen gebot, Makka zu verlassen und nach Yaṯrib (später: Al-Madīna) auszuwandern, sagten diese: ”Wie sollen wir uns in eine Stadt begeben, in der wir keine Versorgung haben?“ Allāh macht es ganz deutlich: Ihr Muslime seid Meine Diener und dies ist Meine weite Erde, die für euch genug Platz hat, um Mich allein zu dienen. Wenn ihr hier nicht in der Lage seid, Mir zu dienen, so verlasst diese Enge und rettet euren Glauben in Meiner weiten Erde. Wenn wir die Tiere betrachten, so finden wir keines von ihnen, das eine Vorratskammer oder einen Kühlschrank auf seinem Rücken trägt. Die Vögel z.B. fliegen aus ihren Nestern in der Frühe weg und kehren abends mit vollen Futterbeuteln für ihre eigene Nahrung und für die Nahrung ihrer Kleinen zurück. Allāh gewährt denen also, die Seinetwegen auswandern, nicht nur Unterkunft in dieser Welt, sondern auch das Paradies als Ersatz dafür, dass sie ihre Häuser verließen. (vgl. 3:185; 4:97; 16:41; 21:35 und die Anmerkung dazu). Und wenn du sie fragst: ”Wer hat die Himmel und die Erde erschaffen und euch die Sonne und den Mond dienstbar gemacht?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Wieso lassen sie sich dann (von Allāh) abwenden? (29:61) Allāh erweitert und beschränkt die Mittel zum Unterhalt dem von Seinen Dienern, den Er will. Wahrlich, Allāh besitzt die volle Kenntnis von allen Dingen. (29:62) Und wenn du sie fragst: ”Wer sendet Wasser vom Himmel nieder und belebt damit die Erde nach ihrem Tod?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh.“ Jedoch die meisten von ihnen begreifen es nicht. (29:63)
al-Ankabut 29:57
Diese Verse sind offenbart worden, um die Gläubigen in Makka zur Auswanderung (arab.: Hiǧra) anzuspornen. Als der Prophet (a.s.s.) den Muslimen gebot, Makka zu verlassen und nach Yaṯrib (später: Al-Madīna) auszuwandern, sagten diese: ”Wie sollen wir uns in eine Stadt begeben, in der wir keine Versorgung haben?“ Allāh macht es ganz deutlich: Ihr Muslime seid Meine Diener und dies ist Meine weite Erde, die für euch genug Platz hat, um Mich allein zu dienen. Wenn ihr hier nicht in der Lage seid, Mir zu dienen, so verlasst diese Enge und rettet euren Glauben in Meiner weiten Erde. Wenn wir die Tiere betrachten, so finden wir keines von ihnen, das eine Vorratskammer oder einen Kühlschrank auf seinem Rücken trägt. Die Vögel z.B. fliegen aus ihren Nestern in der Frühe weg und kehren abends mit vollen Futterbeuteln für ihre eigene Nahrung und für die Nahrung ihrer Kleinen zurück. Allāh gewährt denen also, die Seinetwegen auswandern, nicht nur Unterkunft in dieser Welt, sondern auch das Paradies als Ersatz dafür, dass sie ihre Häuser verließen. (vgl. 3:185; 4:97; 16:41; 21:35 und die Anmerkung dazu). Und wenn du sie fragst: ”Wer hat die Himmel und die Erde erschaffen und euch die Sonne und den Mond dienstbar gemacht?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Wieso lassen sie sich dann (von Allāh) abwenden? (29:61) Allāh erweitert und beschränkt die Mittel zum Unterhalt dem von Seinen Dienern, den Er will. Wahrlich, Allāh besitzt die volle Kenntnis von allen Dingen. (29:62) Und wenn du sie fragst: ”Wer sendet Wasser vom Himmel nieder und belebt damit die Erde nach ihrem Tod?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh.“ Jedoch die meisten von ihnen begreifen es nicht. (29:63)
al-Ankabut 29:58
Diese Verse sind offenbart worden, um die Gläubigen in Makka zur Auswanderung (arab.: Hiǧra) anzuspornen. Als der Prophet (a.s.s.) den Muslimen gebot, Makka zu verlassen und nach Yaṯrib (später: Al-Madīna) auszuwandern, sagten diese: ”Wie sollen wir uns in eine Stadt begeben, in der wir keine Versorgung haben?“ Allāh macht es ganz deutlich: Ihr Muslime seid Meine Diener und dies ist Meine weite Erde, die für euch genug Platz hat, um Mich allein zu dienen. Wenn ihr hier nicht in der Lage seid, Mir zu dienen, so verlasst diese Enge und rettet euren Glauben in Meiner weiten Erde. Wenn wir die Tiere betrachten, so finden wir keines von ihnen, das eine Vorratskammer oder einen Kühlschrank auf seinem Rücken trägt. Die Vögel z.B. fliegen aus ihren Nestern in der Frühe weg und kehren abends mit vollen Futterbeuteln für ihre eigene Nahrung und für die Nahrung ihrer Kleinen zurück. Allāh gewährt denen also, die Seinetwegen auswandern, nicht nur Unterkunft in dieser Welt, sondern auch das Paradies als Ersatz dafür, dass sie ihre Häuser verließen. (vgl. 3:185; 4:97; 16:41; 21:35 und die Anmerkung dazu). Und wenn du sie fragst: ”Wer hat die Himmel und die Erde erschaffen und euch die Sonne und den Mond dienstbar gemacht?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Wieso lassen sie sich dann (von Allāh) abwenden? (29:61) Allāh erweitert und beschränkt die Mittel zum Unterhalt dem von Seinen Dienern, den Er will. Wahrlich, Allāh besitzt die volle Kenntnis von allen Dingen. (29:62) Und wenn du sie fragst: ”Wer sendet Wasser vom Himmel nieder und belebt damit die Erde nach ihrem Tod?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh.“ Jedoch die meisten von ihnen begreifen es nicht. (29:63)
al-Ankabut 29:59
Diese Verse sind offenbart worden, um die Gläubigen in Makka zur Auswanderung (arab.: Hiǧra) anzuspornen. Als der Prophet (a.s.s.) den Muslimen gebot, Makka zu verlassen und nach Yaṯrib (später: Al-Madīna) auszuwandern, sagten diese: ”Wie sollen wir uns in eine Stadt begeben, in der wir keine Versorgung haben?“ Allāh macht es ganz deutlich: Ihr Muslime seid Meine Diener und dies ist Meine weite Erde, die für euch genug Platz hat, um Mich allein zu dienen. Wenn ihr hier nicht in der Lage seid, Mir zu dienen, so verlasst diese Enge und rettet euren Glauben in Meiner weiten Erde. Wenn wir die Tiere betrachten, so finden wir keines von ihnen, das eine Vorratskammer oder einen Kühlschrank auf seinem Rücken trägt. Die Vögel z.B. fliegen aus ihren Nestern in der Frühe weg und kehren abends mit vollen Futterbeuteln für ihre eigene Nahrung und für die Nahrung ihrer Kleinen zurück. Allāh gewährt denen also, die Seinetwegen auswandern, nicht nur Unterkunft in dieser Welt, sondern auch das Paradies als Ersatz dafür, dass sie ihre Häuser verließen. (vgl. 3:185; 4:97; 16:41; 21:35 und die Anmerkung dazu). Und wenn du sie fragst: ”Wer hat die Himmel und die Erde erschaffen und euch die Sonne und den Mond dienstbar gemacht?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Wieso lassen sie sich dann (von Allāh) abwenden? (29:61) Allāh erweitert und beschränkt die Mittel zum Unterhalt dem von Seinen Dienern, den Er will. Wahrlich, Allāh besitzt die volle Kenntnis von allen Dingen. (29:62) Und wenn du sie fragst: ”Wer sendet Wasser vom Himmel nieder und belebt damit die Erde nach ihrem Tod?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh.“ Jedoch die meisten von ihnen begreifen es nicht. (29:63)
al-Ankabut 29:60
Diese Verse sind offenbart worden, um die Gläubigen in Makka zur Auswanderung (arab.: Hiǧra) anzuspornen. Als der Prophet (a.s.s.) den Muslimen gebot, Makka zu verlassen und nach Yaṯrib (später: Al-Madīna) auszuwandern, sagten diese: ”Wie sollen wir uns in eine Stadt begeben, in der wir keine Versorgung haben?“ Allāh macht es ganz deutlich: Ihr Muslime seid Meine Diener und dies ist Meine weite Erde, die für euch genug Platz hat, um Mich allein zu dienen. Wenn ihr hier nicht in der Lage seid, Mir zu dienen, so verlasst diese Enge und rettet euren Glauben in Meiner weiten Erde. Wenn wir die Tiere betrachten, so finden wir keines von ihnen, das eine Vorratskammer oder einen Kühlschrank auf seinem Rücken trägt. Die Vögel z.B. fliegen aus ihren Nestern in der Frühe weg und kehren abends mit vollen Futterbeuteln für ihre eigene Nahrung und für die Nahrung ihrer Kleinen zurück. Allāh gewährt denen also, die Seinetwegen auswandern, nicht nur Unterkunft in dieser Welt, sondern auch das Paradies als Ersatz dafür, dass sie ihre Häuser verließen. (vgl. 3:185; 4:97; 16:41; 21:35 und die Anmerkung dazu). Und wenn du sie fragst: ”Wer hat die Himmel und die Erde erschaffen und euch die Sonne und den Mond dienstbar gemacht?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Wieso lassen sie sich dann (von Allāh) abwenden? (29:61) Allāh erweitert und beschränkt die Mittel zum Unterhalt dem von Seinen Dienern, den Er will. Wahrlich, Allāh besitzt die volle Kenntnis von allen Dingen. (29:62) Und wenn du sie fragst: ”Wer sendet Wasser vom Himmel nieder und belebt damit die Erde nach ihrem Tod?“ - dann werden sie gewiss sagen: ”Allāh.“ Sprich: ”Aller Preis gebührt Allāh.“ Jedoch die meisten von ihnen begreifen es nicht. (29:63)
al-Ankabut 29:61
Dies richtet sich an die makkanischen Götzendiener. Sie gaben zwar zu, dass Allāh der Schöpfer ist, jedoch beteten sie ihre Götzen, Ǧinn oder Engel an. Sie machten sie zu Teilhabern Allāhs in ihrer Anbetung, nicht aber in der Erschaffung. Allāh sorgt für alle ihren wirklichen Bedürfnissen entsprechend und mit den am besten angemessenen Mitteln. Er kennt die Bedürfnisse aller Seiner Geschöpfe. Er weiß, was wirklich gut für sie und Seinem unfassbaren Plan zufolge notwendig ist. (vgl. 13:26; 27:59, 60; 31:25-26 und die Anmerkung dazu). Dieses irdische Leben ist nichts als ein Zeitvertreib und ein Spiel; die Wohnstatt des Jenseits aber - das ist das eigentliche Leben, wenn sie es nur wüssten! (29:64) Und wenn sie ein Schiff besteigen, dann rufen sie Allāh an - aus reinem Glauben heraus. Bringt Er sie dann aber heil ans Land, siehe, dann stellen sie (Ihm) Götter zur Seite (29:65) und leugnen somit das, was Wir ihnen beschert haben, und ergötzen sich. Bald aber werden sie es erfahren! (29:66)
al-Ankabut 29:62
Dies richtet sich an die makkanischen Götzendiener. Sie gaben zwar zu, dass Allāh der Schöpfer ist, jedoch beteten sie ihre Götzen, Ǧinn oder Engel an. Sie machten sie zu Teilhabern Allāhs in ihrer Anbetung, nicht aber in der Erschaffung. Allāh sorgt für alle ihren wirklichen Bedürfnissen entsprechend und mit den am besten angemessenen Mitteln. Er kennt die Bedürfnisse aller Seiner Geschöpfe. Er weiß, was wirklich gut für sie und Seinem unfassbaren Plan zufolge notwendig ist. (vgl. 13:26; 27:59, 60; 31:25-26 und die Anmerkung dazu). Dieses irdische Leben ist nichts als ein Zeitvertreib und ein Spiel; die Wohnstatt des Jenseits aber - das ist das eigentliche Leben, wenn sie es nur wüssten! (29:64) Und wenn sie ein Schiff besteigen, dann rufen sie Allāh an - aus reinem Glauben heraus. Bringt Er sie dann aber heil ans Land, siehe, dann stellen sie (Ihm) Götter zur Seite (29:65) und leugnen somit das, was Wir ihnen beschert haben, und ergötzen sich. Bald aber werden sie es erfahren! (29:66)
al-Ankabut 29:63
Dies richtet sich an die makkanischen Götzendiener. Sie gaben zwar zu, dass Allāh der Schöpfer ist, jedoch beteten sie ihre Götzen, Ǧinn oder Engel an. Sie machten sie zu Teilhabern Allāhs in ihrer Anbetung, nicht aber in der Erschaffung. Allāh sorgt für alle ihren wirklichen Bedürfnissen entsprechend und mit den am besten angemessenen Mitteln. Er kennt die Bedürfnisse aller Seiner Geschöpfe. Er weiß, was wirklich gut für sie und Seinem unfassbaren Plan zufolge notwendig ist. (vgl. 13:26; 27:59, 60; 31:25-26 und die Anmerkung dazu). Dieses irdische Leben ist nichts als ein Zeitvertreib und ein Spiel; die Wohnstatt des Jenseits aber - das ist das eigentliche Leben, wenn sie es nur wüssten! (29:64) Und wenn sie ein Schiff besteigen, dann rufen sie Allāh an - aus reinem Glauben heraus. Bringt Er sie dann aber heil ans Land, siehe, dann stellen sie (Ihm) Götter zur Seite (29:65) und leugnen somit das, was Wir ihnen beschert haben, und ergötzen sich. Bald aber werden sie es erfahren! (29:66)
al-Ankabut 29:64
Der Qur’ān erwähnt hiermit die Vergleiche zwischen dem diesseitigen und jenseitigen Leben, fordert jedoch nicht zum Asketentum und völlige Entsagung des irdischen Lebens auf. (vgl. 6:32; 7:29; 31:31-32 und die Anmerkung dazu). Haben sie denn nicht gesehen, dass Wir ein Schutzgebiet sicher gemacht haben, während die (anderen) Menschen in ihrer Umgebung hinweg gerissen werden? Wollen sie da noch an (etwas) Falsches glauben und die Huld Allāhs leugnen? (29:67) Und wer ist ungerechter als jener, der eine Lüge gegen Allāh erdichtet oder die Wahrheit verwirft, wenn sie zu ihm kommt? Gibt es denn für die Ungläubigen keine Wohnstatt in Ǧahannam? (29:68) Und diejenigen, die in Unserer Sache wetteifern - Wir werden sie gewiss auf Unseren Wegen leiten. Wahrlich, Allāh ist mit denen, die Gutes tun. (29:69)
al-Ankabut 29:65
Der Qur’ān erwähnt hiermit die Vergleiche zwischen dem diesseitigen und jenseitigen Leben, fordert jedoch nicht zum Asketentum und völlige Entsagung des irdischen Lebens auf. (vgl. 6:32; 7:29; 31:31-32 und die Anmerkung dazu). Haben sie denn nicht gesehen, dass Wir ein Schutzgebiet sicher gemacht haben, während die (anderen) Menschen in ihrer Umgebung hinweg gerissen werden? Wollen sie da noch an (etwas) Falsches glauben und die Huld Allāhs leugnen? (29:67) Und wer ist ungerechter als jener, der eine Lüge gegen Allāh erdichtet oder die Wahrheit verwirft, wenn sie zu ihm kommt? Gibt es denn für die Ungläubigen keine Wohnstatt in Ǧahannam? (29:68) Und diejenigen, die in Unserer Sache wetteifern - Wir werden sie gewiss auf Unseren Wegen leiten. Wahrlich, Allāh ist mit denen, die Gutes tun. (29:69)
al-Ankabut 29:66
Der Qur’ān erwähnt hiermit die Vergleiche zwischen dem diesseitigen und jenseitigen Leben, fordert jedoch nicht zum Asketentum und völlige Entsagung des irdischen Lebens auf. (vgl. 6:32; 7:29; 31:31-32 und die Anmerkung dazu). Haben sie denn nicht gesehen, dass Wir ein Schutzgebiet sicher gemacht haben, während die (anderen) Menschen in ihrer Umgebung hinweg gerissen werden? Wollen sie da noch an (etwas) Falsches glauben und die Huld Allāhs leugnen? (29:67) Und wer ist ungerechter als jener, der eine Lüge gegen Allāh erdichtet oder die Wahrheit verwirft, wenn sie zu ihm kommt? Gibt es denn für die Ungläubigen keine Wohnstatt in Ǧahannam? (29:68) Und diejenigen, die in Unserer Sache wetteifern - Wir werden sie gewiss auf Unseren Wegen leiten. Wahrlich, Allāh ist mit denen, die Gutes tun. (29:69)
al-Ankabut 29:67
Gemeint ist das unverletzliche Schutzgebiet der Stadt Makka und ihrer Vororte. Zum Ende dieser eindrucksvollen Sura erinnert Allāh die Makkaner an Seine Gnade, die darin besteht, dass Er ihnen den unverletzlichen, sicheren Ort gewährte, in dem sie leben (vgl. dazu Sura 106; ferner 6:21; 28:57 und die Anmerkung dazu).
al-Ankabut 29:68
Gemeint ist das unverletzliche Schutzgebiet der Stadt Makka und ihrer Vororte. Zum Ende dieser eindrucksvollen Sura erinnert Allāh die Makkaner an Seine Gnade, die darin besteht, dass Er ihnen den unverletzlichen, sicheren Ort gewährte, in dem sie leben (vgl. dazu Sura 106; ferner 6:21; 28:57 und die Anmerkung dazu).
al-Ankabut 29:69
Gemeint ist das unverletzliche Schutzgebiet der Stadt Makka und ihrer Vororte. Zum Ende dieser eindrucksvollen Sura erinnert Allāh die Makkaner an Seine Gnade, die darin besteht, dass Er ihnen den unverletzlichen, sicheren Ort gewährte, in dem sie leben (vgl. dazu Sura 106; ferner 6:21; 28:57 und die Anmerkung dazu).
ar-Rum 30:1
Sura Ar-Rūm (Die Byzantiner)
(offenbart zu Makka)
60 Āyāt
Diese Sura wurde nach sechs Jahren nach Beginn der ersten Offenbarung, also etwa im siebten Jahr vor der Hiǧra offenbart, als das Persische Reich die Oberhand über das Byzantinische Reich hatte. Historisch gesehen hat seinerzeit das Byzantinische Reich Jerusalem an die Perser verloren, und die Christen als Leute der Schrift, hatten eine große Niederlage erlitten, ein Ereignis, das die Muslime betrübt hat. Ein Teil dieser Sura bezieht sich auf das Byzantinische Reich. Das Wachstum und der Verfall der Weltmächte seinerzeit, wie durch den Konflikt vom Byzantinischen und persischen Reich dargestellt, sind nur äußerliche Erscheinungsformen. Der tiefere Sinn ist, dass ein bestimmter Anlaß aufgrund Allāhs Willen geschieht, um der guten Sache zu helfen, sodass all Seine Geschöpfe davon in den Genuss kommen können. Allāh ist Allwissend, Allgnädig. Auf diese Art wird Er schließlich am Tage des Jüngsten Gerichts das Gute vom Bösen trennen. Das Gute wird bleiben, während das Schlechte dahinschwinden wird. Allāhs schöpfung weist auf Seine Macht hin. Unsere Schöpfung aus Staub ist eine gottgekonnte Sache in sich selbst. Das Bestehen von biologischen Begleiterscheinungen bei den Menschen, wie Schlafen, Sehen usw., weist ebenso auf den Schöpfer hin. Trotz der Unterschiede von Sprache, Hautfarbe der Menschen, gibt es eine unterschwellige Einheit. Gehorche Allāh und folge Seinen Weisungen. Denn Er ist der Eine. Seine Religion, der Islam, ist eine einheitliche Galubensform, die Er für uns gewollt hat. Spalte die Muslime nicht in Sekten. Unsinn und Böses verbreiten sich, aber Allāh wird am Ende alle Dinge klarstellen, so wie Er die Luft reinigt, indem Er den Wind wehen lässt. Die Schuldigen werden bestraft. Tue Gutes und sei geduldig. Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Alif Lām Mīm. (30:1) Besiegt sind die Byzantiner (30:2) in dem nahen gelegenen Land, doch sie werden nach ihrer Niederlage siegen (30:3) in wenigen Jahren - Allāhs ist die Herrschaft vorher und nachher, und an jenem Tage werden sich die Gläubigen freuen (30:4) über Allāhs Hilfe. Er hilft, wem Er will; und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige. (30:5) (Das ist) die Verheißung Allāhs - Allāh bricht Seine Verheißung nicht; allein die meisten Menschen wissen es nicht. (30:6) Sie kennen nur die Außenseite des diesseitigen Lebens; das Jenseits aber beachten sie nicht. (30:7)
Über die Bedeutung dieser arabischen Buchstaben vgl. Erläuterung der Termini (s.u. "Alif").
ar-Rum 30:2
Dies ist eine Voraussage der Schlacht von Badr, die acht Jahre später im Ramaḍān des Jahres 2 n.H. (Januar 624 n.Chr.) stattfand. Kurz vor der Offenbarung dieser Qur’ān-Verse wurde Jerusalem, die unter der Herrschaft der byzantinischen Christen stand, von den heidnischen Persern erobert. (Zwischen dem Fall von Jerusalem [614-615 n.Chr.] und dem byzantinischen Sieg bei Issus [622 n.Chr.] lagen sieben Jahre, und bis zum Vordringen des Kaisers Heraklios ins persische Reich vergingen neun Jahre). Deshalb waren die heidnischen Makkaner über diesen Sieg sehr erfreut; denn sie wähnten sich siegreich über die Muslime, gleich wie die Perser über die christlichen Byzantiner. Aber sie missdeuteten die Zeichen der Zeit. Hier wird ihnen im Qur’ān mitgeteilt, dass sie in beiden Erwartungen enttäuscht werden würden. Diese Verheißung ging dann auch bei der Schlacht von Issus und im Jahre 624 n.Chr. in Erfüllung, als Heraklios bis in die Mitte des persischen Reiches vordrang, und bei der Schlacht von Badr, wo die heidnischen Makkaner von den Muslimen zurückgeschlagen wurden. Die Schlacht von Badr war für die Muslime ein wirklicher Grund zur Freude (Über den Sieg der Christen über die Götzendiener, da die ersteren den Gläubigen näher stehen als die letzteren) und ein Grund zur Enttäuschung für ihre Gegner, die der Meinung waren, sie könnten den Islam vernichten. Haben sie sich denn über sich selbst keine Gedanken gemacht? Allāh hat die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nur in gerechter Weise und für eine bestimmte Frist erschaffen. Doch wahrlich, viele der Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn. (30:8) Sind sie denn nicht im Lande umhergezogen, so dass sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Jene waren noch mächtiger als sie, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen mit den Beweisen zu ihnen. Und nicht Allāh wollte ihnen Unrecht antun, sondern sie selbst fügten sich Unrecht zu. (30:9) Böses war dann das Ende derer, die Böses begingen, weil sie die Zeichen Allāhs verwarfen und über sie zu spotten pflegten. (30:10)
ar-Rum 30:3
Dies ist eine Voraussage der Schlacht von Badr, die acht Jahre später im Ramaḍān des Jahres 2 n.H. (Januar 624 n.Chr.) stattfand. Kurz vor der Offenbarung dieser Qur’ān-Verse wurde Jerusalem, die unter der Herrschaft der byzantinischen Christen stand, von den heidnischen Persern erobert. (Zwischen dem Fall von Jerusalem [614-615 n.Chr.] und dem byzantinischen Sieg bei Issus [622 n.Chr.] lagen sieben Jahre, und bis zum Vordringen des Kaisers Heraklios ins persische Reich vergingen neun Jahre). Deshalb waren die heidnischen Makkaner über diesen Sieg sehr erfreut; denn sie wähnten sich siegreich über die Muslime, gleich wie die Perser über die christlichen Byzantiner. Aber sie missdeuteten die Zeichen der Zeit. Hier wird ihnen im Qur’ān mitgeteilt, dass sie in beiden Erwartungen enttäuscht werden würden. Diese Verheißung ging dann auch bei der Schlacht von Issus und im Jahre 624 n.Chr. in Erfüllung, als Heraklios bis in die Mitte des persischen Reiches vordrang, und bei der Schlacht von Badr, wo die heidnischen Makkaner von den Muslimen zurückgeschlagen wurden. Die Schlacht von Badr war für die Muslime ein wirklicher Grund zur Freude (Über den Sieg der Christen über die Götzendiener, da die ersteren den Gläubigen näher stehen als die letzteren) und ein Grund zur Enttäuschung für ihre Gegner, die der Meinung waren, sie könnten den Islam vernichten. Haben sie sich denn über sich selbst keine Gedanken gemacht? Allāh hat die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nur in gerechter Weise und für eine bestimmte Frist erschaffen. Doch wahrlich, viele der Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn. (30:8) Sind sie denn nicht im Lande umhergezogen, so dass sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Jene waren noch mächtiger als sie, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen mit den Beweisen zu ihnen. Und nicht Allāh wollte ihnen Unrecht antun, sondern sie selbst fügten sich Unrecht zu. (30:9) Böses war dann das Ende derer, die Böses begingen, weil sie die Zeichen Allāhs verwarfen und über sie zu spotten pflegten. (30:10)
ar-Rum 30:4
Dies ist eine Voraussage der Schlacht von Badr, die acht Jahre später im Ramaḍān des Jahres 2 n.H. (Januar 624 n.Chr.) stattfand. Kurz vor der Offenbarung dieser Qur’ān-Verse wurde Jerusalem, die unter der Herrschaft der byzantinischen Christen stand, von den heidnischen Persern erobert. (Zwischen dem Fall von Jerusalem [614-615 n.Chr.] und dem byzantinischen Sieg bei Issus [622 n.Chr.] lagen sieben Jahre, und bis zum Vordringen des Kaisers Heraklios ins persische Reich vergingen neun Jahre). Deshalb waren die heidnischen Makkaner über diesen Sieg sehr erfreut; denn sie wähnten sich siegreich über die Muslime, gleich wie die Perser über die christlichen Byzantiner. Aber sie missdeuteten die Zeichen der Zeit. Hier wird ihnen im Qur’ān mitgeteilt, dass sie in beiden Erwartungen enttäuscht werden würden. Diese Verheißung ging dann auch bei der Schlacht von Issus und im Jahre 624 n.Chr. in Erfüllung, als Heraklios bis in die Mitte des persischen Reiches vordrang, und bei der Schlacht von Badr, wo die heidnischen Makkaner von den Muslimen zurückgeschlagen wurden. Die Schlacht von Badr war für die Muslime ein wirklicher Grund zur Freude (Über den Sieg der Christen über die Götzendiener, da die ersteren den Gläubigen näher stehen als die letzteren) und ein Grund zur Enttäuschung für ihre Gegner, die der Meinung waren, sie könnten den Islam vernichten. Haben sie sich denn über sich selbst keine Gedanken gemacht? Allāh hat die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nur in gerechter Weise und für eine bestimmte Frist erschaffen. Doch wahrlich, viele der Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn. (30:8) Sind sie denn nicht im Lande umhergezogen, so dass sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Jene waren noch mächtiger als sie, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen mit den Beweisen zu ihnen. Und nicht Allāh wollte ihnen Unrecht antun, sondern sie selbst fügten sich Unrecht zu. (30:9) Böses war dann das Ende derer, die Böses begingen, weil sie die Zeichen Allāhs verwarfen und über sie zu spotten pflegten. (30:10)
ar-Rum 30:5
Dies ist eine Voraussage der Schlacht von Badr, die acht Jahre später im Ramaḍān des Jahres 2 n.H. (Januar 624 n.Chr.) stattfand. Kurz vor der Offenbarung dieser Qur’ān-Verse wurde Jerusalem, die unter der Herrschaft der byzantinischen Christen stand, von den heidnischen Persern erobert. (Zwischen dem Fall von Jerusalem [614-615 n.Chr.] und dem byzantinischen Sieg bei Issus [622 n.Chr.] lagen sieben Jahre, und bis zum Vordringen des Kaisers Heraklios ins persische Reich vergingen neun Jahre). Deshalb waren die heidnischen Makkaner über diesen Sieg sehr erfreut; denn sie wähnten sich siegreich über die Muslime, gleich wie die Perser über die christlichen Byzantiner. Aber sie missdeuteten die Zeichen der Zeit. Hier wird ihnen im Qur’ān mitgeteilt, dass sie in beiden Erwartungen enttäuscht werden würden. Diese Verheißung ging dann auch bei der Schlacht von Issus und im Jahre 624 n.Chr. in Erfüllung, als Heraklios bis in die Mitte des persischen Reiches vordrang, und bei der Schlacht von Badr, wo die heidnischen Makkaner von den Muslimen zurückgeschlagen wurden. Die Schlacht von Badr war für die Muslime ein wirklicher Grund zur Freude (Über den Sieg der Christen über die Götzendiener, da die ersteren den Gläubigen näher stehen als die letzteren) und ein Grund zur Enttäuschung für ihre Gegner, die der Meinung waren, sie könnten den Islam vernichten. Haben sie sich denn über sich selbst keine Gedanken gemacht? Allāh hat die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nur in gerechter Weise und für eine bestimmte Frist erschaffen. Doch wahrlich, viele der Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn. (30:8) Sind sie denn nicht im Lande umhergezogen, so dass sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Jene waren noch mächtiger als sie, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen mit den Beweisen zu ihnen. Und nicht Allāh wollte ihnen Unrecht antun, sondern sie selbst fügten sich Unrecht zu. (30:9) Böses war dann das Ende derer, die Böses begingen, weil sie die Zeichen Allāhs verwarfen und über sie zu spotten pflegten. (30:10)
ar-Rum 30:6
Dies ist eine Voraussage der Schlacht von Badr, die acht Jahre später im Ramaḍān des Jahres 2 n.H. (Januar 624 n.Chr.) stattfand. Kurz vor der Offenbarung dieser Qur’ān-Verse wurde Jerusalem, die unter der Herrschaft der byzantinischen Christen stand, von den heidnischen Persern erobert. (Zwischen dem Fall von Jerusalem [614-615 n.Chr.] und dem byzantinischen Sieg bei Issus [622 n.Chr.] lagen sieben Jahre, und bis zum Vordringen des Kaisers Heraklios ins persische Reich vergingen neun Jahre). Deshalb waren die heidnischen Makkaner über diesen Sieg sehr erfreut; denn sie wähnten sich siegreich über die Muslime, gleich wie die Perser über die christlichen Byzantiner. Aber sie missdeuteten die Zeichen der Zeit. Hier wird ihnen im Qur’ān mitgeteilt, dass sie in beiden Erwartungen enttäuscht werden würden. Diese Verheißung ging dann auch bei der Schlacht von Issus und im Jahre 624 n.Chr. in Erfüllung, als Heraklios bis in die Mitte des persischen Reiches vordrang, und bei der Schlacht von Badr, wo die heidnischen Makkaner von den Muslimen zurückgeschlagen wurden. Die Schlacht von Badr war für die Muslime ein wirklicher Grund zur Freude (Über den Sieg der Christen über die Götzendiener, da die ersteren den Gläubigen näher stehen als die letzteren) und ein Grund zur Enttäuschung für ihre Gegner, die der Meinung waren, sie könnten den Islam vernichten. Haben sie sich denn über sich selbst keine Gedanken gemacht? Allāh hat die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nur in gerechter Weise und für eine bestimmte Frist erschaffen. Doch wahrlich, viele der Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn. (30:8) Sind sie denn nicht im Lande umhergezogen, so dass sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Jene waren noch mächtiger als sie, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen mit den Beweisen zu ihnen. Und nicht Allāh wollte ihnen Unrecht antun, sondern sie selbst fügten sich Unrecht zu. (30:9) Böses war dann das Ende derer, die Böses begingen, weil sie die Zeichen Allāhs verwarfen und über sie zu spotten pflegten. (30:10)
ar-Rum 30:7
Dies ist eine Voraussage der Schlacht von Badr, die acht Jahre später im Ramaḍān des Jahres 2 n.H. (Januar 624 n.Chr.) stattfand. Kurz vor der Offenbarung dieser Qur’ān-Verse wurde Jerusalem, die unter der Herrschaft der byzantinischen Christen stand, von den heidnischen Persern erobert. (Zwischen dem Fall von Jerusalem [614-615 n.Chr.] und dem byzantinischen Sieg bei Issus [622 n.Chr.] lagen sieben Jahre, und bis zum Vordringen des Kaisers Heraklios ins persische Reich vergingen neun Jahre). Deshalb waren die heidnischen Makkaner über diesen Sieg sehr erfreut; denn sie wähnten sich siegreich über die Muslime, gleich wie die Perser über die christlichen Byzantiner. Aber sie missdeuteten die Zeichen der Zeit. Hier wird ihnen im Qur’ān mitgeteilt, dass sie in beiden Erwartungen enttäuscht werden würden. Diese Verheißung ging dann auch bei der Schlacht von Issus und im Jahre 624 n.Chr. in Erfüllung, als Heraklios bis in die Mitte des persischen Reiches vordrang, und bei der Schlacht von Badr, wo die heidnischen Makkaner von den Muslimen zurückgeschlagen wurden. Die Schlacht von Badr war für die Muslime ein wirklicher Grund zur Freude (Über den Sieg der Christen über die Götzendiener, da die ersteren den Gläubigen näher stehen als die letzteren) und ein Grund zur Enttäuschung für ihre Gegner, die der Meinung waren, sie könnten den Islam vernichten. Haben sie sich denn über sich selbst keine Gedanken gemacht? Allāh hat die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nur in gerechter Weise und für eine bestimmte Frist erschaffen. Doch wahrlich, viele der Menschen glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn. (30:8) Sind sie denn nicht im Lande umhergezogen, so dass sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Jene waren noch mächtiger als sie, und sie bebauten das Land und bevölkerten es mehr, als diese es bevölkert haben. Und ihre Gesandten kamen mit den Beweisen zu ihnen. Und nicht Allāh wollte ihnen Unrecht antun, sondern sie selbst fügten sich Unrecht zu. (30:9) Böses war dann das Ende derer, die Böses begingen, weil sie die Zeichen Allāhs verwarfen und über sie zu spotten pflegten. (30:10)
ar-Rum 30:8
D.h.: Wenn die Menschen über sich selbst nachdenken würden, dann hätten sie bereits in sich selbst bestimmte Merkmale gefunden, die auf die Allmacht des Schöpfers hinweisen. Im Gegensatz zu Allāh , Der ewig ist, ist alles Erschaffene begrenzt und Veränderungen und schließlich einem Ende unterworfen. Darin liegt ein Hinweis auf den Untergang, und auch darauf, dass jedem Geschöpf eine Frist gesetzt ist. Das Universum gehört auch zur Schöpfung Allāhs und ist ebenfalls begrenzt und vergänglich. (vgl. 15:85 und die Anmerkung dazu).
ar-Rum 30:9
Dies ist ein Aufruf, um Tourismus in einer bestimmten Art und Weise zu unternehmen und über die vorausgegangenen Völker nachzudenken. Diese waren gewöhnliche Menschen und Geschöpfe wie die Touristen selbst. Ihr Ende in der Vergangenheit beschreibt das Ende ihrer Nachfolger in der Zukunft; denn Allāhs Gesetze gelten für alle Menschen zu allen Orten und Zeiten. Derartige Aufforderung war besonders eindrucksvoll für die Araber, die ständig mit ihren Karawanen unterwegs waren, um Handel zwischen dem Süden und dem Norden, sowohl im Winter als auch im Sommer, zu betreiben (vgl. Sura 106). Auf ihren Touren hatten sie stets Gelegenheit gehabt, die Ruinen der Völker ‘Ād und Ṯamūd zu betrachten, deren Untergang oft im Qur’ān als Ermahnung erwähnt wird. Die ihnen vorausgegangenen Völker und Generationen waren noch mächtiger als diejenigen, zu denen der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gesandt wurde. Auch besaßen sie mehr Reichtümer und zahlreichere Nachkommen als sie. Allāh bringt die Schöpfung hervor; sodann lässt Er sie wiederholen; dann werdet ihr zu Ihm zurückgebracht. (30:11) Und an dem Tage, da die Stunde herankommt, werden die Schuldigen von Verzweiflung überwältigt sein. (30:12) Denn keiner von ihren Partnern wird ihr Fürsprecher sein; und sie werden ihre Partner verleugnen. (30:13) Und an dem Tage, da die Stunde herankommt, an jenem Tage werden sie voneinander getrennt sein. (30:14) Was nun die betrifft, die glaubten und gute Werke taten, so werden sie in einem Garten Glück finden. (30:15) Jene aber, die ungläubig waren und Unsere Zeichen und die Begegnung (mit Uns) im Jenseits leugneten, werden zur Bestrafung vorgeführt. (30:16)
ar-Rum 30:10
Dies ist ein Aufruf, um Tourismus in einer bestimmten Art und Weise zu unternehmen und über die vorausgegangenen Völker nachzudenken. Diese waren gewöhnliche Menschen und Geschöpfe wie die Touristen selbst. Ihr Ende in der Vergangenheit beschreibt das Ende ihrer Nachfolger in der Zukunft; denn Allāhs Gesetze gelten für alle Menschen zu allen Orten und Zeiten. Derartige Aufforderung war besonders eindrucksvoll für die Araber, die ständig mit ihren Karawanen unterwegs waren, um Handel zwischen dem Süden und dem Norden, sowohl im Winter als auch im Sommer, zu betreiben (vgl. Sura 106). Auf ihren Touren hatten sie stets Gelegenheit gehabt, die Ruinen der Völker ‘Ād und Ṯamūd zu betrachten, deren Untergang oft im Qur’ān als Ermahnung erwähnt wird. Die ihnen vorausgegangenen Völker und Generationen waren noch mächtiger als diejenigen, zu denen der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gesandt wurde. Auch besaßen sie mehr Reichtümer und zahlreichere Nachkommen als sie. Allāh bringt die Schöpfung hervor; sodann lässt Er sie wiederholen; dann werdet ihr zu Ihm zurückgebracht. (30:11) Und an dem Tage, da die Stunde herankommt, werden die Schuldigen von Verzweiflung überwältigt sein. (30:12) Denn keiner von ihren Partnern wird ihr Fürsprecher sein; und sie werden ihre Partner verleugnen. (30:13) Und an dem Tage, da die Stunde herankommt, an jenem Tage werden sie voneinander getrennt sein. (30:14) Was nun die betrifft, die glaubten und gute Werke taten, so werden sie in einem Garten Glück finden. (30:15) Jene aber, die ungläubig waren und Unsere Zeichen und die Begegnung (mit Uns) im Jenseits leugneten, werden zur Bestrafung vorgeführt. (30:16)
ar-Rum 30:11
Allāh hat alles vom Beginn erschaffen, bestimmt auch das Ende Seiner Schöpfung, und bringt uns bei der Auferstehung hervor. Er, Der am Anfang alles erschaffen hat, kann also Seine Schöpfung wiederholen.
ar-Rum 30:12
"Die Stunde" kommt bestimmt; dies gehört zu den Grundsätzen des Glaubens. Wer die Stunde, die Auferstehung nach dem Tod, die Rechenschaft, die Bestrafung mit dem Höllenfeuer und die Belohnung mit dem Paradies leugnet, gilt als "Nicht-Muslim". (vgl. dazu den Titel: "Was ist Islam?", Islamische Bibliothek; ferner 2:39; 7:147; 10:4 und die Anmerkung dazu). Preis sei denn Allāh, wenn ihr den Abend und wenn ihr den Morgen verbringt (30:17); denn Ihm gebührt alles Lob in den Himmeln und auf Erden und am Abend und zu eurer Mittagsruhe. (30:18) Er lässt das Lebendige aus dem Toten und das Tote aus dem Lebendigen hervorgehen; und Er belebt die Erde nach ihrem Tod, und in gleicher Weise sollt ihr wieder hervorgebracht werden. (30:19)
ar-Rum 30:13
"Die Stunde" kommt bestimmt; dies gehört zu den Grundsätzen des Glaubens. Wer die Stunde, die Auferstehung nach dem Tod, die Rechenschaft, die Bestrafung mit dem Höllenfeuer und die Belohnung mit dem Paradies leugnet, gilt als "Nicht-Muslim". (vgl. dazu den Titel: "Was ist Islam?", Islamische Bibliothek; ferner 2:39; 7:147; 10:4 und die Anmerkung dazu). Preis sei denn Allāh, wenn ihr den Abend und wenn ihr den Morgen verbringt (30:17); denn Ihm gebührt alles Lob in den Himmeln und auf Erden und am Abend und zu eurer Mittagsruhe. (30:18) Er lässt das Lebendige aus dem Toten und das Tote aus dem Lebendigen hervorgehen; und Er belebt die Erde nach ihrem Tod, und in gleicher Weise sollt ihr wieder hervorgebracht werden. (30:19)
ar-Rum 30:14
"Die Stunde" kommt bestimmt; dies gehört zu den Grundsätzen des Glaubens. Wer die Stunde, die Auferstehung nach dem Tod, die Rechenschaft, die Bestrafung mit dem Höllenfeuer und die Belohnung mit dem Paradies leugnet, gilt als "Nicht-Muslim". (vgl. dazu den Titel: "Was ist Islam?", Islamische Bibliothek; ferner 2:39; 7:147; 10:4 und die Anmerkung dazu). Preis sei denn Allāh, wenn ihr den Abend und wenn ihr den Morgen verbringt (30:17); denn Ihm gebührt alles Lob in den Himmeln und auf Erden und am Abend und zu eurer Mittagsruhe. (30:18) Er lässt das Lebendige aus dem Toten und das Tote aus dem Lebendigen hervorgehen; und Er belebt die Erde nach ihrem Tod, und in gleicher Weise sollt ihr wieder hervorgebracht werden. (30:19)
ar-Rum 30:15
"Die Stunde" kommt bestimmt; dies gehört zu den Grundsätzen des Glaubens. Wer die Stunde, die Auferstehung nach dem Tod, die Rechenschaft, die Bestrafung mit dem Höllenfeuer und die Belohnung mit dem Paradies leugnet, gilt als "Nicht-Muslim". (vgl. dazu den Titel: "Was ist Islam?", Islamische Bibliothek; ferner 2:39; 7:147; 10:4 und die Anmerkung dazu). Preis sei denn Allāh, wenn ihr den Abend und wenn ihr den Morgen verbringt (30:17); denn Ihm gebührt alles Lob in den Himmeln und auf Erden und am Abend und zu eurer Mittagsruhe. (30:18) Er lässt das Lebendige aus dem Toten und das Tote aus dem Lebendigen hervorgehen; und Er belebt die Erde nach ihrem Tod, und in gleicher Weise sollt ihr wieder hervorgebracht werden. (30:19)
ar-Rum 30:16
"Die Stunde" kommt bestimmt; dies gehört zu den Grundsätzen des Glaubens. Wer die Stunde, die Auferstehung nach dem Tod, die Rechenschaft, die Bestrafung mit dem Höllenfeuer und die Belohnung mit dem Paradies leugnet, gilt als "Nicht-Muslim". (vgl. dazu den Titel: "Was ist Islam?", Islamische Bibliothek; ferner 2:39; 7:147; 10:4 und die Anmerkung dazu). Preis sei denn Allāh, wenn ihr den Abend und wenn ihr den Morgen verbringt (30:17); denn Ihm gebührt alles Lob in den Himmeln und auf Erden und am Abend und zu eurer Mittagsruhe. (30:18) Er lässt das Lebendige aus dem Toten und das Tote aus dem Lebendigen hervorgehen; und Er belebt die Erde nach ihrem Tod, und in gleicher Weise sollt ihr wieder hervorgebracht werden. (30:19)
ar-Rum 30:17
Diese Aufforderung gilt sowohl für unseren Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, als auch für alle Muslime. "Preis sei denn Allāh" heißt soviel wie: Aus all diesen vorangegangenen Gründen sollen wir Menschen den Erhabenen Schöpfer lobpreisen und rühmen für Seine Allmacht. Wir müssen also Allāh verherrlichen. Ihm allein gebührt alles Lob und Dank. Die besonderen Zeiten, zu denen wir an Allāh denken sollen, beziehen sich auf das Morgengebet, Mittagsgebet und Nachtgebet, bei denen der Mensch unachtsam sein kann; denn in der Frühe muss man sich zur Arbeit beeilen, während er in der Mittagszeit seinen Hunger stillen und danach seine Mittagsruhe einlegen muss; in der Nacht fühlt sich der Mensch schlapp und neigt zur Nachtruhe. Das Gedenken Allāhs zu diesen bestimmten Zeiten erweckt im Menschen die Treue und den Dank zu Dem, Der aus lebloser Materie Leben hervorbringt. (vgl. 2:45-46, 164; 10:31; 11:114; 17:78-79; 20:130 und die Anmerkung dazu). Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er euch aus Erde erschuf; alsdann, seht, seid ihr Menschen geworden, die sich vermehren. (30:20) Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen für euch aus euch selber erschuf, auf dass ihr Frieden bei ihnen finden mögt; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt. (30:21)
ar-Rum 30:18
Diese Aufforderung gilt sowohl für unseren Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, als auch für alle Muslime. "Preis sei denn Allāh" heißt soviel wie: Aus all diesen vorangegangenen Gründen sollen wir Menschen den Erhabenen Schöpfer lobpreisen und rühmen für Seine Allmacht. Wir müssen also Allāh verherrlichen. Ihm allein gebührt alles Lob und Dank. Die besonderen Zeiten, zu denen wir an Allāh denken sollen, beziehen sich auf das Morgengebet, Mittagsgebet und Nachtgebet, bei denen der Mensch unachtsam sein kann; denn in der Frühe muss man sich zur Arbeit beeilen, während er in der Mittagszeit seinen Hunger stillen und danach seine Mittagsruhe einlegen muss; in der Nacht fühlt sich der Mensch schlapp und neigt zur Nachtruhe. Das Gedenken Allāhs zu diesen bestimmten Zeiten erweckt im Menschen die Treue und den Dank zu Dem, Der aus lebloser Materie Leben hervorbringt. (vgl. 2:45-46, 164; 10:31; 11:114; 17:78-79; 20:130 und die Anmerkung dazu). Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er euch aus Erde erschuf; alsdann, seht, seid ihr Menschen geworden, die sich vermehren. (30:20) Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen für euch aus euch selber erschuf, auf dass ihr Frieden bei ihnen finden mögt; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt. (30:21)
ar-Rum 30:19
Diese Aufforderung gilt sowohl für unseren Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, als auch für alle Muslime. "Preis sei denn Allāh" heißt soviel wie: Aus all diesen vorangegangenen Gründen sollen wir Menschen den Erhabenen Schöpfer lobpreisen und rühmen für Seine Allmacht. Wir müssen also Allāh verherrlichen. Ihm allein gebührt alles Lob und Dank. Die besonderen Zeiten, zu denen wir an Allāh denken sollen, beziehen sich auf das Morgengebet, Mittagsgebet und Nachtgebet, bei denen der Mensch unachtsam sein kann; denn in der Frühe muss man sich zur Arbeit beeilen, während er in der Mittagszeit seinen Hunger stillen und danach seine Mittagsruhe einlegen muss; in der Nacht fühlt sich der Mensch schlapp und neigt zur Nachtruhe. Das Gedenken Allāhs zu diesen bestimmten Zeiten erweckt im Menschen die Treue und den Dank zu Dem, Der aus lebloser Materie Leben hervorbringt. (vgl. 2:45-46, 164; 10:31; 11:114; 17:78-79; 20:130 und die Anmerkung dazu). Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er euch aus Erde erschuf; alsdann, seht, seid ihr Menschen geworden, die sich vermehren. (30:20) Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen für euch aus euch selber erschuf, auf dass ihr Frieden bei ihnen finden mögt; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt. (30:21)
ar-Rum 30:20
Wenn Allāh den ersten Menschen Adam ohne Vater und Mutter aus einer toten Materie, alsdann seine Gattin aus ihm selbst ohne Mutter erschaffen hat, und schließlich uns Menschen von Vater und Mutter durch natürliche Vermehrung entstehen ließ, dann gibt es dafür keinen Grund, Jesus als "Gott" oder "Sohn Gottes" zu verherrlichen, weil er ohne Vater entstanden ist. Der Leser möchte beim betrachten des Verses 30:21 daraufachten, dass Allāh die "Liebe" zwischen Mann und Frau nicht erwähnt, sondern die zwischen den beiden gesetzte "Zuneigung und Barmherzigkeit". Der Grund dafür besteht darin, dass die "Liebe" eine Sache des Herzens ist, auf die der Mensch keine Herrschaft hat; somit ist die Liebe nicht beständig im Eheleben. Wenn diese verschwindet, dann bleibt zwischen den beiden "Zuneigung und Barmherzigkeit". Die Zuneigung geschieht durch das natürliche Verlangen zueinander und ist ein Produkt des Zusammenlebens, insbesondere wenn Kinder vorhanden sind. So erwähnt der Mann stoltz seine Frau als "Mutter" seiner Kinder und die Frau spricht stolz von ihrem Mann als "Vater" ihrer Kinder. Die Barmherzigkeit eines Menschen ist ein Produkt des Glaubens an Allāh und der Mensch kann diese willkürlich ausüben, auch dann, wenn die Liebe nicht mehr da ist. Demnach ist die Familie, die anfangs durch sexuelle Anziehungskraft entstanden ist, eine soziale Einrichtung geworden, die nicht mehr durch die "Liebe" gegründet, sondern durch "Zuneigung und Barmherzigkeit" für alle Familienmitglieder. Aus diesem Grund hat ‘Umar Ibn Al-Ḫaṭṭāb (r) einen Mann, der sich von seiner Frau scheiden lassen wollte, weil er sie nicht mehr liebe, mit den Worten getadelt: ”Wehe dir, ist die Ehe nur durch Liebe gegründet? Sie ist vielmehr durch soziale Bindung und Barmherzigkeit gegründet!“ An dieser Stelle wird jedem scheidungswilligen Muslim und jeder scheidungswilligen Muslime ans Herz gelegt, ihre Angelegnheit nach diesen Maßstäben nachzudenken, bevor sie ihr Familienleben zerstören. (vgl. 3:59; 4:1; 7:189; 17:37; 23:12 und die Anmerkung dazu). Und unter Seinen Zeichen sind die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Hierin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden. (30:22) Und zu Seinen Zeichen zählt euer Schlafen bei Nacht und euer Trachten nach Seiner Gnadenfülle bei Tage. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das hört. (30:23)
ar-Rum 30:21
Wenn Allāh den ersten Menschen Adam ohne Vater und Mutter aus einer toten Materie, alsdann seine Gattin aus ihm selbst ohne Mutter erschaffen hat, und schließlich uns Menschen von Vater und Mutter durch natürliche Vermehrung entstehen ließ, dann gibt es dafür keinen Grund, Jesus als "Gott" oder "Sohn Gottes" zu verherrlichen, weil er ohne Vater entstanden ist. Der Leser möchte beim betrachten des Verses 30:21 daraufachten, dass Allāh die "Liebe" zwischen Mann und Frau nicht erwähnt, sondern die zwischen den beiden gesetzte "Zuneigung und Barmherzigkeit". Der Grund dafür besteht darin, dass die "Liebe" eine Sache des Herzens ist, auf die der Mensch keine Herrschaft hat; somit ist die Liebe nicht beständig im Eheleben. Wenn diese verschwindet, dann bleibt zwischen den beiden "Zuneigung und Barmherzigkeit". Die Zuneigung geschieht durch das natürliche Verlangen zueinander und ist ein Produkt des Zusammenlebens, insbesondere wenn Kinder vorhanden sind. So erwähnt der Mann stoltz seine Frau als "Mutter" seiner Kinder und die Frau spricht stolz von ihrem Mann als "Vater" ihrer Kinder. Die Barmherzigkeit eines Menschen ist ein Produkt des Glaubens an Allāh und der Mensch kann diese willkürlich ausüben, auch dann, wenn die Liebe nicht mehr da ist. Demnach ist die Familie, die anfangs durch sexuelle Anziehungskraft entstanden ist, eine soziale Einrichtung geworden, die nicht mehr durch die "Liebe" gegründet, sondern durch "Zuneigung und Barmherzigkeit" für alle Familienmitglieder. Aus diesem Grund hat ‘Umar Ibn Al-Ḫaṭṭāb (r) einen Mann, der sich von seiner Frau scheiden lassen wollte, weil er sie nicht mehr liebe, mit den Worten getadelt: ”Wehe dir, ist die Ehe nur durch Liebe gegründet? Sie ist vielmehr durch soziale Bindung und Barmherzigkeit gegründet!“ An dieser Stelle wird jedem scheidungswilligen Muslim und jeder scheidungswilligen Muslime ans Herz gelegt, ihre Angelegnheit nach diesen Maßstäben nachzudenken, bevor sie ihr Familienleben zerstören. (vgl. 3:59; 4:1; 7:189; 17:37; 23:12 und die Anmerkung dazu). Und unter Seinen Zeichen sind die Schöpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Hierin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden. (30:22) Und zu Seinen Zeichen zählt euer Schlafen bei Nacht und euer Trachten nach Seiner Gnadenfülle bei Tage. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das hört. (30:23)
ar-Rum 30:22
Die Schöpfung von Himmel und Erde wird im Qur’ān oft als Zeichen Allāhs erwähnt. Meistens halten wir uns dabei nicht auf, obwohl sie des langen Nachdenkens verdient. Betrachten wir die unzähligen Himmelskörper, Wendekreise und Gestirne, so ist unsere Erde daran gemessen, ein winziger Planet. Die Unterschiede in Sprachen und Hautfarben können unter geographischem oder kulturgeschichtlichem Gesichtspunkt betrachtet werden. Die Menscheit ist aus einem einzigen Elternpaar entstanden (vgl. oben 30:20-21); dennoch hat sie sich überall auf der Erde ausgebreitet und je nach dem Klima verschiedene Hautfarben, aber auch verschiedene Sprachen entwickelt. (vgl. 13:2; 49:13 und die Anmerkung dazu).
Auf der ganzen Welt werden heute noch gut 6800 unterschiedliche Sprachen gesprochen. (FAZ Nr. 139 / 03)
ar-Rum 30:23
Dieser Vers verbindet die Funktion der Erdrotation vor der Sonne im Universum, die Tag und Nacht verursacht, und zwar mit den Bedürfnissen des Menschen für Schlaf und Regsamkeit. Unser Bedürfnis zu Schlafen macht sich bemerkbar, wenn die Dunkelheit der Nacht herrscht. Dagegen macht uns die Helligkeit des Tageslichts munter und treibt uns zu Regsamkeit, indem wir uns zu einem lebhaften Lebensrhythmus bewegen: Wir gehen zur Arbeit, zur Schule, zu einer Ausbildungsstätte oder zum Markt. Sowohl das Schalfen in der Nacht als auch die Regsamkeit am Tag sind zeichen der Selbserhaltung des Menschen, die von Allāh bestimmt sind. Und zu Seinen Zeichen gehört dies, dass Er euch den Blitz zu Furcht und Hoffnung zeigt und Wasser vom Himmel herniedersendet und damit die Erde nach ihrem Tod belebt. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk, das begreift. (30:24) Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Himmel und Erde auf Sein Geheiß hin fest stehen. Alsdann, wenn Er euch mit einem Ruf aus der Erde ruft, seht, dann werdet ihr (daraus) hervorgehen. (30:25)
ar-Rum 30:24
Der Blitz erregt im Menschen zwei Gefühle: Einmal das Gefühl der Angst vor dem Blitzschlag, der sich vernichtend auswirkt, und andererseits das Gefühl der Hoffnung auf den Segen, den der Regen, der manchmal dem Blitz folgt, mit sich bringt (vgl. 13:12).
ar-Rum 30:25
Die Himmelskörper- einschließlich der Erde - schweben im Universum auf Geheiß Allāhs in bestimmten Laufbahnen, und legen Zeugnis von Dem ab, Der nicht nur ihr Schöpfer, sondern auch ihr Erhalter ist (vgl. 13:2). Wir Menschen sind Zeugen dafür, dass Himmel und Erde, ohne Tragpfeiler nur optisch fest stehen, obwohl sie sich in Wirklichkeit stets in Bewegung befinden. Wir haben nicht im Geringsten Angst davor, dass der gewaltige Himmel mit all seinem "Inhalt" auf uns stürzen würde. Dem Allmächtigen Schöpfer und Erhalter dieses gewaltigen Werks des Universums ist es nicht schwierig, die Toten wieder zum Leben zu erwecken und eine neue Schöpfung hervorzurufen, genauso, wie Er die die Erde mit dem Wasser nach ihrem Tod belebt. Und Sein ist, wer in den Himmeln und auf der Erde ist. Alle sind Ihm gehorsam. (30:26) Und Er ist es, Der die Schöpfung hervorbringt, dann wiederholt Er sie, und dies fällt Ihm noch leichter. Und Er Selbst stellt das schönste Gleichnis in den Himmeln und auf Erden dar; und Er ist der Allmächtige, der Allweise. (30:27)
ar-Rum 30:26
In diesem Vers ist nicht die Rede von "was ..." sondern von "wer ...". In diesem Fall handelt es sich nicht um Gegenstände, sondern um Lebewesen, und diese können lediglich Geschöpfe sein, von denen wir Kenntnis haben. Es handelt sich also um Menschen, Engel und Ǧinn. Die anderen Wesen, von denen wir durch die göttlichen Botschaften Kenntnis genommen haben, wie z.B. die Jünglinge (vgl. 56:17) und die Frauen des Paradieses (vgl. 44:54; 52:20; 55:72; 56:22) gehören dazu, Wir wissen jedoch nicht, ob sie schon existieren oder in der Zukunft erschaffen werden. Hiermit beschäftigen wir uns mit einem Bereich des Wissens, über den nur das Prophetentum und die offenbarten Schriften Auskunft geben können. Die Wissenschaft wird nie in der Lage sein, konkrete Erkenntnisse über das Verborgene zu liefern. Deshalb brauchen wir Menschen unbedingt die göttliche Rechtleitung, ohne die uns ein wesentlicher Teil unseres Lebens fehlt.
ar-Rum 30:27
Obwohl dieser Satz hier genauso lautet wie oben in 30:11, hat er doch eine allgemeinere Bedeutung, indem er sich nicht nur auf den Menschen und dessen individuelle Auferstehung bezieht, sondern auf die Schöpfung und ständige Neuschöpfung allen Lebens. Beispiele über Allāhs Macht, Seine Herrlichkeit und Attribute sind weit über allen Begriffen, mit denen wir sie bezeichnen können. Die menschliche Sprache reicht nicht aus, sie wiederzugeben. Nur durch Gleichnisse können wir uns in unserem gegenwärtigen Zustand eine Vorstellung davon machen, die aber auch dann noch nicht die Realität wirklich wiedergeben kann (vgl. 24:35 und die Anmerkung dazu); denn Allāh ist herrlicher und weiser als wir uns vorstellen können. Er ist mächtig, deswegen ist es leicht für Ihn, Tote wieder zum Leben zu erwecken. (vgl. 10:4; 16:58-60 und die Anmerkung dazu). Er prägt euch ein Gleichnis aus eurer eigenen Lage. Habt ihr unter denen, die ihr von Rechts wegen (als Sklaven) besitzt, Teilhaber an dem, was Wir euch beschert haben? Seid ihr (ihnen) darin also gleichgestellt und fürchtet ihr sie etwa, wie ihr einander fürchtet? So machen Wir die Zeichen klar für ein Volk, das begreift. (30:28) Doch die Ungerechten folgen ohne Wissen ihren persönlichen Neigungen. Und wer kann den leiten, den Allāh zum Irrenden erklärt? Für solche wird es keine Helfer geben. (30:29)
ar-Rum 30:28
Allāh prägt uns Gleichnisse in unserer Sprache, damit wir mit unserem unzulänglichen Verstand Seine Offenbarung verstehen können (vgl. 24:35 und die Anmerkung dazu). Das hier aufgeführte Gleichnis soll uns den Unsinn des Götzendienstes vor Augen führen. Allāh steht weit höher über Seiner Schöpfung als auch das höchste Seiner Geschöpfe über irgendeinem Mitgeschöpf. Würde dennoch beispielsweise ein Mensch sein Eigentum auf gleicher Basis mit seinen Untergebenen teilen? Wie können Menschen dann Allāhs Geschöpfe zu einem gottgleichen Status erheben und verehren? Weder seid ihr und eure Sklaven gleich in der Verfügungsgewalt über eurem Besitz, noch fürchtet ihr sie in gleicher Weise, wie ihr gleichgestelltes Freigeborenes fürchtet. Die Ungerechten, die vorsichtlich Allāhs Rechtleitung ablehnen, haben sich selbst aus der Reichweite der göttlichen Barmherzigkeit hinausbegeben. In diesem Fall müssen sie die Folgen tragen. (vgl. 2:7; 6:55; 7:32; 14:4; 16:75-76 und die Anmerkung dazu). So richte dein Antlitz in aufrichtiger Weise auf den Glauben; (dies entspricht) der natürlichen Veranlagung, mit der Allāh die Menschen erschaffen hat. Es gibt keine Veränderung an Allāhs Schöpfung. Das ist der beständige Glaube. Allein die meisten Menschen wissen es nicht. (30:30) Wendet euch zu Ihm und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet und seid nicht unter den Götzendienern. (30:31) Unter denen, die ihren Glauben gespalten haben und zu Parteien geworden sind - jede Partei freut sich über das, was sie selbst hat. (30:32)
ar-Rum 30:29
Allāh prägt uns Gleichnisse in unserer Sprache, damit wir mit unserem unzulänglichen Verstand Seine Offenbarung verstehen können (vgl. 24:35 und die Anmerkung dazu). Das hier aufgeführte Gleichnis soll uns den Unsinn des Götzendienstes vor Augen führen. Allāh steht weit höher über Seiner Schöpfung als auch das höchste Seiner Geschöpfe über irgendeinem Mitgeschöpf. Würde dennoch beispielsweise ein Mensch sein Eigentum auf gleicher Basis mit seinen Untergebenen teilen? Wie können Menschen dann Allāhs Geschöpfe zu einem gottgleichen Status erheben und verehren? Weder seid ihr und eure Sklaven gleich in der Verfügungsgewalt über eurem Besitz, noch fürchtet ihr sie in gleicher Weise, wie ihr gleichgestelltes Freigeborenes fürchtet. Die Ungerechten, die vorsichtlich Allāhs Rechtleitung ablehnen, haben sich selbst aus der Reichweite der göttlichen Barmherzigkeit hinausbegeben. In diesem Fall müssen sie die Folgen tragen. (vgl. 2:7; 6:55; 7:32; 14:4; 16:75-76 und die Anmerkung dazu). So richte dein Antlitz in aufrichtiger Weise auf den Glauben; (dies entspricht) der natürlichen Veranlagung, mit der Allāh die Menschen erschaffen hat. Es gibt keine Veränderung an Allāhs Schöpfung. Das ist der beständige Glaube. Allein die meisten Menschen wissen es nicht. (30:30) Wendet euch zu Ihm und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet und seid nicht unter den Götzendienern. (30:31) Unter denen, die ihren Glauben gespalten haben und zu Parteien geworden sind - jede Partei freut sich über das, was sie selbst hat. (30:32)
ar-Rum 30:30
Dies ist ein zeitloser Vers, der für alle Menschen zu allen Orten und Zeiten Gültigkeit hat. Er stellt zugleich eine Aufforderung zum Islam und eine Unterlassung der Gleichgültigkeit, die die Menschheit bald zugrunde richten würde. Alle Werte und Normen sollten durch den Islam bestimmt sein, und das Verhalten sollte nach den Geboten Allāh erfolgen. Die natürliche Veranlagung im Menschen stellt die Fähigkeit dar, die Einheit unseres Schöpfers durch eine intuitiv erfassbare Wahrheit zu erkennen (vgl. 7:172). Unser Prophet (a.s.s.) hat gesagt: ”Jedes Kind wird mit einer natürlichen Veranlagung geboren; erst seine Eltern machen es später zum Juden, Christen oder Magier.“ Diese drei Religionsformen waren den Zeitgenosssen des Propheten am besten bekannt und werden deshalb hier der "natürlichen Veranlagung" gegenübergestellt, die in der instinktiven Gotteserkenntnis des Menschen und seiner Hingabe an Ihn (Islam) besteht. (vgl. 2:135; 9:36; 12:39-40 und die Anmerkung dazu).
ar-Rum 30:31
Das Gebot, regelmäßig zu beten, kam in Makka, als eine Handvoll von Muslimen schwer verfolgt wurde. Es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass jemals eine islamische Gesellschaft oder gar Regierung entstehen könnte. Dies widerspricht der verbreiteten falschen Ansicht mancher Gruppen und Sekten (s. unten die Anmerkung zu 30:32), das Gebet sei nur in einem islamischen Staat eine Pflicht für die Muslime.
ar-Rum 30:32
Als Argument vor Allāh genügt es nicht, dass man Muslim nach der "natürlichen Veranlagung" geblieben oder geworden ist (vgl. oben 30:30 und die Anmerkung dazu); denn Allāh tadelt hier diejenigen Muslime, die sich in Gruppen und Sekten von der Gemeinschaft der Muslime abgesondert und ihren Glauben gespalten haben. Denn auf dieser Art und Weise sind alle Religionen und Konfessionen in der ganzen Welt entstanden, indem verschiedene Völker selbstgebastelte Glaubensvorstellungen nach dem "Do it yourself-Verfahren" beimengten und allmählich die ursprüngliche göttliche Lehre aufgaben. Hier an dieser Stelle liegt eine besondere Ermahnung an die Deutschen vor, die sich zum Islam bekehren: Der einzige Weg, wahre Rechtleitung zu erlangen, besteht nunmehr in der Befolgung dieses Buches, des Qur’ān und der Sunna des Letzten aller Propheten, Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm. (vgl. dazu 39:12; ferner 6:159; 21:92-93; 23:52-53 und die Anmerkung dazu). Und wenn die Menschen ein Schaden trifft, dann rufen sie ihren Herrn an und wenden sich reumütig zu Ihm; hernach aber, wenn Er sie dann von Seiner Barmherzigkeit kosten lässt, siehe, dann stellen einige von ihnen ihrem Herrn Götter zur Seite (30:33) und verleugnen somit das, was Wir ihnen gegeben haben. Ergötzt euch denn (eine Weile), bald jedoch werdet ihr es wissen. (30:34) Haben Wir ihnen etwa eine Ermächtigung niedergesandt, die für das spräche, was sie Ihm zur Seite stellen? (30:35) Und wenn Wir die Menschen Barmherzigkeit kosten lassen, freuen sie sich darüber; doch wenn sie ein Übel um dessentwillen trifft, was ihre eigenen Hände vorausgeschickt haben, siehe, dann verzweifeln sie. (30:36) Haben sie denn nicht gesehen, dass Allāh dem, dem Er will, die Mittel zum Unterhalt erweitert und beschränkt? Hierin sind wahrlich Zeichen für Leute, die glauben. (30:37)
ar-Rum 30:33
Armut, Krankheit, Naturkatasrophen u.ä. sind die deutlichsten Beispiele für die Zufluchtnahme zu Allāh vor der Hilflosigkeit. Erhört Er das Bittgebet und nimmt das Übel weg, so entpupt sich manchmal der leidende Anrufer als ein undankbares Wesen und verehrt andere Götter neben Allāh, und zwar mit der Behauptung, das Unglück sei durch Vermittlung der Götzen beseitigt worden. (vgl. 4:79; 28: 82; 35:40 und die Anmerkung dazu).
ar-Rum 30:34
D.h.: Ergötzt euch denn eine Weile, ihr Undankbaren! Denn ihr werdet es bald bereuen, wenn ihr wieder in der Not seid und euer Ruf nicht mehr erhört wird. Diese Drohung ergeht sowohl an solche Götzendiener in Makka, die sich der Botschaft des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, entgegenstellten, als auch an jeden Menschen zu allen Orten und Zeiten, der sich genauso undankbar verhält (vgl. 16:54; ferner10:12 und die Anmerkung dazu).
ar-Rum 30:35
Die Offenbarung und das Prophetentum sind der einzige Maßstab für die Rechtfertigung des menschlichen Verhaltens. (vgl. 4:79; 28: 82; 35:40 und die Anmerkung dazu).
ar-Rum 30:36
Hier liegt die Bestätigung dafür, dass Allāh uns aus Barmherzigkeit beisteht und der Mensch selbst ist allein für das Übel verantwortlich, das er durch seine Undankbarkeit und sein Fehlverhalten, also durch seine Hände, vorausgeschickt hat (vgl. dazu oben 30:33).
ar-Rum 30:37
Dass Allāh dem einen gewisse Gaben schenkt und dem anderen vorenthält ist in sich ein Zeichen für Menschen, die glauben und dem Willen Allāhs ergeben sind. (vgl. 4:79; 28: 82; 35:40 und die Anmerkung dazu). So gib dem Verwandten, was ihm zusteht, wie auch dem Bedürftigen und dem Sohn des Weges. Das ist das Beste für die, die nach Allāhs Antlitz verlangen, und sie sind die Erfolgreichen. (30:38) Und was immer ihr auf Zinsen verleiht, damit es sich mit dem Gut der Menschen vermehre, es vermehrt sich nicht vor Allāh; doch was ihr an Zakāh entrichtet, indem ihr nach Allāhs Antlitz verlangt - sie sind es, die vielfache Mehrung empfangen werden. (30:39) Allāh ist es, Der euch erschaffen hat, und dann hat Er euch versorgt; dann wird Er euch sterben lassen, und dann wird Er euch wieder lebendig machen. Ist etwa unter euren Göttern einer, der davon etwas vollbringen könnte? Gepriesen sei Er und Hocherhaben über das, was sie anbeten! (30:40)
ar-Rum 30:38
Dieses "So ..." am Anfang des Verses in Verbindung mit den Worten des vorangegangenen Verses 30:37 (s. die Anmerkung dazu) erklärt uns zum Teil den Sinn, warum Allāh die Mittel zum Unterhalt erweitert und beschränkt. Er erweitert die Mittel und erklärt zugleich, dass darin - im Vermögen - ein Teil dem Verwandten, dem Bedürftigen und dem Reisenden (Sohn des Weges) zusteht. Es handelt sich also nicht um eine freiwillige milde Gabe aus persönlicher Güte, die man gibt und vorenthält, wie man will, sondern um ein verbrieftes Recht für bestimmte Kategorien im Qur’ān (vgl. 17:26). Allāh beschränkt auch die Mittel und erklärt zugleich, dass darin - im Vermögen der Reichen - ein Teil für euch, ihr Minderbemittelten, zusteht. Auf dieser Grundlage wird ein göttliches Gebot des Gebens und Nehmens gegründet und das soziale Gleichgewicht unter Menschen geregelt.
ar-Rum 30:39
Dieser Vers entspricht genau dem Sinn von Allāhs Wort in 2:276. Gemeint ist: damit es in ihrem Vermögen zunehme und anwachse. Was ihr so gebt wächst bei Allāh nicht an, und Er segnet es nicht. Wenn ihr aber Almosen gebt: das heißt freiwillige Spenden (Ṣadaqa), indem ihr nur Allāhs Antlitz sucht und weder nach Entgelt noch Augendienerei noch gutem Ruf strebt. Man sagt, dass dieser Vers wegen der Angehörigen des Stammes Ṯaqīf herabgekommen sei und dass diese Zinsgeschäfte betrieben hätten. (Zam, Gät)
ar-Rum 30:40
Allāh , Der Erschaffer, lässt den Menschen nackt, hilflos und mittellos aus dem Mutterleib hervorkommen. Dann aber lässt Er ihm Nahrung, Kleider und Vermögen zukommen. Er hat auf der Erde alles für seine Versorgung. Die Frage "Ist etwa unter euren Göttern einer, der davon etwas vollbringen könnte?" hat die Form des Tadels. (vgl. 6:22; 10:18 und die Anmerkung dazu). Unheil ist auf dem Festland und auf dem Meer sichtbar geworden um dessentwillen, was die Hände der Menschen gewirkt haben, auf dass Er sie die (Früchte) so mancher ihrer Handlungen kosten lasse, damit sie sich besännen. (30:41) Sprich: ”Wandert auf Erden umher und seht, wie das Ende derer zuvor war! Die meisten von ihnen waren Götzendiener.“ (30:42)
ar-Rum 30:41
Allāh hat die Erde erschaffen und sie sehr schön, rein und gut für das Menschenleben gemacht. Nun sehen wir das Unheil, das unsere Hände gewirkt haben. Es ist ein allumfassendes Unheil, sowohl auf dem Festland, als auch auf dem Meer. Das erste und größte Unheil auf Erden geschah durch den ersten Mordfall des eigenen Bruders (vgl. 5:27f.), durch die Verleugnung des Schöpfers und durch die Vielgötterei. Dieser Vers bezieht sich nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auf alle Unheilsformen zu allen Orten und Zeiten. Wir erleben schon in unserer Zeit die fatalen Folgen der Zerstörung unserer Umwelt, dass die Gifte aus dem Festland ins Meer gelangen und alle Lebewesen im Wasser vernichten. Es gibt schon zahlreiche Süßwassergewässer, von denen die Menschen ihr Trinkwasser nicht nehmen dürfen, weil alles verseucht ist. Das Unheil durch unsere Hände wird immer mehr in vernichtender Weise so verursacht, dass man glaubt, der Mensch selbst sorge für den Weltuntergang. Grund des Unheils ist die "Nichtbefolgung" der Religion und der darin enthaltenen Gebote zur Bewahrung der Umwelt und des menschlichen Lebens. Um überzeugt zu sein brauchen wir nur, auf Erden herumzuwandern und zu schauen, wie das Schicksal der Früheren aussieht. Richte also dein Antlitz auf den beständigen Glauben, bevor der Tag kommt, an dem es gegen Allāh keine Wehr gibt. An jenem Tage werden sie auseinander brechen. (30:43) Wenn jemand ungläubig ist, so lastet auf ihm sein Unglaube! Und der, der Rechtes tut, bereitet es für sich selbst vor (30:44), auf dass Er aus Seiner Gnadenfülle diejenigen belohnen möge, die glauben und das Rechte tun. Wahrlich, Er liebt die Ungläubigen nicht. (30:45)
ar-Rum 30:42
Allāh hat die Erde erschaffen und sie sehr schön, rein und gut für das Menschenleben gemacht. Nun sehen wir das Unheil, das unsere Hände gewirkt haben. Es ist ein allumfassendes Unheil, sowohl auf dem Festland, als auch auf dem Meer. Das erste und größte Unheil auf Erden geschah durch den ersten Mordfall des eigenen Bruders (vgl. 5:27f.), durch die Verleugnung des Schöpfers und durch die Vielgötterei. Dieser Vers bezieht sich nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auf alle Unheilsformen zu allen Orten und Zeiten. Wir erleben schon in unserer Zeit die fatalen Folgen der Zerstörung unserer Umwelt, dass die Gifte aus dem Festland ins Meer gelangen und alle Lebewesen im Wasser vernichten. Es gibt schon zahlreiche Süßwassergewässer, von denen die Menschen ihr Trinkwasser nicht nehmen dürfen, weil alles verseucht ist. Das Unheil durch unsere Hände wird immer mehr in vernichtender Weise so verursacht, dass man glaubt, der Mensch selbst sorge für den Weltuntergang. Grund des Unheils ist die "Nichtbefolgung" der Religion und der darin enthaltenen Gebote zur Bewahrung der Umwelt und des menschlichen Lebens. Um überzeugt zu sein brauchen wir nur, auf Erden herumzuwandern und zu schauen, wie das Schicksal der Früheren aussieht. Richte also dein Antlitz auf den beständigen Glauben, bevor der Tag kommt, an dem es gegen Allāh keine Wehr gibt. An jenem Tage werden sie auseinander brechen. (30:43) Wenn jemand ungläubig ist, so lastet auf ihm sein Unglaube! Und der, der Rechtes tut, bereitet es für sich selbst vor (30:44), auf dass Er aus Seiner Gnadenfülle diejenigen belohnen möge, die glauben und das Rechte tun. Wahrlich, Er liebt die Ungläubigen nicht. (30:45)
ar-Rum 30:43
Diese Aufforderung ergeht an jeden, um sich Allāh eilends in Gehorsam zu ergeben und gute Werke zu verrichten (vgl. 3:19; 30:30). Nur Umkehr und Wiedergutmachung können die Folgen des Bösen abwenden. Und zu Seinen Zeichen gehört dies, dass Er die Winde mit frohen Botschaften entsendet, auf dass Er euch von Seiner Barmherzigkeit kosten lasse, und dass die Schiffe auf Sein Geheiß hin fahren, und auf dass ihr nach Seiner Huld trachtet und auf dass ihr dankbar sein mögt. (30:46) Und wahrlich, Wir schickten schon Gesandte vor dir zu ihren eigenen Leuten. Sie brachten ihnen klare Beweise. Dann bestraften Wir die Schuldigen; und es oblag Uns, den Gläubigen zu helfen. (30:47)
ar-Rum 30:44
Diese Aufforderung ergeht an jeden, um sich Allāh eilends in Gehorsam zu ergeben und gute Werke zu verrichten (vgl. 3:19; 30:30). Nur Umkehr und Wiedergutmachung können die Folgen des Bösen abwenden. Und zu Seinen Zeichen gehört dies, dass Er die Winde mit frohen Botschaften entsendet, auf dass Er euch von Seiner Barmherzigkeit kosten lasse, und dass die Schiffe auf Sein Geheiß hin fahren, und auf dass ihr nach Seiner Huld trachtet und auf dass ihr dankbar sein mögt. (30:46) Und wahrlich, Wir schickten schon Gesandte vor dir zu ihren eigenen Leuten. Sie brachten ihnen klare Beweise. Dann bestraften Wir die Schuldigen; und es oblag Uns, den Gläubigen zu helfen. (30:47)
ar-Rum 30:45
Diese Aufforderung ergeht an jeden, um sich Allāh eilends in Gehorsam zu ergeben und gute Werke zu verrichten (vgl. 3:19; 30:30). Nur Umkehr und Wiedergutmachung können die Folgen des Bösen abwenden. Und zu Seinen Zeichen gehört dies, dass Er die Winde mit frohen Botschaften entsendet, auf dass Er euch von Seiner Barmherzigkeit kosten lasse, und dass die Schiffe auf Sein Geheiß hin fahren, und auf dass ihr nach Seiner Huld trachtet und auf dass ihr dankbar sein mögt. (30:46) Und wahrlich, Wir schickten schon Gesandte vor dir zu ihren eigenen Leuten. Sie brachten ihnen klare Beweise. Dann bestraften Wir die Schuldigen; und es oblag Uns, den Gläubigen zu helfen. (30:47)
ar-Rum 30:46
In alten Zeiten war die Seefahrt vom Wind völlig abhängig, und widrige Winde waren verheerend für die Seefahrt. In unserer Zeit werden manche Motorschiffe mit Segeln für den Notfall ausgerüstet, dass das Schiff bei Motorschaden seine Fahrt mit Segeln fortsetzen kann. Die Winde sind nach wie vor ein Segen für die Menschheit, die Allāh aus Barmherzigkeit für uns dienstbar gemacht hat: sie tragen Vögel, Flugzeuge und Keime zur Befruchtung der Pflanzen, sind Vorboten des Regens, treiben die Segelschiffe auf dem Meer, um Meerestiere zu fangen, Menschen zu befördern und um Handelswaren zu transportieren. (vgl. 7:57; 25:48 und die Anmerkung dazu).
ar-Rum 30:47
Damit ist unser Prophet (a.s.s.) angesprochen, als Trost für die Ablehnung durch die Mehrheit seines Volkes. (vgl. 10:74 und die Anmerkung dazu). Allāh ist es, Der die Winde entsendet, so dass sie Wolken zusammentreiben. Dann breitet Er sie am Himmel aus, wie Er will, und häuft sie Schicht auf Schicht auf; und du siehst den Regen aus ihrer Mitte hervorbrechen. Und wenn Er ihn auf die von Seinen Dienern, die Er will, fallen lässt, siehe, dann ahnen sie Gutes (30:48), obwohl sie zuvor, ehe er auf sie nieder gesandt wurde, hoffnungslos waren. (30:49) So schau auf die Spuren von Allāhs Barmherzigkeit, wie Er die Erde nach ihrem Tode belebt. Wahrlich, Derselbe wird auch die Toten erwecken; denn Er hat Macht über alle Dinge. (30:50) Und wenn Wir einen (heißen) Wind entsendeten und sie sie (die Ernte) vergilbt sähen, so würden sie gewiss danach undankbar sein. (30:51)
ar-Rum 30:48
Hier wird der Text in 30:46 über die Funktion der Winde fortgesetzt. Nach der Wirkung der Winde folgt nun das Gleichnis von der toten Erde, die Allāh wieder belebt und genauso geschieht die Wiederbelebung des Menschen.
ar-Rum 30:49
Hier wird der Text in 30:46 über die Funktion der Winde fortgesetzt. Nach der Wirkung der Winde folgt nun das Gleichnis von der toten Erde, die Allāh wieder belebt und genauso geschieht die Wiederbelebung des Menschen.
ar-Rum 30:50
Hier wird der Text in 30:46 über die Funktion der Winde fortgesetzt. Nach der Wirkung der Winde folgt nun das Gleichnis von der toten Erde, die Allāh wieder belebt und genauso geschieht die Wiederbelebung des Menschen.
ar-Rum 30:51
Wir haben gesehen, wie die Winde diejenigen erfreuten, die von ihnen Nutzen ziehen (vgl. oben 30:46). Aber unter bestimmten Umständen können Winde zerstörerisch wirken. (vgl. 11:9 und die Anmerkung dazu). Weder kannst du die Toten hörend machen, noch kannst du die Tauben den Ruf hören lassen, wenn sie (Allāh) den Rücken kehren (30:52), noch wirst du die Blinden aus ihrem Irrweg leiten können. Nur diejenigen wirst du hörend machen, die an Unsere Zeichen glauben und sich (Uns) ergeben. (30:53)
ar-Rum 30:52
Wir Menschen, gläubige wie ungläubige nehmen die Schöpfung durch unsere Sinnesorgane wahr. Während der Qur’ān das "gelesene Buch" ist, ist die Schöpfung das "gesehene Bilderbuch". Beide sind Zeugnisse für einen Allmächtigen Gott. Es gibt blinde und taube Menschen, die trotz ihrer Behinderung an Allāh glauben, und es gibt sehende und hörende Menschen, die Ihn ablehnen. Die wahren Blinden und Tauben in diesem Fall sind die sehenden und hörenden Ungläubigen und Götzendiener, die sich von den Zeichen Allāhs nicht rechtleiten lassen wollen. Es ist nicht Aufgabe eines Propheten, diese sehenden Blinden und hörenden Tauben mit Gewalt gegen ihren Willen auf den rechten Weg zu führen. (vgl. 27:80-81 und die Anmerkung dazu). Allāh ist es, Der euch in Schwäche erschaffen hat, und nach der Schwäche gab Er (euch) Stärke. Dann wiederum, nach der Stärke, gab Er (euch) Schwäche und graues Haar. Er schafft, was Er will. Und Er ist der Allwissende, der Allmächtige. (30:54)
ar-Rum 30:53
Wir Menschen, gläubige wie ungläubige nehmen die Schöpfung durch unsere Sinnesorgane wahr. Während der Qur’ān das "gelesene Buch" ist, ist die Schöpfung das "gesehene Bilderbuch". Beide sind Zeugnisse für einen Allmächtigen Gott. Es gibt blinde und taube Menschen, die trotz ihrer Behinderung an Allāh glauben, und es gibt sehende und hörende Menschen, die Ihn ablehnen. Die wahren Blinden und Tauben in diesem Fall sind die sehenden und hörenden Ungläubigen und Götzendiener, die sich von den Zeichen Allāhs nicht rechtleiten lassen wollen. Es ist nicht Aufgabe eines Propheten, diese sehenden Blinden und hörenden Tauben mit Gewalt gegen ihren Willen auf den rechten Weg zu führen. (vgl. 27:80-81 und die Anmerkung dazu). Allāh ist es, Der euch in Schwäche erschaffen hat, und nach der Schwäche gab Er (euch) Stärke. Dann wiederum, nach der Stärke, gab Er (euch) Schwäche und graues Haar. Er schafft, was Er will. Und Er ist der Allwissende, der Allmächtige. (30:54)
ar-Rum 30:54
Zusätzlich zur Beschreibung der Menschenlage in 30:40 (vgl. die Anmerkung dazu) erwähnt Allāh hier noch eine von Ihm im Menschen erschaffene Eigenschaft, die wir auf keinen Fall verneinen können, nämlich die Schwäche, die den Menschen im Zustand der Hilflosigkeit ab seiner Geburt bis zum Greisenalter begleitet. Die dem Menschen vorübergehend verliehene Stärke ist nur relativ und von kurzer Dauer. In welcher Form auch immer ist sie keine absolute Macht, sondern knapp bemessen, unabänderlich und vergänglich. Aus dieser Tatsache allein dürfen wir "schwache" Menschen, uns von dem Allmächtigen und unvergänglichen Schöpfer nicht lösen. Wir nehmen unsere Zuflucht zu Ihm vor unserer "Schwäche" und bitten um Seinen Schutz für uns in allen Lebensphasen. Und an dem Tage, wo die Stunde herankommt, werden die Schuldigen schwören, dass sie nicht länger als eine Stunde (auf Erden) weilten - so sehr sind sie an (Selbst-)Täuschung gewöhnt. (30:55) Doch die, denen Kenntnis und Glauben verliehen wurden, sagen: ”Ihr habt wahrlich gemäß dem Buch Allāhs bis zum Tage der Auferstehung geweilt. Und das ist der Tag der Auferstehung, allein ihr wolltet es nicht wissen.“ (30:56) So werden denn an jenem Tage den Ungerechten ihre Ausreden nichts fruchten, noch werden sie Gunst finden. (30:57)
ar-Rum 30:55
Dieser Einschub ist hier impliziert und bildet die Überleitung von dem vorigen Abschnitt zu diesem, sowie auch die Verbindung zu den Versen 11-16 und 27 oben. So wird der Jüngste Tag genannt, entweder, weil er sich in der letzten "Stunde" des irdischen Lebens ereignen wird, oder weil er so plötzlich eintritt. Selbst wenn seit ihrem Tode Jahrtausende vergangen sind, schwören sie, sie hätten nur ein paar Stunden geschlafen. Dieser Schwur könnte sich beziehen auf die Zeit ihres Verbleibs in den Gräbern oder aber auf ihr Verweilen im Allgemeinen auf Erden, als Lebende und Tote. Auch in ihrem irdischen Leben hatten sie auf diese Weise ihre Situation falsch eingeschätzt und infolgedessen die Realität nicht wahrgenommen und die Auferstehung und ihre Verantwortlichkeit vor Allāh geleugnet. In diesem Zusammenhang wird die Relativität dieser Vorstellung hervorgehoben, d.h. die Kürze unserer Lebensspanne verglichen mit dem zukünftigen Leben (vgl. 10:45; 17:52).
ar-Rum 30:56
Die richtige Einschätzung und die korrekte Antwort darauf kommt von den Gläubigen, die an die Auferstehung und die "Stunde" glaubten. Denn sie sind es, die das wahre Wissen und den aufrichtigen Glauben haben.
ar-Rum 30:57
Wer absichtlich die Warnungen in Allāhs Botschaft in den Wind geschlagen hat, dem nützt es jetzt nichts, sich mit Unwissenheit herauszureden. Eine solche Entschuldigung ist falsch, und es wäre unvernünftig anzunehmen, dass sie dadurch eine neue Gelegenheit zur Umkehr erlangen könnten. Und wahrlich, Wir haben den Menschen in diesem Qur’ān allerlei Gleichnisse geprägt; aber wenn du ihnen ein Zeichen bringst, dann werden jene, die ungläubig sind, sicher sagen: ”Ihr bringt nur Unsinn vor.“ (30:58) Und so versiegelt Allāh die Herzen derer, die unwissend sind. (30:59) So sei geduldig. Wahrlich, das Versprechen Allāhs ist wahr. Und lass dich nicht von jenen ins Wanken bringen, die keine Gewissheit haben. (30:60)
ar-Rum 30:58
Hier endet diese eindrucksvolle Sura mit einer Erinnerung an eine traurige Bilanz: Der Qur’ān beinhaltet zwar viele allumfassende Beispiele und Gleichnisse, durch die das Gewissen und der Verstand des Menschen gerührt werden müssen (vgl. 39:27). Es ist aber zu bedauern, dass manche Menschen nicht darauf positiv und gebührend reagieren - manchmal aus Gleichgültigkeit oder aus Nachläßigkeit. Unser Prophet (a.s.s.) ist hier angesprochen und zur Geduld bzw. Ausdauer ermahnt. So endet diese Sura, die mit dem Versprechen in 30:2 anfing, dass die Byzantiner und mit ihnen die Muslime den Sieg in einigen Jahren davon tragen würden, mit der Aufforderung zur Geduld, bis eben diese Verheißung Allāhs eintrifft. Dadurch liegt der Beweis der Richtigkeit der Botschaft, die von dem Kenner des Verborgenen kommt. (vgl. 2:7 und die Anmerkung dazu).
ar-Rum 30:59
Hier endet diese eindrucksvolle Sura mit einer Erinnerung an eine traurige Bilanz: Der Qur’ān beinhaltet zwar viele allumfassende Beispiele und Gleichnisse, durch die das Gewissen und der Verstand des Menschen gerührt werden müssen (vgl. 39:27). Es ist aber zu bedauern, dass manche Menschen nicht darauf positiv und gebührend reagieren - manchmal aus Gleichgültigkeit oder aus Nachläßigkeit. Unser Prophet (a.s.s.) ist hier angesprochen und zur Geduld bzw. Ausdauer ermahnt. So endet diese Sura, die mit dem Versprechen in 30:2 anfing, dass die Byzantiner und mit ihnen die Muslime den Sieg in einigen Jahren davon tragen würden, mit der Aufforderung zur Geduld, bis eben diese Verheißung Allāhs eintrifft. Dadurch liegt der Beweis der Richtigkeit der Botschaft, die von dem Kenner des Verborgenen kommt. (vgl. 2:7 und die Anmerkung dazu).
ar-Rum 30:60
Hier endet diese eindrucksvolle Sura mit einer Erinnerung an eine traurige Bilanz: Der Qur’ān beinhaltet zwar viele allumfassende Beispiele und Gleichnisse, durch die das Gewissen und der Verstand des Menschen gerührt werden müssen (vgl. 39:27). Es ist aber zu bedauern, dass manche Menschen nicht darauf positiv und gebührend reagieren - manchmal aus Gleichgültigkeit oder aus Nachläßigkeit. Unser Prophet (a.s.s.) ist hier angesprochen und zur Geduld bzw. Ausdauer ermahnt. So endet diese Sura, die mit dem Versprechen in 30:2 anfing, dass die Byzantiner und mit ihnen die Muslime den Sieg in einigen Jahren davon tragen würden, mit der Aufforderung zur Geduld, bis eben diese Verheißung Allāhs eintrifft. Dadurch liegt der Beweis der Richtigkeit der Botschaft, die von dem Kenner des Verborgenen kommt. (vgl. 2:7 und die Anmerkung dazu).